starke französische Widerstand und die verhältms- mähig starken Befestigungsanlagen des Flotten- stützpunktes Diego-Suarez wurden erst in|
Von unserer Berliner Schriftleitung.
glaubte.
OerDerlust des Kreuzer- .Edinburgh" ^Menn8(anb °"°einen ’einct mobern,ten Sreu‘
Kleine politische Nachrichten
rollt bereits aus dem Tunnel hinaus.
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unb alles zieht gen Westen. Die Pioniere winken Einen Augenblick lang sind alle Augen auf einen
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Ll-Booi-Erfolge vor der LlGA.-Tür
fiatte Frankreich mehr Köpfe dieser Art gehabt dann wäre sein Kampf gegen England vielleicht anders ausgegangen. So aber ist das meiste von dem, was Frankreich im Indischen Ozean im Laufe von 300 Jahren unternommen hat, Halbheit geblieben. Mancher Erwerbung ist propagandistisch eine Bedeutung zugemessen worden, die nur dann erreicht werden konnte, wenn eine zu allem entschlossene Macht dahinterstand. In Wirklichkeit ist Paris, auch wenn es etwa die Insel Nossi Bä zu einem Malta des Indischen Ozeans empor- lobte, im entscheidenden Augenblick immer zuruck- gewichen. Es waltete ein Unstern über diesen Unternehmungen.
Anders'hat England gehandelt. Man erlebte das mit dem Kap land. Die britische Politik ist dort durchaus folgerichtig vorgegangen, feit das Kap 1795 den Holländern, deren Land damals von Frankreich einverleibt war, weggenommen worden war. Wenn der Premierminister Lord Castlereagh forderte, jede Position auf dem Wege nach Indien müsse England gehören, so gab er auch die Begründung für den bleibenden Anspruch auf das Kap: „Indien, Australien und das Reich werden von dieser Lage aus verteidigt. Der Besitz des Kaps kann uns, wenn es wohlbefestigt ist, die Welt verleihen." Das war auch die Meinung von Lord Beresford, und Charles Dilke, der geistige Mitbegründer des britischen Imperialismus, unterstrich mit allem Nachdruck die politisch-militärische Bedeutung der Tafelbay und der Simonsbucht.
Simonstown ist.von der Natur nicht so be- günstigt wie andere Erdstellen, die, wie Singapur oder Aden, an schmalen Durchlässen liegen und schwerlich umgangen werden können. Das Kap mutz nicht angelaufen werden: es kann ihm ausgewichen werden: somit sind die Möglichkeiten begrenzt, von hier aus Seeherrschaft auszuüben. Wohl aber sind auf der ganzen Strecke zwischen Kapstadt urtd Mozambique kaum noch weitere geeignete Häfen anzutreffen. Lediglich die Algoa- und Delagoa-Bucht erinnern daran, daß die portugiesischen Flotten von der einen mit dem Passat nach Goa an der indischen Westküste zu fahren pflegten, während sie ein halbes Jahr später nach dem Umschlagen dieses Windes nach der anderen zurückkehrten. Wenn zur Segelschiffzeit die Benützung dieser regelmäßigen Winde gewisse Fahrstrecken vorschrieb und deshalb idie Gewässer etwa zwischen Madagaskar und Vorderindien für Kaperschiffe und Seestreitkräfte als Jagdgebiete stets Beute versprachen, so hat die Einführung der Kohle und des Motorschiffs die Schifffahrtswege sich weiter verzweigen lassen. Sie strahlen heute bündelförmiq aus, nach Aden, nach Ceylon, Bombay und Kalkutta, nach Hinderindien und Jnsulinde und nach Australien, aber nirgendwo besteht jene Zwangsläufigkeit der Durchfahrt wie auf der Strecke Gibraltar—Malta—Aden, Singapur oder in Westindien.
Draht kann der Tod lauern.
Der Leutnant schreit: die Entgleisungsweiche steht ja umgekehrt! Der Zug kann weiterfahren!
Und wieder ruckt die Lokomotive von hinten an.
zurück und denken: Ihr habfs gut, ihr braucht nicht durch den Tunnel!
völlig einleuchtend.
Aber verfluchtmoch mal: es ist eine lausige Angelegenheit! „
Um 5 Uhr früh ruckelt ein merkwürdiger Zug vom Hauptbahnhof der nächsten Stadt los. Die Lokomotive ist hinten, schiebt die Wagen vor sich her. Flachwagen und Rungenwagen, auf denen die Pioniere hocken: dann ein paar Wagen mit Grenz
wachtmännern.
Von der Straße aus winken marschierende Kolonnen den Pionieren zu. Infanterie, Artillerie,
wollte er sie alle zusammen verschlingen. Ein heller, köstlicher Maimorgen ist erwacht: Vogellieder, frisches Grün, Sonnenschein, Licht, soviel Licht!
Aber der Zug mit den Pionieren rollt in die"
^Die^U-Boote haben den Widerpart der deutsc^n Ostfront gehalten. Die deutsche Ostfront hat die Re° gierungen in London und Washington vor di^Fkage gestellt, ob es sich lohne, auf Gedeih oder Verderb die von Stalin verlangte Zweite jront in
Es ist in letzter Zeit die Rede davon gewesen, daß das Kapland außer dem Trockendock in Durban, das auch die größten Schiffe uufnehmen kann, ein ganz großes Schw i m mdock erhallen soll, in dem Schlachtschiffe ausgebessert werden können, wie es in Singapur möglich war. Da aber auch der britische Optimismus zugeben muß, daß die Bauzeit mindestens 30 Monate betragen würde, so darf der Plan wohl als Zukunftsmusik betrachtet werden. Uns inte ref fiert daran das Zugeständnis, daß England mit dieser Nachricht den Indischen^ Ozean auf Jahre hinaus auf gibt, weil er für Großkampfschiffe nicht mehr befahrbar ist. wenn diesen ausreichende Ausbesserungsstätten fehlen, und daß es überhaupt außerhalb des englischen Mutterlandes mit der einzigen Ausnahme von Durban, nirgendwo mehr Dockeinrichtungen gibt, die in der Lage wären, große Kriegsschiffe aufzunchmen. Es kann dar- aus einigermaßen berechnet werden, welche neue Belastung der englischen und amerikanischen Werften da mit. verbünden ist, und welcher Zeitverlust sowohl für die Kriegführung wie auch für Transporte ein- tritt, wenn jedes beschädigte Schiff über 10 000 Tonnen wochenlang und über Tausende von Kilometern abgeschleppt werden muß, wobei seine Sicherungsstreitkräfte anderen Ausgaben entzogen bleiben, dann wochenlang vielleicht zu warten hat, bis die Werst frei wird, monatelang in Reparatur liegt und dann wieder eine Rückreise von Tausenden non Kilometern Länge anzutreten hat. Es läßt sich verstehen, wenn die britische Flotte es scheut, in den Bereich japanischer Schisfsgeschütze und Bombenflugzeuge zu gelangen. Wenn aber trotzdem der Kampf mit diesen ausgenommen wird, so ist das andererseits ein Beweis dafür, unter welchem eisernen Zwang England handelt, das feine Flotte aufsparen möchte und doch ein Schiff nach dem andern einsetzen muß.
OasHimmelfahriskommando
Eine Mai-Erinnerung von Eberhard Klaatzs
Ein junger tapferer Soldat, Dr. Eberhard K l a a ß, der im vorigen Jahr im Osten gefallen ist, hat uns zwanzig Geschichten von deutschen Pionieren hinterlassen, die jetzt unter dem Titel „Männer unter schwarzen Fahnen" im Verlag Gerhard Stallmg, Oldenburg und Berlin, erschienen sind.
Fünf Minuten Eifenbahnfahrt durch einen Tunnel können einem Pionier verdammt lang Vorkommen, wenn er damit rechnen muß, daß dieser Tunnel im nächsten Augenblick „hochgeht". Ein dreiwöchiger Heimaturlaub vergeht jedenfalls
„Ermutigende" Niederlagen
schon im März die Arrestierung von 8000 fluchtigen Handelsschiffsmatrosen an, darunter 3000 Norweger und 3000 Griechen. Von der Panik, die m den anliegenden süd- und mistelamerikanischen Staaten herrscht, macht sich der binnenländische Deutsche kaum eine richtige Vorstellung. Nordamerikanische Truppen sind in Venezuela gelandet. Der wirkliche Grund ist, daß auch dort aufsässige Seeleute zur „Vernunft gebracht werden sollen. Nack) dem amtlichen Organ der kubanischen Marine, ,Liario de la Marina , liegen allein in den Häfen Venezuelas rund 100 der dort üblichen kleinen und mittleren Tankschiste o h n e Besatzung fest. Die Schiffe haben den Zweck, das in Venezuela gewonnene Rohöl in die Raffinerien der Inseln Cura?ao und Aruba zu bringen. Fast liest es sich wie ein Witz, daß ein amerikanischer Kapitän sein Schiff auf den Strand auslaufen lletz, i weil er sich von einem deutschen U-Boot verfolgt
Di- erste große Grfolgsmetoung der U-Boote im Mui berichtet die Versenkung von 22 tzaudelsjchif. sen mit zusammen 138 000 BRT zwei w-it-re Schifs- mit 17 000 BRT. wurden schwer beschädigt. Es ist die höchst- Versenkungszisser. die i-mals von der Ostküste der USA. und vom Karibischen Meer gemeldet wurde. Am 20. April wurden 18 Schisse mit 131 000 BRT., am 24. Januar ebenfalls 18 Schifs« mit 125 000 BRT.. am 2g. Marz 18 Schisse mit 110 600 BRT. gemeldet. Eine Mitt«'- lunq des Oberkommandos der Wehrmacht vom 11. April berichtete, daß feit dem Beginn der U-Boot- kampagne an der USA.-Küste, über die am 24. Januar 1942 die erste Meldung ausgegeben wurde m verschiedenen Gebieten des Atlantischen^Ozeans 214 Handelsschiffe mit 1,452 Millionen BRT. versenkt worden seien. Man darf annehmen, datz sich das Ergebnis bis zum heutigen Tag der Zwei-Millionen-
Der Lleberfall auf Madagaskar
Zn London rechnet man mit langen Kämpfen.
nate hindurch hielt und nun entsetzt werden konnte. In dankbarer Würdigung dieses heldenhaften Einsatzes verlieh der Führer Dem Generalmajor Scherer das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreu- zes. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
1 Einen Augenblick lang sind alle Augen auf einen Pionier gerichtet, der mit seiner Drahtschere noch an dem einen, dem dicksten Kabel hantiert. Der-
Stockholm, 7.Mai. (Europapreß.) In militärischen Kreisen Londons rechnet man nut wochenlangen Kämpfen bis zur endgültigen Besetzung der Insel Madagaskar durch englische Truppen. Der n-le- smihorftnnh unh hip Verhältnis-
Merkwürdigkeiten
aus dänischen Bibliotheken.
Dänemarks Bibliotheken haben, wie aus Kopen- Hagen berichtet wird, im vergangenen Winter eine Hochkonjunktur erlebt wie nie zuvor. Der Besuch der zahlreichen Lesestuben in allen Städten des Landes, noch mehr aber der Buchverleih sind eminent gewachsen und steigen fortgesetzt weiter an. So er- reulich der Leseeifer des dänischen Publikums auch fein mag, die Erscheinung stellt anderseits die Rechenkunst der Büchereiverwaltungen auf eine ernste Probe, da die Zuschüsse der Gemeinden nur sehr gering erhöht worden sind, der Verschleiß an Lesematerial jedoch erheblich gestiegen ist. So kommt es immer wieder vor, daß die sonderbarsten Lesezeichen in den Büchern gelassen und erst von den Bibliotheken (meist auf chemischem Wege) entfernt werden müssen, was die Lebensdauer dieser Bände naturgemäß verkürzt. So fanden sich in der Kopenhagener Zentralbibliothek sogar Zigaretten, abgebrannte Zündhölzer, sowie einmal Wurstscheiben in den Büchern! Für so peinliche Ueberrasckungen entschädigen köstliche Episoden im Verkehr mit der Leserschaft. So überraschte lange Zeit hindurch ein regelmäßig vorsprechender Knirps, der von Monat zu Monat für seinen Vater einen ganzen Stapel der dickleibigen Wälzer aller möglichen Wissensgebiete im Handwägelchen holen kam. Vom Direktor eines Tages über den erstaunlichen Lerneifer feines Erzeugers befragt, erklärte der Sprößling verwundert, gelesen würde in diesen Büchern überhaupt nicht, dagegen benutze der Vater sie mit bestem Erfolg in seiner Hofenbügelei. Auch die kürzliche Ausführung der deutschen Verfilmung von Anzen« grubers „Meineidbauer" rief eine schnurrige Episode in der Kopenhagener Stadtbücherei hervor. Von Interesse an der Welt des Bergvolkes in der Ostmark ergriffen, erschien eines Tages ein älteres Fräulein, das (weil Anzengruber nicht vorrätig und sie selbst von ihren deutschen Sprachkenntnisfen wenig überzeugt war) um „etwas Dünnes von Ganghofer" bat. A. L
Dunkelheit des Tunnels hinein.
Und nun ist es völlig dunkel um die Männer. Sind wir eigentlich noch auf der Welt? Ob es wohl noch einmal hell wird? Herrgott, fährt der Zug nicht schon Stunden, Tage, Wochen durch diese Finsternis? Ach ja, der Tunnel: sind wir überhaupt noch in einem Tunnel? Oder ist das schon das Grab? Und wenn es noch der Tunnel ist: warum ist er noch nicht gesprengt? Jetzt muß er doch wohl gleich hochgehen, der Tunnel. Herrgott, dieser elende Tunnel ...
Und da ist vor ihnen, wohl noch tausend Kilo- meter weit vor ihnen, ein schwacher Lichtschimmer. Ein schwacher, kümmerlicher Schimmer nur. Aber die Pioniere freuen sich dennoch, daß sie überhaupt noch einmal wieder Licht sehen. Und sie sehen in dem Schimmer vor sich auf dem vordersten Flachwagen Gestalten. Jener dort mit dem Glas, das muß der Leutnant fein, der den Stoßtrupp führt. Und neben ihm die beiden Köpfe, das müssen die MG.-Schützen fein. Alles regungslos, still, nur das gleichmäßige Stoßen der Wagen ist zu vernehmen.
Und aus dem Lichtschimmer wird ein Schein, heller, heller, immer heller. Das ist der Ausgang: Herrgott, der Ausgang! Dort, da ... da ist der Tunnel zu Ende, der Tunnel, der Tunnel ...
Jetzt: ein Ruck, hart und plötzlich steht der Zug. „Los!" Schon ist der Leutnant mit einem mächtigen Satz von feinem Wagen herunter. Drahtfcheren knacken: Zwei Pioniere durchschneiden blitzschnell alles, was da an Kabeln vorhanden ist. In jedem
D-r Tunnel, der versluchte Tunnel! Jetzt sehen l flucht wenn das^gerade du-^Sprmgkabkl fltl Einer sie ihn, ein paar hundert Meter nur noch entfernt, springt ihm zu Hilfe, mit vereinten Kräften kapp Da tut er einen dunklen Rachen vor ihnen auf, als | sie beide den dicken schwarzen Wurm. Der Zug
Die recht zweifelhaften Lorbeeren des Generals Mac Arthur haben dell General Stil well nicht schlafen taffen. Das Beispiel des seine Truppen verlassenden Heerführers erschien Stilwell so verlockend, daß er glaubte, es jenem gleich tun zu müssen. Nach einer Reutermeldung ist auch er als Kommandeur der chinesischen Truppen in Burma erfolgreich geflohen. Reuter kler- bet das in die Worte, daß Stilwell mit einem hohen chinesischen Offizier in einem nicht näher bekannten Stützpunkte Burmas eingetroffen sei. Diese absichtlich harmlose Formulierung der Nachricht kann darüber nicht hinwegtäuschen, daß Stilwell feine Truppen ebenso wie Mac Arthur im Stich gelassen und ferne eigene Perfon in Sicherheit gebracht hat. Es bleibt abzuwarten, ob die Propaganda im gea- nerischen Lager nun auch das Verhalten Stilwells mit den gleichen Ruhmeskränzen krönen wird wie dies bei Marc Arthur geschah. Wir gehen bestimmt nicht fehl in der Annahme, daß die Gegner in dem für einen ehrlieb end en Soldaten untragbaren Schritte Stilwells wiederum den Grund zu „neuen Ermutigungen" sehen werden. Es fragt sich nur, was man unter „ermutigend" versteht. Jedenfalls wirken die krankhaften Versuche, Niederlagen und Mißerfolge ermutigend zu finden, reichlich komisch.
geraumer Zeit gebrochen werden.können. Es sei auch anzunehmen, daß. das französische Oberkom mando seine Truppen immer weiter in das ge-1 birqige Landesknnere zurücknehmen werde, um dort unter günstigeren Voraussetzungen den zahlenmäßig überlegenen englischen Truppen Widerstand leisten zu können. , r
In politischen Kreisen Londons bespricht man mit größtem Interesse die Frage nach dem Verhalten der japanische nFlott e. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die japanische Admiralität es wagen werde, Seestreitkräfte von ihren 30Ö0 Seemeilen entfernten Stützpunkten nach Madagaskar zu entsenden zum Kampf gegen die dort eingesetzten britischen Flotteneinheiten. Seit ihrem Auftreten in den Gewässern von Ceylon, wo zwei englische Kreuzer versenkt wurden, habe man mch<> mehr von der japanischen Flotte gehört. Es sei nicht ausgeschlossen, daß schwere lapamsche Seestreitkräfte versuchen würden, mit den im Indischen Ozean eingetroffenen neuen n o rda m er i ka- Nischen Schlachtschiffen in Gefechtsberuh- „ull . ..
runq zu kommen. Churchill sagte im Unterhaus h$etteuropa aufzurichten. Die U-Boote haben die bemerkenswerterweise, daß die Vorbereitungen zu Voraussetzung für die Errichtung einer
diesem Raubzug bereits vor 3 Monaten »ront in Westeuropa vernichtet: den dazu
begonnen hätten, also zu einer Zeit, als von notwendigen Schiffsraum. Der UsA.-Admiral einer Bedrohung Madagaskars etwa durch die gfart, &e'r seine Befehlsstelle in London hat, Japaner noch nicht einmal entfernt die Rede sein ^ußte genau, was er sagte, als er in diesen Tagen konnte. Jetzt soll diese angebliche Bedrohung mit ben %ampf gegen die U-Boote als oor- als Entschuldigung für das brutale Vorgehen gegen brin$:.[.id) er((ärte und den gewichtigen Satz aus- den. früheren französischen Verbündeten herhalten. jprQ(lh baß der verfügbare Schiffsraum die Grundlage aller denkbaren Offensivbewegungen sei. Es ist ein großartiger Gedanke, daß die isolierten Mannschaften der kleinen U-Boote -in den 6000 und 7000 Kilometer entfernten Gewässern des Westat. lanttk und des Karibischen Meeres den anderen Sinn bes Hebels bedienen, den die deutsche Front im ------v . Lasten in ihren starken Händen hält. Präsident Roo« Ein tnviickes Beispiel hierfür ist die neueste Stel- sevelt ist Hans Dampf in allen Gassen: nur vor der lungnahme GorbeU chulls zu den ameritani|d)en eigenen Tür wirb er nicht mit den "-Laoten fertig. Niederlagen auf Bataan und Gorregibor. Der Wir sprachen von der Bedeutung de- U-Bootes Staatssekretär der Bereinigten Staaten kann nicht für die Versorgung der Sowietumon Wir konnten leugnen datz Corregidor kapituliert hat. Aber er ebenso gut davon sprechen, datz der deutsche U-Boot- will nicht wahr haben, daß es eine Niederlage ist, krieg im Westatlantik und im S”r,6|toen
Ne für die Bereinigten Staaten die Liquidation des der japanischen Flotte im Paziflk Entlastung Bringt. USA -Unternehmens in Ostasien bedeutet. So be» Aber über diesen großen Zusammenhängen wollen zeichn t er denFall von Corregidor als ein Mal- wir die eigenständigen Wirkungen des U-Bootkne- heurchen als Rüchchläge, und versteigt sich zu der ge- nicht.vergessen: jene Wirkungen die unm.ttel. grotesken Behauptung, bafj der Verlust diefer Insel- bar den Raum betreffen, 'n dem er sich ab pielt D^r sestung die Einleitung zu dem endgültigen Siege der nordamerikanischeGeneralstaatsanwalt Liddle Amerikaner und Engländer (ei. Die Erinnerung an sicher ein zuverlässiger Gewährsmann -„ordnete Corregidor und Bataan werde immer in den Ame-1-- ki- """ so
rikanern fort!eben. Ja, das glauben wir auch. Man pflegt sich zu merken, wenn man Prügel bezogen hat, und bei den Amerikanern werben wohl diese Schmerzen noch lange nachwirken. Vielleicht ver- gehen den Briten und Amerikanern bei Der, Erinnerung an diese „ermutigenden Niederlagen" die Gedanken an weitere Räubertaten. Denn sie müssen sich darauf gefaßt machen, daß sie aus all den Schwätzereien über ihre Fluchtstrategen keinen Grund zu Ermutigungen werden entnehmen können, weil ihnen immer von neuem die Mächte des Dreierpaktes auf die Finger klopfen werben.
schneller.
Nun hat man Woche um Woche, Monat um Monat an der Grenze gelegen und gewartet. Das heißt „gelegen" hat man ja weniger, im Gegenteil: Die Pioniere sind ganz gehörig hin und her bewegt worden in der Wartezeit, sind ordentlich auf Draht gebracht worden. Und nun soll der Krieg richtig losgehen, und da erwischt man so ein Himmelfahrtskommando.
Die Pioniere treffen hart und schweigsam ihre Vorbereitungen. Die Aufgabe ist klar: der Tunnel, durch den die Eisenbahn von Deutschland nach - Belgien hineinfährt, soll vor der vermutlich von den Belgiern vorbereiteten' Sprengung bewahrt werden. Die^ Wichtigkeit der Aufgabe ist auch klar. Und daß es eine Ausgabe für Pioniere ist, das ist
Stockholm, 7.Mai. (Europapreß.) Den Ver
lust des 10 000 Tonnen großen Kreuzers „®bm- . . .
burgh" im Verlauf von Operationen im Nord- ger Präsident der Reichskulturkammer hat den l ich en Eismeer gibt eine amtliche Verlaut- Abteilungsleiter der Hauptgeschäftsführung der barung der britischen Wmiralitat zu. Der Kreuzer, Reichskulturkammer, Dr. Hans-Erich Schrade, der zum Schutze eines englischen Lebensmittel- Beibehaltung feiner bisherigen Dienststellung
konvois nach der Sowjetunion eingesetzt war, wurde kommissarischen Geschäftsführer der Reichs-
in dem Gefecht vom 3. zum 4. Mai von dem Unter: ^eatertammer ernannt feeboot des Korvettenkapitäns Teich err durch *
SÄÄ'ÄW Der Stabschef der SA. hatte die Führer der deutschen Zerstörerflottille durch einen weiteren Tor- SA -Gruppen zu einer Dlenstbejprechung ntach pnhaüifio versenkt Er hatte 700 Berlin besohlen. Sie befaßte sich ausschttetzlich Mann Besatzung seine Bestückung bestand aus zwöls mit kriegswichtigen Fragen Stabschef Lutze ehr e 15 2.OT ®el»ühen zwäl l«,2-em-Flakge(chutz°n, die vor dem Femde gebliebenen SA.-Fuhrer. „Die U ^Schützen" acht 'ä.mn-ßl°kMütz°n,I letzte höchste unb^Ä
Arn Ausgang kracht es: Ein paar Handgranaten fliegen in die belgische Blockstelle hinein, detonieren. Aber in dem Häuschen ist niemand drin. Doch dahinten: da rennen zwei Männer, zwei belgische Grenzer anscheinend. Pioniere vom Stoßtrupp stürmen hinterher!
Fieberhaft arbeitet der Sprengtrupp, hundert Meter vom Tunnelausgang entfernt. Im Jahre 1914 haben die Belgier den Tunnel dadurch unbrauchbar gemacht, daß sie ein paar Lokomotiven hineinjagten und im Tunnel durch eine Entglei- sungsweiche von den Schienen brachten. Wenn sie dasselbe Manöver versuchen sollten: Der Sprengtrupp hat es zu verhindern. Neben dem Trupp ist das MG. des Zuges in Stellung gegangen. Doch es findet kein Ziel, die Belgier lassen sich nicht sehen.
Und da — da brausen auf dem rechten Gleis ein paar Güterwagen mit hoher Geschwindigkeit heran. Zwei, drei, fünf Wagen sind es. Wie gebannt starren die Pioniere auf die Kameraden vom Sprengtrupp. Werden sie es schaffen? Nur noch ein paar Se- künden: wenn sie dann nicht sprengen können, sind die belgischen Wagen über die Stelle hinweg. Dann werden die Wagen den deutschen Zug in den Tunnel zurückdrücken und an der Weiche zum Entgleisen bringen. Und es wird ein furchtbares Durcheinander geben, und der Tunnel wird gesperrt sein, alles wird umsonst gewesen sein.
Höchstens noch 20 Meter! sagt ein Unteroffizier — da zerreißt der Knall der Detonation die Spannung. Gott sei Dank, es ist geglückt!
Die Pioniere wischen sich den Schweiß von der Stirn. „Junge, Junge!" sagen sie nur, „daß das gut gegangen ist!" Ja, da stehen sie nun alle im Licht Des frischen jungen Morgens und haben ihre erste Tat in diesem Feldzug vollbracht. Ein Himmelfahrtskommando — aber sie sind auf der Erde geblieben. Der Leutnant schickt einen Melder zum Bataillon: Der Tunnel ist frei!
Generalmajor Scherer, der Kommandeur der
Kampfgruppe, die nach dem OKW.-Bericht vom e
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