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langen Reihe

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Rothkehlchen Plattmönche Zaunkönige Bachstelzen

Stück 230

24

173 1132 2341 5830 3470

18873 12175

2490

965 6220 5100

503

1094

1210

415

55

760

Goldammer

Andere Ammern

Stück 4740 5360

570 3121 1117 8491

12000

90 630

9107

Andere Meisen Feldlereben Andere Lerchen ca- Spechte Stockenten Wachteln

39. Kukuk

40. Tetchwasserläufer

37 3320

32 383 376

8000

4675

43

113

aaste. Wir wollen aus der herauSgretfen:

33 Ste nschmätzer

34 Sprosser

35. Würger

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MDichmc andenNchlas Kutschers M smbach, Köni bilden haben, solche so geroij in der Gerich jeichneten Gei M unterstellt ans Befriedige Wichen Nach!

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Friedberg, 10. März. Unser Schullehrer-Seminar war im verflossenen Schuljahr von 115 Seminaristen besucht, die alle der evangelischen Confesston ange­hören. Söhne von Landwirtbm sind 53, von Lehrern 27, von Handel- und Gewerb- treibcnden 18, von Beamten 15, von sonstigen Berussklassen 2. Neu eingetretcn waren im verflossenen Schuljahr aus der Provinz Oberhessen 33 Schüler, aus Starkenburg 5, aus Rheinhessen 1. Die öffentliche Prüfung findet am 20. März statt.

Bessungen. 12. März. Heute Morgen wurde die Leiche eines fein gekleideten Mannes, der sich mit einem Revolver in der Tanne erschossen, aufgcsuvden; seine Identität ist noch nicht festgestellt. Am Nachmittag entleibte sich in der Näh- der hiesigen Station ein junger Mann, welcher von hier gebürtig sein soll, durch einen Schuß in den Mund.

Bickenbach, 11. März. In einem benachbarten Orte hat vor Kurzem der Polizeidiencr den ganzen Ortsvorstand mit dem Bürgermeister, welche zu einer Sitzung versammelt waren, in den Sitzungssaal im Rathhause eingeschloffen und sich dann ent­fernt. Nack Beendigung der Tagesordnung, als die aufgeregten Ortsväter das Rath­haus verlassen wollten, bemerkten sie, was geschehen war und nur durch das Vor­handensein von Fenstern nach der Straße, durch welche einige der Gemeinderäthe be­reits ihren Ausgang nehmen wollten, wurde das unfreiwillige Gesüngnitz zum Gaudium des angesammelten Publikums wieder geöffnet.

Rüdes heim, 10. März. Für die Eröffnung der neuen Zahnradbahn ,um Niederwald-Denkmal ist der Montag vor Pfinguen, der 26. Mai v. I, in Aussicht genommen. Die Erdarbeiten sind in vollem Gange, nachdem der erforderliche Grund und Boden bereits vorher freihändig erworben war. Wie aus einer Zuschrift an das Centralblatt der Bauverwaltung hervorgeht, hatten die Unternehmer sich anfänglich bemüht, die Genehmigung einer Linie zu erlangen, welche vom Bahnhof aus in kürzester Richtung zum Denkmal führt. Der Gemeinderath, in dessen Hand die Entscheidung lag, lehnte dieses Gesuch jedoch ab, weil eine solche Lmie die Stadt Rüdeshetm nicht berührt haben würde und bestand auf dem Ausbau einer weiter oberhalb, in der Nähe des Adlerthurms beginnenden, den östlichen Staditheil durckschneidenden Linie, die nickt unwesentlich länger ist. Selbst eine von den Concessionären gebotene Entschädi­gung von 100,000 M. wurde vom Gemeinderath abgelehnt, weil er der Ansicht ist, daß diese Summe zu den unausbleiblichen Verlusten, welche die Stadt bei Annahme der kürzeren Linie treffen würden, in keinem Derhältniß stände. Die Bahn wird vorläufig hinter dem Tempel endigen, doch sind die Unternehmer durch einen Beschluß der Re­gierung in Wiesbaden gehalten, daß, wenn späterhin an der Rheinseite die von den Schöpfern des Denkmals, Schilling und Weißbach, geplante große Freitreppe gebaut werden und e8 aus ästhetischen Rücksichten wünschenswerth erscheinen sollte, den Endpunkt der Zahnradbahn auf die Vorderseite unterhalb des Denkmals zu

Der Verichterstatier schließt seinen Bericht mit den Worten: Am 8. December habe ich meine Aufzeichnungen eingestellt. Die Jagd und der Fang der kleinen Vögel dauern bis Ende December fort. Am ll. December fand ich Mittags 12 Uhr auf dem Markt ganze Haufen von Vögeln übereinander am Boden liegend, unter denselben viele Bergfinken, Zippammern, Haubenlerchen; auck die schöngefärbten Goldammern, Gimpel und Blaumeisen waren darunter, Die Verkäufer hatten noch nicht Zeit gehabt, die Vögel in Bündel zu ordnen. Die Eßlust nach diesen kleinen Thierchen ist hier un­glaublich, Man sieht sogar die armen Leute an Markttagen ihre wenigen C-ntesimi (Pfennige) opfern, um sich auch einmal einen solchen Hochgenuß gewähren zu könnend Das ist also ein Herbstbericht aus einer einzigen Mittelstadt Italiens. Was mag in dem ganzen Königreich an armen Vögeln innerhalb eines Jahres vertilgt werden! Muß es den Freund unserer gefiederten Welt nicht mit tiefem Bedauern erfüllen, daß die meist so nützlichen Thierchen in einem Culturstaat in so brutaler Weise vernichtet ,werden. Lohnt es sich nur der Mühe, einen kleinen Zeisig, einen Zaunkönig oder Gold- ihähnckm zu rupfen und zwischen die Zähne zu bringen?

L .. Es ihut wahrlich Noth, daß ein internationales Vogelschutzgesetz diesem Bar-

21. Baumpieper

22. Wiesenpieper

23. Wafferpieper

24. Kohlmeisen

8 v § s L e k.

Gieße«, 14. März. Bei der gestern unter dem Vorsitze des Herrn Geh. Ober« schulraihs Dr. Becker abgehaltenen Abgangs-Prüfung an unserm Gymnasium haben olle Abiturienten, die sich der mündlichen Prüfung unterzogen hatten, 15 an der Zahl, das Zeugniß der Reife erhalten.

Heute Morgen nach 8 Uhr stürzte auf dem Hammweg ein hoch mit Loh be­ladener Wagen um. Wäre der Umfall eine halbe Stunde früher erfolgt, zu welcher Zeit zahlreiche Kinder nach der Schule wanderten, so hätte dadurch sehr leicht großes Unglück entstehen können.

T- Lang's Wachsfiguren-Cabinet gehört eigentlich zu denjenigen Schau­stellungen, welche sich eines europäischen Rufes erfreuen und mithin keiner Reciame bedürfen. Wir weisen hauptsächlich deßhalb auch nur aus ein wahrhaft charakteristisches Gruppenbild hin, das künstlerisch und lebenswahr gemeißelt, den großen Reformator Dr. Martin Luther darstellt, wie er seinen Freunden tue Uebersetzung der Bibel erklärt. Diese Gruppe ist wirklich ein Kunstwerk, welches anzusehen Niemand versäumen solle. Außerdem weist dies große Wachsfiguren-Cabinet noch viele hochinteressante Dar­stellungen aus der Geschichte der Criminalistik und dem Leben auf. Der Stand von Lang's Wachsfiguren Cabinets befindet sich auf Oswald'» Garten und ist ein Besuch desselben aus's Beste zu empfehlen.

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Unter den ß Einige rei Ä * am $

Mit dem 15. verkehr der C Steine des S nmtziater Fracht mit Wirkung b in Krast. Das (eiligen Station«

Gießen, den 1 1827 ßri

1. Staare

2. Kreuzschnabel

3. Gimpel

4. Kernbeißer

5. Hänflinge

6. Zeisige

7. Grünfink

8. Edelfink

9. Bergfink

10. Sperlinge

11. Grauammer

Amsel (M. vulg.)

Singdrossel (1?uräu3 musieuß) 3490 Misteldrossel

Wolff'S telegr. Eorresporrdem-Brrieearr.

Berlin, 13. März. In der heutigen Sitzung des Reichstags nahm zunächst der Reichskanzler Fürst Bismarck das Wort, um seine Haltung in der Laskerfrage klarzulegen; er betonte hierbei namentlich, daß die Beziehungen Deutschlands zu Amerika von jeher nur gute gewesen und nichts geschehen sei, was dieselben trüben ibnne. Die Resolution des Repräsentantenhauses würde er, falls dieselbe nur ein Azsdruck des Wohlwollens gewesen wäre, ohne Weiteres dem Reichstage übergeben habrn, dieselbe äußere jedoch ein Urtheil über Lask-r's politische THStigkeit. ®lei4jetti0 hätten ble Freunde die Position, welche ihnen der Tod Lasker s geboten, wucherisch lusgenützt. Aus einen ZurufPfui" erklärt Bismarck, daß derselbe eine persönliche Beleidigung für ihn sei Weiter fortfabrenb, mottotrt er des Näheren sein Vorgehen Inder Frage der Beileidsresolution, wobei er die frühere Haltung der Natwnalltberalen beider Her­stellung des Reichs anerkennt. Lasker habe sich aber von den Nationalliberalen immer wehr getrennt und sein Werk fei die zwischen den Liberalen und der Regierung seit 1878 eingetretene Entfremdung. Der Mißbrauch, welcher mit der BeileidsresoUtton ge­trieben sei, habe ihn zu seinem Verfahren veranlaßt. Nickt er habe ein Toltengericht gehalten, sondern Diejenigen hätten das gethan, welch- LaSker über G-^ühr sboden.

Kiel, 13. März. Sr. Maj. CorvetteOlga" lies heute Nächnnttag 2Vr Uhr unter der kronprinzlichen Standarte bei dem herrlichsten Wetter in den Hafen ein. Die Panzer-CorvetteHansa" verkündete die Ankunt durch 18 Salutschüsse. Als dieOlga" geankert hatte, bestiegen Se. K. K. Hoheit der Kronprinz mit Ihren K. Hoheiten den Prinzen Wilhelm und Herrlich das Kaiserboot und landeten unter dem Donner der Geschütze und dem Hunah der Matrosen an der Barbarossa-Brücke, wo eine Ehrencompagnie, das Mficiet' Corps, die Civilbehörden und die Vertreter der Stadt Aufstellung genannten hatten. Eine nach vielen Tausenden.zählende Volksm^ WL

7" 1 heutigen Sitzung des ReichsMchts den Staatsminister Kieruls statt. Der Angekagte

0 fl lo -uv^ioidtd in grauen.] ruzelchen rnlseyllcyen Verheerungen unsere gefiederten Sänger auf ihren Reisen nach dem Süden, resp. in ihren Domicilen in Italien ausgesetzt sind, geht aus einem Bericht hervor, den Herr Graziano Vallov correspondirendes Mitglied des deutschen Vogelschutzvcreins (Vorsitzender Pastor Thtene- rnann in Zangenberg bei Zeitz) demselben emgefanot hat über dieim Herbst 1883 bt8 8. December zu Udine in Italien zu Markte gebrachten Vögel".

Es wurden in diesem Verzeichniß nicht weniger al8 130 Vogelarten genannt die innerhalb drei Monaten als Beute der Vogelsteller tobt auf den Markt dieser einzigen kaum mehr als 20,000 Einwohner zählenden Stadt gebracht worden sind.

Der He« Berichterstatter, der das Verzeichniß mit großer Mühe und infolge vieler Gänge nach dem Markte von Udine aufgestellt hat, bringt die erbeuteten Vögel unter folgende 4 Rubriken: 1. Standvögel, 2. Sommervögel, 3. Wintervögel, 4 Jrr- der armen Opfer nur einige Zahlenbe'ispiele

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Tenben Prinzen an dem Hafen und in derW CbriKian^, <o. mrarz ZN der heutige

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NK7 r»«efi.aTS='®«S «w. «W mW ,«6l«

Schnepfen und Bekassinen 1629 Pirol

36. Fliegenschnäpper

37. Krammttsvögel

38. Weindrossel

Munition vor. Kriegsministerium zugegangene Deps

(taÄ..* S Sage. d-.F-ind-« ist n-4 h-II'g-m «an. gmommrc worben, unser Verlust beträgt an lobten etwa« mehr al äJerwunbeten etwa 100. @Wone'8 M heute weniger gut glM «

,u JffBÄÄ AN d-r,r°e».a»m. der «artawent,Eld^ Utile der Premier «USÄ, S4l°4t iwel Regimenter $ao«n,

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Frauen und Kinder der retten. ou§ Suakim, daß englif

Truppenkorps in "zwei 'grtjjgjl

Neue vor. Der Kamps war ein Sußerft erbitterttr Die Araver, me uw

schlagen sich aus's Hartnäckigste. Der Kamp war west lebhafter als bei El Teb. ueo

den VeAust der AuistSndifcken istnochin Muter'schen Bureaus" aus Suakiharismus, der unsere Vogelwe'lt mit roher Lust vernichte^,"Einhalt"g'ebietet7 "Mögen

Kairo, 13. Marz. Meldung des 1$ Schlack'» Bestrebungen des deutschen Vogelschutzoereins auch in dieser Hinsicht von Erfolg.

von beute Vormittag: Heute früh bald nach Dagesanvrucy yar öu^u3etronl werden!

Iipnnmien Der Feind wurde durch die englische Infanterie und das Feuer oe Berlin. Das Verständniß für den allgemeinen Nutzen, welchen die Steno- flfrHlbrio rtits feinen Verschanzungen vollständig vertrieben..lrap$ ob0efc6cn Dom parlamentarischen Dienst - im praktischen Leben überall ba

Artillerie «Uss einen ^r'cyanzungen vou,ru, ü Lynchburg in Vch g-wLhren vermag, wo mehrfache Gründe auf eine möglichste Verkürzung des Schreib-

New-York, 13. Marz. Nach einet »rewmw uue, » .J-schäfts hindrängen scheint in immer weiteren Kreisen znm Durchbruch zu gelangen, aimen sind durch eine Explosion IN einer Kohlengrube bei Pvcayonias gegeu, vielen größeren Geschäften und Erwerbs-Instituten sind theils besondere Steno- jqq Grubenarbeiter gelobtet worden. saphen angestellt, theils wird den Bediensteten die Erlernung der Stenographie em-

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Bremen, $eftr, & 20. geöruar

Thronrede Glauben schenken. Freilich kommt auch wieder der alte Adam zum Vor­schein, wenn versucht wird, Mißtrauen zwischen die Verbündeten zu säen und bald Oesterreich, bald Italien von Deutschland abwendig zu machen- tfür beide legt man «ine zarte Fürsorge an den Tag, und es ist rührend, zu sehen, welche KrokodlllsihrLnen die -R-pudliaue Fravcalse" und dasSiecle" vergießen Angesichts der Gefahren, die für Italien und Oesterreich aus dem deutsch-russischen Einvernehmen enfftehen sollen. Dann ist in neuester Zelt noch die Abrüstungsfrage hier vielfach zur Sprache gekommen und neben einer bezüglichen Aeußerung BiSmarck's im letzten Buche von Busch hat ein Artikel des russischenNord" die allgemeine Aufmerksamkeit daraus gelenkt. Der .Nord" führt aus, baß niemals eine Zeit zur Förderung dieser Frage günstiger gewesen {et als die gegenwärtige, und daß gerade daS Einvernehmen zwischen Deutschland, Rußland, Oesterreich und Italien am leichtesten dazu führen könne, einer prariischen, wenn auch nur theilwelsen Lösung näher zu treten. Fürst Bismarck hat nun zwar schon mehr als einmal die Ansichten gewechselt, aber es dürste doch। am Otte fein, darauf hinzuweisen, daß die deutsche Regierung den wiederholten Anträgen des Jbg. ». Bühler gegenüber entschieden Stellung gegen /tle Abrüstungsverhandlungen ge­nommen hat, die sie als praktisch undurchführbar bezeichnete Welter 'ü es bekannt, daß sich auch der Feldmarschall Gras Moltke in ganz ähnlicher, nur noch schärferer Welfe ausgesprochen bat, so daß recht wenig Hoffnung fetn dürste, die allgemeine Ab­rüstung tn daS politische Programm des deutschen Reichs ausgenommen zu sehen. Bei dieser Gelegenheit sei daraus hlngewtefen, daß alle Volker ^e Abrüstung alS einen thcoretffch höchlichst zu billigenden Plan bezeichnen, mit alleiniger Abnahme der Franzosen, die seine auch nur theoretische Aufnahme als einen gegen Frankreich ge­richteten Schlag zu betrachten scheinen-

Aegypten.

Kairo, 12. März. Der Schelk Senufsi hat ein Schreiben an ben Kheblve gerichtet, in welchem er ben Mahbi als einen schlechten Muselmann, Betrüger unb Mörber bezeichnet. Die telegraphische Verbindung mit Khartum ist wieder hergestellt.

Telegraphische Depeschen.