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Wissen Sie schon ?

Karl Trübe

BAUER«. CIE

03647/

03658/

IhreVermählung geben bekannt

Das bedeuteter Sie

Essen

03617/

reibungslosen Abfertigung mithelfen.

£ 2357 D

Gießen

Hannover

03707/

03683/

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Wir haben uns kriegstrauen lassen

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Buch tiefere

Rudi Friedel

Obergefreiter

und Frau Hedi,

geb. Steuernagel

Gießen, den 1. August 1942. Wernerwall 1 I

Zum Binden und Bräunen anderer Soßen

Kleine

Küchenkniffe von

SANATOGEN FORMAMINT KALZAN

Gießen, Asterweg 72 den 1. August 1942

Ter Kreisobmann der DAS. M. Goebel.

Christof Reuther

Unteroffizier der Luftwaffe

Käthe Reuther

geb. Dippel

vch mit inen uchte W teten 'ietes t es mur« !Uti 3nu Zeuge rächt.

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Unsere Barbara hat ein Schwesterchen bekommen In dankbarer Freude

Luscha Grieb

Dr. H. Hch. Grieb Uffz. in einer Panzer-Jäger-Ersatz-Abt. Gießen, den 30. Juli 1942 z.Z. Kath. Schwesternhaus

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lem tlilt Nls.

Ihre Verlobung geben bekannt

Dina Harnisch

Die Herste llungs technik der modernen Geschütze ist überaus interessant. Das Material, der Stahl, muß von großer Härte, Elastizität und hohem Schmelzpunkt sein. Zunächst wird z. B. Tiegel- oder auch Clektrostahl in Blöcke gegossen. Nach Ueber- windung großer technischer Schwierigkeiten ist es schon vor dem ersten Weltkrieg gelungen, Stahl­blöcke mit dem riesigen Gewicht von 80 000 Kilo­gramm herzustellen. Nach dem Guß folgt auf Schmiedepressen, welche einen Druck bis zu einigen Millionen Kilogramm erzeugen, das Durchschmie­den 'der gegossenen Blöcke. Das Durchschmieüen hat den Zweck, das kristallinische Gefüge, das das Ma­terial nach dem Guß aufweist, in ein feineres, mehr sehniges Genüge zu verwandeln und gleichzeitig der Masse größere Dichtigkeit zu verleihen. Das Form­geben des Blocks wird aber auch nach einem be- kannten Preß- und Ziehverfahren vorgenommen.

Beim Gießen der Stahlblöcke entstehen Gasblasen und Aus schmelzun gen leichtflüssiger Substanzen, der Techniker nennt sieSeigerungen", diese sammeln sich an bestimmten Stellen des Gußblocks an. Man wendet deshalb für den bläfenfreien Guß Formen an, die so beschaffen sind, daß die Teile des Blocks, welche Seigerungen enthalten, später durch .Aus­bohren oder Abstechen beseitigt werden können. Man gießt aber auch unter hohem Druck und vermeidet hierdurch Liese Erscheinungen.

Die Anforderungen an das Rohr durch den Gas­druck beim Schuß find ungeheuer. Um ihnen zu ge­nügen, baut man den Rohrkörper aus mehreren Lagen auf und gibt diesen eine gegenseitige Span­nung, eine sogenannte Metallkonstruktidn, um da­durch die gesamten im Rohr verkörperten Wider­standskräfte möglichst vollkommen auszunutzen. Nach einem Verfahren wird zu diesem Zweck auf das Kernrohr ein erhitztes Mantelrohr aufgezogen, des­sen Innendurchmesser im erkalteten Zustand etwas geringer ist, als der Autzendurchmesser des Kern-1

ilehr Freude an der Natur durch Äermühler-Bücher!

Ihre Kriegstrauung geben bekannt

Rudi Fließ Schirrmeister (K) in einer Panzer-Jäger-Komp, und Frau Else, geb.Döring

Ter Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ritter.

Marita

Hocherfreut geben wir die glückliche Geburt unseres ersten Kindes bekannt

Gertrud Mühlich, geb. Lapp

Richard Mühlich

z. Z. Obergefreiter der Luftwaffe im Osten

Gießen, den 30. Juli 1942

03714/

Gießen

Gnauthstr. 26

1. August 1942

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zur Ge­burt unseres zweiten Jungen danken wir herzlich

Else Faber, geb. Spies Aug. Faber, Dipl.-Ing. z. Z. Unteroffizier in ein. Pionier-Bataillon

Gießen, den 1. August 1942 03712/

Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlichst

Dr. Walter Dörr

und Frau Hildegard, geb. Becker

Gießen, Großer Stein weg 12 I 2364 D/

die Firmen in alten Chroniken oder in der Heimat­presse unserer Zeit sind von Bedeutung.

Vorgeschichtliche Funde.

Im Tibirke-Moor auf der dänischen Insel See­land sind Wolfsskelette aus tiefgelegenen Torfschichten zutage gefördert worden, die schätzungs­weise zehntausend Jahre alt sein dürften. Trotz dieses respektablen Alters gehören sie doch nicht zu den großen Sensationen, da man in Skan- dinavien Knochenreste der gleichen Tiergattung ge- funden hat, welche der letzten Eiszeit entstammen und somit das doppelte Alter haben dürften. Etwa zur gleichen Zeit ist auf der dänischen Insel Falster der Schädel eines Urochsen von so ungewöhnlichen Dimensionen gefunden worden, wie man ähnlich ihn in den zoologischen Sammlungen Dänemarks nicht besitzt. Die Hörner des Tieres, das vor etwa 8000 Jahren gelebt haben dürste, sind an der Wurzel so dick wie der Oberarm eines erwach­senen Mannes, während der Abstand der Hornspit- zen voneinander nicht weniger als einen Meter be­trägt. Die Schädellänge von Stirn bis Nasenspitze mißt ganze 70 Zentimeter. Sämtliche Zähne sitzen noch an ihrem Platz.

Wissenschaftliche Werke

Sondergebiet der

BrühPschen Druckerei

Oerg de für ch be* n* in der ierung .> i einet Mal« rzt Algern

Warn llensch'

IhreVermählunggeben bekannt

Reinhard Pauli Soldat in ein. Landesschützen-Regt.

und Frau Mariechen

geb. Bätz

Für die uns zu unserer Ver­lobung erwiesenen Aufmerk­samkeiten und Geschenke dan­ken wir herzlich

Maja Borst

Helmut Boller z. Z. im Felde

Gießen, Friedensstraße 41

Ihre Verlobung geben bekannt Erika Jörg Wilhelm Hill San.-Feldwebel in einer Studenten-Kompanie

druck' großen Pon- neuen

- und [einem Spa« Band den« irtogs*

Sie muß Saltrat haben!

Du brauchst es heute vielleicht nicht so nötig! Sakrat, das erlösende Bad für angestrengte und müde Füße muß heute vor allem für Soldaten, Rüstungs­arbeiter und all jene verfüg­bar sein, deren kriegswich­tige Pflichterfüllung langes Stehen o^er vieles Laufen erfordert. Verzichte darum, wenn Du nicht zu diesen Menschen gehörst, heute, auf die liebgewordene Annehmlichkeit des Saltrat-Bades zugunsten derer, die es zur Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit brauchen. Wenn Du Saltrat besitzt und es nicht unbedingt brauchst, so schicke es an die Front!

Statt Karten!

Für die mir zu meinem 70. Ge­burtstag entgegengebrachten Glückwünsche und Aufmerk­samkeiten sage ich meinen besten Dank

Franz Klenker

Selters weg 16

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1 fen iebt Sch «hi | mit | sind

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Friedensstraße 20

1. August 1942

Klrchl.Trauung 15 Uhr Johanneskirche __ 03629/

eure« ang r die deck ätzen.

der jeder > eiten dsicht, riesen >d die und - aus Insel gham Akti' tschen ;drin- Mi- Luft-

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stonigr Durdy W-' g, von isani«' Liebes' n*

Gießen, Am Steg 1

den 3. August 1942 03684/

All alle GesMMM öer SM Gießen.

Die Deutsche Arbeitsfront hat im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel Einkaufsausweise für berufstätige Frauen herausgegeben.'Diese Ausweise sollen den Frauen zur bevorzugten Abfertigung beim Einkauf dienen.

Durch den Krieg bedingst werden immer mehr Frauen in den Arbeitsprozeß eingesetzt. Es ist daher unsere Pflicht, dafür Sorge zu tragen, daß diesen Frauen hinsichtlich des Einkaufes in jeder Beziehung über Schwierigkeiten hinweggeholfen wird.

Die günstigste Einkaufszeit für die Frauen wären die Stunden von 1719 Uhr und der Samstag­nachmittag. Wir ersuchen die Hausfrauen, die nicht im Berufsleben stehen, diese Zeiten für ihre Ein­käufe nicht zu benutzen, da ihnen die Möglichkeit gegeben ist, diese an anderen Stunden des Tages zu tätigen.

Die Geschäftsleute werden ersucht, zu den ange­führten Verkaufszeiten nur die berufstätigen Frauen und keine anderen Kundinnen zu bedienen. Mangel­ware ist zurückzulegen, damit sie auch den berufs­tätigen Frauen zur Verfügung steht. Zu diesem Zwecke ist es erforderlich, daß die Geschäftsinhaber eine Liste anlegen, in die sie ihre berufstätigen Kundinnen eintragen, damit sie immer in der Lage sind, die genügende Menge zurückzulegen. Zweck­mäßigerweise machen die Geschäftsinhaber auf der Rückseite des Ausweises einen Vermerk. Es ist außerdem darauf zu achten, daß der Ausweis auf der Rückseite in der entsprechenden Rubrik vom Betriebsführer oder Betriebsobmann unterschrieben und abgestempelt ist, da er sonst keine Gültigkeit hat.

Wir hoffen, damit den berufstätigen Frauen in ihrer vielseitigen Belastung eine Erleichterung ge­schaffen zu haben und erwarten, daß die Inhaber der Geschäfte als auch die Hausfrauen, die nicht im Berufsleben sieben, Einsicht haben und an der

Gießen Buer Hassel

Schottstr. 18 z. Z. im Felde

1. August 1942

t Le^ rde i" g, ®ep -eibi-lg- KUtiW

naP d<; >rn, 7 irioels' b?g

Für die uns zur Vermählung übermittelten Glückwünsche undAufmerksamkeiten danken wir herzlich

Ass.-Arzt Wilhelm Gräf

und Frau Elisabeth, geb. Wall

Gießen, den 31. Juli 1942

Am Nahrungsberg 12 p

_______ 03704/

2n einer der letzten Wochenschauen von Sewasto­pol war eines unserer ungeheuren Belagerungsge­schütze zu sehen. Wie eine ganze Fabrik wirkte dieses Riesengeschütz, und wie Zwerge erschienen die Bedienungsmannschaften an diesem technischen Koloß. Wirklich ein Koloß, aber gleichzeitig eine technische Präzisionsmaschine, wie sie nur deutsche Technik ersinnen und schaffen kann. .

Wir Deutschen dürfen für uns in Anspruch neh- men, die Technik der Ge schütz gießerei ganz besonders entwickelt zu haben. Augsburg und Nürnberg hat­ten schon im 15. Jahrhundert bekannte Geschützgieße- reien. Zunächst wurden die Eisenrohre über einen Kern geschmiedet, bald jedoch gegossen. Schon nach kurzer technischer Entwicklung wurde die Bronze allgemein als Rohmaterial verwendet, da dieses Material eine hohe Zähigkeit mit guter Festigkeit verband^ Eiserne Bomben und Granaten verdräng­ten dann auch die Stemkugeln. Eine so große Man­nigfaltigkeit in der technischen Ausführung, der Ge­schütze trat ein, daß Karl V. etwas heute sehr Zeit­gemäßes vornahm. Er führte nämlich eine Typen­begrenzung durch, indem er die Zahl der Kaliber auf sieben beschränkte.

Mit der Anwendung der modernen Treibmittel wurde die Bronze als Rohmaterial überall durch den viel widerstandsfähigeren Stahl verdrängt. Auch die Konstruktionen änderten sich. Im Kriege 1870/71 zeigten sich die preußischen, gezogenen Hinterlader so überlegen, daß sie sich allgemein durchsetzten.

Der Schöpfer des modernen Gußstahlgeschützes war ein Sohn Deutschlands, Alfred Krupp. Im ersten Weltkrieg erregten die in aller Stille gebau­ten 42-Zentimeter-Mörser das größte Aufsehen; ebenso dieParisgeschütze", welche eine Schußweite von 120 Kilometer erreichten, während die Geschoß­bahn bis zur enormen Höhe von 40 Kilometer an­stieg. Dabei hatten die Granaten ein Gewicht, das dem Gewicht eines schweren Pferdes gleichkam.

Ihre Kriegstrauung geben bekannt

Adam Krug

Uffz. in einer Nachr.-Einheit

Maria Krug

geb. Dittmann

Gießen Kassel-B

Am Kugelberg 17

1. August 1942

03642/

beim Kaifer-Wilhelm-Land in her Nordwestpassage. Schon vor Jahren wurde erwögen, das Polarschiff wieder nach Norwegen heimzuholen und in der Eis- meerfischerei einzusetzen. Die Sachverständigen sind der Meinung, daß es sich noch in einem durchaus brauchbaren Zustand befindet, und daß die Ber­gung die dafür erforderlichen Kosten lohne, denn ein so hervorragend gebautes, gegen den Eisdruck ge­schütztes Schiff sei heute eine Million Kronen wert.

Die Geschichte des Einzelhandels.

Zu dem Zeitpunkt, an dem die Umwandlung vom Tauschhandel zum Wanderhandel, der ersten Stufe des Binnenhandels, vor sich gegangen ist, entstand der Einzelhandel. Er ist die bodenständigste Fotm des Handels. Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel ist darum bemüht, aus der Geschichte des deutschen Einzelhandels all das zu sammeln, was aus frühe­ren Zeiten erhalten ist. Alle Einzelhandelsfirmen, die 5 0 Jahre und älter sind, sind gebeten worden, eine kurze Darstellung ihres Werdens der zuständigen Unterabteilung Einzelhandel ihrer Wirt- schaftskammer zu übersenden. Dev Darstellung sollen möglichst A b s ch r iftenalter Urkunden und Bilder beigefügt werden. Auch Mitteilungen über

Vom Llekiroflahlblock zum Sewastopolgeschiitz

Von Dr.-Jng. Hans Otto Karl.

*

Der o. Professor für mittelalterliche Geschichte an Ifr Universität Wien Dr. Heinz C ätsche k ist in ! sicher Eigenschaft an die deutsche Karlsuniversität : Prag berufen worden. Eatschek wurde 1901 in men geboren, promovierte dort 1923 und habili- ttte sich 1928 für historische Hilfswissenschaften. «29 wurde er nach Prag berufen, wurde dort 1937 siofessor für Geschichte des Mittelalters und wurde j41 als Ordinarius nach Wien berufen.

Aus aller Wett.

iZjähriges Jubiläum des Offenbacher Ledermuseums. Anläßlich des 25jährigen Jubiläums des deut- fen Ledermuseums gibt Prof. Hugo Eber- wirbt, der Gründer und Leiter des in der Welt rizig dastehenden Museums eine Darstellung des brrdegang seines Institutes. Es zeigt neben der »rühmten Schuhsommlung Kostbarkeiten unge- bhnlichen historischen und künsllerischen Ranges, |B. ein wundervolles Schmuckkästchen der Maria en Medici, einen herrlichen Bucheinband der Ma- k Stuart, eine Aktentasche Napoleons, ferner ein Vtsames chinesisches Schattenspiel, das aus 2900 eguren besteht. Aufs Schönste bereichert wurden | ostasiatischen Schätze des Ledermuseums 1940 Arch die Leihgabe des Führers, die aus einem kost- iren Samurai-Sattel und einem altjapanischen Werdepanzer aus Haifischleder bestand, auch spen­de der Führer eine namhafte Summe zur Förde- eng des Museums. Biel bewundert werden das ederkoller Wallensteins, ein italienischer Leder- fcm aus dem 15. Jahrhundert und ein mit Edel- »nen besetztes Dämonentier aus vergoldetem Mffelleder von der Insel Bali.

I llmundsens polarschiff soll geborgen werden.

[öar rund 50 Jahren wurde dieFram", enunidsens erstes Polarschiff erbaut, mit dem er in i Regionen des ewigen Eises am Nord- und Süd- |l vorstieß. 25 Jahre später lief dieMaud" mn Stapel. Inmitten des ersten Weltkrieges rüstete Mimdsen zu neuer Forschungsfahrt und versuchte, k der neu erbautenMaud" die nördliche Um- iirung Asiens von Maska aus. Nach Beendigung M siebenjährigen gefahrvollen und abenteuerreichen Dhtt durch das Polareis wurde das Expeditians- Mff für 40 000 Dollar an die Hudfon-Bay-Eom- Kit) verkauft. Jetzt liegt es teilweise unter Wasier

! Marius für Pädagogik nach Göttingen berufen. Allershausen ist 1900 in Straßburg geboren. Er edierte in Heidelberg, München, Hamburg Köln nb Berlin und promovierte 1923 in München 1931 «lnliiierte er sich in Köln. 1933 erhielt er einen .ehrauftrab für die Geschichte der Leibesübungen ruf den seit dem Tod von Prof. Unger verwaisten .ehrstuhl für Deutsche Literaturgeschichte an der Diversität Göttinnen wurde der o. Professor an der M- Stuttgart 2>r- Hamann Pongs berufen. :er.. LÄnL gebürtige Gelehrte

shorte seit 1922 der Marburger Universität an, wirkte seit 1924 als Lektor in Groningen (Holland) :ib wurde 1929 nach Stuttgart berufen.

Hochfchulnachrichlen.

Dem Konservator Professor Dr. med. et phil. iinandus Hahn ist unter Ernennung zum a o. -rofessor der Lehrstuhl für physiologische Chemie Ur Universität München übertragen worden. Hahn, Isrr 1889 in München geboren wurde, habilitierte ;jh dort 1919.

rohres. Beim Erhitzen dehnt sich das Mantelrohr aus. Nach dem AufziehenAufschrumpfen", sagt der Techniker kühlt es sich wieder ab und zieht sich zusammen (schrumpft). Dadurch preßt es das Kernrohr zusammen und erhöht seine Widerstands« fähigkeit gegenüber dem Gasdruck beim Schießen. Man zieht aber auch nach einem anderen Verfahren statt eines Mantelrohres breite Ringe über den am meisten beanspruchten Teil des Kernrohres.

Die vorgeschmiedete Form, welche die für dis Herstellung der Geschützrohre erforderlichen Dimen­sionen in allen Teilen besitzen muß, wird nach dem Schmieden auf großen Drehbänken innen und au« ßen vorgedreht. Dann wird das Rohr vergütet. Nach einer Erhitzung bis auf Rotglut wird es z. B. in ein Oelbad getaucht (abgeschreckt) und also gehär« tet. Das gehärtete Rohr wird nochmals erhitzt (an« gelassen) und erhält dadurch die erforderlichen Fe- stigkeitseigenschaften. Die Elastizität des Materials wird durch dieses Verfahren beträchtlich erhöht, ohne daß feine Zähigkeit verändert wird. Dadurch wird das Material gegen stoßweise Beanspruchung äu« ßerst widerstandsfähig. Viele Materialprüfungen werden laufend vorgenommen, bevor das Rohr zur weiteren Bearbeitung in die mechanischen Werkstät- ten wandert.

Die Längsbohrung des Rohres, dieSeele", nimmt die Patrone auf und führt imgezogenen Teil" mittels derFelder" das Geschoß. Die Felder sind schienenartige Leisten; sie sind zwischen den ein« geschnittenen Zügen stehengebliebene Teile der in­neren Rohrwand. Die Felder erhalten aus ballistt« schen Gründen eine Schraubenwindung, den Drall. Zum Einschneiden der Züge in die Rohrwand die­nen Ziehmaschinen, deren mit Messern versehener Ziehkopf nicht nur eine gradlinige Bewegung, son­dern gleichzeittg eine der Windung der Züge ent­sprechende Drehung ausführt. Er wird dabei von einem Drall-Lineal zwangsläufig geführt. Die Her­stellung desgezogenen Teils" erfordert bei der Ferttgung besondere Sorgfalt. Don ihr hängt die Schußleistung des Geschützes wie die Lebensdauer des Rohres erheblich ab. Die Verbrennungswärme der Puloergase und die Reibungswiderstände wäh­rend der Geschoßbewegung beanspruchen nämlich die Felder überaus stark. Die mechanische Bearbei- tung der Rohre, das Ausbohren, Hobeln, Ziehen ufw. der Züge, der Verschlußeinrichtung, der Klauen, Leisten, Ansätze, Abflachungen, welche zur Verbin­dung mit der Lafette, Richtmaschine ufw. dienen, wird auf Drehbänken, Bohr-, Hobel- und Ziehma­schinen von entsprechender Größe und Stärke vor­genommen. Immer wieder werden Prüfoorgänge eingeschaltet, die sicherstellen, daß nur vollkommen einwandfreie Stücke geliefert werden. Entspricht ein Geschützrohr allen fertigungstechnischen Anforderun. gen, dann erst wird es aus den Rüftungswerkstät- ten entlassen und zur weiteren Verwendung freige­geben.

Deutsche Waffentechnik, verkörpert durch Metall­urgen, Mathematiker, Physiker, Chemiker, Konstruk­teure und Facharbeiter, erstellt sb Waffen, mit de­nen die besten Soldaten der Welt in meisterhafter Handhabung den Endsieg erkämpfen werden.

Hauptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bet HauptschriftletterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Langes für daS Feuilleton: Dr. Hans Tbvriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Univerfitätsdruckeret R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzetgenleiter: Hans Beck.

Bnzetgenpretsliste Nr. 6.

Statt Karten I

Wir freuten uns über die an­läßlich unserer Verlobung er­wiesenen Aufmerksamkeiten und danken herzlich

Elfriede Weiß

Walter Spudeit

Unteroffizier der Luftwaffe

Gießen Altengilge'Ostpr.

Frankfurter Str.5 z.Z.i. Felde

im Juli 1942

03686/

KarlsfprudelM~^~^

" ßf die Branoenverwallung Biskircbeo - Ruf U - erhältlich

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