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nach Kairo zurückgekehrte General Stephenson geradezu erklärt, daß die Expe­dition auf dem Nil überhaupt unausführbar sei. Bekanntlich wird aus diese Meldungen hin General Wolseley, der Sieger von Tel-el-Kebir, nach Egypten abgehen, um sich über die Sachlage zu informiren. Falls er sich von der Rich­tigkeit der Meldung des Generals Stephenson überzeugt, so wird der englischen Regierung nichts übrig bleiben, als die Expedition nach Khartum von Suakim, also von der Küste des Rothen Meeres aus, abgehen zu lassen, wenn überhaupt nicht das Cabinet Gladstone in seinen unberechenbaren Entschlüssen den ganzen Plan fallen läßt.

Die Verdrießlichkeiten zwischen der Schweiz und Italien scheinen kein Ende zu nehmen. Nachdem kaum erst die Spannung, welche durch die rigorosen Grenzsperr-Maßregeln der italienischen Regierung sich zwischen letzterer und dem Bundesrathe erhoben hatte, wieder so ziemlich beigelegt ist, droht das Treiben des italienischen Consuls in Lugano neue Differenzen herbeizuführen. Derselbe macht" trotz seiner osficiellen Eigenschaft stark in irredentistischer Propaganda und agitirt lebhaft für die Losreißung des Kantons Tessin von der Schweiz. Die Berner Regierung hat dem italienischen Minister des Auswärtigen, Mancini, über dieses Treiben in aller Freundschaft Vorstellungen gemacht und hoffentlich wird derselbe dem Signor Consul die gebührende Lection ertheilen. Die Maßnahmen gegen die Cholera für Genf sollen am 1. September wieder auf­gehoben werden, wenn bis dahin in Gens kein neuer Cholerafall vorkommt.

Hesterreich.

Auffee, 30. Aug. Das Allgemeinbefinden des gestern von der Trissel- wand herabgestürzten Prinzen Joseph von Sachsen-Koburg hat sich wesentlich gebessert und giebt volle Hoffnung auf Genesung. Professor Billroth ist hier angekommen.

Kossand.

Haag, 3C. August. Die Regierung hat den Kammern einen Gesetzentwurf zur Abänderung de8 Art. 198 der Verfassung oorgelegt, wonach während der Dauer der Regentschaft keinerlei Aenderung in der Thronfolge stattfinden darf.

Belgien.

Brüssel, 30. August. Die Repräsentantenkammer hat heute die Be- rathung des Schulgesetzes beendet und das Gesetz, bei der Schlußabstimmung im Ganzen, mit 80 gegen 49 Stimmen angenommen.

Irankreich.

Paris, 30. August. Eine Depesche des Admirals Courbet aus Picargu vom 29. d. M., AbendS 4 Uhr, dankt für die der Flottenmannschaft gezollte Anerkennung und meldet, daß alle Batterien am Minfluß zerstört seien. Sämmtltche Schiffe hätten gestern den Minfluß verlassen und würden heute auf der Rhede von Wentschu ein- Ireffen. Die Verluste der Franzosen betrug 10 Todte, darunter 1 Osficier und 41 Ver­wundete, darunter 5 Offictere. Mehrere Batterien der Forts von Mtngan und Kimpat waren kasemattirt, mit eisernen Brustwehren gepanzert und mit 14- und 21-Centimeter- GeschÜtzen armtrt.

Der Consetlpräsident Ferry hat im Namen der Regierung dem Admiral Courbet den Dank der Nation ausgesprochen.

General Bri^re de l'Jsle wird den General Mtllot nur provisorisch in dem Trupprncommando in Tongking ersetzen.

Die Flotten-Abthetlungen tn den Gewässern von Tongking und China sollen künftig ein einziges Geschwader unter der BezeichnungGeschwader des äußersten Ostens" bilden.

National" will wissen, daß Admiral Courbet unbeschränkte Vollmacht für die Operationen gegenüber China erhalten hätte.

England.

London, 30. August. Ein Reuter'sches Telegramm auS Shanghai von heute meldet, vas französische Geschwader habe die Mündung des Mtnflusses verlassen, Über seine Bestimmung sei Zuverlässiges nicht bekannt. Die chinesischen Befehlshaber hätten Befehl erhalten, französische Kriegs- und Handelsschiffe, die tn den VertragShäfen an- kämen oder dieselben verließen, anzugreifen; die augenblicklich in den gedachten Häfen befindlichen französischen Handelsschiffe seien aufgefordert worden, diese Häfen sofort zu verlassen.

Italien.

Rom, 30. August. Cholerabericht. Gestern sind in den Provinzen Aquila, Bergamo, Bologna, Campobasso, Cremona, Cuneo, Genua, Massa e Car­rara, Neapel, Parma, Turin inSgesammt 117 Erkrankungs- und 56 Todesfälle davon in Busca 21 Erkrankungen und in Spezzia 24 Erkrankungen und 6 Todesfälle vorgekommeu.

Telegraphische Depeschen.

Wollff'S telegr. «orresposrderrz-Vrrrearr.

Potsdam, 31. August. Die Tauffeterlichkett des dritten Sohnes Sr. König!. Hoheit des Prinzen Wilhelm sand in dem als Taufkapelle hergerichteten Btbltothek- zimmer Friedrichs deS Großen statt und verlief vollkommen programmmäßig. Ihre Mchestät die Kaiserin war schon Vormittags im Stadtschloß etngetroffen, der Prinz Arnulph von Bayern mit Sr. K. Hoheit dem Prinzen Wilhelm um V-2 Uhr. Seine Majestät der Kaiser und Se. K. K. Hoheit der Kronprinz langten gegen 2 Uhr im Stadtschloß an. Kurz vorher war auch der hohe Täufling durch die Hofdame v. Gers- dorff von der Villa Liegnttz dahin gebracht worden. Gegen V23 Uhr trafen mit einem Extrazuge von Berlin die Minister, Generäle, sowie die übrigen geladenen Hofbeamten und Staatswürdenträger ein. Die Tauffeter begann mit einem Gesänge deS Berliner Domchors; hierauf folgte die Taufrede des OberhofpredtgerS Dr. Kögel Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin, Se K. K. Hoheit der Kronprinz, Ihre K. Hoheiten die Prinzen Wilhelm, Heinrich und Leopold, der Prinz Arnulph von Bayern, Der Erbgroßherzog von Baden, die Prinzessin Louise von Holstein und die übrigen ge­ladenen Toufzeugen und Gäste standen im Halbkreise vor dem Altar. SDte Erb, Prinzessin von Meiningen, welche den hohen Täufling aus den Händen der Oberhof- metstertn der Kaiserin, der Gräfin Perponcher, an der Thüre der Kapelle entgegen, genommen hatte, hielt denselben während der Taufrede. Bet dem eigentlichen Taufacte hielt Se. Majestät der Kaiser den hohen Täufling. Der Prinz erhielt die Namen: Adalbert Ferdinand Berengar Victor. Der Rufname des jungen Prinzen ist Adalbert. Während des eigentlichen Taufaktes wurden im Lustgarten die Geschütze gelöst. Un­mittelbar an die Tauffeter schloß sich ein großes Galadtner, bei welchem Se. Majestät der Kaiser da« Hoch aus den jungen Prinzen Adalbert ausbrachte; während der Tafel spielte die Musik des 1. Garde - Regiments zu Fuß. Anläßlich der Feier waren die öffentlichen und viele Prtvatgebäude festlich geschmückt.

Kopenhagen, 31^ August. Die Versammlung der evangelischen Allianz ist gestern eröffnet worben. Dr. Kalkar begrüßte die Versammlung, Namens welcher der Lordmayor von London, Fowler, dankte. Ferner sprachen noch Gras Bernstorff aus Berlin und Pressensä aus Paris.

Rom, 31. August. sCholerabertcht.j Gestern sind in den Provinzen Bergamo 17 Erkrankungen und 6 Todesfälle, in Bologna 2 Todesfälle, tn Campobasso 3 Er­krankungen und ebensoviel Todesfälle, in Cuneo 32 Erkrankungen, davon in BuSca 12 und 17 Todesfälle, in Spezzia 33 Erkrankungen und 17 Todesfälle, in Massa e Carrara 3 Todesfälle, in Parma 4 Erkrankungen und 3 Todesfälle, in Turin 2 Erkrankungen jmb 2 Todesfälle, in der Stadt Neapel 1 Todesfall vorgekommen.

Lokale-.

Gießen, 1. September. Unsinniges rasches Fahren um die Straßenecken hätte gestern beinahe ein Menschenleben gekostet. Auf der Frankfurter Sttaße jagte gestern Mittag der Knecht eines Mineralwasserfabrikanten mit seinem Wagen um die Ecke am ChausseehauS und überfuhr einen fremden Mann, welcher seinen Sohn nach der Klinik verbringen wollte. Anstatt dessen mußte er selbst sich dort verbinden lassen, denn drei Wunden an einem Bein bat er durch den Vorfall davongetragen. Menn die Polizei gegen ein solch' tolles Fahren energisch vorgeht, so verpflichtet sie sich das Publikum zu Dankbarkeit und ein gehöriger Denkzettel lehrt die bctr. Fuhrleute und Kutscher viel eher ruhiger fahren als alles Ermahnen.

Eine solenne Keilerei mit Zaunlatten wurde heute Nacht auf dem Wiesecker Weg auSgefochten.

Vermischtes.

Frankfurt, 28. August. DerFranks. Beob." schreibt: Die Westendhalle war heute Vormittag bas Ziel zahlreicher Besucher, welche dem berühmten Afrika- reisenden Stanley ihre Aufwartung machen wollten, da dieser nach demFrkf. Journ." mit Familie" in besagtem Gasthaufe abgesttegen sein sollte. Herr Stanley wunderte sich außerordentlich über die vielen Besuche, konnte aber über Congosrage, Colonisation und Negerhand.l absolut keine Auskunft geben. Darüber wunderten sich nun die Besucher und schließlich wunderten sich die Kellner, daß wegen eines ehrsamen Geschäftsreisrndkn aus Bradford (et macht in Leder) so viel Aufhebens gemacht werde! Am Congo aber ist er nie gewesen, da die Neger keine Schuhe tragen und kein Leder brauchen.

lieber die Jahre 84 wird aus Reutlingen geschrieben: Die Aufzeich­nungen über Weinpreise und Herbstbertcht gehen etwa zurück bis in's 12. Jahrhundert. ES darf als ein merkwürdiges Zusammentreffen bezeichnet werden, daß fett 700 Jahren die Jahreszahl 84 ohne Ausnahme ausgezeichnete Weinjahre waren. Vielleicht ist eS manchem Leser von Interesse, hierüber Näheres zu erfahren. Das Schriftchen von Dekan DillenuS:Chronik von Weinsberg", nach Quellen und Aufzeichnungen von CrusiuS, Pfaff, Jäger, Steinhofer, Memminger u. a. Geschichtsschreibern berichtet darüber wie folgt: 1184 außerordentlich früher Jahrgang. Ernte im Mai. Weinlese im August. 1284 gab eS vielen und guten Wein. 1384 Wein gut. 1484 ein köst­lich fruchtbar Jahr; dürrer und warmer Sommer und doch, wenn eS nöthig war, gute Regen. Daher alles wohl gerathen und ein Ueberfluß worden, daß die Maß besten Weins 1 Psg. gegolten. Man konnte ein volles Faß für ein leeres haben, eine Maß Wein für ein Et. (Nach CrusiuS.) 1584 wieder ein fruchtbares Jahr. Ueberfluß an allem. Wegen des großen, schon in Mitte September beginnenden HetbsteS ein Faß iheurer als der gute Wein, wovon viel in Bütten und Zübcrn eingeschlagen werden mußte. Mißbrauch dieser Gabe Gottes wegen UnwerthrS. Man machte sogar Kalk damit an. (CrusiuS ) Weinrechnung von Stuttgart: 2 fl. 38 fr. 3 hlr., Lauffen 1 fl. 59 fr., Brackenheim 1 fl. 49 fr. 1684. Wein nach Menge und Güte erwünscht. 1784. Trockener warmer Sommer mit einer guten Ernte. Der Herbst ertrug vielen Wein von mittlerer Güte. Wetnrechnung offic. vom 29. November 13 fl. per Eimer. Möge der Jahrgang 1884 den guten Rus seiner Vorgänger in dieser Beziehung bewahren.

AuS Thüringen, 28. August. Eine für die weitesten Kreise hochinteressante Rechtssache hat vor Kurzem ihre endgllttge Entscheidung durch das Reichsgericht ge­funden. Der jüngst verstorbene Rechtsanwalt Barthel in München-Bernsdorf bei Gera ließ durch einen Gerichtsvollzieher auS Neustadt a. Orla eine Zwangsvollstreckung auf Grund eines rechtskräftigen Uriheils bet einem tn Auma wohnenden Manne vornehmen. Der Gerichlsoollzteher erhielt die fragliche Schuldsumme von 1400 JL von dem Schuldner in Auma, lieferte sie aber weder an den Rechtsanwalt Barthel noch an dessen Mandanten den Gläubiger ab, sondern verschwand mit dem Geld nach Amerika. Darauf verklagte Barthel dm FiscuS um Schadenersatz bet dem zuständigen Gericht, dem Landgericht in Gera. Dieses wies die Klage ab, indem e8 in oem Urthetl ausführte, daß der Staat (Fiscus) nicht haftpflichtig für die Gerichtsvollzieher sei. Auf dagegen beim Ober- landeSgericht Jena eingelegte Berufung hob dieses das Urthetl des Geraer Landgerichts aus und erklärte den Fiscus für haftpflichtig. Die dagegen von dem letzteren beim Reichsgericht eingelegte Revision hatte ben Erfolg, daß das Urthetl des Oberlandes­gerichts tn Jena aufgehoben und das Urthetl deS Geraer Landaertchts wieder hergestellt wurde, wonach also dem Gläubiger, der durch den Gerichtsvollzieher um seine 1400 JL gekommen ist, kein Regreßanspruch an den Fiscus zusteht, da Letzterer für die Gerichts­vollzieher nicht baftpflichtig ist.

Ein Jagdunglück der traurigsten Art hat in Vendenhetm bei Straßburg große Aufregung hervorgerufen. Dem Gutsbesitzer Michael Bastian aus Mundols- heim ist das Schreckliche widerfahren, daß er auf der Jagd seines Bruders Sohn, einen sehr begabten jungen Mann, erschossen hat. Der junge Johannes Bastian hatte seinen Oheim beim Jagen begleitet, ihm daS Wild und die Jagdtasche getragen. Plötz­lich zeigte sich ein Hase, der junge Bastian warf sich zu Boden, um dem Oheim nicht im Schüsse zu stehen. Nachdem der erste Schuß gefallen war, sprang Johannes Bastian auf; in demselben Augenblick aber hatte der Onkel aus seiner doppelläufigen Flinte einen zweiten Schuß abgegeben, da der erste sein Ziel verfehlt hatte, und die ganze Ladung drang dem Neffen in den Hinterkopf. Der derart Verletzte war auf der Stelle tobt. Man kann sich die Verzweiflung des Oheims denken, der seinen Neffen innig liebte und stets mit äußerster Anhänglichkeit seinem Bruder, dem Vater des Ge- tödteten, zugethan war.

(Deutsche in Südafrikas DieKöln. Ztg." veröffentlicht einen Reisebericht aus Süd-Afrika, dem wir folgende interessante Steue entnehmen, dte von der Ansiedelung der seiner Zeit von England angeworbenen Fremdenttgton in King W lliamS Town, der Hauptstadt von Britisch Kaffraria handelt. Die Legion, die fast gänzlich au8 Deutschen und vorwiegend aus Schleswig-Holsteinern bestand, wurde, so heißt e8 tn dem genannten Blatte, auf Helgoland versammelt; ehe sie indessen nach der Krim ein- geschifft werden konnte, war der Krieg zu Ende und man beschloß, dte ganze Gesell­schaft wenn möglich mit Kmd und Kegel nach Südafrika zu tranSpoctiren. Das Experiment gelang über alles Erwarten. Jeder erhielt ein kleines Stück Land, denn Ackerbauer, nicht Viehzüchter sollten sie werden und damit überließ man sie ihrem Schicksal. Don den 2000 Deutschen liefen Diele weg, von denen man nie wieder gehört, andere wurden Soldaten, andere Schulmeister, andere Kaufleute und nicht wenige von den Letzteren haben sehr bedeutendes Vermögen erworben, der große Rest aber blieb bei der Scholle und diese sind eS, welche die einst öde Umgebung von King Williams Town in einen blühenden Gemüse-, Obst- und Blumengarten verwandelt haben. Die Leute haben rastlos gearbeitet, viel mehr, alS sie in ihrer Heimaih gearbeitet bnben würden; sie haben sogar ihren Grundbesitz mit 1 ß. für ben Acre im Laufe der Jahre abbezahlt. Inmitten von Kaffraria also eine deutsche Ackerbaucolon-e! Ich fühle mich lebhaft an Südbrastlien erinnert, wenn ich an Sonntagen herausritt und die Bauern 3UJ Ätr^* roanbern sah; ba kam ich durch einBraunschweig",Hannover" oder Berlin , die Leute waren gesund, wohlgenährt und vergnügt, dabei echt deutsch und selbst die Landschaft mit dem dunkeln Walde und den freundlichen Bauernhäusern ennnertt an die Hetmath! Heutzutage sprechen die Legionäre fammt ihren Kindern alle noch deutsch. Auf dem Markte in King wurde in der Gemüse-, Obst-und Blumen- Abtheilung nur deutsch gesprochen. Die bntte Generation wird tndetz wohl dte Mutter­sprache kaum noch in der Schule lernen, sondern englisch.

Vielfach findet man noch, auch in unserem Vaterlande, dte Ansicht verbrettet, k mmf1* Schweizerhonig, auchTafelhonig" genannt, wegen seiner Echtheit HS; u , m ^er zu Lande probudrten reinen Bienenhonig vorzuztehen Der- schiedene Analysen constotiren, daß derselbe stark mit Stärkezucker versetzt ist und die königl. technische Deputation zu Berlin hat in einem Gutachten erklärt, daß der sogen.

fUtg nach den angestellten Ermittelungen au8 Stärkesyrup bestehe und deshalb derselbe mit 15 JL wie Syrup, nicht mit 3 JL wie Honig zur Verzollung Sr werben müße AuS der Jllustrirten Bienen-Zeitung entnehmen wir folgendes für sogen.Taselhonig":Man nehme auf 25 Kilo Crystall-Synip 4-5 Kilo echten, gereinigten, ausländischen (nicht Schweizer) Honig, mische diese Substanzen gehörig durcheinander und der Taselhonig ist fertig." AuS diesem einen Recept ersieht man f®on, rote arg man noch auf die Unwissenheit und auf die Liebhaberei zuBillig und schlecht fpeculirt. Doch auch die Bereitung des hierbei größtentheilS zur Ver­wendung kommenden Cryftall-Syrups sollte uns allen Appetit an tolchem Gebräu schon verleiden, denn derselbe wird mittelst Schwefelsäure aus Kartoffelstärke hrrgestellt uvd muß der häufige Genuß desselben unbedingt schädlich wirken. Noch schlimmer sieht eS aus mit demweltberühmtm Trauben-Brust'Honig". Hierzu lautet daS Recept: »Man löse mtt etwas Wasser auf warmem Wege Farin-Zucker auf; isk