Heben 34 Anstalten tm vorigen Jahre eine reine Zunahme be6 VersicherunqSbeftande um 134 874 747 X Den stärksten Antheil an diesem Zuwachs hatte die Gothaer Lrbensoersicherungsbank mit 26240600 X Remzuwacks.
Für gestorbene Versicherte wurden tm Laufe deS vorigen JahreS 35 913 074 X anfällig und zur Auszahlung gebracht.
- Eine internationale Zusammenkunft eigener Art hat neulich an der deut sch- schweizerisch-französischen Grenze stattgefunden. Zwischen dem elsässischen Orte Pfettershausen, dem schweizerischen Dorfe Deurneverstn und dem französischen Dorfe Rechesy steht auf einer Anhöhe em Stein, der den Punkt bezeichnet, wo dle oben genannten drei Grenzen zufammenstotzen. Hier kamen die Lehrer jener drei Orte mit ihren Fmurn zusammen, lieber den Grenzstein hatte man einen oreiecklgen Tisch gestellt, auf welchem ein Mittagsmahl in froher Stimmung genossen wurde, wobei ein jeder Lehrer mit seiner Frau an derjenigen Seite des Tisches saß, bte auf fetnem he'matbltchen Boden stand. Zu dem Mahl lieferte ein jeder da« Getränk seines Landes; der Elsässer Riesling, der Schweizer Neuenburger, der Franzose Bordeaux Jn bet Mitte des Tisches war ein Pfahl eingesteckt mt derJ.schnft: »Internationaler Lchrer- congreß"; em j.der trank auf das Wohl seines Landes. Man war bis spät AdendS beisammen, ohne den Boden deS NachdarS zu betreten.
— sTheurer Wein.) Von einem Besuche der unter preußischer Verwaltung stehenden Cadinetsk llerei zu Kloster Erbach wird in der „Köln. Ztg." berichtet: Nach dem Jahre 1866 befolgte die preußische Verwaltung das nassauische Beispiel insofern, als auch sie die besten und charakteristischsten Weine eines jeden Jahrganges im Cabinrtskeller unterbringt. In den Handel kommen und kamen - auch zu nassauischer Z it — diese Weine nie; zum Thril gehen sie nach Berlin an den kaiserlichen Hof gegen Erlegung des von v-retdeten Taxatoren festgestellten Preises. Diese Taxe fallt selbstverständlich zuweilen recht hoch aus; das heute noch vorhandene beste Fatz Cabinetswein (ein halbes Stück 1868er Steinberger) war Ende der /0er Jahre auf 24,000 X, also auf 40 X das Liter, 30 X die gewöhnliche Nheinweinflasche geschätzt. Freilich versicherte auch unser damaliger Führer, daß er mit dreißig Frauenzimmern dreißig Tage lang jede einzelne Beere zu diesem Halbftück ausgelesen habe. Ey gibt nicht allzuviel der Glücklichen, die jemals unvermtschten Steinberger getrunken haben. Dieser, wie die meiste Rheingauer Weine, wird mit anderen, weniger theuren Weinen verstoßen, wcnn's gut geht, im Verhältniß von 1 : 3 oder 1 : 4 und dem Publikum erwächst daraus keinerlei Nachthetl. Die meisten, selbst die besten Rheingauer Weine haben nämlich einen entschieden herben Geschmack und trotz ihres Feuers, trotz ihres Reichtdums an Alkohol und trotz ihres Bouquets liegen sie „dünn" auf der Zunge. Alle diese Mängel schwinden nicht nur beim Verstich mit „vollerem" Wein, sondern das Bouquet macht sich auch viel kräftiger geltend und endlich haben die Rheingauer Weine so unendlich viel „R^sse", daß sie einer drei- bis vierfachen Menge andern Wemes ihren Charakter aufzudrücken vermögen.
— sPaccmte Stellen für Militäranwärter im Bezirke d-8 11. Armee-Corps.) Berga (Elster), Postamt, Landbriefträger, 450 X Gebalt und 60 X Wohnungsgeldzuschuß jährlich. Cassel, Bahnpostamt Nr. 26, Postschaffner im Begleitungsdienst, 800 X Gehalt und 180 X Wohnungsgeldzuschuß jährlich. Daselbst, Intendantur der königl- Schauspiele, Garderobe-Jnspector und Bühnen-Jnspicient, 1800 Gehalt jährlich nebst freier Wohnung, Gehalt steigend bis zu 2550 X jährlich. Hadamar, Bürgermeisteramt, Polizeidiener und Bürgermeistereibote, 450 X jährlich. Daselbst, Bürgermeisteramt, Feldhüter, 300 X jährlich. Hanau, Postamt, ständiger Vosthülss- bote, 1 X 80 $ Tagegeld. Homburg v- d. H-, Postschaffner 800 X @ebalt unb 144 X Wohnungsgeldzuschuß jährl ch. Offenbach a. M-, Postamt, Stadtvostbote, 750 X Gehalt und 180 X Wohnungsgeldzuschuß jährlich. Sachsenbausen (Waldeck), Postamt, ßanbbrtefträger, 450 X Gehalt und 60 X Wohnungsgeldzuschuß jährlich. Wiesbaden, Postamt, Postschaffner, 800 X Gehalt und 180 X Wohnuugsgeld- zuschutz jährlich. ____________
... btlliaen da sie auf das Interesse der Parteien, ihrer Vertreter und der fnnft bda her $erbanblung betbeiligten Personen nicht die zulässige und darum auch Kene Rücksicht nimmt Es werd sich dchhalo, abgesehen von Verhandlungen «an Zweifellos kurzer Dauer, als Regel empfehlen, die an einem Tage statlstndeuom Terminen tn geeigneten Zwischenräumen, etwa von ganzen oder halben Stunden an- ^uberautnen/ ©etober. Em jäher Todesfall, der die Familie eines hiesigen
WalerS in Trauer und Bestürzung versetzte, erregt namentlich m ärztlichen Kreisen 91 nHeLn Der 5jädrtge kerngesunde Knabe des Malers spielte mit einigen ?n 'ÄhÄm Straße. Einer derselben fand auf
!?nem'BcnaSSSai IWufen ein dicht mit Nost bedecktes sp.tz zulaustudes
S ftaÄ Samt? im Scherz den «naben deS Malecs tn die linke Wade. Wenige Minuten später schwoll der Fuß an, der Knabe klagte über Unwohlsein und mute iSttt eÄt metben. Trotzbrrn sofort d-°.Ä«,t- zur HÜI - S-ruf-a wurd-a, muBI„ pfifft frnAiIn8 Unter unsägl chen Schmerzen starb das blühende
sr;? ää'.:?-»*;
zuu eine owuw,, ~ i folgenden Plan: sie wußte ihrem Manne
Tilgung^zu Möglichen, ft4 F Gläubigers anzünde, bet dem
mebnaufba ™?6benfans6Slrbeü b"f omnun unb dadurch tn bte Lag« gesetzt werden mfirh, hteSrtuIb abiutraaen. Unb ganz fo, rote bas Weib es aukgeoacht^grschah (8: Snubau'rBachmann, b-m badurch em Schaden »an erwuchs an bdh-isitzt- sich eifrig beim Löschen, erfcidt ebenso-m-rote feine krnnb^ Mieberaufbau Arbeit unb zahlte bte 200 X ab. Dann oder schütz ihm ba8 ®‘ro”ffm « bekannte dem G°schödigt-n ferne Thai, I* M felbu bet 'an unb lcate auch tn der Gerichtssitzung unter sichtttch-N Zeichen te Reue -'n offmetz G.stSnbnitz ?b, roorauf et unter ännabme wlbetnbet Umfiänbe tu einer Gesängntßstrase van 2 Jahren 9 Monaten neru.thetlt wurde.
— sssortfchritte her Lebensversicherung in Deutschland s In den „Hildebrand- Eonrad'schen Jahrbüchern für VolkSrotrthfchast und Statistik ist eine entgehende Arbeit über Zustand und Fortschritte der d.-ut chen L-b-nsv-rstch-rungS- anstalten im Jahre 1883" erschienen. Di-silb- ist als Fortfetzavg bet alltSbrsich-n Nerofrentlichuna über ben gleichen Gegenstanb in dem jetzt eingegangenen „Lrerne Handelsblatt" attiuftben; jeto* ist insofern eine A-nberung eingetreten, al8 nur noch hti nnerationen ber tm deutschen Reiche doroictltr-nd-n BetfichetungSanitalt-n zur Darstelluna gebraM wrnden sind, roöhrend sich bte bisherigen Berichte tm „Bremer SanbelSblatt" auch auf die Anstalten in Deulfch-O.sterretch unb tn der deutschen ^^"^kVntnebmen dem Bericht, daß den gegenwärtig im deutschen Reichs bestchendcn nx n.h^sversiLerunasanstalten tm Jahre 1883 61752 PersvNkN beigetret.n sind und ihren Angehörigen damit Erbschaften im Betrage von 257985 ^b^ ^iQndet haben. Sm »raren am Schlüsse deS vorigen Jahres bet den gedachten 34 Anstalten 67?023 Personen mit zusammen 2 495 949 660 X auf den Todesfall versichert, wovon am te e^bStoeruÄ " für D-Mschlanb zu @otba 441 698 600 ^, auf bte Germania- in St^tm 254743 989 X. auf die Slultgmter Led<nsoeificherungs-und 200 404876 X auf die Leipziger Lebentzoersicheiungsgesellschast E o§?Ro I auf die Concordia« in Köln 153 356 961 X, auf die Karlsruher Allgemeine Verforaunasanstalt 142 408 842 X, auf die Lümcker Gesellschaft 122 729198 X, «nb auf die Berlinische LebensversichcrungSgesellschaft 104357109 X entfielen. Bn . hen ebeuaenannten 8 größten deutschen Lebensoerstcherungsanstalten, von Denen jede 1 m"hr als 100 Millionen Mark V-rsich rungtzbestand hat roaren fomft jufanunen
•i 7RR 22*s M oder nahezu zwei Drittel des gesammten Bestandes versichert.»
Nack Abfug ber SwbesLlle und sonstigen Abgänge ergab sich bei ben sömmi-
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