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Dien$t<M,6 Januar 1042

Gietzener Anzeiger

192. Jahrgang Nr. 4

General-AnzeigerfürOberhessen

Schwere Kämpfe an der mittleren Ostfront

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deutsche Küstengebiet anzugreifen, blieben erfolglos. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verletzte. I

Oer Führer im Kampf.

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Du hilfst siegen, wenn Ou Deine Skier den Soldaien gibst.

Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Gietzen, Lchulftratze 7-9

und diese angelsächsische Blockademaßnahme hat sich auch hier wie ein Bumerang für die Briten aus- gewirkt. Allerdings mutz das französische Mutter­land seinen Eigenverbrauch an wichtigen Lebens­mitteln einschränken, um womöglich seinen not­leidenden Kolonialgebieten unter die Arme greifen

Berlin, 5. Ian. (DNB.) Der Reichspressechef Dr. Dietrich veröffentlicht in der Nationalsozla- listischen Parteikorrespondenz unter der Ueberschrist Der Führer im Kampf" den nachfolgen­

den Artikel:

Immer wenn die Kräfte der Nation sich im.Rin­gen um Zukunft und Schicksal zu höchster Kraft­anstrengung zusammenballen, dann wecken die Ge­danken des deutschen Volkes bei fernem Führer. Denn immer, wenn das Volk seinen Führer am Werke sieht, ist es erfüllt von festem Vertrauen und größter Zuversicht, schließt es sich enger zusammen und findet in der seelischen Einheit und kämpferischen Geschlossenheit mit dem Führer hie höchste Form seiner Kraftentfaltung. . .

So war es in all den Jahren» m denen der Wille und die Energie des Führers die Nation emporrissen aus dem Verfall und die tiefe innere Verbunden­heit mit dem Volke dem Führer zur unaufhörlichen Kraftquelle seiner gigantischen Leistungen wurde, so war es immer in den entscheidungsvollen Augen­blicken der vergangenen 20 Jahre, in denen der per­sönliche Einsatz des Führers die Schicksalsstunden der Bewegung meisterte und dem deutschen Volke in schwerster Zeit den Emporstieg erkämpfte Stets hat der Führer gerade in jenen Phasen des Kamp­fes, in denen das Glück zu schwanken schien und die größere Ausdauer und Entschlußkraft die Ent­scheidung herbeiführten, durch sein leuchtendes Bei­spiel seiner Bewegung und seinem Volke die innere Kraft gegeben, die schweren Stürme kommender Monate zu bestehen, bis sich ihnen endlich dre Waage des Schicksals zum Siege neigte.

So war es immer und s o i st e^ a u ch j e tz r. Was vielen im Jahre 1923 und später m den Jahren des Kampfes um die Macht auf den ersten Blick vielleicht als Rückschlag erschien, wurde durch eine heroische Haltung dann in Wahrheit zum inner­lich größten Sieg. Was in den Jahren des inneren Aufbaues und der kühnen Erneuerung der deut­schen Rüstung von manchen als vermessen angesehen wurde, hat dem deutschen Soldaten unsterblichen Ruhm und dem deutschen Volke in Europa die größ­ten Siege seiner Geschichte eingebrachb Im ver­gangenen Jahre hat der von höchster Verantwor­tung getragene Entschluß des Führers, der bol- schewistischen Bedrohung Europas im letztenAugen- ' Mirt »in sfnde xu fetten, durch den unvergleichlicher

Torpedotreffer beschädigt.

In Nordafrika fanden keine größeren Kampfhandlungen statt. Verbände der deutschen Luftwaffe griffen britische Flugplätze, Molen und Flakstellungen bei Bengasi an und belegten die Küstenstrahe wirksam mit Bomben. 3n Luftkämpfen wurden fünf Flugzeuge abgeschossen.

Auf der Insel Malta wurden die Lufiangriffe gegen britische Flugplätze erfolgreich fortgesetzt.

Versuche einzelner britischer Bomber, das nord-

Druck und Verlag: vrühlscheUniverfitätrdruckerei«. Lange

mit Nachdruck gearbeitet. Das gilt besonders für das- Schulwesen und für die ärztliche Betreuung. So, wie es bereits früher gelungen ist, die Schlaf­krankheit und das Gelbe Fieber einzudämmen, so will man diesen Kampf jetzt auch auf Tuberkulose und Syphilis ausdehnen. Alles in allem ist also das Bild, das sich für Frankreich ergibt, nickt un­günstig. Seine Gebiete in Afrika mögen die Angel­sachsen infolge ihrer strategischen Lage an den Ufern des Mittelmeeres und be<3 Atlantischen Ozeans immerhin reizen. Frankreich hat indessen aus seinem Zusammenbruch gelernt, und wird sich l zu verteidigen wissen.

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Engländer ist infolgedessen im

sicherstellt. ,

Im Laufe des Jahrxs 1941 zeigte es sich jedoch, daß gewiße Kreise von Juden, Spekulanten und Phantasten die Großmut der Reichsbehörden als Schwäche und Unfähigkeit auszulegen geneigt waren. Unter dem Deckmantel einer falsch ausge­legten Selbstverwaltung blühten nicht nur Ver­brechen gegen die Ernährungswirtsckaft des Pro­tektorats, die die gesamte Volksernähruna zu ge­fährden drohten, sondern es vermaßen sich auch einzelne Hände zu Sabotage und Anschlä- g e n gegen das Reich. Im Hintergründe all dieser Handlungen stand ein Klüngel vaterlandsloser Emigranten und Juden, die über den Londoner Rundfunk verblendete tschechische Menschen zu solchen Wahnsinnstaten aufhetzten.

lischen Ostküste erfolgreich an.

Unterseeboote versenkten im Atlantik, im Eismeer und im Mittelmeer vier Schiffe, darunter einen großen Tanker, mit zusammen 20 000 BRT. Zwei weitere Schiffe wurden durch

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Wer nut eine Ahnung von der Entschlossenheit des nationalsozialistischen Reiches hat, Ordnung in Europa zu schaffen, dem mußte es klar sein, daß die Behörden des Reiches gründlich mit solchen Entartungsersckeinungen vufräum"n würben die Säuberung wurde im letzten Vierteljahr 1941 durch­geführt. Die eiserne Hand deutscher Gerechtigkeit machte nicht halt vor Rang, Stand und Namen, und die gerechte Strafe traf einen Mimsterpräsi- i öenten und höchste Beamte der Protektoratsregie-

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<r Hartem # iw Men ihn at ihr mög. * nicht Dfl-, er au-vech. >turm besser Itates wäre ein schnell«, mußte die dadurch den Mann war po vor und ,aus Tor i in keiner durchsichtig rtes. «Beim r erste (fe die Gäste teffung von nicht von rsuchte nun orgten aber Ken waren egen Schluß , hatte ein

ner nirgends gelang, in die deutschen Stellungen einzudringen.

Ner Wehrmachtbericht.

DNB. AusdernFührerhauptquartier, 5. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im mittleren Abschnitt der Ostfront wurden wiederum zahlreiche feindliche Angriffe und Vorstöße erfolgreich abgewehrt. 3n den übrigen Frontabschnitten nur örtliche Kampftätigkeit.

Angriffe starker Kampf- und 3agdfliegerverbände richteten sich gegen feindliche StellungeU und Schiffe im Kaum von Feodosia. Fünf große Schiffe gerieten nach Bombentreffern in Brand. Zwei Zerstörer und ein großes Handelsschiff wur­den durch Volltreffer schwer beschädigt.

3m Zuge bewaffneter Aufklärung gegen Groß­britannien griffen Kampfflugzeuge bei Tage Hafen- und Funkanlagen auf den Färöer und Shetland sowie 3ndustrieanlagen an der eng-

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ein vorzeitiger harter Winter über die Schlachtfelder . Rußlands hereinbrach, ehe wir noch die letzten \ Früchte der gefallenen Schlachtentscheidungen ernten i konnten, da ist es wieder der Führer, der sich mit . seiner ganzen Person einsetzt, um die Schwierig- < feiten zu beseitigen, denen sich unsere wahrhaft yel- i denhaften Truppen nach sechsmonatigem ununter­brochenem Angriff tief in Feindesland unter un- , qünftigften Witterungsbedingungen gegenubersehen. Und wieder erleben wir, die wir dem Führer auch in diesen Wochen nahe sein dürfen, einen jener innerlich wahrhaft großen Augenblicke, in denen der Führer über sich selbst hinauswächst, um an den Widerständen des Augenblicks die Kräfte der Na­tion nur noch stärker zu entfalten. r

In solchen Augenblicken erscheint uns der Führer schlechthin als die Verkörperung des Lebenswillen^ der Nation. Er sieht nicht sich selbst nicht sein eige­nes Ich, sondern nur das Schicksal und die Zu- kunft seines Volkes, zu deren ganzer Großer er sich emporrichtet. Damals wie jetzt fühlte der Frch- rer nichts äls den inneren Zwang und eine 'Micyr, als Führer und Kämpfer der Nation unverzüglich und ohne jede Rücksicht zu handeln. Damals an jenem 13. März 1932 rief der Führer den Man­nern der Bewegung zu:Ich weiß, daß 'hr, meine Kameraden, in den letzten Wochen Uebermensch- liches q-l-ist-t habt. Allein, es M r W* Rücksicht neben, die Notwendigkeit des Kampfes wird durch die schon gebrachten Opfer nur noch erhärtet. Die Arbeit wird und mutz noch ge­steigert, wenn nötig verdoppelt werden Anord- nungen für die Weiterführung und öerftarfung Kampfes gehen- bereits heute abend an die Org - nifationen hinaus. Der zwecke Wahlkampf Hal mit dem heutigen Tage begonnen. Ich werde auch ihn mit meiner ganzen Person führen.

Was der Führer damals m einem unerhört harten Ringen an fast übermenschlicher Leistung und Arbeitslast auf sich nahm um der Bewegung den Sieg zu erkämpfen, das konnte er mit Recht auch von jedem einzelnen ferner Nationalsozialisten verlangen. Was er heute an Opfern und Eingabe von sich selber fordert, das kann er auch von jedem einzelnen seiner Volksgenossen ermatten für beren Eristenz er sein ganzes Dasein opfert und rur die seine Soldaten Tag für Tag ihr Leben einsetzen

Seit mehr als sechs Monaten, seit Beginn des Ostfeldzuges, weilt der Führer w seinem Haupt­quartier im Osten, ordnet er sein Leben unter Ver­zicht auf jede Ablenkung m völliger Hingabe an feine gigantische Aufgabe den Notwendigkeiten des KriegeVunter. Eine ungeheure Arbeitslast liegt vom

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9 In strategischer Beziehung begehen gewisse Schwierigkeiten dadurch, daß sich von den Kirsten her verschiedene englische Besitzungen in den Block der französischen Gebiete hineinschieben, wie z. B. die englische Goldküste, Sierra Leone und Englisch- Gambia mit dem wichtigen Hasen Bathurst. Außer- : dem nimmt die Negerrepublik Liberia nut ihrem i Hafen Monrovia, wo sich die Amerikaner.ebenso wie in Bathurst eingenistet haben, eine ähnliche Stellung ein. Diese strategischen Gegebenheiten unterstreichen die große Bedeutung des Hafens von Dakar am Cap Bert, denn von hier aus fuhren die kürzesten Verbindungslinien nach Südamerika, . und es ist mehr als erklärlich, daß das Ueber- greifen des nordamerikanischen Militärs auf. Hol- ländifch-Guayana mit einer gewissen Besorgnis be­obachtet wird. Der Sprung über den Sudatlantik wäre von hier aus noch am leichtesten zu machen.

Frankreich hat, wie gesagt, seine militärischen Verteidigungsanlagen in diesem empfindlichen Ner­venzentrum ausgebaut. Frankreich hat in seinen afrikanischen Besitzungen, die eine ungeheure Aus­dehnung haben und die Sahara umschließen, eme mehr als hundertjährige Pionierarbeit verrichtet und ist nicht gewillt, die Früchte dieser Arbeit den Angelsachsen auszuliefem. Der neue Geist, der in der Verwaltung herrscht, hat sich auch besonders auf dem Gebiet der kolonialen Verwaltung > ausgeprägt. Man kann sich heute kaum vorstellen, daß der Posten, den jetzt Admiral Platon, eine sym­pathische Seemannserscheinung mit bescheidenem, ' klarem, aber durchaus zielbewußtem Auftreten, inne­hat, einst die Domäne des iüdischen Politikers Mandel war. In Dakar selbst wird Frankreich . durch seinen Generalgouvemeur B o i s s o n ver­treten, der einer der tüchtigsten französischen Ver­waltungsbeamten in den Kolonien ist. Und doch wären alle Bemühungen zur militärischen Verteidi­gung des Kolonialbesitzes nutzlos, wenn sie nicht ge­tragen wären von den Sympathien der Eingebore­nenbevölkerung. Daß diese Bevölkerung, die sich zum Teil aus ganz heterogenen Elementen, wie * Senegalesen, Sudanesen, kulturell noch ziemlich tief­stehenden Negern, zusammensetzt, auch heute noch ihre Treue zu Frankreich trotz der seit mehr als einem Jahr wütenden englisch-gaullistischen Propa­ganda und trotz den Blockadeschwierigkeiten bekun­det, ist immerhin bemerkenswert.

Die französische Verwaltung ist bemüht, die land­wirtschaftliche und, in einem gewissen Umfang, auch die industrielle Produktion zu steigern. Die Anbau­fläche für wichtige Erzeugnisse, wie " wolle, Erdnüsse usw. sind um ein

Berlin, 5. Jan. (DNB.) Zu heftigen örtlichen Kämpfen kam es am 4.1. an mehreren Stellen des mittleren Frontabschnittes. Gegen eine von deutschen Truppen besetzte Ortschaft führten die Bolschewisten einen Angriff, der unter schweren Verlusten vor den deutschen Stellungen scheiterte. Zahlreiche gefallene Bolschewisten bedeckten das weite Schneefeld des Dorgeländes. In einem be­nachbarten Abschnitt gelang es dem Feind infolge feiner zahlenmäßigen Ueberlegenheit und mit Unter­stützung dittch schwere Panzerkampfwagen die vor­geschobenen deutschen Sicherungen zu durchstoßen und in die deutschen Stellungen emzubrechen. Durch flankierenden ©egen ft oft wurde der Angriff zum Stehen gebracht. Die Kampfe zur Vernichtung der eingedrungenen Feindgruppen dauerten in den Abendstunden des 4.1. noch . an. An einer anderen Stelle erzielten die deutschen Truppen im Gegenangriff gegen eingedrungene bolschewistische Kräfte einen guten'Erfolg. An zwei Stellen war der Feind in einen Bachgruno vorgestoßen und hatte sich dort festgesetzt. Bel eisiger- Kälte gingen die deutschen Truppen zum Gegenstoß vor und warfen nach heftigen Kämpfen die Bolsche­wisten zurück. Entlastungsangriffe, die der Femd im Nachbar abschnitt durchführte, wurden von den deutschen Truppen im Gegenstoß vereitelt. Bei der Fortführung des Gegenstoßes drangen die deutschen Truppen in einen vom Feind zäh verteidigten Ort ein und setzten sich trotz heftiger Gegenwehr m . seinem Westteil fest.

Im Nord ab schnitt der Ostfront wurde trotz starken Frostes, der die Kampfhandlungen sehr er- chwerte, eine Feindgruppe vernichtet. Dabei wurden auf engem Raum 400 gefallene Bolschewisten ge­zählt. Am gleichen Frontabschnitt erkannten vorge­schobene Artilleriebeobachter Bereitstellungen des Gegners zum Angriff. Das deutsche Artilleriefeuer zwang die Bolschewisten zur Aufgabe ihres Vor­habens. Auch im Nachbarabschnitt dieses Korps setzte der Gegner zu starken Angriffen an In den schweren Abwehrkämpfen erlitten die Bolschewisten aber auch dort blutige Verluste, so daß es dem Geg-

Morgen bis in die späte Nacht auf seinen Schul­tern. Sie hat es ihm in diesem Winter nicht ein­mal ermöglicht, Weihnachten wie in > den beiden Kriegsjahren zuvor, inmitten seiner Fronttruppen zu verbringen; als Oberbefehlshaber des Heeres gestattete es ihm die Zeit nicht, sich mehrere Tage von seiner Nachrichtenzentrale im Hauptquartier zu entfernen. Selbst die wenigen. Stunden, in denen der Führer seine täglichen kurzen Mahlzeiten ge­meinsam mit den Angehörigen seines engsten mili­tärischen und politischen Stabes einnimmt, richten sich nach der Länge der jeweiligen Arbeitsstunden und Besprechungen, nicht umgekehrt. Im übrigen aber möchte man nur wünschen, daß das ganze deutsche Volk den Gesprächen des Führers lauschen könnte, um an ihnen das Kraftbewußtsein und die Siegeszuversicht zu erkennen, die den Führer ge­rade auch in diesen Winterwochen beseelen.

Die Macht des SB Ulens, die sich im Führer ver­körpert und die Kraft der Persönlichkeit, die das Ge- setz dieses Willens auf die Kämpfernaturen über­trug, ist das Geheimnis der Erfolge der nationalsozia­listischen Bewegung. Was ihre Kämpfer zu Führern gemacht hat, ist ihre Willensstärke. Eiserner Wille 'gab ihnen die Kraft, jede Situation des Kampfes zu meistern und am Ende den Sieg zu erringen. Dieser unbeugsame Wille ist die unerschöpfliche Energiequelle, aus der die Bewegung das Groß- deutsche Reich erkämpfte, und dieser unbeugsame Wille, der heute jeden von uns erfassen.muß, wird dem Reiche auch seine leuchtende Zukunft gestalten.

Wahrhaft große Siege werden im Leben nur nach harten Charakterprüfungen errungen, an denen auch diejenigen nur noch wachsen, die an schnelle und große Erfolge gewöhnt sind. In einem Weltkampf wie dem heutigen wird nur em Boll den Lorbeer des Sieges verdienen, dessen Herzen im Feuer des Widerstandes gestählt und in der Glut der Prüfungen gehärtet sind.

Nur durch solche Härte wird unser ganzes Volk die Größe des Kampfes ermessen. Aber wenn es diese Größe begriffen hat, und in dieser Erkenntnis seine Energien M höchster Leistung spann'^und zu- fammenbaUt, wie es seine tapferen Soldaten tun. dann kann es in ruhiger Zuversicht auf seine Kraft und seinfn Sieg vertrauen.

Der Blick auf den Führer hat einst den National- : Sozialisten di- Kraft gegeben. Deutschland aus tief- ster Erniedrigung zu erheben. Der Bück auf d,n , Führer erhebt heute das ganze deu che Volk zu höchstem Einsatz und größter Kraftentfaltung.

Frankreich am Güdatlantik

Bon unserem E.F.-Korrespondent.

Wachsende Einsicht im Protektorat.

NSK. Ein Ueberblitf über die Lage im Protek­torat Böhmen uni Mähren läßt erkennen, daß das abgelaufene Jahr 1941 wie kein früheres einen durchgreifenden Wandel in diesen beiden alten Reichsländern eingeleitet hat. War das Tempo des Eindringens eines neuen Geistes und einer neuen Gesinnung in den vorangegangenen beiden Jahren seit der Errichtung des Protektorats langsam und schleppend, so bracht gerade 1941 eine tiefgreifende Beschleunigung jenes unausbleiblichen Prozesses, der in seiner endgültigen Auswirkung zu einem völligen Hine in wachsen des Protektorates in das Großdeutsche Reich führen muß

Die einmalige besondere staatsrechtliche Stellung des Protektorats im Rahmen des Reiches brachte es mit sich, daß von Anfang an grundsätzlich einer natürlichen Entwicklung freie Bahn gelassen wurde. Erst der Ausbruch des Krieges führte zu der Not­wendigkeit hin, auch im Protektorat die Gesamt- intereffenlies Reiches in stärkerem Mnße zu vertreten. Bei allem landwirtschaftlichen R^'ch- tum zeigte es sich bald, daß auch die Frage der -Versorgung der Protektoratsbevölkerung mit den lebensnotwendigen Gütern nur im Rahmen des Gesamtreiches zu lösen ist. Die anfänglich mit Wider­streben aufgenommene Rationierung hat sich inzwischen mit einer überraschenden Selbstverständ­lichkeit eingelebt und wird von immer weiteren Kreisen, die die katastrophalen Ernährungsverhält­nisse des Weltkrieges 1914/18 miterlebten, als die einzig mögliche Maßnahme erkannt, die auch dem ärmsten Protektoratsbürger das tägliche Leben

le Riis Baum-IbHrf ein Gnbe zu setzen, durch den unvergleichlichen dnüsie usw sind um em Dritte, gesteigert «Heldenmut unserer Armeen «-walüg- Angriffs-

Vichy, Dezember 1941.

Der Staatssekretär für die französischen Kolonien, Admiral P l a t o n, der dieser Tage von einer aus­gedehnten Inspektionsreise durch das ungeheuer aus­gedehnte Gebiet von F ran z o s i s ch-West - afrifa zurückgekehrt ist, hat, als wertvollstes Ergebnis dieser Reise, einen Bericht über die un­wandelbare Treue der eingeborenen Bevölkerung dieser Gebiete gegenüber Frankreich und der Re­gierung des Marschalls Petain gegeben Er hat einige unmißverständliche Worte an die Adresse der Engländer und der mit ihnen Hand in Hand mar­schierenden Amerikaner gerichtet, in denen er dem Sinne nach sagte, daß jeder Versuch der Regie­rungen dieser Länder, sich für anderweitige Etap­pen im Krieg am französischen Kolomalgebiet schad­los zu halten, auf eine blutige Abfuhr stoßen wurde. 3n jeder Etappe feiner über 15 000 Kilometer führende Reise ist Admiral Platon von den Stam- mesführern und der gesamten Bevölkerung als Ver­treter des Marschalls Petain jubelnd begrüßt wor­den lieber all wurde das Bild des Marschalls stolz gezeigt und alle möglichen rührenden Kundgebun­gen der Treue gegenüber Frankreich wurden ihm dargebracht. . v .,. .,

Der Sinn dieser Kundgebungen wird nicht miß­verstanden werden. Sie treffen zusammen nut der ' Entschlossenheit der französischen Reglevung, ihre Kolonialgebiete in Afrika mit der Waffe zu vertei­digen. Die Abwehr des englisch-gaullistischen An­griffs gegen Dakar, die Schlüsselstellung hieses Besitzes au d e r © e n c g a 1 f ü ft c am Atlantischen Ozean im November 1940 Hetzen Beweis dafür .geliefert, daß dies keine leeren Worte sind, und es besteht berechtigter Grund zu der Annahme, daß die militärischen Machtmittel und die Verteldigungs- maßnahmen Frankreichs in diesen Gebieten m der Zwischenzeit in entsprechender Weise verstärkt wor­den sind. Um was handelt es sich im einzelnen?

' Französisch-Westafrika untersteht im Gegensatz zu den nordafrikanischen Besitzungen dem Kolomal- ministerium, das seit der Neuordnung des franzö­sischen Staatswesens im Sommer 1940 die Le- Zeichnung trägt:Staatssekretariat für die Kolo­nien." Algerien untersteht dagegen dem Innen-. Ministerium, Marokko und T u n e f i e n fallen als Protektorat unter den Bereich des Außen- ministeriums. W e st a f r i k a hat eine Flächenaus- dehnunq von 4 758 000 Quadratkilometer und zahlt eine Bevölkerung von 15 440 000 Einwohnern. Diese verteilt sich auf das eigentliche Westafrika und das Gouvernement Senegal, Mauretanien, Sudan, Ni­ger, Französisch-Guinea, Elfenbeinküste, Haute-Dolta und auf das Mandatsgebiet Togo. Im Gegensatz > zu A e q u a t o r i a l a s r i k a , das unmittelbar nach " dem Zusammenbruch infolge feiner exponierten

Lage zwischen dem Kongo und Englisch-Nigeria für Frankreich nicht zu halten war, ist Westafnka auch in der schwierigen Zeit treu bei Frankreich

zu können. rr i

Auf anderen Gebieten sind die Versäumnisse frühe­rer Jahrzehnte noch nachzuholen, und auch hier wird I