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Mrde im Auftrag es Gemeinderaths, rch sich heute der Errichtung solcher erließ eine enlspre-

gegen 5 Stimmen ährend der Regent« ütet, angenommen, irals Briöre vom vom Vicekönig der >en worden, in der

)es Eingangs^cks rhityiing für Mehl U Dowfölagen.

stalais W6 zu« werte dir gegen y unb der Mi» n Poften zn ver« du WGefor»' rhm des von der , verlangen. Der in der Commission

erklärte: Die An- irgs-Gegensiand in che Macht irgend« malen Asiociatm

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Gießen, 5. December. Wir sind gestern Nachmittag In Folge ber plötzlich ein- fli-trelmpn warmen Wttterung unt Hochwasser überrascht worden, so daß das neue nädttsci)<- Pumpwerk m Thatigkrtt grsttzt werden mußte. Die Pumpe war von gestern Ldend 8 Uvr dts heute Morgen früh 7 Uhr ununterbrochen tm Gange und bewältigte iu huf er Z''t das im Schoorgraden und in den K'.r.älen bereits auf 153 Ctm Höhe g.stirgene Wasser vollständig und es mußte das Pumpen einen halben Tag, btS wieder Wasser in den Kanälen zugelaufen war, eingestellt werden.

Das erreichte Resultat ist ein sehr befriedigendes und cs muß den Bewohnern der tfifl-caenben Stadtthrile zur großen Beruhigung gereichen, wenn sie bedenken, daß der W^sscrstand in der Stadt Dermalen 2 Mir. unter demjenigen in der Lahn und Wteseck herabgcorückt ist.

Ein Elsässer, welcher bem 83. Regiment in Cassel steht und von dorten desertirt ist, meldete sich gestern Abend auf dem Polizeiamt und wurde von diesem an das hiesige' Regim-nt zur Weiterb förderung überwirsen.

Literarische».

Unseren Frauen und Jungfrauen, die sich, eingedenk des Sprüchworltz-. .Der Weg zum Herzen des MunneS geht durch den Magen," der Küche persönlich annehmen, baden wir Die anaen-bme Mittb-ilung vi machen, daß von dem rühmlichst bekannten Kochbuch «.Supp', Gemüs' und Fleisch" bet C- Köhler, Darmstadt, wiederum eine und zw^r um 2uü Rrcepte vermehrte, sowie v-rbrsserte Auflrge erschienen ist. EM gutes Ko v'-uch soll lebren, wie man mit wenig G?lb viel austichtet. weil kleine, sich räalich wi-.derholer.de Elsparn sse 365md genommen tm Jahr große Summen ergeben. Dieser GrundsatzGut und billig", nach welchem dies Kochbuch strebt, hat ihm tnSher den selten von einem Buch erreichten Absatz von 125,000 Exemplaren verschafft. Dasselbe ist ofbur.ben für 2,50 J4 in jeder Buchhandluna zu baben.

mehr wackelig werden und unausgesetzte Reparaturen erfordern; ebenso wird bei locktrten Lampen das $ etile en der Farbe durch auSgeschwitzieS Cd zur Unmöglichkeit gemacht. Wie hoch sich der Verlust durch das Ausschwitzen des Petroleums stellt, erhellt zur Genüae au8 der Tatsache, daß sich die Kosten der Umänderung alter Lampen nach dem Professor Rincklake'schen Systeme durch die nun ermöglichte völlige CelauSnutzung schon in einem einzigen Winter bezahlt machen, und unsere vielbeschäftigten Hausfrauen werden sehr erfreut fein, Der unangenehmen fortwährenden Reinigung der Lampen enthoben zu sein. Daß die Sache gut ist, dafür bürgt außer dem Namen deS Erfinders und dem Renommöe der FabrikattonSfirma die Thatsache, daß die gesammte Fachpreffe (untrr anderen auch das tm Ministerium der öffentlichen Arbeiten tedigirte Centralblatt der Bauverwaltung) die hervorragende Bedeutung der nemn E'findung für alle Bureaux und für dm Haushalt rückhaltlos anerkannt bat Ein weiterer nicht zu unter­schätzender Vorzug der Einrichtung besteht darin, daß sie sich ohne große Kosten auch an jeder alten Lampe anbrtngm läßt. Für eine völlige Beseitigung des AuSschwitzenS leistet die Wellfirma Berliner Lamp n- und Broncewaaren-Fabrik vorm. C. H. Stob- roaffer & Comp., Actten-Gesellschaft Berlin ^V., Wilhelm-Straße 98, welche die Etnrtchiung herstellt und in den Handel bringt, unbedingte Garantie.

der

nioit. V2IU Uhr: Hochamt unb Predigt.

Nach den beiden Gottesdiensten wird eine Kollecte zum Besten der Bescheerung armen Kinder unserer Gemeinde gehalten.

Der Nachmittagsgottesdienst fällt wegen einer auswartrgen Amtshandlung ans.

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gieften.

Evangelische Gemeinde.

G 0 t t e s d i e n st.

2. Adventssonntag, 7. December.

Vormittags 9Vr Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmittags 5 Uhr: P'arrer Dingeldey.

Kindcrkirche, Nachmittags 2 Uhr, Pfarrer Schlosser.

Montag, den 8. Dezember, Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Klemkmder- schule, Apostelgesch. Kap. 20. Pfarrer Dr. Nanma n n.

Am 3. Advent, Sonntag den 14. December, wird das heilige Abendmahl in Verbindung mit der Beichte im Nachmittagsgottesdienst, 5 Uhr ge­feiert werden.

Die am 1. Advent zum > besten der hiesigen Kirchenkasse erhobene Ktrchenkollekte betrug 30,56

Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 7 bis 13. Dezember besorgt Pfarrer Dr. Naumann.

Katholische Gemeinde.

2. Sonntag des Advents.

Von 7 Uhr an: Beichte. 8 Uhr: Frühmesse und Austheilung der hl. Commu-

Gottesdienll in der Iynatzoge.

Freitag Abend 4 Uhr, Samstag Morgen 8a0 Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 450 Uhr. __

- Eine überaus interessante Erfindung hat längst Pcofcffor August Rtncklak'! an der technischen Hochschule tn Braunschweig gemacht, welche einen störenden U-bdstand der Petroleumbeleuchtung befetttgt und die gerade letzt bet Beginn der langen Winterabende und dem frühen Dunkelwerden von unseren Hausfrauen steodia begrüßt werden dürfte. Wohl Jedem hat schon doS sogenannte Ausschwitzen der P-rrolLurnlampen Verdruß und Schaden bereitet, ohne daß die Lampenfadrikanten blSber auf eine Abstellung dieses Uebelstandes gekommen wären. Jetzt nun bat Herr «rof ffor Rmcklake du'ch e'ne neue sehr emfache Vorrichtung dieses lästige Ausschwitzen vollständig und dauernd bsertigt und damit etne für Den Haushalt und baS vrakfische Leben sebr nützliche Verbesserung geschaffen. Die bekannte Erscheinung, daß gefüllte Petroleumlampen, zumal die Oberfläche Der Oelgefäße, sich ti otz allen Abputzens und Trocknens sogleich wteder mH Pef oleum überziehen, hat nicht, w.e die landläufige Annahme ist, in einem Durchschwitzen deS Oeles Durch die Wandungen der Oelgefäße thre U fache, eS findet vielmehr e n wirkliches Ueberlaufen deS Petroleums statt- Der @runDgeba f her neuen Einrichtung besteht nun in der Einschaltung einer geg^n Pe­troleum unempfindlichen Schicht m bte G psverkittung. Die hervoeragenden Vorthelle dieser Neuerung liegen darin, daß du. ch dieselbe die unangenehme Fettigkeit welche die L'Mven nach und nach zu überziehen pflegt, nicht nuhr vorhanden ist, und daß der durch das ausgeschwitzte Oel entstehende unangenehme Geruch völlig aufgehoben wird. Ferner b festigt bte neue EinriLtung den M'ßstand, doß das Tropfen der Hängelampen Möbel, Tischdecken, Teppiche und sogar Epe'fin verdirbt unb daß bte Lampengrfätze, roeldie auf ein m Metallfuß ruhen, tn Der Verbtndupq zwischen Glas und Metall nicht

Allgemeiner Anzeiger.

Der in verschiedenen Kalendern irrig auf den 20. December d. I. ent­

haltene

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herabgesetzten Preisen-

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wird nicht an diesem Tage, sondern wie im Butzbacher Wand-Kalender richtig angegeben - Donnerstag, den IS. December er. abgehalten. Butzbach, den 2. December 1884.

Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach.

Küchel. 8067

Oesfentliche Zustellung.

Die Philipp Zörbs Ehefrau, Anna (flisabethe, geb. Müller, sowie die Marie Müller, beide von Lang- Göns, dermalen in Nordamerika vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Schwarz in Gießen klagen gegen die Ehefrau des Anton Müller XV. von Lang Göns, dermalen zu Wansau im Staate Wiskonsin in Nordamerika wegen Anerkennung ihres Eigenthums an dem in der Gemarkung Lang-Göns gelegenen Grundstücke Flur XIX Nr. 785, Acker am Steinacker, mit beni Anträge auf Verurtheilung der Be­klagten, das oben erwähnte Eigenthum anzuerkennen und die Ueberschreibung des Grundstücks in dem Mutations­verzeichnisse und Grundbuche geschehen zu lassen; auch das ergehende Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären und laden die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Grsßherzogliche Amtsgericht zu Gießen auf

Samstag d. 28.Februar 1888

Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zu­stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht,

Gießen, den 29. November 1884.

Neidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen ___________Amtsgerichts.______8060 -Iamslsg den 6. Deciinbrr,

Mittags 12 Mr.

auf der Sandkaute an der Sicher Chaufiee bei Gießen, sollen

etwa 2425 Meter eichen und tannen Scheit- u. Prügelbolz (Bäckerholz) gegen Baarzahlung öffentlich oerfieigeit werden. Versteigerung findet bestimmt ^°Gießen, den 2. December 1884.

(yitgcl,

8030 Gr. Gerichtsvollzieher.

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