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Montag, 12. Januar M2

Eichener Anzeiger

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1-2. Jahrgang Nr.y

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Gießener Familienblätter Heimat imBild-DieScholle

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Der Wehrmachl'benchl wagen richteten. Die Angriffe^brachen teilweise be- 11 feindliche Flugzeuge. Auf finnischer Seite traten

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1 871 748

4948 766

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104 841

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sr Küche schmutz- tenschaft nd ohne Ich in der ?n, Herd- Ichkanne . anderes ach dem Itzblank.

3 986 337 Sluck Schals.

650 841 Stück Muffs.

1212126 Stück Brust- und Lungenschüher, 1 878124 Stück Leibbinden. .

Stück Pelze, Pelzwesten und andere Pelzbekleidungssiücke,

Stück Hemden,

Stück Unterhofen.

Stück Unterjacken. Pullover und EfolP westen.

Paar Strümpfe und Socken.

Paar Pelzstiefel und Ueberschuhe.

Paar Skistiefel, Par Ski, Stück Kopfschüher, ,

wagen richteten. Die Angriffe brachen teilweise be­reits im deutschen Abwehrfeuer zusammen. Einzelne feindliche Gruppen, die sich unter schweren Verlusten bis in Ortsnäche vorgearbeitet hatten, wurden im Gegenstoß zurückgeschlagen. Im gleichen Abschnitt war es bolschewistischen Kräften in der voraufge- gangenen Nacht gelungen, in die deutschen Linien einzudringen. Die feindlichen Kampfgruppen in Starke von etwa 200 Mann wurden am Morgen

50 Japaner und 15 Deutsche wurden durch ein Landungskorps der japanischen Marine auf der Insel Masbate besreit. Die Befreiten waren won interniert worden. Die zwischen Luzon und Min­den USA.-Behörden bei Ausbruch des Krieges danao gelegene Insel ist 3418 qkm groß und zeich­net sich'durch besondere Fruchtbarkeit aus.

dabei keine Verluste ein. '

Nachdem sich die Kampftätigkeit im Laufe des 8.1. imSüdteilder Ostfront auf eine rege Späh- und Stoßtrupptätigkeit beschränkt hatte, unternah­men die Bolschewisten in der Nacht zum 9.1. aus zwei Regimentsabschnitten heraus Angriffe gegen die deutschen Stellungen. Dabei kam es zu er­bitterten Nahkämpfen, die dem Feind viele Tote und Verwundete kosteten. Weiter nörd-

M a d r l d. 12. Januar. (DNB. Funkspruch.) Wie Reuter meldet, landeten japanische Truppen auf der Insel laratan vor der Nordostküste Nie- derländifch-Borneos und an drei Stellen im Gebiet von Minahafsa in Nord-Celebes.

Ein amtlicher Bericht aus Batavia meldet hierzu: Wahrend der Nacht zum 11. Januar griff der Feind die Insel Tarakan an. Die Japaner landeten wäh­rend der Nacht Truppen. Gleichzeitig landete der Feind einige Truppenverbände in Minahafsa." Fallschirmspringer, so heißt es weiter, seien abgesprungen. Die Garnisonen hätten heftigen Widerstand geleistet, nach einem bestimmten Plan seien zahlreiche Anlagen zerstört worden. Die japanische Tätigkeit erstrecke sich über verschiedene Stellen in den äußeren Provinzen.

Die Halbinsel M i n a h a s s a bildet den nordöst­lichen Zipfel der Insel Eelebes, die als drittgrößte Sunda-Jnfel 188 240 qkm mit über 3,5 Millionen Einwohnern umfaßt. Die Insel wurde im Jahre 1512 von den Portugiesen entdeckt, an deren Stelle im 17. Jahrhundert die Niederländer traten. Neben Makassar im Süden der Insel ist die Stadt M e n a d o der bedeutendste Hafenplah. Menado auf der Halbinsel Minahafsa, wo die Japaner jetzt ge­landet sind, ist die Hauptstadt der Residentschaft Menado, die 98 301 qkm mit rund einer Million Einwohnern umfaßt. Die Stadt ist hauptausfuhr- bafen für Kopra, Kaffee, Zucker, Tabak, Baumwolle und Gold. Die Insel laratan ift ein wichtiges Oetjentrum.

Oer Fall Kuala Lumpurs.

Tokio, 11. Januar. (Europapreß.) Domei mel­det, die Briten hätten am Samstag ihre Vertei- dig'ungsstellen im Gebiet von Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Selangor, aufgegeben und den japanischen Einheiten den ungehinderten Einzug m das Stadtgebiet ermöglicht. Dem Fall von Kuala Lumpur ist die Eroberung eines wichtl-

und arbeiten. Noch ehe aus der Heimat eine An­regung gegeben werden konnte, waren bereits Sammlungen abgeschlossen, die zum Teil gerade ein überwätigendes Ergebnis gezeitigt haben. Aus der Fülle der Meldungen seien hier nur die wich­tigsten verzeichnet:

Die Landesgruppe der Auslandsorganisation in Belgien meldet ein Sammelergebnis von 20 931 Stücken, darunter 7800 Paar Socken und Strümpfe, 2600 Wollwesten und Pullover, 1600 Kopfschützer und 1150 Paar Wollhandschuhe, 1945 Schals und 980 Paar gefütterte Lederhandschuhe. Die Orts­gruppe Belgrad der Auslandsorganisation sam­melte bei einer Kopfzahl von nur 900 Reichsdeut­schen der dortigen Kolonie insgesamt 9113 Stücke. Don der Landesgruppe Dänemark gingen 7135 Stucke ein. Der Kreis der AO. m der Slowakei, wo unsere Volksgenossen fast ausnahmslos in wirt­schaftlich sehr engen Verhältnissen leben, hat mit 8973 Stücken ebenfalls ein ausgezeichnetes Sam­melergebnis. Die Landesgruppe Bulgarien sammelte 5415 Stück. Die Landesgruppe Ungarn meldet 5077 Stück. Die Kreisleitung der AO. in Finnland, die seit Beginn des Ostfeldzuges in der Betreuung unserer Soldaten schon hervor­ragendes geleistet hat, meldete 1862 Stück. Vom Kreis Kroatien ging eine Meldung von 4064 Stücken ein. Das Sammeleraebnis der Landes­gruppe Frankreich weist 3396 auf. Der Landes- kveis N o r'w egen meldet 1151 Stück. Die Landes­gruppe der AO. in Po r t ug a l brachte 882 Stücke zusammen. Als vorläufiges Gesamtergebnis der auslandsdeutschen Gruppen in Europa können wir 69 202 Stück verzeichnen. Wieder einmal hat das Auslandsdeutschtum den Beweis erbracht, daß es die Sorgen des deutschen Volkes zu seinen eigenen macht.

3 854 064 Paar Handschuhe,

6 818 350 Paar Pulswärmer,

1499 629 Paar Knieschützer,

2 451 545 Paar Ohrenschüher,

6 362 923 Stück Kleidungsstücke verschiedener Art, 1483115 Stück Wall- und Pelzdecken.

Der Reichsmarschall GroßdeUtschlands Hermann Göring, begeht am 12. Januar seinen 49. Ge- bürtstag. (Scherl-Bilderdienst sRöhrj.)

Houfholtl Die atzt diese Ad mg schon teil sie weiß, *> iranfol hol,6*

3056 Waggons mit Wall- und Wintersachen für die Front konnten in Marsch gesetzt werden oder bereits zur Ausstattung zahlreicher Truppenteile benutzt werden. Damit hat das deutsche Volk erneut unter Beweis gestellt, daß Front und Heimat unlösbar verbunden find und der eine für den anderen mit all feinen Kräften einzustehen be­reit ist. Das deutsche Volk hat den Sah wahrge­macht, mit dem der Führer am 20. Dezember seinen Aufruf für die Sammlung von Pelz-, Woll- und Winterfachen für die Front schloß:Der Soldat der Ostfront aber wird auch daraus ersehen, daß die deutsche Volksgemeinschaft, für die er kämpft, im nationalsozialistischen Deutschland kein leerer Be­griff ift.**

Im Auftrage des Führers läßt Reichsminister Dr. Goebbels allen Spendern und Helfern Dank und Anerkennung zum Ausdrück bringen. Das deutsche Volk in der Heimat hat wie­der einmal gezeigt, daß es stets bemüht ist, sich durch seine Leistungen der Front würdig zu erweisen.

Auch die Ausländsdeutschen.

Berlin, 11.Januar. (DNB.) Kaum war im Reich der Aufruf zur Wollsammlung für unsere Soldaten an der Ostfront bekannt geworden, hatten sich auch schon die Ausländsdeutschen in den Gruppen der Auslandsorganisationen dem Ap­pell des Führers angeschlossen. Die Größe des Er­gebnisses dieser begeisterten Sammeltätigkeit in aller Welt ist ein eindrucksvolles Zeugnis für die Haltung der Deutschen im Ausland, die den Le­benskampf der Heimat auch als ihr Schicksal emp­finden und an ihrem Platze für den Sieg schaffen

vom Sonntag.

DNB. Aus dem Führerhauptquarller, H. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im mittleren und nördlichen Ab­schnitt der Ostfront fügten die deutschen Truppen dem Gegner bei der Abwehr zahlreicher, teilweise mit zusamengefaßten Kräften und mit Panzerunterstühung geführter Angriffe am gestrigen läge besonders hohe Verluste an Menschen und Material zu. Die Luftwaffe bombardierte Hafen­anlagen in Feodosia sowie an der Ostküste des Schwarzen Meeres und griff an den übrigen Ab­schnitten der Ostfront erfolgreich in den Erd- kampf ein.

In der Nacht zum 11. Januar wurden kriegs­wichtige Hafenanlagen auf der britischen Insel mit Bomben belegt

In Nordafrika dauert der Druck des Fein­des auf die Stellungen bei So11um an. Im Ge­biet von Agedabia lebhafte Spähtrupptätigkeit Deutsche Sturzkampf- und Kampffliegerverbände griffen Truppenansammlungen des Feindes im Baume von Agedabia sowie britische Flugplätze in der Marmarica wirksam an. 3h Luftkämpfen wur­den vier feindliche Flugzeuge abgeschossen. Die Luft­angriffe auf Flugplätze der Insel Malta wur­den bei Tag und Nacht mit guter Wirkung fort­gesetzt

Britische Bomber griffen in der Nacht zum 11. Januar Orte im norddeutschen Küstengebiet an. Die Bevölkerung hatte einige Verluste an Toten und Verletzten. Sechs der angreifenden Bomber wurden abgeschossen.

In der Zeit vom 3. bis 9. Januar verlor die sowjetische Luftwaffe 112 Flugzeuge. Da­von wurden 82 in Lustkämpsen und 12 durch Flak­artillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 16 eigene Flugzeuge verloren.

Um jeden Quadratmeter.

Berlin, 11.Jan. (DNB.) Unsere Truppen wie­sen gestern im Nordabschnitt der Ostfront an verschiedenen Stellen Angriffe der Bolschewisten ab, die sich gegen die deutschen Linien richteten. Während die 'Angriffe des Feindes bis zum Nach­mittag des 10. Januar überall abgeschlagen wurden, standen unsere Truppen in einem Divisionsbereich auch in den Abendstunden noch im Gefecht mit den Bolschewisten. Deutsche Infanterie verteidigte jeden Quadratmeter des von ihr besetzten Geländes und brachte dem Feind im Verlauf der harten Abwehr­kümpfe schwere Verluste an Toten bei. Allein an einer 'Stelle wurden 810 gefallene Bolschewisten festgestellt. In einem anderen Frontraum traten die deutschen Truppen erfolgreich zum Gegen- stoß an-und warfen die Sowjets aus einer Ein­bruchsstelle in der deutschen Linie wieder heraus. Dabei ließen die Bolschewisten zahlreiche Tote, Ver­wundete sowie Waffen auf dem Gefechtsstand zu­rück. heftige örtliche Kämpfe entbrannten am 9. Ja­nuar um den Besitz einer Ortschaft, gegen die sich mehrere bolschewistische Angriffe mit starke» Insan-

Mehr als 56 Millionen Glück.

Oie Winiersachensammlung der Heimat für die Front. Das Ergebnis von 16 Tagen. Lieber 3000 Waggons bereits abgefertigt. Oes Führers Dank und Anerkennung für Spender und Helfer. Oie Heimat der Leistungen der Front würdig.

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bewährt gege . 2.90. In alle theke, Gießen lleinherstellei 142. »'

Berlin, 11.Jan. (DNB.) Die vorn Führer be­fohlene Sammlung von Pelz-, Woll- und Winter­sachen für die Front hat am Sonntagabend ihr Ende gefunden. In 16 Tagen hat das ganze deutsche Volk, haben über zwei Millionen freiwillige deutsche heiser, mehr als 40 000 Sammelffelten . und 24 000 Nahstuben der Partei für die Soldaten an der Ostfront eine Leistung vollbracht, die in der ganzen Welt kein Beispiel hat und auf die das deutsche Volk stolz fein kann. Das bis Samstag, 10. Januar, mittags, vorliegende vorläufige Ergeb­nis weist bereits eine Gefamtstückzahl von 56 325 390 auf. Darunter befinden sich:

Japaner auf der Insel Celebes gelandet

Auch die Insel Tarakan vor Niederländisch Borneo beseht.

gen Flugzeuastützpunktes vorangegangen, der 4 Kilometer südwestlich der Stadt liegt. Dieser Erfolg ist durch eine Flankierungsbewe­gung japanischer Streitkräfte am Freitagabend er­rungen worden und hat die Eröffnung des Gene­ralangriffes am Sonnabendmorgen gestattet. Kuala Lumpur ist mit 112 000 Einwohnern die Hauptstadt der Vereinigten Malayenstaaten und- Mittelpunkt der Kautschukwirtschaft von Malaya.

Der Fall Kuala Lumpurs, das auch von brittfcher Seite als der Kernpunkt des letzten Verteidigungs- systems vor Singapur bezeichnet wurde, wird als entscheidender Schlag der Japaner gegen die briti­schen Truppen in Malaya betrachtet. Den angrei­fenden Japanern standen in dem zwanzig Kilometer tiefen Derteidigungsgürtel am Slim dreißigtau­send Mann britischer Truppen gegenüber. In nur neun Stunden gelang es den Japanern, die bri­tische Stellung zu durchbrechen und den Gegner vernichtend zu treffen. Der Feind ließ zahlreiche Tote auf dem Schlachtfeld zurück, darunter den Kommandeur der achtundzwanzigsten Brigade. In den Verfolgungskämpfen wurden weitere britische Einheiten vernichtet und die elfte Division vollstän­dig aufgerieben. Die Spitze der japanischen Trup­pen, die mit Unterstützung der heeresluftwaffe auf Kuala Lumpur vorging, hat M o r i b Klang, 25 Kilometer westlich von Kuala Lumpur, erreicht, während andere Einheiten schon am Sonnabend bis in die Nähe von R a w a n g , 20 Kilometer süd-> westlich von Kuala Lumpur, vordrangen. Japanische Flugzeuge vernichteten 23 britische Raupenschlepper, sieben Panzer und Panzerspähwagen an einer Stelle nördlich von Kuala Lumpur sowie zwei mit britischen Soldaten voll besetzte Zuge bei Kajang, 11 Kilometer südöstlich von Kuala Lumpur.

des 9. Januar vernichtet.

An der karelischen Front war es an einer Stelle dem Feind gelungen, in die finnischen Linien einzudringen. Im Gegenstoß wurden die Bolschewisten an der Einbruchsstelle zusammenge- dränat und eingekesselt. Die Säuberung des Ge- lärtbÄ van versprengten Feindteilen steht vor dem Abschluß. Die finnische Luftwaffe, die an der Seite der deutschen Flieger immer wieder in den Erdkampf eingreift, schoß 5 sowjettsche Flugzeuge ab und ver-

Aufgebot der Liebe.

Die große deutsche Woll-, Pelz- und Wintersa­chensammlung, die mit ihrem unerhörten Erfolg von mehr als 56 Millionen Stück auch die kühnsten Erwartungen übertroffen und einen hämischen Feind Lügen gestraft hat, ruft doch Gedanken in uns wach, die nicht bloß mit Wolle und Wintersachen zu tun haben, sondern die weit darüber hinaus gehen und die es verdienen, daß sie einmal ausgesprochen wer­den.

Das deutsche Volk hat immer sein Verständnis für nationale Forderungen durch tatsächliche Leistup- gen bewiesen. Das war einst so in Befreiungskrie­gen und im Weltkrieg, als es Gold und Silber ge­gen schlichtes Eisen eintauschte und dies Opfer stolz und freudig brachte, heute nun tritt es mit einer womöglich noch gesteigerten nationalen Leistung an den Opfertisch des Vaterlandes, indem es Sachen spendet, an denen es vielleicht mehr hängt als an Gold und Silber, Dinge, die ihm selbst Lebens- v e d ü r f n i s bedeuten. Ist doch sein Lebenszu­schnitt nach den schweren Kriegsjahren ganz gewiß nicht mehr üppig zu nennen, und es wurde ihm diesmal zu Weihnachten nichts mehr geschenkt, was über den Kriegshaush alt hinausging, es kam viel­mehr der Aufruf, selbst zu verschenken, was es noch hatte. Und doch hat diese Parole Wunder gewirkt! Wunder, die uns selbst überrascht haben.

Wie ist das möglich gewesen? Worin liegt die Erklärung? Nun, einmal gewiß darin, daß tatsäch­lich das deutsche Volk in der Heimat mit seiner Front eng und unlöslich verbunden ist. So besteht eine solche Einheit des.Willens zwischen Front und Heimat, daß dies Opfer als etwas ganz Selbstverständliches empfunden und geleistet wird. Der eine führt nur die Waffen, die der andere ihm immer wieder neu reicht. Eine solche Einheit haben wir noch nicht erlebt, und wir sind stolz dar­auf.

Und doch liegt der Kern noch tiefer. Was dieses Wunder vollbracht hat, ist noch innerlicherer Art. Man würde es vielleicht zu sehen bekommen, wenn man all den Gebern und Spendern, die nicht etwa bloß in den besitzenden Kreisen zu suchen find, einen Augenblick ins Herz schauen fönnte. Dort liegt lettt- lich der innerste Antrieb und Auftrieb zu dieser wunderbaren Opferkraft. Denn es ist ja doch kein Zwang gewesen, kein unbedingtes Muß, sondern ein freiwilliges Opfer mit dem Appell an das Herz und die Liebe. Und in diesem Punkt hat das deutsche Volk noch nie versagt, auch diesmal nicht. Un^ wiederum ist es auch nicht bloß die natürliche, selbstverständliche Liebe, die Menschen als Glieder eines Volkes und eines Blutes für ein­ander empfinden, es ist mehr, es ist ein heiliges Aufgebot der Liebe, eine Mobilmachung aller Liebe, die in einem Volk still und tief verborgen liegt, die aber, wenn sie aufgerufen wird, zu einem gewal­tigen Strom anschwillt, der alle mit sich reißt. Solche Liebe ist größer als alle Not, sie wächst mit der Not und überwindet die Not. Und so sind diese Gaben alle echte und wahreLiebesgaben", die diesen stolzen Namen wirklich verdienen. Und gerade aus deshalb, weil sie nicht den eigenen Angehörigen gespendet werden, sondern weil der Empfänger uns ganz unbekannt bleibt und wir von ihm nur das eine wissen: es ist ein deutscher Bruder und Kamerad, der es S.raucht! Und das genügt. Das ist erst die volle, ganze, uneigennützige, opfernde Liebe, die wirklich das größte Wunder ist und bleibt.

Daß unser Volk das fertiggebracht hat, ist ein gutes Zeichen. Es beweist, daß es innerlich und seelisch gesund ist und daß ihm auch die bestande­nen schweren Jahre noch nichts haben antun kön­nen, daß seine inneren Kräfte und Reserven noch unverbraucht sind. Das ist etwas sehr Wichtiges und Bedeutsames. Denn es wird schließlich ein solcher Krieg wie dieser nicht bloß mit Waffen und Kanonen allein geführt oder gar gewonnen, son­dern es geben da auch noch andere Dinge den Aus­schlag. Aus dem Weltkrieg kennen wir noch den lapidaren Ausspruch: Wer die besten Nerven hat, wird den Krieg gewinnen! Vielleicht liegt der tiefe Sinn dieses Wortes eben doch noch tiefer, vielleicht könnte man mitten im Krieg sagen: Wer am mei­sten Kraft der Liebe hat, der wird schließlich siegen.

Und diese innere Rüstkammer unseres Volkes,

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lich stellten unsere Soldaten feindliche Truppen, die in den letzten Tagen die deutschen Linien zu durch­brechen versucht hatten. Die Deutschen gingen zum Gegenangriff über und warfen die Bolschewisten. Wahrend dieser erbitterte^ Gefechte, die zum Teil noch andauern, gelang es unserer Infanterie, den Gegner aus mehreren Waldstücken zu vertreiben und eine Ortschaft, die vorübergehend verloren­gegangen war, wieder in Besitz zu nehmen.

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