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dem Gedanken der Aushebung der fremden Postanstalten m der Türker, womit sie aber bei den betr. Mächten anscheinend wenig Gegenliebe findet.

Die Mitwirkung der Abyssiner beim Entsatz der egyptfichen Gar­nisonen im südöstlichen Sudan (Kasiala, Gedari u. s. w.) soll in Folge des zwischen dem Negus Johannes und den Engländern abgeschloffenen Vertrages aesichert sein. 40,000 Mann befinden sich dem Vernehmen nach bereits auf dem Marsche gegen Kaffala, 10,000 Mann hiervon befehligt der König selbst, neben welchem die Feldherren Ras Makail und Ras Alubu die anderen Armee- Abtheilungen commanbiren.________

Darmstadt, 28. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Ällergnädigst geruht: . .

Am 9. Juli den Revifions-Controleur bei dem Hauptsteueramte Gießen, Kaspar Muss in g, zum Hauptsteueramts-Controleur bei dem Hauptsteueramte Worms, sowie den Finanzaccessisten Albert'Rispel aus Gedern zum Steuer- Controleur zu ernennen; £ .

an deins. Tage dm Steuerausseher bei dem Hauptsteueramte Mainz, Kon­rad Lein, unter Anerkennung seiner mehr als fünfzigjährigen treu geleisteten Dienste in den Ruhestand zu versetzen.

TelezraphWe Depesche

Wol^'S telegr. GorweworrdesrL-WirLeLv.

Bad Gastein, 28. Juli. Se. Maj. der Kaiser stattete gestern Nach­mittag der Gräfin Grünne einen Besuch ab und unternahm nach der Tafel, an welcher der Kardinal Fürstenberg und der Hosprediger Frommel Teilnahmen, eine Aus­fahrt nach dem Kötschachthal. Abends wohnte der Kaiser einer Soiree in der Villa des Grasen Lehndorff bei. Heute früh nahm der Kaiser ein Bad, die Promenade unterblieb des Regenwetters wegen.

Berlin, 28. Juli. Im September d. Js. sollen aus Anregung eines Ausschusses der deutschen Colonisation in Südafrika von einer Anzahl Herren größere Landstrecken behufs Gründung von Ackerbau-Kolonien angekaust werden. Personen, welche sich im Betrage von mindestens 5000 «X am ersten Land­ankauf betheiligen wollen, werden aufgesordert, sich zu einer am 19. August in Berlin anberaumten Zusammenkunft einzusinden.

Paris, 28. Juli. DasJournal osficiel" wird morgen ein Dekret über die Organisation der gesundheitlichen Ueberwachung bei den Eisenbahnen von Paris nach Lyon, Orleans und dem Süden, ingleichen bei den Posten veröffentlichen.

Paris, 28. Juli. Seit gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr starben in Toulon 14, in Marseille 18 Personen an der Cholera.

London, 28. Juli. Heute traten die Conferenz-Delegirten und finan­ziellen Beigeordneten der Mächte im Auswärtigen Amt zu einer Sitzung zusammen.

Gladstone, welcher heute Morgen von seinem Landaufenthalte zurück­kehrte, hatte vor der Conferenz mit Granville eine Zusammenkunft.

Rom, 28. Juli. Schlözer wurde heute vom Papste zur Abschieds- Audienz empfangen; derselbe stellte dem Papste hieraus den neuen Legations- secretär Gras Monts vor.

Konstantinopel, 28. Jult. Ein Brand in Marasch zerstörte 1200 Häuser, darunter 1000 mit Läden, 3 Moscheen, das Gemeindehaus und die Hauptwache.

Rio de Janeiro, 28. Juli. Dem Ministerrathe liegt ein Entwurf betreffs Abänderung der Gesetzgebung über das Sklavenhalten vor. Nach demselben sollen alle 60jährigen Sklaven freigelaffen und neue Sklavenregister mit Rücksicht aus das Alter und bte Körperkräfte der Sklaven eingeführt werden, auch wegen Beschaffung von Arbeit süc die Freigelassenen sind organisatorische Bestimmungen vorgesehen.

Unbegründete Cholerafurcht.

(Schluß.)

Was nun die gemeldeten, aber amtlich rcctificirten Nachrichten Über vorge­kommene Cholerafälle anbetrifft, so ist zu bemerken, daß es eine bekannte Thatsache ist, daß in jedem Spätsommer dergleichen Erkrankungen vorkommen, die unter Umständen auch tödtlich ablaufcn können. DaS sind aber Fälle der einheimischen Cholera, der sogenannten Cholera nostrae, die nur gradweise von der asiatischen Cholera verschieden ist, wie diese aus der Witterung entspringt, deren krankmachende Wirkung kurz dahin zusammengefaßt werden kann, daß sie den Einfluß der Nerven auf die Blutbereitung und die damit in Zusammenhang stehende Verdauung lähmt, also außer Erbrechen und Durchfall auch Krämpfe, Ohnmächten, ja, schlagähnlichen Tod zu erzeugen im Stande ist. Indem nun in der That in diesem eigenthümlichen Sommer die Witterung sich ganz besonders durch abnormen Wechsel und jähe Sprünge, von warm zu kalt und von feucht zu trocken, auszeichnet, sind wir allerdings auch zu größerer Vorsicht ausgefordert, weil diese Witterung an sich schon hinreicht, die einheimischen und regel­mäßig mit dem Uebergang der heißen in die kühlere Jahreszeit verbundenen Brech­durchfälle und Cholerinen zu vermehren. Wie ber unter solchen Umständen gerecht­fertigten diätetischen Vorsicht zu genügen ist, das wollen wir hier noch mit einigen Worten auSeinandersttzen.

Der hauptsächlichste Theil der diätetischen Kunst besteht darin, sich glücklich zwischen Scylla und Charybdis, zwischen Verstopfung und Durchfall hindurchzuwinden. In dieser Beziehung wird sich jeder einigermaßen aufmerksame Mensch am besten selbst zu rathen wisien, weil Jeder seine Natur am besten kennt. Es ist durchaus nicht nothwendig, eine gewohnte Lebensweise, bei der man sich wohl fühlt, zu verlassen. Allerdings ist im Genüsse schwer verdaulicher und schleimerzeugender Nahrungsmittel (Hülsenfrüchte, Kohl, Kraut, Kartoffeln, Gurken, Kuchen, schwerer Mehl- und Eier- speisen, Gänse- und Entenfleisch, Schweinefleisch, Schinken, Wurst, Fische) einige Vor­sicht anzurochen, eS ist aber damit nicht gesagt, daß solche Speisen absolut schädlich sind. Bei körperlicher Arbeit wird man auch solche Sachen verdauen können, und es ist übertriebene Aengstlichkeit, wenn man einen guten Karpfen oder Hecht vom Tische verbannen wollte. Eine schwächliche Verdauung wird freilich gut thun, ein Glas Wein oder ein gutes GlaS Bier oder ein Gläschen Liqueur zu ihrer Stärkung anzu- wenden, zumal in solcher Zeit, wo einem häufiger als sonst eine Anwandlung von Magen- oder Herzschwäche befällt. Ueberhaupt aber merke man die Regel, daß selbst für ungesund gehaltene Nahrungsmittel, mäßig genossen, bei Weitem nicht den Schaden nnrichten, wie die gesündesten Nahrungsmittel, wenn man sie im Uebermaß in den Magen stopft. Nichts befördert die Cholera in ihrem epidemischen Wachsthum so sehr, als Unmaßigkeit und Vollerei, das Ueberfüllen des Magens und der Gedärme, nament­lich zur Nachtzeit.

Wir können den uns hier vergönnten Raum nicht dazu benützen, alle möglichen , veröffentlichten und angepriesenen diätetischen Hülfs- mittel und Rathschläge einer kritischen Beleuchtung zu unterziehen. Wir setzen es vielmehr als bekannt voraus, wie man sich rücksichtlich seiner Wohnung, Kleidung und anderer zum Leben gehörigen Gegenstände zu verhalten habe, wenn man überhaupt mit den zur Gesundheit nothwendigen Bedingungen nicht in Conflict gerathen will. Daß gerade bei der Gefahr der Cholera auf eine erhöhte Reinlichkeit Rücksicht zu nehmen, daß die Sorge für eine reine Luft da, wo es angeht, Verbesserungen und Ab­stellung alter Uebelstände herbeizuführen habe, daß namentlich wegen Vermeidung übler Ausdünstung geeignete Vorkehrung zu treffen, daber auf alle gefüllten Räume besonders Acht zu geben ist, davon ist schon an andern Orten und von anderer Seite genügend geredet worden.

Erwähnt sei nur, daß bei Personen, die sich nicht auf andere Weise, wie durch Schwimmen, Reiten, Turnen ihren Körper adhärten oder sonst eine körperliche Hebung vornehmen, das fleißige Spazierengehen in frischer gesunder Luft als eine zur Erhaltung der Gesundheit nothwendige körperliche Anstrengung und mit alS dasi beste Schutz­mittel gegen allerlei Erkrankung zu empfehlen und anzusehen ist. Arbeit stählt den Körper und viel Bewegung in frischer Lust härtet die Empfindlichkeit gegen Witterungs­wechsel und Luftveränderung ab; bte faulen und brütenden Ostindier fallen rote die Fliegen der Cholera zum Opfer, während die Engländer bet den angestrengtesten Märschen in der Sonnenhitze gesund geblieben sind. Einiges zur Abhärtung des Körpers tragen auch kalte Bäder oder fleißige Waschungen mit kaltem Wasser bei, und Personen, die eine fitzende Lebensweise führen, dürfte dieser Ersatz für mangelnde Bewegung wohl anzurathen fein. . . , .. .

Indem wir schließlich nochmals darauf zurückkommen, daß wir diese Be­merkungen nicht der Cholera wegen, sondern überhaupt in der Absicht niedergeschrieben haben, um in einer ungesunden Uebergangszeit es nicht an der nöthigen Aufmerksam­keit fehlen zu lassen, fügen wir nur noch hinzu, daß baß Publikum sich nicht unnöthig allarmiren und alle Furcht aus dem Herzen verbannen möge. Denn die Furcht vor der Cholera ist eine ebenso schlimme Krankheit al9 die Cholera selbst. Und dagegen helfen alle Präservative nicht. Wohl aber gibt es Mittel, bte vor dem Krankwerden überhaupt, also auch vor der Cholera schützen, und das sind vornehmlich Arbeit, Mäßig- keit und Gottvertrauen. __

Vermischtes.

Darmstadt, 26. Juli. Soweit sich die Resultate der stattgehabten Landtags­wahlen bis jetzt übersehen lassen, ist bte Wiederwahl der überwiegenden Mehrheit der seitherigen Abgeordneten als gesichert zu betrachten und dürften kaum sechs neue Mit­glieder in die Kammer etntreten. In den Landgemeinden, insbesondere tn den Starken­burger, war d<e Beth-'ligung eine meist erschreckend geringe. So erschienen z. B. in Griesheim von etwa 600 Wahlberechtigten nur 18 an der Urne. Meist wurde, wie herkömmlich, der Bürgermeister, ev. auch noch der Betgeoldnete gewählt.

Der Schießplatz bet Griesheim hat fortan ossiciell die BezeichnungSchieß­platz bei Darmstadt" zu führen.

Aus Oberbeff en, 25. Juli. Das aus Glaubrechi'sKalendermann" bekannte' Kirchlein auf dem VestSberg hat nun auch eine neue Orgel erhalten. Dieselbe, hervor- gegangen aus der Werkstätte der auf dem Gebiete der Orgelbaukunst längst tn Ehren genannten Herren (Sehr. Bernhard in Gambach, ist ein sprechendes Zeugniß für den erfreulichen Stand unseres heimischen Kunsthandwerks. Das Werkchen, schon durch den einfachen Schmuck seines Aeußeren einnehmend, lobt bte Meister durch die Zweckmäßigkeit seiner durch Raummangel erschwerten Anlage, durch die Güte des daran verwendeten Materials, durch die Nutzbarmachung aller bez. Verbesserungen der Neuzeit: Kegelventtle, Communicationszug u. f. w., nicht weniger durch die saubere und solide Ausführung sämmtlicher Arbeiten, vor Allem aber durch den Ton be^ Ganzen, den charakteristisch-schönen Klang der Einzelstimmen und durch feine leichte Spielart. So wird das Werkchen, die Zierde der K rche, nicht dlos die drei zur Kirche gehörigen Gemeinden, deren Opferwilligkcil es in das Leben gerufen, erbauen, sondern auch bte den Veitsberg besuchenden Fremden erfreuen.

Mainz, 26. Juli. sLanbtagswahl.) Durch die 2625 gültigen Stimmzettel, welche bet der Wahl der Wahlmänner abgegeben wurden, wurden im Ganzen 320,242 Stimmen abgegeben: davon entfielen auf bte katholische Volkspartet 102,851^ die socialdemokrattsche Partei 102,119, die nationalliberale 75,995 und bte bemokratische Partei 39,277 Stimmen.

Das X. Mittelrheinische Musikfeft hat einen Ueberschuß von ca. 3000 Mark ergeben.

Mainz, 27. Juli. Gestern Nachmittag Vi2 Uhr trafen die Mitglieder des Wiener Männer-Gesang-Vereins©chubertbunb" von Cöln kommend, hier ein. An dem Bahnhöfe hatten sich außer dem Vorstände und vielen Mitgliedern des Mainzer Männer-Gesang-Vereins auch ein zahlreiches Publikum eingefunden, um die öfter- richischen Sänger zu btgrüßen; als der Zug in den Bahnhof einfuhr, intvntrte die Capelle des 88. Infanterie-Regiments bte österreichische Nationalhymne. Nachdem bte Sänger ausgestiegen waren, wurden sie von dem Präsidenten des Mainzer Männer-Gesang- Vereins, Herrn Thielemann, auf's herzlichste begrüßt, worauf bte Mainzer Sänger das LiedWillkommen" ansttmmten. Ein Vorstandsmitglied desSchubendundes" dankte, hierauf für den herzlichen Empfang, worauf die Wiener ihrenWahlspruch" tgecutlrten, welcher mit stürmischem Jubel ausgenommen wurde. Unter der Begleitung des Musik- corps wurden hierauf die fremden Gäste von den Mainzern nach der Stadthalle geleitet, in welcher ein Diner stattfand. Nach diesem zerstreuten sich die Gäste in der Stadt, um bte Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen, worauf um V28 Uhr iw der Stadihalle ein Concett stattfand, tn welchem die Gesammt- und E-nzelvorträge der Mitglieder desSchubertbundes" mit endlosem Jubel aufgenommen wurden; die Stadthalle war beinahe überfüllt, denn ca. 3000 Personen wohnten dem Concerte bet. Heute Morgen begaben sich die Wiener per Bahn nach Heidelberg.

Siegen, 25. Jult. Am 23. d. Mts-, Abends gegen 61/» Uhr, stand der Lauf­bursche Schüler in der Nähe der Johanneshütte auf dem Geleise der Secundärbahn, als fast gleichzeitig mit dem heranbrausenden Staatsbahnzuge auch ein Zug der ersterem sich auf dem Geleise der Johanneshütte zu bewegte. Ohne von diesem, der inzwischen nahe herangekommen war, Notiz zu nehmen, hatte Schüler nur Augen für jenen; nur kurze Zeit noch und er wäre unzweifelhaft überfahren worden. Der Rottenführer Sander, bte Gefahr erkennend, eilte noch vor Eintritt eines Unglücks herbei, um den Schüler vom Geleise zu entfernen. Er vermochte ihn jedoch nur zur Erde zu werfen, bann wurde er von einem Puffer des ersten Waggon^ erfaßt und die an der Stelle befindliche Böschung herabgeworfen, wobei er leider einen Armbruch erlitt. Dies nicht beachtend, erkletterte er wieder die Böschung und bedeutete dem noch auf dem Geleise liegenden Schüler, in seiner allerdings nicht beneidenswertben Stellung auszu- harren, was dieser auch that, bis der Zug von dem inzwischen aufmerksam gewordenen Zugführer zum Halten gebracht war und Schüler au8 seiner Lage befreit werden konnte. Sander hat Aufnahme im hiesigen Krankenhause gefunden.

Bonn, 20. Juli. Heber Störungen bet Gelegenheit der Promotion eines Studenten der Philosophie berichtet dieHall. Ztg.": Eine von dem Doctoranden in seiner Dissertation aufgestellte These:Politische und confessionelle Prtnc'pien sollten nie die Grundlage studentischer Corporationen bilden", hatte bet den Mitgliedern hiesiger katholischer Verbindungen Anstoß erregt und sie waren nun tn großer Zahl erschienen^ um durch einen Abgeordneten die These bekämpfen zu lassen. Obwohl dies in ruhiger und möglichst objectiver Weise geschah und die Vertheidigung sich ebenso tn mäßigen Grenzen hielt, brachte doch eine Bemerkung der letzteren überbte getrübte Brille der Confessionen bei wissenschaftlichen Forschungen" baS Blut ber jungen Leute, die sich durch jene These angegriffen glaubten, in Wallung. Man gab dem Vertheidiger ber Thesen burch Scharren mit den Füßen fein Hebelwollen ebenso deutlich zu verstehen, wie dem Decan der Facultät, als dieser sich wiederholt zu persönlichem Eingreifen und schließlich zum Verbot ber Fortsetzung des Wortkampfes gcnothtgt gesehen, burch demonstratives, geräuschvolles Verlassen ber Aula vor Schluß des eigentlichen Pro­motionsactes.

Hofgeismar, 24. Juli. Heute Morgen gegen 5 Hbr schlug ein zündender Blitzstrahl in das unweit der hiesigen Caserne stehende, im Jahre 1848 erbaute massive Fourage-Magazin ber hiesigen Militärverwaltung ein und im Nu stand das mächtige Gebäude total in Flammen. Obgleich auf das Ertönen der Sturmglocke und die er­folgenden Alarmsignale sowohl bte stäbtische wie auch die freiwillige Turnerfeuerweh^ mit den gesammttn Löschapparaten alsbald zur Stelle waren, konnte doch dem ver­heerenden Elemente, welches an den tn dem Gebäude lagernden Vorräthen über 4000 Gentner Heu und Stroh - nur zu reichliche Nahrung fand, wenig Einhalt geboten werden. Nach kurzer Zeit stürzte denn auch das Dach des Gebäudes zusammen, während die im Innern aufgespeicherten vollständig vom Feuer erfaßten Fourage- Vorräthe weiter fortbrannten und auch so rasch nicht erstickt werden konnten. So fleJ?lVlnn nur noch die Hmfassungsmauern des Magazins und auch diese haben ersichtlich von der verheerenden Glut gelitten, namentlich sind die zu den Bögen ber Eingänge verwandten Sandsteine vielfach geborsten. Der Blitz, welcher an der Dach- jvitze am nördlichen Giebel des Gebäudes eingeschlagen, ist jedenfalls auf der First des Daches entlang bis zum andern Ende gefahren, denn nur so kann man eine Erklärung bafür finden, daß tm Augenblick bas gesammte Gebäude in Flammen stand. Der Schaden ber verbrannten Fourage beläuft sich auf 8000 JL

Die Deutschen tn Siebenbürgen rüsten sich, um das siebenhundertjährige 1 Jubiläum der Einwanderung tn das Karpathenland würdig zu feiern. Ein grohs