Bureau : Schulst"»- 7-
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Dar bayerische Staatsministerium hat einige Amtsärzte desig« nirt, welche an einem vom Geh. Regierungsrath Dr. Koch in Berlin demnächst abzuhaltenden Cursu« über Diagnose des Cholera-Baccillus theilnehmen lauen. Alle übriaen Bundesstaaten werden ebensalls Theilnehmer entsenden.
^,n Wiener Kreisen ist man sehr besriedigt über die Therlnahme des österreichischen Monarchen an der Kaiserbegegnung und hofft zumal dadurch em gedeihliches Zusammenwirken Rußlands und Oe,terreichS aus der Balkanhalbinsel °U ^Nachrichten der letzten Tage über ein angebliches Eintreffen der Krieaserklärunq Chinas, sowie über eine beschleunigte Einberufung der fran- wüschen ^Kammern stellen sich als unrichtig heraus. Die französische Regierung w rd vielmehr fortsahren, mit dem bisherigen Systeme der Repressalien, und die Ausführung des Vertrages von Tientsin durch eventuelle weitere Z°rst°mngen chinesischer Küftenplätze und durch Occupation von Unterpfändern auf chmesifchem I
heim dürste nur die große Parade beider Armee-CorpS abnehmen.
Die äußern Vorbereitungen für das Inkrafttreten des preußischen Staatsrathes sind beendet. Heber die Zusammensetzung d°r Ab Heilungen sind alle Bestimmungen getroffen und auch die Anordnung lur.^e Geschäftsführung festgestcllt. Die Sitzungen des Staatsraths werden ,m königlichen Schlöffe statt finden, wo man mit Herrichtung der erforderlichen Raume bereitsrst. Eine ähnliche Fürsorge, wie sie durch die Rerchsreglerung durch E"tsenoung von Kriegsschiffen in die chinesischen Gewässer fur dort etwa gefährdete Jntereffen deutscher Staatsangehörigen getroffen worden, wird fetzt auch auf die Deutschen in Egypten ausgedehnt. Auch dahin wird ein deutsches Geschwader entsandt, welches aus drei größeren Fahrzeugen bestehen wird. Auch dl!i in letzter Zeit vielgenannte Corvette „Sophie" wird sich darunter befinden , falls es g. g, die an dem Schiffe durch den neulichen Zusammenstoß mit dem HandelsfchiN ,,Hohenstaufen" erlittenen Beschädigungen bis zu Anfang künftigen Monats au - zubesiern, mit welchem Zeitpunkt das Geschwader abgehen sollte. Die deutschen Kriegsschiffe werden gemeinsam mit den österreichischen Schiffen zu openren
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W. Teuling^ rsiC®* dseite, ist der mitt- 1. n.s. mcy. -u vemietben. w 8. Petri II. lÄEuTveV' 'kt, Mäusburg EderSlubeM rr und Logis, W jr. sofort zu ötr^ Svdlvig Lang, Mr. (W-tterg. 5).
2l7 Mittwoch den 17. September 1884
Gießener Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
H , I Territorium zu erzwingen suchen. Der Conseilprasident Ferry hat^ sich hierüber
Politische Neberslcht. in einer Engeren Unterredung mit einem Rkdacteur der „France aurgelaffen.
Gießen, 16. September. $ dementirte auf das Bestimmteste, daß China den Krieg erklärt habe und
DieBegegnung der Kaiser von Deutschland, Rußland und aU| daß China auch wenig Lust hegen dürfte, denselben zu erklären.
Oesterreich bat nunmehr am Montag und Dienslag stattgeiunden Schloß F^nkreich verlange nicht«, als eine gete<^)tfettlgte
Skiemiewice, welches genügende Räumlichkeiten und ,ede Sicherheit für die würbet habe seine Befehle, und bald werde man Werteres von semm
an^uarcken.stusammenkunst bietet, liegt in der Nähe der russischen I ^onen bbten Jerix sprach sich sodann über den Werth und die Bedeutung
Kreiistadt^Skierniewice, ungefähr 8 deutsche Meilen von Warschau entiernt. 2-ongting4 QUS unb bezeichnete die Colonialpolitik als die Politik der Zukuns »' MÄÄiÄ» * «* »"«•■ »“Sj...... nu.l, b.« B.Uche.n >.
wie3 <6 bnbOon bim Ehnnbiinit bereite in bei nMchen GeenMt Alexan. gloIien etroa8 „benommen ju hoben fo ba6 bie Zahl
hmmn mo Kaiser Wllhelm die letzte Begegnung mit dem verewigten Vater des ungefähr 400 ist, während die Sterbesalle etwa die Halste der Erkrankung Czaren hatte empfangen Von Wien au« wird gleichzeitig gemeldet daß auch Aus die gesundheitlichen Verhältniffe Neapel« insbesondere auf bie
Qai(er Vani fioiei am Sonntag seine Hauptstadt verlaffen habe und nach Ruß' ifi b6= Straßen und Häusern herrschenden Zustande fallen nach den vorliegen lÄ ad^ereM fei Der österreichische Monarch dürfte an der russischen Grenze Berichten grelle Streiflichter, so daß an die U°ltemsch-Regierung dte unab- mirnnfnfaer Groüfürsi Nikolaus und dem General-Gouverneur I Forderung herantritt, so rasch als möglich Wandel zu schaffen, so
®7ttr2Ä5 woS N IN der Gefolgschaft Kaiser Joses« befindet * NM Hinblick'auf bie Rammten er Snb.
rx qu4. bet Minister de» Auswärtigen, Gras Kalnoky, und da gleichzeitig die Italiener erscheinen mag. Dagegen verdient der Heldenmuth, nut " 9
Kkunft de» rusMen Minister- des Auswärtigen, Herrn v. Giers in Warschau m Neapel durch sein Beispiel wirkt und der schwer leidenden BeM.
^meldet wird o kann kein Zweifel mehr darüber bestehen, daß die Begegnung « moralische Unterstützung gewährt, volle Erkennung. Der König hat
KMr unter der Thlilnahme ihrer ersten Rathgeber stattfindet. Heber bafe ß Frage wegen Hnterbringung der Bevölkerung der ung underen
neu erweck der Monarchen.Zusammenkunft ist bereit« so viel geschrieben wordm, Stadttheile in Baracken außerhalb der Stadt sofort entschieden wurde, un
bQc. *L uderflüffia ist darüber noch Conjuncturen auszustellen. Jeder ehrliche ^klärte, er werde so lange in Neapel bleiben, 6t« bie epibetnte na^ilaff •
«ßoWifet kennt bw erprobte Friedenspolitik Deutschland« und Oesterreich», der Rijni $at troß strömenden Regen» die an der Cholera erkranktenl Soldaten be
nun voll und ganz auch Rußland anschließt und der bie friedliche Förde- f 9 bem Stadtviertel Mercato, welches am meisten von der Cholera
^aiiptjiel güt röffentli8Bte kaiserliche Ordre, betr. die Verleihung I .,m ^otgänfl9e ^letzten Woche und fühlt heraus, daß die Zetten vollständig v , r n n8 Dour |e merite an den Reichskanzler hebt hervor, daß Fürst Bis- vorbei sind, wo England über die Köpfe der festländifchen Großmächte iil der mnrck dem Kaffer während zweier schicksalsschweren Kriege nicht nur als I jlalten unb walten konnte, wie es wollte. Wenn man mdeffen «mmmmt, «■rnrobtet divlomatischer Rathgeber, sondern auch als Soldat zur Sette stand. skaiserbegegnung direct gegen England gerichtet sei, lv >rrt m seh ,
Katt Ädbt am Schlüffe der Ordre: Ich weiß in Ihnen so sehr wurde dem allgemeinen Frieden ein schlechter Dienst erwiesen
da« Hem und den Sinn des Soldaten, daß ich Ihnen mit dem Orden, den roerbm, Wohl dürsten aber die feWndtschen Großmach *
nirfe 'Ihrer Vorfahren mit Stolz trugen, eine Freude zu machen hoffe. — Es h öflich machen, daß die Engländer in Bezug auf wiithschastlche und commer
bebarPber Erwähnung, daß der Orden pour le mdrite die Ochste AuS^rchnung ^tereffen, zumal in den zu Colonien geeigneten überseeischen Landern Nir MUitärs ist. Es Dürfte Niemand bezweifeln, daß der gewaltige Geist des ^ejchtzerechtigte zu betrachten haben. . - „ K. x :n
sivifhÄFamters der übriaens in feiner Jugend auch Soldat und Neferve-Officier vas Czarenreich fpielt sich zur Zeit eine denkwürdig p ch
™r$ auch den Gang der militärischen Ereigniffe von 1866 und 1870 wesent- Warschau und Umgebung ab. 'dortige ^^“1juneilra
li$ beWbt^atmi(it8rlf(5en Jnspeetionsreise, welche der Kronprinz ;b“bfe§lwn!?d?rBeMkerun^g war durchaus loyal und man b-gMete lä£U&r^r8 «eich?unlweid'eutig'barchum in^welch" stetigem WachrthÜm bemAaren^ überall ^mtt w' Salon»^e^Kaffer»
neben der Liebe zum angestammten Herrscherhause auch diejenige zu Kaffer und „scheinen. Im hohen Maße imponirend haben auch d'e großm Truppen Reich in Süddeuffchland ist. Ganz besonders hervorgethan haben sichi m dieser bei Warschau auf Fremde wie Einheimische gewirkt und das ganze
Bezfihung bie bayerischen Stabte Nördlingen und Nürnberg, wo der Kronprmz beftieDigenbe Schauspiel wird durch d.e Begegnung de^: Kaffer^von ^utschland
h/r Wnnhnpr halber ie einen Tag wellte. An dieser Stelle wiederholen wir Oesterreich mit dem Kaiser von Rußland aus ^Uuii?^,.^ooen ge , auch daß in Hinblick auf bie Anstrengungen, welche die Reise nach Rußland wodurch Rußland seinen Eintritt unter die Friedensmächte feierlich besiegelt. dem Kaiser Wilhelm verurfacht, der Kronprinz die Stellvertretung des Kaffers -
bei den Atanöoern des 7. und f ,t ' Aeutschkand.
Darmstadt, 15. Septbr. Se. König!. Hoheit der Großherzog un
treten. Die König!. Yacht „Osborne" liegt m VlÜnnge« bere , um dte^hoh "JmA°!ge"befinbet sich ber F!üge!abjnt°nt
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tigen Nachmittags von Jagdschloß Wolssgarten hierher zuruck.
Se Könial Hoheit der Erbgroßherzog und Ihre Großh. Hoheit die Prinzessin Ali/nehmen vom nächsten Mittwoch an wieder Ausenthalt rm Neuen Palais hiersilbst. ^n, 14. Septbr. Die beiden Gesangvereine
eins beutfdjer T°d°kss°drikanlen und Hand er > wttch- üb« ^hlretch besucht, nach ben Ansorberungen beS UnlallgesetzeS ,u be th . »-» Böntnger-DutSburg, Nach lebhafter Debatte, an welcher M ®”6’Lp^,n6er^a?n„et"gtuttgart unb andere Deter-Berltn, Hirschdorn-Mannhetm, Lucan H n , Ell ”mmtlld)c deutsche Tabak- betbelllgten, wurde beschlossen. Es n B«ussaen°ffens»aft für gan,
Interessenten «lasten werben, siche ,n.einer fieiwllltgen « zusammengetretenen Deutschland »u cereintgen unb die etwa schon ,u bie,em s^ fi46btfinbenbe ©nippe, ©enossenschasten, namentlich btt in Monnh->m inSB^b^ en(«Qft anzuschlietzen. Der sollen ausgesordnt werden, sich dieser allgewanen V i^ ^«Betriebe in Deutsch- KÄÄäMöSS'.S “ d" heim ausgedrückten Wunsche herbeizuführen.


