Deutsche Truppen rücken in Maikop ein
sesmuj
JohannesJacobL
Kunst und Wiffenschast
W
Ihre Verlobung geben bekannt
2491 D/
ii
6«#w S*6nheitipÄ*e wundeioa ha>
logie zu erforscheen strebte. Da sich Unzulänglichkeit der damaligen
Othfresen (Kr. Goslar)
Üü5
Mündlich können Sie es nur wenig en sagen, schriftlich ■ehreree, durch eine Kleinameige sagen Sie es allen
ihm dabei die sensualistischen er eine eigene
Ilfeld
(Südhan)
NS6. „Kraft durch Freude“ Wetterau
Was koche ich morgen?
KOSMETIK
erfüllt höchste Ansprüche;
w 010' J leidtt rmW
Eine genib Bah
Ne Deutsche Arbeitsfront
Kreisdienststelle
Karl-Heinz
Unsere Giesela hat ein Brüderchen bekommen. In dankbarer Freude
Emmy Schmidt, geb. Weber
Wilhelm Schmidt, Metzgermeister z.Z. Im Felde
Lieh, Hintergasse 25
10. August 1942
Ihre Verlobung geben bekannt Inge Garenfeld Willi Zodel
lmatioe von „liberaler Marktwirtschaft" und „kol- tttwer Planwirtschaft", mit der man oft noch die Sirtschaftsordnung begreifen will, eine ganz for- rale Entgegensetzung ist, die sachlich nur im Lager nserer Gegner eine Rolle spielt. Beide Formen ^deuten für Europa und seine Volkstümer Ver-
Mary Lilo Asmus und Hildegard Iachnow. Für die Einstudierung der Chöre zeichnete Gerhard S t e e g e r verantwortlich. Als Dirigent bewies Richard Kraus (Halle) Temperament, rhythmische Prägnanz, Sinn für Klarheit und Gliederung — Eigenschaften, die dem vorzüglichen Festspielorchester eine bemerkenswerte, weniger auf die Magie des Klanges als auf partiturgetreue Sach
lichkeit und Weltanschauung" nachging. Ein eigenes philosophisches System skizzierte er in dem Buche „Philosophie der Individualität". Eine irrationalistische Erkenntnislehre, die Instinkt, Einfühlung und Intuition als Erkenntnisquellen heranzieht, entwarf er in dem Buche „Irrationalismus", dem dann das philosophische Hauptwerk ..Metaphysik des Irrationalen" folgte. Die Weltanschauung von Müller-Freienfels ist stark von Leibniz und Eduard von Hartmann beeinflußt; in der Psychologie ist er
Tod dem Hausschwamm
Beseitig.auf ehern. Wege,ohneAb- bruch v. Mauerwerk, 10J. Garant. F. A. Carl Weber, Frankfurt Baln Sandweg 6, Gartenh. Ruf 46566
Für die zahlreichen Glückwünsche, sowie Blumenspenden anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen der Eltern, herzlich
Peter Neuhofen und Frau
Therese, geb. Ferber
Düsseldorf-Heerdt und Lollar
03884/
n aus? ftsoew uM
Wirt« eines. Serie auf : etwa MU
Gießen, 16. August 1942
______________03959/
Statt Karten!
Für die uns zu unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich
Dr. med. Hans Brunßen
x. Z. Oberarzt bei der Wehrmacht
Rosmarie Brunßen, geb.Heid
Hamburg - Wandsbek — Katzenelnbogen im August 1942
iller. .
Id.
1 Lust« 6tni‘ lachten iz mit itischrn mben> voll!, mten . Du einem en del jienmj erneu! ftkritS' itfchk nrt dek
Statt Karten!
Ueber die vielen gntgemeinten Wünsche zu uns. Vermählung haben wir uns gefreut und danken allen recht herzlich
Ernst Rühl und Frau
Gerda, geb. Eppert
Wetzlar, im August 1942 ______ 2476 D/
Kleine politische Rachrichten.
Der Führer empfing im Führerhauptquartier in Anwesenheit des Reichsmimsters des Auswärtigen von Ribbentrop den neuernannten türkischen Botschafter in Berlin, Saffeet Arikan, zur Ueberreichung seines Beglaubigungsschreibens.
Der Duce überreichte in Anwesenheit des Unterstaatssekretärs für Luftfahrt dem vom Führer anläßlich feines 101. Abschusses mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichneten Oberleutnant Marseille die italienische Goldene Tapferkeitsmedaille und sprach ihm seine Anerkennung aus.
*
Roosevelt hat durch ein Telegramm den chilenischen Staatspräsidenten Rios zu einem Besuch der USA. eingeladen.
tunet
Mein ftieb?
riebt* ’M M lass« PQI. leben, Nr
Trudel Stohrer
Karl Schüler
Forstreferendar, z. Z. Wehrm.
etens«
n he«
zeM Unter« selbst« Stand i, NM , m n, al
aewuk' Dollel
Psychologie offenbarte, so versuchte
Darstellung des Seelenlebens, wobei er vom Gefühls- und Willensleben und einer ganzheitlich-vita- listischen Grundposition ausging. Besonders interessierten ihn die individuellen Verschiedenheiten des Seelenlebens, denen er in seinem Buch „Persön-
N y N voll.
i bi’ -tQUi 1
W
Üine»
Schnelle Verbände der deutschen Truppen rüden in die Stadt Maikop, das Zentrum des bedeutenden Ostgebietes am Kaukasus. — (PK.-Kriegsberichter Grimm-Kerstein. sSch.j)
Bayreuth im -ritten Kriegsjahr.
Festspiele für Soldaten und Rüstungsarbeiter.
Kartoffelklöße
mit bratenbrauner Soße
Eine schmackhafte Soße kann man aus dem Knorr - Soßenwürfel auch ohne Fett zubereiten. Sie brauchen nur den Würfel fein zerdrücken, glattrühren, mit '/< Liter Wasser unter Umrühren 3 Minuten kochen.
KNORR
s
t»
t w
MA
6,W
#5 r«
Sfhtt Karten!
Als Vermählte grüßen
Walter Ranft
Studienreferendar
Tilli Ranft
geb. Rodenhausen
Gießen / Hausen Gießen
LöberstraSe 1 Blamarckstrahe 30
16. August 1942 _______________________03926/
nach der Kopfwäsche nicht auswringen wie ein Handtuch, sonst verfilzt es leicht I Lieber nur vorsichtig ausdrücken. Zur Kopfwäsche das nicht-alkalische
M SCHWARZKOPF 7 SCHAUMPON
Lin Preis für kommunale Forschung.
Die Stadt Mülhausen im Elsaß setzte der Universität Freibur»g einen Preis von 5000 Reichsmark aus für die beste Arbeit auf dem Gebiet der kommunalen Forschung, deren Ergebnis für den kulturellen und wirtschaftlichen Aufbau und für die Entwicklung der Stadt Mülhausen und des Sundgaues praktische Bedeutung hat Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Das Preisgericht wird vom Oberbürgermeister im Einvernehmen mit dem Rektor der Universität Freiburg berufen.
Richard Alüller-Freienfels 60 Iahre alt.
In diesen Tagen vollendet der Berliner Psychologe Professor Dr. Richard Müller-Freienfels sein 60. Lebensjahr. Müller-Freienfels begann als Aesthetiker und Psychologe, indem er die Probleme der Kunst mit den Mitteln der modernen Psycho-
für den Hagen mit, den er intelligent und eindrucksvoll verkörperte. Aus der feit Jahren bekannten Besetzung ragten Robert Burg als Alberich und die Brünhilde von Marta Fuchs beherrschend hervor.
Als ein Musterbeispiel des Bayreuther Stils, wie er seit einem Jahrzehnt von Heinz Tietjen als Regisseur und von Emil Preetorius als Sze- niker neu geformt wurde, erwiesen sich die Aufführungen des „Fliegenden Holländers". In einem dreiteilig rhythmisierten Bogen führen Tietjen und Preetorius das Geschehen des pausenlos durchlaufenden Werkes bei ständig intensiver werdender Innen- spannung aus der Realität zu mythischer Symbolik hinüber. Darsteller von bedeutendem Format trugen einen Teil der Aufführungen. Rudolf B o ck e l - mann war mit der blühenden Schönheit seines Heldenbaritons, mit vorbildlicher Deklamation und intelligent differenziertem Spiel der Holländer — vielleicht mehr „Wanderer" auf den Wogen als finsterer Dämon des Meeres. Maria Müller bot als Senta eine wahrhaft unvergleichliche Studie süchtiger Fernliebe, umhüllt von berückendem Gesang. Franz Völkers dramatisch gestraffter Erik, Erich Zimmer manns bezaubernd singender und prächtig artikulierender Steuermann sowie Ludwig Hoffmann und Joses v. Manowarda alternierend und unterschiedlich als Daland waren die bewährten Stützen der Inszenierung. Mit ihnen wechselten als neue Kräfte des Bayreuther Ensembles ab: der Schwede Joel Berglund als ein Holländer mit kraftvollem, markantem Bariton, lyrischem Schmelz in der Höhe und jähen Bewegungen. An der Senta versuchte sich Paula Baumann mit hochdramatischem Organ, an der
Frankf./M. Gießen-Kl.-Linden Linnestraße Kirchstraße 26 03979/
Hauptschristletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauptschrihlclterS: Ernst Blumschein, verantwortlich für Polittt und Bilder: Dr. yr. W. Lange: für da« Feuilleton: Dr. Han« Thyriot (beurlaubt): i. B. Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumlchein.
Druck und Verlag: Brühlsche Univerfitütsdruckerei R. Lange 9. ®, Verlagsletter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzetgenleiter: Hans Beck, Anzeigenpreislifte Nr. 6.
Zum drittenmal standen die Bayreuther Richard- Wagner-Festspiele im Zeichen des Krieges. Soldaten und Rüstungsarbeiter waren wiederum die Gäste. Sämtliche Gaue des Reiches entsandten Besucher, die in Sonderzügen herangebracht werden mußten. Mit Musik wurden die Züge am Bahnhof empfangen. Die Wehrmacht nahm ihre Kameraden in pflegliche Obhut. Partei und Hitler-Jugend führten die Rüstungsarbeiter zu ihrem Sammelplatz. .Gemeinsame Mahlzeiten und Stadtbesichtigungen, Einfüh- rungsvorträge und Führungen rundeten sich zu einem sorgsam geordneten Betreuunqssystem.
Zwölfmal riefen die Fanfaren zum Beginn des „Fliegenden Holländer", viermal wurde die „Götterdämmerung" aufgeführt. Rach einer Pause von 14 Tagen bildete schließlich eine zyklische Aufführung des Nibelungenrings vor verwundeten und genesenden SoDaten den Ausklang. Großartig wie in jedem Jahr waren die künsller'rfchen Leistungen. Die Spielgemeinschaft wies diesmal ein teilweise verändertes Gesicht auf. Nachwuchskräfte waren in das erprobte Ensemble eingebaut. Obwohl neben ungewöhnlich befähigten Solisten, die Aussicht haben, allmählich vollgültige Mitglieder der Spielgemeinschaft zu werden, sich auch andere abzeich- neten, die zunächst in der Stille Weiterreisen sollten, vermochte es die souveräne künstlerische Leitung und Regiekunst des Generalintendanten Heinz Tietjen, Stil und Niveau der Ausführungen zu wahren.
Am stärksten waren die aus dem „Ring"-Zyklus herausgelösten vier Aufführungen der „Götterdämmerung" von neuen Solisten durchsetzt. Sie standen unter der musikalischen Leitung Karl E l - m e n d o r f f s, der dann auch den aanzen „Ring"- Zyklus dirigierte, und waren eingefügt in die bekannte Inszenierung Heinz Tietje ns mit den Szenerien von Emil Preetorius. Don den neuen Kräften bewährte sich am eindeutigsten der Darsteller des Siegfried: der Schwede Set Svan- holm Der jugendliche schlanke Künstler besitzt einen echten, gut fundierten Heldentenor von metallischer Strahlkraft, der des dramatischen Ausdrucks ebenso fähig ist wie der lyrischen Kantilene. ~ hohe, schlanke Erscheinung, bildungsfähige Iu- lichkeit gerichtete Leistung abgewannen.
und einen schwarzen, entwicklungsfähigen Job--"
brachte auch Friedrich Dalberg (Leipzig) 1 --------
(Wünsche nehmen entgegen: Alle
Die Kartenverkau'sstelle der NS-Gemcinschaft,,KraJt durch Freude-, Seltersweg 60, die Geschäftsstellen der NSV.-Ortsgruppen: Gießen-Mitte, LonystrI.G eö« Nord,Walltorstr .38,Gießen-Ost,Kaisern ' $
Südjcrednerstr. 24, Gießen-Klein-Llnden Schul tr.^ Eintritt: 2.00 RM. - Karten un Vorverkau
Kartenverkaufsstelle der NS-Geme ns 3951
durch Freude“, Gießen, Selters weg 6 »
6 013 feiet ;rprek htm hch- ihrs W
Zu Gunsten des Kriegs-Winterhilfswerkes 1942/43 Sonntag, 30. August, 15 Uhr, Gießen, in den Schulhöfen der Langemarck- und Justus-von-Liebig-Schule Großes Wunschkonzert
Ihr wünscht • Künstler spielen und singen
Ausfuhren de: ______ Ari,
Ein großes kombiniertes Musikkon« der Luftwaffe - Das Orchester der Meistersolisten im grauen Rock -Betty
Berlin die bekannte Rundfunk- und Schall- ptattensängerin • Erna Maria Müller, Sopren vom Deutschen Theater, Wiesbaden - Charlotte Schütze, Soubrette vom Deutschen Theater in Wiesbaden - Theo »emnamb Tenor vom Opernhaus Frankfurt am Main Ewald Böhmer, Bariton VOI" Deutschen Theater, Wiesbaden • Emil S®ider?P^? Tenorbuffo vom Opernhaus Frankfurt,. ■
vor allem von Nietzsche ausgegongen. Was ihm als letztes Ziel vorschwebte, ist ein Erleben, welches das Dasein auch in seinen nicht dem Verstände zugänglichen Tiefen zu erfassen sucht. Müller-Freienfels ist in Bad Ems geboren, studierte an zahlreichen deutschen und ausländischen Universitäten, machte aroße Reisen, war Kriegsteilnehmer und seit 1922 Dozent in Berlin, seit 1934 an der Handels-Hochschule.
telligen, verlangt Unternehmerpersönlichkeiten ohen Stils. Die Größe dieser Persönlichkeiten wird cht am Verdienen, sondern am Dienen gemessen; re ehemals ja auch der preußische Staat nicht rch große Verdiener, sondern seinen König als Diener seines Staates groß wurde. Wirt- iche Macht und sozialer Anspruch der Zeit hen dann in den Händen eines volksbewußten rnchmertums keineswegs wesensmäßig einander tgegen. Vielmehr liegt hier eine der schönsten, in r Menschenführung wie der Betriebsorganifation bewährenden Aufgaben. Die völkische Ordnung friß dabei um die Bedeutung der staatlichen Macht, ,—, zur Lenkung des Ganzen notwendig ist.
ind AI Mit der Entfaltung ihrer Arbeitskraft haben dann Völker aber nun auch den Schlüssel in der nd, aus eigener Kraft und nach eigenem Lei- ngsvermögen ihre Lebensgrundlagen zu schaffen am wirtschaftlichen Austausch vollberechtigt teil- »nehmen. Jedes Volk leistet dazu seinen eigenen, s seinem ihm eigenen Raum und seiner Lei- ngskrast kommenden Beitrag. Das bedingt zwar mordnung. Aber diese Einordnung verlangt e Einflachung oder gar Aufhebung der volk- n Eigenart. Da vielmehr höchste Leistung immer t durch volle Auswirkung und Entwicklung der enen Anlagen und Kraft erzielt wird, so werden lmehr völkische Entfaltung und wirt- aftliche Zusammenarbeit gemeinsam fördert. Mit seinen rund 530 Millionen Menschen ht der europäische Wirtschastsraum an Arbeits- lst und damit Leistungsvermögen weit über dem rdamerikanischen Lebensraum, der nur 185 Mil- rwn Menschen umfaßt. Dieses hochentwickelte Ar- itsvermögen sichert Europa eine hohe Leistung ferne führende Stellung in der Kultur. Indem die völkischen Eigenarten entfaltet und zur Höchen Steigerung bringt, wird die Wirtschaft damit aber ieder ein Mitträger der Kultur. Durch seine ihm eigene völkische Wirtschaftsordnung sichert sich der vntinent also nicht allein seine Lebenshaltung, son- tm vor allem auch die Grundlagen seiner Kultur.
hochschulnachrichlen.
Professor Dr. Bruno Schultz in Berlin ist zum 0. Professor für Rassebiologie an der Deutschen Karlsuniversität in Prag ernannt worden. Schultz ist 1901 in Sitzenberg geboren, habilitierte sich 1936 in München, siedelte noch im selben Jahr nach Berlin über und wurde dort 1938 a. 0. Professor. Der 0. Professor für Chemie an der Universität Graz Dr. Anton S trab al ist*von den amtlichen Verpflichtungen entbunden worden. Strabal, der am 12. April sein 65. Lebensjahr vollendete, ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien. — Im Alter von 73 Jahren starb der Geheime Obermedizinalrat Prdsessor Dr. Rudolf Abel, der bis 1935 den Lehrstuhl für Hygiene und Bakteriologie an der Universität Jena inne hatte. Abel stammte aus Frankfurt a.d. O., promovierte 1890 in Greifswald, dort habilitierte er sich 3 Jahre später, war dann Assistent in Greifswald und Hamburg sowie prak- mcher Arzt. 1905 wurde er an die Lanoesanstalt für Wasserhygiene in Berlin-Dahlem berufen und ging 1915 als Ordinarius nach Jena. Sein Hauptwerk ist das zweibändige „Handbuch der Hygiene". — Am 17. August vollendet der 0. ö. Professor der Rechte unb Leiter des Instituts für Postwesen an der Universität Frankfurt a. M. Dr. Friedrich Giese sein 60. Lebensjahr. Giese wurde in Eitorf an der Sieg geboren. Er studierte in Bonn, promo- vierte ebenda 1905 und habilitierte sich 1910 für Staats-, Verwaltungs- und Kirchenrecht. 1912 folgte er einem Ruf an die Aka«demie Pofen. 1914 erfolgte feine Berufung nach Frankfurt. Giese ist Herausgeber der 2lbhandlungen aus dem Staats- und Verwaltungsrecht nebst Völkerrecht und Kolonialrecht.
Karl Ritter
inszeniert den Ufa-Film „Besatzung Dora".
Professor Karl Ritter, der selbst Major der Luftwaffe ist, begann soeben mit den Aufnahmen zu dem neuen Ufa-Film „Besatzung Dora". In wenigen Tagen wird er in einem Einsatzhafen der Fernaufklärer im Westen, dann im Osten und späterhin in Nordafrika vom Kampf dieser Männer und Maschinen einen Film drehen, der des Ateliers nicht bedarf, nicht des Modells und nicht der Trickaufnahme. Eine „Bauchlandung" bei der Heimkehr einer längst überfälligen, stark beschädigten Maschine ist schon vorbanden. Es ist die Aufnahme eines PK.-Mannes. Alle Ereignisse des Films gehen auf tatsächliche Geschehnisse zurück. So der tausendste Feindflug einer Fernaufklärerstaffel, die gefahrvolle Notlandung in der Wüste und Kämpfe mit den Sowjets. Erfunden wurde nur die Spielhandlung. Aber auch sie wird nicht im AteRer gedreht, sondern im Alltag unserer Zeit. Die vier Männer von der „Dora" werden von Hannes Stelzer, Herbert Kiurina, Josef Dahmen und Georg Thomallo dargestellt. Emst von Klipstein spielt den Staffelkapitän. Die weiblichen Hauptrollen sind mit Lotte Koch, Charlott Daudert und Carsta Löck besetzt.
„Großstadlmelodie" — ein neuer Berlin-Film.
In Wasserburg (Oberbayern) begannen die Ausnahmen zum neuen Berlin-Film „Großstadtmelodie" unter der Regie von Wolfgang Lieben- einer. Hilde Krahl spielt die weibliche Hauptrolle aus der bewegten Atmosphäre einer Großstadt, dessen Drehbuch nach einer Idee der Berliner Journalistin Else Feldbinder entstand.
der Kultur. Unb so geht es gar nicht um atismus oder Kollektivismus. Es geht um N i ° ilismus oder Kultur.
Bon der völkischen Kultur aus ist aber auch erst Mrtschaftsentfaltung Europas zu verstehen, wie nun unter deutscher Führung erkämpft
. Nicht die Wirtschaft selbst oder irgendeine chnik ihrer Organisation bestimmt die Wirtschafts- mrng. Damit wäre man mehr oder minder vom omismus der gegn^evifchen Seite noch nicht gekommen. Bestimmt wird die Wirtschastsord- g Europas, wie seine politische Ordnung, durch biologischen, politischen und kulturellen Ge° einsamkeiten der europäischen Völ° rrfam-ilie. Das Ziel der gemeinsam angestreb- n Wirtschaftsordnung liegt in der L e b e n s st e i - erung der europäischen Völker durch Lei- u n> g s st e i g e r u n g. Leistung wird entfaltet durch rbeit. Damit ist die Arbeit der Grundstein der erdenden Ordnung. Das gilt für den inneren Auf- der Wirtschaft wie für den zwischenvölkischen ustausch.
Aus der Arbeit baut sich auf, was das einzelne, k zu erwirtschaften vermag. Jeder Schaffende ägt damit zum Wohlstand aller bei. Die Aufgabe r Güter Versorgung des ganzen Volkes steht in der lkischen Wirtschaftsordnung dann aber unter dem itmotiv völkischer Existenzsicherunq und dauerhas- Destandes des Volkes. Dies umsichtig zu be
te Letten, Litauer, Esten, haben die Bolschewisten sTrorisiert und vergewaltigt, um die Basis ihrer iachtpolitlk zu gewinnen. Belehrt durch den Wi- »rstand, der dem Bolschewismus von nationalqe- inten Ukrainern, Weißrussen, Tataren und vielen •oberen entgegengebracht wurde, hat er an Stelle tt russischen Zentrale die national farblose „Union" esetzt, in der jebe Nationalität vertreten war. Jede rchnahme der Zentrale, der Union der russischen owjetrepubliken, war also damit von der betref- nden Nationalität mitbetroffen. Die Enteignung, lusplünberung, Vernichtung der nationalen Jntelli- knz usw. erschien als Kampf gegen den gemein- stnen Klassenfeind. Nation, Rasse, völkisches Bewußtsein stellen für das materialistische Denken der sowjets ja überhaupt nur Einbildungen dar, die zu verwinden sind. Die zwangsweise Kollektivierung >r Völker, Ausrottung ihres nationalen eigen« Ibens und restlose Abhängigkeit von der Moskauer Itentrale, das ist das Bild eines PZirtschaftsverkehrs ,m Weltmaßstab" nach dem bolschewistischen ftuster.
Vergleicht man die Ergebnisse der angelsächsischen geltwirtschaft und der bolschewistischen Wirtschaft M Weltmaßstab", so ist das Ergebnis m bezug auf -uropa und feine völkische Kultur das gleiche: Vernichtung jedes Eigenlebens, Abhängigkeit und iftreknbung. Zugleich zeigt sich, daß die beliebte Al-
leit.
lekaM ,f einü iS w lese'Z -ater P
Idolf-Hitler-Ingemeurschule KlemeAmergen iedberg-Hessen. Maschinenbau, «m Ebener Anzeiger ektrotechnik, Praktikantenwerk- ätten.—Druckschriften frei. 1949V
>.'^X


