bewilligt. Eine Reihe anderer Etatsposten gelangten, den Beschlüffen der Com- Mission entsprechend, zur Erledigung. — Morgen Fortsetzung der Etats- Berathung.
London, 15. December. Durch die Erploston unter einem Bogen der London-Bridge hat die Brücke selbst keinen Schaden gelitten, in einer großen Anzahl von Waarenläden und Häusern wurden aber die Fenster zertrümmert, über die Urheber der Exploston ist noch nichts ermittelt.
— Ein Telegramm der Times" aus Hongkong von gestern bestätigt den Ausbruch einer Empörung in Korea mit dem Hinzufügen, dieselbe sei erfolgt, während zu Ehren des englischen General-Consuls ein Banket stattgefunden habe, ein Sohn des Königs und sechs der Minister seien ermordet oder in die Berge geflohen, die in Korea sich aufhaltenden Engländer befänden stch in Sicherheit, auf dem Fluffe bei der Hauptstadt Säul sei ein englisches Kanonenboot angekommen. Eine Depesche des „Standard" aus Shanghai von gestern sagt über die Vorgänge in Söul, es sei am 7. d. Mts. zwischen Chinesen und Japanesen zu einem Kampfe gekommen, das Gebäude der japanesischen Gesandtschaft sei niedergebrannt worden, der chinesische, bei der japanesischen Regierung beglaubigte Gesandte, der sich gegenwärtig in Shanghai aushalte, sei aufgesordert worden, sich nach Söul zu begeben.
Leipzig, den 15. December. In öffentlicher Sitzung des vereinigten zweiten und dritten Senats des Reichsgerichts begann heute Vormittag 9 Uhr in dem Schwurgerichtssaale des Landgerichtsgebäudes der Prozeß wider Reinsdorf und Genossen. Der Gerichtshof besteht aus dem Senatspräsidenten Drenkmann als Vorsitzenden und den Reichsgerichtsrätben Thewalt, Schwarz, Kirchhoff, Krüger, Stechow, Petsch, Dr. Spieß, Kienitz, Dr. Freiesleben, Dr. Mittelstädt, Schaper, o. Bezold, Calame. Die Anklage vertreten Oberreichsanwalt v- Seckendorfs und der erste Staatsanwalt Treplin, das Protokoll führt der Kanzleirath Schleiger. Angeklagt sind: 1) der Schriftsetzer Friedrich August Reinsdorf aus Pegau wegen Anstiftung zum Hochverrath, zum Mordversuch und zur Brandstiftung, 2) der Schriftsetzer Emil Küchler aus Elberfeld und 8) der Sattlergeselle Franz Reinhold Rupsch aus Roßbach a. S- wegen Hochoerraths, Mordversuchs und Brandstiftung, 4) der Weber Karl Bachmann aus Triptis wegen Mordversuchs und Brandstiftung, 5) der Schuhmacher Karl Holzhauer, 6) der Färber Fritz Soehnyen, 7) der Bandwirker Karl Rheinbach und 8) der Knopfarbeiter August Toellner, sämmtlich aus Barmen, wegen Theilnahme am Hochverrath, am Mordversuch und au der Brandstiftung. Als Verlheidiger fungiren: Justizrath Fenner für Reinsdorf, Justizrath Bussenius für Küchler, Rechtsanwalt Dr. Thomsen für Rupsch, Rechtsanwalt Dr- Seelig für Bachmann, Holzhauer, Soehngen, Rheinbach und Toellner.
Nach dem Aufruf der 48 geladenen Zeugen und der 6 Sachverständigen beginnt die Verhandlung. Zuerst wurde Angeklagter Bachmann vernommen, welcher zugiebt, von Reinsdorf bestimmt worden zu fehl, im Willemsen'schen Rcslaurant zu Elberfeld die Dynamitexplosion auszuführen und sie auch ausgeführt zu haben- Bachmann will aber die Gefährlichkeit des Dynamit nicht gekannt, sondern nur beabsichtigt haben, die Gäste, welche bei Willemsen verkehren, durch einen heftigen Knall zu erschrecken. Die Aussagen Bachmanns lauten gegen Reinsdorf sehr belastend- Angeklagter Reinsdorf erklärt sich in Betreff, der Elberfelder Explosion als nichtschuldig und sagt, die Angaben Bachmanns seien Phantasien. Reinsdorf bezeichnet sich als Anarchist und erläutert das Wort „Anarchie" dahin, dieselbe sei ein Gescllschaftszuftand, welcher es jedem normal angelegten Menschen ermögliche, die höchste Stufe der Bildung und Entwickelung zu erreichen, es sei nöthig, die Menschen von übermäßiger Arbeit zu entlasten, ihnen Kummer und Noth abzunehmen, sie von allem natürlichen Zwang zu befreien und die Dummheit und den Aberglauben aus der Welt zu schaffen; das seien die Ziele der anarchistischen Gesellschaft. Vom Präsidenten befragt, ob Attentate auf gekrönte Häupter und überhaupt Dynamitattentate zu den Mitteln gehören, womit die anarchistische Partei ihre Bestrebungen zur Durchführung bringen wolle, antwortet Reinsdorf, die Anarchie schreibe keine taktischen Mittel vor, sie überlasse es jedem Einzelnen zu handeln, wie er wolle. Weiter befragt, was er über Dynamitattentate denke, antwortet Reinsdorf: „Herr Präsident, ich überlasse es ihnen, die äußerstes Konsequenzen zu ziehen, ich will dessentwegen, was ich vorgetragen, oerurtheilt sein".
Aucy in der Nachmittagssitzung wurde ausschließlich üb°r das (Siotrrdoer Dynamttattentat verhandelt. Gegenüber den schweren belastenden Aussagen der abgehörten Zeugen, Polizetcommissar Gottschalk, Frau Dr. Hartmann, Kellner vrenke und des Mitangeklagten KÜLler, sämmtlich aus Elberfeld, verblieb der Angeklagte Reintzdorf bet seinem System d s Leugnens. Reinsdorf versuchte alle ihm nachthetltgen Aussagen als wahrheitSwtdrtg zu verdächtigen und beschuldigt auch den UntersuchungS, rtchter, die Aussagen der Zeugen in der Voruntersuchung nach seinem Gefallen protokollarisch festgestellt zu haben. Bet seiner Vernehmung suchte er seine Darlegungen über die Theorien der anarchistischen Parteien mit groben Ausfällen gegen die Fürsten zu verbinden, der Präsident verhinderte jedoch energisch dieses Vorhaben.
Linz, 15. December. Gestern wurden in Urfahr durch einen höheren Wiener Polizeibeamten vier Anarchisten verhaftet. Die vorgefundenen Bestandthetle einer Buchdruckpcksse, sowie Projecttle und Flugschriften wurden in Beschlag genommen.
London, 15. December. Eine telegraphische Meldung aus Debbeh von heute besagt, daß General Wolseley heute Morgen daselbst mit dem Generalstabe etngetroffcn fei und sodann den Marsch nach Kortt fortgesetzt habe.
Die diplomatische Vorgeschichte der Erwerbung Angra pequenas.
Dem bereits veröffentlichten diplomatischen Aktenstücke über die deusche Colonialpolitik in Südafrika sind wettere über Angra Pequena gefolgt und zwar außerordentlich lehrreiche und interessante. Auf die Einzelheiten der 54 Aktenstück; und Noten können wir natürlich nicht etngehen, wir thetlen aber das Wesentliche der betn ff enbtn Verhandlungen mit.
Der Grund der Einmischung des deutschen Reichcd in die Colontalunternehmungen nördlich vom Oranjcfluß, resp. in Angra Pquena war wieder ein sehr natür- iKbet und berechtigter, eS fehlte nämlich in den dortigen Gegenden den deutschen Eolomsten- beziehentlich dem vielgenannten Unternehmen des Bremer Groß-Kauf, mannes Lüderitz jeder staatliche Schutz und es gelangten dteserhalb Klagen an das RetchSkanzlecamt. Fürst Bismarck ließ nun durch den deutschen Botschafter, Graf Münster, in London bei der englischen Regierung anfragen, ob sie Besitzrechte auf jene Küstenländer Afrikas geltend mache und den staatlichen Schutz dortiger Colontften übernehme. Darauf lehnte Lord Granville, der englische Minister des Auswärtigen es kurz ab, baß England für die dortigen, von deutschen Colonisten gegründeten Unternehmungen irgend welchen Schutz übernehmen könne und stellte aber gleichzeitig In einer sehr Sewundene« Note die Behauptung auf, daß England die Geltendmachung von Souoerän.tätsrechten einer fremden Macht m jenen Länderstrichen als einem Etu- g:iff in die Legitimität der englischen Interessen ansehen müsse.
m t Diese seltsame Antwort gab dem Fürsten Bismarck Anlaß, sich in einer längeren Note über den Ursprung der englischen legitimen Ansprüche auf jene Länder, über die England weder Souveränitats- noch Schutzrechte übe, zu erkundigen und verschiedene Auffassungen der englischen Colonialregierungen zu bemängeln. Die Antwort von Seiten Englands auf J><efe beutfe^e Note war — Schweigen und Zögern; Lord Gran- dachte wahrscheinlich im Verein m<t dem den deutschen Colonisten in Südafrika allerlei Schwierigkeiten bereitenden englischen Colonialmin'fter Lord Derby durch Verschleppung die Einmischung Deutschlands in die südafrikanischen Angel eg erch eiten zu verhindern. 0
die Rechnung diplomatischer Winkelzüge Englands zog nun aber Fürst nüSJI? einen kühnen Strich, ©r «Harte in einer Note an den deutschen Consul in der Hauptstadt des englischen Südafrikas, daß alle Besitzungen von Deutschen nördlich des Oranjeflusses unter deutschem Schutze ständen und gleichzeitig ging an bi^“?l f(ÖeK9te8iEine Ro^ des deutschen auswärtigen Amtes ab, worin auS- gesührt wurde, daß das deutsche Reich berechtigt sei, den Unternehmungen seiner Staatsangehörigen in denjenigen Thetlen Südafrikas, in welchen nicht schon die Oberhoheit und der staatliche Schutz einer andern Macht bestehe, Schutz zu gewähren. Wenige Wochen darauf wird auch der deutsche Botschafter in London angewiesen, England auzuzeigen, daß Deutschland eine nachträgliche Besitzergreifung der südafrikanisch^
Küstenländer vom Eapland bis zur Wallfischbai durch England nicht anerkenne. Gleichzetttg wird auch der englischen Regierung zu verstehen gegeben, daß Deutschland ein gutes Einvernehmen mit England zwar Hochschätze, aber diesem Einvernehmen keine LebensMteressen der deutschen Nation opfern könne.
Diese deutliche Sprache bewirkte einen Umschlag in London; am 19. Juli erkannte England daS deutsche Protectorat über Angra Pcquena an und am 29. September begrüßte die englische Regierung die deutsche als Nachbar in Südafrika und genehmigte eine deutsch-englische Commission, die etwaige weitere Länder- streitigketteu gütlich schlichten solle.
Lokales.
Gießen, 16. December. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 18. December 1884, Nachmittags 4 Uhr.
1. Stellung der Armenkassen-Rcchnung vom Jahr 1883/84
2. Gesuch des WeißbtndermeisterS L u d w i g P e t r t III. um käufliche Ueberlaffung städtischen Gelände«. " *
3. Das Gäßchen zwischen den Häusern deS Georg Petri und des Metzgers Meister auf dem Seltersweg.
4. Den Fluthzraben in der Bahnhofstraße betr.
5. Ueberschwemmungen in der Stephansmark.
6. Verbindung des Seltersbergs mit den Bahnhöfen.
7. Den Weg von der Oberhesstschen Eisenbahn nach dem Güterschoppeu der Coln-Mindener Eisenbahn betr.
8. Errichtung einer Poltzeistatton am Seltersthor.
9. Zurückoergütung von Octrot auf Steinkohlen.
10. Kostendecrrturen.
Gießen, 16. December. Schwurgericht Soerhandlung am 15. l. MtS. ErfolgWinter von Leihgestern wegen Körperverletzung mit tödtlichem Derselbe war angeklagt:
daß er am 6. August I. I. im Felde bei Leihgestern den Karl Ott von da mittelst etms gefährlichen Werkzeugs, nämlich einer Schaferschippe. vorsätzlich an der G-.sundhett beschädigt und dadurch den Tod desselben verursacht habe.
Die Geschworenen erkannten den Angeschuldtgten jedoch für ntchtschuldig und wurde derselbe demgemäß von Strafe und Kosten frelgesprochen.
Gießen, 16. December. Wie die „3L H. V." melden, ist Bau-Accessist vr. Hesse, seither aus dem Kretsbauamt in Gießen, als HülfSarbetter in daS Ministerium berufen worden.
vermischtes.
Frankfurt a. M-, 11. December. fEtn seltsamer ConcmS.j Gestern wurde in einem Concurse Inventar gemacht, dasselbe bestand in einem Brette, einem alten Tische, lahmen Stuhl und einem wurmstichigen Bette; als Baarvermögen waren 9 A vorhanden. Dieser Nettomasse stehen Forderungen von 12,000 JC. gegenüber.
— Als ein Zeichen der Zeit regtflrtrt eS die „Düsselo. Volksztg.", daß am 3. dsS. Mts. in der Druckerei ihres Blattes ein Dienstmädchen erschien, um die Adresse threS in Metz garntsontrenden Geliebten auf 100 Brttf - Couverts aufdrucken zu lassen.
— Zu Kempten im Allgäu wurde kürzlich ein legtttmattonSloser Landstreicher vorgeführt, der den Herren von der Polizei viel Arbeit machte, denn erst nach langem Verhör konnte festgestellt werden, daß er ein gewisser Anton Jankowski auS MitschiSko im Brombergtschen war. Das wäre nun nichts Merkwürdiges, denn eS ist gar nichts seltenes, daß die Herren Landstreicher nicht mit der Sprache heraus wollen. Was die Polizei in Erstaunen setzte, war der Umstand, daß dieser Mensch es fertig gebracht, 19, schreibe neunzehn Jahre beschäftigungslos auf der Landstraße zu leben. Das geht noch über den Zigeuner.
— Auf dem Hof Haina bet Wolfskehlen wurde ein Knecht beim Häckselschnetden von der Maschine, welche durch etn Göpelwerk betrieben wirb, am Halstuch erfaßt und erdrosselt, so daß er sofort feinen Geist aufgab.
— Eine ergreifende Illustration des Kapitels von den „Enterbten" haben in diesen Tagen zwei Vorgänge in Berlin und Wien geliefert In Berlin handelte eS stch um einen armen Studenten, der in feiner bedrängten Lage ein mit glänzenden Studienzeugntssen belegtes Gesuch an die städtische Behörde richtete, worin er um Beschäftigung bet den nächtlichen Straßenreinigungsarbeiten bat. Dem Ansuchen wurde willfahrt, der Student übernahm die Arbeit und widmete sich bet Tage den w'ssen- schaftlichen Arbeiten, bi§ der seltsame Fall durch die Zeitungen in die O.ffentltchkett kam. Nun griff die Wohlthätigkeit der Berliner in erfolgreichster Weise ein. Aehnlich gestaltete sich die Wiener Affairs. Ein Student, der zuerst b'e Prager Universität besucht und sich bann nach Wien gewendet, wurde am 1. Dcc mder als Häftling dem Rtchter des Bezirksgerichts Alsergrund vorgcsührt. Er war Nachts von der Sicher- heitswache halb erfroren aufgefunden worden. Es stellte sich heraus, daß er feiner Quartierfrau, einer Tischlerswittwe, mit einer Schuld von 18 fl 40 kr. „durchgebrsnnl" war und daß er dann den Versuch gemacht hatte, sich von einem Bahnzuge überfahren zu lassen, doch war er von dazu kommenden Leuten verscheucht worden. Da er sich mit Zurücklassung der erwähnten Schuld aus seinem Unterstandsorte heimlich entfernt hatte, stand er vor dem Gerichte, dem er in geradezu erschütternder Welse seine Lage schildert«'. Die als Zeugin vorgeladene Quartlergebenn. obgleich selbst ganz mittellos, redete dem Studenten in wärmster Weise bas Wort unb erklärte eindringlich daß sie stch nicht als benachtheiligt betrachte, da ja der „funfle Herr", der immer äußerst fl.-itzig gewesen sei, in die Lage kommen könne, die Schuld später zu bezahlen. Dem Richter wurde es hierdurch ermöglicht, ein sretsprechendes Eikenntn ß zu fällen, dem er bewegt htnzufügte: „Ich gestehe, daß ich Theilnahme für Sie empfinde, aber leider vermag ich selbst nichts für Sie zu thim Nun, heute bleiben Sie bei uns noch tm Arreste; es wird Ihnen hier Speise gereicht werden. Geben Sie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht auf/ In der That wurde dem jungen Manne durch wohlthätige Menschen geholfen. Kosttage, HauSlehrerstellen und dergleichen wurden ihm von allen Seiten angeboten. Aber wie groß ist die Zahl der hungernden Studenten, die unbeachtet von dem großen Publikum ein beklagenswerthes Dasein fristen und in den meisten Fällen noch einer sehr unsicheren unb drangvollen Zukunft entgegensehtn! Wir führen diese Fälle an, weil sich die Meisten heute daran gewöhnt haben, indem „armen @iubtnt;n* nur noch einen tragikomischen Typus (Bettelftudent) zu erblicken, während in Wirklichkeit unS hier eine der düstersten Setten unserer socialen Zustände entgegentriit- Wie da am Besten zu helfen unb wenigstens das Schlimmste zu mtlbcrn, ist wohl des Nachdenkens aller fühlenden Menschen werth.
Einge^anvt.
Gießen, 15. December.
Die gestrige Weihnachtsfeier des »Verbandes Gießen der Reichsoberfechtschule Magdeburg" auf Lony'S Bierk-ller verlies in der schönsten Welse. Nach Abbrennung des schön geschmückten Christbaumes begrüßte der Fechtmeister B. die Versammlung unb wies kurz auf den edlen Zweck der Fechtschule hin. Die darauf folgenden Vorträge deS Gesangvereins „Harmonie" und des „Zitherkranzes" ernteten den verdienten Beifall. Unter der regsten Aufmerksamkeit fand alsdann die Verloosung der von b«n Mitgliedern und Gönnern des Vereins gest'fteten zahlreichen Geschenke statt- Wi-groß der Zudrang des Publikums war, erhellt aus dem Umstand, daß kur» nach Eröffnung der Feier sämmtliche Loose vergriffen waren. Leiber hatte die Verloosung so viel Zeit in Anspruch genommen, boß von den geplanten erheiternden Vorträgen nur ein kleiner Theil gehalten werben konnte. Wiederum etn schöner BewetS, welche Sympathie diesem Wohlthätigkeilsoeretne von Seiten der hiesigen Bevölkerung entgegengebracht wird. Dem neuen Verbände, wie überhaupt der edlen Sache wünschen wir etn kräftiges Wachsen, Blühen und Gedeihen!
Schiffs Nachrichten.
Bremen, 15. Decimber. sPer transatlantischen Telegraphj Der Postdampfer EmS, Capt- Chr. Leist, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 3. December von Bremen und am 4. December von Southampton adgegange« mir, tft ge.te rn 7 Uhr Morgens wohlbehalten In Newymk angekommen.f


