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— Es wird manchen Landwirth — auch den, den es nicht angeht — interessiren, etwas über die Beschlüsse der General-
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dem Herrn Verfasser hat, ähnlich wie das norddeutsche Platt in Fritz Reuter, dieses Sprachtdtom seinen gemüthsttefen und humoristischen Volksdichter gefunden. Die frischen Wetterauer Mädchen mit all ihrem Zauber natürlicher Anmulh und ländlicher Romantik, >et es in Dorfidyllen oder echtem Volkslied, lachen uns in zahlreichen Dichtungen an. — Ein würdiges Seitenstück büden: »Wie'S kttn-t am Rhei", mundartliche Gedichte aus der hessischen Pfalz von Elard Briegleb. Sie zeichnen sich vor Allem durch eine Fülle gesunden Humors aus. der immer drastisch potntirt und von ^ergötzlichster Wirkung ist, so datz man dieselben nicht selten den „Läuschen und Riemens" eines Fritz Reuter getrost an die Sette stellen kann. Die Dichtungen beruhen auf großer Kenntniß unseres rheinhessischen Volkslebens. — Für jeden guten Gießener von unverlöschlichem Werihe und eine unversiegbare Quelle harmloser Freude ist und bleibt „Der Spenglermeister Bimvächer", Localposse in Gießener Mundart. Diese drastische Dtch.ung, mitten aus dem Gießener Volksleben gegriffen, wirkt zwerchfellerschütternd auch auf die melancholischsten Gemüther und steht dem classischen „Datterick" und „Tollen Hund" vollkommen ebenbürtig zur Seile. — Die Interessenten der Geschichte unseres engeren Vaterlandes machen wir auf die soeben erschienene dritte, reich tllustrtrte Auslage von Müllers Geschichte von Hessen aufmerksam; ein prächtiges Buch, bas auf beschränktem Raum alles Wtssenswerthe in lebensfrischer Darstellung bringt und durch seinen Bilderschmuck und reizenden originellen Einband ganz besonders geeignet ist, auf dem Weth- nachlsttsche jedes echten Hessen ern Plätzchen zu finden. — Obengenannte Bücher sind sämmtlich im Verlage von Emil Roth dahier erschienen und in jeder Buchhandlung zu baden. Billiger Preis unterstützt die Anschaffung; jedes der ersten drei Werke kostet nur eine Mark, Müllers Geschichte in Prachtband 2 Mark.
Hebet Retters Haarwasser.
Es kann nicht genug wiederholt werden, und ist auch darüber schon Vieles von Autoritäten geschrieben worden, daß Oele und Pomaden die Hautporen nur verstopfen, in Folge Zutritts des Staubes sick eine Schichte bildet, welche die Hautausdünstung verhindert, die Haarwurzeln erstickt und dadurch Kopfleiden und kahle Stellen erzeug! Und dennoch gibt es noch eine Unzahl Leute die im blinden Vertrauen auf schwindelhafte Reclamc1 —unbebactt, ob das Versprochene zu erfüllen möglich sei — Hunderttausende für schädliche fiaarmittel ausaeben und in dem Wahne leben, neue Haare auf kahlen Stellen 1U erzeugen, während sie damit doch nur den Charlatantsmus unterstützen und ihrer Geiundheit fchadeu. Ware es denn nicht viel vernünftta-r bei Zeiten von dem unnatürlichen Dressiren der Kopfhaare abzulassen und dafür ein wirklich gutes conservirendes Haarmittel statt der insgesammt schädlichen Oele und Pomaden zu gebrauchen? Als ein solch' verläßliches und unschädliches Mittel kann das
Saarwasser von Earl Retter in München nickt genug empfohlen werden, da dasselbe laut Gutachten hervorragender Autoritäten, wie Professor Dr. v. Wtttstein rc. rc., Alles enthält, um das Haar feucht, weich, glänzend und die Kopfhaut immer thättg und weich xu erhalten, sowie die lästigen Schuppen innerhalb acht Tagen gänzlich zu entfernen. — Zu beziehen per Flacon ä 40 $ und jl 1.10 bei Herrn I. H. Fuhr, Sonnenstraße 25, Gießen.
nicht einmal das Recht haben, sich sein eigenes Geld stehlen zu lassen?
„Ich wollte, es stähle Jemand meine Schwiegermutter, aber die stiehlt Niemand," dachte er, ihr mit grimmigem j Humor nachblickend. —
Die eben beschriebene Scene hatte sich gegen Ende des Sommers zugetragen- jetzt stand das Weihnachtssest vor der Thür, das Weihnachtsfest, an dem jede Familie ihre zerstreuten Glieder um sich sammelt, und auch Frau von Brandt alljährlich von S. aus, wo sie seit dem Tode ihres Gatten lebte, ihre Weihnachtsreise zu ihrer Tochter in P. anzutreten pflegte.
„Höre, Lucie," rief Möller, als er zwei Tage vor Weihnachten ganz verschneit aus seinem Büreau nach Hause kam, „ich habe Börners zum heiligen Abend eingeladen."
„Börners? O, das ist recht, das sind gar zu liebe Leute."
„Ihre beiden Schwägerinnen bringen sie natürlich mit, und der junge Schütt kommt auch. Ich habe ihn soeben auf der Gasse getroffen.
„Da bekommen wir ja eine prächtige Gesellschaft zusammen!" ries Frau Lucie erfreut. „Wenn aber Schütt kommt, dann solltest Du den jungen Thorer auch einladen. Du weißt, er interessirt sich für die jüngere der beiden Schwägerinnen."
„Gut, ich will sehen, daß ich es ihm morgen sagen kann. Die Bowle übernehme ich." (Das Bowlemachen war, beiläufig bemerkt, Möllers starke, oder, wenn man will, auch seine schwache Seite.) „Die Apfelsinen habe ich schon bestellt, ganz seine, kleine aus Palermo, Mandarinen heißen sie, glaub' ich. Du mußt aber auch für etwas Feines zum Essen
Literatur unb Kunft
Beim Herannahen des Wethnacktsfestes wollen wir nicht verfehlen, auf einige Schriften hinzuweisen, die in seltenem Grade geeignet sind, im Großherzogthum Hessen und ganz spectell in Gießen die größte Beachtung zu finden. Da finden wir drei humorvolle Büchlein! „HeimathSklLnge auS der Wettern«^, Gedichte in Wetterauer Mundart von Friedrich von Trais. Zn
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sorgen. Einmal im Jahr darf es schon etwas hoch hergehen bei uns."
„Das laß nur meine Sache sein. Aber, Alfred," das lachende Gesicht der kleinen Frau ward plötzlich ernst, „wir vergessen ja ganz, daß Mama kommt. Wird ihr das alles auch recht sein? Bowle trinken am heiligen Abend?"
„Sie braucht ja nicht mitzutrinken.
„Und große Gesellschaft? Du weißt, sie liebt es, den Weihnachtsabend ganz still zu verleben."
„Sie kann ja auf ihrem Zimmer bleiben. Ich werde mir nicht jeden Weihnachtsabend durch sie verderben lassen."
„Verderben! Als ob die gute Mama sich nicht immer so viel Mühe gäbe, uns durch schöne Geschenke zu überraschen !"
„Ich wollte, sie behielte ihre Geschenke und bliebe zu Hause."
„Aber Alfred, wie kannst Du nur so von Mama reden. Ich weiß gar nicht," — Frau Lucie seufzte — „Ihr seid beide so gut und lieb, jedes für sich, warum könnt Ihr Euch nur zusammen gar nicht vertragen!"
„Ja, das weiß ich auch mcht."
„Versprich mir, daß Du wenigstens am heiligen Abend keinen Streit mit ihr anfangen willst."
„Wenn sie Frieden hält, gewiß nicht! Mach' Dir übrigens keine unnöthige Sorge," Möller zündete sich behaglich eine Cigarre an; „wenn es nicht bald aufhört zu schneien, bleibt sie irgendwo im Schnee stecken und kommt^gar^ nicht."
Versammlung der Actien-Zuckerfabrik Wetterau vom 3. De- I cember d. I. zu hören. Die Verhältnisse, wie sie sich aus der Verhandlung ergeben, sind lehrreich für die Zukunft. Die Fabrik hat Rübenactwnäre und Geldactionäre. Die ersteren haben 300 Mk. per Actie eingezahlt und sich verpflichtet, per Actie einen Morgen Rüben zu bauen. Die letzteren, die Geldactionäre, haben per Actie 300 Mk. eingezahlt und haben nur die Verpflichtung — wie auch die Rübenactionäre — event. die Dividende entgegenzunehmen. — Eine Verzinsung der beiden Arten von Aclien war ursprünglich mit 5pCt., der Rübenpreis mit 1 Mk. bis 1.10 Mk. vorgesehen. Das ging aber nicht, der Zucker war zu billig. Man kam überein, die Verzinsung und den Rübeupreis in einem bestimmten Verhältniß Herabzusetzen, um ohne Verlust abschließen zu können. Daß man auch einmal besseren Zetten entgegengehen könne, daran dachte man damals nichts Inzwischen hob sich das Geschäft. Es konnten nicht allein 5 pCt. Dividende und 1 Mk. bis 1.10 Mk. für die Actienrüben bezahlt werden, nein, die Dividende stieg bis H pC., aber — man ließ den Preis der Rüben nicht mitsteigen. Daß das unrecht war, empfanden natürlich nur die Rübenactionäre, die Geldactionäre glaubten, es sei Alles in der besten I Ordnung.
Die Rübenactionäre stellten einen entsprechenden Antrag, der Antrag kam in einer früheren Generalversammlung zu Fall und zwar dadurch, daß die Rübenactionäre, die auch gleichzeitig Geldactien im Besitz hatten, mit der Darmstädter Bank, die nur Geldactien hat, in ein Horn bliesen.
Nun kann es niemals von Vortheil für ein Unternehmen sein, wenn die Theilhaber uneinig sind. Die Rübenactionäre ! waren über die Behandlung Seitens der Geldactionäre höchst erbittert und dadurch hätten die Zuckerrüben für die Folge unmöglich süßer werden können. Hiervon hängt aber in erster Linte die Rentabilität der Fabrik ab.
Einige Rübenactionäre stellten aufs Neue einen Antrag auf Erhöhung des Rübenpreises, falls die Dividende höher wie 5pCt. ausfallen sollte. Der Aufsichtsrath, in dem auch die Geldactien zum überwiegenden Theil vertreten sind, machte den Antrag zu dem seinigen. Der Antrag wurde in der Generalversammlung vom 3. December zur Beschlußfassung I gestellt.
Die außerordentlich stark besuchte Generalversammlung drohte stürmisch zu werden, einige Redner wandten sich mit bitteren Worten gegen den Antrag, andere riethen vorläufig I zum Frieden und zur Annahme des auf der Tagesordnung stehenden Antrages. Da begab sich ein besonderer Vorfall:1 Der Herr Amtsrichter H., der die Beschlüsse der Versammlung zu protocolliren hat zum Zweck der Eintragung in das Handelsregister, erklärte plötzlich, er sei es müde, zuzuhören, wie nicht zur Sache gesprochen werde, fragte ob noch Jemand das Wort wünsche und erklärte alsbald „dann schließe ich die Discussion."
Viele in der Versammlung mochten denken, wenn der Herr Amtsrichter H. das thut, dann gehöre sich das so, andere mochten verblüfft sein, wenige, die sich über die Sachlage klar waren, schwiegen, um nicht durch einen Protest gegen dieses Verfahren Unruhe und vielleicht Schlimmeres in I die Versammlung zu bringen.
Es wurde abgestimmt und mit großer Majorität der Zusatz zu § 31a der Statuten beschlossen:
Kommt eine höhere Dividende wie 5pCt. zur Ver- theilung, so soll der Preis für die Actienrüben mit der Dividende bis zu 1.15 resp. 1.25 Mk. pr. Ctr. steigen und zwar derart, daß mit je 1 pCt. Dividende über 5pCt. der Rübenpreis um je 3 Pfg. pr. Ctr. steigt, so daß bei 10pCt. Dividende die Maximalhöhe von 1.15 resp. 1.25 Mk. erreicht wird.
Damit schloß die Versammlung.
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von Ort zu Ort wandert und große Schäden an wirthschafr- I lichem Vermögen herbeisührt.
Auch die Anlage von Gewannwegen und Entwässerungsgräben in der Gießener Gemarkung im Neustädter Feld kam zur Besprechnng. In Gießen sträubten sich vor etwa zehn | Jahren die Landwirthe fast ohne Ausnahme gegen die Feldbereinigung. Schließlich wurde man einig, mit einem kleinen I Theile ca. 500 Morgen des Feldes, das zwischen Krosdorser Straße und Lahn liegt, einen Versuch zu wagen. _ Unter vorzüglicher Leitung wurde die Arbeit in Angriff genommen, j Sie schritt rasch vorwärts und hatte alle Anlagen, eine I mustergiltige zu werden. Da in das ganze Feld kein ein- I ziger Feldweg führte, so mußten von den Wegen, resp. I Straßen, die das Feld nahezu umgrenzten, zahlreiche Wege durch die Aecker gelegt werden, die gleichzeitig Gräben zur Abführung des Grundwassers erhielten. Da diese Gräben nur ein geringes, aber ausreichendes Gefälle haben, ist es I doppelt nothwendig, die Gräben im guten Zustande zu er- halten. — Die neuen Grundstücke sind seit reichlich 7 Jahren übergeben, es sind bereits 7 Ernten darauf gemacht. Aber noch haben die neuen Grundstücke nicht ins Grundbuch eingetragen werden können — weil die Parzellenvermesfung in I der Gemarkung Gießen, die bereits seit einem Jahrzehnt oder gar noch länger im Gange ist, nicht zu Ende geführt wird. Warum? Darauf hat das Gericht die verschiedensten Antworten. Der Geometer, dem die Parzellenvermessung übertragen ist, soll nicht leistungsfähig sein, weil er kränklich ist; er soll mit einträglicheren Arbeiten beschäftigt sein und deß- wegen die Parzellenvermessung als Stiefkind behandeln u. s. f. Thatsache ist, daß die Arbeit nicht fertig W.rd, daß das Catasteramt immer wieder dem Geometer eine Frist gestattet, wann aber unwiderruflich die allerletzte?
Das hätte ja nichts zu sagen, wenn die Grundbesitzer nicht unter der unerhörten Verschleppung der Parzellenvermessung zu leiden hätten! Die oben bezeichnete Anlage kostet den Grundbesitzern ziemlich viel Geld — wie viel, ist noch unbekannt — da es eine verhältnißmäßig zu kleine | Arbeit war, weil sehr zahlreiche neue Wege, Gräben und | Ueberbrückungen angelegt werden mußten. Das Geld hat einstweilen die Stadt vorgeschossen, wir, die Grundbesitzer, müssen es verzinsen, zu den eigentlichen Kosten p. Hekt. lausen nun auch noch die Zinsen auf. Die Wege und Gräben, um die sich Niemand kümmert, da sie bis heute noch keinen Herrn haben, verfallen und verfehlen damit ihren Zweck. Beleihungen, Verkäufe rc. der neuen Grundstücke sind nicht möglich, da diese noch nicht im Grundbuche eingetragen werden können. Dergleichen Geschäfte müssen abgeschlossen werden auf die alten Grundstücke, die im Grundbuche eingetragen, aber in Wirklichkeit gar nicht mehr vorhanden sind.
Wenn die Feldbereinigungen so ausgesührt werden, ist es den Landwirthen nicht übel zu nehmen, wenn sie voll Mißtrauen derartigen Vorschlägen gegenüberstehen. Wann endlich wird hier Ordnung geschaffen werden?
Nach der neueren Gesetzgebung und nach Errichtung der oberen landwirthschaftlichen Behörde läßt sich allerdings behaupten, daß sich Mißstände der geschilderten Art nicht wiederholen.
Die dritte und letzte Frage, die die Anwesenden beschäftigte, betraf die Torfstreu als Ersatz des fehlenden oder sehr theuren Strohes. Die Torsstreu ist bei gleichzeitiger Anwendung von Stroh auch den Landwirthen zu empfehlen. Am vortheilhastesten ist die Torfstreu für alle die, welche außerdem Stroh kaufen müssen. Wir beziehen die Torfstreu waggonweise aus weiter Entfernung zum Preise von ca. 1.25 Mk. per Ctr. Es wurde vom Vorsitzenden die Frage aufgeworfen, ob sich denn im Vogelsberg keine Torflager zum Zwecke der Torfstreugewinnung ausfinden ließen, zum Heile des Vogelsbergs, der Provinz und des Landes. Die Versammlung beschloß, an den landwirthschaftlichen Provinzialverein die Bitte zu richten, Ermittelungen anstellen zu lassen. Damit schloß die Versammlung.
„Ewiva Guglielmo!“ so tont der Rus der uns eng verbündeten Italiener, wenn Deutschlands Kaiser unter ihnen weilt.
„Evviva Umberto!“ wird es dagegen in vielen deutschen Weinstuben erschallen, wenn mit den trefflichen italienischen Tisch-, Tafel- und Edelweinen, die sich da einbürgern, auch das Interesse an dem Linde, das so Gutes und Edles hervorbringi, und an der Sprache seiner Bewohner, wächst. Die Regierung des Königs Humbert hat das Lob des deutschen Weinconsumenten wohlverdient, indem sie den italienischen Nationalkellern in Berlin, München und Hamburg königlich önotechnische Beamte zutheilte, die beauftragt sind, diese von den groben italienischen Producenten der Central-Verwaltung der königl. italienischen Nationalkeller in Frankfurt a. M. zur Ver- wrrthung Übergebenen Weine auf ihre Reinheit und Güte zu prüfen und ihren Ursprung zu bezeugen. Gewiß werden sich viele Wirthe, Restaurateure rc. bei ihren Gästen ein Verdienst erwerben und daber ihrem eigenen Interesse nützen, wenn sie den letzteren Gelegenheit bieten, ein gutes reines Glas ital. Landwein, Vino nostrano (nicht xu verwechseln mit den dicken, schweren Bari- und Barletta-Weinen, die nur als Verschnittweine Verwendung finden sollten) zu verhält- nißmäßig billigem Preise trinken zu können..
Dieser Vino nostrano, ein ganz vorzüglicher Ausschankwein, kann von der Centraloerwaltung der königl. italienischen Nationalkeller zu Frankfurt a. M., Hochstraße 12, welche nur an Wiederverkäufer, aber an solche auch in kleineren Gebinden abgiebt, und jede gewünschte weitere Auskunft ertheilt, bezogen werden.
Heute, wo Italien durch seine gewaltigen Anstrengungen auf dem Gebiete des Weinbaues mit den, die besten Weine der Welt producirenden Ländern den Eoncurrenzkampf ausnehmen kann, ist es zeitgemäß, neben Bier, Aepfelwein rc ab und' zu auch ein gutes, reines, die Gesundheit stärkendes und erhaltendes Glas Italien schen Rothweins, zumal derselbe verhältnißmäßig billig ist, zu genießen. Der beste Äeweis dafür, daß dieser italienische Specialwein dem deutschen Geschmack wohl entspricht und sehr bald in allen Gauen unseres großen Vaterlandes recht beliebt sein wird, durfte in der Thatsache zu finden sein, daß selbst in Bayern, welches bekanntlich den größten Bierconsum ausweift, bereits ganz bedeutende Quantitäten italienischer Weine seitens der Herren Wirthe, welche dieselben neben Bier und anderen Getränken zum Ausschank bringen, von der I Central-Verwaltung der königl. ital. Notionalkeller bezogen werden, und man daher häufig in Wirthschasten das Ausschank-Plakat der Central Verwaltung der kgl. ital. Nationalkeller findet.
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