Nr. SL. Drittes Blatt. Sonntag den 21. April
Gießener Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
»«r«au > S ch u l st r a ß e 7. Erscheint tügli» mit Ausnahme des Montag«. P!cr,Äln* 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloh»
” " v ■‘nan,aB9-Durch die Post bezogen vierteljShrNch 2 Mark 50 Pf.
Amtlicher HßeiL
Betreffend: Abhaltung von Faselschauen.
Bekannt
.. den im Frühjahr l. I. durch die Körcommissionen zu Mendorf a
die nachstehend verzeichneten Fasel für tauglich erkannt, als Gemeindezuchtstiere
machung.
. d. Lda., Gießen und Grünberg abgehaltenen öffentlichen Faselschauen wurden Verwendung zu finden.
Ord.- Nr.
Namen der Eigenthümer.
Rasse der Fasel.
Alter.
Farbe.
Gutachten der Kommission und Bemerkungen.
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Wohl eingehc
Joh. Braun V., Staufenberg. Gebrüder Bopp, Bellersheim. Heinr. Geist, Ruppertenrod.
Heinr. Hartmann III., Beltershain.
Ernst Zimmer, Lauter. Joh. Sann, Ettingshausen.
Heinr. Westrupp, Ruppertenrod.
Heinr. Scheld II., Harbach.
Joh. Sann I., Ruppertenrod. Joh. Schultheiß, Göbelnrod.
Wird einer dieser Bullen für den aber ist es nöthig, daß der betr. Fc lt wird.
Vogelsberger.
Simmenthaler.
Vogelsberger Kreuzung.
Vogelsberger.
Vogelsberger.
Vogelsberger.
Berner Kreuzung.
Vogelsberger.
Berner Kreuzung.
Vogelsberger
Gemeindedienst angescha rsel zu der von der Gem
14 Monate
17 „
15 „
18 „
15 „
15 „
15 „
21 „
15 „
15 , fft, so ist di einte befchlo
Roth. Gelbscheck. Gelbroth. Dunkelroth.
Roth. Gelbroth. Roth mit weißem Kops und weißen Abzeichen.
Roth.
Gelbscheck. Roth.
-ssen vorherige Besichtigung bi feiten Zuchtrtchtung paßt und
Genügend. Erst in V» Jahr diensttauglich.
Gut. Sofort verwendbar.
In Vt Jahr tauglich.
Annehmbar, obgleich flache Rippen u- schwaches Hintertheil. Rach Queckborn verkauft.
In 3 Monaten verwendbar.
Nicht rein. In 3 Monaten tauglich.
Verwendbar. — Nach Treis a. d. Lda. ver- kauft-
Annehmbar, obgleich verschiedene Mängel. Nach Climbach verkauft.
Verwendbar.
In 3 Monaten verwendbar.
rrch die Körcommisfion nicht mehr erforderlich- daß unsere Genehmigung zu dessen Verwendung
Gießen, am 17. April 1889 Großherzogliches Kreisamt Gießen.
____________________ ___________ __ v. Gagern.
Betreffend: Wre oben. Gießen, am 17. April 1889.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
a« die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien des «reife».
. ouf die nach Vorstehendem den Gemeinden gebotene Gelegenheit zum Ankauf bereit« angekörter Bullen aufmerksam machen beaustraaen
wir Sw, eintretenden Falle« nach der im Schlußsatz obiger Bekanntmachung getroffenen Anordnung zu verfahren. oeaufiragen
--v. Gagern.
. Verwischtes.
, — Muster der Quittungskarte, wie sie zur Durchführung des 2llkr8= TOinm8prn250^?H*MMtonen Arbeiter ausgehändtgt werden soll, zeigte Mtnistcr o. Bötticher im Reichstage oor. Die Qutttungskarte besteht aus zwei Octao- om t?’?kVOn1 te*£m ®“rlon- Die Vorderseite enthält den Namen u. f. w. des Arbeiters. Die beiden inneren Seilen enthalien kleine Felder, um für jede Woche eines Jahre« 2ne Qutttungsmaike einzukleben. Ebenso ist Platz gelassen für Bescheinigung von Mtlitärwochen, welch- von den Ouittungsmarken dtspmflren Am Schlug befindet sich ein Schema zur Ausrechnung der Marken. Die Rückseite ist für den Abdruck Don Bestimmungen bestimmt. Aus der Karte läßt sich für den Arbeit- g-b-r in legitimer Weise ersehen wie viel Wochen, in welcher Lohnkfhsse und in welchem Bezirk der Arbeiter in dem betreffenden Jahre gearbeitet hat. Ebenso wurde vorgezeigt An Schema für den Ausweis, welchen der Arbeiter nach Jahresfrist bei Einlieferung der ausgefullten Ouittungskartcn über dieselben erhält. Der Ausweis gibt die stahl u anlfur welch- in jeder Lohnklasse Marken eingeklebt find, sodann die Zahl
der Mtltiärwachen und Krankheitswochen. Die Originale der ausgesüllicn Quittungskarten werden bekanntlich bet der Behörde ausbcwahrt. Die Jahresausweise müssen s-Merzeit vorgezeigt werden zur Begründung des Anspruchs auf Rente.
" SolBtnbui Scher, bringt das „Zof. Tagbl." aus Aarau: „Heute Morgen, —e,?Sn* aa är«RtrcI ln iS*1? Bur-au trat, fand er die Staatskasse zu seinem Schrecken erbrochen. Aus dem Boden lag ein verdächiiger Mensch mit suichtbarem Brech- hnrh.fUn„hUm erufteti ""scheinenb in Ohnmacht. Der bestürzte Beamte ries sofort Hilfe herbei und man versuchte, durch Bespritzen mit kaltem Wasser den Einbrecher wieder m,e h * bringen. Nachdem diese Bemühungen mit Erfolg gekrönt worden h«Wh? ''""ietlich adgesührt. Im sofort vorgenommenen Verhör gestand
^""d °°r Aufregung und Schwäche, er sei mit der Absicht eingedrungen Anblick der Irostiosen Leere aber vor Schocken und Enttäuschung plötzlich bewußtlos zusammengesunken."
»um tan °or Kurzem im ersten Gasthaus von Bedttschew
hnth. fiASiAft Gutsbesitzer der Umgegend spielte mit dem Kellner Billard und h?r * Ur Icbe verlorene Partie seinem Gegner zehn Rubel auszuzablen
für jede von ihm gewonnene aber hatte der Kellner — ein großes Glas Wasser ohne ir0enb meld)«! Zusatz auszutrinken. Der unselige Kellner verlor zwanzig Partien htntereinmrder und mußte — der Gewinner.war nicht zur Gnade zu beweaen SS U,b KM Kl,,,, man,
hä’«, vä*“,1' ä tts.1:
Ä * 5)dfie h>änt>C unbq?ctnrer ^ä°d rein haben, das sollst Du aber
hP» 11 ^.e ändern wenn Du allein bist. — Wenn Du trinkst so bebe ^ubrm^nn mit betbe,l $ä”ben Empor, Du sollst nicht trinken mit einer Hand wie ein unb S f*m5nn cr den Wagen schmiert. Ferner sollst Du nicht in den Becher husten un « sinken, wenn Du noch Speise in bem Munde hast gleich dem Rind noch mit Geräusch trinken, wie ein Ochs, auch sollst Du bte Nase und den Mund abwasche^ 1
~ 3” btN Feiertagen sollte Niemand, der seine Gesundheit schützen und sich ^nen gesunden Magen bewahren will, oder der einen schwachen Magen hat und an Kmrn fä TftbaUUn0 leidet, unterlassen, sich nach jedem Kuchengenuß ftRrni H^v^tUittels zu bedienen, welches sich bewährt hat gegen alle i8crbauung6= föl" eftnben'Trfcöbt ^°0^ stammenden Kopfschmerz beseitigt und das allgeme?ne
erSnfpr®8unh b7 fo außerordentlich wohlthätig wirkende, köstlich schmeckende Krauter- und Magen Ltqueur, genannt Josef Grütter's .Göttertrank«, welcher pmnfnRrV11 Östlichen Autoritäten als Verdauung befördernd und Magen erwärmend hSpr s t U"d sagt der gertchtl.ch beeidigte Chemiker vr. Hans Brackebusch yrnrpflpr k“V k 8U bem lSötterlrank verwandten Kräuter bekannt sind als wohlthältge n, hP9i J?er B/rdauungsorgane und daß die Mischung derselben als eine sebr glückliche sei; auch sei der „Göttertrank" durchaus geeignet, mit Wein oder Wasser ?pir? ? r i "e'ste" in der Familie gebräuchlichen Hausmittel zu ersitzen, so daß der- letoe in keinem Haushalte fehlen sollte.
Walltbmstraße^h^^9^ für ®k&cn unb Umgegend bei Herrn Chr. Ludwig Thomaö,
w < erzielt man nur, wenn die Annoncen zweckmäßig abgefaßt IM» H I A uPl typographisch angemessen ausgestattet sind, ferner die WJ/ V I V I II richtige Wahl der geeigneten Zeitungen ge- v « d lroffen wird. Um dies zu erreichen, wende man sich an
omm Annoncen di-Ann°nren-Erp-di,i°n Rudolf Most- in Frankfurt »< r am Main (Vertreter in Gietzen Jul. Wallach, . von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Eriolaes
aeUekrt ‘fflnereln»anfleh"m‘L'VcA ,orolc Inseraten - Entwürfe zur Ansicht 8?pm!n/' d^bchnel werden lediglich die Original - Zetlenpretse der Zeitungen unter ?arf.ttc bd größeren Austrägen, so daß durch Benutzung dieses errdcbt roirb6en °n t 0Cn flro6cn DortheUen eine Ersparntß an Jnserttonskosten
ro<2nKSDau«??tr.unrcn d?st. - Du sollst ben Knochen nicht abnagen, wie ein Hund, noch das Mark aus den Knochen saugen. - Einen Apfel iß nicht allein, sondern schneide ihn durch und gib Deinem Nachbar ein Stück. — Willst Du eine Birne ?UH3)1U beim Stiel anfangen, beim Apfel beginne bei der Blume. - Die Butter streich nie mit dem Daumen auf das Brod. — Die Suppe trinke nicht vom Teller, sondern iß sie mit dem Löffel, und sollst Du dabei nicht laut schlürfen, wie ein Kalb. '
Hotel A. Brauser, Würzburg,
v'UUcvt bereits großes Nenommä.


