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Statt Karten.

Danksagung.

Wir haben uns verlobt

Hilde Balser

Rudolf Haubach

Großen-Buseck

Gießen

Krimskaja.

In tiefer Trauer:

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MULCUTO

SCHRÄGSCHNITT

Hofbieber t, Z. Im Felde

Verletzen unmöglich

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Gießen KalseraHee 54

Selbe* Koudbdünnee Auf* hogen genug*, gre* trockne« Ionen Don* ere* bunten u. polier«*. Der Gloni wird schöner und nos epor*

Lösdisand-Beutel wieder eingetroffen Heinrich Hochstfitter

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Allen denen, die uns in unserem großen Leid bei dem Heimgang unseres geliebten

Fritz Friedrich» Dentist

ihre Anteilnahme bewiesen haben, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Grießmer und die zahlreichen Kranzspenden sagen wir unseren innigsten Dank.

Im Namen der Trauernden:

. Elisabeth Balzer, geb. Friedrich.

Gießen, im Dezember 1942. 3713 D

Ihre Vermählung geben bekannt Ufw. Willi Weber Gustel Weber, geb. Klein

Heinrich 6eiß, Schrankenwärter, und Frau Kath., geb. Loth

Heinrich Geiß, Reinhold Geiß

Familie Heinrich Geiß, Straßenwärter a. D. Elisabeth Eisenhuth Wwe.

Reiskirchen, Wieseck, Saasen, 10. Dez. 1942. Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 20. Dezember, 15 Uhr, statt.

Zeitungsträgerin

sucht

Vertag des Wiedener Anzeigers

3704 D

Kräftiges Mädel

angekommen!

In dankbarer Freude

Dr. Hannalene Eberhard geb. Kipper

Dr. Heinrich Eberhard

Statt Karten!

Am Montagmorgen erlöste ein sanfter Tod meinen geliebten Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

Herrn Robert Siegel

von seinem schweren Leiden kurz vor Voll­endung seines 60. Lebensjahres.

In tiefer Trauer: Elisabeth Siegel, geb. Leonhard Bruno Siegel und Frau, geb. Volland Dr. Max Kugel und Frau, geb. Siegel Heinrich Harke und Frau, geb. Leonhard.

Gießen, den 10. Dezember 1942.

Die Beisetzung fand am 9. Dezember in aller Stille statt. 3720 D

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Heinrich HochstÄtter

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Belohnung, wer mir Angaben macht! Sonntagabend, 21.15 Uhr» wurde auf dem Bahnhof in Gießen braun. Lederkoffer mit Inhalt (Kleidung) von einer Frau mit dunkelblauem Mantel, schwarzem Hut, gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt. Sach­dienliche Mitteilung a.d. Kriminal­polizei Gießen oder Frankfurt/M.

Gießen, 9. Dezember 1942

Friedrichstraße 61 ________________________06418/

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Gutta lin"

k Nur in Fochgesdtöfcen

Hart und schwer traf uns die schmerz- liehe Nachricht, daß unser innigstge- liebtet Sohn,Bruder,Enkel,Neffeu. Pate

Alfred Geifo

Panzer- Grenadier

Inhaber mehrerer Auszeichnungen

am 15. November 1942 bei einem Gefecht in Nebardschajewskaja im blühenden Alter von 23 Jahren sein Lehen für sein Vaterland hingab. Er ruht auf dem Heldenfriedhof in

Hauswarte, Heizer usw. versicherungspflichtig

Unterlagen bei den Kreiswaltungen der VAF.

Ayrvre»

am

Ein entzückendes, fröhliches Spiel mit:

Rom Stradner Else Elster Oskar Sima. Max Gülstorf f Gustl Stark-Gstettenbauer

Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Greben.

Betr.: Eierverteilung.

Auf Anordnung des Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft werden für die Zeit vom 14. 12. 1942 bis 10. 1. 1943 auf den gültigen Bestellschein Nr. 44 der Reichseierkarte

4 Eier, und zyvar auf den Abschnitt a 2 Eier, auf den Abschnitt b 2 Eier ausgegeben.

Gleichzeitig werden die Wochenkarten für aus­ländische Zivilarbeiter W 14 mit je 1 Ei beliefert.

Giehen, den 9. Dezember 1942. [3721D

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Giehen und Lauterbach, sowie den Ober­bürgermeister der Stadt Giehen

Der Landrat des Landkreises Giehen.

Dr. Lotz.

Schlosser

zum sofortigen Einsatz im be­setzten Gebiet gesucht. Ersatz­kraft französisch. Nationalität kann gestellt werden. (3719V Eilanschriften dringend erb. an

Karl Ratert

hauptpostlagernd Ensen.

NSG. Nach dem 6. Gesetz über Aenderungen in der Unfallversicherung vom 9. 3. 43 sind alle auf Grund eines Arbeits-, Dienst- oder Lehrverhältnisses oder in ähnlicher Weise Beschäftigten ohne Rück­sicht auf Alter, Geschlecht und Höhe des Einkommens und ohne Rücksicht darauf, ob die Beschäftigung eine ständige, vorübergehende, stundenweise oder neben­berufliche ist, seit dem 1. 1. 42 zwangsweise gegen Arbeitsunfall zu versickern. Durch dieses Gesetz sind u. a. auch alle Hausbesorger, also Verwalter (soweit sie diese Tätigkeit nicht als selbständige Unterneh­mer ausüben), Hausmeister, Hauswarte bzw. Haus- warteehepaare, Pförtner, Gärtner, Fahrstuhlführer, Heizer und sonstige Personen, die von den Haus­besitzern mit dem Einziehen der Miete, mit der Rei­nigung der Treppen, Höfe, Straßen, mit dem int­ernen von Schnee und dem Abstumpfen der Geh­teige bei Glatteis, mit der Bedienung der gemein» chöstlichen Wäscherei-Anlage, mit Reparaturen usw. beschäftigt werden, der Reichsunfallversicherung un­terstellt worden. Die Dersicherungspflicht besteht auch dann, wenn nur Sachbezüge, wie freie oder ver­billigte Wohnung oder dergleichen gewährt werden.

Zum Versicherungsträger ist die Berufsgenossen­schaft für reichsgesetzliche Unfallversicherung in Ber­lin - Grünewald, Salzbrunnerstraße 41, bestimmt worden.

Die in Fabriken und anderen gewerblichen Be­trieben beschäftigten Pförtner, Hauswarte usw. sind von den für die erwähnten Betriebe zuständigen Berufsgenossenschaften mit in Versicherung zu nehmen.

Rach §653 der Reichsversicherungsordnung sind die Unternehmer (Hausbesitzer) verpflichtet, die oben angeführten in der Hausbesorgung tätigen Personen zur Berufsgenossenschaft anzumelden. Die Unter­lassung bzw. Versäumnis der Anmeldung kann nach den Bestimmungen der Reichsversicherungsordnung mit Ordnungsstrafen b-is zu 1000 RM. geahndet werden.

Soweit Hauswarte, Heizer, Pförtner usw. in Privathäusern bereits anderweitig gesetzlich also bei anderen Berufsgenossenschaften bisher Unfall- versichert waren, entbindet dies von der reichsge­setzlichen Unfallversicherungspflicht nicht, denn eine Befreiung von der reichsgesetzlichen Unfallversiche­rung durch den Abschluß von privater Unfall- oder Haftpflichtversicherung bei Versicherungsgesellschaf­ten oder Anstalten ist in keinem Falle möglich.

Die Unterlagen zur Anmeldung können im ge­samten Gaugebiet Hessen-Nassau bei den Kreiswal- tungen der Deutschen Arbeitsfront, Hauptfachgruppe Haus- und Grundstücksberufe, in Empfang genom­men werden.

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Die Einlösung der vierten Rate kann erfolgen: Montag, d. 14. Dez. 1942, für d. Dienstag-Mieter Dienstag, d. 15. Dez. 1942, für d. Mittwoch-Mieter Mittwoch, d. 16. Dez. 1942, für d. Freitag-Mieter an der Tageskasse, Johannesstr. 3, während der Kassenstunden. [3722D

Gießen, den 7. Dezember 1942.

Ter Oberbürgermeister.

Eteurrzahlkarien Leim Postamt.

Der Reschsftnanzminister hat bekanntgegeben, daß die Postämter etwa vom 1. Januar 1943 an Vor­drucke zu Steuerzahlkarten zur unentgeltlichen Ab­gabe bereithalten. Bisher mußte der Steuerpflich­tige, der Steuern durch die Post einzahlen und da­bei vorgedruckte Zahlkarten benutzen wollte, sich diese Vordrucke von der Finanzkasse besorgen. Nur in kleinen Orten auf dem Lande hatte es sich teil­weise schon eingebürgert, daß auch die Postämter solche Steuerzahlkarten vorrätig hatten. Künftig werden nun alle Postdienststellen dem Steuerpflich­tigen Steuerzahlkarten kostenlos aushändigen. Post­ämter in Gemeinden, die ganz zu dem Bezirk eines Finanzamtes gehören, geben Steuerzahlkartenvor- drucke mit der eingedruckten Kontobezeichnung dieses Finanzamtes aus, während Postämter in Gemein­den, die zu verschiedenen Finanzamtsbezirken ge­hören, Steuerzahlkartenvordrucke ohne eingedruckte Kontobezeichnung bereithalten.

\ Gießener Schlachtviehmarkt.

Auf dem Gießener Schlachtviehmarkt (Schlacht- vieh-Derteilungsmarkt) in der Viehversteigerungs­halle Rhein-Main kosteten: Ochsen 33 bis 45 Rpf., Bullen 39 bis 44, Kühe 16 bis 44, Färsen 30 bis 45, Kälber 20 bis 57, Schafe und Hämmel 20 bis 53 Rpf. je % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,45 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,43, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,41, c (100 bis 119,5 kg) 1,37, d (80 bis 99,5 kg) 1,31, ef (unter 80 kg) 1,25, gl (fette Specksauen) 1,45, i (Altschneider) 1,41, g2 (andere Sauen) 1,31, h (Eber) 1,31 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt.

geführt werden. Den Fahrer, der feit langen Jahren im Beruf steht und langsam und vorsichtig fuhr, scheint keine Schuld zu treffen, da er bei dem um diese Zeit starken Verkehr auf der verhältnismäßig schmalen- Straße offenbar geblendet war und den Fußgänger vor ihm nicht erkennen konnte. Die poli­zeilichen Ermittlungen sind noch im Gange.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

+ Grünberg, 9. Dez. Die Volksbank (früher Dorschußverein) hielt am Dienstag im Hessischen Hof" eine außerordentliche Hauptver­sammlung ab. Einziger Punkt der Tagesordnung war die Wahl eines weiteren Vorstandsmitgliedes. Durch den Tod des seitherigen Vorstandsmitgliedes Georg Stammler und die Einberufung eines Vorstandsmitgliedes zum Heeresdienst ist zur Zeit nur noch ein Vorstandsmitglied tätig. Da Urkunden der Kasse satzungsgemäß die Unterschrift von zwei Vorstandsmitgliedern tragen müssen, war die Wahl eines solchen erforderlich/Die Versammlung wählte hierzu Rentmeister a. D. Max Menzinger, der damit für die Dauer des Krieges bzw. solange die Einberufung des einen Vorstandsmitgliedes zum Heeresdienst dauert, dieses Amt ausüben wird. Vor­standsmitglied Müller wies nochmals auf die Verdienste des verstorbenen Vorstandsmitgliedes Georg Stammler hin, dessen Andenken die Ver­sammlung in üblicher Weise ehrte. Er betonte dabei, daß einer seiner Vorfahren, der Apotheker Georg Stammler, im Jahre 1862 an der Gründung der Kasse hervorragend beteiligt war. Weiterhin

Großes Herzeleid brachte uns die un­faßbare, tieftraurige Nachricht, daß mein innigstgeliebter, herzensguter, braver und treuer Mann, mein ganzes Glück, der liebevolle, beste Vater seines Söhnchens, unser lieber, jüngster Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Friedrich Vogel

Unterofßzier in ein. Panzer-Greuadler'Regt Inhaber des Panzersturmabzeichens in Silber u. and. Auszeichnungen an der Spitze seiner Kameraden im Kampf nördl. Stalingrad im Alter von 26 Jahren sein blühendes Leben opfern mußte. Sein ganzes Leben war Liebe und Treue. Er wurde von sei­nen Kameraden auf dem Heldenfriedhof nörd- lieh Stalingrad zur letzten Ruhe gebettet. In tiefem Schmerz: Erna Vogel, g?b. Elser, u. Söhn­chen Günter; Familie Heinrich Vogel und Angehörige Familie Willi Elser und Angehörige.

Lollar, Staufenberg, Odenhausen, Wißmar. Die Trauerfeier findet Sonntag, den 13. Dez., 13.30 Uhr, in der Kirche zu Kirchberg statt.

Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden.

Betriebsgemeinschaft der Buderusschen Eisenwerke Zweigniederlassung Lollar. [06416

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vielseitigen Sachen in einer Ausstellung imFrank­furter Hof" zu sehen. Die Ausstellung wurde stark besucht und fand den vollen Beifall aller Volks­genossen, die sich an den schönen Sachen erfreuten. Am Mittwoch, 9. Dezember, vollendet Frau Kath, rine Hamel Wwe. in guter Gesundheit ihr 7 5. L b e nsjahr. Der Jubilarin gelten auch unsere Herz­

schläge unterbreitet, die sich hauptsächlich aus die Verbesserung und die Pflege der städtischen An­lagen bezogen: die Bestellung eines besonderen An­lagenpflegers nach dem Kriege wurde angeregt. Bür germeister Dr. Völs ina erstattete Bericht über die im Wege der Teilselobereinigung Reichsauto­bahn in Aussicht genommene Erweiterung der An- * lagen in den Erlen, die im allgemeinen den Wün­schen der Stadtverwaltung entspricht. Die Werbe­tätigkeit wurde entsprechend den erlassenen Anord­nungen eingeschränkt.

... Homberg, 8. Dez. Die Hitler-Jugend von Homberg und Umgegend hat eine große Anzahl Spielsachen für S 0 l d a t e n k i n d e r ange- fertigt. Am Sonntag waren die außerordentlich

Beiprogramm - Wochenschau

Bente Donnerstag Wiederautffihrunfi

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** Vom Theater der Universitäts­stadt Gießen wird mitgeteilt: Der anläßlich der Justus-Liebig-Feier der Universität Gießen im Theater zur Durchführung gelangendeTag der Universität" bringt die Erstaufführung von Heinrich von Kleists TrauerspielPenthesilea". Dieser dritte Festabend dramatischer Bühnenkunst findet unter der künstlerischen Oberleitung von Wilhelm Michael Mund statt. Es wirken mit: Amersbach, Blacha^ Fischer, Gollmann, Henzky, Klein, Lenzen, Rau, Rohden, Schmitz, Schölch, Schwind, Werner; Funke, Köchling, Meyer, Mund, Sauerland, Schmidt, Zep­penfeld.

* Eierverteilung. Die Ausgabe von Eiern betrifft eine Bekannmachung des Landratsamtes im heutigen Anzeigenteil.

** Zusammenstoß mit der Straßen­bahn. Am gestrigen Mittwoch gegen 14.50 Uhr er­eignete sich in der Bahnhofstraße/Ecke Schanzen- straße ein Zusammenstoß zwischen einem Straßen­bahnwagen und einem Lastauto. Glücklicherweise kamen dabei Personen nicht zu'Schaden, jedoch ent­stand an beiden Fahrzeugen leichter Sachschaden.

** Von einem Auto angefahren. Ein Derkehrsunfall ereignete sich gestern abend gegen 18 Uhr auf der Straße RodheimHeuchelheim in der Nähe des Bahnhofs Abendstern. Dort fuhr ein auf dem Heimweg befindlicher Lastkraftwagen einer Gießener Firma einen Mann aus Heuchelheim an, der von der Arbeit nach Haufe ging. Der Mann wurde vom Kotflügel gestreift und mußte mit Kopf­verletzungen der Chirurgischen Klinik in Gießen zu­

cken 10. Dezember 1942 _______________________06388/

gab er noch einen kurzen Ueberblick über den der­zeitigen Stand der Kasse, den er als günstig »be­zeichnen konnte. Während im Jahre 1937 bei der 75-Zahrfeier der Kasse die Bilanzsumme rd. 900 000 RM. betrug, werde sie jn diesem Jahre nahezu die 2-Millionen°Grenze erreichen, ebenso habe sich der Jahresumsatz von damals 9 Millionen. jetzt mehr als verdoppelt.

Kreis Alsfeld.

A Alsfeld, 9. Dez. Am Dienstag sand die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung des Fremdenverkehrsvereins für das Ge­schäftsjahr 1941 unter Leitung von Bürgermeister Dr. Völfing statt. Zu Beginn der Tagung ge­dachte der Dereinsleiter des Heldentodes des frühe­ren stellvertretenden Vorsitzenden und späteren Beirats, Ratsherrn Heinrich Kimmel, der im Herbst 1941 im Osten gefallen ist. Bürgermeister Dr. Völsing würdigte, seine Verdienste um den Ver­ein in ehrenden Worten. Aus dem Jahresbericht roar zu entnehmen, daß hie Tätigkeit im abgelause- nen Jahre infolge der kriegsbedingten Verhältnisse eine starke Einschränkung erfahren hat. Die vorge­sehenen Arbeiten zur Erweiterung der städtischen Anlagen mußten zurüFgestellt werden. Die Rech« nungsahsage durch der? Kassenbeirat, Oberinspektor Seippel, ergab für das Geschäftsjahr 1941 einen Ueber^chutz von 982,32 RM. Das Gesamtver­mögen des Vereins beträgt 3417,45 RM. Die Rech­nung wurde genehmigt und dem Kassenbeirat Ent­lastung erteilt. Von der Aufstellung eines Vor- anschlages für 1942 wurde im Hinblick auf die besonderen Kriegsoerhältnisse abgesehen. Aus dem Mitgliederkreis wurden Anregungen und Vor-

lichen Glückwünsche.

L Schweinemarkl in Nidda.

Nidda, 9. Dez. Der heutige Schweine­markt war mit 52 Ferkeln und 8 Springern be­schickt. Ferkel kosteten je nach Qualität 30 bis 45 RM., Springer 60 RM. das Stück. Bei flottem Ge­schäft wurde der gesamte Auftrieb in kurzer Zeit verkauft.

Arztbeanspruchung war grober Unfug.

LPD. Frankfurt a. M., 8. Dez. Zu einem Frankfurter Arzt kam ein Mann' und bat ihn, zu feiner Untermieterin zu kommen, die einen Ohn­machtsanfall erlitten habe und zu Bett liege. Heute sind die Aerzte bekanntlich überlastet, und jede unnütze Inanspruchnahme muß vermieden werden. Der Arzt sagte zu dem Mann, daß er sich bei feiner Mieterin erst, noch einmal erkundigen solle, ob sie Fieber habe. Ball) darauf erschien der Mann wieder und erklärte, die Frau habe 40 Grad Fieber. Der Arzt begab sich nun zu der Frau und stellte fest, daß sie fein Fieber hatte, und ihre Temperatur 36 Grad betrug. Die Frau gab an, sie könne nicht aehen. Sie wurde zu einem Vertrauensarzt be­stellt, dem sie gestand, fein Fieber gehabt zu haben«, sie habe aber den Arzt kommen lassen, weil sie sonst ihr Krankengeld von der Kasse nicht erhalten hätte Es lag hier also offensichtlich eine unberechtigte Inanspruchnahme des Arztes vor, insoweit als die Frau einen Hausbesuch des Arztes bewirkt hatte. Der Fall führte zu einer Anklage gegen die Frau und den Mann wegen groben Unfugs. Die Beschul­digten wurden vom Amtsgericht Frankfurt zu je 50 RM. Geldstrafe verurteilt. Das Mitverschulden des Mannes wurde darin erblickt, daß er sich nicht überzeugt Ijatte, ob die Frau auch tatsächlich Fieber hatte.______________

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter tyl Hauytschriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtichast und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brühlsche Unitzersttätsdruckerei R. Lange St. G. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeig-nleiter: Hans Beck.

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