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BeethovensRennte" in Bad-Rauheim

Alufikwoche in Rostock.

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gerecht zu machen.Du bist Lach schon em kleiner Zimmer. »21 ' 2 r-L auf hio Atthprrt 25ati

(Fortsetzung folgt.)

G, du mußt gut aufpassen auf die andern. Dati

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lebende ienschaft it Prof. Zeburts- Er pro- 1888 in s nach ;es nach

Aus alter Wett.

KrebsberatUngSstellen.

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Briefe in Bareiros Hand

Roman von Anna Elisabet Weirauch

Rechte durch Carl Duncker Verlag, Berlin W 35.

sbsgefahr zu begegnen.

Auch weiterhin Speiseeis.

gramm unterhalten. Der Vortragskünstler Max Iaa unterhielt mit Humor. Waltraud Frey brachte in ihrem Sing-Sang bekannte Lieder und Melo­dien. Erna Reuter, Meisterin des Xylophons, zeigte ihre Kunst. Der Zauberkünstler Hans Watterich verblüffte durch seine modernenHexereien". Hans Erich Weidig erfreute als Akkordeon-Virtuose und begleitete die Künstler am Klavier. Reicher Beifall dankte für die gute Unterhaltung. Das BDM.- WerkGlaube und Schönheit" erfreute durch die Wiederholung der Großveranstaltung die Insassen eines Lazarettes. Die Bannmädelführerin Inge Hack sprach Begrüßungs- und Einführungsworte. Rach Orchester- und Liedervorträgen der Mädels folgten Gymnastik, Tanz und Reifenspiele. Das Laienspiel Der zertanzten Schuhe" gefiel ebenfalls gut. Die gut zusammengestellte Vortragsfolge fand großen Beifall. .

Die Ortsgruppen der NSDAP, mit angeschlope- nen Verbänden in Rüddingshausen, Stockhausen und Bettenhausen hatten zum Sonntag Verwundete aus den hiesigen Lazaretten eingeladen. Rach der Gastfreundschaft in den Familien fanden nachmit­tags gemeinschaftliche Feiern statt. Besondere Freude brachte Lehrer Flath in Rüddingshausen mit seiner Sing- und Spielschar der dortigen Volks­schule.

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Gloria-palast: ^Violanta".

Das Drehbuch, das E. v. Richter und Paul Ostermayr für die Ufa schrieben, geht auf die NovelleDer Schatten" von Ernst Zahn zuruck. Der Film schildert das Schicksal eines armen, ver­waisten Mädchens, das sich aus eigenem Entschluß aus einer niederziehenden asozialen Umwelt frei macht und nach einer ersten schweren Enttäuschung die echte Liebe eines Mannes findet. Auf dessen Hof, an dessen Seite könnte sie mit ihren Kindern glück­lich fein; da fällt derSchatten" ein: in dem nach Jahren aus dem Gefängnis heirnkehrenden, ver­kommenen und verschollen gewesenen Bruder ihres Mannes muß Violanta mit Entsetzen ihren ersten Geliebten wiedererkennen, der sich ihr aufs neue zu nähern versucht. Sie weist ihn zurück, aber er laßt nicht ab; als er sie hoch oben im Gebirge auf einem schmalen Pfad abermals bedrängt, stößt sie ihn zu­rück, und er stürzt tödlich ab. Obwohl sie in einer Art von Notwehr' gehandelt hat, glaubt sie nicht weiterleben zu können, und nur die rechtzeitige Heimkehr ihres Mannes bewahrt Violanta, die aus feiner Liebe neue Kraft zum Leben schöpft, vor dem Selbstmord. Es ist nicht recht einzüsehen, was bio Bearbeiter zur Verfilmung der psychologisch und handlungsmäßig ganz geschlossenen ErMlung be­wogen hat, zumal der rein epische Stoff kaum filmische Anregungen oder Möglichkeiten enthalt. Immerhin hat der Spielleiter Paul Ostermayr

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einen Lehrer? Einen glutäugigen Andalusier mit Pomadelöcken? Du, das verbitt ich mir!"

Du hast dir gar nichts zu verbitten und außerdem hab' ich eine Lehrerin. Du das ist meine große Flamme!" Sie gerat so Eifer, daß sie die ganze Feindschaft vergißt und Gerds Arm ^So ein süßes Geschöpf? Mit ganz grotzen schwär, zen, melancholischen Augen und den schönsten Zay- nen von der Welt. Wenn sie lacht, ist sie einfach be­zaubernd, und sie lacht, natürlich manchmal über mi,J)as kann ich mir vorstellen!"

' Und damit beginnt das Geplänkel von neuem.

32.

Die blauen Mäntel, Engelchen" sagt Irmela. Es ist so warm heute, richtiges Fruhlmgswetter. Nein Hansjürgen, keine Söckchen, so warm ist es nun noch lange nicht. Bald, ja bald ... jetzt quengel nicht mehr'. Laß dich von Engelchen anziehen und geht schön spazieren. Und gib Engelchen die Hand, wenn ihr an einen Damm kommt eie beugt sich zu ihm und 'flüstert mit ihm, Fräulein Engel braucht es nicht zu hören, ste hat sowieso immer et­was an ihren pädagogischen Talenten auszusetzen. .Du bist doch mein großer Junge, und Engelchen kann nicht mehr so gut sehen, da mußt du ste brav an der Hand nehmen, damit ste nicht über die Bord­

schwelle stolpert." 1t_

Fräulein Engel wäre sehr beleidigt durch die Un­terstellung, daß sie die Bordschwelle nicht mehr sehen soll. Aber Hansjürgen fühlt sich in seinem Ehrgefühl gekränkt, wenn- er vor jedem Damm an der Hand gepackt wird wie ein Baby. Er soll gehorchen, sag Fräulein Engel. Aber wenn er nun emmal mäst gehorcht, und in seinem Eigensinn in emen Wagen läuft? Vielleicht hält Fräulein Engel das für e.ne gerechte Strafe, aber Irmela ist mehr dafür, ihm die nötige Vorsicht durch eine kleine Ausrede mund-

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Seitdem im Jahre 1824 Beethoven mit der Neunten Symphonie sein symphonisches Schaffen abschloß, sind wohl selten über ein Werk oviele Federn in Bewegung gesetzt roorbep wie ge- rabe über dieses. Aus vielen dieser Schriften geht hervor, daß man ihm lange verständnislos gegen­überstand. Selbst große Musiker (Spohr) lehnten die Symphonie als das Werk eines verirrten Gei­stes ab. Besonders war es bas Finale, das den meisten Anstoß erregte. In ihm erblickte sogar Rich. Wagner die bewußte Bankerotterklärung der rei­nen Instrumentalmusik. Wie so oft, hat auch hier die Zeit klärend gewirkt. Allmählich erkannte man die Idee des Werkes: Kampf mit dem..Schicksal, lieberminbung der finsteren Mächte hin zur wah­ren Freude. Mit dieser Erkenntnis hat sich die Neunte" einen bevorzugten Platz, nicht nur unter den Symphonien Beethovens, sondern auch der an­derer Meister, erobert. Besonders in schicksalhaften Zeiten ist sie, wie kaum ein anderes Werk, geeig­net, dem Menschen innere Stärke und Aufrichtung

Aus der Stadt Gießen.

Das Freilustbad.

Die antiken römischen Turnhallen trugen am Giebel die Aufschrift:Lux, aer. aqua, motus!" Licht, Luft, Wasser, Bewegung. Ein Beweis dafür, wie sehr man im Altertum das Fr.eiluftbad chätzte. Diese römischen Turnhallen waren die Nachfolger der griechischen Gymnasien und hatten deren Grundsätze für Körperpflege und Leibes-, erziehung übernommen. In späteren Zeiten kamen die Völker wieder ganz von einer gesunden Körper­kultur ab. Erst seit etwa 50 Jahren hat sie sich

Und das nennst du Manieren? Es tut dir wohl leid daß wir auf offener Straße sind, weil du das o betonst? Ich hatte gar nicht die Absicht, dir au offener Straße Beweise meines Könnens zu geben. Hofftest du das?"

Ich kann mit dir nicht mehr reden, du bist mir zu frech ..Das war immer ihr letzter Ausweg, wenn er sie fo geärgert hatte, daß sie rot vor Wut und Verlegenheit wurde. Und genau w«-früher steigt ein glühendes Rot das fuße Gesicht.

Du bist eigentlich sehr hübsch geworden, Susi, weißt du das?" fragt Gerd mit sachlicher Aner- te"S ich habe aus dich flemartet, um mir das faqen zu lassen!" Sie wird schon wieder schnippisch.

Sagen dir das andere Leute auch? Das paßt mir eigentlich gar nicht! Wenn du so weiter machst, kannst du in ein paar Jahren ein.e Schönheit fetrv du achtzehn bist, darfst du mir noch einma^ einen Heiratsantrag machen! Vielleicht nehme ich ihn bann boch an'."

Ich werbe mich schwer hüten!

"Na, vielleicht mach' ich ihn dir bann! Mal sehen _ ich werbe bich jebenfalls-im Auge behalten? Zu biesem Zweck könntest du eigentlich morgen früh ^^Ich^benke gar nicht daran? Ich habe mehr zu ^216) bie Vorbereitung auf bie großartige Exi­stenz? Bist bu schon eifrig babei?"

Ja' AllerbingsAuch wenn bu dich darüber lustig machst? Ich lerne Stenographie unb Schreib maschine und doppelte Buchführung, und spanisch °Hoso, Spanisch auch. Sag' mal, hast du etwa

wieder durchgesetzt. ]

Der Grund für die allgemeine rasche Verdrei- \ tung der Lust- und Sonnenbädeer ist nicht allein \ einer Modeströmung zu danken gewesen, sondern ebenso chen Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung. Die Forschung hat festgestellt, daß der Organis- ; mus gewisse Schäden mit Hilfe der Sonnende- trahlung zu bekämpfen imstande sei. Diese Ströh­en bestehen, wie man setzt weiß, außer den ichtbaren Strahlen aus kurzen und langen roten mb ultraroten Wärmestrahlen, außerdem aus kurzen und langen violetten und ultravioletten Strahlen. Die roten Strahlen sind Wärmestrahlen, sie bewirken vor allem -Hitze und verursachen an der Haut leichte vorübergehende Rötung. Die vio­letten unb- ultravioletten Strahlen sind diejenigen, die je nach der Bestrahlungsdauer leichte oder stärkere Brände, in schwereren Fällen auch Brand­blasen und alle Folgen von Brandwunden, wie Fieber, Unwohlsein usw. bewirken können.

So nützlich das vorsichtige Sonnenbad nach lang­samer Gewöhnung fein kann, so schädlich sind die Hautentzündungen, die einem plötzlichen übertrie­benen Sonnenbad folgen. Die Heftigkeit solcher Entzündungen ist verschieden. Im allgemeinen ver­tragen dunkelhäutige Menschen besser viel Sonne. Am empfindlichsten gegen Sonnenbestrahlung sind rote ober hellblonbe Personen, währenb Schwarze, beren Haut mehr Farbstoff enthält was das Ein­dringen der Lichtstrahlen in die Haut erschwert länger der Bestrahlung standhalten. Aus alledem folgt, daß man nur nach und nach in langsamem Tempo abbrennen soll; nur so erhält man eine gleichmäßig gebräunte Haut.

Durch richtige Sonnenbestrahlung steigern sich nicht nur die Farbstoffvorräte der Haut, auch eine gewisse Widerstandskraft gegen infektiöse Erkran­kungen wird dadurch verstärkt. Ungewohnte, ge- walisame Sonnenbäder sind weder kosmetisch noch gesundheitlich zu verantworten, da die Verbren­nungsgefahr individuell verschieden ist und Brand­wunden entstehen können, deren Spuren wochen­lang sichtbar sind, ober'bie schwere eitrige Entzün­dungen zur Folge chaben. Besonders bei windigem Wetter sollte man sich in acht nehmen, da man m diesem Falle keine Hitze spürt, wohl aber die Wir­kungen der ultravioletten Strahlen fürchten muß.

Selbstverständlich sind Freiluftbäder von ange­nehm abhärtender Wirkung. Zu langer Aufent­halt im Wasser lockert jedoch die Epidermis. Bei empfindlichen Persoiren kann diese Lockerung an besonders garten Stellen der Haut, z. B. zwischen den Zehen, gum Ansatz von Schimmelpilzen fuh­ren. Als Schutz dagegen genügt gutes Abtrocknen der Haut. Aus Gesunde sind Sonnen- und Frei- luftbäder nur von bester Wirkung. Ganz anders aber sind sie bei Kranken (Blutarmen) oder sonst nicht Gesunden einzuschätzen, auch bei älteren Per­sonen. Diese dürfen Sonnenbäder oder kalte Frei­luftbäder nur nach Befragung ihres Arztes unter

gu geben.

2?otz der Schwierigkeit, die an kleineren Plätzen bezüglich der Chorfrage besteht, brachte man in Bad-Nauheim das gewaltige Werk heraus. Durch Arbeitsgemeinschaft der Chöre des Staats; bad es Bad-Nauheim, des Akademischen Gesangvereins Gießen und des Cäci- lien-Vereins Frankfurt am Main war bie Chorfrage zufried enstellenb gelöst. Ueberragenber Führer Des Ganzen war Musikbirektor W. Nau e. jE-r ist ein Dirigent von Format, der bas umfäng­liche Werk vollkommen im Kopf und vor allem im Herzen hatte. Getreulich dem Notenbilde folgend, ließ er bie einzelnen Sätze im Geiste ihres Schöp­fers erstehen. Indem die dynamischen Möglichkeiten voll ausgenutzt wurden, entstand ein Klangbild voll größter Lebendigkeit, das die Schicksalsschwere des Kopfsatzes, den Humor des Zweiten und die Ver­

sunkenheit des Adagio klar in Erscheinung treten ließ. Besondere Höhe hatte die Ausdeutung der Durchführung des ersten Satzes, des Adagios und des Freudenhymnus im Schlußsatz. Der überlegenen Führung folgte das Rhein-Mainifche Lan. desorchester offensichtlich mit Freude. Es zeigte im Streichkörper gesättigte Fülle, die bei allen Stärkegraden gleich wirksam blieb. Die Bläser spiel­ten tonrein unb zeichneten sich bei Gelegenheiten besonders aus, so die Holzbläser im zweiten unb die Hörner im dritten Satz.

Gegen bie oft hochaufbranbenbe Tonflut des Orchesters im Finale konnte sich der Chor nur schwer durchsetzen, boch zeigte er bei Stellen, wo das Orchester weniger böminierte, Weichheit unb Trag­fähigkeit bes Klanges (Brüder, ilberm Sternen­zelt").

Das Soloquartett Ebith Laux (Sopran), Erna Stoll (Alt), Heinz Matthäi (Tenor), Heinrich Hölzlin (Baß) als solches wurde feiner Aufgabe in würdiger Weise gerecht. Die ein­zelnen Quartettsätze klangen gut abgestimmt unb rein. Ebith Laux (oopran) führte gut, verwischte aber die Konturen etwas durch gu. reichliches Tre­molo, der weiche Alt von Erna Stoll fügte sich wirkungsvoll ein. Recht frisch sang Heinz JDt a t - thä» bas Tenorsolo (Froh, wie seine Sonnen fliegen"), wobei etwas zu äusschließlich bas Gewicht auf bie rhythmische Prägung gelegt wurde. Das Baßsolo von H. Hölzlin gewährte besonderen Genuß. Ein ebenmäßig gebildetes Organ von gro­ßer Spannfähigkeit, im Verein mit einer muster­haften Sprache ließen seine Leistung besonders ein­dringlich erscheinen.

Die zahlreichen Hörer, die den großen Konzert­saal bis auf den letzten Platz füllten, bezeugten ihre Freude über bie sehr hochstehende Darbietung durch reichsten Beifall, der durch Blumenspenden noch befortbers unterstrichen wurde. Heinrich Blaß.

altf:Siegfried-Trilogie im Nibelungenlied in be Thidrek-Saga"; Universitätsdogent Dr. phil. ha >il. Ulrich Noack:Nordische Frühgeschichte und Ängergeit" und der verstorbene Dr. phil. Wer- ic Reefe:Die Niederlande und das Deutsche R ch".

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blicke gewährt. In der Titelrolle sieht man Annelies Reinhold, die in denDrei Codonas" gum ersten Male herausgestellt worden war: ihr klares Gesicht und bie verhaltene, aber sehr ausdrucksvolle Art ihres Spiels passen gut gu der Gestalt, bie im Film darzustellen war, unb bie sich vom literarischen Urbilbe merklich unterscheibet, wie überhaupt das Drehbuch in wesentlichen Zügen von ber Novelle abweicht. Die beiben ungleichen Brüber finden in Richarb Häußler unb Hans Schlenck eine glaubwürdige, lebhaft tontraftierenbe Verkörpe­rung. Hedwig Mangel, Karl S k r a u p, Gisa Wurm unb Betty Sedlmayr seien von der kleinen Spielgemeinschaft noch genannt. Im Bei­programm läuft bie neue Wochenschau mit höchst einbringlichen Bilbberichten von ben Kämpfen um Tobruk unb Sewastopol. Hans Thyriot.

Lustfeldpostsendungen

dürfen nur 10 Gramm wiegen.

Für private ßuftfelbpoftfenbungen ist das Höchst, gewicht auf* 10 Gramm festgesetzt. Obwohl durch Presse und Rundfunk darauf hingewiesen ist, daß dieses Gewicht mit Rücksicht auf den verfügbaren Ladergum der Feldpostflugzeuge unbedingt eingehal­ten werden muß, überschreiten mehr als ein Drittel aller eingelieferten Luftfeldpostsendungen die Höchst- gewichtsgrenge von 10 Gramm. Sie können deshalb nicht befördert werden. Es liegt im eigenen Inter­esse ber Absender, sich vor Einlieferung der Sendun­gen von dem richtigen Gewicht gu überzeugen unb dadurch der Reichspost unnötige Mehrarbeit und sich selbst Aerger zu ersparen.

Gießener Wochenmarktpreise.

* G i e ß e n , 7. Juli. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Kartoffeln, alte, 5 kg 47, Wirsing, grün, 15, Weißkraut 15, Gelbe Rüben, Bb. 15, Rote Rüben, Bb. 15 bis 20, Römischkohl 13, Erbsen 27, Blumenkohl 10 bis 50, Salat, bas Stück 5 bis 10, Ober-Kohlrabi 8, Rettich 8 bis 10, Rabieschen, Bb. 8 Rpf.

* * 7 0 Geburtstag. Am morgigen Mittwoch, 8. Juli, begeht Frau Mathilde Hosch, geb. Simon, Schiffenberger Weg 24 wohnhaft, in geistiger unb körperlicher Frische ihren 70. Geburtstag. Der Jubi­larin unseren herzlichen Glückwunsch.

Verdvnkelungszeil:

7. Juli von 22.45 bis 4.39 Uhr.__________

bie ziemlich schwerflüssig in Gang gebrachte Hand­lung allmählich zu konzentrieren unb ben Konflikt kräftig unb wirkungsvoll gu steigern verstanden. Zu loben ist die klare Photographie an der Kamera: Ekkehard K y r a t h, bie in ber weiten Bergwelt bankbare Motive fanb unb- allerlei freundliche Aus-

nimmt mich auch immer am Ann, -wenn wir übern Damm gehen."

Hansfürgen gelobt es mit so tiefem Ernst, daß sie ihm unbedingt noch einen Kuß geben muß. Unb Ursula drängt sich an sie, um auch noch einen zu bekommen, eifersüchtig ist sie wie eine echte kleine Frau, immer in Angst, daß sie vernachlässigt wirb.

In diesem Augenblick klingelt das Telephon. Und bei dem-ersten Anschlägen weiß Irmela, wer es ist, der da anruft, mit unfehlbarer Sicherheit weiß sie es, mit tödlicher Sicherheit.

Sie steht vor dem Apparat und krampft die Hände ineinander, ohne den Hörer abzunehmen. Sie muß Albrecht alles erzählen. In dem Augenblick, wo sie ich ihm anoertraut, ist die Last ab geworfen. Es ist ehr peinlich, alles einzugestehen, alles; diese be- chämende Jugendliebe und bie jetzige Dummheit, unb bas törichte Verschweigen.

Vielleicht ist es jemanb anders? Als ob es auf ber Welt nur bieten einen Menschen gäbe, ber sie anrufen törtnte! Vielleicht ist es Albrecht? Lieber / Himmel, wenn es nicht Bareiro ist, biesesmal noch nicht Bareiro, bann ist es ein Wink, bann ruft sie Albrecht an. Jetzt, sofort, in einer Viertelstunde ist alles überstanden, und bann kann Bareiro anrufen, so viel er will. Dann kann sie darüber lachen.

Dieser Gedanke gibt ihr soviel Mut, daß sie den Hörer abnimmt.

Es ist Bareiro.

33.

Albrecht Sierinck legt den Hörer hm und nimmt ihn sofort wieder auf, drückt einen Knops nieder. Zentrale^ Bitte verbinden Sie mich mit zu Hause. 'Er malt Kringel auf bas Löschpapier unb sieht aU5 dem Fenster, während er auf bie Verbmbung märtet.Besetzt?" So, banke. Versuchen Sie m ein paar Minuten noch einmal, Fräulein Schröber, und stellen Sie bann um, ja, ich bin auf meiern

2t. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

. .Ist das dasselbe. Babechen ... verzeih', Susi? An ich dir nicht mehr als ein toter Frosch m der -Hosentasche? Eine etwas eklige Erinnerung? D°s aber sehr bedauerlich! Ich hab dich immer für in treues Gemüt gehalten!"

,Das gewöhnt man sich ab, wenn man zur -ber mist kommt! Blödsinnig, sich an einen Mann zu ffyihur muh mnn etwas werben lernen,

[) (engen! Selber muß man etwas werden lernen, rbeiten, auf eigenen Füßen steh em

Seit wann bist du so ehrgeizig?^.

Immer gewesen. Und wenn man bie ersten^Cn - L eüschunaen hinter sich hat, wirb man es hoppelt ich werbe wahrscheinlich nach Uebersee gehen, unb nir bart eine ganz große Existenz auchauen Da nirb's bir schon vergehen, mich aus-zulachen. Platzen wirst bu vor Reib? Ach Gott eischrocken inne.Das hätt' ich natürlich nicht sagen dirfen! Es ist mir so rausgerutscht. Man rebet nicht °^Jch Hab s nicht gehört", tröstet Gerd, ..aber ich finde es sehr interessant. Sag mal, bin ich deine eifte Enttäuschung?"

Das geht dich gar nichts an.

Bäh!" macht Gerd, schneidet eine Fratze und ff-etft die Zunge heraus. 9hlf

Aber, Gerhard? Bist bu ubergeschnappt? Auf 'r Straße! Wenn bu mit einer Dame geysl.

Pardon, meine Dame! Ich habe doch nur nach- elicfert, was Sie vergessen hattem Wen" du niher gesagt hast: .das geht dich gar nid)^ an. rinn hast bu immer ,däh!' hinterher gemacht. Es '^Das^ist langte" her. Ich ..." das beton, sie stark, - habe seitdem Manieren gelernt! Was bu seit-

end er und ein Wagner-Abend mit Erna hlüter, die zwei Wesendonk-Lieber, Isoldes L 7klärung und aus derGötterdämmerung" 8 mhildes Schlußgesang in ergreifender r5Bieber=

e zu gestalten wußte. Wolfgang Golther. Wethovens Neunte zum erstenmal in Griechenland.

Seethooens IX. Symphonie erlebte ihre griechische E taufführung im antiken FiMchttheater bes He- n Atticus. Das Orchester bes Athener Konser- d oriums unter Franz von Hoeßlin konnte e en großen Erfolg erzielen. Das auserlesene Pu- b rum, bas ben großen Zuschauerraum bis auf den letten Platz füllte,, spendete dem Orchester, dem Din- qfitcn und den im Schlußchor mitwirkenden deut- sz>n unb griechischen Solisten begeisterten Beifall.

Durch die Eingliederung ber Reichsardeitsgemein- 6 ift für Krebsbekämpfung in den Reichsausschutz f r Krebsbekämpfung hat der Reichsgesundheits- f rer bie Krebsbekämpfung in ihrer Schlagkraft ivfentlich erhöht. Die Arbeit fiebert sich m Drei oi ulen, die Forschung und Statistik, die praktische Kebsbekämpfung und die Finanzierung Es ist n )lant, die Organisation im Lande in Anlehnung 0 die politische Organisation neu zu ordnen und bis -ü den Kreisen hinunter Krebsberatungsstellen unb 11 tersuchungsstellen zu schaffen. Wichtig ist ferner, es gelungen ist, größere Rabiummengen für Die KebSbekämpfung bereitzrlstellen. Die Wichtigkeit der Kebsbekämpfung ergibt sich aus der Tatsache, daß it Erkrankunasziffer jährlich weit über 500 000,

Aahl der Todesfälle 150 000 betragt. Deshalb ii die Früherfassung der Krebskranken not- «n*big Aerzte, Hebammen und Schwestern wer- A rben vorgebildet werden. Darüber hinaus ist aber die umfassende Volksaufklärung notwendig, um der

2iotz erschwerender Umstände führte Rostock seine ge» pläite Musikwoche durch. Der weiße Saal im Rat- hois steht für Kammermusik noch zur Verfügung, für arkere Konzerte muß die Philharmonie trotz er» hejlicher Mängel aushelfen. Neben I. S. Bachs l^ert für drei Klaviere und Orchester kam gleich

Beginn eine wertvolle Neuheit zu Gehör: bas .(pneerto grosso für Trompete und Orchester" von - Pepusch (16671752), das Kammermusiker 11 rt Neuhaus aus ben auf ber Universitätsbiblio- ä? befinblichen Stimmen wiederhergestellt batte, ß iusch, ber Helb bes musikalischen Lustspiels

;auto solo" von Hans von Wolzogen und d'Al- b3t hat in London die komische Oper zur Verspot- tuig der italienischen Virtuosen geschaffen. Unter Leitung des städtischen Musikdirektors H. Schubert ertmg das Werk großen Beifall. Am zweiten U' md hörte man bie Kammermusiker ber Berliner si lharmoniker mit Mozarts kleiner Nachtmusik unb 5 ruberts Oktett in D-dur, Werk 166. Als Hreilicht- airlichrung gab das Stadttheater d'21lbertsTief- !a|b". In ber Philharmonie spielte Georg Kulen- t ( m p f Beethovens Violinkonzert, das städtische 3ehester unter H. Schubert Bruckners romantische 5 mphonie in ber Urfassung. Den Abschluß bildeten ü Lieberabend von Willi Domgraf-Faß-

Segen das Speiseeis ift geltend gemacht worden, d R ber Genuß vom gesundheitlichen Stanbpunkt erwünscht sei^unb baß der Zucker unb bie übrigen Dhstosfe an anderer Stelle zweckmäßiger eingesetzt t >rbcn könnten. Der Reichsernährungsminlster c lärt jedoch, daß der Zuckerverbrauch der topeife- c Hersteller noch nicht einmal 10 v. H. der Menge l trage die eine Sonderzuteilung von einem halben ' lo Zucker je Kopi ber Bevölkerung erforbern I irbe Die gesunbheitlichen Gefahren seien von den i ständigen Stellen als unerheblich bezeichnet wor- b i. Angesichts ber Verknappung anderer Genutz- 1T ttel soll daher die Speiseeisherstellung, wenn auch beschränktem Rahmen, weiterhin zugelassen

Serben.

Leichtsinn vernichtete acht Menschenleben.

In dem kleinen spanischen Fischerborf Chiclana la Frontera bei Cabiz hatte ein Mann aus dem Snmwege vom Fußballplatz ein Mörsergeschoß ge- ftnben, bas er mitnahm. Im Hofe seines Hauses ersuchte er, ohne etwas von Munition zu verstehen, ts Geschoß in Anwesenheit von Bekannten zu ent- ,en wobei ber Leichtsinnige sowie sieben Der ,i.-rumstehenben durch eine Explosion getötet und Mei weitere Personen schwer verletzt wurden.

nehmen.

ftfir unsere Verwundeten.

Die NSG.Kraft durch Freude" führte im Laufe der vergangenen Woche im Auftrage bes Oberkom­mandos ber Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem SonderreferatTruppenbetreuung" im Reichsministerium für Volksauftlärung und Pro­paganda in hiesigen Lazaretten folgende Veranstal­tungen durch: In einem Lazarett langen Emmi Carle (Alt) und Georg Ripperger (Tenor) Lieder und Duette aus Operetten unb Opern. Frl. Pamzza spielte Konzertstücke und hatte die Begleitung am Klavier übernommen. Reicher Beifall dankte ben Künstlern.Eine Stunde Musik und Gesang boten Mitglieder des Frankfurter Opernhauses. Melodien aus Opern und Operetten, Lieder von Schubert, Brahms unb Strauß sangen Marianne Pieper (Sopran), Kammersänger John Glaser (Tenor), Emil Staudenmeyer (Baß). Franz Engert brachte Konzertstücke für Cello. Karl Kremer hatte in einem Lazarett und Erich Halbach in einem an­deren Lazarett die Begleitung am Klavier über­nommen. Die Verwundeten dankten mit großem Beifall für den künstlerischen Genuß. Unter dem TitelBunte Palette" wurden Verwundete eines Lazarettes mit einem abwechslungsreichen Pro^

dem gelernt hast na, das wird wohl nicht viel Gutes, sein!"

Sag' das nicht! Vielleicht habe ich zum Beispiel küssen gelernt. Soll ich's bir mal beweisen?

Untersteh.dich! Ich haue dir auf offener Straße