Ausgabe 
10.8.1884 Erstes Blatt
 
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mit besonderer KrankhettSgefahr verbunden sind für welche demzufolge auch dann, wenn fit weniger als 50 Personen beschäftigen, BetriebS(Fabrik)-Krankenkafsen errichtet werden können, in Gießen nicht vorhanden sind. Die ferner in Ansehung deS S 8 rubr. Ge­setzes eingezogenen Erkundigungen über den Betrag des ortsüblichen TageSlohnS ge­wöhnlicher Tagearbeiter haben ergeben, daß in Gießen der Durchschnittsverdienst eines männlichen Arbeiters unter 16 Jahren 96^, über 16 Jahren JA 1.75, einer Arbeiterin unter 16 Jahren 90 H, über 16 Jahren JA 128 beträgt. Die Commission hält diese Eätze alS Durchschnittsverdienst zu hoch und werden dieselben in Folge dessen für männliche Arbeiter auf 80 bezw. auf JA 1.70, für Arbeiterinnen auf 75 H, bezw. auf JA 1,10 festgesetzt.

Anlage von Sammelplätzen und Lagerräumen für thierische Abfälle. In voriger Sitzung gelangte ein Local,Reglement zur Annahme, nach welchem daS Lagern von thierischen Abfällen nur in solchen Räumen g-stattet ist, welche mindestens 300 Meter von bewohnten Stadttheilen entfernt sind (siehe Nr. 172 deß Gieß. Anz"). Herr Häutehändler Klebe hat nun in diesem Betreff eine Eingabe an Großh. Bürgermetsterei aertchtet, in welcher betont wird, daß, wenn dieses Reglement auch auf sein Geschäft Anwendung finde, er schwer geschädigt würde; Petent weist ferner darauf hin, daß die in seinen Geschäftsräumen vorhandenen Häute bereits in einem Zustande sich befinden, daß jede Belästigung der Umgebung durch dieselben aus­geschlossen sei. DaS Gesuch deS Herrn Klebe wird insofern berücksichtigt, alS beschlossen wird, dem 8 2 des betr. Local-ReglementS folgenden Zusatz zu geben: »Ausgenommen hiervon sind solche Sammel- und Lagerräume, bezüglich deren nach Anhörung der Stadtverordneten - Versammlung kreisgesundheiiSamtlich festgcstellt ist, daß sie nicht gesundheitsschädlich sind."

Die Förderung des Obstbaues. Auf ein die Förderung deS Obstbaues, fpeciell die Anpflanzung von Obstbäumen an den Straßen betreffendes AuSschreiben Großh. KreiSamtS an die Großh. Bürgermeistereien beschließt die Versammlung in Rück­ficht auf die Beschädigungen, welchen die an den Straßen stehenden Obftbäume ausge­setzt sind, zu berichten, daß an den für Gießen in Betracht kommenden Straßen Linden- bäume gepflanzt werden sollen.

Die Feier deS 2. September soll, wie in früheren Jahren, durch Glocken- geläute, Chorolblasen und Schmücken der Häuser rc. begangen werden.

Die Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner tm Jahre 1886. Herr Professor Dr. Schiller theilt mit, daß gen. Versammlung wahr­scheinlich im Jahre 1886 in Gießen statifinden würde und stellt deßhalb die Anfrage, ob dieselbe der Stadt Gießen willkommen sei. Die Stadtverordneten - Versammlung spricht sich bejahend aus.

Den städtischen Was en platz betr. Die Baudeputation hat beantragt, daß der Hintere, von der Kreisstraße am entferntesten liegende Wasenplatz beibehalten werden soll, womit sich die Versammlung einverstanden erklärt.

Gesuch des Wetßbindermelsters Louis Petri III. um käufliche peberlassung städtischen Geländes. Petent beabsichtigt, behufs Errichtung eines Gebäudes am Asterweg den daselbst liegenden Garten, welcher zu Lehrzwecken für die höhere Töchterschule benutzt wird, käuflich zu erwerben. Das Gesuch wird abgelehnt.

Gesuch des Photographen Philipp Uhl wegen desgleichen. Das­selbe wird genebmigt und der Kaufpreis für das an der Südanlage liegende Gelände auf 10 JA pr. mMeter festgesetzt und ferner bedingt, daß fraßt Gelände innerhalb 3 Jahren bebaut wird.

In Betreff des Gesuchs des Wirths Christian Haubach II. um käuf» liche ober tauschweise Ueberlassung städtischen Geländes am Krofdorfer Weg wird die Baudeputation beauftragt, desimttv die Linie festzusehen, nachdem be» schlossen worden, den Kaufpreis auf 5 JA pr. EJlRtr. festzusetzen. Dem ferneren Gesuch des Herrn Haubach um Erlaubntß zur Benutzung der Böschung an feinem Bauplatz wirb für die Dauer der Bauzeit stattgegeben.

Veräußerung des StephanSwegs. Ein auf Herabsetzung deS Kauf- Vreises für an gen. Stelle erworbenes Gelänbe gehenbes Gesuch bes Herrn L. Kinkel wirb abgelehnt.

Das Gesuch bes Herrn Bauunternehmers Julius Hoch um Er- laubniß zur Adleituna von Wasser in die städtische Röhrenleitung wird genehmigt, desgl. bas Gesuch ber Christian Löber I. Wittwe um Erlaubniß zur Anlegung einer Wasserabflußrinne.

Gesuch beS Zimmermeisters Heinrich Ruckstuhl I. um Bau­er laubn. Dem Gesuch soll unter ber Bebingung stattgegeben werben, daß Gesuch­fieller sich bezüglich eines beabsichtigten Neubaues am verlängerten Asterweg bem zukünftigen Localbaustaiut unterwirft unb einen entsprechenden Beitrag zu den Er- werbungskosten für Straßengelände entrichtet.

Offerte des Kunstgärtners KarlDeines dahier wegen Abtretung von Gelände. Dieser in gewissem Zusammenhang mit dem Gesuch der Herrn Ruckstuhl stehenden Offerte soll näher getreten und Herrn Deines 4 JA pro lUKlafter abzutretendes Gelände angeboten werden.

Die Erbauung eines Schulhauses für die Mädche nschule. Herr Stadtbaumeister ©tief hat Kostenvoranschläae vorgelegt über Maurer-, Steinhauer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Schreiner-, Schlosser-, Spengler- und Weißbinderarbeiten, welche zunächst zur Ausführung deS Rohbaues erforderlich sind. Die Arbeiten sollen auf dem Submissionswege vergeben werden.

Herstellungen an der Brücke über die Wieseck. In den beiderseitigen Trottoirs dieser Brücke in ber Bahnhofstraße haben sich mehrere Platten gesenkt. Die Vornahme ber auf 150 JA veranschlagten Ausbesserungsarbeiten wird genehmigt.

Ausbau der Schützens!raße. Das wiederholt auf ber TageSorbnung ßcftanbene Gesuch bes Herrn Aböls Hoß unb Genossen in diesem Betreff wirb nicht befürwortet unter Hinweis auf ben Beschluß vom 8. September 1882, diesem Gegen­stände näher zu treten, wenn daS ßoealbauftatut in Kraft und mehr als die Hälfte dieser Straße mit Häuiern bebaut ist.

Unter RubrikKostendecreturen" werden mehrere die Parzellenvermeffung und die Wasserleitung betreffende Ausgabeposten genehmigt.

Die hieraus vom Herrn Bürgermeister tn Betreff des über die Quellwasserleitung entstandenen Gerüchts abgegebene Erklärung befindet sich in voriger Nummer des »Gießener Anzeiger."

Gießen, 9. August. [7. Sitzung der Großh. Handelskammer am 1. Augusts Anwesend die Herren Ed. Silbereifen, L. Georgi, ©. Heichelheim, A. Katz, F. C. B. Koch, R. Scheel, H. Schirmer und Ad. Zinßer.

Die Eingänge werden zur Kenntniß der Kammer gebracht, davon Nr. 163, 168, 179, 181 zur Circulation, die übrigen ad acta bestimmt.

DaS Kammermitglied Herr A. Katz reserirt sodann ausführlich über die Schiffbar­machung der Lahn. Im Anschluß daran finden die 3 Anträge Genehmigung:

1. Die Kammer möge der Frage der Schiffbarmachung der Lahn ihr Interesse auwenben.

2. Unter Miitheilung hiervon an ben Vorstand des Vereins für berg- unb Hüttenmännische Produkte für die Lahn-, Dill- und benachbarten Reviere in Braunfels Kenntniß zu geben mit bem Ersuchen, die Kammer von dem Laufenden zu unterhalten.

3. DaS Ministerium deS Innern und der Justiz zu ersuchen, seine Aufmerksamkeit im Interesse ber oberhessischen Montaninbustrie, sowie ber oberhessischen Eisenbahnen höchst wichtigen Angelegenheit zu wtbmen und für die Schiffbarmachung der Lahn bis Gießen einzutreten.

Sodann wird der an Großh. Ministerium beS Innern unb der Justiz pro 1883 zu erstattende Jahresbericht berathen.

Von dem Eisenbahnbeirath Darmstadt ist ar. den Vorsitzenden der Kammer eine Einladung zum Besuche ber Sitzung vom 28. August er. ergangen. Der Vorsitzenbe wirb ber Sitzung beiwohnen und ersucht die Kammermstglieder, etwaige Anträge, die auf dieser Sitzung eventuell gestellt werben sollen, ihm möglichst bald mitzutheilen.

Auf Antrag des Herrn F. C. B. Koch beschließt die Kammer, die Denkschrift der Handelskammer Osnabrück, betreffend die Nothwendigkeit einer Reform der geltenden Feuerversicherungspolice-Bebingungen auf bie nächste Tagesordnung zu setzen, vorher aber daS vorhandene Material tn ber Sache bei ben Mitgliedern der Kammer cfrculiren zu lassen.

Gießen, 9. August. Unsere Leser machen wir hiermit auf die soeben in Wcnzel'sHotel Bellevue" ausgestellte Oelgemälde-Sammluug aufmerksam. Es sind unter den vielen ausgestellten Gemälden sehr schöne und prächtige Stücke. Um nur einige hervorzuheben: Caesar Bimermann,Aesende Hirsche im Walde", hier .besonders ist der Baumschlag recht gut ausgeführt, zwei Genrebilder von Th. Har ger:

Die Träumerin" undSchmeichelkätzchen", ein «schwedische Mondlandschaft" von Jos. Heidendahl, ein Genrebild von Fritz BeinkeDie böse Brennnessel", ferner zwei Schweizerlandschaftcn von Ed. Böhm und I. Burgaritzky u. A. m. Die Preise sind in Anbetracht des Gebotenen recht mäßige zu nennen und sollten es Lieb­haber von einer schönen Aimmerdeeoration nicht versäumen, die Ausstellung zu besuchen und nach Befund auch eines oder das andere zu erwerben.

Das morgen (Sonntag) Abend inWenz el's Garten" anberaumte Feuer­werk verspricht, nach den Vorbereitungen des Herrn Wenzel zu urtheilen, ein recht großartiges zu werden. Zu wünschen wäre hierbei, daß bei dem voraussichtlich großen Andrange die Gartenanlagen unb Blumenbeete des schönen Etablissements von Seiten ber Besucher geschont würben. Desgleichen bürsten bie Besitzer von Heckenbillets, im Gegensatz zu früheren Gelegenheiten, etwas mehr Rücksichten auf Spalier unb Hecken ber Nachbargärten nehmen.

8 e r m i f db t e i

W. Bad-Nauheim, 8. August. Zu ber nächsten Dienstag unb Mittwoch statt- finbenben 23. Wanberversammlung bes Oberhessischen Bienenzüchtervereins werben bereits von bem hiesigen Festcomit6 unter Leitung bes Bürgermeisters Wörner bie umfaffenbften Vorbereitungen getroffen. Dienstag Abend wirb von 810 Uhr im Deutschen Hofe" eine vorbereitenbe Sitzung bes Ausschusses unb Localeomites ab­gehalten, am Mittwoch bagegen finbet von 810 Uhr Vormittags bie Besichtigung ber Ausstellung unb Vornahme praktischer Demonstrationen an Stöcken mit lebenben Bienen im geräumigen Gewächshaufe auf ber Saline statt, worauf bann um 10 Uhr bie eigentlichen Verhanblungen im Saale besDeutschen Hofes" ihren Anfang nehmen. Am Schluß finbet bie Wahl bes nächstjährigen Versammlungsortes unb Ergänzungs­wahl bes Vorstandes statt. Nachmittags 2 Uhr finbet ein gemeinschaftliches Tischmahl, imDeutschen Hofe" statt. Die erprobte Tüchtigkeit unseres Festwirtheä wirb sich auch diesmal bewähren. Wir dürfen uns darum der Hoffnung hingeben, daß auch diese Festversammlung gelingen und uns in lehrreichen unb freudigen Stunden in gehobener Stimmung vereinigen wird.

Wiesbaden, 5. August. Wie jetzt verlautet, sind die hier im Juni und Jult stattgebabten Raubanfälle von dem noch jugendlichen Bäckergesellen Johann Dörschinger auS Fürth allein verübt worden. Dem kaum 25jährtgen Burschen wurde eS leicht, fernen Opfern Geld und Goldsachen, insbesondere die Taschenuhren, schon durch die Drohungen:la bourse ou la vie, unterstützt durch das Vorhalten eines Revolvers, abzunehmen, und nur einmal soll eS zu einem Handgemenge gckommen sein, aus welchem er als Sieger hervorging. Man ist darüber, daß man endlich deS Räuber- habhaft wurde er wurde bekanntlich in Mainz bei dem Versuche, eine Uhr zu ver- werthen, verhaftet und daß mit Sicherheit anzunehmen ist, daß nur dieser die ver­schiedenen Anfälle verübte, beruhigt und sieht seiner Bestrafung erwartungsvoll ent­gegen. Der Bursche soll trotz seiner Jugend schon im Zuchtyause gesessen haben und dem Müßiggang und einem Hang zum Wohlleben verfallen sein. Er soll auch bereits ein Geständniß abgelegt haben eine bekannte Manier von Gewohnheitsdieben in Fällen, wo Beweise genug gegen sie vorliegen und hoffen, dadurch feine Lage zu verbessern. Der Schaden, den er durch seine verbrecherischen Thaten unserer Bade- stadt zugefügt hat, wird voraussichtlich ein geringer fein, da durch die eingerichteten Sicherheitsmaßregeln einer Wiederholung derselben thunlichst vorgebeugt worden tfi.

Berlin, 4. August. Ern entsetzlicherUnglückSfall hat sich, wie Berliner Blättern mitgetheilt wird, gestern Mittag auf bem alten Kirchhofe der ffraelttischen Gemeinde in der Schönhauser Allee zugetragen. Em Schlosserlehrling war einem Kanarienvogel, welcher aus einem Bauer entflohen war und sich nach dem gedachten Kirchhofe geflüchtet hatte, dorthin nachgeetlt. Um den Vogel zu erhaschen, der sich auf einen von eisernen Gittern umgebenen Baum vor einem Hügel gesetzt hatte, war der Lehrling auf den Baum geklettert. Hier muß er einen Fehltritt gethan haben oder ausgeglstten sein, er stürzte vom Baum und fiel so unglücklich auf die Sp'tzen des eisernen Gitters, datz mehrere derselben ihm tief in den Leib drangen. Nachdem er von mehreren Personen aus seiner Lage befreit war. wurde er mittelst eines Krankenwagens nach dem nahen Krankenhause geschafft.

Ein per Velociped reisender Handwerksbursche zahlt gewiß zu den neuesten Erscheinungen der Zeit! Derselbe, ein Schlosser von Profession, durchfährt mit seinem von ihm selbst elegant gearbeiteten Vehikel das liebe deutsche Vaterland und stellte sich auch am 26. v. M in einer Herberge in Saarbrücken ein. Er schaute sich nach Arbeit um und als er solche nicht fand oder sie ihm nicht zusagte, so bicycelte er mit Fuß- unb Schenkrlkraft wieder flott weg. Da werden sich, so bemerkt dieSaarbr. Ztg." dazu, die Herren GenSdarmen und Schutzmänner am Ende auch bald nach BicycleS umthun müssen, wenn sie solchenfahrenden Gesellen" nachkommen wollen.

(Eine Jnselversteigerung j Die kleine Insel Herrn im englischen Canal, gegenwärtig Eigenthum der Mönche von La Grande Cbartreuse. welche als Fabrikanten deS Ligueurs dieses Namens bekannt sind, sollte am 29. v M in London zur öffent­lichen Versteigerung gelangen. Der Auctionator schilderte die Eigenschaften der Insel in den glänzendsten Farben. Dieselbe enthält mehrere Villen, ein Hotel, einen aus­gezeichneten Hafen, große Granitlager unb viele Naturschönheiten. Die jährlichen Abgaben belaufen sich auf Lstr. 210 und die Einkünfte aus dem Verkauf von Garten­erzeugnissen, Kaninchen, F-schen, Graust rc. auf Lstr. 500600. Der Etgenthümer der Insel ist thatsächltch souveräner Herrscher über die 94 Einwohner der Insel und ohne feine Erlaubniß darf Niemand in Herrn landen. Trotz aller dieser Vorzüge wurde nicht mehr als Lstr. 5000 für die Insel geboten, ein PretS, mit welchem sich der Vertreter der Mönche nicht zufrieden erklärte. Die Insel bleibt folglich bis auf Weiteres baS Eigenthum der Mönche von La Grande Chartreuse.

Daß Dienstmädchen in der Kirche zum Balle eingeladen werden, ist gewiß nicht Überall Mode. In Riemsloh bei Melle pflegt man daS aber zu thun. Es sollte dort nämlich Thierschau, natürlich verbunden mit Tanz, gefeiert werben. Am Sonntag vor bem Thierschaufeste, so berichtet dasHoyaer Wochenblatt", nach Be­endigung des Gottesdienstes, als der Pastor sich noch in der Sakristei befand, stellte sich der Küster P. an einem etwas erhöhten Punkte in ber Mitte der Kirche auf unb gab Folgendes zum Besten:Arn Mittwoch den 9. Juli findet hier in RiernSloh ein Thierschaufest statt. Die Herren Colone werden gebeten, ihre Dienstmädcherr doch dorthin zu dem Abends ftattfinbenben Balle zu schicken, da sie dort unter guter Aussicht sind."

Handel und Vermehr.

Gießen, ben 9. August. Auf bem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund JA 0.751.00, Hühnereier pr. Stück 56 H, Enteneier pr. Stück 60 H, Käse St. 58 Käsematte 23 H, Erbsen pr. Liter 24 H, Linsen 32 H, Tauben per Paar 0,500,65 H, Hühner per Stück JA 0.901.30, Hahnen pr. Stück JA 0.550.80, Enten per Stück JA 1.101.40, Gänse per Stück JA 0.000.00, Welsche JA 00.0000.00, Ochsenfleisch per Pfunb 6870 H, Kuh- unb Rinbfleisch 5660 H, Schweinefleisch 5060 Hammelfleiich 6070 H, Kalbfleisch 5054 Kartoffeln per 100 Kilo

JA 5.007.00, Milch per Liter 1318 L, Zwiebeln ver Ctr. JA 1200.

A«r geßl. Beachtung

SchristliiLe Anfragen wegen Auskunftsert^Mmg Über Jnferste rc. können ete nur bann beantworten, wenn denselben eine Freunsrke für die Rückantwort beigdeflt ist. Heber Inserate bezüglich deren Offerten einzureichen finb, ist bie Exp-diÄon zu keinerlei Auskunstsertheiluugen befugt Offerteudrirje sind soweit keine bestimmter sagentbeiliaev Abmachungen getroffen mürben m der Ervedrtion ad-uhokert.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

August: 2. Fuhrmann Wilhelm Hahn zu Gießen mit Marie Katharine Schimmel, Tochter des verstorbenen Bahnwärters Johann Schimmel zu Krofdorf. 4. Der Revter- verwalter Hermann Moritz Ebel zur Papiermühle bei Londorf mit Emilie Johanna Karoltne Koch, Tochter des Kaufmanns Friedrich Koch, zu Gießen. 5. Rentner Jacob Ronftadt, Wittwer, mit Karoltne Bertha »Susanne Augustine Albohn, geb. Vogt, Wittme des Kaufmanns Hermann Philipp Albohn zu Gießen. 5. Cigarrenfabrikant Martin Emil Karl Philipp Schmall mit Karoltne Ottilie Sarnes. Tochter des Apothekers Johann Karl Sarnes zu Gießen. 8. Der Sergeant unb BatatllonSschretber bet Großh. Lanbwehr-Beztrkscommanbo Joses Gabriel Hädrtch zu Gteßen mit Marie Franziska Auguste Werner, Tochter des Postbeamten LomS Werner zu Trachenberg in Schlesien.