Vermischtes.
Darmstadt, 28 Mai- IMMärbienstnachricbten.j Röchling, Pr.-Lieut. ä la suite des 8. Rhein. Jaf -Regts. Nr. 70, unter Belassung zu seinem Commando al« Adjutant bei der 28. Jnf.-Brigade zum 2. Großh. Jnf.-Regt. (Großherzog) Nr. 116 K la suite desselben versetzt; de Neufvtlle. Sec.-Lteut. von der Reserve des 1. Großh. Drag.-RegtS. (Garde-Drag.-RegtS.) Nr. 23, im activen Heere, und zwar als Sec.-Lieut. mit einem Patent vom 20. Mai er. bet dem 1. Großh- Drag -Rgt- (Garde,Drag -Rgt.) Nr. 23 angestellt.
Laubach, 23.Mai. Im hiesigen Schlosse fand heute die Verlobung der Gräfin Magdalena Benigna zu SolmS-Laubach, zweiter Tochter des Grasen zu SolmS- Laubach und dessen Gemahlin, geb. Gräfin zu Stolberg-Wernigerode, mit dem Prinzen Heinrich XXVlll. Neuß j. Linie, Sohn des verstorbenen Prinzen Heinrich XII. Reuß j. Linie und dessen Gemahlin, geb. Gräfin Hochberg statt.
Dieburg, 26. Mai. Am Samstag theilten hier zwel Brüder, Franz und Georg Reis, ihr von ihren Eltern ererbtes Vermögen. Darüber geriethen nun beide in Streit, letzterer ergriff ein Gewehr und schoß seinem Bruder durch den Kopf. Die
Lokales.
Gießen, 29. Mat. (Turnerisches.^ Bei dem am vorigen Sonntag tu Coblenz stattgehabten Confluentta-Turnfest war der hiesige Turnverein durch .Herrn stud. phil. Th. Hof vertreten, der sich dabei unter 124Bewerbern den 13.Preis errang. Wünschen wir, daß der hiesige Turnverein auch bei den im Laufe dieses Sommers noch statt- findenden Turnfesten ähnliche Erfolge zu verzeichnen habe.
Gießen, 29. Mat. Wir haben leider heute wiederum von einer Messerstecherei zu berichten, bei welcher ein Menschenleben zum Opfer fiel. Gestern Abend nach 7 Uhr geriethen zwei Arbeiter in der Krauschffchen Wtrthschaft in der Schloßgasse hintereinander. Im Verlauf dcs Streites stach der eine dem andere» mit einem Messer in die Brust. Der Stich war derart, daß der Verletzte sofort umsank und, nach der Klinik verbracht, dort bald verstarb. Die Streitenden waren mit einander verschwägert und sind aus Landenhausen gebürtig.
Aegypten.
Kairo, 27. Mai. Der Gouverneur von Dongola hat telegraphisch hierher gemeldet, daß er die Aufständischen vollständig geschlagen habe und daß in den insurgirten Districten jetzt die Ruhe wieder hergestellt sei. Die Ausstän- Dischen hätten ihre Unterwerfung angeboten und sich sogar bereit erklärt, erhöhte Abgaben zu zahlen. Die telegraphischen Berichte des Major Kitchener in Ko- Totifo bestätigen diese Meldung.
Literarisches.
(Von Oeean zu Oeean.) Wir erhalten von der VerlagsbuchhaEng, A. Hartteben in Wien Oie erste, prächtig auSgestuttete Lieferung eines neuen- von A. v. Schwei ger-Lerchenfeld, das unter vorstehendem Titel »etneSchuo des Weltmeeres und seines Lebens" enthalten wird. Das vorliegende Hest e ° einschließlich des reich ausgestatteten Prospectes, nicht weniger als 20 SDurtr ° nC ferner einen hübschen Farbendruck: „Unterseeische Landschaft mit Medusen uv colorirte Karte. Diese Reichhaltigkeit in der äußeren Ausstattung entspricht ganz Programme des Werkes, da« in 30 Lieferungen 200 Illustrationen, 12 bilder und 15 Karlen enthalten soll. Die äußerst lichtvoll und farbig.6sch .Einführung" entrollt in großen Zügen die Tendenz dieses schonen Werkes, » * eine Zierde des diesjährigen Büchermarktes zu werden verspricht. .Von vcw
Wunde ist zwar bedeutend, doch denkt man denselben am Leben zu erhalten. Der ThArr wurde gestern in das ArresthauS nach Darmstadt obgeführt.
Offenbach, 27. Mai. Vorgestern Abend hätte auf der electrischen Bahn leicht ein Unglück passiren können und nur durch die schnelle und sichere Function der beiden Bremsen und die Aufmerksamkeit des Personals wurde ein solches verhütet. Um 11 Uhr hatte ein Doppelwagen vom Mathtldenplatz h er seine Rückfahrt nach Oberrad ongetreten, als ihm in der Frankfurter Straße nächst dem Markt ein inzwischen von der Centralftation abgelassener Exttazug entgegenkam; nur durch die größten Anstrengungen der beiderseitigen Wagenführer konnten die Züge zum Stehen gebracht und ein Zusammenstoß verhindert werden.
Hannover, 24 Mat. Das leichtfertige Löschen einer Pestoleumflamme hat hier wieder einen bedauerlichen Unglücksfall herbeigesührt. Der 71jLhnge General, agent Horvemann, Bruder dcS Landtagsabgeordnet'n Senator Horneman» von hier, der eine vor seinem Beite stehende Petroleumlampe durch Hine-nblasen in btn Cylinder auslöschen wollte, wurde durch eine dadurch erfolgte Explosion in lebensgefährlicher Weise durch Brandwunden verletzt. Die Nachtkleider deS alten Herrn fingen durch daS umherspritzenve brennende Petroleum Feuer. Nach einem mehrtägigen qualvollen Schmerzenslager ifr Hornemonn gestorben.
Petersburg, 26. Mai. Während die Einen al8 Ursache bc9 Eisenbahnunglücks bet Bologoje ein Verbrechen vrrmuthen (die Schienen sollen losgeschraubt und auseinander geschoben vorgefunden worden sein), meinen die Anderen, daß Unordnung und verfaulte Schwellen, sowie Mangel an Babnwärtern das Unglück verursacht hätten. Wie daS „B. T." meldet, wurde der Conducteur des Bagagewagens zwischen den Trümmern eingeklemmt, wobei eine Hand gegen den glühenden Locomotiv-Rost gedrückt war. Er hatte so lange gelegen, daß die Hand fast verkohlt war. Schwer verwundet wurden der Vice-Gouverneur von Orel, Herr Bers und Frau Brechmann. Nur die letzten Waggons des Zuges blieben in Folge der selbstthängen Bremsen unverletzt auf dem Geleise sichen. Die Hilfe auf der UnglückSftätte aus Bologoje traf erst um 5 Uhr früh ein, angeblich weil die Nachricht verspätet dorthin — 7 Km. entfernt — gelangte. Die auf der Station den Zug erwartenden Passagiere klagen dagegen in der „Nowoje Wrewja" über die Lässigkeit der dortigen Beamten. Der einige Stunden später von Moskau abgttassene Zug, auf welchem auch der Großfürst Sergei war, mußte vermittelst Signalpctarden angehalten werden. In früher Morgenstunde traf in Bologojr mit dem Petersburger Zug der Communikationsminister Poßjtt ein, welcher nach Jekaterinoslaw zur Eröffnung der dortigfn Bahn fuhr.
Philadelphia, 24. Mat. Die Atlantic Petroleum-Raffinerie zu Point Brecze, nahe bet Philadelphia, wurde von einem Blitzschlag getroffen, welcher zündete und alsbald 40 000 Fässer Petroleum <n Brand steckte. Zwölf große Prtroleumbehälter (Tanks) sprangen und das brennende Oel ergoß sich über die Straßen, wodmch die Gaswerke und die Stadt überhaupt in die größte Gefahr geriethen. Schließlich gelanZ es jedock, des Feuers Herr zu werden und wird dec verursachte Schaden auf 600 000 Dollars geschätzt. 100,000 Barrels Oel sind verbrannt. Gestern wurde mit Kanonen in dis Tanks geschossen, um das Oel zum Auslaufen zu bringen und so eine wettere Verbreitung des Feuers zu verhindern. — In Arkansas, Luisiana und TexaS haben größere Ueberschwemmungen ftattgefunden, welche einen Schaden von 2 Mill. Dollars verursachten.
— Bei FeuerSgefahr ist Jeder, also auch derjenige zu persönlichem Löschdstnst verpflichtet, welcher weder der Pflichtfeuerw-Hr, noch der freiwilligen angehört, das beweist folgende Thatsache: In dem bayrischen Städtchen Buchberg war Groß-Feuer und die freiwillige und Pflichtfeuerwehr sind ermattet, während der Holzwaaren- Fabrikbesitzer S. aus L., der sich nur zum Besuch in Buchberg aufhielt, als müßiger Zuschauer einherspaziert. Der Oberleitende fordert die Umstehenden auf, die ermüdeten Druckleute abzulösen. Einige thun's, andere drücken sich; Herr S. bleibt alS Zuschauer und gibt auf wiederholte Aufforderung die folgende Antwort: „WaS geht mich das an? Ich bin weder in der freiwilligen noch in der Pflichtfeuerwehr." — Diese Weigerung hatte zur Folge, daß er wegen Verweigerung der Nothhilfe in gemeinsamer Gefahr auf Grund des Paragraphen 360, Ziffer 10 des ReichSstrafgesttzbuches zu acht Tagen Gefängniß verurtheilt wurde. DaS Landgericht zu Bamberg als BerufungS- Jnstcmz verwarf dir eingelegte Appellation und Herr S. konnte acht Tage lang öder die Nützlichkeit der Feuerpolizei in Muse nachdenken.
Leipzig, im Mat. Binnen wenigen Tagen wird mit dem Bau LerFefibaute» für das 8. deutsche Bundesschießen begonnen werden und vor Kurzem ist auch die Frage, betreffend den künstlerischen Schmuck derselben, geregelt worden. Die etnvnd- sechzig mächtigen Fensteröffnungen der Festhalle sollen nicht durch Gla8 verschlosstn, sondern statt der Scbetben transparent gemachte Leinwand verwendet werden, die mit Mustern nach Art stilvoller Maleret versehen und durch Figuren und Wappen zu schmücken ist. Diese Leinwandfenster, die gegen den Wtnddruck durch Drahtgitter geschützt werden, geben dem Innern des großartigen Raumes nicht nur ein angenehmrs ruhiges Licht, sondern tragen gleich Ventilatoren auch zur Erhaltung einer gleichmäßigen Temperatur das Ihrige bei. Als ein hocherfieuliches Zeichen von der OpferuMM Leipziger Aerzte mag hier besonders hervorgehoben werden, daß eine ansehnliche Zahl praktischer Aerzte sich schon jetzt bereit erklärt bat, ohne irgend welch mateneue Vergütung einen regelmäßigen Sanitätsdienst während der Festzeit auf dem Fest- platze einzurichten und daß allem Anschein nach diese Zahl sich noch erheblich steigern wird.
— (Lebensversicherungsbank für Deutschland in ©o'.baj Die vorgenannte älteste und größte deutsche LebensversicherungSanstalt hat im vorigen Jahre 5305 neue Versicherungen abgeschlossen und dadurch 4407 neue Thetthaber, sowie 38,628,000 A neue Versicherungssumme gewonnen. Nack Abzug deS Abganges, welcher durch Stnbe- fälle, sowie durch Ablauf, Aufgabe oder Erlöschen von Versicherungen emtrat, erhielt der Versich-rungSbestand der Bank durch obigen Nei^zugang einen reinen Zuwachs von 2458 Versicherten und 26,240,600 <41. Versicherungssumme und erhöhte sich in Folge dessen auf 62,160 Personen mtt 441,698.600 DersicheruvgSsumme. In keinem früherets Jahre wurde ein gleich großer Zugang und Zuwachs erzrelt.
Auch in finanzieller Hinsicht erwiesen sich die Geschäftsergebnisse wieder außer- ordevtlich günstig. r nl__„0 „
AlS reiner Ueberschuß des Jahres 1883 ergab sich die Summe von 5,942,678 X ein Betrag, welcher ebenfalls in gleicher Höhe noch in keinem früheren Jahre erübrigt worden ist. Dieses günstige Ergebntß tft hauptsächlich dem ZmSertrag von dem Bankvermögen, sowie dem außerordentlich niedrigen Aufwand für Verwaltungskostev, welche einschließlich der Agentenprovisioneu und Arzthonorare im Ganzen nur 5,28 put- der JahreSeinnahme auSmachten, zu verdanken- Weiter trug jedoch auch der gümnge Verlauf der Sterblichkeit unter den Versicherten wesentlich mit zur Erzielung stnes hohen UeberschuffeS bei. Während nach den Rechnungsgrundlagen der Bank eine Sterbfall-Ausgabe von 8,995,625 JL für 1396 Personen zu erwarten war, wurden tm Ganzen nur 7,384,500 für 1248 Gestorbene, demnach aber 1,611,125 X weniger, als erwartet werden mußte, zahlbar. „ , m h8
Der zum größten Theil gegen hypothekarische Sicherheit ausgeliehene Bankfonvs erhöhte sich um 6.635,807 X und wuchs dadurch auf 115,116,523 JL an, wovon 87 980,862 JL die erforderlichen Prämien-Reserven und -Ueberttäge begreifen unb wettere 2,160,191 <41. zur Deckung sonstiger Verpflichtungen dienen: die übrigen 24,9/5,£ aber reine Uebe'-schüsse bilden, welche in den nächsten 5 Jahren an die Versicherten aw Dividende zur Vertbeilung kommen.
Im Jahre 1884 betragt diese Dividende 44 pCt. der im Jahre 1879 eingezahlten NormawrSmieNzm während ihrer nun 55jährigen Wirksamkeit bereits
mehr alS 147Vs Millionen JL an fällig gewordenen Versicherungssummen ausgezav- und mehr als 69 Millionen <44. an Dividenden an ihre Versicherten zmückgewayrr.
Telegraphische Depeschen.
WoM'S Lelegp. Eorresporwem-BrrreL«.
Berlin, 28. Seine Majestät bet Kaiser nahm Vormittags Vorttäge und mrl'tärtsche Meldungen entgegen, empfing M'ttagS den auS Petersburg heute früh eingetroffenen Grafen Herbert BiSmarck und fonfertrte nach der Ausfahrt mtt dem SlaatSminister Bötticher- m . ..
— Se. König! Hoheit der Prinz Wilhelm ist heute früh au§ Rußland zurück- gekehrt und wurde bald nach seinem Eintreffen von Seiner Majestät dem Kaiser empfangen.^m BundeSralh ist ein Gesetzentwurf über die Abänderung des Zolltarifs zugegangen, nach welchem der Zollsatz für folgende Gegenstände erhöht wird: Spitzen, Stickereien zugerichtete Schmuckfedern. Branntwein, Arrac, Rum, Franzbranntwein, versetzte Branntweine in Fässern und Flaschen, Ultramarin, gestickte und Spitzenkleider, lünstlicke Blumen und Bestandtheile derselben, Stickereien mit Zwirnspitzen, Schaumweine in Flaschen, andere Weine in Flaschen, gebrannten Kakao, Kakaomaffe, gemahlenen Kakao, Chocolade, Chocoladensurrogate, seidene Blonden und Stickereien, ganz oder Iheilweise aus Seide, Uhrengehäuse und Taschenuhren.
— Die Prov.-Corresp." sagt in einem Art'kel.über die Dörsensteuer, man be- rämpfe dieselbe "in allgemeinen Redewendungen und Schlagwörtern, versuchte die nrocentudle Börsenftener als eine gegen Handel unb Capital feinbliche Maßregel bar- zuftellen unb prophezeihe den Untergang b-8 Börsengeschäfts unb bes Nationalwohl- standes Di- gegnerische Presse gestehe bamtt indirect die praktische Ausführbarkeit ber vorgeschlagenen BesteuerungSsorm zu. Es sei unerfinblich, wie eine an sich gerechte nothwenbige Maßregel das legitime Verkehrsgeschäft untergraben, weßhalb sie nicht da« illegitime Börsenspiel schäbigen solle. Dieselbe hebe bte Ungerechtigkeit auf, baß der Verkehr mit den schon viel höher belasteten unbeweglichen Werthen bem Werth- ftempel unterworfen fei, währenb ber Verkehr mit beweglichen so gut wie vollstänbig abgabenfrei sei. Die Ueberjfugung von ber Nothwenbigkeit und Gerechtigkeit ber Börsenftener sei eine so allgemeine unb festbegründete, batz die preußische Regierung des Dankes ber ganzen Bevölkerung sicher sein bflrfe.
Berlin, 28. Mai. Die Unfall-Commission tritt am 7. Juni zusammen zur Feststellung ihres Berichts. Die Actiengesetz-Commission ist am 9. Juni zur zweiten Lesung einberufen.
Wien, 28. Mai. (Proceß Schaffhauser-Ondra). Der Staatsanwalt unb der Verteidiger meldeten die Nichtigkeitsbeschwerde an.
Pesth, 28. Mai. Auf dem Güterbahnhofe der ungarischen Staatsbahn brach heute Vormitttag Feuer aus, durch welches ein Magazin mit 10 Wagenladungen Jute und 4 der Südbahn gehörige Frachtwaggons zerstört wurden. Das Feuer ist gelöscht.
Bern, 28. Mai. Die hier und auswärts verbreitete Nachricht, daß Deutschland und Italien gegen den Bau der Gotthard-Bahnlinien Luzern- Jmmensee und Zug-Goldau vor Legung eines zweiten Geleises Jmmensee-Biasca, sowie gegen die Dividendenzahlung protestirt hätten, ist tendenziös eytstellt. Deutschland und Italien haben lediglich das Verlangen gestellt, daß die Restbaugelder für den Ausbau der Hauptlinie bezw. für Legung eines zweiten Geleises verwandt werden, anstatt für irgend welche Seitenlinien von vorwiegend lokalem Interesse.
Paris, 28. Mai. Der Senator und Akademiker Gras Haussonville ist gestorben. — Ferry und Peyron erklärten heute in der parlamentarischen Commission für die Madagaskar-Angelegenheit, daß die Regierung in Folge des Hinhaltens der Howas zu energischer Action entschlossen sei, wovon sie bessere Resultate erwarte. Dm Oberbefehl habe am 8. Mai Admiral Milot übernommen. — „Temps" meldet: Milot erklärte den Delegirten der Howas, er sei nicht gekommen zu discutiren, sondern die Rechte Frankreichs wahrzunehmen. Milot blokirte mehrere Plätze der Ostküste. Er wird nunmehr eine Tour um die Insel machen, um zu prüfen, welche weitere Maßregeln zu treffen sind; er wird bald über 11 Schiffe verfügen. — Ein von Tongking abgegangenes Bataillon Marine-Füsiliere passirte gestern Saigoon. Es trifft Ende Juni in Madagaskar ein.
London, 28. Mai. Oberhaus. Auf eine bezügliche Anfrage Lord Salisbury's antwortete Lord Granville, es sei nicht der Fall, daß bei der jetzigen Jahreszeit unter Nichttheilnahme englischer Truppen türkische Truppen zum Entsätze des General Gordon gesandt werden würden. Aus die weitere Anfrage Lord Salisburys wegen der Verwendung von Truppen im Sudan gab Lord Granville keine Antwort.
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Es werden darum thuins- ober sonstig anlprliche an vorbeze bilden zu können glc gefolgert, solche so i Wochen dahier anrm gründen, als sonst urkunde ertheilt un das Mtations-B recken wird.
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