Ausgabe 
21.12.1884 Erstes Blatt
 
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rin Todesurtheil zu fällen, das anscheinend Neinsdorf, welcher brustkrank sei und vor- oussichtlich nicht mehr lange zu leben habe, wünsche, um sich mit dem Strahlenschein eines politischen Märtyrers zu umgeben. Der Vertheidiger vermuthet, daß Reinsdorf mehr faße und mehr auf sein Konto nehme, als er gethan habe. Vieles von den Be­kenntnissen Reinsdorfs erscheine nicht glaubwürdig. Der Oberreichsanwalt v. Secken­dorf hält dem gegenüber die Schuld der Angeklagten Reinsdorf, Rupsch und Küchler für völlig erwiesen und bemerkt, es sei wohl kaum jemals in der Kriminaljustiz dage­wesen, daß zwei bei einem Verbrechen beteiligte Personen sich beide blos beteiligt haben wollen, um das Verbrechen zu verhüten. Das Attentat sei bis zum letzten Ende vorbereitet gewesen, nur die höhere Hand der Vorsehung habe es zuletzt verhindert durch das Naßwerden der Zündschnur. Der Angeklagte Reinsdorf erklärte schließlich, er habe die Wahrheit gesagt. Reinsdorf erging sich dabei in ungebührlichen Redens­arten, so daß ihm der Präsident androhte, er werde ihm das Wort entziehen. Reinsdorf erwiderte darauf, er wolle lieber sterben, als in das Zuchthaus gehen. Die Verkün­digung des Urtheils ist auf nächsten Montag, Mittags 12 Uhr, anberaumt.

Esten, 18. Drcemder. DieRhem.-Wests. Zig." veröffentlicht eine von über 4000 Beamten, Meistern und Arbeitern deS Bochumer Vereins für Bergbau- und Guß- stahlfabrikaiton unterzeichnete Adresse an Bismarck, wort« ihrem schmerzlichen Bedauern über das RetchStagsvotum vom 15. d. M. Ausdruck gegeben und gegen dasselbe pro testtrt wird. Gleichzeitig fordern die Unterzetchuer ihre deutschen Mitarbeiter auf, sich gleich ihnen jeder mit einem Groschen jährlichen Maximalbettrage an einer beabsich­tigten Sammlung zu bethetligen, um für die laufende 3jährige Retchstagsperiode die jährlich geforderte Summe von 20,000 JL aufzubrtngen und dem Reichskanzler zur freien Verfügung zu überweisen.

London, 19. December. DemReuter'schen Bureau" wird aus Mel­bourne gemeldet, es gehe dort das Gerücht, daß auf einzelnen Theilen Neu- Britanniens, Neu-Irlands, der Admiralitäts-Inseln und aus einem Theile der Nordküste von Neu-Guinea die deutsche Flagge gehißt sei.

Nach weiteren Ermittelungen scheint der Inhalt der von der Polizei gestern in Dover beschlagnahmten Kiste nicht Dynamit, sondern Pulver, welches zur Sprengung von Minen angewandt wird, gewesen zu sein.

Daily News" erfahren, der König von Belgien habe den Wunsch geäußert, daß einige erprobte englische Officiere Dienst im Gebiete des Congo unter der afrikanischen Gesellschaft nehmen.

Lokales.

Gietzen, 20. December. (Sitzung der Stadtverordneten vom 18. December.) Anwesend: Herr Bürgermeister Bramm, Herr Beigeordneter Heß, von Setten der Stadtverordneten die Herren: Batst, Gail, Georgi, Haustein, Hoch, Homberger, Lüdeking, Ad. Noll, Petri, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wortmann.

Die Rechnung der Armenkasie vom Jahre 1883/84 weist nach an Einnahmen: Ordentliche 43 616 63, außerordentliche 9130 63, in Summa JL 53 547 26. Die Ausgaben betragen: Ordentliche JL 43 364.45, außerordentlich JL 9115, in Summa JL 52479.45. Der Kapitalstock beträgt JL 253 978.44. Das Gesuch des Herrn Weißbindermeisters Ludwig Petri III. um käuflicheUeberlassung städtischen Geländes vom Hofraume der höheren Töchterschule, welchem Gesuche tn der früheren Form nicht stattgegeben wurde, wird in der neueren Fassung entsprochen. In Folge erhobener Beschwerde deS Herrn MetzgermeisterS Meister wegen der ihm zugemutheten Reinigung des Trottoirs in dem zwischen den Häusern deS Genannten und des Herrn Georg Petri befindlichen Gäßchens haben Erhebungen betreffs der Eigenthumsverhältniffe fragl. Gäßchens stattgefunden, nach welchen die Anlieger auf daS Eigenthumsrecht vor- behältlich deS UeberwandlungSrechteS verzichten. Der auf Grund dieser Erklärungen gestellte Antrag der Baudeputation, die Reinigung des Gäßchens auf städtische Kosten zu übernehmen, falls die Anlieger Eigenthumsansprüche an dasselbe nicht erheben, wird angenommen. Den Fluthgraben in der Bahnhofstraße betr., wird mttgethellt, daß ein Gesuch einer Anzahl Häuserbesitzer, welchen als Anliegern wegen unterlassener Reinigung dieses Grabend Polizeibefehle zugegangen sind, vorliege, in welchem dieselben die ihnen angesonnene Verpflichrung zum Reinigen des Grabens in AbrebeJtellen und von dieser Pflicht entbunden sein wollen. ES wird dem Anträge der Baudeputation entsprechend beschlossen, den Gesuchstellern mitzutheilen, daß die Pflicht zur Reinigung des Grabens von Setten der Stadt aufgehört habe, seitdem kein städtisches Wasser mehr in denselben geführt wird. Die durch die in Nr. 294 desGießener Anzeiger" befindliche Bekanntmachung tn Betreff der Sperrung des Parallelwegs nach dem Güterschuppen der Köln-Gießener Bahn in der Hauptsache veranlaßte Eingabe der Bewohner der südlich der Bahnhöfe gelegenen Stadttheile, tn welcher u. A. auch die Verbesserung der Paffage auf der Frankfurter Straße, speciell am Utbergang der Ober­hessischen Eisenbahnen, angestrebt wird, kommt zur Vorlage; Beschluß hierüber wird jedoch nicht gefaßt, da betr. ded Weges nach dem Güterschuppen der Köln-Gießener Bahn die elngeleiteten Erhebungen über die Eigenthumsverhältniffe an gen. Weg noch nicht abgeschlossen sind. Die zur Ausstattung der neuen Polizeistation am Selters- Ihor erforderlichen Mobilien werden zur Anschaffung genehmigt, desgl. soll Kosteuoor- anschlag über eine herzustellende Telephonverbindung zwischen dieser Station und der Polizeiwache in der Weidengasse eingefordert werden.

Am Mittwoch Abend feierte der akad. theol. Verein im Cafä Ebel in her­gebrachter Weise sein WeihnachtSfest. An demselben nahmen mit anderen Gästen auch die Professoren der Theologie der htefigen Universität Theil. Die Feier begann damit, daß die Theilnehmer um den prächtig geschmückten Christbaum mit seinen brennenden Lichtern geschaart, daS bekannte und so ergreifende WeihnachtSlted:Stille Nacht heilige Nacht" fangen.

Nachdem sich die Anwesenden niedergelassen, wurde die wettere Feier durch eine warme Ansprache des Präses deS Vereins eingelettet. Bei heiterem geselligen Verkehr in ächt studentischer Weise folgten Gesänge und Ansprachen, Vertheilung der Geschenke an bte einzelnen Verelnsglieder.

Später überreichte noch eine besondere Commission, welche die Aufgabe hatte die Heiterkeit möglichst zu steigern, jedem der Anwesenden eine kleine Gabe, wobei sich der Beschenkte gefallen lassen mußte, durch einen beigefügten poetischen Erguß, der die Vorzüge des Betroffenen besang oder die Fehler desselben in zwar satyrischer, aber nicht verletzender Weise geiselte, treffend gezeichnet zu werden. Die kleinen laut vorgetragenen Poesien ernteten den täuschendsten Beifall der Hörer.

, . Dieser höchst heitere Theil des Festes fand einen ernsten, würdigen Abschluß Vortragende daran erinnerte, daß der WeihnachtSbaum, an dessen Schmuck unb Glanz man sich hier erfreut habe, nun noch Anderen eine Freude bereiten solle. ES geschah dies mit den Worten:

ES freute uns ChrtstbäumchenS Schein Nun soll es Andern zur Freude sein! EineSchwester" bat mich, d'ran zu denken, Sie will es armen Kindern schenken, Denen Vater und Mutter tobt. D'rum benken wir bes Herrn Gebot, Daß, bte barmherzig gegen ein Kind, Selig vom Herrn gepriesen sind.

D rum wollen wir ihnen ein Scherflein weih'n; Die Herren werden es wohl verzeihen Und werden lassen es gern gescheht, Wenn mit demTeller" herum wir geh'n.

von fröhlichen Gebern wurde darauf in wenigen Minuten die nicht unbedeutende Gabe von 33 JC. gespendet, welche bereits derSchwester" übergeben worben sind.

Möge solches auch bei anderen, bte ähnliche Feste tn heiterer Weise begehen, Nachahmung finben.

Gietzen, 20. December. Schwurgerichtsverhanblung am 19. l. MtS. gegen Wilhelm Schwarz, Kaufmann von Biebrich, wegen Meineids.

Derselbe war beschuldigt:

er am 15. November 1883 zu Gießen vor der Kammer für Handelssachen des Großh. Landgerichts der Provinz Oberhessen, einem zu Eidesabnahmen zuständigen Gerichte, den ihm in dem Wechselproteste beS Friedrich Haustein -u Gießen gegen ihn vom Kläger zugeschobenen unb durch Beweisbeschluß des Gerichts angeorbneten Eid wissentlich falsch geschworen habe

Die Geschworenen bejahten die ihnen vorgelegte Schuldfrage unb wurde ®$»arj beniflemöfj in eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren, sowie zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren verurtheilt/ Gleichzeitig wurde b e ®efuint6 abgesprochen, j- wieder als Zeuge oder Sachverständiger eidlich vernommen zu werden. °

Vermischtes.

Mitthettung^"' 2° $)<ambtL DieFranks. Ztg." vom 18. dS. enthält nachstehend»

Mit Gegenwärtigem erlaube mir, die öffentliche Aufmerksamkeit auf einen Miß- fianb ju lenfen, wejcber ni^t nur gesetzwidrig, sondern auch lebensgefährlich ar»? «L. tin? itdrm nach Gießen einfahrenden Reisenden ist.

Auf Station G ehen befindet sich nämlich an Stelle einer f. Z. abgerissenen lieber» führung e.n 9?tdeauübergang von zwölf befahrenen Schienengeleisen. auf welchen nicht nur täglich 43 Perfonenzüge ein- nnd ausfahren unb durchschnittlich k?/^^Stunde -'n Güterzug geht, sondern auch Tag unb Nacht fast ohne Unter, Rangirgeschäft besorgt wird, und zwar von beiden Seiten. Inder Mitte auf dem Uebergang verkehren durchschnittlich 50-60 Fuhrwerke, viele Personen, ist zu verwundern, daß nicht längst ein Masten. Unglück h la Steglitz und Hanau eingetreten ist und nur der übergroßen Umsicht älterer <T^i,mcrD mu® man banfen, daß bis jetzt größeres Unglück vermieden worden ist. Daß Wagen unb Passanten oft stundenlang die Oeffaung der Barriere abwarten müssen, macht weder auf bad Betriebsamt noch auf bte Directton mehr einen Ein- beide doch oft genug auf diesbezügliche Reklamationen verfügt, eSsolle stets das Rangtten eingestellt und Passanten durchgelassen werden". Ob diese An- Ebnung durchführbar ist, scheint die betreffenden Stellen wenig zu kümmern. Wehe dem Wärter, wenn ein Unglück während seiner Dienstzeit paffht; er hat seine In. struction unterschrieben und wird bestraft. Schon vor einem Jahr erlaubte ich mir, dem Eisenbahnminister diese selben Zustände klarzulegen. Sofort wurde eine Brücke an bret mrfcjiebenen Stellen vermessen, bte Sache aber bann ad acta gelegt. Der k « flna ?u bembetreffenben Uebergang aber ist schlimmer geworden; man muß wegen beS gesteigerten Verkehrs noch länger warten unb noch mehr Gefahren beim Ueber. Weiten ber Bahn ertragen. Von einer wirksamen Beleuchtung bei jetziger Jahreszeit mnrVat £!n,e Rede sein, eS brennen nämlich nur drei Örtlicher auf diesen zwölf Gleisen. Meine Reclamation bet dem Elsenbahnminister hat übrigens doch einen Er- f°lg gehabt. Die Elsenbahnbireclion Hannover hat mir nämlich klar zu machen ver- sucht, baß bie Eisenbahn schon längere Zett existirt, ein Umstand, von welchem nirgends die Rebe gewesen und ber auch niemals bestritten war. a. 8.

Literarisches.

Don der im Verlage der Deutschen Verlags-Anstalt (vorm. Ed. Hallberqer) in k ll!!?art^^,etnenben Pracht-Ausgabe von Göthe s Werken, illustrirt von ersten Künstlern, herausgegeben von Prof. H. Düntzer, liegen uns jetzt die Lieferungen bis 80 vor, und demnächst stehen auch die Schlußlieferungen zu erwarten, so daß dieses herrliche Prachtwerk noch vor Weihnachten vollständig vorlregen wird. Es ist chon so mel zum Lobe dieser Ausgabe gesagt worden, daß uns kaum noch etwas zu sagen übrig bleibt, wollen wir nicht inyner und immer wiederholen, daß es ein Werk ist, auf das der deutsche Buchhandel nnd mit ihm unsere Option stolz sein muß. Die sorgfältige Revision des Textes, die der auf diesem Gebiet berühmte Herausgeber be- sorgt, der prächtige klare Druck und die Eleganz der Ausstattting würden allein schon hmreichen, diese Ausgabe über alle anderen bisher erschienenen Ausgaben der Werke unseres unsterblichen Dichterfürsten zu erheben. Zu diesen Vorzügen gesellen sich aber noch in wahrhaft künstlerischer Pracht und Ausführung die Illustrationen, die in reicher Fülle die geschilderten Personen und Situationen veranschaulichen und welche diese Zusjzabe zu emem Prachtwerk ersten Ranges machen- Nehmen wir ferner noch die tl9! des Preises und die Bequemlichkeit der Anschaffung hinzu, so dürfen wir wohl mit Recht behaupten, daß dieses Prachtwerk in keiner gebildeten deutschen Familie fehlen sollte.

Theater.

Wegen Unwohlsein des Herrn Halm mußte die für Freitag bestimmte Benefiz- Vorstellung des Fräulein Sommer aufgeschoben werden. Wir wollen hoffen, daß es zu Gunsten der Benefiziantin geschehen ist, da das Haus leider nur spärlich besucht war.

An Stelle berschönen Klosterbäuerin" mußteber Bummelfritze" ins Feld rücken und machte bte Aufführung, bte zwar eine Reprise war, aber lange ad acta gelegen hatte, einen recht günstigen Eindruck.

Besonders verdient machten sich bte Herren Hendrich (Stahlberg) unb Voigt (Rohrmann), sowie Herr Director Herrmann in der Titelrolle. Auch bte Damen­rollen befanden sich in guten Händen, besonders gefiel Frau Größer als Tante Lämmchen, die für das Fach ber komischen Alten prädestinttt ist. Thekla fand tn Fräulein Barnow eine geeignete Repräsentantin und Fiäuletn F. Eng, der unsere Anerkennung als Leonie imFrauenkampf" durch den Theaterzettel entgangen war (an Stelle der auf dem betr. Zettel genannten Frau Director Herrmann-Jhm welche plötzlich erkrankt war, trat Fräulein Eng), stattete die kleine Rolle der Sophie' mit vieler Ltebenswürbtgkett aus. Fräulein Sommer gab ein fesches urwüchsiges Dienstmädchen. Beim Zusammenwirken so günstiger Factoren fand die alte Posse von Jacobson und Wilken allerseits freundliche Aufnahme.a

Eingesandt.

_ . Gietzen, 20. December.

Wer von ober nach bem Bahnhof in Lang-Göns gehen und den Fußweg benutzen will, ber versäume nicht, bei nasser Witterung, sich mit Stelzen zu versehen wenn er von den neuen Häusern am Berg nicht bis über bie Fußknöchel durch den Morast patschen will. Ein Fußgänger.

Handel und Verkehr.

Gießen, den20. December. Auf dem heutigen Markt kostete? Butter per Pfund ** 0.9010)5, Hühnereier pr. Stück 78 H, Käse St. 58 4, Käsematte 23 4, Erbsen pr.f Liter 20 H, Linsen 28 H, Tauben per Paar 0,500,60 Ä Hühner per Stück JL 0.851.00, Hahnen pr. Stück JL 1.001.50, Enten per Stück JL 1.401.70 Gänse per Pfund 5060 H, Welsche JL 0.000.00, Ochsenfleisch per Pfund 6670 H, Kuh- und Rindfleisch 5460 Schweinefleisch 5060 4, Hammelfleiich 6068 Kalbfleisch 5000 Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.003.50, Milch per Liter 1216 Zwiebeln per Ctr. JL 4.000.00, Weißkraut pr. Stück 47

r "Zur Forderung und Erleichterung des Neujahrsbriesverkehrs in Gietzen können Briefe, Postkarten und Drucksachen für den Ort, deren Bestellung inben Nachmittagsstunden des 31. December bezw. am 1. Januar, Vormittags, ge­wünscht wird, bereits vom 26. December ab zur Einlieferung gelangen.

Der Absender hat derartige Briefe rc-, welche einzeln durch Postwerthzeichen ranklrt sem müssen, in einen Briefumschlag zu legen und diesen mit der Auf­schrift zu versehen:

r'-H"rin frankirte Neujahrsbriefe für den Ort. An das Kaiser­liche Postamt Gießen.

Diese Umschläge, derm Frankirung nicht in Anspruch genommen wird, können entweder an den Annahmeschaltern abgegeben oder, soweit es der Umfang gestattet, in den Briefkasten gelegt werden. Beim Postamte werden die Umschläge'geöffnet, die Einlagen zogleich nach Bestellrevieren geordnet, die Briefe ?c. aber einstweilen aufbe= wahrt und ettt am 31. December, Nachmittags, bezw. am 1. Januar, Vorm., bestellt.

Ausdrücklich wird bemerkt daß die Maßregel sich lediglich auf die in Gietzen verbleibenden frankirten Briefe rc. erstreckt.

Zuv gefl. Beachtung.

Schriftliche Anfragen wegen AuskunftserthMung über Inserate rc. können wtr nur dann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort fcdf,clea» tft. Ueber Inserate bezüglich deren Offerten einjurei^n find, ist die zu

re'.ner.el Uuskunttsertheilungen befugt. Offertenbrirse sind soweit keine bostin mt:« gegentheiligev Abmachungen getreten wurden in der Erpedltisn abzuholen.