Ausgabe 
9.11.1884 Erstes Blatt
 
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sämmtlichen demokratischen Journalen gebrachten Berichte überein. DieNew- Aork Tribüne" bleibt indeß dabei, daß Blaine eine Mehrzahl von 1000 Stim­men erhalten habe.

Lokale-.

Gießen, 8. November- [GoncerL] Bezugnehmend auf unfern Bericht in der Donnerstagsnummer dieses Blattes, wollen wir es nicht unterlassen, heute nochmals auf das am Montag den 10. d. Mts. stattfindende hochinterefiante Concert ganz be­sonders aufmerksam zu machen- Unsere Stadt besitzt so viele musikliebende und musik­treibende Einwohner und doch finden verhältnißmäßig wenig musikalische Aufführungen statt, so daß neben den Concerten des Concert-Bereins jeder eingeschaltcne Musikabend, der etwas Gutes bietet, mit Freuden begrüßt werden müßte. Das einzige Mittel, unsere musikalischen Verhältnisse zu heben, ist das Entgegenkommen von Seiten des Publikums, damit jeder Künstler, der das Wagniß unternimmt, auf eigenes Rifico zu concertiren, neben den Lorbeeren auch den finanziellen Erfolg mitnimmt. Der Ruf, welcher den am 10. d. Mts. Mitwirkenden vorangeht, ist ein so bewährter, daß an einer allgemein interessanten Aufführung gar nicht zu zweifeln ist- In Betreff des Programms ist eine gediegene Wahl getroffen worden. Wir finden auf demselben neben Beethoven, Mozart, Bach, Schumann, Mendelssohn, Schubert, auch Werke neuerer Meister, wie W- de Haan. Rubinstein und v- Holstein, letztere drei durch herrliche Duette für zwei Frauenstimmen vertreten. Daß die Damen Frl- Helene und Marie Hoffmann uns mit diesen Sachen m erfreuen gedenken, wissen wir ihnen besonders Dank und zweifeln auch kaum, daß die musikliebenden Leserinnen und Leser dieses Blattes durch zahlreichen Besuch des Concerts das Interesse an demselben bethätigen und den nach auswärts vielverbreiteten Ruf, Gießen sei eine kunstsinnige Stadt, rechtfertigen werden. y.

Gießen, 8. November. In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag sind die Hydranten-Schildchen in den Reuenbäuen, Neuenweg und Gartenstraße abgerissen worden und verschwunden. Welcher biedere Jüngling mag sich wohl hier wieder ver­ewigt haben?

Heute Nacht veranstaltete die Schutzmannschaft eine Razzia auf obdachloses Gesindel. Eine Anzahl dieser Gattung wurde aus einem Strohhaufen an der Mar­burger Straße herausgezogen.

Vermischtes.

Darmstadt- In Hessen gibt es 2,192,014 Obstbäume, davon tn Starkenburg 814 615, tn Oberhessen 838,123 und tn Rheinhessen 539 376 Stück. Der Gesummt- werth des geernteten Obstes belief sich auf 3,281,869 jt, davon entfallen auf Starken­burg 1,234.889 JL, Oberhessen 728,731 JL und Rheinhessen 1,318,249 Jfc

Mainz, 4. November. Die nun beendigte Lotterie für den Bau einer katho­lischen Kirche im Gartenfeld hat nach keiner Sette befriedigt. Eine erkleckliche Anzahl Loose blieb unverkauft, welche das Comtte selbst gespielt und damit, wie man hört, einen großen und eine Anzahl kleinere Gewinne erzielt hat- Trotzdem sind die Ver­anstalter von dem Ergebntß unbefriedigt, denn die Lotterie hat für den Ktrchenbaufonds nur einen verhältnißmäßig sehr kleinen Nettoertrag geliefert; unbefriedigt ist der Haupte debttor der Loose von seinem Geschäft und unbefriedigt ist auch die große Masse der Loose-Inhaber, welche mit leeren Händen oder ganz kleinen Gewinnen ausgegangen. Die Kosten der Lotterie waren sehr bedeutend, die Chancen unendlich gering; den wenigen großen und spärlichen kleinen Gewinnen stand etne Unmasse von Nieten gegenüber. (gtft Ztg.)

Frankfurt a. M-, 7. November. Das Resultat der gestrigen Stichwahl, so schreibt man uns aus Frankfurt a- M, welches ich Ihnen bereits telegraphisch mtt- theilte, wurde mit einer Spannung erwartet, wie sie wohl noch bet keiner einzigen der vorhergehenden Wahlen zu Tag getreten ist. Obwohl das Wahlergebniß ja erst lange nach 7 Uhr Abends bekannt werden konnte, war tn den beiden Localen, in denen die Wahlcom t4s der streitenden Parteien tagten (tn der Restauration von Pfuhl auf der Zeil die Socialdemokraten und in derConcordia" auf dem Großen Htrschgraben die Demokraten) doch schon Nachmittags kaum noch ein Plätzchen zu finden. Je weiter aber der Abend vorrückte, um so gewaltiger wuchsen auch die Menschenmassen7-dte sich vor den beiden Localen ansammelten. Tausende und Abertausende harrten von 6 Uh^ ab auf die Anfangs spärlich, dann immer zahlreicher und schneller einlaufenden Berichte aus den einzelnen Wahlbezirken, bis endlich bald nach 1/29 Uhr ziemlich gleichzeitig in beiden Lagern das Wahlresultat, der Steg Sabors (Socialdemokrat) bekannt wurde. Am tumultuösesten ging es nun natürlich auf der Zetl und den anstoßenden Straßen zu, in denen die Menge Kopf an Kopf gedrängt stand und brausende Hochrufe für Sabor erschallen ließ. In allen Wirtschaften und Cafäs herrschte das regste Treiben die ersten Extrablätter, die das genaue Wahlresulat brachten, wurden wie warme Semmeln vergriffen und es begann nun ein nochmaliges Dtscuttren der verschiedenen Wahlchancen, das bis in die späte Nacht anhielt und in seiner ganzen Ausdehnung von den meisten Hausfrauen wohl kaum gebilligt worden sein dürfte. Zu bemerken ist noch, daß sowohl die Hauptwache als auch die Constablerwache Verstärkungen er­halten hatten und daß sich die gesammte Schutzmannschaft auf den Beinen befand. Man mochte bet einem Zusammenströmen so vieler Tausende von Menschen Ruhe­störungen befürchtet haben. Glücklicher Weise verlief jedoch die ganze Agitation ohne nennenswerthe Unruhen. So viel aber kann ich als feststehend bezeichnen, daß dem­jenigen. der sich an diesem Abend zu Krakehl und Carambolagen aufgelegt fühlte, di- wunderbarste Gelegenheit geboten war, neben seinem Triumph Über den Steg Sabors als billige Zugabe eine gehörige Tracht Prügel Heimzutragen. o. K.

Frankfurt a. M. Die Judengasse soll nun wirklich in allernächster Seit vom Erdboden verschwinden. Schon im Mat d. I. war den noch stehenden fünf- unddretßtg Häusern der Ostseite die Westseite mußte schon Anfangs der siebziger Jahre wegen Baufälligkeit ntedergelegt werden das Todesurthetl gesp ochen worden weil ein Haus dem Einsturz drohte und dadurch auch die Nachbarhäuser gefährdete. Aber es hielt gar zu schwer, die Bewohner zur Räumung der Wohnungen zu bewegen. Zwar die Trödler, welche in den Erdgeschossen ihr Heim aufgeschlagen hatten, ver­anstalteten einer nach dem andern einenAusverkauf" und siedelte sich dann in der Nachbarschaft an. In dm oberen Stockwerken jedoch hauste eine ziemliche Anzahl armer, meist christlicher Mtether, welche sich mit allen Mitteln gegen daS Verlassen der ihnen lieb gewordenen Räume sträubte, in denen sie Überdies, da die Stadt Etaen thümertn der Häuser ist, billiger al8 anderswo wohnten. Es kostete viele Mühe und noch mehr Geduld, bis endlich tn den ersten Tagen des Octobers die Localchronik melden konnte: Die beiden letzten Insassen der Judengasse sind ausgezogen und sitzen inmitten ihrer Habseligkeiten wie Marius auf den Trümmern Karthagos auf dem Pflaster, bis eine andere Unterkunft für sie gefunden ist. Sobald ein Haus geräumt war, erschien der Schlosser, um im Auftrage der Stadt die HauSthür mit eisernen Bändern zu verschließen. Nur einmal noch öffneten sich die verlassenen Raume und zwar vor einer Commission, welche nach geschichtlichen oder kunstgewerblichen Merk- würdtgeeiten suchte, um selbige dem Frankfurter historischen Museum einzuverleiben. Die Ausbeute war nicht allzu groß; da die Judengasse wiederholt durch Feuersbrünste zerstört wurde,, so reicht keines der Häuser Über das 18- Jahrhundert zurück. Auch architektonisch bieten sie nichts Bemerkenswerthes; mit einer einzigen Ausnahme sind sie aus Fachwerk gebaut und meist mit Schiefer bekleidet. Immerhin fand sich im Innern allerlei, was des AufbewahrenS werth schien, so das Schnttzbild des Hauses Zum Storch", das Wahrzeichen des HausesZur Drumm" (Trommel), kunstreiche Schloff er, ThÜrbeschlage, geschnitzte Treppengeländer u. s. w. Auch die Gedenktafel an bem Hause Nr. 118, dem Geburtshause Ludwig Börnes, wurde in sichere Obhut ae- nommen Die Gassenmngen aber eröffneten auf die Fensterscheiben ein Bombardement mit Steinen, daß die Goffe bald autzsah wie Anno 1796 nach der Beschießung durch die Franzosen. Am 30 v. Mts. fand sodann die Verfteigeruna der ersten Hälfte der H2uler rum Zweck des Abbruchs statt wobei der Zuschlag für 2760 JL erfolgte Mit dem Abbruch wird nun unverzüglich begonnen, nur das au8 rothem Sandstein erbaute Haus, w-llches am südlichen Eingang der Judengasse steht, soll vorläufig noch sieben bleiben. Auch das Stammhaus der Familie v. Rothschild (Nr. 148) ist dem Unter­gänge geweiht; die Familie beabsichtigt jedoch, ba b(e Kem^

sehlschlugen, bas Haus sorgfältig nieberlegen und in bem v. Roth- r nM^ma«phn, ebCr ÄUen photographische.Aufnahme beS Hauses

ist zu biesem Behufe unlängst gemacht worden. v

lEine Wahlepisode j Folgende kleine Episode spielte sich am 28. October vor e.nem Breslauer Wahllokale ab. Ein Gerichtsrath, bekannt als passionirter Jäger, Lcht, um seinen staatsbürgerlichen Pflichten an der Wahlurne nachzukommen. Sein

treuer Phylax, der gewöhnt ist, seinen Herrn überallhin zu begleiten, folgt auch diesmal nach. Am Ziele angelangt, bemerkt der Herr Rath mit Schrecken seinen vierfüßige» Begleiter, denn das Mitbringen von Hunden ins Wahllokal ist verboten. Wasthun? Als der Rath hilfesuchend um sich blickt, nähert sich ein Mann und bietet ihm einen Zettel für Hafinclever an.Ich würde ja gern Hasenclever wählen", sagte der Herr Rath,aber wo soll der Hund bin?" Der Zettelträger erbietet sich mit Freuden, den Hund zu halttn. Als der Rath die Schwelle des Wahllokals überschreiten will, kommt ein Freund und offerlrt ihm einen Zettel für Dirtcblet. Mit Hinweis auf die Ab­machung mit dem Socialdemokraten wird der Zettel abgrlehnt. Der Freund aber

ce! gleichfalls, den Hund zu halten, und, beide Zettel tn der Hand, steigt der Rath die Treppe empor. Nach geschehener Wahl kehrt .er zurück, nimmt den Hund, den sowohl der Socialdemokrat als der Fortschrittler jeder tn der Hoffnung, der Rath habe seinen Zettel in die Urne gelegt bewacht haben, mit Dank wieder an sich und bemerkt:Meine Herren, ich wollte keinem von Ihnen Unrecht thun, ich habe daher weder Hasenclever, noch Dirichlet. ich habe Stöcker gewählt!"

- . 3n derMont. - Ztg." schreibt R- Schmidt - Cabants:Es gibt auch in unserem civ lisirten Jahrhundert noch Leute, welche Lachtauben den HalS umdrehen, sie rupfen, auSweiden, braten unb verspeisen

*--wahr ist's, 's ist Schade,

nrc , . Und Schade, daß es wahr ist."

o.n c mrJa%n ?,r möglich, daß dies Gericht ihrem Gaumen sogar zusagt. Mr sie ist die Jacobson sche -Lauchtaube" nicht geschrieben dieser keck erdachte und frisch durchgeführte harmlose Schwank m:t seinen lustigen, ab und zu Übertollen, doch niemals blödsinnigen Figuren, seinen bunten und ausgelassenen, nicht immer originellen dafür aber auch nie verzerrten Situationen, seinem oft drastischen, nirgends schmutzigen Witz und seinen zündenden, von Michaelis anmuthtaen Melodien getragenen Couplets! Den lustigen Heiligen de« WallnertheaterS ertönte das klatschende Halleluja des Auditoriums nach jedem Acte, während die Lossprechung Jacobson'S in dreimaligem Hervorruf gipfelte.

Theater.

Eine Berliner Posse, V'ctorien Sardou'sCy prie^nc"^nd^'D t e^rt li ch e n eSJc ,üon ®eneb;£ tn eimr und derselben Woche - wahrlich, den Vorwurf der Einseitigkeit kann man einem solchen Reperioir nicht machen.

WaS den gestrigen Abend anbelangt, so konnte die Direction sich wieder einmal banon überzeugen, welchen Erfolg ein Benedix'sches Lustspiel bei einem kunstsinnigen, durchaus nicht anspruchslosen Publikum halt- unb auch tn Zukunft haben wirb, wenn mr2non? d°s was den Namen Benedix trägt, Nicht nur en bagatelle unb als Lückenbüßer zu behandeln, sondern es mit derselben Sorgfalt und Pünktlichkeit etnauflubiren, die wir bet den Novitäten zu finden gewohnt sind. Letzteres war in Folge der durch einen Krankheitsfall nothwendigen Repertotrveränderung unmöglich;

3odIc!5en doch einen Erfolg hatten, so dürfen wir den

b r Zuschauern wohl verrathen, daß das Stück nach einer einzigen Probe

5,utbc7" Abwiß keine geringe Leistung: das möge auch für diesmal ocfun0 in bcr Handlung und einige Unregelmäßigkeiten im Dialog enb »Huldigen.

i> m Die Rolle der Thusnelde - eine jener sympathischen, innigen Frauengestalten, die Benedix gerne und gut zeichnet und die aus dem modernen Lustspicl zu verschwinden 7 roru^bc, Fräulein v. Jagemann mit einer Wärme und echt deutschen Schlichtheit gespielt, die bei ihrem himmelweiten Abstand von der Keckheit ihrer Cyprienne uns so recht von der V elseitigkeit dieser Künstlerin überzeugte. Die beiden mr Q^Ang'cern' Ulrtfa und Irmgard, von denen die eine aus Verzweiflung unter die Sloufhümpfe gegangen ist, die andere dagegen trotz ihrerVierzig" noch an der Mannfucht in hohem Grade leidet, wurden durch die Damen Barnow und Sommer zu ergötzlichster Wirkung gebracht; Spiel und Maske trug beiden Damen wiederholten reichen Beifall ein. Der Backfisch des Fräulein Anna Eng (Ottilie) war eine recht ansprechende und gefällige Leistung; Frau Größer (Adelgunde von Halten) war, wie lauter in solchen Rollen, recht gut; ihr Zungenkampf mit den beidenÜberreifen" Mädchen wurde reich applaudirt.

Von den Herren ist in erster Linie Herr Herrmann zu nennen; die Erwartung, die wir von seinemischummrich" hegten, wurde übertroffen durch die köstliche Komik, mit der er diese Rolle auszustatten wußte. Herr Schwarz (Barnau), spielte recht brav; neben ihm war Herr Joseph (Dr. Wismar) allzu farblos. Wrr sind nicht gewohnt, bet Herrn Halm «ls Liebhaber das Schmachten vorwalten zu sehen, doch schien er uns gestern als Dr. Offenburg von auffallender Kälte. Von den kleineren Rollen erwähnen wir Herrn Hendrich (Wetigold), der seine kleine Scene mit bekannter Virtuosität spielte.

Das Publikum spendete dem Einzelnen und dem Ganzen ungetheilten'Beifall.

HandeL und Veskehr.

n t^ en, den8. November. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfund 0.9o-1.00 Hühnereier pr. Stuck 7-8 H, Käse St. 4-9 Käsematte 2-3

Erbsen pr. Liter 20 Linsen 26 H, Tauben per Paar 0,50-0,60 X Hühner per Stuck 0.901.50, Hahnen pr. Stück JL 0.701.30, Enten per Stücks 1.401 70 Ganse per Pfund 36-54 a Welsche X 0.00-0-00, Ochsenfleisch per Pfund Äw?) AEersch o660 H, Schweinefleisch 5460 Hammelfleffcsi «0.^H'. Kalbfleisch 5660 Kartoffeln per 100 Kilo JL 3-004.40, Milcb per Liter 1216 H, Zwiebeln per (Str. JL 4.005.00, Weißkraut pr. Stück 37

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießm.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 1. November. Georg Schmidt, Sergeant tn Gießen und Wilhelmine Weitz, ledige Tochter des Tuchmachers Friedrich Weitz zu Gießen.

Den 2. November. Karl Nicolay, Weißbinder in Gießen und Anna Marte Keil, ledige Tochter des verstorbenen Landwirths Georg Keil III. in RüdingShain.

Den 5. November. Christian Weißbeck, Schuhmacher in Gießen und Elisabeth Kämmerer, ledige Tochter des verstorbenen Maurers Johannes Kämmerer tn Geilshausen.

Den 6. November. Johann Heinrich Graf, Schuhmacher tn Gießen und Anna Katharine Kohlermann, geb. Thiedemann, Witlwe des verstorbenen Bahnarbeiters Martin Kohlermann.

Getaufte.

Den 2. November- Dem Schmied Heinrich Wilhelm Stiehl ein Sohn, August Christian, geboren den 11. September.

Denselben. Dem Hüttenarbeiter Johannes Belloff eine Tochter, Margaretha geboren den 10- October. H *

Denselben. Dem Hausburschen Wilhelm Dechert ein Sohn, Johann Wilhelm geboren den 24- September.

Denselben. Ein unehelicher Sohn von hier, Robert Anton Paul Valentin Johann, geboren den 5. October.

Beerdigte.

<ru 4. A? 3 November. Elisabeth Dietz geb. Keil, Ehefrau des Taglöhners Karl Dietz dahier, alt 34 Jahre, gestorben den 1. November.

_n Den 6. November. Eva Elisabeth Kummer, unverheirothet, wohnhaft dahier, alt 62 Jahr«-, gestorben den 4- November.

Denfilben. Moritzine Kühles, unverheirathet, wohnhaft dahier, alt 87 Jahre gestorben den 4. November.

Zrrr geft. Beachtung

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