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Kasbek und Verkehr.

Grünberg, 1. November. (Fruchtpreise.) Weizen JL 16.80, Korn J£ 1600, Gerste 14.30, Hafer JL. 12.90, Erbsen JL 15.90, Linsen «X 00.00, Lein >k 00.00, Samen 23.20, Kartoffeln JL 3.00, Wicken 0.00.

Frankfurt, 1. November. Auf dem heutigen Markt kostete der Centner Heu v*L 2.753.30, Stroh JL 2.002.45, Eier§ Hundert J4-. 5.406.00, Butter 1. Qualität JL 1.10, 2. Qualität JL 1.30, Kartoffeln per Centner JL 1.752.00, Kohlrabi 3-4 pr. St., Erbsen 100Kg. 22.0030.00 JL, Nothkrautpr. St. 1525 Poularden JL 00, Huhn 1.002.00, 1 Ente X. 2.002.70, 1 Taube 4060^,

Habn 1.902,00, Gans JL. 47.00, Welsche JC 5.00-8-00_____________________

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Repertoir der vereinigten Stadttheater ju Frankfurt a. M.

Opernhaus.

DtenStag den 4. November: Fidelio.

Mittwoch den 5 November geschloffen.

Donnerstag den 6 November: Nachtlager von Granada. Hierauf: Ballet.

Freitag den 7. November geschloffen.

Samstag den 8. November: Zum ersten Male: Der Trompeter von Säckingen. Oper in 3 Akte» und einem Vorspiel von Neßler.

Sonntag d<n 9. November: Die Afrikanerin.

Montag den 10. November: Zu Schiller's Geburtstag. Vorstellung bei er- müßigten Preisen. Die Braut von Messina. (Isabella: Frau Charlotte Lanze al8 Gast.) Außer Abonnement.

Schauspielhaus.

DienSiag dcn 4. November: Nosenmüller und Finke.

Mittwoch den 5. November: Der Bettelstudent.

Donnerstag den 6. November geschloffen.

Freitag den 7 November: Zum ersten Male: Die große Glocke. Lustspiel in 4 Akten von Oscor Blumenthal.

Samstag den 8. November: Ehrenschulden. Im Bunde der Dritte. Unter Brüdern.

Sonntag den 9. November: Zum ersten Male wiederholt: Die große Glocke.

Montag den 10. Nov'mber: Die Entführung auS dem Serail.

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Ä,V* ®!dnb< °«uuheilt werden. bei Ktündetes Klagrecht er- die Gemeinde M Leistung « Ij Me tatrtntln'ta btt 16 awtltoMBetttj! ioi

!i Infofern Befimetf, ois Quantität und OuM $ zuliißt, an die bezugk- ahlung eines AvttfioM-

ragt, daß der Betrag dkl W frstgestellt werde, onb chuß »öne Zweifel enl* Znstiwmung der höchsten

Vermischtes.

Darmstadt, 31. October. sPsstversonalnachrichtrn.) 1. Ernannt ist der ^ber-DostdircctionSseeretair Drescher in Offenbach (Main) zum Postkasstrer.

06 2 angefleatÄ' P°st°nw«rter R.tz-l'n Gießen M P-st-fMent.

3 Uebertraaen sind dem Postsecretair Blümel tu Darmstadt eine Bureau- Leamtenstelle I. El. und dem Postassisienten Allvater ebendaselbst eine Bureau­beamtenstelle II El bei der Ober-Postdirection.

4. Versetzt ist der Ober-PostdirecttonSserrrtair Henrtcy von Darmstadt nach München-Gladbach behufs Uebtrnahme einer Postkassirerstrlle^

5. In den Ruhestand getreten ist der Bureauassistent K ad och in Darmstadt.

Eingesandt.

Gießen, 1. November.

Wir wollen nicht verfehlen, das hiesige Publikum auf die Photographien auf­merksam zu machen, die unser Landsmann, Herr Gustav Backofen in Berlin, m Mnem Schaukasten an der Restauration Stein ausgestellt hat. Zunächst bemerken wir das Bild d-S in neuester Zeit vielgenannten jüngsten Ehrenmitglieds der Berliner Geographischen Gesellschaft, des Afrikareisenden Eduard Robert Flegel, der sich namentlich durch seine Forschungen tm Benuegebict, gewissermaßen dem Hmterlande her deutschen Erwerbungen in Kamerun, berühmt und verdient gemacht hat. Zu seinen beiden Setten befinden sich die Bilder zweier Afrikaner, seiner treuen Begleiter im Innern dieses ErdtheilS. die ihm durch zuverlässige Führung und den Schutz, den sie ibm mit Rath und That bet wilden Stämmen gewährten, wesentlichen Beistand zur 9ösuna a'oaraphischrr und culturcller Fragen leisteten. Von den Namen dieser braven Leute denen die genannte Gesellschaft am 4. October ihren besonderen Dank für jenen Beistand aussprach, können wir wegen Mangels an Raum nur einen hierhersrtzen; hCr zur Rechten heißt Maduga (Prinz) maigasin babi (der mit dem Barte), Mohamman dan Mohamman (Sohn des Mohamman). , __

Ferner interessirt unS eine Gruppe Japanesen oder, wie sie sich selost Leber nennen, Japaner, in deren Mitte wir einen Minister und einen General in C v-l be­merken Diese auS Militär- und Ctvilbeamten zusammengesetzte Gesellschaft befindet sich auf einer w ssenschastlichen Expedit'.o« nach Berlin, Wien, London, Newyork und andern großen Städten. Die militärischen Mitglieder derselben bildeten daS zu dem diesjährigen Kaisermanöoer beorderte Commando und sind einige derseldea auf be­sonderen Bildern auch in Uniform zu sehen. , m ..

Wir wünsche« Herrn Backofen zu seinen raschen Erfolgen tu Berlin, die er seiner Unermüdlichkeit und Kunstfertigkeit zu danken hat, von Herzen Glück und hoffen nur tm Interesse der Berliner, daß er es ihnen nicht wie uns macht, das heißt, eines schönen Tages den märkischen Staub von den Füßen schüttelt und mit seiner Camera nach Kamerun auswandert. ________

Schiffsnachrichten.

Bremen, 1. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Rhein, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 19. October von Bremen und am 21. October von Southampton abgegangen war, Ist gestern 11 Uhr Morgen» wohlbehalten tu Newyork angekommen.

Bremen, 1. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Fulda, Capt. O. Heimbruch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. October von Bremen und am 23. October von Southampton abgegangen war, ist aestern 11 Uhr Abend« wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 1. November. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Hohenstaufen, Capt. H. Winter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, wttcher am 16. October von Bremen abgegangeu war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore augekommen.

W»»IIM»II!MI II Hl Illi

Temperatur in Gießen.

October 1884.

Niederste....... 1,3 *R.

Mittlere.......4- 6,73 w

Mittel früherer Jahre .... 4- 7,24 ,

Höchste . .....+16,0

Niederschlag an 15 Tagen .... 2,08 Par. Zoll.

,, im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen 1,97 ~~

Kirchliche Anzeigen der evsngel. Gemeinde.

Heute, Montag, Abend 8 Uhr Bibelstunde in der Kleinkinderschule, Apostel- gesch. Kap. 15. Pfarrer Dr. Naumann.

nrrtntin M bewert tanb, bo& btt kittetet SauSfäufjt ttllärf M reten, kann iu Gunsten estSudnisteS etttttfi alle

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met in dn W vesiMtzm «rzichungen MtzM Numtz vnsoigt

jenn btt Antraa btt Be- ^osholz pto 1884/85 al§ daß bitfdben vnsSM öraMaaS üorjubtliiflni. Vermindrrung der LB> 4 wnbm, wenn bltftlDt mgen ober b:r gesti-gem ßorbanbenfdn eims bitf« nndcrn du: bk allzugrofi tksemWeiibesdrM, ^rrathö nach orlsüMt sfcsss

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Allgemeiner Anzeiger.

Auszuleihen.

3500 biS 4000 Mk. sind

gegen doppelte Sicherheit aus dem von GlöcknerWn Stipendiumsfond auszuleihen.

Gießen, den 1. November 1884.

Großherzoal. Universitäts-Rentamt.

Schmitt. 7274

Mittwoch den 5. November,

Nachmittags 2 Uhr,

werden in der F l et t leben Hofraithc dahier gegen Baarzahlung versteigert:

Sopha's, Kleiderschränke, Kommoden, Spiegel, Bilder, ein Stoßkarren u. a- m.

Gießen, am 3. November 1884.

Gcitzler,

7278 Gerichtsvollzieher.

Dienstag den 4. November,

Nachmittags 2 Uhr,

werden in der Flett'schen Hofraithe dahier Sopha's, Kommode, Spiegel, Bilder, Glas-, Küchen- und Kleiderschränke, Stühle, Uhren, runde u. eckige Tische, Wasch- und Nachttische, 1 Schüssel- ii. Wasserbank, 1 Schleudermaschine rc.

öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.

Bühner,

7284 Gerichtsvollzieher.

Dienslag dm 4. Novbr. d. A,

Nachmittags 2 Uhr,

in der Flett'schen Hofraithe dahier werde ich gegen Baarzahlnng:

2 Kleiderschränke, 2 Sophas, 6 Polster- ftühle, 1 Wanduhr, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 1 Kommode, dio. Spiegel und Bilder, Vorhänge, Glas, Porzel­lan re.

öffentlich versteigern.

Gießen, den 1. November 1884.

Engel,

7265 Gr. Gerichtsvollzieher.

KeLlgelroienes.

Cossette»», in großer Auswahl, extra. Weiten und Jarons nach Maaß angefertigt.

7191 A. Fangmann.

Bekanntmachung.

Das 3. und 4. Ziel der Communalsteuer pro 1884/85 kann in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden.

Gießen, den 1. November 1884.

Der Stadtrentmeister:

7267 Enders.

Bekanntmachung.

Nach einem Beschluß der am 27. d. M. stattgefundenen Hauptversamm­lung des Spar- und Leihkassevereins zu Gießen können an brave Dienstboten, welche wenigstens 10 Jahre bei einer und derselben Herrschaft dienen, Prämien ausbezahlt werden; es werden daher diejenigen Dienstboten, welche eine Prämie in Anspruch nehmen wollen, aufgefordert, sich binnen 14 Tagen bei dem Unter­zeichneten unter Vorlage ihrer Dienstbücher und der Zeugnisse der Herrschaften zu tnelden.

Diejenigen Dienstboten, welche in den Jahren 1882 und 1883 Prämien erhalten haben, können jetzt nicht berücksichtigt werden.

Es können nur solche Dienstboten Prämien erhalten, welche in den zu dem Sparkaffebezirk Gießen gehörenden Orten, nämlich denjenigen, welche zu den Bezirken des früheren Stadtgerichts und des früheren Landgerichts Gießen gehört haben, dienen.

Gießen, den 31. October 1884.

Die Direction des Spar- und Leihkaffevereins Gießen.

_________________________Haberkorn._________________________

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Jnteressirten Gemeinden ic. kann Ursprungszeugnis vorgelegt werden.

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aller auf Station Gießen ankommenden und abgehenden Züge für das Winterhalbjahr 1884'85 ist auf der Erpedition d. Bl., sowie durch die Zeitungsträger ä 20 Pfg. zu beziehen.

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