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Baron Dleblgs Malta Legumlnose * Mehl, -Chocolade und -Chocolade-Palver

von Starker & Pobuda, Kgl. Hoflieferant, Stuttgart. 142 Beste blutbildende und leicht verdauliche Nahrungsstoffe für Kinder und Er­wachsene, von vielen medicin. Autoritäten warm empfohlen.

Niederlage in Gie6en bei Carl Schwaab unb H. Kinkel, Conditorei.

Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß wir die Vertretung Httb den Alleinverkauf unserer Anthracitkohle

Herrn Job. Fischer, Glessen

übertragen haben und ist derselbe zu Auskunftsertheilungen und Entgegennahme von Aufträgen jederzeit bereit. Unsere gewaschene Anthracitkohle ist von un­verbrennlichen Theilen, dem Schwefelkies, Steinen und Schiefer, befreit und führt nur ein Minimum von gasförmigen Bestandtheilen, verbrennt ohne merk­lichen Rauch und Geruch und setzt keinen Ruß ab; sie besteht neben den etwa 45% betragenden Rückständen fast nur aus Kohlenstoff, ist sehr hart, backt nicht, rutscht in Füllöfen infolgedessen leicht nach, brennt außerdem sehr spar­sam bei Entwicklung einer intensiven Heizkrast.

In Deutschland ist das Vorkommen am PLesberge das einzige eines wirklichen Anthraeit'S; die sonst als Anthracit in Handel gebrachten Kohlen sind sog. magere nicht backende Kohlen, mit einem gegen Anthracit bedeutenden Gasgehalt, welcher ein schnelleres Abbrennen der Kohle bedingt.

Unser Vertreter hat stets Lager unseres Produktes. 687

Osnabrück, den 25. Januar 1884.

Direktion des Städtisch Dsnabrück'schen A Slrinkohlenwerks am Piegberge.

Zur Warnung HI

Stets finden in der menschlichen Gesellschaft (und das mit Recht) Verwünsch­ungen gegen den noch immer im Geheimen getriebenen Wucher statt. Wir werfen hier bezüglich dessen auf die Mittel hin, die allein im Stande sind, der Wurzel des Wucher- Lhums die Lebensader zu untergraben; es sind dies bekanntlich:ernstes Streben nach Bildung, und im notwendigsten Falle Benutzung der Vor'chußkassen."

Aber auch ein neues Uebel tritt epidemisch auf, das an Wucht und Unverschämt­heit fast den Wucher in Schatten stellt. Es gibt Individuen, welche es benutzen, bet bevorstehenden Verlobungen als unberufene Eindringlinge mit einer bewundernswerten Fertigkeit als Vermittler auf ihr Opfer zu fallen und bei den von Liebe und Glück­seligkeit erfüllten Verlobten oft ein ergiebiges Feld für ihre unhumanen, unmoralischen Gelderpressungen finden, weil sie ihren Angaben nach es in der Hand haben, die Heirat entweder zu Stande zu bringen oder sie zu verderben. Im etwaigen Mißlingen ihres Planes werden Verleumdungen ausgestreut, um die Verlobung wieder rückgängig zu Machen. Auch in unserem Orte treibt ein solcher Mensch sein Wesen, und möchten rvir im Interesse etwaiger heirathslustiger Personen dringend ersuchen, solche Com- missionäre mit Verachtung zurück zu weisen, dann wird für die Zukunft ein derartiges Treiben unmöglich gemacht! Heirathet nach eigener innerer Ueberzeugung und beherzigt Schillers Worte:Es prüfe wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet, der Wahn ist kurz die Reu' ist lang!" nur dann wird er das wahre Glück der Ehe genießen können. Laßt euch deshalb nie von einem (nur dem Materialismus Lebenden) Menschen beeinflussen!!!

Beuern, den 24. Januar 1884.

684 Viele hiesige Orlsbürger.

GesdräMffDiing ii. Gnipl'elHun^.

Einem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend mache hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich vom 15. Februar ab an hiesigem Platze, in dem neu erbauten Hause des Herrn

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Mwerßtätsapotheke zum goldenen Engel von

He OoHnMiim»

Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich die Uerwaltung meiner Apotheke meinem Schwager, Herrn Apotheker H. Stachelhausen, übertragen habe.

Derselbe war bereits früher in der Apotheke thätig und wird das Geschäft in derselben gewissenhaften Weise weiter- führen, wie mein mir leider so früh entrissener Manu.

,6,________Iran Apolhekcr CoUmann.

Evangelische Ermeindevertreiung.

Die geehrten Mitglieder der Gemeindevertretung lade ich hierdurch ergebenst ein zu einer freien Versammlung auf Dienstag, den 29. Januar d. I., Abends 8 Uhr, in das Cafe Ebel (Herr Gastwirth Balzer). 652

Gegenstand der Besprechung soll sein: Unsere Kirchenverfaffung, insbe­sondere die Rechte und Pflichten der Gemeindevertretung nach der Verfassung.

Gießen, den 26. Januar 1884. Dr. Naumann, Pfarrer.

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