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Im Jahre

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Gegen das Jahr 1882

weibl.

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konnte nicht festgestellt werden, der verstorbenen Personen, so

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Der Dtrector: Noo er.

Preußen, Bayern, Baden, Württemberg,

212

243

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Der Schriftführer: Fuhr.

weniger männl, weibl.

Die einzelnen Sterbfälle ver: sich auf die Monate:

Januar . Februar- März . .

April Mai Juni Juli August .

September October November December

14

49

1

16

Welt: 94

. 63

Im Jahre 1883

Gruppirt man nun die geborenen Kinder nach dem Religionsbekenntmß der Eltern (bei den unehelichen nach der Mutter), so erweist sich, daß bei den ehelichen Kindern von 405 deren Eltern von gleicher Confession waren und 50 aus Mischehen hervorgingen. P. r

Die unehelichen Geburten vertheilen sich auf:

140 Mütter evangelischer Confession, 66 katholischer

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V-n 23 Gießener Männern erkoren sich 10 Frauen aus ihrer Vaterstadt, und ÄX fee« «

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»Cfriint ctc li hnemet

Bei 13 Personen, 11 Männern und 2 Frauen, ob sie ledig, verheirathet oder verwittwet waren-

Gruppirt man die Sterbfälle nach dem Alter ergibt sich folgendes Resultat:

Es starben:

Betrieb selbst ist keine Gefahr vorhanden, weil einesthcils die Reichsregierung eine bedeittende Industrie mcht schüd'gen und wul andernthells die Co»>umtwn so zu- uehmen wird, daß sie der Produktion las Glnchgewicht halt. Aucy sei es Thatsache, daß eine Industrie, welche sich heimisch gemacht habe, von dericnigm einer anderen G-'oend nicht übertroffen werden könne. Die hiesige G-gens ist eine geborene Rüben- gc/end. Wenn es gelmgt, eine Rübe mit 11% Zuckergehalt produciren, so wird man zweifellos schon ein glänzendes Geschäft machen. Bezüglich der Geldaclten sei ihm zu Gunsten des Statuts ausgefallen, daß, wenn Kapital ausgenommen wird, die Geldactionäre keine Dividenden beziehen. D-e Fundrrung muß vorsichtig sein und die Thetlhaberschaft möglichst gesichert werden, da es bedenklich ist, Kaufrüben zu suchen. Sonst habe er bet dem Statut kein Bedenken. Er wünsche dem Unternehmen Glück.

Herr Kammerratb Weber: Wenn man ein solches Probet in S Leden ruft, so nehme man eine große Verantwortung auf sich. Es wird der Fabrikation wahffchetn- iltcü eine größere Steuerlast auferlegt werden. Wmn aber auch weiter nichts erreicht Wirb, als eine Verz'nsung des Kapitals zu 5, 6 und 7 %, so ist schon viel gewonnen- Die Rüben bauenden Landwtrthe sollen auch zugleich die Actionäre s^n, Geldactionäre also die Rübenoctionäce nicht überstimmen können, weil beider Interessen verschieden sind. Es ist auch dafür zu sorgen, daß wir uns noch eine große Anzahl Kaustüsen sichern, woraus wieder Vorthelle für Mtnderbegüterte entstehen. In Waghäusel sand man den Zuckergehalt der Rüden in diesem Jahre geringer, was seine Ursache tn den Wttterungsverhältn'ssen haben solle.

Herr Adalbert v. Rabenau: Mein Bedenken bezüglich der Einzahlung von 250 X ist durch das Gesagte gehoben- Das Geld zur Fabrik wird man aber nur chekommen durch SoUdarhast der Rübenbauern. Man muß immerhin die Mögltchkett inS Auge füllen, ob man mit Rübenactien auskommt oder nicht-

Herr Oeconom Fülberth von Utphe: Die Rübenactionäre müssen in Friedberg -ie Zinlen der Geldact'onäre decken. Er habe seit 1879 Rüben gebaut und sei recht -ufrieven gewesen. Es wäre ihm heute noch lieber, wenn Waghäustl die Fabrik gebaut Ifitte, aber da dies nicht der .Fall sei, halte er dafür, selbst rasch ans Werk zu gehen. Er würde recht gern beitreten, wenn er genügend lange über sein Pachtgut verfügen könnte- Wie man höre, wolle die Gemeinde Echzell eine eigene Zuckerfabrik bauen, wahrend sie sich besser hier betheiligen würde.

Herr Kamwerrath Weber: Durch § 15 des Statutenentwurfs sei Herr Fülberth feimn Bedenken enthoben. Hiernach dürfe der Pächter seine Actien an seinen Nachfolger verkaufen. Eventuell übernehme sie dtc Fabrik. _.

Herr Pfarrer Hildebrand aus Echzell widerlegt, daß Echzell für sich eine Fabrik gründen wolle; es würde sich den anderen Gemeinden anschließen, wolle aber bet der Frage über den der Fabrik zu gebenden Platz berücksichtigt fein.

Herr Adolf v. Rabenau: Der Grundsatz müsse ausgesprochen wr-rden, daß die Fabrik die Transportkosten der Rüben und Schnitzel übernehme, dann werde der Ort der Fabrik gleichgültig fein.

Herr Adalbert v- Rabenau fragt mit Bezug auf eine vorher gemachte Be­merkung, was der Grund gewesen sei, weshalb man die Vergütung der Transport­kosten für Entsermmgerr rmter 8 Kilometer ausschließen wolle.

Herr v. Oven: Der Satz sei alter Uebung entnommen, wonach man auf eine Entfernung unter 2 Stunden unentgeltlich liefere und dadri die Rückstände mitnähme. Er erwähnt sodann noch den Kostenpunkt und glaubt, daß dann genügende Sicherheit bestehe, wenn auslänglich Rübenland beschafft sei. Wenn das Geschäft gut gehe, Formte wohl auch Geld aufgenommen werden.

Herr Oeconom Schlencke vom Haidthofe: Die in der Nähe der Fabrik Wohnenden Rübenbauern haben noch den Vortheil, daß sie dm bei der Fabrikation ge­bildet werdenden Kompost für billiges Geld mttzunebmen in der Lage sind. Auch aus diesem Grunde könnte von einer Frachtoergütung auf Entfernungen von unter 8 Kilo­metern abgesehen werden.

Herr Adalbert v- Rabenau bemerkt darauf, daß die Ansichten bezüglich dieses Kompostes sehr getheilt wären. Man habe sogar geglaubt, derselbe veranlasse den Rückgang des Rübenbaues und stelle deshalb in neuerer Zsit in dieser Beziehung Versuche an.

Der Director spricht sich dahin aus, daß man heute nicht zu sehr ins Einzelne einzugehen brauche, dies vielmehr der constituirenden Versammlung der Actionäre über- laffen könne. Er verliest hierauf Briefe, wonach sich auch Landwtrthe in der Gegend von Marburg und Frohnhausen für das Unternehmen interessirten. Auch diese seien Willkommen zu heißen.

Herr Kammerrath Weber will die Plahfrage hier nicht berühren. Die definitive Erledigung dieser Frage stehe den Actionären zu.

Herr Pfarrer Hildebrand meint, man brauche nicht bis nach Marburg zu gehen, hier in der Umgegend werde der Bedarf gedeckt.

Der Director glaubt dasselbe, begrüßt es aber doch mit Freuden, daß in weiteren Kreisen sich die Theilnahme gezeigt habe. Je größer die Fabrik werden könne, um so besser sei es für olle Bcthe'ligte.

Herr Bürgermeister Habicht aus Echzell möchte doch auch noch einige specielle Fragen besprochen wissen, worauf unter Zustimmung des Directors auch einge- gangen wird.

Nachdem noch Herr Pachter Hoffmann von Hof-Güll und Andrre sich zur Sache geäußert hatten und sich weiter Niemand zum Wort meldete, erhält dies zum Schluffe der Referent, Herr Kammerrath Weber, welcher erklärt, daß in 1012 Tagen eine constituirende Versammlung abgehalten würde. Die vorher noch aufgeworfene Frage des Herrn Baron v. Oven: Wo bringen wir in diesem Jahre unsere Rüben hin? wird von demselben dahin beantwortkt, daß er glaube, die Fabrik könne bis nächsten November fertig sein. Bezüglich der Maschinen habe er schon Erkundigungen einge- zogen und die Antwort erhalten, daß dieselbn bis zu dieser Zeit fertig feien.

Es wird nun von Seiten des Vorsitzendcn des zur Ausführung des Unternehmens gewählten Comics eine Liste in Circulatiou gtsttzt, worauf man die Anzahl der für den Rübenbau zuzufichernden Morgen Gelände einschreiben möge, was aber vorerst ohne alle Verbindlichkeit sei.

Als Resultat der Einschreibungen ergibt sich, daß einschließlich der früheren Zeich­nungen mit Hinzurechnung einer brieflichen Anmeldung 1725 Morgen Rübengelande zugefichert worden sind.

Der Director glaubt es hiernach als sicher ansehen zu können, daß die Fabrik errichtet werde und wünscht, daß das Unternehmen zum Wohle der Landwirth sch ast gedeihen möge. Die Versammlung wird hierauf wegen vorgerückter Zeit geschloffen.

Statistische Mittheiiungen

über

den Civilstand der Stadt Gießen im Jahre 1883.

Mitgetheilt vom Standesamt in Gießen.

ras 1883 betrugen 101 Paare und ergibt sich mithin gegen

tuj cum eine Abnahme von 17 Paaren-

W11 Interesse sm?" e°nfc!fion bcr Getrauten werden nachstehende Mitthcilungen

2 israelitischer

Die Mütter vertheilen sich nach dem Geburtslande wie folgt: ~ Hessen,

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455

36

Mehrgeburten sind überhaupt 11, und zwar 10 Zwillings- und 1 Drillings­geburt vorgekommen, gegen das Jahr 1882 ein Zuwachs von 5 Mehrgeburten.

Die Zwillingsgeburten vertheilen sich wie folgt: eheliche: 2 mit nur Knaben, 3 mit Knaben und Mädchen, 3 mit nur Mädchen;

uneheliche: 1 mit Knabe und Mädchen, 1 mit nur Mädchen.

Die Drillingsgeburt, welche außerehelich erfolgte, erzielte nur Mädchen.

Todtgeboren wurden 19, gegen 1882 also 12 weniger- Es kamen 7 Knaben, 4 ehelich, 3 unehelich und 12 Mädchen, 5 ehelich und 7 unehelich, zur Welt-

Die Gesammtzahl der Sterbfälle beträgt 487 und zwar-289 männliche und 198 weibliche Personen. Der Zuwachs der Sterbfälle im Jahre 1883 beträgt 66 Personen mehr als in 1882 und zwar 65 männliche Personen und 1 weibliche Person.

Im akademischen Hospital, in der Entbindungsanstalt und in Prioathäusern, sowie todt aufgefunden starben 116 ortsfremde Personen und zwar 82 männlichen und 34 weiblichen Geschlechts-

Dem Civilstande nach starben 296 ledige Personen, gegen das Jahr 1882 30 mehr, und zwar 174 männlichen und 122 weiblichen Geschlechts, 114 verheirathere Per­sonen und zwar 77 Männer und 37 Frauen, 64 verwittwete und zwar 27 Wittwer und 37 Wirtwen.

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während d^Woche Di- Zahl der Todesfälle

Kmder starben 2^ davon das' eine an ^4 betrug im Ganzen 5.

Tage alt, an Krämpfen. Von den' 3 anbere< nur einige

schwindsucht, eine an Rose. rwuchjenen Personen starben 2 an Lungen-

... jRtetfÄXÄ'JSÄ'Ä S, SJiÄA'jj

Sachsen.

Das Verhältniß der Anerkennung der Vaterschaft ift gleich den letzten Jahren ein sehr geringes gewesen- Es wurden von 208 außerehelich geborenen Kindern nur 9, und zwar 3 Knaben und 6 Mädchen, anerkannt, so daß noch 199 nicht anerkannte Kinder verbleiben.

eben hsirathetcn Proteftabtinneii und 4 gingen Misch-

®laute?Är,f*nn s ?»". dm katholischen Mannern heiratheten 2 isräcliMch-n 'i'-br-nd o nut Protcltantinnen die Sh- schlossen. £ie Ä fite 4 011 d-r Zahl, erkoren sich mir Frauen ihres Glaubens, anlangt, so blieb sich dasselbe b^'s"" v°rhcrg-bcnoen dmhre eingegangenen Mischehen «SO »?- ***- *» = lieniaeV1' $ealm' unb Künstler, mithin gegen das Jahr 1882 §aLL^n7 deren = 5 weniger gegen 1882.

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Zunahmen?Warm *' Si craic6t fidt) flcßcn bn5 W 1882 eine

atter 3W U'b ift hier eine Zunahme ron

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Nach dem Civilstande oerheirgtheten sich.

77 lebige Personen = 19 weniger gegen das Jahr IM.

4 ledig- Männer mit Wittwen = 2 mehr gegen 1882.

19 Wittwer mit ledigen Frauenspersonen 4 mehr gegen 1882.

1 Wittwer mit 1 Wittwe 4 weniger gegen 1882. .

Durch die Eheschließungen wurden 9 Kinder legitumrt welche th-llw-ise bei der Geburt durch die außerehelichen Väter schon anerkannt worden waren, theilweise bet ber ^^chf'^ung Anerkannt wurdem^^ ^borenen Kindern waren 313 Knaben und QRA finb mitbin aeaen das Jahr 1882 87 Kmder mehr geboren, und

rwar^3^K^aben^weniger^und^O^Mädchei: mehr. Vor: diesen im Jahre 18^3 geborenen Kindern waren 21?Knaben und 243 Mädchen ehelicher, unb 101 Knaben und 107 Mädchen unehelicher Geburt-

Im Jahre 1882 kamen ehelich zur Welt. Knaben .... &&&

Mädchen . . ^7

1883: Knaben . Mädchen .

mithin in 1883 mehr 1882 kamen unehelich zur Knaben . Mädchen -

1883: Knaben . Mädchen . mithin in 1883 mehr

289 198 66 23

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Alter unbekannt

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