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Erfolge -er Lustwaffe im Osten

dumpfe, in den crjd) inung mußte

nären Propaganda den Böden abzugraben, die Pro­duktion und damit die Ausfuhrüberschüsse zu heben und schließlich durch die ausgekauften, landlos ge­wordenen Bauern die Jndustriearbeiterschaft zu ver­mehren.

Die Zeit von 1907 bis 1914 war aber zu kurz, als daß es zu tiefergreifenden Wirkungen hätte kom­men können. Als 1917 die russische Revolution ausbrach, waren der Schrei der Massen nach Frie­den und der Schrei der Bauern nach Land gleich elementare Gewalten. Lenin es später rund heraus gesagt: Was hat uns den Sieg gebracht? Daß wir Frieden und Land versprochen haben! In Kürze war die sogenannteschwarze Teilung", d. h. die gewaltsame Aneignung alles Gutsbesitzer- und Staatslandes durch die Bauern, eine Tatsache. Der ganze landwirtschaftliche Boden war Bauernland geworden!

Die Freude für den Bauern sollte aber nur kurze Zeit dauern. Das bäuerliche Privateigentum am. größten Teil des Grund und Bodens widersprach dem kommunistischen Prinzip, und, was praktisch noch schwerer wog: der Bauer wollte sein Korn mit Vorteil verkaufens Stalin dagegen brauchte die bedingungslose Verfügung über den Gesamt-Ernte­ertrag, um die Industrialisierung (will sagen: die Militarisierung) ernährungspolitisch zu sichern, die Bevölkerung absolut abhängig vom roten Regime I ZU machen und dieses durch dieUmsatzsteuer" zu-1 gleich zu finanzieren.

Die gewaltsame, mit Blut, Zwangsarbeit und Hungersnöten durchgeführte Kollektivierung der Bauernschaft hat den Bauern in der gan-1 den Sowjetunion in eine Form der Staatssklaverei hineingezwungen, gegen die die alte Leibeigenschaft I noch ein Paradies war. Dadurch aber, daß alle Jahresernten ein für allemal gegen einen Hungerlohn für den Bauern Staatseigentum! wurden, verankerte sich die Bolschewistenmacht im I Innern fester als durch jedes andere Mittel, und indem der Bevölkerung für Mehl und Brot der zwanzig- bis dreißigfache Preis von dem abverlangt wurde, was der Bauer zur Friftung seines Existenz­minimums bekam, konnten zwei Drittel des Sow­jet-Ausgabenbudgets gedeckt werden!

Jetzt ist durch die neue, vom Reichsminister für I die besetzten Ostgebiete im Einvernehmen mit dem I Reichsmarschall erlassene Agrarordnung im Prinzip der Sklavenwirtschaft in den sogenapnten Kolchosen I ein Ende gemacht worden. Die Bauernbevölkerung soll zur individuellen Bodenbewirtschaftung zurück-1 kehren, und wenn es auch noch eine gewisse Zeit I kosten wird, bis der bäuerliche Einzelhof, verbun-1 den mit genossenschaftlicher Feldbestellung, wieder I praktisch die Norm bildet, so ist mit der festgesetzten selbständigen Nutzung des Landes ein großes Be-1 freiungswerk für den Bauern im Zuge.

Die Reform beseitigte denM i r". Jeder Bauer sollte fortan ein persönliches, privates Eigentumsrecht an einem zusammenhängen­den Landanteil erhalten und frei darüber verfügen können. Die Regierung ließ zu und förderte es so­gar, daß strebsame Bauern auch mehrere Land­anteile erwarben, und daß sich damit eine Tren­nung der Bauern in besitzliche und nichtbesitzliche anbahnte. Sie verfolgte damit einen dreifachen Zweck: beim eigenbesitzlichen Bauern der reoolutio-

im mittleren Frontabschnitt wurde der Feind in mehrtägigen Kämpfen aus 69 Ott» schäften geworfen. Er verlor hierbei außer Hunderten von Gefangenen und Toten 47 Geschütze, 27 Granatwerfer, 132 Maschinengewehre und zahl­reiche Handfeuerwaffen. Am gestrigen Tage wurden an der Ostfront 46 feindliche Flugzeuge in Luft­kämpfen abgeschossen oder am Boden zerstört. Zwei eigene Flugzeuge gingen verloren. Erfolgreiche

digt. Die Slurmgeschühabteilung 197 hat seit Be­ginn des Oftfeldzuges 200 feindliche Panzer abge­schossen.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres erlitten die Sowjets bei ihren erfolglosen Versuchen, die deutsche Ostfront ins Wanken zu bringen sowie bei deutschen Angriffsunkernehmungen schwerste Verluste an Menschen und Material. Neben besonders hohen Ausfällen an Toten verlor der Feind in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März 194£ 104128 Gefangene, 2167 Panzer und 2519 Geschütze. Die sowjetischen Lufksireitkräfte verloren während der gleichen Zeit 1765 Flugzeuge in Luflkämpfen, 250 Flugzeuge durch Flakartillerie, 595 Flugzeuge durch Zerstörung am Boden und 110 Flugzeuge, die durch Verbände des Heeres ab­geschossen wurden.

Die (Engländer aber jammern, daß ihnen nun auch das 93 u r m a ö I durch die für Japan erfolg­reich verlaufenden Kämpfe verloren gegangen fei. Die Japaner haben nun auch noch in Aly ab Truppen an Land gefetzt und sich damit neue wich­tige Ausgangsstellungen für ihre westwärts laufen­den Angriffe geschaffen. Westlich Atyab liegt In­dien. Und hier ringt Mr. Cripps um die Gunst des indischen Volkes. Mit seinergoldenen Linie", die er in seinen Verhandlungen inzwischen gefunden haben will, kann er Englands Position nicht ver­bessern. Denn auch der Kampf in Asien wird mit Waffen geführt und gewonnen. Das dürfte sich über Ostern so mancher Brite eingestanden haben. Eng­länder und Amerikaner haben bei ihrem österlichen Rundblick keine Zeichen derErmutigung" entdecken können. Ihr Blick ist nur auf entschlossene Gegner gefallen, die ihnen zeigen, daß es für sie in diesem Krieg nichts anderes gibt als den Sieg.

Im südlichen und mittleren Abschnitt der Ostfront wurden vereinzelte Vorstöße des Feindes abgewiefen. Bei der Säuberung des rückwärtigen Gebietes im mittleren Frontabschnitt wurde eine Gruppe von 3000 Partisanen vernichtet. Starke Kampf-, Sturzkampf- und Jagdstiegerverbände un- kerstühten wirkungsvoll die Kämpfe des Heeres i m Nordabschnitt. Die Sowjets- erlitten empfind­liche Verluste an Menschen und Material. In Luft­kämpfen und durch Flakartillerie wurden 47 feind­liche Flugzeuge bei einem eigenen Verlust abgeschof- sen. Verbände der gleichen Luftflotte griffen die Reste der sowjetischen O st s e e f l o t t e in den Häfen von Leningrad und Kronstadt an. Zwei Schlachtschiffe und zwei Schwere Kreuzer erhielten Bombentreffer schweren und schwersten Kalibers. Die Beschädigung eines Minenkreuzers ist wahrscheinlich. Schwerste Artillerie des Heeres unterstützte die Angriffe der Luftwaffe durch Bekämpfung feindlicher Flakbatte­rien. Im Raum der Fifcherhalbinfel und an der Murmanküfte versenkten Kampfflugzeuge durch Bombenabwurf ein Handelsschiff von 1200 BRT. und beschädigten fünf weitere schwer.

In Nordafrika wurde ein Vorstoß britischer Aufklärungskräfte abgewiesen. Flugplätze und Kraft­fahrzeugkolonnen in der Marmarica wurden mit guter Wirkung bombardiert. Die Angriffe auf mili­tärische Ziele und die Hafenanlagen in La Valetta sowie britische Flugplätze der I n s e l M a l t a wur­den bei Tag und Nacht mit starker Wirkung fortge­setzt. Lin im Dock liegender britischer Kreuzer wurde durch Bomben getroffen.

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rungen getroffen werden, um eine Wiederholung des Vorfalles zu verhindern.

Erfolgreiche Abwehrkä'mpfe an -er mittleren Ostfront.

Lieber 100000 gefangene Sowjets im ersten Vierteljahr 1942.

Schwere Schläge für die feindliche Verforgungsschiffahtt

Deutschfeindliche Maßnahmen in Brasilien.

. B e r I i n, 4. April. (DNB.) Seit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen Brasiliens zu Deutsch­land haben eine Reihe unerhörter brasilia­nischer Maßnahmen gegen das Vermögen von Angehörigen der Achsenmächte sowie polizei­liche Aktionen und Ausfchreitungen von durch Roosevelt gedungenen randalierenden Elementen gegenüber Reichsdeutschen stattgefunden. Die brasi- llamsche Regierung hat für eine Reihe großer deut-

An der englischen Südwestküsie bombar­dierten deutsche Kampfflugzeuge ein Werk der briti­schen Flugrüftungsindustrie.

Aus einem britischen Bomberverband, der am gestrigen Nachmittag unter starkem Jagdschutz in die besetzten West gebiete einzufliegen ver­suchte, wurden durch deutsche Jäger und Flak­artillerie 14 Flugzeuge ohne eigene Verluste abqe- schosfen.

Ein Jagdgeschwader unter der Führung seines Commodore Major IrauHof f errang am gestri­gen Tage den 2000. Luftsieg.

Der Lustangriff auf die Kronstädter Bucht.

Harte Ostern.

Boil unserer berliner Schriftleitung.

Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.

DNB. AusdemFührerhauptquarlier, 5. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

i ® ? 11 £ b u n ß er ,m Bauerntum, das m Ruß- ab. Die Absicht der Bolschewisten war offensichtlich, land die Kultur und den Staat nie getragen, t" ~J

loröern immer nur ' "

Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen An­lagen der sowjetischen Flugzeugrüstungsindustrie in Rybinsk sowie gegen militärische Ziele in Moskau.

InNordafrika wurden erneute Vorstöße star­ker britischer Aufklärungskräfte auf Mechili abge­wiesen. Die Eisenbahnstrecke AlexandriaMarsa Matruk wurde an mehreren Stellen durch Bomben-

lrefter unterbrochen. Rollende Angriffe deutscher Kampf- und Jagdfliegerverbände richteten sich gegen militärische Anlagen der Insel Malta. In den Staatswerflen, in Hafen- und Dockanlagen, Kaser­nen, Brennstofflagern und Versorgungsbelrieben wurden Volllrefffer mit nachfolgenden Explosionen und Bränden beobachtet. Durch Bombenwurf wurde ein leichter britischer Kreuzer im Dock, ein Handels­schiff und ein Hafentanker beschädigt.

An der englischen Südküste bombardierten deutsche Kampfflugzeuge ein für die Versorgung wichtiges Jndustriewerk.

Britische Bomber griffen in der letzten Nacht Wohnviertel verschiedener Orte in Westdeutschland an. Vor allem in der Stadt Bonn. Die Zivilbe­völkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Militärischer oder wehrwirtschatlicher Schaden ent­stand nicht. Dagegen wurde ein Anzahl öffentlicher Gebäude mit zum Teil hohen kulturellen Werten durch Bombenwurf beschädigt. Flakartillerie und Nachtjäger schossen fünf der angreifenden Bom­ber ab.

Feindliche Angriffe abgeschlagen. /

. Berlin, 6,April, (DNB,) In den Abendstun. den des 4. April flogen deutsche Kampfverbände die K r o n st ä d t e r Bucht an, durchbrachen die dich­ten Flaksperren und lösten ihre Bomben über den schweren Einheiten der bolschewistischen Flotte aus. umsonst versuchten die an den Molen festgemachten Kriegsschiffe mit aufs äußerste gesteigertem Flak­feuer die deutschen Sturzkampfflugzeuge abzudrän- gen. JDas Schlachtschiff ^,O k to be r - R e v o lu- 1 .,.nyur^e ^urch eine 1000-Kilogramm-Bombe mittschiffs getroffen. Der Schwere KreuzerP e - tropawlowsk" erhielt einen Bombentreffer auf das Heck. Der Schwere KreuzerM a x i m G o r k i" wurde ebenfalls von einer 1000-Kilogramm-Bombe mittschiffs getroffen, und der Schwere KreuzerK i- r o w erhielt den Volltreffer einer 500-Kilogramm- Bombe. Dichte schwarze Rauchwolken breiteten sich über dem ganzen Hafengebiet aus. Auch in den Molen und Magazinen sowie in den Befestigungs­anlagen von Leningrad und Kronstadt wurden durch Bombentreffer umfangreiche Zerstörungen hervor- gerufen. Die Angriffe, die bei gutem Wetter und klarer Sicht ungefähr eine Stunde lang dauerten, wurden von Jägern wirksam geschützt.

Der Alltag ist wieder in seine Rechte getreten, Darüber ist das Osterfest. Harte Ostern. " Unsere Männer, wo immer sie am Feinde stehen, haben auch über Ostern dem Feinde gezeigt, daß der uns aufgezwungene Krieg mit aller Schärfe geführt wird. Stalins Winteroffensive das hat die eng- ilfch-amerikanifche Presse eben erst wieder einge­standen ist gescheitert. Allein im ersten Viertel dieses wahres sind im Zuge der Winterkämpfe, die von deutscher Seite im Zeichen einer überlegenen lc^mn r Verteidigung geführt wurden, rund 100 000 Gefangene in unseren Händen geblieben. Wir brauchen uns nur die OKW.-Berichte dieser drei Monate anzusehen, die immer wieder an Hand einer Fülle von Einzelbeispielen barlegen, wie viele bolschewistische Tote in bestimmten Zeiträumen und auf bestimmten Abschnitten nach heißen Kampf­tagen gezählt wurden, um zu wissen, daß ein Mehr­faches an Gefallenen und Verwundeten beim Geg- ner auf diese 100 000 Gefangenen kommen. Auch bei Stalin sind die Soldaten nicht mehr so dicht gesät, wie das einst der Fall war. Und auch fein Kriegsmaterialbestand ist. so zusammengeschrumpft, daß man sich nicht mehr scheut, durch den Mund der Botschafter in London und Washington mit lauter, auch für uns vernehmlicher Stimme nach Kriegsgerät und nach einer Entlastungsoffensive zu schreien.

Kriegsgerät können die Sowjets nur zu Schiff bekommen. U-Boote und Flugzeuge haben in den letzten Wochen der Murmansk-Küste und dem Nörd­lichen Eismeer eine steigende Aufmerksamkeit zu- gewandt, weil versucht wurde, über diesen Hasen Kriegsgerät nach der Sowjetunion zu bringen. Vie­les von den Sendungen hat den bolschewistischen Empfänger nicht erreicht. Und was über Iran läuft, ist. nach englischen Aeußerungen keineswegs aus­reichend. Im übrigen darf nicht vergessen werden, daß die Lieferanten der Sowjets, die Engländer und die Amerikaner, große eigene Bedürfnisse haben und die Tonnagefrage bei der Befriedigung dieser Bedürfnisse eine wachsende Rolle spielt. Bisher sind 16,2 Mill. BRT. feindlichen Handelsschiffsraums versenkt worden. Mit allen Zeichen des Entsetzens malt man sich in amerikanischen Kreisen schon aus, iavani- i mas wcrben soll, wenn die Versenkungen anhalten. | Allein an Tankern, dem wichtigsten Spezialschiff der feindlichen Kriegführung, sind 2,7 Mill. BRT. ver­nichtet worden. Auf einer Woge von Oel, so tri­umphierten unsere Gegner einst,'habe man den Sieg 1918 errungen. Heute ist das Unvorstellbare Wirk­lichkeit geworden, daß die Amerikaner, obwohl selbst mit Erdöl reich gesegnet, durch die Tätigkeit der U-Boote vor ihren Küsten in Oelschwierigleiten geraten sind.

Vermögen der Achsenstaaten in eigene Verwaltung übernommen. Sogar Vermögenswerte deutscher Ver­einigungen mit kulturellen und Erholungszwecken wurden dem staatlichen Zugriff preisgegeben. Seit Anfang März häufen sich die Meldungen über Fest­nahmen Reichsdeutscher in Brasilien. Es wurden deutschfeindliche Kundgebun­gen in Rio, Bahia und Recife inszeniert, bei denen Reichsdeutsche Plünderungen und Miß­handlungen ausgesetzt waren. Offenbar hat sich die brasilianische Regierung völlig unter den Einfluß des Kriegshetzers Roosevelt begeben und läßt unter feinem Druck diese empörenden deutschfeind­lichen Maßnahmen zu. Dieses Verhalten der brasi­lianischen Regierung ist um so erstaunlicher, als es sich um ein Land handelt, das feit Generationen einen großen Prozentsatz seiner Produkte in Deutsch­land abaesetzt hat. Wenn auch kein Zweifel darüber besteht, daß der Hauptkriegsschuldige Roosevelt auch hinter dieser deutschfeindlichen Maßnahme Brasiliens steht, so wird man doch in Deutschland für das Vor­gehen Brasiliens ein gutes Gedächtnis haben.

Berlin, 4. April. (DNB.) Der Kampf gegen die feindliche Versorgungsschiffahrt war auch in der ver- gangenen Woche erfolgreich. Aus einem nach Mur­mansk bestimmten Geleitzug, der wertvolles Kriegs­material an Bord hatte, wurden trotz der starken Sicherung durch Kreuzer und Zerstörer drei große Transporter mit 21 000 BRT. versenkt und von den geleitenden Kriegsschiffen ein Kreuzer der Städte- Klasse sowie ein, Zerstörer beschädigt. In den Ge"° wässern des Atlantik und der amenkanischen Küste wurden 16 Frachter mit über 110 000 BRT. ver­linkt, darunter acht große Tanker mit rund 74 000 BiRI. Mehr als 110 000 Tonnen Oel gingen dem Feind damit verloren. Zum Transport öiefer Oel- menae wären 7400 Spezial-Oeltransportfahrzeuae erforderlich. Die Versenkungsziffer für März buchte mit 105 Handelsschiffen mit zusammen 646 000 BRT. einen neuen Rekord. An diesem Er-

Oer Wehrmachtbericht vom Montag.

DNv. Ausdem Führerhauptquartier, 6. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Ostfront scheiterten mehrere örtliche Angriffe der Sowjets. Bei einem eigenen Angriff

Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag

DNB. AusdernFührerhauptquartier, ^4. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Donezgebiet und im mittle- r e n Abschnitt der Ostfront führten die Sowjets ver- vereinzelte Angriffe. Sie wurden unter schweren Verlusten des Gegners abgewiefen. Eigene Angriffs- Unternehmungen waren erfolgreiche Im nörd­lichen Frontabschnitt stärkere Kampftätigkeit. Allein im Abschnitt eines Armeekorps wurden 15 feindliche Panzer vernichtet. Kampf- und Iagd- fliegeroerban^ griffen militärische Anlagen in 2tt u r m a n f F mif starker Wirkung an, im Hafen wurde ein Handelsfchfff durch Bombenwurf befcha-

Berlin, 6. April. (DNB.) An der Dons), front scheiterten am Ostersonntag örtliche feindliche Angriffe, die durch starkes Artilleriefeuer vorbereitet worden waren. Unter wirkungsvoller Unterstützung deutscher Sturzkampfflugzeuge wurde ein von zehn bolschewistischen Panzerkampfwagen geführter 2In= griff' zerschlagen. Gegen die deutschen Stellungen ostwärts von Charkow wurde eine von drei bolschewistischen Regimentern geführter Angriff ebenfalls unter Mitwirkung von Sturzkampf- und Schlachtflieaem abgeschlagen. Die Bolschewisten fühlten an der Einschließungsfront von S e w a st o - pol an zwei Stellen mit stärkeren Kräften mehrfach gegen die deutschen und rumänischen Stellungen vor. Ihre Angriffsversuche wurden im Keim erstickt. Auf der Halbinsel K e r t s ch fanden außer lebhafter eige­ner Artillerietätigkeit keine wesentlichen Kampf­handlungen statt. Nordostwärts Drei warf eine Infanteriedivision die Bolschewisten aus ihren Stellungen und trieb sie über einen Flußlauf zurück. Die deutschen Truppen erreichten wichtige Verbesse­rungen ihrer Stellungen und brachen zahlreiche Ge­fangene und Beutematerial ein.

Reste einer eingeschlossenen bolschewistischen Kampfgruppe' versuchten südostwärts des Il­mensees den Ring der deutschen Truppen zu durchbrechen. Die Versuche wurden unter schweren Verlusten für den Feind abgtmicfen,

Diedeutsch-finnischeWaffenbrü-erschast

Helsinki, 4. AM. (DNB.) Felinnarschall Manner he im, der Oberbefehlshaber der finni­schen Armee, stattete dem Oberbefehlshaber der deut­schen Armee im hohen Norden, General Dietl, in feinem Hauptquartier einen Besuch ab. Die Be­sprechung verlief im Geiste der deutsch-finnischen Waffenbrüderschaft überaus herzlich und kamerad­schaftlich. General Dietl sprach von der tiefen Ver­ehrung, die der deutsche Soldat für den Feldmar- schall Mannerheim als Schöpfer der finnischen Ar-1 mee und erfolgreichen Heerführer in drei harten Freiheits-Kämpfen Finnlands empfindet. Die deut­schen Soldaten seien in Lappland stolz darauf, Schul-1 ter an Schulter mit den tapferen Soldaten Finn­lands zu kämpfen. Sie hätten den Wjinter hervor­ragend überstanden und seien überzeugt, daß sie in diesem Jahr den Endsieg über den sowjetischen Feind erringen werden in enger Waffenbrüderschaft I mit der finnischen Armee. Feldmarschall Manner­heim gab feiner Genugtuung und Freude Ausdruck, daß die deutsche Waffenbrüderschaft im hohen Nor­men jetzt die schwerste Zeit des harten Winters gut I überstanden habe. Mit Vertrauen könne man in die nächste Zukunft blicken.

Bulgarien zu allen Opfern bereit.

S o f i a, 6. April. (Europapreß.) Zum Jahrestag des Emmarsches der deutschen Truppen in Jugo-1 slawien und Griechenland am 6. April 1941 erklärte ber bulgarische Kriegsminister Generalleutnant Das- kaloff der Presse:Das geeinte Bulgarien gehört beute zu den wohlhabendsten Ländern Europas, unter dessen Oberfläche sich noch ungehobene Reich- tumer befinden. Jeder Bulgare trägt in sich nur einen Gedanken und eine Aufgabe: das (Ermord

Zu verteidigen. Dafür ist er bereit, alle Prüfungen und Opfer auf sich zu nehmen, um so mehr, als er weiß, daß ihn sein König nicht um des bloßen Ruhmes willen in das Feuer schicken wird. Wenn ihn der König zu den Waffen ruft, dann nur im Falle der unbedingten Notwendigkeit. Der Heroismus des bulgarischen Volkes im Kampf um feine Einigung, den es in der Vergangenheit bewiesen hat, ist eine Garantie, daß Bulgarien eine starke und uneinnehmbare Festung des Friedens in Südosteuropa fein wird."

Bolfchewisten-Bomben

auf schwedisches Gebiet

Stockholm, 4.April. (DNB.) Sowjetflugzeuge 1 Harfen Bomben in der Nähe der nordschwedischen Grenzstadt Haparanda über schwedischem GebietI'

gebnis war die Kriegsmarine mit 94 Schiffen mit 599 900 BRT. beteiligt.

Seit Kriegsbeginn bis zum 31. März 1942 ver- mchteten Kriegsmarine und Luftwaffe 2 755 900 BRT. feindlichen Tankerfchjffsraumes. Das bedeutet für den Feind einen Verlust an Oel und Treibstoffen von mehr als 4,4 Millionen Tonnen, also mehr als viermal so viel wie im Gebiet des Deutschen Reiches, einschl. der eingegliederten Ost­gebiete und des Protektorats im Jahre 1937, an

8750 Güterzüge -mit rund 300 000 Elsenbahntankwagen würde man benötigen, um diese Dehn enge zu transportieren. Die gesamte öe5 Trat, eines der wertvollsten Ekdolgebiete der Welt, deckt mit rund 4,1 Millionen Tonnen noch nicht einmal den Verlust, der dem Feinde zugefugt wurde. Dabei sind in der Versen- kungszahl die Erfolge der italienischen und p1 schen Wehrmacht nicht enthalten.

eine staatliche und soziale Ordnung schleppen, es keinen rechten Anteil und zu der cs kein i Verhältnis besaß.

. die über den Tornefluß von Schweden nach Finn- ertragen hatte. Als land führende Eisenbahnbrücke zu zerstören. Mir" fest eingepferchte Massen- Die gefundenen Bombensplitter und Bombenteile es die materiellen Lasten für waren mit Zahlen und russischen Buchstaben ver- " ......7 an der sehen. Wie das schwedische Auswärtige Amt mit-

f _ ------- Zu der es kein inneres teilt, hat der schwedische Gesandte in Kuibyschew In-

«ijottms Mafi ftruttionen erhalten, bei der Sowjetregierung Pro-

-Ote gebildete schicht und die Regierung im da- test einzulegen und anheimzustellen, daß Vorkeh- mahgen Rußland hielten den Bauern für be-'«....--- --- - - - -

b'ngungsloszarentreu", und im Glauben an diese "egende gab man ihm ein ausgiebiges Wahl - e e ch t zur Duma. Nicht aber die vermeintliche Zarentreue, sondern Landnot und Hunger lehrten den Bauern stimmen, und nicht konservativ, sondern revolutionäre Abgeordnete waren das Ergebnis der bäuerlichen Wahlen. Der Bauer wählte besinnungslos die Kandidaten, die ihm das Meiste in der Landfrage versprachen, und diese Er­fahrung war es, die Stolypin zu der Kassierung des Wahlrechts für die Bauern und zur Agrarreform von 1907 bewog.