einer Fuß- Hochzeit gefeiert werden, und diesmal werden die
Brautleute besser zueinander passen.
Aus der Stadt Gießen
Sohnenbrüder auf -em Fensterbrett.
Siebener lBod)enm«ttpreife.
’ sprechung erfolgte, da nicht festgestellt werden konnte, ' ... cmXnm Qm'tfrHftmiinpn IN Beruh-
ULCUIUIIU Cl j -i-n- , . __ ...
Ob das Mädchen mit dem Lastkraftwagen m Beruhe
Gondergericht in Gießen
Oie Pilzzeit beginnt.
S.l-fporl
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* Greßen, 14. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkte kosteten: Kartoffeln, alte, 5 kg 47, neue, kg 12JZ, Wirsing, grün, 15, Weißkraut 12, Gelbe Rüben, Bd. 15 bis 20, Rote Rüben 20, Römischkohl 13, Bohnen, grün, 50, Erbsen 24, Tomaten 60, Zwiebeln, Bd. 70 bis 132, Himbeeren 45 bis 65, Kirschen 40 bis 42, Johannisbeeren, schwarze, 55, Salataurken, Stück 30 bis 40, Blumenkohl 20 bis 50, Salat 5 bis 10, Ober-Kohlrabi 8, Rettich 5 bis ! 10, Radieschen, Bd. 8 Rpf.
Das 88. Feldbergfest wurde jetzt endgültig auf den 23. August festgelegt. Die Veranstaltung findet,
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„Das große Spiel", die Kämpfe nur . ballmannschaft gezeigt werden, ihr Partner fedoch völlig im Hintergrund bleibt. R. A. Stemmte, der Regisseur des Films, hat versucht, die Leistung einer bestimmten Mannschaft vom Kameradschasts- aeist her zu motivieren und durch Herausstellung persönlicher Bindungen und Verwicklungen die Gefahren aufzuzeigen, die einen solchen Zusammenhang gefährden können. Trotz ernsthafter Zerwürfnisse zwischen einzelnen Fußballern, bei denen m der Hauptsache Frauen eine Rolle spielen, wird doch alles zum guten Ende geführt. Unter den Darstellern fallen Rene Deltgen, Gustav Knuth und Josef Sieber auf. Die Frauenrollen sind mit Mana Andergast und Hilde Jansen besetzt. Der Schlußteil des Films, das große Entscheidungsspiel ist farbig gedreht. Hans-Hubert Genseri.
„Zwischen Grenzen und Zeiten."
Heinrich Zillich will seinem 1937 erschienenen Buch „Zwischen Grenzen und Zeiten" einen zweiten Band folgen lassen, an dem er zur Zeit arbeitet. Der Roman spielt in Siebenbürgen, er beginnt vor 1914 und reicht bis in die ersten Rachkriegsjahre: Hauptthema ist das Schicksal der Siebenbürger Sachsen in ihrem.Zusammenleben mit Rumänen und Ungarn, also das völkische Thema, das allen Buchern Zillichs gemeinsam ist.
sehen worden.
Strafkammer Gießen.
Der E. D. aus Gießen hatte sich wegen fahr- lässiaer Tötung zu verantworten. Der Angeklagte fuhr am 26. November 1941 von Frankfurt a. M- lammend, mit einem oollbeladenen Kraftwagen durch die Friedberger Straße in Ober-Wollstadt. Die Straße war naß und durch ausemanLergefahrene Ackererde schlüpfrig. Der Wagen kam dadurch ins Rutschen und auf die linke Straßenseite, wurde wieder auf die rechte Straßenseite giriert und stieß gegen eine Haustreppe Em dort stehendes sechjähriges Mädchen soll dabei von dem Wagen erfaßt, zu Fall gekommen und so erheblich verletzt worden sein, daß es kurze Zeit nach dem Unfall verstarb. Der Angeklagte behauptete, das Mädchen nicht gesehen zu haben. Nach Ansicht des Sachverständigen hatte der Angeklagte infolge zu schnellen Fahrens bei den vorliegenden Straßen- Verhältnissen den Wagen nicht mehr m der Gewalt. Der Angeklagte wurde wegen Übertretung Der Straßenverkehrsordnung zu einer Geldstrafe von 100 RM. verurteilt. Von der Anklage der fahr- lässigen Tötung wurde er freigesprochen. Die Frei- , 11 x r < i . s.. c.üA.riAtß wArhöti rnnntr.
Gloria-palast:
Hochzeit auf Lärerihof."
werden. Näheres ist tn der heutigen Vekannlma- chung des Ernährungsamtes der Stadt Gießen ent-
lasche nbier nur gegen leer e Fl a • sch en Der Reichskommifsar für. die Pr^Eu^ hat die Preisbildungsstellen ermächtigt, orthd) oder bezirklich zu bestimmen, daß sowohl die Brauereien als auch alle folgenden Handelsstufen bis zum letzten Verteiler die Abgabe von Flaschenbier von der Rückgabe leerer Bierflaschen abhängig machen können. Don einer reichseinheitlichen Regelung ift ®e gen der Verschiedenartigkeit der Derhaltmsie abge-
rung gekommen war.
An Postpäckchen vergriffen.
Lpd. M a i n z, 13. Juli. Der bisherige Postfach, .arbeitet Arthur Zöll aus Mainz wurde vom -von. dergericht in Darmstadt als Volksschädlingsver, bracher zu 1 Jahr und 2 Monaten Zuchthaus verurteilt, weil er fortgesetzt m wiederholten Postpäckchen, darunter auch Feldpostsendungen ent- wendet hat. Bei der Strafzumessung mußte straf- schärfend berücksichtigt werden, daß der Tater die Verfehlungen trotz wiederholter ausdrücklicher Belehrungen und Verwarnungen der Postverwaltung begangen hat.
sisch rLeüd als halbe Portion. Eine sehr riskante, Balance-Sensation zeigten die zwei Rud o s eine waghalsig gesteigerte Nummer, die außerordentliche Konzentrationsgabe und Körperbeherrschung erfordert. Die artistisch eleganteste und sauberste Arbeit leisteten wohl die zwei Jun glas mit ihrem Kopfbalance-Akt, bei dem die Jonglier-Begleitung wie eine liebenswürdig-spielerische Arabeske wirkte. | Montn Galicos parodierte die bekannten Schi-; fanen des Alltags, kämpfte erbittert mit feinem Hosenträger und einem Liegestuhl und erwies sich nebenbei als tüchtiger Parterre-Akrobats Die fünf Sorgenbrecher machten ihrem Namen alle Ehre und fanden mit dem Wander- nnb Soldaten- lieder-Potpourri stürmischen Applaus; auch ,^Hoch broben auf bem Berg" und bi- beliebten „vier M°> chen auf der Bank" wurden wieder einmal mi Vergnügen vernommen. Erna Ludewig, EmN Sommer und Bernhard Pohlert sorgten für die musikalische Begleitung und Umrahmung der sehr beifallsfreudig aufgenommenen Vortragsfolge.
' ' Hans TnvTiot.
eine Brille, ein Eßbesteck, eine Ledertasche und ver- chiedene Kleinigkeiten. S a l e w s k i entwendete m Alt-Niederursel eine Jacke, eine Hose, eine Mütze, Schuhe, Brot, Brötchen, Butter, Schinken, einen Ruckfack und 2 RM., in F r a n k f u r t a. M. ein Fahrrad, das auf der Straße stand, und in Lorch a. Rh. ebenfalls ein Fahrrad, wogegen er das vorher gestohlene Fahrrad dort stehen ließ.
Beide Angeklagte waren als jugendliche liebel- täter bereits bestraft und in Fürsorgeerziehung ge- bracht worden. S a l e w s k i gilt als Spezialist in • Fahrraddiebstählen. Die Angeklagten waren von der Bahn des Verbrechens nicht mehr abgekommen, bis sie nach Verbüßung von längeren Gefängnis- und Zuchthausstrafen in Sicherungsverwahrung tarnen. Da in absehbarer Zeit für sie keine Aussicht de® stand, aus der Sicherungsanstalt entlassen zu werden, faßten sie den Entschluß, auszubrechen. Dies gelang ihnen, nachdem sie in etwa vier- bis fünfwöchiger Arbeit mit ganz primitiven Werkzeugen eine Wand durchgebrochen und ein Gitter durch- qeschnitten hatten. Sie waren bei ihrer Flucht nur mit Hemd, Unterhosen, Strümpfen und einer Unter sacke bekleidet. Mertens ist 30, Salewski 34 Jahre alt, beide waren seit etwa fünf Jahren in Sicherungsverwahrung. , „
Der Anklagevertreter beantragte gegen beide Angeklagte, die in vollem Umfange geständig waren, die Todesstrafe. Die Verteidiger baten ftar bte An- geklagten, nicht auf Todesstrafe zu erkennen.
Das Gericht verkündete am heutigen Dienstagvormittag das Urteil. Beide Angeklagte wurden zum Tode und zum Verlust der burger- lichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt. Der Angeklagte Mertens wurde des Gewaltverbre- A)ens schuldig befunden, Mertens und Sa- l e w s k i auch als gefährliche Gewohnheitsverbrecher bezeichnet.
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Deutsche Tennissiege in Istanbul.
In Anwesenheit des deutschen Botschafters von Popen wurde das internationale Tennisturnier in Istanbul am Sonntag zu Ende geführt. Gleichzeitig er uhr damit auch die Türkeireise der deutschen Tennisspieler ihren Abschluß. In ihrem letzten Kampf zeigten die beiden Deutschen noch einmal ihr Können. Koch gewann 4:6, 6:2, 6:2, 7:5 über Dr Egert, und beide zusammen siegten im Doppel mit 6:1, 8:6, 6:0 über die türkischen Meister Akev-Kizil.
Kreis- und Banngruppenspiele im Faustball.
Die Spiele im Faustball wurden am Sonntag in Wetzlar ausgetragen. Der Spielverlauf ist aus den folgenden Ergebnissen zu ersehen: Vorrunde: Luftwaffen-Spo. Gießen — Tv. Wetzlar 45:27 (28:13); Tv. Wetzlar — Tgm. Friedberg 23:38 (10:22); Tgm. Friedberg — Luftwaffen- Spv. Gießen 43:27 (22:14); Ruckrunde: Tgm. Friedberg — To. Wetzlar 38:21 (16:10); Luftwaffen-Spv. Gießen To. Wetzlar 30:29 (15:15); Tgm. Friedberg — Luftwaffen- Spo. Gießen 37:27 (21:17). Rangfolge: 1. Tgm. Friedberg 8 Pkte.; 2. LTV. Gießen 4 Pkte.; 3. Tv. Wetzlar 0 Pkte.
Im Banngruppenspiel war Bann 116 (Tv. 1846 Gießen) dem Bann 88 (To. Katzensurt) merklich überlegen. Die Gießener gewannen das Vorspiel 58:35 (28:21), das Rückspiel 61:36 (32:18).
Tgm. Friedb erg und Bann 116 nehmen an den Gau- und Gebietsmeisterschaften im Faustball am 1. und 2. August in Frankfurt a. M. teil.
88. Heldbergfest am 23. August
Der Spielleiter Earl Froelich hat d'e Geschichte, von Theo Mäckebens Musik und vorn Photographen Günter Anders geschickt unterstützt in Bild und Ton sehr plastisch realisiert; er trifft den Stil der Gesellschaftsszene um die Jahrhundertwende mit Sicherheit; der Umgangston aus diesem nordostdeutschen Großgrundbesitz ist von kaum überbietbarer Deutlichkeit und Derbhett Manches wirkt unwiderstehlich komisch, einiges schon überspielt wie die Tischrede des alternden Bräutigams an der Polterabendtafel: ihn gibt Heinrich George in der ganzen vierschrötigen Leibesfülle und im knarrend-resoluten Kommandoton eines Hagestolzen Krautjunkers und ehemaligen Offiziers; daß er auch der stillen und behutsam-ritterlichen spräche eines Kavaliers von Herz fähig ist, konn nicht bestritten werden, wenn auch das tragikomische Gesamtbild dieses „Mannes von fünfzig Jahren" eher lächerlich wirkt als Mitleid weckt. Sehr fern und anmutig gibt Ilse W e r n e r die Roswitha, in guter Haltung Ernst von Klip stein den Leutnant. Der von Krakow, Roswithas Papa, ist ein ausgemachtes Ekel, man kann es nicht anders sagen, taktlos unü lärmend, geldgierig und verschlagen; Paul Wege- n e r gibt hier, im angestammten Dialekt, eine virtuose Charakterstudie von schonungsloser Treffsicherheit. Im Ensemble tun sich ferner Lina Carstens, Carola Toelle, Sigrid Becker, Carl Hanne» mann und Ernst Äaldow hervor. — Im Bei- 1 Programm läuft die neue Wochenschau, die hier schon = besprochen wurde. Hans Thyriot.
Sudermann s stütze Erzählung „Jolanthes Hochzeit" bot die Vorlage für das Drehbuch, das Jochen K u h l m e y und Gustav Loh j e Tur die Ufa geschrieben haben. In der zwischen Traurigkeit und derber Heiterkeit schwebenden, bis an die Grenze des Peinlichen streifenden Fabel kreuzen sich die Herzensgeschichte eines preußischen Retteroftlziers und das späte Abenteuer eines lunageselligen alternden Agrariers: zwischen beiden, zwischen Onkel und Neffen, die neunzehnjährige Roswitha, Deren Verbindung mit dem Ulanenleutnant durch einen dummen Zwischenfall auf der Rennbahn m die Brüche geht, indessen der Onkel, um dem Jungen einen lästigen Prozeß vom Halse zu schonen und eine alte Feindschaft zu befrieden, sich zu einer Heirat mit Roswitha bewegen läßt, deren gewinnsüchtiger Vater die ungesunde Verbindung seiner- felis begünftigt. Natürlich kommt der Qunge auf einem Manöverrüt, eben recht, um an der Poller- abenbfeier teilzunehmen. Das Festessen endet mit einem schrillen und peinlichen Mlßton, Erst letzt er- fährt der ahnungslose Bräutigam wie es mit den unqen Leuten steht, die den Anlaß ihres heftigen Zenoürfnisfes längst vergessen haben und sich noch llnmer lieben, und der Onkel, der nach dem spaten Geständnis der beiden seine Haltung und ferne
J. rw- p? ai -lAAVArthiMhflrt hrr t tn H ml TT11I
fior einiger Zeit sanden sich auf dem untersten (tzrund der Spielzeugkiste zwei schöne Türkenbohnen. Die Freude meiner beiden Jungen war groß, nicht «ringer, als hätten sie plötzlich eine neue Ersenbahn entdeckt. Die Bohnen mußten sofort in die Ende gebracht -werden. Boden war da, auch wenn nur ein Mathematiker imstande gewesen wäre, die Flache in Lmchteilen eines Hektars auszurechnen. Es genug- telt für unsere Anbauversuche zwei Blumentöpfe. M kleinstem Gerät wurde der Acker von den Ium gen zubereitet, mit Löffel und Gabel, bann ein Loch M dem Fingerchen gemacht und die Bohnen nut Maschen hineingebettet. Halt, Wasser mußte noch darüber. Nach mancher Beratung und solchen kind- ljchen Anstrengungen war glücklich alles getan. Jeden Tag wurden die vor dem Fenster befindlichen Kleingärten in Augenschein genommen. „Wann kommt die Bohne bloß heraus, Dati?"
Ich weiß nicht, ob unsere vereinten gedanklichen Dünsche oder ob die Sonne mehr gewirkt hat — bös immer neue, herrliche Wunder geschah: grün durchbrach es keck die bräunliche Erde und wurde mit Jauchzen begrüßt. Ein Wettrennen der beiden D»hnenbrüder begann, aber es zeigte sich bald, daß die dem Aelteren gehörige ihre Ehre dareinsetzte, sich mit höherem Wüchse hervorzutun. Das krankte nun eine Weile den Jüngeren, dann erkannte er das geschehene für recht und richtig an. Jedem der klei- ntn Bohnenbäumchen wurde in seierlich-srohlicher Seife ein Pfählchen zur Stütze gefetzt, bald aber rturben sie zu klein. Ein Haken mußte hoch oben am Zenster eingeschlagen werden, Schnüre wurden zu dm Töpfen hinuntergezogen. vorsichtig Vie nam merfeliqen Ranken ihrem notwendigen Halt anvertraut. Die Sonne schien. Regen kamen, die Hoher» strebenden vereinten sich in brüderlicher Gebärde, aber die kleinere blieb weiter die kleinere.
Schön ist unser Hausgärtlein, in bem auch Z wie- glichen ihre grünen Röhrchen lustig gen Himmel rtefen, ohne sich um die Nachbarschaft griesgram» sicher Kakteen zu kümmern. Wir sehen m ihm gar Diel und in Gedanken weit darüber hinaus in eine ■ -unerfüllte Weite. Ist auch einmal die Ernte gewiß j Mt groß, weil Fensterbretter und Blumentöpfe nun einmal klein zu fein pflegen wir haben die be- mhigende Gewißheit, unser Feld bestellt zu haben. Bäre es einmal größer, mir taten es mit der gleichen Liebe und Hoffnung — und schon mit em venig Erfahrung. wr‘
diesmal in 13 Alters- und Leistungsklassen erfolgt. Von den Altersturnern wird insbesondere die Bildung von fünf Altersklassen (33 bis 39, 40 bis 44, 45 bis 49, 50 bis 57 Jahre, 58 Jahre und älter) be» grüßt werden. Der Mannschaftskampf um das historische Völsungenhorn gelangt nicht zur Ausschrei- bung. Die Staffelwettbewerbe um die übrigen Wanderpreise des Feldbergfestes sind jedoch ausgeschrieben.
Goumeisterschasten der Turner.
Die Kriegs-Gaumeisterschaften in den gemischten Mehrkämpfen der Turner und Turnerinnen des Sportgaues Hessen-Nassau finden am 9. August in Frankfurt a. M.-Schwanheim im deutschen Zwölfkampf der Männer und im deutschen Achtkampf der Frauen statt. In Verbindung damit sind gebiets- offene Gerätekämpfe der HI. ausgeschrieben.
«urze Sportnotizen.
DiedeutscheFußballelfzumLänder. kamps gegen Bulgarien am Sonntag in Sofia steht wie folgt: Jahn (Berliner SV. 92); Janes (Hamburger M.)-Miller (LSV. Berlin); Kupfer (Schweinfurt O5)-Sold (Tennis-Borussia Berlin)- Sing (Stuttgarter Kickers); Burdenfki (Schalke 04)- Decker (Vienna Wien)-Walter (1. FC. Kaiserslau. tern)- Willimowski (1860 München)-Arlt (SV. Rie- sa); Ersatz: Schönbeck (VfB. Königsberg), Bergmann (TDd. Eimsbüttel) und Gauchel (TuS. Neueiü)orf).
Hessen-Nassaus HJ.-Sportler geman. nen in Speyer-Dudenhofen einen Vergleichskampf mit 19 Punkten vor Baden (6), Westmork (5) und Württemberg (3).
verduukelungszeit:
14. Juli von 22.40 bis 4.46 Uhr.
O
Wenn nach einem milden Svmmerregen die e-°nn- i Dieder warm scheint, schießen allenthalbendie Pilz ms der feuchten, warmen Erde, gleichzeitig damit , aber auch die wildesten Gerüchte über Pilzvergiftum oen. Um dem zu begegnen, ist es notig, den -ve- ariff Pilzveraistung" einmal scharf zu umreihen. En die meisten Menschen verstehendarunter den Genuß giftiger Pilze. Der Sammelbegriff „Puz- . Vergiftung" umschließt jedoch weit öfter Erkrankungserscheinungen, die durch unsachgemäße Behandlung der Pilze verursacht werden. Vorangestellt mag das Grundgebot werden, daß von den Sammlern nur gut bekannte und oerttaute Pilze emg^ fammeU werden sollen. Nur wer dle Mogüchkett hat, skinen Pilzfund einem wirklichen Pllzsachverstandi oen vorzulegen, darf es sich leisten, auch Puze em- zusammeln, von deren Harmlosigkeit er mH restlos überzeugt ist. Aber auch bei den harmlosesten pilzen setzt die Möglichkeit einer Pilzvergiftung ei- zentlich schon am Sammelplatz selbst ein. Es Men , nur solche Pllze genommen werden, die noch völlig tadellos sind. Von Insekten oder Schne^n ange- sressene Pilze lasse man besser sichen. Auch ist das Sammelgut gleich an Ort und Stelle von Len Erdteilchen, Tannennadeln und dergleichen |u säubern. Pilze sind ferner, lose aufeinanbergetegt, tn korbchen oder Pappschachteln heimzutragen und richt wie oft üblich, in Rucksäcken oder Tuten, denn sesi'nd ungemein empfindlich. Bei der Häufung nn Rucksack und durch das Schütteln beim Tragen entheben unzählige Bruchstellen. Jede einzelne fordert vblr dte Zersetzung. Zu Haust ^ die gesamme - ien Pilze sogleich auf reiner Unterlage und an lut tiger Stelle auszubreiten. Läßt man sie austmander- xehäuft liegen, beginnen sie zu Insten und geh in Gärung über. In solchem nnÜAieht
Rahrung gesundheitsschädigend. vollzieht
sich dieser Prozeß in sehr kurzer Ze^t. gesammelte Pilze sollen spätestens an dem dem öQmmc(tag fol genben Tage verbraucht und PUMnchte niemals aufgewärmt werden.
Stenographentagung in Siehrn.
Am Sonntag sand im flaue der Deutschen Ar- deitssrout eine Sitzung der Ortsveremsluhrer und Kechnungssührer der Deutschen
unter dem Vorsitz des Kre,so°rbands7uhrers^Pg. Hofmann statt. Dieser gedachte zunächst m chren. den Worten des plötzlich verstorbenen Wettschreib leiters Pg. August Siebert und gab eine kurze Zusammensassung über die von den Srt-v-
:em und Uebungsleitern zu beachtenden Richtl'M-n n der Geschäftsführung. Nach den Berichten De verschiedenen Vertreter herrscht in ^en Ortsvereinen tes Kreisverbandes rege Unterrichtstangkeit i Kurzschrift und Maschinenschreiben. Auch, m -vug t»ach, wo seither wegen der Einderutung der llebungsleiter der Unterricht ruhte, wird nunmehr wieder ein neuer Lehrgang eröffnet werden. Cs i) >utz-rdem beabsichtigt, in chartmannsham einen ’ Schrgang in Kurzschrift und Maschinenschreiben ein-
AmrtrtWftieiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Ltellvertreter bH HmwtichrifUeüers: Ernst Blumschein. Beranlwortlich für Polini und BUder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Han» Thyriot; für Stadt Giesen, Provin,. Wittick-aft und Sport: Ernst BdnnfchM.
Drru! und Beriaa: Brühifche UniverfftätSdruckeret R. Lange Ä. d. DerlagSleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; SnzetgenleUer: Han« Skd, Anzelgenpretsliste Nr. 6.
zurichten, dessen Leitung voraussichtlich Fachlehrer Pg. Heinrich Graf, Gießen, während seiner Ferien übernehmen wird. Das Gauleistungsschrelben oll in diesem Jahre in den einzelnen Krelsverban- den bzw. größeren Ortsvereinigungen selbst abgehalten werden, um die Eisenbahn nicht mit Per,o- •tSSSSwÄ«. w i»>'» überreichte dem Reichs-bahnsekretar Pg. Heinrich G ü m b e l in Großen-Linden den ihm von der Reichsbundesführung der Deutschen Stenographenschaft in Bayreuth für seine langjährige treue Tätigkeit als Vereinsführer und Unterrichtsleiter verliehenen Ehrenbrief mit Nadel.
Nachdem noch verschiedene^interne ! ** Die Abgabe von Obst an die Ver-
Unterrichts- und Vereinstattgkeit besprochen wor. I morgigen 15. Juli ab nur
den waren, schloß Pg.Hofmann mit dem ®ru^ in Geschäften erfolgen, in deren Kunden- an den Führer die Atzung. ' ^üf ben Dbftbezug die Verbraucher eingetragen
Kür Tapferkeit vor öem Kemöe. ^^bn9a^onÄÄ
Die Dbergefreiten Karl Häuser und 011 o Glock, beide aus Harbach (Kreis Gießen), wurden für Tapferkeit vor dem Feinde bei den Kämpfen im Osten mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse aus- gezeichnet Paul Mertensund Alfons ^alerotH, beide
9 3 „ .. zur Zeit in der Sicherungsanstalt in Butzbach, waren
Helleres Bartete gestern angeklagt, im April d. I., nachdem sie aus der
mit durch Srcubc*. Sicherungsanstalt ausgebrochen waren, unter Aus-
mtt zrMran VUVUI Nutzung der Verdunkelungsmaßnahmen als gefahr-
Die NS.-Gemeinschaft „K r a f t d u r ch F r e u d e" ^che Gewohnheitsverbrecher sowie als rückfällige veranstaltete gestern abend im Gloria-Palast wie- Diebe in mehreren Fällen, in der Regel mittels der ein überwiegend heiteres Varieteprogramm, Einbruchs oder Einsteigens, Diebstahle begangen bei dem sich das bis auf den letzten Platz besetzte I ,u haben.
f>auß reichlich zwei Stunden lang angeregt unter- Gemeinschaftlich hatten beide aus einem Llenen- hielt Rudi Rauher, „der luftige Wecker vom h^s in Großen-Linden einen Meißel, eine Reichssender Frankfurt", sagte das Programm an Sd)ürde und ein feststehendes Mester im Bahn- und brachte mit seinen Vorttägen zwischen den em- ^ö^erhaus bei Großen-Linden eine Esienbahner- zelnen Nummern die Leute ausgiebig zum Lachen, -öppe, eine Eisenbahnerhose, em halbes pfuno besonders das aus dem Rundfunk bekannte Her- butter und drei Hühner, aus einer Gartenhutte männchen feierte fröhliche Auferstehuna. (Die Dar- in Watzenborn-Steinberg em Kisten und bietung würde übrigens durch den Verzicht auf Schuhe, aU5 einer Hütte auf einem Sportplatz bei etliche grobe Geschmacklosigkeiten kaum an Wirkung Rödgen eine Binde, eine Uebungshandgranate, verlieren) Die zwei Blizzards erwiesen sich als Sackleinen und einen Fenstervorhang, m Gro ße n- versierte Artisten auf begrenztem Spielraum und Buseck Eier, Butter, Schmalz, Aepfel, Kuchen, veranstalteten einen wirbligen Ringelreihen auf Himbeersaft, eine Hose und Sackleinen, m L ind en- Rollschuhen. Smiles und Myks warteten mit struth eine französische Uniform, zwei Jacken, allerlei exzentrischen Neuheiten auf, in denen sich eine Hose und eine Mütze entwendet. Mertens musikalische Clownerie mit gediegener Akrobatik allein hatte bei dem Diebstahl im Bahnwarterhaus mischte, ßaurella hatte sich als Podium für einen bei Großen-Linden den ihm entgegentretem eleganten, sauber aufgebauten Elastik-Akt eine er- ben, DDn seiner Ehefrau zu Hilfe herbeigerufenen leuchtete Vase mitgebracht, welche die originelle! Schrankenwärter Spengler mit Gewalt angegriffen Nummer durch Lichteffekte bereicherte, ßant und ober abgewehrt, indem er mit einem feststehenden f Grit fanden mit akrobatischen und Spitzenstep-1Messer auf ihn einstach und ihm Stiche m Den : Tänzen viel Anklang. Der Komiker Kurt Steb- Kops, das Kinn, die Schulter und die Brust ver- i chen hat sich eine tolle Sache ausgedacht und er- Nachdem die Angeklagten m Reiskirchen . schien zum Vergnügen aller Leute, vernehmlich fach- festgenommen, aber wieder entwichen waren, trenn»
V a. -f- rctwo Uhr rt5fantel|Cn fie sich. Mertens entwendete m der Folge
zeit in Queckborn bei verschiedenen Eigentümern eine Manchesterjacke, einen Hammer, einen Anzug, ein Küchenmesser, Frauenschuhe, eine Cordhose Strümpfe, eine Strickjacke, em französisches Käppi, Schuhe, Wurst, Schmalz, Hosen und einen , Sack, in Grünberg Brote, Butter, Milch, Käse,
A aehoren, machte in Brünn feine erst um bte eyfnunbertmenbc non Eorrens, de Bries und Ärmat anerkannten, grundlegenden Kreuzungs- rirftthe. Die Ausstellung, deren Gestaltung der »Phnenbitoner des Brünner stadtcheaters Leopold Ni«el Anteil hat, geht von der Perfönlichkett Men- Raus, die in aus dem Brünner MerLelmufeum Mmnenden Erinnerungen an ferne odjuUattateit «Mfieftetlt ist. In allgemein verständlichen Tabellen
das Ergebnis der Versuche und Gesetze Men- für Pflanzen- und Tierwelt rate Mr unsere ttassenpolitik wiedergegeben. In seinem Vortrag - ter Professor Dr. Fietz aus die Wichtigkeit der Lendelschen Regeln für die Vererbungslehre hm. w Mendelismus habe uns mcht nur die Gründet der Rastenpolitit, sondern auch einer neuen Manschauung gegeben.
„Das große Spiel“
2er Fußball ist ein Volkssport im wahrsten Äwie des Wortes. Ein Film, der das Werden einer zichballmannschaft behandelt, und em Meister- Btefpiel in den Mittelpunkt der Handlung stellt, littet dramaturgisch schwer zu nehmende Hrnder- .[({» Einerseits soll die Mannschaft als Ganzes im Brmnpuntt des Geschehens bleiben, anderseits muß lber auch durch Einzelschicksale eine Spannung er- (ielt werden, besonders wenn, rote m dem Film


