Einzelbild herunterladen

Aus-

7

Du fällst im Alter keinem zur Last

wenn Du Dein Leben versichert hast Tus lieber heute als morgen!

Freibankverkauf

am 13. März 1942:

861D

Ihr Berater in allen Punktfragen

Ging es im Gebrauch entzwei?

Köhler-

das Gewebe auseinandergezerrt und über­dehnt wird. Ganz abgesehen vom Reiben auf dem Waschbrett oder vom Ausbürsten beson­ders schmutziger Stellen.

Solche Behandlung vor allem ist daran schuld, wennWäsche oft und zeitig entzweigeht. Gerade heute im Kriege, wo Wäsche schwer zu ersetzen ist, soll man sorgfältiger waschen. Längeres und gründliches Einweichen zum Beispiel macht Dürsten und Reiben überflüssig, weil es schon vor dem Waschen den Schmutz löst. Schäumt bei Ihnen die Waschlauge schlecht? Sie meinen, das läge am Waschpulver? Rein,

REEMT5MA

SORTE

meistens liegt es am harten Wasser. Ob wir Leitungs- oder Brunnenwasser nehmen; immer enthält es mehr oder weniger Kalk. Dieser Kalk macht einen Teil des Waschpulvers unwirksam. Wie kann man diesen Schaden verhüten?

Verrühren Sie eine halbe Stunde vor Be­reitung der Waschlauge einige Handvoll eines guten Enthärtungsmittels im Kessel. Sie können dann mit der Hand fühlen, wie weich» das Wasser geworden ist. Mit Ihrem Wasch­pulver aber kommen Sie dadurch viel weiter als sonst.

Vortrag eines finnischen Gelehrten.

Professor Reenpää aus Helsinki zu Besuch bei unserer Universität.

Professor Gg. Herzog, Leiter des Stützpunktes Gießen im Auslandsamt der Dozentenschaft, teilt uns mit:

Auf Veranlassung des Gießener Auslandsamtes ' -atten die Vorsitzenden der Ober- , ,, , , .ellschaft für Natur- und Heilkunde (Naturwissenschaftliche Abteilung Professor K l u t e, Medizinische Abteilung Professor Koch) Professor R e e n p ä ä, Direktor des Physiologischen Institutes und derzeitigen Dekan der Medizinischen Fakultät an der Universität Helsinki (Finnland), zu einem

daß in vielen Vereinen noch gut gearbeitet wird, die übrigen müssen durch Schulung neuer Uebungs- leiter zur Weiterarbeit befähigt werden. Die Neu­regelung der Prüfung für das Reichssportabzeichen, Presie- und andere Fragen wurden ebenfalls in der Aussprache erörtert.

Die nächste Zeit bringt Veranstaltungen verschie­dener Art. Die Kreismeisterschaften der Männer und die Mannschaftskämpfe der Frauen sind noch durchzuführen, die Gaumeisterschaften im Gerät­turnen in Neu-Isenburg sollen beschickt werden. Die Leichtachleten bereiten den Frühlingswaldlauf für

Wurde es im Gebrauch zu stark strapaziert oder ist es ein altes Erbstück, das sich im Dienste von Generationen langsam aufbrauchte? Nichts von alleml Dieses Tuch ging wie viele Wäsche allein durch Waschen entzwei. Erstens wird Wäsche oft viel zu stark gerieben. Zweitens wird sie oft zu lange gekocht. Drittens werden zum rlmrührep manchmal Wäschestöcke ge­nommen, an deren Kanten die Wäsche hängen bleibt, vdettsrvird zuHeftigserühri, wodurch

von 8- 9 Uhr Nr. 821-87» von 9-10 Ubr Nr. 871-920 von 10-11 Ubr Nr. 921-970 em 14. Mär, 1942:

von 8- 9 Ubr Nr. 971-1020 von 9-10 Ubr Nr. 1021-1070

von 10-11 Ubr Nr. 1071-1120

Fleischbrühe!

StM. Schlachthof, Gießen.

das große Spezial-Haus für gute

Herren- und Knaben-

Kleidung

Bis auf weiteres am Montag- und Donnerstag -Vormittag geschlossen!

357 A

Aus der Stadt Gießen.

Kreisdirektor i. V. Wolff t-

Am vorgestrigen Dienstag ist in Gießen, wo er seinen Ruhestand verbrachte, der frühere Gießener Beigeordnete und spätere Kreisdirektor 2*5 Kreises Worms Hans Wolff im Alter von 78 Jahren gestorben. Mit ihm ist ein Mann aus dem Leben abberufen worden, der in weiten Kreisen unserer engeren Heimat bekannt war.

Kreisüirektor i. R. Hans Wolff war am 19. De­zember 1863 in Magdeburg geboren. Nach dem Abitur im Jahrs 1884 studierte er Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen und Gießen. Im November 1887 bestand er in Gießen das Fakultäts­examen. Seinen Vorbereitungsdienst leistete er bei dem Amtsgericht in Gießen und beim Kreisamt in Friedberg sowie bei zwei Rechtsanwälten in Gie­ßen. Nach seiner militärischen Dienstzeit als Ein­jährig-Freiwilliger legte er im April 1893 die Staats­prüfung für das Justiz- und Verwaltungsfach ab. Am 21. Juni 1893 wurde er zum Regierungsassef- sor ernannt und dem Kreisamt Gießen zur Dienst- leistung überwiesen. Im Jahre 1894 wurde er Amts­anwalt bei den Amtsgerichten Gießen, Hungen und Lich, anschließend kam er zur weiteren Verwendung zum Kreisamt in Offenbach. Am 5. Februar 1895 wurde er zum stellvertretenden Vorstand des Poli­zeiamtes Gießen bestimmt und am 5. Juni 1895 zum besoldeten Beigeordneten der Stadt Gießen gewählt. Das Veigeordnetenamt unserer Stadt hatte er bis Ende April 1902 inne. Mit Wirkung vom 1. Mai 1902 erfolgte seine Ernennung zum Kreis­amtmann bei dem Kreisamt in Worms. Später wurde er zum Kreisdirektor in Oppenheim und an­schließend zum Kreisdirektor in Worms ernannt. Nach Erreichung der Altersgrenze mit 65 Jahren trat er im Jahre 1928 als Kreisdirektor in den Ruhestand und verlegte seinen Wohnsitz nach Gießen.

Sowohl bei seiner früheren Amtstätigkeit als auch während seines Ruhestandes in unserer Stadt hat sich der nunmehr Verewigte nicht nur die hohe Wertschätzung derer erworben, die in früheren Jahren dienstlich mit ihm zu tun hatten, sondern er gewann auch durch seine ausgezeichneten Cha­raktereigenschaften und sein allzeit liebenswürdiges Wesen die Hochachtung weiter Bevölkerungskreise, so daß er in Stadt und Land viele Freunde besaß. Das Andenken an den verdienten Beamten und vortrefflichen Menschen wird in guter Erinnerung sortleben.

HHeineW M W W Srenöe

SpotfamfKraft durch Freude-.

Heute Donnerstag, den 12.3.1942, Wiederbeginn des Kursus / 866D

Fröhliche Gymnastik Und Spiele für Frauen 20.0021.00 Uhr Schillerschule, Schillerstraße.

Vollstockbeflaggung am Heldengedenktag.

Der Reichsminiskr des Innern und der Reichs­minister für Volksaufklärung und Propaganda geben bekannt, daß am Heldengedenktag Sonn­tag, 15. März 1942 die Beflaggung vollstocks zu erfolgen hat. _____

Auf Veranlassung der Dozentenschaft hc hessischen Gesellschafi

politischer Aussprache.

Derartige, bereits wiederholt auf Veranlassung des Gießener Auslandsamtes getätigten Einladun­gen ausländischer Wissenschaftler sind vor allem kulturpolitisch begründet, dienen darüber hinaus aber allgemein außenpolitischen Interessen. Im Kampf gegen den Bolschewismus spielt Finnland als Deroündeter des Deutschen Reiches eine beson­dere, hervorragende Rolle. Der Besuch von Profes­sor Reenpää, der sich übrigens nicht nur über die Einrichtungen der Universität, sondern, auch über die schöne Lage und das Stadtbild Gießens in anerkennendster Weise äußerte, wird zweifellos wesentlich dazu beitragen, die enge kulturpolitische Zusammenarbeit Finnlands mit dem Deutschen Reich zu festigen und zu vertiefen.

ü I ,, An4MMUM1IV1 ! ir ......

Sportkreisführer Stein hatte die Kreisfach­warte und den gesamten Kreisführerstab des NS.- Reichsbundes für Leibesübungen in Gießen zu einer Besprechung 'eingeladen, zu deren Beginn er Neubesetzungen bekanntgab und die neuen Mit­arbeiter einführte. Als Kreisfachwart für Leicht­athletik wurde Kamerad Paul Lieb -(Luftwaffe) in den Führerstab berufen, um in Zusammenarbeit mit dem bekannten Olympiakämpfer Karl Heinz Becker (Luftwaffe), der .als Lehrwart eingesetzt wurde, die Leichtathleten zu betreuen. Zum Obmann für Sommerspiele wurde als Nachfolger für Dr. Pfeffer Kamerad Peter Grimm ernannt, an Stelle des Schiedsrichterobmanns für Fußball, Nesseldreher, tritt Kamerad P o st (Wieseck). Als Kreisfachwartin für Rudern wurde Kameradin Agnes Leib eingesetzt.

In einem Ueberblick über die geleistete Winter-

Vortrag eingeladen.

Professor Reenpää weilte bereits seit dem 7. März in unserer Stadt; zunächst hatte er die medizinischen Institute und Kliniken, insbesondere das Physiologische und Pathologische Institut be­sichtigt und war mit den Mitgliedern der Medizini­schen Fakultät bekannt gemacht worden. Am Mon­tag, 9. März, wurde er nach Bad-Nauheim geleitet zum Besuch des dortigen Balneologischen Institutes der Gießener Universität und des Kerckhoff-Jnsti- tutes, wobei die in Bad-Nauheim wirkenden Gieße­ner Hochschullehrer Professor Weber und Profes­sor Schäfer führten. Die Kurdirektion hatte dem Gast Gelegenheit gegeben, auch die speziellen Ein­richtungen des Bades kennenzulernen. Am Montag­abend hatte wie schon berichtet der Rektor der Universität, Se. Magnifizenz Professor Kranz, zu Ehren des Gastes einen Empfang in den neuen Räumen des Universitäts-Hauptgebäudes gegeben, zu dem außer der Medizinischen Fakultät sämtliche Dekane und Senatsmitglieder sowie die Mitglieder des Arbeitskreises des hiesigen Auslandsamtes und die zu Studienzwecken in Gießen und Bad-Nau- heim weilenden graduierten Ausländer eingeladen waren.

Der erwähnte Vortrag von Profefsor Reenpää vereinigte am Dienstag, 10. März, abends, im gro­ßen, voll besetzten Hörsaal des Physiologischen In­stitutes Dozenten und Assistenten unserer Hoch­schule mit sehr zahlreichen weiteren, interessierten Volksgenossen. Nach kurzen Begrüßungsworten durch Professor Klute als dem Leiter der Sitzung

und Professor Herzog als dem Leiter des landsamtes der Dozentenschaft in Gießen nahm Professor Reenpää zu seinem auf eigenen exak­ten Versuchen arstgebauten Ausführungen das Wort. Auf keinem Gebiet ließe sich die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Subjekt und Objekt, dem Zentralproblem jeder wissenschaft­lichen Naturerkenntnis, besser untersuchen als im sinnesphysiologischen Versuch; denn hier hätte man es einerseits mit den Erlebnissen (demPhänomenalen") und andererseits mit den objektiven Reizen (demFunktionalen") zu tun. In Wetterführung der von deutschen Forschern des vorigen Jahrhunderts entwickelten Gedanken war der Vortragende bemüht, die für beide Gebiete gel­tenden Gesetzmäßigkeiten aufzudecken. Vor allem für den Gesichtssinn ist es ihm, wie an Hand zahl­reicher quantitativen Versuchsergebnisse gezeigt wurde, bereits weitgehend gelungen, die schwierigen Verhältnisse mathematisch-analytisch darzustellen. In einer die Sitzung abschließenden Diskussionsbemer­kung hatte Professor Koch dazu beigetragen, die dem Fernerstehenden mitunter nicht geläufigen, vom Gast gebrauchten Begriffe dem allgemeinen Verständnis näherzubringen. Ein Bierabend gab nach der Sitzung im Studentenheim noch Gelegen­heit zu fachlichem Meinungsaustausch und kultur-

Ein Stück

Land

im Südviertel zu vachten oder zu taufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01035 a.d.G.A.

Grüner

MNeOllW entflogen. 01042 Abzugeb. gegen Belohnung

iLudwigsvl. 4 I.

in (Stießen I arbeit wurden besonders deren Höhepunkte, die

üporiTUprmagiing in vnepcn. | Kundgebung im Gloriapalast und derTag der

deutschen Meister" erwähnt und in großen Zügen die Planung für die nächste Zeit und die Sommer­arbeit gestreift. Die Wichtigkeit der Lehrarbeit für alle Fachämter wurde betont, damit bei Wechsel der Uebungsleiter der Vereinsbetrieb weitergeführt werden kann. Bei den Wettkämpfen hat sich gezeigt,

Aktive und Jugendliche vor und senden zum Gau­städtestaffeltag in Frankfurt a. M. am 17. 5. eine Leichtathletikmannschaft der Stadt Gießen. Ein wei­teres turnerisches Ereignis im Sportkreis wird die am 26. 4. vorgesehene Durchführung des Gau- Vergleichskampfes der Turnerinnen sein, dessen Vor­bereitung dem Sportkreis übertragen wurde. Schon frühzeitig sollen die Or.sturn- und Sporttage be­ginnen und eine Zusammenfassung aller noch vor­handenen Kräfte im Kreisturn- und Sporttag in Gießen, der im August durchgeführt wird, vorbe­reiten. H.

Lenkung des Reiseverkehrs verlängert.

Der Staatssekretär für Fremdenverkehr hat un­ter dem 10. März 1942 die Gültigkeitsdauer seiner Anordnung zur Lenkung des Reiseverkehrs vom 24. November 1941 bis zum 30. April 1942 ver­längert. Gleichzeitig ist eine neue Anordnung zur Regelung des Reiseverkehrs in der Zeit nach dem 1. Mai angekündigt worden.

Die Verlängerung bedeutet, daß bßj Beherber­gungsraum auch im April und insbesondere wäh­rend der Osterzeit nach den bereits bekannten Grundsätzen den Wehrmachturlaubern und jenen Volksgenossen Vorbehalten ist, die kriegswichtige Ar­beit leisten. Der erforderliche Nachweis wird wie bisher durch die Urlaubsscheine der Wehrmacht usw. und durch Urlaubsbescheinigungen der Betriebe und Behörden erbracht.

Die Lenkung des Reiseverkehrs ist vor allen Din­gen deshalb weiter notwendig, weil die Deutsche Reichsbahn ständig durch kriegswichtige Aufgaben und durch die Beförderung lebensnotwendiger Güter stärkstens in Anspruch genommen ist.

*

** Von der Partei angekauft. Das in. Zusammenarbeit mit der Hitler-Jugend entstandene BildUnd morgen die ganze Welt ..." des Gieße­ner Malers Jmkamp wurde vom Reichsschatz­meister angekauft.

** Ein Frühlingsbote in Gestalt eines Maikäfers, der als Besucher in bef Stadtgegend an der Lahn auftrat, wurde uns gestern nachmittag überbracht. Wir haben von seiner Visite gebührend Kenntnis genommen.

Amtsgericht Gießen.

Wegen Arbeitsvertragsbruchs hatte sich ein Mäd­chen aus Garbenteich gestern vor dem Amtsgericht Gießen zu verantworten. Die Angeklagte hatte im Oktober vorigen Jahres ihren Arbeitsplatz in einem kriegswirtschaftlich besonders wichtigen Betrieb un­ter Bruch ihrer Dienstverpflichtung verlassen und war trotz wiederholter Aufforderungen nicht zu dieser Arbeitsstätte zurückgekehrt. Die Angeklagte wurde wegen Vergehens gegen die Verordnung zur Sicherstellung des Kräftebedarfs für Aufgaben von besonderer staatspolitischer Bedeutung zu einer Gefängnis st rafe von zwei Monaten verurteilt, auf die 28 Tage Untersuchungshaft an­gerechnet werden.

verdunkelungszeik:

12. März von 20.20 bis 7.13 Uhr.________

HauvtschiMeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptjchriftleiters: Ernst Blumichein. Verantwortlich für Politik und I BUder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Th y not; , für Stadt Gießen, Provinz, Wirtlchast und Sport: Ernst Blumjchein. , Druck und Verlag: Brühlsche UniverfitätSdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. ' Anzetgenpreisliste Nr. 6.

!Nr Steuöe nn östHamc öunD SMiWer-Mer

helfen bei

Rheuma, Gicht, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankhei­ten, Nerven- und Kopfschmerzen.

Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung; 20 Tabletten nur 79 PfennigI Erhältlich in allen Apotheken. Berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen!

TRINERAL MÜNCHEN J 27/547

Achtung!

Gastwirte im Kreis Wetzlar!

Die Anmeldung für Trinkbranntwein ohne Liköre nach dem Verbrauch vom Jahre 1939 muß bis Samstag, dem 14. März, in meinen Händen sein.

Thiele, Wetzlar Kreisgruppenieiter der W. G. B.

____________________________862 D