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Art. 2.

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40,000

25,000

25,000

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November J« tlt'

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Beilage zu Nr. 182 desGießener Anzeiaer"

zu s. . . zu 5. . . z» o. . .

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Mit der Ausführung dieser Nebenbahnen ist erst dann vorzugehen, wenn: A. der gelammte zum Bau der Bahnen, einschließlich aller Nebenanlagen, nach den von Unserer Regierung festzustellenden Projecten erforderliche Grund und Boden nach Maßgabe des Ard 3 de« Gesetzes vorn 29. Mai 1884 unentgeltlich unb lastenfrei dem Staate zum Eigenthume überwiesen, oder die Erstattung der sämmtlichen, staatsseitig für dessen Beschaffung auszuwendenden Kosten, einschließ' aller Neben-Entschädigungen für Wirtschafts-Erschwernisse und sonstiger Nach- theile, in rechtsgültiger Form sicher gestellt wurde.

staatliche Beihülfen zu gewähren:

a. für die Bahn von Reinheim nach Reichelsheim d. für die Bahn von Osthofen nach Westhosen

c. für die Bahn von Sprendlingen nach Wöllstein

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Friedrich Leo.

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l^ine Tarockpartie Im Eisenbahn-Waggon s Man berichtet der D Q * Etsenbahngcschtchte:Um sich die Zeit zu verkürzen, fcfen £ref kd6°2 K8 Edle .Tarock-. Der ,2Iu8|ptderti hat eben seine drei Karten JtnhiH1 ' Au«Äducteur mit der übl-chen AnspracheBitte um die Karten reiÄt au ,bcJ gefürchteten Menschmgattung der Witzbolde,

«ht ± L Conducteur die drei eben .gekauften* Tarockkarten. Der Conducteur dIL Oh"« sich zu bedenken, marktrt er die Spielkarten mit m @ptel" ^en eine kleine Welle sprachlos. Nachdem sie sich aber . r I -nnn^n»k^"M^^rholt haben, ersuchen st- den Conducteur, auch die anderen

Unsere Regierung ist ermächtigt, für den Bau dieser Bahnen folgende wrtzusetzM Spielkarten .einzuzwicken-, damit sie in die Lage kämen, ihr - Spiel

Hberh. Mstsger,

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Zwilch ii. Barchent, Bettzeug, Bielefelder Leinen u. Halbleinen gebleicht und ungebleicht

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ö von den Interessenten der bezeichneten Bahnen folgende Geldbeiträge zu den Baukosten übernommen und sichergestellt worden sind:

a. für die Bahn Stockheim-Ortenberg-Lirzenhain-Gedern 30,000

b. für die Bahn Hungen-Friedrichshütte-Laubach . .

e. für die Bahn Nidda-Schotten.......

d. für die Bahn Eberstädter Vmduct-Pfungstadt . .

zusammen . 1,405,000 aus Staatsfonds zu verwenden.

Art. 4. Unsere Regierung wird ermächtigt, den Communal-Verbänden und Gemeinden diejenigen Geldbeiträge, welche dieselben zu dem Bau der in Frage stehenden Bahnen übernehmen oder zu übernehmen haben, aus der Landes- kullur-Nentenkasse nach Maßgabe der Bestimmungen des Gesetzes vom 20. März 1880, die Errichtung einer Landeskultur-Rentenkaffe betreffend, vorzuschießen.

Art. 5. Zur Deckung der Kosten, welche bei der Prüfung der in Vor­lage gebrachten Rebenbahn-Projecte bereits entstanden sind, und zur Bestreitung der^ Kosten, welche bei der Untersuchung anderer Projecte, sowie für Vorarbeiten entstehen werden, wird Unserer Negierung ein Credit von 28,500 Jt. zur Ver­fügung gestellt.

c» zusammen 120,000 Jl.

Art. 3. Der Bau und Betrieb der in Art. 1 unter Nr. 5, 6 und 7 bezeichneten Nebenbahnen kann nach Maßgabe der Bestimmungen des Gesetzes werden^' 1884 an einßn ober mehrere Eisenbahn-Unternehmer übertragen

A Darmstadt, 1. August. Das Großh. Regierungsblatt Nr. 18 enthält: besetz, die Herstellung mehrerer Nebenbahnen betreuend.

Ludwig IV. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Nhem ic. ic.

Zur Herstellung mehrerer normalspuriger Nebenbahnen haben Wir mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen, wie folgt:

Att. 1. Unsere Negierung wird ermächtigt, nach Maßgabe des Gesetzes vom 29. Mai 1884, die Nebenbahnen betr., folgende Bahnen Herstellen

Wormser Gewerbehalle-Loosc

Ziehung am 25. September ä Mk. 1. empfiehlt

die Expedition desGießener Anzeiger

Stockheim über Ortenberg und Hirzenhain nach Gedern;

Hungen nach Laubach, mit Abzweigung nach der Friedrichshütte: Nidda nach Schotten;

Station Eberstadt der Main-Neckarbahn nach Pfungstadt;

Reinheim über Groß-Bieberau und Brensbach nach Reichelsheim: Osthofen nach Westhosen;

Sprendlingen in Rheinhessen nach Wöllstein.

~ _ $er Bau und Betrieb der im vorhergehenden Artikel unter

Jir. 1, 2, 3 und 4 bezeichneten Nebenbahnen wird von Unserer Regierung übernommen. Die Negierung ist ermächtigt, zu dem Bau dieser Bahnen den Gesammtbetrag von 2,051,500 <41. aus Staatsfonds zu verwenden.

~ n. r, . r r p R zusammen 450,000 <4L

r, Solltm sich innerhalb Jahresfrist Eisenbahn-Unternehmer nicht finden, welche den Bau und Betrieb der unter a bis c ausgeführten Bahnen oder einer derselben unternehmen, so wird der Bau und Betrieb dieser Bahnen oder ein­zelner derselben von Unserer Regierung übernommen und dieselbe ermächtigt unter Einhaltung der in Art. 2 A bezeichneten Bedingungen und nach Sicher­stellung folgender Beiträge Seitens der Interessenten der Bahn:

zu a. für die Bahn von Reinheim nach Reichelsheim . 50,000

zu b. für die Bahn von Osthofen nach Westhofen . . 25,000

zu c. für die Bahn von Sprendlingen nach Wöllstein . 25 000

für den Bau der Bahnen die Summe von:

950,000 <41

235,000

220,000

^cago ist Allan Pinkerton, das Haupt der amerikanischen Gehetmpolüet. ®Ä ^Schotte, kam al« Küfer nach Amerika und wurde durch eUn nnlhtfTnnh* h*\Uh Fischer za entdeckm, wurde er Geheim.

Sn*1? aller Diebe und Fälscher. Sein Glück begann, als er

beS «MS« Dichter« Lord Byron und einen Verwandten Lord ^Edeckte und verhaftete. Diese beiden Schurken hatten einen min nn RegterungSgelder zu rauben. Pinkerton erhielt

lichie Stellung in Washington. In dieser Stellung gelang es ihm, ein ^orduvgScomplott gegen Präsident Lincoln zu entdecken und den Präsidenten zu krsten Regierungs-Geheimpolizei ernannte, die in den S n hbM Mmba ^-sttrt hat. Bis zum Schlüsse des Krieges waltete Pinkerton mn und zog sich dann, unter hohen Ehren, nach Chicago zurück

^>0 Er?enKern do« letzt so weit verzweigten amerikanischen Detectioe-SystemS schuf.

^t üd-^9 «Zal chst unbekannten Kräften nach strengen GeschäftSprinctpien .u!"Öb 2?° Ag/nten in Bewegung. Jede Aufgabe hat ihren Tarif. Zwei- werden nicht ausgeführt, z. B- kein Spionendtenst in Ehesachen. Mit Diebsgesindel wird nie ein Compromitz geschlossen; sie werden schonungslos verfolgt WhÄ ^Ä^ostavstalten hat Pinkerton Millionen gerettet. Der Kampf gegen erforbejt« jahrelange Mühe und Gefahr, auch viele blutige Opfer. «ab»EMAu«tier dieser Privat-Geheimpolizei war Chicago, in der Nähe welcher d^kttton eine Musterfarm besaß^ Dort lebte Pinkerton nicht nur der Land- sondern auch der Schriftstellerei. Er hat lb Bände GeheimpolizEemoireu yerausgegenen.

Surnoereln in Böhmen sollte in diesen Tagen sein Jahresfest ? rc,ctb,c ^m Absingen gewählten Lieder vorschriftsmäßig der K. K. ^irkShauptmannschaft in Friedland ein. Diese verbot durch Erlaß vom 28. Jul» der nachstehenden Lieder:Stimmt an mit Hellem hohen Klangs ^.^laudius), Ich kenne eine wackre Schaar" (R. Schäfer),Auf, schwärmt und ß^bbte Brüder" (Th Körner),Ich hab' mich ergeben mit Herz und mit T Maßmann). Die Aufregung über dieses Verbot ist unter allen Deutschen ein- sehr hochgradige. UnL erscheint solch' ein Verbot freilich nur lächerlich, den Deutschen in Böhmen, die unter dem Druck des sinnlos übermütbigen i^jechmtbums zu leiden haben, ist aber das Lachen über dergleichen leider schon längst vergangen.

Bienenhonig diesjShrig, stets frisch zu haben bei 4979 Spitz, Lehrer, Schilleytr. 22.

Deckung der nach den Art. 2, 3 und 5 dieser Gesetze, S*be!bh',®c'a",mtb.etta9e °°n 2,530.000 JL, eventuell, wenn auty der Bau und oer Betneb der m Art. 1 unter Dosition 5 hia 7 nnfn?, Rnb meae6b^neätDUf?ffU"here übernommen wird, 3,485,000 JL.

in bemien^.9" m Staatr-CredstS flufstg zu machen, und z diesem Zwecke ist M bemjemgen Nominalbeträge, welcher zur Beschaffuna des anaenebenen Ae- ^eitabfefinittpn n.i!. verzinsliche Anleihe in solchen Zmab^mtten °ufzunehmen wie deren Verwendung nothwendig werden wird. Gesetze, beauftragt f er ^WXV iR mit ber Ausführung diese, ©iegel8lrrUbli* Unfeter "behändigen Unterschrift und beigedrückten Großh.

Fischbach , den 14. Juli 1884.

(L. S.) Ludwig.

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Dr. med. H. Gensch, 2U2

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101 UBd 3D. btdtstrasse 22 I. Auswärts brieflich.

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Vermischte».

®e6urt86M?e,ffinefh DE^^^bchen standen schwätzend vor bqx

ihrer Maiestät^nnn^^ .^^^n Hirschgraben. Ein daherkommender Unterthdn Q Don Großbrstanuicn und beider Jndikn der wenili heutr* r,,ro

tonte, trat auf sie zu und sprach die Mägde an/Diest verstanden daß dir F«mde Maad n,°rf' ®°,et^c, wohne.Ich glaube, der lebt nicht mehr," sagte die eine Am.G* Acn? riel bl< ®oUegtn in die Rede; .wir stehen h vor seinem Go?th'c ist dabetm^^^bem Fenster heraus; gehen Sie nur in dies Hauö. MifrLhen hAf? .Der Engländer, welcher die Auskunft nur halb verstand war zufrieden, daß er an seinem Ziele war und verschwand hinter ber großen ^aus'tbüre Z rro ZÄS,r- Tlä,n baS »Ä ub Ä Ä für perrn lsoethe gehalten, empfangen wurde. ,ut

V.n ;lr>4\<1U8U|'t -Rhein. Kur.- schreibt:Ein Freund unsere, DfMrte6nnÄrb,m n bteZ'hl der biet lebenden verabschiedeten

Rufnmm.Sr 6 RangderhSlluiste ju rubticiren und ist dabei zu s-lgender tnterefianter fl,r°?1en; Augenblicklich wohnen in Wiesbaden: 3 ©eneräle der 2L^"fr<1;V futenantti, 28 General-Majo:«, 50 Obersten 36 Oberst, ß emmnnts' 5m>2?°i,A6' 3? Hauptleute und RitimOster, 15 Premier- und Seeonde. oab rat -18' 3Ba^tun,etc Stadl hat ihre Bezeichnung .Penflonopoli«- to Ehren

2f bei * «er. ÜüiiF^t®toe^ 8^üS15,r

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