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Ser Kamps um Singapur.
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etriebe des Arbeitsgebietes
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ib Gummiplantagen stehen in Flammen. Die eng-
Schlechte Aussichten der Briten.
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Tatro, 5. Febr. (DNB.) Das kaiserliche Hcmpt-
icht zurück.
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Kommunique wird weiter gesagt, daß
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Bomben belegten und ver-
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wie sie sich
sagt die Näherin Lilli M
Fünf einzigartige Vorteile
Spare eisern fetzt im Krieg, kaufen kannst Du nach dem Sieg!
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bar alle
1. Wer eisern spart, zahlt weniger Steuern und Sozialbeiträge.
2. Die Höhe des Krankengeldes berechnet sich trotzdem nach dem vollen Lohnbetrag.
3. Der Sparbetrag wird zum Höchstsatz verzinst
4. Das Sparguthaben ist unpfändbar.
Nach dem Kriege kann ich mir dann schon die richtigen Sachen aussuchen, denn gut müssen sie natürlich sein —wie im Frieden/6
5. Das Sparguthaben wird in Notfällen, bei der Geburt eines Kindes und bei der Verheiratung einer Sparerin auf Antrag sofort ausgezahlt
en zurW i wurden aut
5 werden töw ung jedoch fiiil > der Briten in
rückendammes schwerste Auswirkungen es Artilleriefeuers festzustellen. Oeltanks
gründ zu stellen.
Die Betriebsobmänner dankten Professor H o r • sten mit reichem Beifall für die packenden und wertvollen Ausführungen.
Das ganze Festungswesen gewinnt an dem Bei-
■'* Ä----------— Gesicht durch die Ent-
n Bevölkerung ter Briten km
kindliche Luftmacht so gut wie ver- ichtet wurde. Bier japanische Flugzeuge kehrten
Verdunkelungszelt:
6. Februar von 19.15 bis 8.24 Uhr.
„Wenn der Karl nach Hause kommt, wird geheiratet. Die Aussteuer, die kaufe ich noch nicht. Jetzt wird erst eisern gespart!
Feindliche Luftwaffe auf Java schwer getroffen.
Die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, hatte dieser Tage unter Leitung des Kreisobmannes Pg. Katzenrneier die Betriebs-
Die politische Aufgabe des VetriebSobmannes
Eine Arbeitstagung der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau.
meint Ihr?
Nein! Ich meine, es ist ein Beispiel dafür, daß nur ein wirkliches Opfer, freudig und bedenkenlos gebracht, einen hohen Preis in der Folge hat. Der höchste Preis, den wir in Deutschland zur Zeit erringen wollen, ist der, diesen Krseg zu einem baldigen und siegreichen Ende zu führen, und uns unserer Soldaten auch in der Heimat würdig zu erweisen. Diese Männer bringen höchste Opfer so selbstverständlich, daß es nur ein weniges ist, wenn auch wir in der Heimat jede Stunde wirklich bereit sind zu opfern. Es genügt nicht, Entbehrliches Zu geben, wir müssen uns dazu bekennen, auch schein- Un entbehrliches hinzugeben. Daran wollen wir am kommenden Opfersonntag denken. NSG.
Oie Wertfcheme
des Krieeswinierhilfswerkes.
Aus gegebener Veranlassung wird nochmals darauf hingewiesen, daß Wertscheine des Kriegs- winterhilftzwerkes nur zur Bezahlung von Lebens- Mitteln, Bekleidung, Brennstoffen, Miete, Gas und
he Artillerie antwortet seit Donnerstag früh und schießt unausgesetzt, aber ziemlich unplanmäßig 5ie iiabt Iohur Bharu sowie deren nähere Um-
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,oem Angriff hiel Singapurs ein neues Gesicht durch die Ent-
?r Leiter naWicklung der Luftwaffe. Das Problem für die Zu.
Tokio, 5. Febr. (Europapreß.) Nach japanischen contberichten stehen den britischen Militärbehörden wie aus KMA Singapur zum Abwehrkampf nur noch 50 oder 60 Flug
lebt. Denn ®
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scheu Arbeitsfront in den Betrieben so fruchtbar gestaltet werden, wie es im Interesse von Betriebs- ührung und Gefolgschaft liegt.
Die Betriebsobmänner wurden in Gießen getrennt nach den verschiedenen Fachstellen zusammengefaßt und wurden von dem zuständigen Fachstellenleiter über die einzelnen wesentlichen Dinge, die bei der Arbeit im Betrieb au beachten sind, unterrichtet. Im Anschluß an die Ausführungen der Fachstellenleiter sprachen die Abteilungsleiter der Kreiswaltung über ihre Aufgabengebiete im Betrieb, so über „Kraft durch Freude", Berufserziehung und Betriebsführung, Rechtsberatung, Volksgesundheit und Verwaltung. Die Abteilungsleiter gaben den Betriebsobmännern Richtlinien für ihre Arbeit im Betrieb, so daß es den Beauftragtes der DAF. in den Betrieben möglich sein, muß, den Gedanken der Betriebs- und Leistungsgemeinschaff an der Stätte der Arbeit zu verwirklichen.
Nachmittags wurden die Betriebsobmänner im Großen Hörsaal der Universität zusammengefaßt. Hier sprach zunächst der Kreisobmanri, Pg. Katzenmeier, au den Mitarbeitern in den Betrieben. Pg. Professor Dr. Horsten vom Avbeitswissen- schaftlichen Institut der Universität Köln stellte die bisherigen Revolutionen (französische, russische Revolution, Konsessionskriege usw. der nattonalsozia-
! die Regien^. ,wa 50 ooer60 Flugzeuge zur Verfügung, erbunbeten" bk Infolge der ständigen japanischen Luftangriffe scher- etreibe uni m die englischen Flugzeuge jedoch die Flugplätze ober aber ihn | her Insel Singapur nicht mehr benutzen zu kon- mein mar man sondern operieren offenbar von nahen nieder- er. indischen Stützpunkten aus.
stishes 6rw - -
innerlich oder äußerlich wehtat, mit diesem Wort abzutun versuchte. In einem großen Saal, unter 20 Kameraden, kam er mir humpelnd, auf einen Stock gestützt, entgegen. Mein Gesicht mag wohl deutlich Besorgnis ausgedrückt haben, denn ehe ich noch fragen konnte, schnitt er alles mit einer Handbewegung, auf fein Bein weisend, ab: „Ist ja schnuppe."
„Wie ich au dem Kratzer da gekommen bin? Das will ich Dir und ein paar Kameraden hier, die schon lange neugierig sind, erzählen." Und dann saßen wir im Kreise von Männern, die mit ähnlichen, zum Teil schweren Beinverwundungen, um uns saßen oder in ihr.en Betten lagen, unb er erzählte auf seine herbe Weise: „Daß ich hier sitze, verdanke ich einem fremden, kleinen Jungen, der mir in einem Liebesgabenpäckchen seine Kinderuhr mitschickte. Sie sei ihm das Liebste, was er besitze, aber er wolle den Soldaten zeigen, daß alle Jungens in der Heimat an die Soldaten draußen denken. Es war eine Kinderuhr ohne Uhrwerk, aber ich fand das nett. Warum, ist ja schnuppe. Jedenfalls behielt ich die Uhr immer bei meinen Sachen.
Eines Tages hatten mir irgendwo im Osten Raft und ich verkroch mich zum Schlafen in einen Schup- pen, während die Kameraden noch durch das armselige Dorf bummelten. Ich wollte nochmal nach der Zeit sehen, wie lange ich pennen könnte, da fühle ich, daß meine Kinderuhr, die ich zusammen mit meiner Uhr in der Tasche trug, weg war. Kurz vorher war das Ding noch an der Kette. Ich will zuerst auf den Kinderkram verzichten, ihn einfach vergessen, und hau mich wieder hin. Da muß ich mir vorm Einschlafen den kleinen Kerl vorstellen, von dem ich die Uhr bekommen habe. Ich muß daran denken, wie schwer er sich wohl davon trennte und so weiter und so weiter. Da bin ich wieder aufgestanden und hab das Ding suchen müssen. Das war nicht mal leicht. Ein ganzes Ende weg vom Schuppen lag es, beim Essenholen an der Feldküche im Gedränge unversehens abgerissen und vom Knobelbecher eines Kameraden plattgetreten im Schnee. Wie ich es gerade aufhebe, kracht es hinter mir gewaltig. Der Schuppen, in dem ich eben noch gelegen hatte, fliegt in die Luft wie eine Spiel- zeuAchachtel. Sprengstücke sausen um mich herum, und eines davon erwischte mich noch am Dein. So ein verdammter Heckenschütze hatte sich noch iraendwo verborgen unb die Kiste in die Luft gehen lassen." . ,
Nachdenklich saßen wir um „Schnuppe" herum, der, so ein merkwürdiges Lächeln um die Lippen haste und, ohne es zu merken, mit dem Daumen behutsam über die Blechuhr strich. Ein kleiner Junge hatte einem fremden Soldaten durch das Opfer seines liebsten Besitzes das Leben gerettet! Zufall
obmannes Pg. Katze
obmänner sämtlicher Bc_____
au einer Tagung nach Gießen berufen. Die Durchführung dieser Sagung hat sich als notwendig er- wiesen, denn nur durch eine gründliche Ausrichtung der Betriebsobmänner kann die Arbeit der Deut-
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herausgegeben von Alfred Götze) erscheinen ließ. Als wertvoller Beitrag zur Kenntnis des ober« hessischen Volkstums fand dieses Buch weithin wohlverdiente Anerkennung. Neben den hier als Beispiel erwähnten schriftstellerischen Arbeiten stammt noch eine Reihe weiterer aus seiner geistvollen Feder, sie allesamt haben Moritz Hansult in der Reihe der oberhessischen HeilNatschriststeller einen besonders markanten Platz gesichert.
In weiten Bevölkerungskreisen in Stadt unb Land genoß der nunmehr Verewigte als vorbildlicher Beamter und ausgezeichneter, charaktervoller Mensch hohe Wertschätzung. Durch seine Persönlichkeit und sein Wirken wird er in der Erinnerung vieler Volksgenossen, vor allem in den Kreisen seiner früheren Berufskameraden, in ehrendem Andenken bleiben.
Grüne Tomaten sind nicht gesundheitsschädlich.
Vom Hessischen Chemischen Untersuchungsamt in Gießen wird uns-folgendes berichtet: Seit längerer Zeit kommen größere Mengen grüner, in Essig eingelegter Tomaten in den Verkehr, die eine wertvolle Ergänzung unserer Bestände an Essiggurken bedeuten. Es sind nun in Gießen Gerüchte verbreitet, wonach die grünen Tomaten Gesundheitsstörungen verursachen können. Diese Gerüchte sind falsch und entbehren jeder Grundlage. Die Tomaten enthalten, wie die Kartoffeln, auch geringe Mengen Solcmin, doch sind diese nicht einmal so groß wie die in den Kartoffeln. Durch Untersuchung'wurde einwandfrei festgestellt, daß der So- laningehalt in den grünen Tomaten am geringsten ist, sich bei fortschreitender Reife erhöht und bei den reifen, roten Tomaten am größten ist. Alle in den Verkehr kommenden Lebensmittel, besonders die aus dem Auslande stammenden, werden fortlaufend auf ihre Unschädlichkeit untersucht, und -es ist von behördlicher Seite in jeder Weise bafür gesorgt, daß nur einwandfreie Lebensmittel in den Verkehr kommen. -
1 *
** Eine 81jährige. Fräulein Käthe Dollen, Horst-Wefsel-Wall 49, begeht nach einem ar- beiksreichen Leben am 8. Februar ihren 81. Geburtstag: sie nimmt noch regen Anteil am heutigen Zeitgeschehen. Unseren herzlichen Glückwunsch!
** 7 0. Geburtstag. Arn heutigen 6. Februar kann Frau Marie Steinbrecher Wwe., Bruchstraße 17, bei guter Gesundheit im Kreise von sieben Kindern, neun Enkeln und einem Urenkel ihren 70. Geburtstag feiern. Herzlichen Glückwunsch!
** D ie Mütter- und Säuglingsberatung in den Ortsgruppen Nord unb Oft fällt für den Monat Februar aus. Für die Ortsgruppen Mitte und Süd findet die Mütter- unb Säuglingsberatung nach wie vor in der Kinderklinik montags von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. In dringenden Fällen können auch derartige Beratungen aus dem Bereich der Ortsgruppen Nord unb Oft dort erledigt werden.
** Ladenschluß am Montag. Wie die Kreisgruppe Gießen der Wirtschaftsgruppe Ein?,el'- handel im heutigen Anzeigenteil bekanntgibt, sind die Einzelhandelsgeschäfte, mit Ausnahme der Lebensmittelgeschäfte und Kohlenhandlungen, bis auf weiteres montags den ganzen Tag geschlossen.
Strom berechtigen. Die Wertscheine müssen mit eigenhändiger Unterschrift und Anschrift des Betreuten versehen sein und sind in voller Höhe in Zahlung zu nehmen. Eine Differenzvergütung in bar oder durch Wertscheine niedrigeren Wertes darf nicht erfolgen. Die Wertscheine des Kriegswinterhilfswerkes 1941/42 dürfen nur bis zum 31. März 1942 in Zahlung genommen werden. Die Erstattung des Gegenwertes erfolgt spätestens bis zum 30. April 1942 bei allen Zahlstellen der in der Reichsgruppe Banken zusammengeschlossenen Kreditanstalten (Banken, Sparkassen, Kreditgenossenschaften usw.).
Landgerichtsrat Or. Hansult f.
Infolge eines Herzschlages ist am Dienstagabend der Landgerichtsrat a. D. Dr. jur. Moritz Hansult im 72. Lebensjahre plötzlich verstorben. Damit ist der Lebensweg eitfes Mannes beendet worden, der in feinem Berufe und durch feine schriftstellerische Tätigkeit eng mit der oberhessischen Heimat verbunden war.
Aus Gombach bei Butzbach stammend, wo er am 31. Dezember 1870 geboren wurde, besuchte Moritz Hansult das Gymnasium in Darmstadt. Nach dem Abitur im Herbst 1891 studierte er bis 1895 Rechtswissenschaft an den Universitäten Marburg, München und Gießen. Nach seiner Verwendung als Gerichtsakzessist in Butzvach, Darmstadt, Offenbach ustd Friedberg wurde er im Herbst 1898 Gerichts- assessor, zur gleichen Zeit erwarb er sich in der Gießener juristischen Fakultät den Doktor jur. Dann war dr von 1899 bis 1900 an den Landgerichten in Darmstadt und Gießen als Hilfsgerichtsschreiber tätig. Hierauf wurde er von 1901 bis 1904 als Hilfsrichter, anschließend bis 1905 als Amtsrichter in Ulrichstein verwandt. Im Jahre 1905 wurde er als Amtsrichter nach Dieburg versetzt, wo er im Jahre 1913 zum Amtsgerichtsrat ernannt wurde und bis 1914 wirkte, zur gleichen Zeit auch Hilfsrichter am Landgericht in Darmstadt war. Don dort kam er 1914 als Amtsgerichtsrat nach Gießen, wo er im Jahre 1919 zum Landgerichtsrat ernannt wurde. Hier war er von 1919 ab u. a. Vorsitzender des Mieteinigungsamtes Gießen-Land, von 1927. bis 1931 Vorsitzender des Bezirksschöffengerichts der Provinz Oberhessen, ab 1928 auch Vorsitzenoer des Tierärztlichen Ehrengerichts der Provinz Oberhessen. Im Jahre 1931 wurde er Hilfsrichter am Ober» landesgericht in Darmstadt, auf feinen Antrag hin wurde er aber wieder als Landgerichtsrat nach Gießen versetzt. Seit 1933, wo er in den Ruhestüno trat, verbrachte er seinen Lebensabend in unserer Stadt.
Nicht nur als Richter, sondern auch als Fach- unb Heimatschriftsteller ist Landgerichtsrat Dr. Hansult weithin in unserer engeren Heimat, wie in Hessen überhaupt, bekannt geworden. Aus seiner Feder stammen u. a. mehrere juristische Abhandlungen. In der „Heimat im Bild" des Gießener Anzeigers erschien im Jahre 1936 von ihm eine Abhandlung über „Wirt und Gäste im „Goldenen Ritter" zu Butzbach 1798 bis 1800". Don besonderer Bedeutung war seine neueste schriftstellerische Arbeit auf dem Gebiete der Heimatkunde, die er im Jahre 1940 in Buchform unter dem Titel „Vogelsberg und Wetterau in alten und neuen Zeugnissen für Sinn und Art ihrer Bauern" als Gießener Beiträge zur deutschen Philologie (begründet von Otto Behaghel,
listischen Erhebung gegenüber und zeigte m klaren Umrissen die Gegensätze auf. Bel allen früheren Revolutionen habe es sich um Bestrebungen gehandelt, die Macht zu gewinnen, nicht um etwas Besseres dem gewesenen Zustand folgen m lassen. Im Gegensatz hierzu hat der Nationalsozialismus nach Erringung der Macht alles Morsche und Fau e hin- weggefegt und an dessen Stelle Zustande geschahen, die deutscher Art entsprechen. Der Weltanschauung des Goldes, des Materialismus wurde die Weltanschauung des Blutes gegenübergestellt, der Welt« anscyauung der Gleichheit und damit des Unnatürlichen die Weltanschauung des Ungleichen und damit des Natürlichen. So wie es in der Natur nichts gibt, was sich gleich ist, so wenig gibt es Menschen, die sich gleicy sind, höchstens ähnlich. Pg. Professor Dr. Horste n verstand es, von diesen Gedankengängen zur Arbeit im Betrieb Parallelen zu ziehen. Hier im Betrieb hat der Mensch im Vordergrund der Betrachtung zu stehen. Der Mensch darf nicht wie ein seelenloser Gegenstand, wie eine Maschine ' oder Ware ökonomischen oder technischen Gesetzen unterliegen, sondern muß als Wesen aus Flei.ch und Blut, mit rasse- und blutsbedingten Eigenarten und der daraus folgenden Rücksichtnahme auf diese Eigenarten im Rahmen des Arveitsablaufs gesehen werden. Aufgabe des Betriebsobmanns sei es, politisch im Betrieb zu wirken, den deutschen Menschen zu artbewußter Haltung zu erziehen und der vieser Erziehung immer den Gedanken der Arbeit für das Volk, die Volksgemeinschaft, in den Vorder-
Aus der Stadt Gießen.
»Schnuppes" bestes Stück.
Eine nachdenkliche Geschichte zum 5. Opfersonnlag.
Ich habe einige wirklich gute Freunde, erprobt in „dick und dünn". Ich halte das für ein beneidenswertes Glück. Zur Zeit ist die Sache allerdings so, daß ich jeden von ihnen nur mit den Gedanken aufsuchen kann, den einen im Nordwesten, den anderen im Osten, hoch oben im Lande der Mitternachtssonne, und zwei von ihnen vermutlich unter afrikanischer Sonne. Unser Briefwechsel ist oft nur in bescheidensten Ausmaßen möglich. Besonders von .Schnuppe" hatte ich die längste Zeit nichts gehört, als vor wenigen Tagen ein Feldpostbrief mit unserem Stadtstempel von ihm ankam. Er schrieb aus dem hiesigen Lazarett, er fei leicht verwundet und zur Nachbehandlung nach hier geschickt worden. Dann und dann sei Besuchszeit.
Große Freude und Sorge um den Freund im Herzen, Bücher, Zigaretten und einen Kasten Briefpapier unterm Arm stand ich schon eine Viertelstunde vor Einlaß am Eingang des Lazaretts. Endlich sah ich meinen „Schnuppe" wieder! Den Namen hatte er bekommen, weil er alles, was ihm
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fcr ars zusammen.
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> 3er nicht offensiv verteidigen können, so ist die eng« ifota x k'che Flak her Offensive der Japaner ausgeliefert, fr V°r. lie Folgen treten bereits klar zutage: Don den ur- (W ^rnGrünglich tätigen 200 britischen Flakgeschützen und ^rebuppeMo Scheinwerfern ist nur noch ein Bruchteil im
fütlCtt. )er gyf dem Boden zerstörten, darunter sechs, von > >effaqqero‘ 'eichest die Bestätigung noch aussteht. Die japanische r Hiebe Ol*1 !!tion hatte den' Erfolg, daß die gesamte h h 91U ft e 11 t M Ax & Q ii f i trt n i4t t f -n rt it i tn t 0 n P 1* =
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panische Flugzeuge ' bei ihren Patroüillenflügen nnn 3Cr der Java-See, die am 1. Februar began-
m. drei feindlich- ™ 9nnr
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Neuseeland muß aus seine lohten Reserven zurückgreifen.
JuJftofemlofll®changhai, 5. Febr. (Europapreß.) Auch 1 Neu seeland sieht sich durch die Entwicklung
1;5 Kriegsgeschehens zu immer größeren rnilitäri- !»u selbWen Anstrengungen gezwungen. Der Derteidi- •j?5 J.A mii • ■' fungsminifter Neuseelands, F. Jones, gab, nach so leit'iiitem Bericht aus Wellington, bekannt, daß J;e gesamte militärische Reserve des . uni&an b e s von jetzt ab als Teil der terri- ?tmftMlounitorialcn Streitkräfte gelten werde. Diese -„Nelen. MNeserve setzt sich zum größten Teil aus Veteranen Ita hattH-5 letzten Weltkrieges zusammen.
. tjirft lautet: Ist eine Festung noch verleidigungs« W mit im, obig, wenn die in ihr stationierte Luftwaffe kein " me ftgu interland hat, das für ihren Anlauf groß genug iji? Die Engländer suchen jetzt dieses notwendige toen TinU, nterland für Singapurs Luftverteidigung in — ' Grenze er ol l ä n d i s ch - In d i e n.
Unvermindert heftiger Artilleriekampf
schließen, bürfh uartier gab am Donnerstagnachmittag bekannt, V imstande jein ch japanische Marinestreitkräfte, die über dem süd- den drohendt"O.'stpazififchen Gebiet operierten, am 3. Februar inen Massenangriff auf den Marinestütz- mkt Surabaja und den Luftstützpunkt M a - ingaufIava unternahmen, wovei sie insgesamt kindliche Flugzeuge ab schossen
erfie?^^ um Singapur.
■ e n ei Tokio, 6. Februar. (DNB. Funkspruch.) Das ja- ismische Artilleriefeuer, das seit Mittwochabend in merminderter Stärke gegen Singapur anhält, hklxiH 'htet sich, Frontberichten zufolge, hauptsächlich WlMli f8cn ößn Nordabschnitt gegenüber Jo hur Bharu.
1 r ’ ier finb, wie es heißt, vor allem im Gebiete des
Die hastigen und darum in der Mehrzahl unge- ^'t unyu9Hj ^en Nachrichten der Engländer und Amerikaner Wy)'M Singapur find immerhin klar genug, um 1 der rVu (in eigenartiges Problem in feiner Entstehung ver- Uhs bj?UeA folgen zu können: Singapur ist zu klein zur Lust« A ^rteibigung.
Nanu? Es gibt doch auch Flugzeugträger, die §ch sehr viel kleiner sind als die Insel Singapur! A wichtig! Aber die Flugzeugträger sind auch eine fensive und nicht eine defensive Waffe. Die Vereidigung der Flugzeugträger müssen Großkamps- histe, mindestens aber Kreuzer übernehmen!
Vieles wirkt zu dieser eigenartigen Problem- rllung der Lustverteioigung Singa. nr5 zusammen. Wohnviertel, Hafenanlaqen, auch Mungeln vermindern den Raum der Änsel für \Jnfm üugplätze. Die Insel ist mit ihren 562 Qu ab r ab m lometer etwa zwei Drittel so groß wie das ham- llrgische ober doppelt so groß wie das bremische . Staatsgebiet. Die beschränkten örtlichen Möglich- H tret» aten für Lufthäfen werden sowohl durch die sehr 1 c ®äu(e stH fensiv geführte japanische Luftwaffe, wie durch bie retten Beschuß der japanischen Artillerie weiter m,e ■ ggeengt. Flughäfen müssen immer etwas im Hin- trlanb fein, damit die eigenen Flugzeuge „auf ille Fahrt kommen" und die günstigste Höhenlage zaunnen können. Dazu ist Singapur entschieden 3 klein. Wenn die englischen Piloten Singapur


