Handel und Verkehr
Rother Weizen at 14.80, weißer Weizen at 14.70, >afer at 6.35, Kartoffeln at —
Limburg, 15. October. !
Korn at 12.60, Gerste at 8.00, Hafer at
macht der Khedive alle Anstrengungen, um die Minister im Amte zu halten, was aus dem Schreiben hervorgeht, welches er an den Ministerpräsidenten Nubar Pascha gerichtet hat. In demselben betont der Khedive die Verpflichtung der egyptischen Negierung, den Ministerpräsidenten und den Finanzminister schadlos zu halten, falls die internationalen Gerichtshöfe die Beschlagnahme des Privatvermägens beider Minister wegen ihrer finanziellen Maßregeln aussprechen sollten. — Die aus dem Sudan vorliegenden Nachrichten lassen erkennen, daß sich die Situation General Gordon's fortgesetzt bessert. Derselbe bekämpft zur Zeit erfolgreich die Rebellen in der Provinz Sennaar, wie er auch die Steuern eintreibt und ist der ganze Nil von Berber bis nach Sennaar, der am blauen Nil gelegenen Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, in seinen Händen.
In Peru wollen noch immer keine ruhigeren Zustände Platz greisen. Jetzt macht sich gegen den Präsidenten Iglesias eine immer mächtiger werdende Bewegung geltend, deren Leiter der General Caceres ist. Die Bewegung zu Gunsten der Präsidentschaft Caceres' nimmt im Süden und Centrum des Landes zu und hat ihm General Canevaro 4000 gut organisirte Truppen zur Ver- fügung gestellt.
Vermischtes.
Berlin, 12. Oktober. Eine Katastrophe, die den sofortigen Tod eines Menschen und die lebensgefährliche Verletzung zweier andern Personen zur Folge hatte, trug sich heute Nachmittag in der dritten Stunde auf dem Grundstück Schwedterstraße 28, Ecke der Koftanten-Allee, zu. Die 4. Etage eines Seitenflügels wird von einem Pyrotechniker Callwttz bewohnt, gleichzeitig aber auch theilweife a!8 Laboratorium für an- zuferttgende FeuerwerkSkörper benutzt. Kurz nach 2 Uhr erhielt Callwitz den Besuch eines jungen Menschen, dessen Name bisher nicht zu ermitteln war, der sich, während C. in der Küche zu ihun hatte, mit einer brennenden Cigarre im Munde in daS Labo-
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Frankfurt, 15. October. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu at 2.70-3.30, Stroh at 2.00—2.30, Eier das Hundert at 5 40—6.00, Butter
1. Qualität at 1.15, 2. Qualität at 1.20, Kartoffeln per Centner at 1.75—2.00, Kohlrabi 3-4 H pr. St., Erbsen 100 Kg. 24.00—32.00 Nothkraut pr. St. 10—20 Poularden at 0-0, Huhn^L 1.00—2.00, 1 Ente at 2.00—2.70, 1 Taube 40-60 H, Hahn at 1.90-2.00, Gans at 4-7.00, Welsche at 5.00-8.00
Telegraphische Depescherr.
toolff’6 telss». Torrespondem-Vmeea«.
Berlin, 15. Oktober. Se. K. K. Hoheit der Kronprinz trifft am Mittag des 24. dsS Mtü. hier ein und wird TagS darauf die Sitzungen des StaatSrathS eröffnen. Die Kronprinzliche Familie kehrt erst einige Zett später hierher zurück.
— Der „Reichs-Anz. meldet: Der Provtoztalsteuerdirector Jordan (Magdeburg) ist zum Mitglied des StaatSrathS ernannt.
— Die „Nordd. Allg. Ztg.^ hört, daß die Bemühungen, für deutsche Firmen, welche im Golf von Guinea Handel treiben und Niederlassungen besitzen, ein gemeinsames Organ zum Verkehr mit der RetchSregierung zu schaffen, erfolgreich gewesen seien. In Hamburg habe sich ein Syndikat für Westafrika gebildet, welchem biS jetzt Wörmann, Jantzen, Thormälen, Wödber und Brohm, Gödelt, Witt und Busch, G- L. Geiser und Max Brumbach beigetreten sind.
— Dieselbe Zeitung berichtet: Der technischen Commission für Seeschifffahrt, welche am 13. b. M. hier zusammengetreten ist, wird auch eine Vorlage über die Ausrüstung der Seeschiffe mit NahrungS- und Heilmitteln, insbesondere mit spectellen Mitteln gegen Skorbut zugehen, wozu daS Auftreten deS Skorbuts auf deutschen Kauffahrteischiffen Anlaß gegeben hat.
— Gutem Vernehmen nach wird Se. Majestät der Kaiser Ende dieses oder Anfang des nächsten MonatL zu mehrtägigem Aufenthalte nach Wernigerode sich begeben, um einer Einladung deS Grafen Stolberg zu Jagden auf Roth- und Schwarzwild Folge zu leisten.
Frankfurt a. M., 15. October. Der Landgraf Friedrich von Hessen ist heute früh hier gestorben.
Kiel, 15. October. Die „Kieler Ztg." meldet: Prinz Heinrich hat sich heute bei der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität inscribirt.
Brüssel, 15. October. „Echo" meldet anläßlich der Communalwahlen, Sonntag werde in Antwerpen eine beträchtliche Truppenzahl zur Verhinderung von Ruhestörungen concentrirt.
Paris, 15. October. Die Budget-Commission lehnte die Vorschläge Tirard's bezüglich Herstellung des Budget-Gleichgewichts ab und beschloß, an den früheren Beschlüssen festzuhalten. Sie wird am Freitag Herrn Ferry über die Mittel zur Herbeiführung neuer Ersparnisse hören.
AubervillierS, 15. October. Heute früh ist hier ein sporadischer Todesfall an der Cholera vorgekommen.
Rom, 15. October. Cholerabericht vom 14. dsS. MtS. ES kamen vor: In den Provinzen Alessandria 3 Erkrankungen und 2 Todesfall, Aqutla 9 Erkrank- unaen und 6 Todesfälle, BreScta 2 Erkrankung«- und 1 Todesfall, Caserta 2 ErkrankungS- und 2 Todesfälle, Cremona 4 Erkrankungen und 3 Todesfälle, Cuneo 41 Erkrankungen und 15 Todesfälle, Genua 11 Erkrankungen und 15 Todesfälle, Modena 2 Erkankungen und 1 Todesfall, Neapel 125 ErkrankungS- und 57 TodeS- fälle, davon in der Stadt Neapel 95 Erkrankungen und 47 Todesfälle, Novara 4 Erkrankungen und 5 Todesfälle, Parma 1 Erkrankung und 1 Todesfall, Pavia 15 Erkrankungen und 3 Todesfälle, Pesaro 4 Erkrankungen und 3 Todesfälle, Reggio nell' Emilia 1 Erkrankung und 3 Todesfälle, Rovtgo 2 Erkrankungen und 1 Todesfall.
Paris, 15. October. Eine Depesche des Generals Stiere de l'Jsle meldet: Oberst Donnier nahm nach einem glänzenden Gefecht am 10. d. M. eine die Festung Chu beherrschende Höhe weg — einen Stützpunkt des großen verschanzten Lagers, welches von 5 kaffemattirten Forts gedeckt wird. Die Chinesen versuchten TagS darauf wieder zum Angriff überzugehen, aber unsere Artillerie richtete so großen Schaden unter ihnen an, daß sie in der Richtung nach Langson entflohen, ihre Verluste werden auf 3000 Mann veranschlagt, unter denselben ihr commanbtrenber General. Unsere Verluste betragen 20 Tobe, barunter 1 Ossicter, unb 90 Verwundete, worunter 2 Offictere. Die von dem Obersten Dannier geschlagenen chinesischen Truppen gehörten den besten Truppen deS Kaiserreichs an, waren gut bewaffnet und manöverirten nach europäischer Weise. Stiere de l'JSle betrachtet die Invasion in Tongktng als vollständig zum Stillstand gebracht. Nach her amtlichen Liste betragen unsere Verluste in der RekognoScirung am 8. ds. bet Tamust 16 Tobte und 49 Verwundete.
Petersburg, 15. October. Aus den erstatteten Bericht von der vollzogenen Kiellegung der Panzerschiffe „Katharina", „Tschesme" und „Sinope" und der Grundsteinlegung der Sewastopeler Trockendocks hat der Kaiser folgendes Telegramm an den General-Admiral Großfürsten Alexis gerichtet: „Ich danke für den Bericht und freue mich der begonnenen Wiedergeburt der Flotte für das Schwarze Meer. Gebe Gott ihr den Geist der alten braven Flotten- Mannschaft, damit sie dem Vaterlande treu und würdig diene." Das Telegramm wird durch Tagesbefehl des General-Admirals bekannt gemacht.
Kairo, 15. October. Entsprechend dem Schreiben des Finanzministers vom 13. September, welches die Suspension der Amortisirung der unificirten Schuld anordnete, versügte das Ministerium heute, daß die Zahlung der Einnahmen aus Eisenbahnen und Telegraphen an die Staatsschuldenkasse am 16. October, die Zahlung der übrigen Einnahmen und speciell der für die Staatsschuld bestimmten Einkünfte am 26. October wieder ausgenommen werden.
Washington, 15. October. Bei den gestrigen Staatswahlen für Ohio siegten die Republikaner mit einer Majorität von 16000 bis 20,000 St. Nach den aus West-Virginien vorliegenden Wahlberichten erzielten die Demokraten eine Majorität von 5000 Stimmen.
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rätotium begeben haben soll. Wenige Minuten später hörte man einen donnerähnlichen Knall, während gleichzeitig eine mächtige, von einer Hellen Stichflamme begleitete Rauchwolke aus den Fmstern berC-'schen Wohnung, sowie aus bem zertrümmerten Dachstuhl brang unb ein förmlicher Regen von Mauersteinen, Dachziegeln, Balken u. s. w. herab- stürzte. Die zufällig auf dem Hofe befinbliche Frau eines dort wohnenben Maurer« F., sowie ein vieljährtges Ktnb wurden von den herabfallenden Stein» und Schuttmassen überschüttet. Frau F. hatte neben Verletzungen im Gesicht unb an den Händen einen complicirten Armbruch und das Kind so schwere Kopfverletzungen davongetragen, daß Selbe in ärztliche Behandlung gegeben werden mußten- Beim Eintreffen der ersten Spritzen brannte die C 'sche Wohnung, sowie ein großer Theil des Dachstuhls. In die brennenden Räume vorbringend, fanden die Löschmannschaften den muthmaßlichen Urheber der Katastrophe, jenen Eingang« erwähnten jungen Mann, tobt im Zimmer liegen- Derselbe würbe sofort in bas Odductionshauö geschafft. Die Adlöschung«- arbeiten zogen sich bi« gegen 6 Uhr hin. r r ~
Berlin, 15. October. Bei einem gestern Abenb ausgebrochenen Feuer im Depot ber großen Berliner Pferbebahn (Schönebera) würbe, wie jetzt festgestellt, ein Theil bes Depot« in Asche gelegt. Von ca. 400 Pferbestänben blieben 296 intakt. Sämmt- liebe Pferde sind gerettet: soweit biß jetzt übersehbar, sind 10 Wagen verbrannt. Die verbrannten Vorräthe sind nickt sehr bedeutend, da in dem abgebrannten Thetle nur die Tagesrationen lagerten. Die Gesellschaft erleidet keinen Schaden, da Alles versichert ist. Gegenwärtig ist eine Commission auf der Brandstelle anwesend zur Feststellung der Höhe des Schadens. Der Betrieb ist in keiner Weife gestört. Die verbrannten Gebäude waren nicht Eigenthum ber Pferbebahngesellschaft, sondern gemiethet.
Lampertheim, 13. Octcber. „WaS ein Dörnchen geben will, spitzt sich bet Seit* Gestern Abend begaben sich die hier stattonitten beiden Gensdarmen in die Wohnung eines gewissen Hetweck, um denselben zur Abbüßung einer Forststrafe nach Lorsch adzuführen. AlS der eine GenSdarm den Herweck, ber sich renitent zeigte, packen wollte, schlich sich ber 13jährige Sohn des Herweck hinter den Gensdarmen Weyrich und stach demselben ein Messer in den Rücken. Weyrich ist schwer verletzt und hatte großen Blutverlust, lebensgefährlich soll die Wunde jedoch nicht sein. Der Junge sowohl wie fein Vater wurden heute geschlossen nach Lorsch abgeführt. DaS sind die Folgen der Erziehung, die tagtägliche Unterhaltung in vielen Familien ist: „ich steche Dich zusammen, ich drehe Dir's Messer im Leib herum u. s. w *
Stolp, 9. Oktober. Wie noch ber Aberglaube auf dem Lande herrscht, zeigt folgende Affaire: Im Jahre 1882 starb in bem Dorfe Woblanst die Schwiegermutter deS Tagelöhners Mielke unb im Jahre barauf vier seiner Kinber. Dieser Umstand brachte den abergläubigen Menschen zu der Annahme, daß seine verstorbene Schwiegermutter ein „Neuntödttr" fein müsse, vor dem man erst Ruhe habe, wenn man der Leiche den Kopf abgestochen. Er verständigte sich deshalb mit den Tagelöhnern Damaschke unb Fischer unb begaben sich btefe bret Männer nun in ber Nacht vom 12. zum 13. Mat, mit Spaten versehen, nach bem Frtebhof, öffneten ba« Grab und den Sarg, sahen aber von bem Abstechen des Kopfes ab, ba, wie sie angeben, ber „Neuntödter sich nicht mehr rührte." Gegen alle Drei würbe in Folge beffen die Anklage erhoben, Mielke entging jeboch seiner Strafe, denn er folgte nach einem halben Jahre seinen Kindern in den Tod, während Damaschke gestern von ber hiesigen Strafkammer mit 10 Tagen Gefängntß bestraft mürbe. Gegen Fischer, ber nicht erschienen war, mürbe zmangsweise Labung beschlossen.
Eltville, 13. October. Der Mörber beS Taglöhnets Michael Rieth ist in ber Person de« AmtSboten Becker hier bereits verhaftet. Wie man bem „Rhein. Cour." schreibt, hat Becker bem ihn verhaftenben GenSbarmen, bte schauderhafte That begangen zu haben, bereit« eingestanden. Da« Messer, mit bem er den Morb verbracht, will er in ben Rhein geworfen haben. Becker und Rieth wohnten in demselben Hause und lebten feit längerer Zttt in Feindschaft.
Paris, 13. October. Der gestern von Pari« abgegangene Luftballon von Saint ValeS landete bei Saint Soupplet (Seine unb Marne). ValeS bemerkte, baß bas Thermometer, baS 9 Grab auf brr Erbe gezeigt hatte, bei 1000 bi« 1600 Mir. über berfelben auf 14 Grad stieg. Man schließt daraus, baß baS kalte Weiter der letzten Tage nicht von Dauer fein wird. — Heute Nacht gegen 1 Uhr verhafteten die Polizei- Agenten bet einem Weinwirib einen alten Mann, welcher daS WirthShaus nicht verlassen wollte. Zum Polizeicommffsar geführt, stellte eS sich heraus, daß derselbe 104 Jahre zählte uno aus der Irrenanstalt von Sichre entwichen war.
Theater.
—d. Gießen, 16. October.
Die vielbesprochene Novität „Der Probepfeil- von Oscar Blumenthal ging gestern über unsere Bühne.
Der Inhalt des Stückes ist kurz folgender: Der alte joviale Baron Leopold v. b. Egge hat die Absicht, seinen geliebten Neffen Hellmuth mit Beata, der Tochter seines Freundes, des Grafen Dohnegg, zu verhetrathen; bem steht nur eines im Wege, bte beiden wollen einander nicht. Hellmuth ist von einer glühenden Leidenschaft für eine geistreiche und reizende Wittwe, die Hortense von Walnack, erfaßt; Beate ist im Begriff, ihr Herz an ihren Klavierlehrer zu vergeben, einen schwarzlockigen Polen von diScreter Herkunft, für den alle Damen, besonders ober sie und ihre an ber Clavier- seuche erkrankte Mutter schwärmen, während ber alte Graf am liebsten allen Clavier- spielern bte Hände in lebenslänglichen GypSoerbanb legen möchte. Der Baron ist durch diese Sachlage nicht entmuthigt; er sieht in den allerersten Neigungen ber betben nur einen Probepfetl deS kleinen Schelmen mit bem Köcher, ber, ohne Widerhacken sich leicht wieder ausziehen laßt. Während er mit Hortense einen feinen Wort- und Jntrtguenkrtea beginnt, bestrebt er sich, den Polen Bogumil Krasinskt, gegen den ein dunkler Verdacht in ihm aufsteigt, zu entlarven. Sein Freund, ber Rittmeister von Debenroth schafft ihm unwiberlegliche Beweise, daß Krasinskt zu Genua unter bem Namen Enrico Pasaua ein arme« Mädchen schändlich bestohlen unb betrogen hat; und in bem Augenblick, wo am Schluffe eines musikalischen Feste« im Hause beS Grafen bte entzückten Damen dem polnischen Compontsten ben Lorberkranz fpenben, tritt ber Baron vor, beweist, baß ber Pole seine Kompositionen gestohlen hat unb baß er ein elender Betrüger, ein musikalischer Tartüffe ist, ber es nur auf Beaten« Mitgift abgesehen hatte. Deren junges Herzchen blutet nicht lange; sie verliebt sich rasch In Hellmuth, ber seinerseits burch bte Entdeckung, daß Hortense eine alte Jugendliebe de« borntrten Rittmeister« ist, bedeutend ernüchtert ist; bte beiden haben sich einander nichts vorzuwerfen, bte Verlobung kommt zu Stande und ber Baron hat seinen Zweck erreicht. —
DaS Stück hat manche Fehler nicht, bte wir in ben neueren Lustspielen finden, andererseits besonder« ben Vorzug eines geistreichen unb witzigen Dialogs.
Neu unb interessant ist bte Idee, einem Abenteurer auf einer unserer socialen Krankheiten, dem Clavierfieber, eine günstige OperationSbastS zu schaffen. Doch hätte dieser Einfall nichts « Werth verloren, wenn ber Autor einige geistreich fein sollenbe Bemerkungen über Mcharb Wagner und dessen Schöpfungen unterlassen hätte.
Es ist übrigens doch zu viel gesagt, wenn Berliner Freunde des Autors behaupten, baß baS Stück einen so bebrütenden Fortschritt auf bem Gebiete beS Lustspiel« bedeute.
Die Darstellung war gut unb fand den reichlichen Beifall des bichtbesetzten HouseS; boch soll damit nicht gesagt sein, baß bei ber erwarteten Wiederholung nickt manche« noch flotter gehen dürfte; so ließen z. B. die Gruppenscmen vor unb nach bem Concert zu wünschen übrig. Tadellos waren bte Leistungen bes Frl. v. Jage- mann (Hortense) rind deS Herrn Halm (Bogumil Krasintzki).
Der nächste Freitag gibt uns Gelegenheit, unfern beliebten Komiker Herrn Voigt in ber Posse „Em gemachter Mann" eine seiner Glanzrollen spielen zu sehen. Die Posse ist Repertoirstück der größeren Theater (Berlin rc) und wir machen hiermit da? Publikum darauf aufmerksam.
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Gießen, am 14 Grohherzogtiche^ Koehler,
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Situe M ®c M. matinirft Berliner Rolli Lpeckbückinge Neue russ, Kri Lardinen in X Talz- und Cft Sardellen, Ca Champignons Corned beef Ochsenzunge Holländer Ka joivie vorzüglicher einpfiehlt billigst
Ferd (vorm. Gg.
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Achfi empfiehlt billigst ___ Re। Mrji| Kieler £ mW


