Ausgabe 
20.1.1884 Erstes Blatt
 
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Äerfloflenen Jahre. Die Zahl der Eingänge, welche in 18 Sitzungen zu erledigen waren, beüef ^rr^Heichelheim sprach dem bisherigen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter im Namen der Mitglieder der Handelskammer den Dank der Kammer für ihre sorg­fältige Führung der Geschäfte aus. Die übrigen Mitglieder schließen sich dem Danke durch Erheben von den Sitzen an. t . . .

Hierauf schritt die Kammer zur Wahl des Vorsitzenden und des Stellvertreters desselben für das Geschäftsjahr 1884. Zum Vorsitzenden wurde mit 5 Summen Herr Eduard Silberetsen, zum Stellvertreter mit 4 Stimmen Herr L- Georgi von Neuem gewählt. u _

Beide Herren nehmen die Wahl dankend an. __

Der Vorsitzende macht der Kammer darauf die Mittheilung, daß die Acten über die im Deermber v. I- ftattgehabten Neuwahlen von dem Ministerium deS Innern »ub der Justiz zurückgekommen seien. Die Wahlen sind bestätigtc worden.

Ein Schreiben deS Herrn Dr. Landgraf tn Mannheim ersucht um Ueber- sendung eines Verzeichnisses der hiesigen Cigarren- und Tabakfabrikanten. Dem Wunsche soll willfahrt werden.

Vermischte».

Hamburg, 18. Januar. Der am 11. Januar hier Verhaftete, welcher deS DynamitattentatS in Frankiurt verdächtig Ist, ist Schriftsetzer und heiß Friedrich August ReinSdorf (nicht Rahlsdorf. Seine Papiere lauten auf Reimstorf. Er ist aus Sachsen gebürtig). Kurz vor seiner Verhaftung soll es zwei Compltcen gelungen sein, nach England zu flüchten. Reinsdorf soll verschiedene Vorbeßrasungen gehabt haben und auch tn den Hödelproceß verwickelt gewesen sein.

Frankfurt a. M-, 18. Januar. Der des Dynamit - Attentats Verdächtige scheint Schriftsetzer Friedrich August ReinSdorf zu sein, der sich in den Jahren 1877 und 1878 in Leipzig aufgehalten hat. Dort hat er in den soclaldemokratischen Ver­sammlungen, tn welchen er den anarchistischen Standpunkt vertrat, sich öfters bemerk« lich gemacht. Seine Ansichten fanden den lebhaftesten Widerspruch der Socialdemo- kraten Marx'scher Richtung und sein Auftreten hat oft zu tumultuarischen Scenen Veranlassung gegeben. Wenn wir nicht irren, hatte Reinsdorf tn Letpzig sich zuerst Len Namen Bernstein beigelegt und sein wirklicher Name würbe erst später

bekannt. »

Mannheim, 18. Januar. Bei hiesigen, der socialdemokratischen Partei an­gehörenden Personen werden seit einigen Tagen sehr umfassende Haussuchungen noch fortgesetzt vorgenommen. Es führte eine solche gestern zur wetteren Verhaftung etnes Arbeiters Namens Mtldenberger. D'e vor einigen Tagen durch die Polizei mit Beschlag belegte Kiste enthielt einige Tausend Exemplare der neuesten Nummer deS ZüricherSoclaldemokrat". Der hiesigen Behöroe war über das Eintreffen der ver­dächtigen Kiste eine diesbezügliche Anzeige von Tuttlingen aus zugegangen.

(Die Mädchenmörder Schenk und Genossen.j Je weiter die polizeiliche Unter­suchung über die Gebrüder Schenk und den Mitschuldigen Schlossarek fortschreitet, mit um so größerer Klarheit stellen sich olle die ungeheuerlichen Thaten dar, die mit bei­spielloser Verwegenheit von diesem Verbrecherconsortium im Laufe der letzten Jahre auSgeführt worden sind. Es war ein planmäßiges Vorgehen, welches die Mölder befolgten und waS die Frechheit Hugo Schenks besonders markant erscheinen läßt, ist, daß der Mann, kaum daß daS eine Opfer beseitigt ist, schon daran denkt, dos zweite nus dem Leben zu schaffen. Im Monate März des vorigen Jahres wird er nach ver­büßter zweijähriger Haft entlassen; er knüpft die Bekanntschaft mit den beiden TtmolS an. die bald darauf unter Mörderhand enden; er köderte Theresia Ketterl, welche die Bekanntschaft mit ihm mit ihrem Leben bezahlen muß, und während ihm die Organe der Polizeibehörde schon auf der F-rse sind, begeht er noch den Mord an Rosa Ferenczy. Dabet unterhält er mit zwei anderen Mädchen, Josephine Eder und Emilie Höchs- Mann, einen sehr intimen Verkehr und correspondirt mit so und so viel anderen Mädchen. Fürwahr, eine Systematik des Verbrechens, wir sie in so grausamer Kalt­blütigkeit selten angewendet fein mag. Und ihm zur Seite die beiden Helfershelfer: der eine der leibliche Bruder, der andere ein Schlosser, der, zu träge und verworfen, sich auf ehrlichem Wege sein Brod zu verdienen, lieber zum Verbrechen greift. Karl ^Schenk, der Anfangs entschieden leugnete, irgend welchen Antheil an den seinem Bruber zur Last gelegten Verbrechen zu haben und einen gewissen zuversichtlichen Trotz zur Schau trug, hat nunmehr auch das Geständniß abgelegt, in Gemeinschaft mit seinem Bruder Hugo die Köchin Theresia Ketterl zu Anfang des Monats August 1883 in der Nähe von Lilienfeld erschossen und dann ins Wasser geworfen zu haben. Damit -erscheint nun diese von Hugo Schenk energisch geleugnete Mordthat auch erwiesen. Nach abgelegtem Geftändniß verließ den Büreaudiener Karl Schenk seine Fassung und er, der früher so zuversichtlich gewesen, ist jetzt gebrochen. So viel demnach bis jetzt festfteht, hat Schlossarek tn den Fällen Timal und Ferenczy, Karl Schenk tm Falle Ketterl Mithülfe geleistet. Immer aber war selbstverständlich Hugo Schenk dabei. Der Umstand, daß die Köchin Kettcrl erschossen wurde, mühin denselben Tod fand, wie die bisher unbekannt gebliebene Ermordete aus dem Payerbacher Graben, hat diese letztere Affatre wieder in den Vordergrund gerückt. Die Polizeibehörde befaßt sich ein» gehevdst mit diesem noch nicht aufgeklärten Morde und es wurde die Verfügung getroffen, daß die seiner Zeit aufgefundenen Effecten der ermordeten Frauensperson mach Wien gebracht werden, damit man dieselben möglicherweise hier agnoscire. Die polizeilichen Erhebungen dürften kaum vor drei Wochen beendet fein, dann erst werden Die Verhafteten dem Landesgerichte eingeltefert werden. Hugo Schenk ist ein Mann Lem das Epithetonschön" ohne weiteres beigelegt werden kann. Seine einnehmenden Gesichttzzüge, die Sorgfalt, die er auf seine Erscheinung verwendete, seine gefälligen, weltmännischen Manieren und die gebildete Ausdrucksweise, deren er sich bediente Ilaffen es begreiflich erscheinen, daß er auf Frauenherzen Eindruck machen konnte! Dieser beabsichtigte Eindruck muß tn den vorliegenden Fällen um so größer und nach­haltiger gewesen sein, als Schenk vornämlich mit alternden Mädchen verkehrte, die ohnehin an den Mann ihrer Wahl keine so hohen Anforderungen stellen, und so erscheint rs begründet, daß sowohl Theresia Ketterl als Rosa Ferenczy ihren Bekannten von Dem noblen und schönen Mann erzählten, den sie zum Geliebten hätten und daß Emilie HöchSmann iu dem Wahne bestärkt werden konnte, Schenk sei (wie er ihr vorgeredM rin Graf ober ein Fürst, der als politisch Compromittirter sich nicht als solcher zu «kennen geben dürfe. Hugo Schenk war stets elegant und nach der neuesten Mode gekleidet. Er tragt gegenwärtig bloß einen sorgfältig gepflegten Schnurrbart, der Backenbart ist rasirt. - Durch die eingeleiteten Erhebungen erscheint es übrigens so gut wie nwiesen, daß Hugo Schenk neben der gewerbsmäßigen Ermordung von hetrathslustigen Mädchen auch noch Verbrechen in anderer Richtung verübt haben muß Darauf deutet wohl auch der Umstand hin, daß sich Sonntag Vormittags bet der Wiener Polizeibehörde ein Juwelier meldete, der folgende Angaben machte: Im Sommer des vorigen Jahres sei ein etwa 35jähriger Mann, auf welchen die Personsbeschreibuna Hugo Schenks vollkommen paßt, zu ihm in das Geschäft gekommen, habe sich für einen russischen Bauunternehmer ausgegeben, der im Begriff stehe, sich zu verehelichen, und habe ein schönes Brautgeschenk zu kaufen gewünscht. Der Fremde ließ sich verschiedenen Schmuck vorlegen und wählte dann einen im Werthe von mehreren tausend Gulden Dann machte er verschiedene Versuche, diesen Schmuck von dem Juwelier heraus^ -Abstand darauf, den Schmuck nicht aus den Händen zu geben, <£e nicht der Kaufschilling erlegt sei. Der Fremde entfernte sich, versprach, am nächsten Tage zu kommen und den Schmuck zu kaufen; er kam aber nicht. Es ist auch durch r*1 <bc§ Schwagers der Emilie Höchsmann, Herrn Zwierzina, erwiesen, daß

sich Schenk im vorigen Sommer im Besitze einer Perlenschnur befand, die einen be­deutenden Werth reprasentirte. Ferner hat Hugo Schenk freiwillig gestanden sich SÄp l883 Raubattentate an einem Müllergesellen Podbera zu haben, und es ist nunmehr auch erwiesen, W Obwohl die Verletzung des Müllers Podbera

f(Jm ff doch davon und ist heute wieder hergestellt. Schlossarek ist seit Sonntag erkrankt; man steht dem Ausbruch etnes typhösen Fiebers Sil A^egen, der Anfangs eine an das Thierische grenzende Indolenz an

den Tag gelegt hat und sitzt ganz niedergeschmettert ist. Es dürfte sich die Noth- wendigkeit der Ileberführung Schloßareks in das Jnauisitenspital des Landesaertchts Herausstellen. Auch Karl Schenk's Befinden hat sich verschlimmert

m 17 ^apuor. <3n Neuenkamp, einem zu der benachbarten Büraer-

meisterei Neukirchen gehörigen Hofe, ist heute Mittaa der K Q" infnim» X facher Mord, darunter ein Selbstmord, verübt wordemEin MannNamens ^ucks Lödtcte ein junges Mädchen und dessen Mutter und Vater theils durch Schnitte in än

Hals, theils durch Schüsse und als er den eiligst von Opladen herbeigeholten GenSdarmen erblickte, tödtete er sich selbst durch einen Schnitt in den Hals.

London, 17. Januar. Das Gamant - Kohlenbergwerk in Cromamman in Wales war am Mittwoch der Schauplatz eines entsetzlichen Unglücks. Um 5 Uhr früh fuhren 11 Bergleute und 1 Junge in der Förderschale zur Schicht an. Kaum waren sie eingeftiegen, so riß das Förderseil und die Schale stürzte tn den tiefen Schacht, wobei alle zwölf Personen das Leben verloren. Einige der Leichen waren so ver­stümmelt und zermalmt, daß sie nicht tbentifictrt werben konnten. DaS Kohlenwerk ist Eigenthum des Parlamentsmitglieds Mr. Pugh.

Gingesandt.

Gießen, den 15. Januar.

Wie wir vernehmen, begeht am 2. Februar (SamStog) der hiesige Zither-Verein AlpenröSchen" sein diesjähriges Stiftungsfest in den Localitäten desCasöLeib" und hat Herr Director Braut!echt in freundlichster Weise dem Verein für diese Gelegen­heit seine Bühne zur Verfügung gestellt. Das überaus reichhaltige Programm, das zur Zeit zwar tn allen seinen Punkten noch nicht ganz aufgestellt ist, aber in Kurzem veröffentlicht werden kann, bietet die Gewißheit, auf einen tn jeder Weise, sowohl tn musikalischer als in geselliger Hinsicht genußreichen Abend rechnen zu dürfen und werden sicherlich alle Freunde und Gönner deS Vereins, welchen zum Theil die angenehmen Stunden von früheren Stiftungsfesten tn lieber Erinnerung geblieben sind, nicht ermangeln, auch diesmal wieder thre Anhänglichkeit durch recht zahlreichen Besuch zu bethäiig e n.

'4 alt, Ehefrau des pensionirten

Verkäufe und Verpachtungen, Betheiligungen, Stellen-Vakanzen etc.

werden am sichersten durch Annoncen in zweckentsprechenden Zeitungen zur Kenntniß der bez. Reflektanten gebracht; die einlaufenden Offerten werden den Inserenten im Original zugesandt. Nähere Auskunft ertheilt die Annoncen-Expedition von Rudolf Moste, Frankfurt a. M-, Roßmarkt Nr. 3. 73 1

Handel und Verkehr.

Gießen, den 19.Januar. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund JL 0.750.85, Hühnereier per Stück. 68 Enteneier per Stück 00 H, Gänse­eier per Stck- 1200 H, Käse Stck. 59 Käsematte 3 Erbsen per Liter 20 Linsen 32 Tauben per Paar 801,00 Hühner per Stück Jl. 1.201.50, Hahnen per Stück X 1.301.80, Enten per Stück 2000.00, Ochsenfleisch per Pfund 7000 Kuh- und Rindfleisch 5460 Kalbfleisch 5054 Schweinefleisch

6000 Hammelfleisch 6070 H, Kartoffeln per 100 Kilo Jk 3.504.00, Milch

per Liter 1318 Gänse per Pfd. 4 4060, Zwiebeln per Ctr. JL 900, Weiß­kraut per Hundert 58.

FraWkfurr 0. M.» 19. Januar, Nachmittags 2 Uhr Miu. (Telegraphisch« Coursbericht. Mitaerheilt durch das Bankgeschäft Albert Kaufmann in Gießer:.) Creditactien 263, Staatsbahnactien 269V», Galizier 249, Lombarden 12OV2, Nord- westbahnactien, Gotthardbahnactien 893/a, Darmstädter - Bankactien 1527/8,

Disconto Commcmdit 193, Oesterr. (Silberrente 67%, 4% Ungar. Goldrertte 751/ie, 4o/o 1880er Russen 71Vig, 5°/o 1877r Russen 90% 2. Orient-Anleihe 56V<, 4^6 Spanier 59Va, 5% Rumänische Rente 935/&, 4u/0 Unific. Egypter 68%, 5% Türken 9%s, Marienburger, Hess. Ludwigsbahnact. Tendenz:.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

Januar: 14. Restaurateur Gustav Carl Hermann Wilhelm Gühlholz mit Anna Henriette Letb, Tochter des verstorbenen Gastwttths Philipp Leib zu Gießen. 15. Maurer Christian Carl Alexander Haubach mit Eleonore Wilhelmine Friederike Heil, Tochter des Gastwirtys Carl Christian Heil zu Gießen. 16. Taglöhner Ludwig Zehner mit Anna Margarethe Roos, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Friedrich Roos zu Gießen. 16. Bäcker Carl Conrad Friedrich Schreiner zu Gießen mit Margarethe Henriette Nicolai, Tochter des Gerbers Heinrich Nicolai II. zu Herborn.

Eheschließungen.

Januar: 16. Taglohner Johannes Christian Grebe, Wittwer, mit Katharine Rupp, Tochter des verstorbenen Oeconomen Johann Georg Rupp zu Gießen. 16 Kauf­mann Julius Berthold Benjamin Ehlert mit Bettchen Walldorf, Tochter des Handels­manns Herz Walldorf zu Gießen. 17. Der Garntsons-Audstkur Georg Heinrich Kock zu Gießen^^ mtt 3ulte Dieffenbach, Tochter des Ingenieurs Dr. Otto Dieffenbach

_ n Geborene.

_ , Januar: 3. Ein Sohn von auswärts, Carl Hermann. 6. Dem Schneider Johannes Diehl eine Tochter, Anna Marte Katharine. 11. Dem D'ätar bei der Main- Weser-Bahn Adam Meier eine Tochter, Anna Marie Katharine Elisabeth. 12. Ein Sohn von auswärts, Thomas. 12. Dem Hautboisten im 2. Großh. Hessischen Jnfanterie- Regiment (Großherzog) Nr. 116 Hermann Krapp eine Tochter^^ Rosalie ßoutfe Wilhelmine Henriette Bertha 13. Dem Weißbinder Carl Döpfer ein Sobn Carh Heller eine Tochter. 14. Dem Optikus Otto Rühl eine Tochter. 14. Dem Schneidermeister Ludwig Christian Bourgeois eine Tochter Hermine. 14. Dem Hülfsführer bei der Oberhessischen Bahn Johannes Seth ein Sohn, Carl Friedrich. 15. Dem Schneider Johann Peter Leilich eine 9'nrhter Ottilie grfeberife. 15. Dem Posthilfsbote Eberhard Peter Ruhl eine Tochter Anna ÄÄm Dem Schlosser bei der Oberhessischeu Bahn Ludwig Hewrich

Gestorbene.

Januar: 12. Anna Elisabethe Katharine Auguste 1

Hilfsbremsers Emil Günther- 13. Kaufmann Js^aac aa des

sm ju awsa'O

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Giebeu

Evangelisch - G-m-tnde. '

Getraute.

D,eff-n?ach/d-?Jngeni-°vr'lOtto^V unb 3utlc

ben ®,w R°ngi«r^attGrün -in- Tvchier, August-, geboren den Ä. ®£m Schr°'n°r Georg Beck -,n Sohn, Heinrich Franz Karl, geboren 6e6orenDbenI19n®eccm6errifenbrC^r j?atI ®lßUcr elne Tochter, Marie Phtllppine, alt 79 Jahre, gestorben < Kürschnermetster dahier, -in Wittwer,

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Gröningen, am 18. Ja Großh. Bürgermeisterei ( 507 Leidich.

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