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2SS. Erstes Blatt. Mittwoch den 8. October 1884
Gießener Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
GchukP<aße 7.
Bekanntmachung
Betreffend^ Die SkeichstagSwahlen. ®ie§en, am 6. October 1884.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Grotzher,-glichen Dürger«eift-r-i-n Ve» «rets-S.
<*m an unser Austreiben vom 22 v. Mts. - Anzeiger Nr. 222 - fordern wir Sie auf, unsere Bekanntmachung rubr Betreffs von
^eute, sofort und spätestens am 19. Oktober L I. ortsüblich in Ihren Gemeinden und in den Ihnen zugetheilten besonderen Gemarkungen bekannt zu machen. r f .
Hierbei bemerken wir zu Ihrer Jnstructwn noch folgendes
11 be*e?&emptofn bSähfanSiSim $ von Streichungen und Nachträgen in Folge erhobener Einsprachen gleichmäßig berichtigt ' werden müssen sind am 19. October 1888 unter Unterschrift der Großherzoglichen Bürgermeisterei abzuschließen. Auf dem für den Wahlvorsteher' bestimmten Exemplar ist nach Vorschrift der Anmerkung auf pag. 4 der Formulars nach bem SEorte „Abgeschlossen der Zusatz.
dar gegenwärtige Exemplar mit dem Hauptexemplar der Wählerliste völlig ub-r-mstimmt
b An^m nämlichen Tage (19. October) ist ferner von den Grobherzoglichen Bürgermeistereien auf beiden Exemplaren der Wählerliste die auf
‘ nag. 4 des Formulars am Schlüsse abgedruckte Bescheinigung nach vorherigem Eintrag der Worte:
„vorn 27. September 1884 bis zum 4. October 1884
unb na$ Exemplar ist nach Vorschrift ber Anmerkung (Absatz 2) auf pag. 4 bes Formulars die
Aenderuna der Worte die vorstehende Wählerliste" in „das Hauptexemplar der vorstehenden Wählerliste vorzunehmen.
c. Nachdem die WMerliste in der bezeichneten Weise abgeschlossen worden ist, darf darin eine Streichung oder Eintragung von Wählern Nicht d Das S-2uemvl-r der Wählerliste nebst zugehörigen Belegen ist bei den Bürgermeisterei-Acten sorgfältig zu verwahren, bas zweite Exemplar da, wo er selbst Wahlvorsteher ist, zum Zwecke der Benutzung be. der Wahl an sich zu nehmen,
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Wahlhandlung ein Protocoll nach dem Ihnen mitgetheilten Formulare aufäune9meTt. unn bet»
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auch wollen Sie den Wahlvorstehern eine Wahlurne, sowie mindestens drei Tage vor der Wahl em Exemplar beä aWWM«®« Nr.
insbrsondere wann Sic die Publikation de» Wahltermin» vollzogen haben.
Am 21 l Mts. nicht vorliegende Berichte werden wir sofort durch Wartboten abholen lasten.
Dr. Boekmann.
. . - frei* vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bring«
Erscheint IckOßtch unt nnOn«yme HS Vtemog*. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 50
Betreffend: Di« N«ichStag»wahlen.
Nachdem durch Kaiserliche Verordnung vom 18. September l. I. die Wahlen zum Reichstage tm ganzen Rnche aus
Dinstag den 28. October 1884
Gültigkeit behalten, hiermit zur öffentlichen Kenntniß. . to- nx
Jede Bürgermeisterei des Kreises, mit Ausnahme von Gießen, bildet einen Wahlbezirk für sich-
Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke:
«** "Äer de- und
ÄÄW& ÄÄ « «* «» »frf.».™..«, f-i. S~u. und Brandgasse.
Nrite« *5,„b de- d-r Schl-.g-ss-, d»
der äd»llflr«6, StS««a„., »»d Dr-id-»s.-».x., .der der ««r
Gart.nstraß- und des Ludwigsplatz«», der Grunb-rg«r- und Wolfstraß^.nden ^.cygarren, w Nahrungsberg und Schiffeub«rgerw«g, sowie die Bewohner der Gemarkung Schiffend« g.
fritttr ^EBewöhner des Neuenwegs, der Löb«rstraße u^ der Südanlage der BiSmarckx Goth^ u^ Ble,^straße, gaff«, des Selterswegs, ber Watgaff«, ber Plockstraß«, des T«us«lSlustgartch«n» unb ber Lowenga„e, und der Wolkengaffe,
ÄrtPt Wlg*r te OTo,„,la6„, kr de- de.
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beä Leihgesten-rweg», der Wtlhtlmstraße und an den »ahuhofen


