den Weg für den öffenil!L?n Verkehr nunmehr zu sperren. — Ja Rücksicht auf wiederholte Gesuche wurde beschlossen, die Trot.'ouPflasterung der Ludwigsstruße biß zum Rtegelpfad sortzusetzen und dieser Beschluß spättr dahin ergänzr, Daß die Haus bescher zur Deckung der Kosten so viel bdtrag-n sollen, olS ihnen nach Maßgabe de^ demnächst tu Kraft tretenden Localstatuts zufallt. Hiergegen tst Herr Gsstwtrttz I. Lenz vorstellig geworden mit der Erklärung, aus die Pflasterung verachten zu wollen, wenn ihm die angesonnenen Kosten nicht erlassen würden. Herr Locomot.v- füdrer Bergen erklärt sich ebenfalls gegen Entrichtung irgend welchen Beitrags ur.D stellt das Gesuch, ihn in Nückstcht auf schon gehabt Kostenauslagen hiervon zu entbinden. Die Versammlung beschließt, auf ihrem fn dn letzten Satzung gtfaßten Beschluß zu beharren. — Das Gesuch des Herrn Ehr. Petri V. um Rückerstattung von Kosten für Straßenauffüllung in der Löbrrstraße, welche Auffüllung Gesuchsteller vorgenommen hatte, ehe dec Ausbau der Löberstraße beschlossen wurde, wird ab: gelehnt-
— fEisvereins Mit Herannahen des Winters hat 'auch derjenige unserer Vereine, dessen Lebensbedingung der Wiirter selbst ist, wieder Zeichen seines Daseins gegeben. Nachdem vor 4 Wochen die erste Vorstandssitzung des Eisvereins nach längerer Unterbrechung gehalten, wird nunmehr, wie aus dem Jnseratentheil des gestrigen Blattes zu ersehen, am kommenden Montag die jährliche Generalversammlung der Mitglieder stattftnden, in welcher über das vergangene Jahr Rechnung abzulegen und für oaS kommende der Vorstand zu wählen ist. Dank dem regen Interesse, welches dem Verein im vorigen Winter trotz der für das Eisvergnügen abnorm ungünstigen Temparaturverhältnisse entgegengebracht wurde, ist es — wie wir hören — dem Vorstande möglich gewesen, den größeren Theil der bedeutenden Verpflichtungen, welche aus der ersten Anlage, namentlich aus dem Bau der Dämme, entsprangen, zu erfüllen. Aber auch jetzt noch harren dem Vereine beträchtliche Ausgaben, wenn er die gesteckte Aufgabe voll und ganz erfüllen soll.
So hat es sich als nöthig herausgestellt, einen Theil des Dammes mit Brettern zu verschalen, sowie durch Anlage eines weiten Thors die Dämme gegen die häufig eintretenden Hochwässer der Wieseck zu sichern. Es ist ferner zur Vermeidung von nassen Füßen beim Betreten und Verlassen des Eises eine große auf Pfählen stehende Zugangsbrücke errichtet, und endlich auch die größere Ausgabe nicht gescheut worden, welche aus dem Bau einer festen Halle erwächst.
Dieselbe wirb, wie man uns mitthellt, einerseits das Inventar des Vereins, Bänke, Besen rc., andererseits eine bei der körperlichen Anstrengung des Schlittschuhlaufens gewiß uöthige Restauration aufnehmen.
Wenn man unS weiter noch mittheilt, daß für den kommenden Winter auch die Abhaltung von Concerten und Eisfesten in Aussicht genommen ist, so dürfen wir also hoffen, daß auch der Eisverein seinen Theil dazu beitragen wirb, um das Gießener Publikum, und zwar nicht nur dem Schlittschuh laufenden Theil, die Unbilden winterlicher Witterung vergessen zu machen.
Wir wünschen dem jungen Verein, dessen Begründung besonders von den Eltern so freudig begrüßt wurde, daß sich die Erhaltung des Interesses an ihm durch eine große Zahl neuer Mitglieder bethäligen möge!
Ziesten, 15. November. Ter am gestrigen Abend zu Ehren des Professors Dr. G ottschict in Wenzels Saalbau abgehaltene Commers, an welchem sich die gesammte Studentenschaft mit Ausnahme des 8. C. betheiligte, verlief in der glänzendsten Weise. .Herr Scriba als jetziger Präsidirendcr des Turnus eröffnete denselben. Nach bent Absingen des ersten Liedes ergriff Herr stud. theol. Looo das Wort, um Herrn Professor Gottschick im Namen sänmirlicher Theologen seinen Dank auszusprechen dafür, daß er einen ehrenvollen Nut nach Heidelberg abgelehnt und seine bewährte Lehrkraft der Gießener Universität erhalten habe, worauf Herr Professor Gottschick für diese Ovation herzlich dankte und auf das Vivat, Fioreat, Crescat unserer Alma mater toastete. Auf das Wohl unseres greifen Heldenkaisers sowie auf das unseres Landessürsten wurde von Herrn Scriba ein donnernder Salamander commandirt. Herr Kleeberger, Vorsitzender des Wingolf brachte ein Hoch aus auf die zahlrnch erschienenen Herrn Professor, n. Herr Professor Thaer, zur Zeit Rector der Unwersität, dankte im Namen des Senat-S für die freundliche Einladung und schilderte sodann die edle Gegenseitigkeit, die auf den deutschen Hochschulen im Gegensatz zum Auslande zwischen Professoren und Studierenden bestehe und Lette sein Glas auf das Wohl der Gießener Studentenschaft. Herr stud. theol. R ein- hardt als erster Vertreter der Bummlerschaft hielt sodann eine fulminante Rede, in welcher er die Gemüthlichkeit Gießens hervorhob, welche tute keine andere Musenstadt es verstehe, dem Studierenden angenehme Stunden zu bereiten. Herr Professor Harnack toastete auf das Wohl der Vertreter des Turnus, worauf Herr stud. hist. Ot to der Frauen und Jungfrauen Gießens gedachte.
Erst in später Stunde trennten sich die einzelnen Theilnehmer, mit dem Bewußtsein, einen gemüthlichen und genußrcichen Abend verlebt zu haben, an ivelchem nicht den ge- ringften Antheil das glänzende Arrangement des Herrn Wenzel hatte.Z.
Vermischte Ä.
Hanau, 14. November. Heute Mittag 12V2 Uhr erfolgte ein Zusammenstoß zweier Züge zwischen dem Ostbahnhof und der Pulverfabrik. Circa 15 Todte, viele Verwundete.
Hanau, 14. November. Bei dem Zusammenstöße auf dem Bahnhofe wurden sofort 13 Personen, meist Landleute, getödtet. Einige zwanzig zum Theil fchwer verwundet. Die Verwundeten wurden ins hiesige Landkrankenhaus überaeführt: von denselben sollen angeblich auch schon zwei gestorben sein. Die Hanauer Aerzte waren sämmtlich zur Hilfeleistung zur Stelle. Das Heroorziehen der zwischen den Trümmern steckenden Todten nahm fast drei Stunden in Anspruch. Die meisten Leichen sind furchtbar verstümmelt. Die Namen der Verunglückten sind noch nicht bekannt.
Berlin, 14. November, lieber den Eisenbabnuufall bei Hanau wird amtlicherseits mitgetheilt: Bei dem Zusammenstoß des Personenzngs 26 mit dem Güterzug 304 vom Bahnhof Hanau sind nach den bisherigen Ermittelungen 12 Personen getödtet, 20 zum Theil schwer verletzt worden. Die Schuld scheint, soweit bisher ermittelt ist, die Station Hanau insofern zu tragen, als sie den Zug 26 von Niederrodenbach annahm, während Zug 304 noch nicht in den Bahnhof Hanau eingefahren war.
Hanau. 14. November. Das Eisenbahnunglück, bei welchem, soweit bis jetzt konstatirt werden konnte, 6 Passagiere getödtet und 12 Passagiere, zum kleineren Theil schwer, verwundet worden sind, passirte heute Mittag 12 Uhr. Das Unglück war die Folge einer merkwürdigen Verkettung von Zufällen. Der um 12* 2 Uhr Mittags in Frankfurt von Fulda fällige Personenzug stieß etwa 800 Meter oberhalb des Ostbahn- hoss Hanau auf einen dort vor dem Bahnhofs-Abfchlußsignal haltenden Güterzug. Der Fehler war also der, daß allem Anschein nach die Station Hanau den von Niederrodenbach kommenden Personenzug zu früh angenommen hatte, währenb der erwähnte Güterzug vor dem Abschlußsignal stand. Durch das in einer sehr scharfen Eurve erfolgte Auflaufen des Personenzugs auf den haltenden Güterzug kamen dem Anschein nach einige Personenwagen, nämlich zwe^ Wagen vierter Klasse, je ein Wagen dritter und zweiter Klasse und der Packwagen aus dem Geleise. In demselben Augenblick fuhr auf der Strecke Hanau-Elm, aljo in dem nebenan liegenden Geleise, ein Güterzug autz der Station Hanau und erfaßte nun die entgleisten Wagen. Wäre dieser Güterzug nicht unglücklicherweise in dem Augenblick der Entgleisung der vorerwähnten Personenwagen in dem benachbarten Geleise gefahren, so würde es wohl ohne irgendwelche Verletzung an Personen abgegangen sein. Die Namen der Todten und Verwundeten — unter den Todten befinden sich ein Packmeister und zwei Schaffner — konnten noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden, die Todten und die meisten Verwundeten sind sämmtlich Passagiere vierter Klasse. Der Zug war glücklicherweise nicht sehr besetzt. Der Schaden an Material ist bedeutend, wie aus dem beschriebenen Verlauf des Unglücks leicht erklärlich. Die Aerzte waren sehr bald zur Stelle, auch die Staatsanwaltschaft war sofort vertreten. Die Verletzten sind in das Hanauer Lazareth transportirt worden. Die Geleise sind gesperrt, so daß die Passagiere von beiden Richtilngen an der Unglucksstatte umsteigen müssen. Das Geleise nach Berlin wird bis 7 Uhr Abends wieder betriebsfähig sein. — Es ist möglich, daß unter den zahlreichen Trümmern noch Tvdte oder Verletzte sich befinden. (Fr. Ztg)
Theater.
_. —d. Gießen, 15. November.
Die verständige Bescheidenheit, mit der G- v. Moser sein neues Opus einen Schwank nennt, beweist, daß er selbst erkennt, was dem Stück zu einem guten Lustspiele fehlt; dies zu untersuchen, wollen wir darum gerne den bekannten Gegnern des liebenswürdigen Dichters überlassen und stehen unsererseits nicht an, den Schwank „Harun al Raschid" für eine der besten Novitäten auf diesem Gebiete
zu erklären. Der erste Akt giebt die Exposition knapp, klar und spannend: Die Frau des jungen Arthur Duval ist verreist, seine zänkische Schwiegermutter hält ihm Haus; Verdruß und Hang nach Abenteuern treiben ihn fort, er macht unter dem Namen Harun al Raschid die Bekanntschaft einer jungen hübschen Kunstreiterin; aber eines Tages folgt ihm die schlaue Amazone und macht ihm in seiner Wohnung einen unerwarteten Besuch. Der höchst erstaunten Schwiegermama wird sie als die erwartete Nichte ans Amerika vorgestellt, die sich ausquartirt, um nicht zur Last zu fallen; um die Verlegenheit des armen Khalifen voll zu machen, erscheint natürlich — aber ohne init der falschen zusammenzutreffen — die wirkliche Nichte. So einfach und naheliegend diele Schürzung des Knotens ist, so interessant, ergötzlich und fein erdacht sind die daraus folgenden Verwechselungen und Verwickelungen, die besonders darauf basiren, daß die Cirkusfee der Schwiegermutter gegenüber ihre Nolle als Nichte aus Amerika so lange als möglich durchführt, so daß erstere ihren 9teffen zur Erwerbung dieser „guten Parthie" anspornt. Die tausend Aengste des Herrn Duval bestehen vor Allem darin, feine Nichte bis zur heiß ersehnten Abreise der lieben süßen Schwiegermama vom Hatlse fern zu halten; es gelingt nicht, sie erscheint am Arm ihres Bräutigams, eines Malers, den sie sich rasch durch ihr hübsches Gesicht und Bleistiftsskizzen erobert hat, die inzwischen zurückgekehrte Frau Duval erfährt und verzeiht, die Schwiegermutter erjahrt.und verzeiht nicht, sondern wird ohnmächtig und beschließt abzureisen, und die Rossebändigerin, überwältigt vom Heimweh nach ihren Hengsten und dem hohen Seil, kehrt in ihren Cirkns zurück-
Das Stück ist von Anfang bis zu Ende im drolligsten, bisweilen geistreichen Hlunor geschrieben, manche Secnen sind von einer überwältigenden Komik. Gegen den Vorwurf der Unmöglichkeit verwahrt sich Moser dadurch, daß er das Stück in Paris spielen läßt, und: „so etwas kommt in Paris vor", sagt Sardou.
Die Darstellung war,flott und abgerundet und fand in Folge dessen ungeteilten und unermüdlichen Beifall- Frl. Adele Belgrad spielte die fesche Kunstreiterin mit all der kecken Grazie, die diese Rolle erfordert, und gefiel allgemein sehr gut- Von den übrigen Mitwirkenden müssen wir Frl. F. Eng und Herrn Schwarz das Lob zollen, daß sie sich entschieden gebessert haben und gestern «.Frl. Eng als Adele Duval, Herr Schwarz als Arthur Duval) recht gutes leisteten- Die anderen Rollen waren sämmtlich gut besetzt-
Das Streben der Direktion, das Publikum mit den Novitäten so rasch und durch so tüchtige Aufführungen bekannt zu machen, verdient volle Anerkennung; wir hoffen auf eine mehr als einmalige Wiederholung und find überzeugt, daß „Harun al Raschid" an einem Sonntage aufgeführt, einen weit bedeutenderen Erfolg haben würde, als ihn die „Lachtaube" hatte- — Wir gestatten uns, die Regie auf das löbliche Institut der sogenannten Bühnenküsse aufmerksam zu machen-
— D-e bereits wegen ihrer großen Vorzüglichkeit und ReeMtät <n vielen Tausenden von Familien eingeführte Amerikanische Brillant-Glanz-Stärke von Fritz Schulz jun. in Leipzig veranlaßt uns auch dieses Mal, bte gerhte Damenwelt darauf aufmerksam zu machen. Die beim Gebrauch dieser Glanz-Stälke (kein Zusatz, also kein Stärke-Glanz oder dergl.) hervorgehende Eleganz der Wäsche macht erstere fast unentbehrlich für jeden HauShalt und ist habet der billige Preis, «Kleber pro Packet nur 20 Pf. beträgt, dazu angethan, die Einführung derselben in jedem Haushalt zu ermöglichen. Die Einfachheit beim Gebrauch derselben gorantlri selbst der ungeübten Hand ein sicheres Gelingen. Für die absolute Unschädlichkeit dieser Glanz-Stärke, sonne für bte Hervorbringung eines schönen atlasartigen Glanzes übernimmt der Fabrikant jede Garantie. Lager davon halten die meisten guten Colonial- waarens, Droguen- und Seifen-Handlungen.
Handel und Verkehr.
Gießen, 12. November. Aus dem heute und gestern dahier abgehaltenen Viehmarkt waren aufgttrkben: 890 Stück Rindvieh und 844 Stück Schweine. Am zweiten Tage war der Handel lebhaft, jedoch zeigte sich keine Preiserhöhung. Nächster Markt Dientztog den 25. d. Mts.
Gießen, den 15. November. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfund
1.00-O uO, Hühnereier pr. Stück 7—8 H, Käse St. 4—8 Käsematte 2—3H, Erbsen pr. Liter 20 Linsen 26 H, Tauben per Paar 0,40—0,55 H, Hühner r>er Stück 100—1.50, Hahnen pr. Stück 0.85—1.00, Enten per Stück ./L 1.40—1.70, Gänse per Pfund 40—50 H, Welsche 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfund 68—70 .H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Schweinefleisch 54—60 H, Hammelfleiich 60—70 H, Kalbfleisch 56—60 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.00—4.40, Milcb per Liter 12—16 H, Zwiebeln per Ctr. JL. 4.00—5.00, Weißkraut pr. Stück 3—7
731) üebor die Höhe der Kosten, welche die Elnrtioke&g einer Anzeige <u em. dder mehre Zeitungen verursacht, wird man eich niemals enttiiweht neben, went» man von der Annoncen - Expedition von K2 AASOSTOK <8$ it
Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder München) zuvor Ankunft eiufortiert, die auch binaichta der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reicher Erfahrungen und gründlicher Beobachtungen euverläeeigen Rath ertheilt
Auszug aus den StaudesamtsreMeru des Standesamts Gießen.
Aufgebote.
November: 6. Taglöhner Heinrrch Rühl von Dorfgill mtt Katharine Gorr, Tochter des Leinwebers Johannes Gorr I. zu Ober-Hörgern. 6 Schuhmacher Heinrich Hermann Scibcrt mit Elisabethe Ruppel, Tochter des Maurers Johann Georg Ruppe! II. zu Gießen. 8. Landwtrth Caspar Sehrt IV. mit Anna Elisabethe Albert, Tochter des LandwtrthS Johannes Albert I. zu Queckborn. 10. Photograph Friedrich Karl Winter mit Margarethe Grarf, Tochter des verstorbenen Landwirths Johann Graef zu Nürnberg. 11. Der Diener Heinrich Meißner mit Wilhelmine Fricderike Susanne Karoline Lisette Traß, geb. Feldhaus, Wiitwe des Packmristers Peter Traß zu Gießen. 12. Taglöhner Friedrich Heblich mit Marte Katharine Acker, Tochter des verstorbenen Maurers Konrad Acker zu Altenbamberg. 13 Fuhrmann Johann Adam Velte mit Brigitta Hoßseld, Tochter des Webermeisters Wilhelm Hoßield zu G-eßen. 14. Schuhmacher Johann Peter Lindenhoven mit der Hebamme Morte Schleich, Tochter deS Schreiners Heinrich Schleich zu Offenbach a. M.
Eheschlietzunge«.
November: 1. Der Sergeant im 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiment Nr 116 Georg Schmidt mit Wilhelmine Weitz, Tochter des Tuchmachers Friedrich Weitz z'.l Gießen. 5. Schuhmacher Christian Weisbeck mit Elisabeth Kämmer« r, Tochter des verstorbenen Maurers Johannes Kämmerer zu Gießen. 6. Schuhmacher Joh. Heinr. Graf mit Anna Katharine Kohlermann, geb. Thicdemaun, Wittwe des Bahnarbeitcrs Martin Kohlermann zu Gießen. 8. Schlossermeister Eduard Friedrich Heinrich Krog- mann mit Dorothea Strauch, Tochter des verstorbenen HäfnermeisterS Friedrich Karl Strauch H. zu Gießen. 12. Schuhmacher Jacob Gilbert, Wittwer mit Katharine Klingelhöfer zu Gießen- 12. Johann Heinrich Wolf mit Katharine Becker, Tochter des Landwirths Johannes Becker IV. zu Gießen-
«Äeooreirr»
October: 29. Dem Lackirer Philipp Lang ein Sohn. November: 1- Dem Uhrmacher Martin Vogt ein Sohn. 2. Dem Schlosser Karl Mattheiß eine Tochter- 3. Dem Maurer Martin Melcher ein Sohn- 3. Dem Postschaffner Adam Emig eine Tochter, Lina. 5. Dem Arbeiter Heinrich Lilinger zu Wieseck ein Sohn, Heinrich- 5. Dem Arbeiter Wilhelm Gans eine Tochter. 6. Dem Taglöhner Ludwig Kloos eine Tochter, Katharine. 11- Dem Gensdarm Matthäus Müller eine Tochter, Elisabeth Anna Margarethe.
Kesiovbene.
November: 1. Anna Elise Dietz, geb. Keil, 34 Jahre alt, Ehefrau des Taglöhners Johannes Karl Dietz 2. Emma Minna Eleonore, 2 Jahre alt, Tochter des Graveurs August Haßler. 4. Moritziue Kühles, 87 Jahre alt, Tochter des verst. Jnspectors Anoreas Kühles- 4. Eva Elisabetha Kummer. 62 Jahre alt,^ Tochter des verst. Kupferschmieds Heinrich Kummer. 5. Kaufmann Eduard Spier, 51 Jahre alt- 7. Katharine Friederike Räuber, geb-Haustein, 71 Jahre alt, Wittwe des penfionirten Kreisamtsdieners Karl Räuber. 9. Kaufmann Wilhelm Klöpper, 43 Jahre alt. 10- Der Buchhalter Johann Jacob Bauer, 58 Jahre alt. 10. Der Königlich Preußische Oberförster i. P. Karl Ludwig Neuenhagen, 56 Jahre alt. 11- Taglöhner Johannes Mao, 35 Jahre alt. 11- Elisabethe Klingelmeier, geb. Dörr, 77 Jahre alt, Wittwe des Polizeidieners Wilhelm Klingelmeier- 11. Schneider Philipp Konrad Krauskopf, 74 Jahre alU


