Untersuchung gezogen, nach Beendigung der Voruntersuchung aber wieder auf freien Fuß gesetzl. Es sind in Anktagezuftand versetzt der Lacksabrikant »rg Wange-shetlN von hier, wohnhaft in Hambu a, Photograph Hermann ModuS hier wohnhaft und Arbeiter Carl Böltau. Dcm Möbus wird zur Last gelegt, durch Bo,iptegelung falscher Thalsachen daS Verwögen der Schützendeputation und der concurrtrenden Schützen rechtswidrig geschädigt zu haben; Wangersheim soll Bechülse habet geletftet &aben. Letzterer unib außerdem beschuldigt, in Hamburg das Vermögen des dortigen Ärugers vccetnS dadurch geschädigt zu haben daß er durch Unterdrückung der wahren That- sache daß der auf mehreren Schießkarten bezeichnete WangerSheim em und dieselbe Person war und durch Vorspiegelung der falschen Thatsache, er führe den Namm Jacooson, einen Jrrthum erregte. Böltau wird beschuldigt, er habe dem Wangelsheim zu der strafbaren Handlung hier in Hannover wissentlich Hülse geleistet, Auf früheren Schützenfesten soll WangershUm sich ähnliche Rechtswidrigkeiten haben zu Schulden tommm lassen. Die großen deutschen Schützenfeste zu B-emen, Frankfurt Stuttgart hat Wange.sheim besucht und zu Bremen einen Silberbarren im Werthe von 700 Thlr. Gold durch auffällige Kernschüsse gewonnen. Das Urthetl lautet w'.der Eöa^ersheim auf Fce.sprechung wegen des Falls in Hannover, wegen des in Hamburg auf schuldig und 4 Monate Gesängniß, 500 JL Geldstrafe und 2 Jahre Ehrverlust. Boltau wird wegen selbstständigen Betrugsversuchs zu 2 Monaten Gesängniß vörurthe.lt. Moons | wird sreigesprochen. ..
Eingesandt.
Gietzerr, 25. November.
Die gestrige zweite .Versammlung Lahrer Fechtmeister im Cis6 Klein (Schwinn) war dem edlen Zweck und dem schöaen Unternehmen gemäß vo r Fern und Nah äußerst zahlreich besucht.
Mit allgemeiner Zustimmung wurde der Verband Gießen qegrünbet und die innere Organisation desselben festgettellt Dem g schäftltchen Theil schloß sich ein ge- müthl'cher an, der in jeder Hinsicht als gelungen bezeichnet werden muß. Vorträge und komische Versteigerung wechselten mit einander ab und brachten der Verbandskasse ein schönes Sümmchen ein.
Eft um Mitternacht trennte sich d!e Versammlung und jeder ging wohl mit dem Bewußtsein nach Haus, einen vergnügten Ad nd verlebt zu haben.
Der gute Verlauf dieser ersten Verdandssitzung berechtigt zu den schönsten Hoffnungen für das Blühen und Gedeihen des jungen Verbundes. Wünschen wir daS B^ste. . . . m.
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