Durch ein tragisches Geschick wurden mir in der Nacht vom 29. zum 30. Juli 1942 Vater, Mutter und Bruder entrissen.
Heinrich Westecker
47 Jahre, Generalvertreter der Maggi-Ges.
Ottilie Westecker, geb. Rühl
48 Jahre
Hugo Westecker
13 Jahre.
In tiefer Trauer:
Marianne Westecker, Saarbrücken Liesel Junker, geb. Westecker Erich Junker, Dresden.
Die Beisetzung fand am Sonntag, 2. Augi^t, in aller Stille auf dem Hauptfriedhof Saarbrücken statt.
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hausstraße 31, aus statt.
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Gießen, den 8. August 1942
Marburger Straße 32
Dienstag, 25. Aug. 1942
Neue Aula
der Universität Gießen
20 Uhr
Allen, die unserer goldenen Hochzeit mit Glückwünschen,Blumen u.Geschenken gedachten, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank Eberhard Kümmel und Frau
Elisabethe,xgeb. Weimer
Daubrihgen, den 6. August 1942
2408 D/
Nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden verschied heute plötzlich und unerwartet meine geliebte Frau, unsere innigstgeliebte, unvergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Charlotte Noack, geb. Hellweg
im 64. Lebensjahr.
In tiefer Trauer: Paul Noack
Familie Theo Bischoff
Familie Fritz Weber
Familie Curt Weil
Familie Hans Feick und ein Enkelkind.
Gießen (Mühlgasse 8), Koblenz, Stuttgart, New York, Frankfurt a. M., 8. August 1942.
Die Trauerfeier findet am Montag, 10. August, in der Kapelle des Neuen Friedhofs, um 14 Uhr statt.
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Heute abend entschlief sanft nach kurzem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel
Jakob Bepler
im 77. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebenen: FamilieFriedr.Wilh.Bepler,Wwe.; Helene Bepler; Familie Karl Rinn x.;FamilieWalter Keil; Familie Ernst Bepler
Heuchelheim, Rydahl (USA.), im Felde,
6. August 1942.
Die Beerdigung findet Samstag, 8 .August 1942, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause, Brau-
Bekanntmachung.
Der Ortsbauernsichrer, Herr Richard Gürtel Gießen, Zu den Mühlen 6, ist auf den Feldschi verpflichtet worden. . ___
Gießen, den 5. August 1942. rio
Der Oberbürgermeister/I. V.: Nicolaus.
Handball der HZ.
Holzheim -Pohl-Göns 15:10 (6:4).
Beide Mannschaften standen sich in Holzheim in einem Freundschaftsspiel gegenüber. In der ersten Hälfte gelang es der Platzmannschaft, einen knappen Vorsprung zu erringen. Nach dem Wechsel . wurde das Treffen spannender. Den jeweiligen Erfolg holten die Gäste immer wieder auf. Trotzdem gelang es Holzheim. Lurch gute Stürmerleistungen, ; den Sieg sicherzustellen. Dieser ist um so beachtenswerter,' als drei der besten Spieler nicht zur Der- , fügung standen. Das Spiel wurde fair ausgetragen, so daß Lek Schiedsrichter ein leichtes Amt hatte.
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Wie ist die Rechtslage?
Kreis-Turn- und Gporiiag.
Handball.
Luftwaffe G i eße n — Kreismünn schäft.
Die Handballer eröffnen mit der Begegnung Luftwaffe — Kreismannschaft die Nachmittagsveranstaltung des Kreis-Turn- und -Sporttages. Die Kreismannschaft setzt sich zum größten Teil aus der Bannmannschaft des Bannes 116 Gießen zusammen, die in den Spielen um die Gebietsmeisterschaft beachtliche Resultate erzielte. Da wegen Ueberschrettens der Altersgrenze einige Spieler in Zukunft nicht mehr in der Bannmannschaft spielen können, ist gerade in diesem Treffen nochmals mit großem Einsatz zu rechnen. Beide Mannschaften standen sich schon einmal gegenüber, wobei die Soldaten schwer kämpfen mußten, um einen 9:7-Sieg zu erringen. In der neuerlichen Begegnung treten sie mit einer
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feuchte rote Stellen und dann schmerzhafte Risse verursacht. In Wärme und bei starker Schweißabsonderung gedeiht die Dermatomykose besonders, die häufig auch die saubersten Menschen befällt. Wenige Tropfen Ovis, das erprobte Desinfektionsmittel für Füße, einige Tage morgens und abends angewandt, töten das Pilzgeflecht schmerzlos ab. Beugen Sie bei jedem Verdacht durch Betupfen mit Ovis vor.
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Ein vierjähriger Junge spielte auf der Straße, gefährdete den Verkehr, so daß ein Kraftwagen plötzlich vor dem Kind anhalten mußte und wegen des Stoppens von einer Straßenbahn erfaßt wurde. Die Insassen des Autos wurden verletzt. Der Vater des Kindes wurde wegen Körperverletzung und Verstöße gegen das Derkehrsrecht angeklagt. In einem weiteren Prozeß forderten die Verletzten Schadensersatz.
Die Anklage stützte sich daraus, daß die elterliche Aufsichtspflicht verletzt worden sei. Wer zur Führung der Aufsicht über eine Person verpflichtet ist, die wegen Minderjährigkeit oder wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustandes der Beaufsichtigung bedarf, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den der zu Beaufsichtigende jemandem zusugt. Die Erfatzpflicht tritt nicht ein, wenn er seiner Aufsichtspflicht genügt, oder wenn der Schaden auch bei gehöriger Aufsichtsführung entstanden fein würde.
Nach dem Gesetz haften die Eltern, der Vormund, der Pfleger, der Lehrherr, der Lehrer einer öffentlichen Unterrichtsanstalt usw. Die Aufsichtspflicht kann aber auch vertraglich übernommen sein, z.B. Erzieher, Krankenwärter. Auffichtsvedürfttg sind Minderjährige und Gebrechliche. ,
Die Aufsichtspflicht richtet sich nach dem Maß der Bedürftigkeit. Demnach sind Kleinkinder mehr auf- fichtsbedürftig als Schulkinder. Die Aufsichtspflicht mindert sich bei, zunehmendem Alter. Oft ist es schwierig, einen gerechten Maßstab zu finden. Das Maß der Aufsichtspflicht richtet sich in. erster ßnrte nach den Eigenschaften des Kindes. Folgende Gesichtspunkte mögen als Anhalt dienen: Alter pes Kindes, geweckt und verständig oder geistig langsam,
** Das widerspricht den KriegsNotwendigkeiten! Wer Standgeld zahlt, hat den Güterwagen länger als zugelasfen dem Derkehr entzogen. Das widerspricht den Kriegsnotwendigkeiten, denn Räder müssen rollen für den Sieg!
** Ein Meiftera-bend froher Unterhaltung, den die NSG. „Kraft durch Freude" am 25. August in der Neuen Aula der Universität veranstaltet, wird Gelegenheit geben, mit beliebten Künstlern des Rundfunks und des Kabaretts einige Stunden heitersten Ergebens zu verbringen. Die Künstler des Abends — so wird uns von ,KdF." geschrieben — sind Rudi Schuricke, der beliebte Lied- und Schallplattensänger. Einst wohlbekannt durch das Schuricke-Terzett hat sich der Künstler, da seine beiden Kameraden zur Wehrmacht einrücken mußten, inzwischen als Solotenor die Herzen aller Freunde der frohen musikalischen Laune erobert, "ferner Maria von Schmedes, die bekannte Vortragskünstlerin von Funk, Kabarett, Bühne und Schallplatte. Das Orchester Hans Busch trägt mit eigener Programmgestaltung und Begleitung wesentlich zur Unterhaltung bei. Das Programm verspricht alle Erwartungen zu erfüllen, die ein anspruchsvolles und freuöeempfängliches Publikum „an den Verlauf eines außergewöhnlichen Abends stellt.
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7. August von 22.04 bis 5.22 Uhr.________
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schwerfällig, folgsam oder eigensinnig, körperlich gewandt oder ungeschickt, großstadtgewöhnt oder nicht. Selbstverständlich kommt es immer auf den einzelnen Fall an, die genannten allgemeinen Regeln können nur bis zu einem gewissen Grad Gültigkeit beanspruchen.
Es kommt auch daraus an, bei welcher Gelegenheit die Aufsichtspflicht verletzt wird. Ein Kmb kann den ganzen Tag sich selbst überlassen, es kann auch nur für kurze Zeit unbeaufsichtigt sem. Esist auch ein Unterschied, ob ein Kind sich im Großstadwer- kehr bewegen soll, so daß eigene Entschlüsse des Kindes erforderlich werden (z. B. Ueberqueren einer Straße, Straßenkreuzung), oder ob das Kind einen Weg gehen soll, den zu gehen es schon gewohnt rst, entweder mit oder ohne Begleitung. Die Aufsichtspflicht darf nicht überspannt werden. Einem gesunden und regen Kinde dürfen die Eltern schon ein gewisses Maß an Selbständigkeit zumuten, ohne fahrlässig zu handeln. Das Alleinlassen eines Kindes auf der Straße muß nicht unbedingt und ohne weiteres eine Verletzung der Aufsichtspflicht darstellen. So kann man es keiner Mutter anrechnen, wenn sie ihr Kind zu Besorgungen in der Nähe der elterlichen Wohnung schickt, die es nach dem Stande seiner Entwicklung erledigen kann, ohne den Verkehr zu gefährden.
Der Aufsichtspflichtige kann sich dadurch entlasten, daß er nachweist, feiner Aufsichtspflicht genügt 311 haben. Der eingetretene Schaden wird dem Aufsichtspflichtigen auch dann nicht an ger echnet, wenn der Schaden auch bei gehöriger Aufsicht entstanden wäre. * vr. Tw
Wir erhielten die unfaßbare Nach- richt, daß unser geliebter, unvergeß- - TBk liehet Sohn, unser lebensfroher Bruder, Schwager, Onkel und Neffe
August Pietsch
Kriegsfreiwilliger
Gefreiter in einem Panzer-Regiment
im Alter von 18’/2 Jahren, in heldenhaftem Einsatz im Osten für Führer und Volk gefallen ist.
In stiller Trauer:
Wilhelm Pietsch und Frau Elisabeth, geb. Wilch Willi Pietsch, im Felde, und Frau Else, geb. Klös.u. Kind Arthur Pietsch, Feldwebel, und Frau Liesel, geb. Bender Clotilde Setzepfandt, geb. Pietsch
Walter Pietsch, z. Z. im Felde
Hans, Margarete, Helmut Pietsch
Fritz Setzepfandt, Feldwebel, z. Z. im Felde, und Kind.
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Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren lieben Mitarbeiter. BetriebsfUhrer und Gefolgschaft der Firma Heyligenstaedt & Comp., Werkzeugmaschinenfabrik G. m. b. H., Gießen.
03813
neuen Ausstellung an. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese im ersten Spiel auswirkt. Können beide Mannschaften an die letzten Leistungen herankommen, so ist mit einem spannenden Treffen zu rech' neu, dessen Ausgang jedoch offen ist. Dem Schiedsrichter Beyer, Gießen, stellen sich die Mannschaften:
Luftwaffe: Jsensee; Trautwein, Strathmann; Großer, Broker, Benefch; Marx, Westerweller, Härter, Claus, Magier. ,
Kreismannschaft: Ohly (Lang-Gons); Pfann, Kirstein (beide Mtv. Gießen); Köhler, Ruhl (beide Lang-Göns), Müller (Holzheim); Jughard (Mto.), Korell (1900), Menges (Heuchelheim), Becker (Mtv.), Stoll (Lang-Göns).
Ersatz: Rudolph fLang-Göns), Eckhard (Mtv.).
Der Fußball.
Beim Kreis-Turn- und Sporttag am kommenden Sonntag auf dem Universitätssportplatz in Gießen
wird der Fußball mit einem spannenden Spiel zwi. schen einer Stadt-Mannschaft und einer Kreis- Mannschaft zur Bereicherung beitragen und damit zugleich für den Fußballsport werden. Rach der Mannschaftsaufstellung ist mit einem spannenden Verlauf des Spieles zu rechnen. Dem Schiedsrichter Po st stellen sich die Mannschaften in folgender Ausstellung:
Stadtmannschaft (roter Trikot und schwarze Hosen): Engel; Pitz, Fleischhauer; Drosch, Schlitz, Quast; Wolf, Rahner, Dörschel, Burghardt, Brunner.
Kreismannschaft (blauer Trikot und blaue Hosen): Kaatz; Schneider, Kraft; Poulheim, Rose, Müller; Günther, Franck, Hohler, De eg, Grundier.
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68 MM'
Wildfrüchte und Pilze nicht ablieferungspflichtig.
Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht einen Erlaß über das Sammeln von Pilzen und Wildfrüchten, in dem es heißt:
Es sind Zweifel entstanden, ob meine Erlasse vom 4. Mai und vom 27. Juni 1942 betr.. unmittelbare Abgabe von Obst und Gemüse von Erzeugern an Verbraucher auch aus den Derkehr mit Wildfrüchten und Pilzen Anwendung finden. Diese Frage ist, wie sich aus dem Wortlaut der Erlasse ergibt, zu verneinen.
Es ist ferner Beschwerde geführt worden, daß Personen, die Wildfrüchte und Pilze für den eigenen Verbrauch gesammelt hoben, gezwungen worden sind, diese gegen Erstattung des Marktpreises an Sammelstellen abzuliesern. Derartige Maßnahmen können sehr leicht zur Folge haben, daß sich Volksgenossen nicht mehr bereit finden, die m diesem Jahre reichlich wachsenden Wildfrüchte und Pilze überhaupt zu sammeln. Sie würden daher lür die menschliche Ernährung in erheblichem Umsange verlorengehen.
Ich bitte daher, von derartigen Maßnahmen abzusehen und etwa getroffene Anordnungen wieder auszuheben.
Wschastlich Jin Besitz d [• p ist in 1 »Misten l»Mschast viel pr Men, aber 1M in der P '»ttlschas ! «Richtung ui iRs gingst . |r, die am .Mill in Mssentlicht Original laut pinges thai Ifessed wisl -Reine te tzht mit den Meinstirnm . E bezug auf vier den 9li uiirerklärunc j in „Freiheit { Aon der I | a ersten । Nizisten t t inner miede men, die' jginmt. Mär Äcm Randol yr der Den Rkyan, h fjhber ihrei Rt in 3it Ijfönen Gest kt werden icmlid) das Rationalisten Mals gen -elbstbest utlamiert I bebri mben die ^haftet ßaatsfefretä tuten! Au ' p haben |gnger gerii »Men 31 .'Hqs marer ■ »k mit den ' zehn l^märmunq < für 8 Mstalt Gg |j*& es wu oi Ar »Wet, aber '^olge i lE1Re sich in ;rrü°niq ü K?eF fr wieder
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Lpd. O_sfenbach a. M., 6. August. Ms bis- höriger Inspektor einer Baubehörde hatte der 56- jährige Philipp Bauer in Offenbach a. M. unter anderem für die Beschaffung von Lebens mit« telzusatzkarten für eingesetzte Schwerarbeiter zu sorgen. Bauer mißbrauchte zum eigenen Vorteil fein Vertrauensamt in verwerflicher Weife, indem er durch die Nichtmeldung zahlenmäßiger Rückgänge im Arbeitseinsatz fortgesetzt Zusatzkartenüberschüsse erzielte, mindestens 15—20 Bezugsberechttgungen zurückhielt, für sich verbrauchte oder an andere weitergab. Weitere Lebensmittelkarten suchte er zur Befriedigung seines verbrecherischen Eigennutzes vergeblich durch ein Bestechungsangebot an einen anderen Beamten zu erhalten. Das Svndergericht in Darmstadt verurteilte den Täter wegen fortgesetzten Kriegswirtschastsberbrechens in Tateinheit mit Amtsunterschlagung, sowie wegen aktwer Bestechung zil 3 Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschristleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot (beurlaubt); i. B. Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G_. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck, Anzeigenpreisliste Nr. 6.
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