öer®‘± diesen. Theater -er Llniversitätsstadt Gießen
Sä Mehr» $di? Ihlendorf: .Liebesbriefe-.
'schreiben
ungr- m
Militärische Beförderung.
^ebener Regiment angehört hatten. Beide Offi-I^^-^warz der G-u ziere wurden für ihre Bewährung als Reqiments- andschubi
IftmtnAMXA..,- r-i_______ __c . ./tDt UNO LlOlktt dkS vielfa
Handball.
Heiler großer Erfolg der oberheUchen Tierzucht
Zu Generalmajoren befördert wurden: mit Wirkung vom 1. September 1942 Oberst Friedrich Diese und mit Wirkung vom 1. Oktober 1942 Oberft Karst, die beide vor dem Kriege unserem!
ommandeure in den schweren Kämpfen im Osten Ilhon vor einiger Zeit vom Führer durch die Der- eihung des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes be- Mders ausgezeichnet.
Man kann hier noch manches finden, was nicht nur des Anschauens sondern auch des Nachdenkens wert ist: von den Bänderhauben und bestickten Geldbeuteln, dem zierlich grün, rot und weiß bemalten Rechen bis hin zu der ehrwürdigen Erscheinung des
Auch die Einteilung der Rinder in Preisklassen bot ein außerordentlich erfreuliches Bild, konnten doch allem 18 weibliche Tiere, die zum großen Teil über sehr gute Leistungen ihrer Ahnen verfugen der II. Preisklasse eingereiht werden, wäh- rend 9 Rinder der III. Preisklasse und 20 Rinder öer IV. Preisklasse zugeteillt wurden. Das Spitzen- tier wurde von dem bekannten Züchter Heinrich D 0 n A l t (Wallenrod, Kreis Lauterbach) gestellt
Bei den Zuchtebern war ebenfalls die Qualität überdurchschnittlich. Die Nummer 42 des Eber-Ka- talogs (Züchter und Besitzer Kurt Eurich, Hutzdorf, Kreis Lauterbach) mürbe als bester Eber der Wert-
1 3ugetei(t und später durch die Schweine- Oberhessen zum Stopp-Preis dieser Klasse bei lebhaftem Mitgebot anderer Be-
Verdunkelungszeit:
3. Oktober von 19.56 bis 6.57 Uhr.
4. Oktober von 19.54 bis 6.59 Uhr.
inh Handel."
942 ihrt:
(120 Silb.Ji ?itf)äftsftenc n;
:(120ä
itt;
ite.
n müssen in 2 bei unserer ächt werben.
— M t v. Gießen II, . ch in Klein-Linden im Punkte gegenüber. Eine Vorhersaas f tnnrrlirfi ' 1
'ihen btt 'hung bei iiahris^.
»lgsrechteri Ben für bei 15 Uhr, hn ibentogej: wen.
[2983C
Wertklasse III eingeordnet, und nur 2 Bullen mußten, obwohl sie ebenfalls über sehr gute Leistungen verfugten, der Wertklasse IV zugeteilt werden, da sie etwas zu groß im Rahmen waren. Das Ergebnis dieser sonderkörung ist außerordentlich erfreulich: die voraestellten Bullen konnten in den Zuchtwertklassen I und II als sehr gut bis vorzüglich angesprochen werden. 8
nen, doch noch zu dem erhofften Gelde kommt. Und zuguterletzt, da schon alles wieder in Butter 'st, stellt sich heraus, daß der gute Bankier wie
1 ein gelernter Casanova tatsächlich seine Liebesbriefe von damals abgeschrieben und zum zweiten Male „verwendet" hat, was ja allerdings entschieden ein Hartes Stück ist. —
*
^err Mund hatte die Spielleitung: er ließ die mnf Akte mit oller unverblümten Offenheit und unbekümmerten Deutlichkeit abrollen und brachte im pointierten Dialog die nebeneinander angefiedelten Elemente des Spiels, Schwank, Satire, Groteske zu unmittelbarer Wirkung. Herr Löffler hatte sachlich und geschmackvoll, die Schauplätze dazu ge- fchaffen. — Herr B o s n ij war der Bankier und verspätete Liebhaber, eine in Berlegenheit und Angst sich windende, halb lächerliche, halb fatale Figur, zuletzt mühsam um Fassung ringend ob der verblüffenden Wendung der Dinge. Blanca Blacha spielte mit freundlicher Überlegenheit und sanfter Betroffenheit die vom „Göttergefchenk" überraschte tbattm. Gaby A m e r s b a ch brachte, für unser Ge-
etwas reichlich aufgetragen, die goldenen Rück- ichtslofigkelten der jungen Generation an den JJtanri. ^erx L u d w i g, als der kouragierte Schwiegersohn mit dem Scheck, erzielte verdientermaßen einen Sondererfolg. Anja Rau und Käte Zae- n 1 “ e hotten das Modeatelier und bewährten sich als sachlich denkende, geschäftstüchtige und geistesgegenwärtig auch schwierigen Situationen gewach- ene Damen. Zosefine Lenzen als ungeschicktes und verstörtes Hausmädchen rundete das kleine Ensemble ab. — Die Besucher unterhielten sich vorzüglich und sparten nicht mit Beifall und Blumen. 1
Hans Thyriot. '
V " llt UrtD water durch die Schweine- Fh l 7/116 K l - P i n h «> n ssassaäffiiÄiöäfä
Ärväter-Tracht und schöner Hausrat
Alte Bauernkultur im Oberhessischen Museum.
ÄS
Mi
ates»
rate
er gesucht- N. 1823 an GeseUscWt
Nichts bekundet die Geschlossenheit und Tradi? tlonskraft bäuerlicher Kultur stärker als die Tracht, wie sie im hessischen Raume, wiewohl vielfach bedroht, vergessen und verloren gegangen, auch heute noch immer lebendig ist. Der Schwälmer Bauer mit und Kittel, mit Kniestrümpfen und Schnallenschuhen, wie er uns hier, naturgetreu nachgebildet, entgegentritt, ist ein Bild der vollkommenen Einheitlichkeit und selbstbewußten Kraft bäuerlichen Daseins: das gilt erst recht von der Kirchentracht mit Dreispitz und langem schwarzen Rock mit den goldenen Knöpfen, von der Frauentracht mit Bänderhaube, Tuch und Stumprock. Das alles spricht den Beschauer mit ruhigen, klaren Farben und Formen an, die an feine Zeit gebunden und keiner Mode untertan sind. Ein Pracht- tück ist das Schwälmer Brautpaar nebenan: die Erscheinung der beiden bäuerlichen Gestalten ist beherrscht von der festlichen Kopfbedeckung, der bunten Brautkrone und dem mit Blumen und Früchten üppig gezierten, ausladenden Dreimaster. Dem ernsten Schwarz der Gewänder geben die weißen 27^.*7 * -f-,--)e, das Gelb und Grün, Rot und Violett des vielfältigen Brautfchmucks eine fröhlich-feiertägliche Betonung. Der Bra aus Dirlammen (Kr. Lauterbach), die e irdene, mit Blumenornamenten bemalte üffel, der geschnitzte Bauernstuhl und die dickleibige, alte Bibel samt hoher schwarzer Pelzmütze runden das Bild dieser Trachtengruppe zu einem Stilleben ganz besonderer Art.
Unter großer Beteiligung aus Züchterkreisen des engeren und. weiteren Zuchtgebietes und in Gegenwart einer Reihe von Ehrengästen — u. a. Kreisleiter Backhaus, Landeshauptabteilungsleiter II Bauer Scha rch (Windhausen, Kreis Alsfeld), der auch als Höhenfleckvish-Züchter weithin bekannt ist Stabsleiter Oberlandwirtschaftsrat Dr. R o t h e r t (Frankfurt a. M.) und Professor Dr. Vogel vom Unlversitäts-Tierzuchtinstitut' Gießen — fand am gestrigen Freitag in der Zuchtviehhalle Rhein-Main in Gießen eine große Absatzveranstaltung des Zuchterverems für Höhenfleckvieh und der Schweine- zuchteroereimgung für Oberhessen statt. Zum Verkauf gelangten 26 besonders ausgewählte Höhen- sleckvieh-Leistungsbullen, 47 im Herdbuch eingetragene Höhen'leckvieh-Kalbinnen und 47 Zuchteber.
Bereits am Vortage wurde bei reger Anteilnahme von Interessenten unter Leitung des Lei- des Tierzuchtamtes Gießen, Landwirtschafts - rat Dr. Wagner, die Prämiierung, Sonderkörung der Vatertiere und Einteilung der Rinder in Zuchtwertklassen vorgenommen. Hierbei wurde ein Bulle (Züchter und Besitzer Ludwig Weber, Langsdorf) der Zuchtwertklasse I zugeteilt, 10 Bullen wurden in der Zuchtwertklasse II gekört, 13 Bullen in die
Alsfeld) angekauft. 10 Eber wurden der $ßerh Haffe II, 24 der Wertklasse III und nur 12 dev Wertklaffe IV zugeteilt. Auch dieses Sonderkör-- ergednis unterstreicht wiederum die Tatsache, daß gerade auch bei den Zuchtebern überdurchschnittlich gute Tiere 3um Verkauf gestellt wurden.
Bei der Verkoufsveranstaltung am gestrigen Frei» tag war daher großes Interesse'sowohl für'Eber al« auch für Bullen und tragende Kalbinnen zu be- obachten. Obwohl durch das Protektorat Böhmen und Mähren 8 Bullen angekauft wurden, bagegenj auswärtige Kommissionen, die den Ankauf von'hochtragenden Rindern vornehmen wollten, in letzter stunde absagen mußten und nicht erschienen waren, verlief der Verkauf aller männlichen und weiblichen Zuchttiere durchaus zufriedenstellend und gestaltete sich zu einem großen Erfolg für Züchter und Zucht- leitung. Sämtliche zum Verkauf gestellten Tiers wechselten den Besitzer. Ein großer Teil der Tiere werdenZ" festgesetzten Stopp-Preisen abgegeben
Erfreulich ist auch die Tatsache, daß der Verkaufs von weiblichen wertvollen Zuchttieren sich immer? Itarfer auf den zentralen Absatzveranstaltungen Jm • 6 mr- e*n^örgert. Es sei heute schon vermerkt, daß im Marz nächsten Jahres von der Züchtervereini- g.ung für Höhenfleckoieh in Oberheffen wiederum eine große Absatzveranstaltung von tragenden Rim dem m Gießen vorgesehen ist.
Die nächste Absatzveranstaltung von Höhenfleck. vieh-Bullen und Zuchtebern findet am 20. Novem- ber 1942 m der Zuchtviehhalle Rhein-Main in Gie« tzen statt.
Appell des Landw.-Znf.-Regi. 116.
alten Schäfers mit feiner Schippe und dem stattlichen Bauern aus dem Schlitzerland. Frauentrachten aus Londorf, Nordeck, Wetdenhausen und Gladenbach charakterisieren das vielfach wechselnde, sich wandelnde, tn seinen Besonderheiten sich behauptende Bild der hessischen Trachtenlandschaft. Auch die Spinnräder, welche einst den Grundstoff dieser Tracht lieferten, und welche die meisten von uns gar nicht mehr oder doch eben nur noch als Mu- seumsstucke kennen, sind hier bewahrt, und an der Sßanb hangt ein alter Darmstädter Holzschnitt vön vj. V. Scholl: darauf kann man sehen, wie es früher m einer oderhessifchen Spinnstube ausge- sehen hat und zugegangen ist.
Schön fügt sich zum Spinnrad das zinnerne und irbene Geschirr in mancherlei Gestalt, die vom Alter geschwärzte, bemalte Truhe, der klobige Messing- morser, die Himmelbettstatt, wie ein kleines Haus anzuschauen, mit Vorhängen ringsherum zum Zu- Z^hen, mit der geschnitzten Wiege und dem Kinder- stuhlchen daneben. Zu einer hübschen Trachtensigur roel'e^ stimmt als ein besonders reizvolles Stuck landschaftlich begrenzter Volkskunst die große oberhessische Spanschachtel, primitiv bemalt mit dem Bilde eines Mannes und zweier Mädchen im B'e- dermeier-Kostüm: die Überschrift dazu lautet: Darf ich mich wohl unterstehen, neben Ihnen herzugehen?
Langst selten gewordene Stücke findet man nebenan den Flachsstock, die gewaltige Tabakspfeife die einen kerngesunden Besitzer gehabt haben muß, die geschnitzten Wascheklopfer, die altertümliche Uhr und das wuchtige Sauerkrautfaß. Eine reine Freude gewahrt das mancherlei irdene Geschirr, das hier liebevoll zusammengetragen ist — um seiner mannigfachen Formen, seiner Bemalung und seiner Inschriften willen. „Zum Andenken" heißt es da schlicht aber man kann auch lesen: „Meine Frau und ich schlafen unter einer Zich", oder, als rundum laufende Beschriftung auf dem Rande einer bunten und bauchigen irdenen Schüssel: „Alles was wir haben, sind lauter Gottesgaben, anno 1800."
Das ist eine kleine Auslese von einem flüchtigen Rundgang. Nicht alles, was von diesen Dingen hier zusammengebracht und sinnvoll geordnet zur Schau gestellt ist, mag in Bauernhäusern gestanden haben: es ist gewiß auch manches davon in andere, benachbarte Lebens- und Kulturkreise übergegangen und oon ihnen aufgenommen worden. Das wird etwa der riesige Schwälmer Schrank von 1791 aus Schloß Aomrob bezeugen, gewiß eines der kostbarsten alten Stucke, die unser Museum beherbergt: ausladend geräumig und behäbig, ein Meisterwerk edler, bodenständiger Handwerkskultur prachtvoll geschnitzt und mit roten Blumen künstlich geziert. Das ist ein Stück Hausrat, das schon Generationen gedient hat und noch ebenso vielen würde dienen können Man sieht es ihm an und stellt sich vor, welche Fülle guter und dauernder Dinge er einmal beherbergt hat — dieser gewaltige Schrank, der um die Zeit der Französischen Revolution im Schwälmer Land gebaut, geschnitzt und bemalt worden ist. —y—
WS3 voch-Mje, ag-Riete, 1 vormittos [295lj
?ieo5öceTni0unfl ehern. Angehöriger des Land. wehr-Jnf.-Rgts. 116 in Gießen hielt im Cafe Krä« mer einen Kameradschaftsabend ab. Kameradschafts- rubrer Rudolf Schneider gedachte zunächst in ehrenden Worten des verstorbenen Gründers der Vereinigung, Prof. Dr. Wilhelm H e i) m a nn. Dann rief er wieder die Kampfe bei Vitry-le-Fran^ois Dom 8. bis 11. September 1914 in die Erinnerung, bei denen das Landwetzrregiment 116 mit seinen, «chm-sterr-Mm-nt MR. 118 di- Feuertaufe erhielt. Auch ber Kampfe in ber Herbstschlacht in der Chaim pagnc vom 21. bis 25. September 1915 gedachta er »o das Regiment wie eine eiserne Mauer stand uno trotz 7bftundigem Trommelfeuer alle Angriffe des Gegners zurückschlug und ihn im Gegenangriff zuruckwarf, wo er in die Stellung eingebrungen mar. Das Gebächtnis ber gefallenen Kameraden des .Neglwents und der Toten des jetzigen Krieges wurde n üblicher Weise geehrt. Kam. Lenz erhielt für feine erfolgreiche Tätigkeit als Fechtwart den Dank des Kreiskriegerführers. Mit dem Gruß an den Ä Jh ""d unsere unvergleichliche Wehrmacht wurde der offizielle Teil geschlossen.
;ad.t Gieß«" Oktober
jo Uhr:
>ne V^8-
45 Uhr
iliburß-
r sicht: .tober,19^ 'üslbvuete^
l,n io Uhr
,da^er
' m 21m 1. Oktober beging
: ^tdwig Geilel, Gießen, Margaretenhütte 19
fein 2viahrrges Dienstjubiläum bei ber Bäuerlichen
। Hauptgenossenschaft Rhein-Main-Neckar G. m b H.
' O™' 9ubJ(ar w°r früher lanqere
®,e6en der Genossen lchaft beschäf-
-'2. !elt kurzem am ßager m Butzbach tätig. Dichterlesung im Gießener Vor«
1 n-9" 2er Goethe-Bund Gießen, bie Kuli tuireUe Vereinigung und bie Volksbildungstätte Gie- »en .werden im Rahmen des Gießener Vortrags^ nnges am kommenden Montag ihr gemeinsames mit einer Lesung des fubeten« beutfcf>en Dichters Hans Mahlik eröffnen.
ßr e6ener Herbstmarkt. Vom HQ fi5pfnh,r3'6DhO?er' bis umschließ,ich Sonntag, °j?er'ft,n ®'eßen auf Oswaldsgartens ^er der Herbstmarkt (Schaumesse) statt. Schau-> “n'b^r£Iuftl9un95flcfd>äftG verschiedenster'' «rt fjnb emgetroffen. Mit Rücksicht auf die Ver- Gin^^pslicht endet der Herbstmarkt jeweils bei ® vorgeschriebenen Verdunkelungszeit
io - braucht Pantoffel? Am
12. Oktober beginnt em Pantoffelkurs, an dem jeder- mir^rreibSm^ fa"n- 2)05 Deutsche Frauenwerk mm allen Frauen zeigen, wie sie für sich selbst und -^anyfer ohne Bezugscheine her- ^9^96* ^,Ckr ?Ur- finbct om Nachmittag 9^' k r^36‘iDftobeT beginnt ein Kurs, der am
ist.in ber Kaiserollee 6 leben Montag und Donnerstag, von 9 bis 12 und AnLung “te. erfraflen' 2°rt 'E °uch
** Stadtbüch-rci Sieben. Im Monat September wurden 1480 Bände ausgelieben. Da.
bemmsn auf Romane 940, Iugendschriften 259, Reisebeschreibungen 73, Geschichte und Lebens- be chreibungen 86, Kunst 21. Technik 35, Kriegsgeschichte 42, Politik 19, Ges. Werke 5 Bände
SIMM
Gauklasfe.
Offenbach — Luftwaffe Gießen
»ie Platzmannschaft begann die neue Runde viel- versprechend, mußte aber in den weiteren Spielen Niederlagen einstecken. Obwohl auch die Gießener noch keinen Punktgewinn zu verzeichnen haben, K doch nicht ohne Aussicht in den Kampf.
b/s Spiels gegen den Gaumeister Poli" zeit bestätigte trotz der Niederlage eine Formoer- bes.erung der Soldaten. Da man auch im vergangenen Spietzahr in Offenbach den Sieger stellte, er. wartet man eine Wiederholung solchen Sieges
Luftwaffe II — Mtv. Gießen. '
Die zweite Mannschaft der Luftwaffe ist noch nicht an die Oeftentlichkeit getreten, so daß jeglicher Vergleich fehlt. Ihr Gegner ist für den Sonntag heftens gerufte . Trotz des Platzvorteiles der Sol- oaten werden sie um eine Niederlage nicht herum, kommen.
In dem Roman „Das zweite Gesicht" von Hermann Lons heißt es einmal, die Bauern seien heutzutage bie einzigen Menschen, die noch Kultur haben. So sehr dieser Satz in seiner Formulie- rung geflissentlich zugespitzt und überspitzt ist, so „ unbestreitbar ist der Kerngedanke, der ' ihm zu- : Zibell egt und quF bie innere Geschlossenheit, Ein- beltlichkeit und Unberührbarfeit des alten, bodenständig-bäuerlichen • Lebensgefühls und feiner Lebensformen hindeutet. Hermann Löns, der hier mir den Worten feines Helden Helmold Hagen- rieder spricht, hat, wie auch aus manchem andern ferner Sucher zu ersehen ist, ein feines Gefühl für diese Dinge gehabt. Was es, im Kern, mit einem crLro«‘e bim Satz aus dem „Zweiten Gesicht", aut sich hat, mag man an einem Tage bedenken, öer dem Erntedank wie dem Lobe des deutschen frlucr<üftanöß5 schlechthin gewidmet ist. Das hes- sische Bauerntum liefert für die Gediegenheit, Kraft und Schönheit feiner Kultur nicht minder überzeugende und anziehende Belege als etwa das mün- sterländifche ober bas nieberbeutfche, bas Lons landschaftlich näher lag. Bei einem Gang durch das Oberhessische Museum in Gießen kann man sich leicht und anschaulich davon überzeugen.
tl°9en S inaen ; “Abi' SS
denkeM^i flriffen gedankenlos und be-
äI'ä &ii. zä s
■“ÄS: &ME.Ä
Acker s?d^M^ ^"tscher Lden/ un er
-le Welt, und mir holen das Brot, wo es Lch günstigsten bietet. Der Weltkrieg inde^ hat die Dinge wieder zurechtgerückt und die alte Schöp- ÄsX0" W und Boden wiederhe?- gestellt. Wohlfeiles Brot wollten sie damals und uleinmal überhaupt kein Brot, Geld woll- flSr unA ,nun hatten sie auf einmal Geld,
nkM sn^^en .Nichts zu essen. Die Erde läßt ihrer cht spotten. Die Feinde zwangen uns wieder zum eigenen Boden, sie lehrten uns, daß ein Volk Der- ni*r nn« h^ft05».^ln aus dem Handel und aus ber Hanb empfangt, aus ber Hanb (Bob t S ®aUrn- Der Nationalsozialismus ?ber war es, ber aus tieferer Erkenntnis ber Gesetze £rntr«^!-bC45 rovCbJr bie Heiligkeit ber Scholle pr?-- f^iertewUn? bas Bauerntum roieber in feine natürlichen Med)te einfetzte.
. feItfQ™5 besetz der Weltorbnung, daß
;-^^U$hu9en mcy geschenkt wirb. Auch nicht bie tägliche Nahrung. Der Acker in unseren Breiten gibt ^eni VonJeIbft- Mag in wärmeren, südlicheren Strichen ber Erbe ber Mensch nur den arm auszustrecken brauchen, um seinen Hunger zu NÄ Uü5 !^uß der Mensch seinen ganzen Fleiß und Verstand daran setzen, um dem Acker i '0 viel abzugewinnen, daß die vielen, die auf ihn : angeroiefen Jinö, auch davon leben können. An die- I |er Arbeit hat sich dann aber auch ber Mensch ent» roicfelt, und es ist fejn Zufall, daß das Große, das die Menschheit geschaffen, nicht von den Lieblingen der Natur, den Glückskindern der Erde kam sondern von denen, die Leib, Seele und Geist an= ipannen mu^en, um sich zu behaupten. Mensch und Natur forderten und steigerten sich gegenseitig. -
-Oer Acker ist em strenger Lehrmeister. Er zwingt den Menschen in seinen Dienst, aber er entwickelt auch anbere Fähigkeiten in ihm. Er ist es, der zu- erft b:e (Bememfchaft sammelt, denn der einzelne ist nichts ihm gegenüber. Nur wo viele Hände sich regen, kann eine Ernte eingebracht werden. Das ganze Haus des Bauern stellt ber Acker an die Arbeit, im Unterschied von andern Berufen, die meist nur den arbeitenden Gatten und Vater fern nen. Heute greift er sogar noch über die ländliche Familie hinaus und holt auch den des Ackers entwöhnten Menschen ber Städte in seinen Bereich. Unb das ist gut so, damit der Städter merkt, woher sein Brot kommt, und der Bauer merkt, woher seine Hilfe kommt, nämlich von seinem Volk.
Freilich, die Natur setzt dem Menschen gewisse Grenzen. Bei allem Fleiß und bei aller Erfinbungs- flabe kommt eines Tages der Zeitpunkt, da die Fruchtbarkeit des Bodens nicht mehr mit der des Kolkes Schritt hält, da das Volk wächst, aber bas Feld nicht. Dann muß es sich zeigen, ob der Mensch nicht doch größer ist als der Bobesi und sich die Freiheit der Nahrung erkämpft. Hungern ober kämpfen — das ist bie Entscheidungsfrage, bie uns hi diesen Jahren das Schicksal gestellt hat. Wollen vir leben, so brauchen wir Land, unb so zwingt uns ber zu kleine Acker statt bes Pfluges das Schwert in bie Hand. Gott gibt uns das tägliche "rot, und dafür danken wir ihm, aber er gibt es uns nicht, ohne daß wir darum arbeiten. W. F.
Handball der HI.
Holzheim — Grüningen.
f Vereine standen sich erst unlängst im Ge- ?a£*fpieI gegenüber, wobei Holzheim Sieger blreb. Die neuerliche Begegnung darf man aller- bmgs nicht zu leicht nehmen, um keine unliebsame Ueberraschung zu erleben. 1
DI.-Klasse.
(a • Golzheim — Grüningen.
brunmgen gelang es im vergangenen Spieljahr,
-r er^ten Tabellenplatz zu erringen.
mu6 lehr anstrengen, da- mit das Resultat nicht allzu hoch wird.
Lang-Göns — Heuchelheim.
Zwei gleichstarke Mannschaften treffen sich in Vielleicht ist ber Platzvorteil ein Plus rur die Gastaeber.
nds7Ubr it
- rsli» litt ballier.
Geländespiel im Zliegerstamm 1/116 als Abschluß -er Gommerarbeit.
Am moraigen Sonntag, 4. Oktober, wird der Flie- jfrftamm 1/116 in einem Geländespiel innerhalb w sechs Flieaergefolgfchaften des Stammes, das ! R über das Gebiet von Gießen, Lollar, Lich bis I ^tünberg erstrecken wird und im Licher Stadtwald |jun Abschluß kommt, einen Querschnitt seiner Aus- PiBungsarbeit im Verlaufe der verflossenen Som- iLyrmonate zeigen. Dem Fliegerstamm mit sechs i ve'olgschaften in Gießen, Watzenborn-Steinberg, *,c), (Brünberg, Lollar und Ettingshausen in einer ^eamtftärfe von 420 Zungen ist es in den Den Eigenen Sommermonaten gelungen, bas Leistungs- Reichen der Httler-Iugenb bis zu 90 unb mehr >ft., das sind 380 Zungen, zu erringen. Neben die- pr geländesportlichen Leistung hat ber Stamm in vstammenarbeit mit dem NSFK. 40 v. H. neue tungsprüfungen im Segelfliegen auf Segelflug-
Wlen und Lagern ablegen können.
(Siebener öod)enmarftpreife.
! * Gießen, 3. Okt. Auf dem heutigen Wochen- Mkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., te 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, l"? 51, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 4 r5 Rotkraut 6 bis 10, gelbe Rüben 6 bis 8, t?8 Rüben 5 bis 8, Spinat 12, Römischkohl 10, jOitaten 18 bis 20, Schwarzwurzeln 40, Feldsalat, K Frühäpfel, % .kg 20 bis 30, Falläpfel 8 bis ' Virnen 25 bis 30, Zwetschen 23, Lauch 15 bis
ASellerie 20, Blumenkohl, das, Stück 10 bis 50, PJjf 8 bis 10, Endivien 8 bis 12, Oberkohlrabi 8,
5 bis 13, Radieschen 10 Rpf.
Ikendorf, 1907 in Leipzig geboren, mit ernsten Dramen („Alpenzug", „Das Zahr 1000") und Drehbüchern („Wunschkonzert", „Kadetten", "-Patrioten") schnell bekannt geworden, hat sich den Liebesbriefen" eine lockere fünfaktige r r/ndunterhaltung ausgedacht, in der sich die handfeste Situationskomik des Schwankes mit etlicher satire und ein ins Groteske spielender Einfall oegegnen. Ein normal verheirateter und ergrauter Zzanfier leiftet sich einen Seitensprung mit einer jungen Mvdekünstlerin. Als diese erfährt, daß er Jnitmchten unbeweibt ist und er den schlichten Rückzug antntt verweigert sie die Rückgabe feiner Liebesbriefe. Zhre geschäftstüchtige Freundin versucht sie sogar zu einer kleinen Erpressung zu bewegen, aber sie ängstigt ihn nur, halb aus Spaß, halb oerargert, mit der Drohung, die belastenden Schrift- m^ra.u Gemahlin zu unterbreiten. Der er- fehreefte Bankier macht infolgedessen im Fimilien- rreife eine ziemlich klägliche Figur. Aber Lützkendorf, der siicht von ungefähr Chefdramaturg und ein ge- ro,f!2 ^^a!ermar,n ist, hat sich noch mehrere überraschende Pointen ausgedacht: erstens läßt er die -öriefe, die das Mädchen dem abgetretenen Der-
UP^em sie ihn ein Weilchen hat zappeln en,mI5fret wieder zustecken wollte, dennoch der ^rau Gemahlin in die Hände fallen. Aber zweitens bleibt der erwartete Donnerschlag aus; bie hebe lf Jme„®l9(lntciI ganz gerührt über das „Gottergeschenk , daß er ihr seine ersten Liebesbriefe die sie ohnehin schon vermißte, als Geburtstagsüberraschung auf den Tisch legt. Drittens be- fommt der Schwiegersohn des Bankiers, der die peinliche Affäre aus der Welt schaffen soll, aus Der- pendle Freundin zu fassen und drückt ihr einen .
in die Hand, so daß sie, sprachlos vor Stau-
er
V.
>***
8er.
'm 27. a c sei«.
[2941
n Novenibec issen, Franl' en ihre Ander 1942 bei ;rju sind bei ’ AnmeldM cht entgegen-
[2948V llGiefjen.
•srinö
ngsstätteGieß«


