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August Montanus
1999)
Johannes Schneider, Schreinermeistcr, alt 69 I. 8 M. 18 T, Ludwig Rmn, Schuhmachermeister, alt 37 I. 2 M. 27 T-, gest. Marie Scherff, geb- Kreiling, Ehefrau deS Glasermeisters Hermann
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Mein Osterhase legt täglich frische Eier in den prachtvollsten Farben.
Um rechtzeitige Bestellung, deren prompte Lieferung versichert, bittet
C. G. Kleinhenn^
SelterSweg C. 21.
2. Februar.
Denselben. Dem Schreiner Christian Weidig eine Tochter, Eltiabrthe, geb. den 23. Februai.
Den 29. März. Dem Lademeister Heinrich Jäger eine Tochter, Wilhelmine, geb. ’3 ^enklben. Dem Stailonsassistenien Georg Hahn cm Sohn, Franz Robert Hermann,
Den 28 März, gest. den 25. März
Den 29. März, den 27. März.
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laut werden, durch gewählte Vertreter einen Einfluß auf die Medicinzl-Gesetz. aebuna zu gewinnen, auch staatlich anerkannte Ehrengerichte einzuführen. Nach der klinischen Wochenschrift soll die Zivangsanwetibmig der Annfeptik m Chirurgie und Geburtshülfe, Beschränkung des deutschen Arzneijch tz^s, Stellung der Bahnärzte und ErkrankungS.Sralistik des ElsenbahnpersonalS zur Bern- thung und Erörterung gezogen werden. — In den letzten Tagen hat sich in hiesiger Stavt ein Agent der Straßburger Tabaksmanusacrur aufgehalten um die Errichtung einer Filiale für Kastel und Umgebung durchzusetzen. BiS j.tzc hat sich indeffen, wie wir hören, Niemand gefunden, der ge..eigt wäre, auf die Anerbietungen einzugehm. da die gestellten Bedingungen (10 pCt. Nachlaß bet obltgaiori cher Baarbezahlung des bezogenen Tabaks) wenig verlocket erschein nen. Mit einzelnen Firmen ist übrigens weitere Unterhandlung uorbehalten worben, und wenn schließlich das Prosect realisirt wird, so geht der die Male Urbernehmende lediglich von dem Gesichtspunkte aus, daß das Monopol doch kommen und er dann in erster Linie als Verkäufer Berücksichtigung finden werde. ____________________________________ ----
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23. März Dem Kutscker Ludwig Rohrbach ein Sohn. 20. Dem Taglöbner Konrad Schmidt eine Tochter, Anna Katbartne. 25 Dem Cigarrenmacker LoutS Reuter ein Sohn. 28. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Red eine Tochter, Marie Eltsabethe. 18. Ein Sohn von auswärts. Wilhelm. 25. Dem Schuhmacker LouiS Lüter eine Tockter. 26. Dem Kutscher Konrad Krausch ein Sohn. 24 Dem Babnarbeiter Jacob Balser eine Trchter, Clara Christine. 20. Ein Sohn von ouöwärtS, Heinrich. 29. Dem Schuhmacher Mar Simon ein Sohn, Karl. 20/21. Anna Marie und Ludwig, ZwillmqSkinder von auSwärtS. 27. Sin Sohn' von auSwärtS. 26. Ein Sohn von auSwärtS. 25. Sine Tochter von auSwärtS Christine. 27. Eine Tochter von auSwärtS, Katharine.
9 t ft h b e n t.
25. März. Schreinermeistcr JobanneS Schneider II., 69 Jahre alt. 25. Susanne, Marie, 1 Jahr alt, Tochter deS Postschaffner« JobanneS Weber. 26. Sovhte, 2 Jahre alt, Tochter des Ackermanns Johannes Pfaff von Steinberg. 27. Dem Cigarrenmacher Laut» Reutcr ein Sobn, 2 Tage alt. 27. Schuhmacker Ludwig Rinn, 37 Jabre alt. 28. Karl Christoph Friedrich Hermann, 2 Monate alt, Sobn de« MaschtnenschlofferS Johann Daniel Oechsle. 26. Lina, 3 Jahre alt. Tochter des Schneiders Heinrich Sckmtdt. 28. Wilbelmine Marie Scherff geb. Kreiling, 27 Jahre alt, Ehefrau des Glasermetsters Johann Hermann Scherff. 28 Zimmermann LouiS Bieber. 39 Jabre alt. 28. Rentamtsgebülfe Karl Otto Zinßer, 19 Jabre alt, Sobn des Wiesenwärters Ludwig Zrnßer. 29. Elise, 10 Jahre alt, Tochter des Hülfsweichenstellers Johannes Müller. 30. Dem Fellhändler Simon Nußbaum eine todtgeborene Tochter. 29. Elise Maurer geb. Bangel, 59 Jahre alt, Ebefrau des Lehrer« Leonhard Maurer von Wettsoasen. 30 Richard Ludwig. 8 Monate alt, Sohn de« Kaufmann« Ludwig Lang. 29. Bertha Karoline Wilhelme Marie, 2 Jahre alt, Tochter de« Schreiner- meister« Karl Kratzenberger. 31. Hermine Kuhl geb. Roßdorf. 27 Jahre alt, Ehefrau de» BremserS Jobannes Kuhl. 31 Kaufmann Franz Erdmann, 51 Jahre alt, von Westerkotten. 1. April. Louise, 8 Monate alt, Tochter des Bäckergesellen Johann Georg Webersberger.
Auszug aus den StandesamtsregMern des Ltandesamts G eßen
Vom 26. Mär, bi» 2. Apiil 1881.
Aufgebote.
29. März. Schuhmacker Heinrich Schlicker von Lauterbach mit Anna Marie Grutsch. Tochter des verstorbenen Ackermanns Johannes Grutsch von Ovenhausen. 30. Taglöhner Jacob Hardt von Nieder,entkeim mit Katharine Margarethe Graß, Tockter de« Landwirths Jost H-inrich Graß von Oberhausen 1. April- Metzger Karl Früher mit Slisabetbe Margarethe Dolkmann, Tochter de« verstorbenen Landwirths und Ziegler« Wilhelm Dolkmann II., beide von Beuern.
Eheschließungen.
1. April. Tapezier Friedrich Bauderer von Nieder-Emmendingen mit Elisabethe Auguste Berger von Londorf. 1. Kutscher W'lhelm Gans von Groß-Buieck mit Eltsabethe Schäfer, Tochter des verstorbenen Ackermanns Heinrich Schäfer III. von Rinderbügen.
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Geschäfts-Empfehlung.
2305) Unterzeichneter, welcher bereit- 18 Jahre bei Herrn Phil. Grösser I. als Polier thätig war, macht verehrlichem Publikum hiermit bekannt, daß sich derselbe hier als selbstständiger .Maurermeister niedergelassen hat, und bittet verehrliches Publikum, bei verkommenden Arbeiten gefälligst Notiz davon nehmen zu wollen. Derselbe verspricht bei billigem Preise prompte und reelle Bedienung.
Bestellungen bitte in meiner Wohnung bei Herrn Ludwig Möser („Kühler Grund") gefälligst abzugeben.
Gießen, den 1. April 1881.
Hochachtungsvoll
GeorgEirkenstock.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Hießen.
Evangelische Gemeinde.
Getaufte.
Den 26. März. Dem Amtsrichter Carl Pückel ein Sohn, Alfred Wilhelm Christian Adolf Hermann, geb. den 17. Februar. .
Den 27. März. Dem Locomotivheizer August Wilhelm Klein eine Tochter, Katharine Henriette, geb. den 30. Januar.
Denselben. Dem Schreiner Karl Lampu« eine Tochter, Theodore Helene Henriette, geb. den 20. Februar.
Denselben. Dem Schmelzer Heinrich Sebrt eine Tochter, Eltsabethe, geb. den 2b. Januar.
Denselben. Dem Taglöhner Albert Schönherr eine Tochter, Louise Phtltppine, geb. ttn 3 Denselben. Dem Diener am physikalischen Kabtnet Wilhelm Wei«, eine Tochter, Marie Llisabethe, geb. den 30. Januar.
Denselben. Dem Buckhalter Wilhelm Hai n eine Tochter, Lina Marie, geb. ben 14. Januar.
Denselben. Dem Maurer Johanne« Leicht ein Sohn, Johannes Peter Friedrich, geb.
Den 30 März. . . ... w . . _
Scherff, alt 27 I. 6 M. 6 T, gest. den 28. März.
Den 31. Mätz. Friedrtck Martin Emil Otto Zinßer, deS Wiesenwärter« LouiS Zinßer, ehel. lediger Sohn, alt 19 I. 9 M. 4. T., gest. den 28. März.
Denselben. Slilabethc Maurer, geb. Bangel, Ebeftau de« Schullehrer« Leonhard Maurer in Weitsaasen, alt 59 I. 2 M. 4 T.. gest. den 29. März.
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Die Direktion: Dr. Schneider.
geb. ben 24. Januar.
Den 30. März. Dem Bremser Johannes Kuhl, ZwillingSsöhne, Lout« unb Friebrich, geb. ben 7. Mäez
Den 31. März. Dem Kohlenhänvler Louis Hahn, eine Tochter, Wilhelmine Adolfine Mathilde, geb. ben 6. März
Beerdigte.
Vermischtes.
Triberg, 29 März. Am 9. b. M. wurde dem ehemaligen Musketier der 8. Com- pagnie des Großh. Badischen 6. Infanterie-Regiments., dem jctz.gen Bäckermeister Martin Remprccht hier, eine Chassepotkugel, welche derselbe im Gefecht bei Clairgoutte am 18. Januar 1871 erhalten hatte, unb welche unmittelbar unter bem Knie tingebtungen war, an bei äußeren Seite bes Unterschenkels, über bem Fußgelenk, von seinem Hauscuzt herausgenommen. Daö Geschoß zeigte eine auffallenbe, burch den Abschliff am Knochen bedingte Verunstaltung. Die durch die Herausnahme des Geschoßes entstandene Wunde heilte in wenigen Tagen vollandig.
Giornico, 29. März. Heute Abend erfolgte der Durckichlag des 1547 Meter langen Travit-Tunnel«, des längsten vurchschlägigen Spiraltunnels bet Gotthardbahn, bes ersten bet emen> 29. März. Am 7. März wurde ein Judenmäbchen von hier unter
dem Verdacht, ein Kind geboten und bei Seite geschafft zu haben, in Untersuchungshaft nach Gießen abgeführt. Da das Kind anfangs nirgends zu finden war, jo gelang es doch der Oensvarmerie mit Ortspolizei, 8 Tage später (am 15. ^ärz) die Knochenreste des verbrannten Kindes in der Asche im Ofen des Wohnzimmers der Angeklagten zu Tage zu fordern. Die Rabenmutter hat also ihr neugeborenes Kind im Ofen verbrannt. Kurz vor der Verhaftung machte sie ben Versuch, in der Seemenbach, welche vor ihrem Hau>c vorbkifließt, sich zu er- hänten, wurde jedoch noch rechtzeitig herausgezogen. Die Vorgefundenen Knochenr.ste sind von dem Arzt als K.ndesknochen erkannt. Ob das Kind tobt oder lebenblg ßtooien^ ist nicht frstgestellt.^ ßaufe Frühjahrs wird auf der Main-Weser-Bahn voraussichtlich
noch eine Personenhaltestelle bei Schlierbach, zwischen ben Stationen Zimmersrodc unb Treysa, errichtet werben. Da sich die interejsirten ©emetnben nicht zur Übernahme der Kosten einet daselbst zu errichtenden Wartehalle entschließen konnten, so wird an der betreffenden Stelle nur ein Perron nebst einem Retiradengebäude hergcstellt werben, zu deren Kosten Vern Vernehmen nach die Gemeinde Schlierbach einen Beitrag zu leisten hat.
— Paul Boyton, der berühmte Schwimmkünstler, ist, wie man aus Philadelphia berichtet, im letzten Krieg zwischen Peru und Chili zu Grunde gegangen. Boyton hatte von der penranlschen Regierung gegen hohe Belohnung die Miision Übernommen, eine Anzahl Torpillos zu beobachten. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt regelmäßig jede Woche seinen Freunden in Philadelphia geschrieben. Der letzte Brief enthielt sein Testament; ferner sprach er bann die Uebeneugung aus, baß ihm Die nächste Schlacht verhängnisvoll sein werde.
8 Langensalza. Unsere Baugewerk-, Maschinen- und Mühlenbau Schule, deren Winter- Semester am 18. Marz mit den Abgangsprüfungen geschloffen wurde, veranstaltete am 19.. unb 20. März in fünf großen Sälen eine Ausstellung ihrer im letzten Semester angefertigten Schüler^beittn ausgestellten Zeichnungen, welche alle durchweg correct unb streng
fachlich angefertigt waren, zeigte, daß auch im verfloffenen Winter-Semester mit regem E',er UnD ßt $ett Ägierun^gs-Präfi^ent v. Kamptz aus Erfurt beehrte die Ausstellung mehrere Stunden mit seinem Besuche, nahm elngehenb Kennlnlß von der Leistungsfähigkeit bet Anstalt unb sprach darauf bem Director seine volle Zufriedenheit aus.
Ein Thell der ausgestellten Arbeiten, aus bem das Ziel, bet Zweck unb bie Lehrmethode der Anstalt ersichtlich sind, wird auf bet Gewerbe- unb Jnbusttie-Ausstellung in Halle aus- gePeHt 1879/8O beteiligten sich 16 Schüler an bet Abgangsprüfung — Meister.
Prüfungen werben überhaupt nicht abgehalten — von denen 1 Schüler bestanden, wahrend 3 Schüler, obgleich sie während der Schulzeit einen anerkenn-nswerthen Fleiß und Elser an ben Tag legten, boch da« Ziel ber Anstalt nicht erreichten.
Sämmtliche Arbeiten bcS Schülers Eulenburg-Zabernstebt, ber tm Sommer 1b80 ble Anstalt absolvlrte, waren auf bem Delegirtentag der Sächsischen Baugewcrkömeister zu Altenburg ausgestellt und fanden dort unter den Fachgenoffen einen "ickcn woiilvcrdicnlcn Beifall.
Die Frequenz der Anstalt Hai im letzten Winter-Semester um 20 L-chuler zugenommen, sicher ein Beweis, daß die Anstalt sich in stetiger (Snttoitfelung befindet.
DaS Sommer-Semester 1881 beginnt am 2. Mai, der kostenfreie Voruntctrtcht am 20. April .
_ c^tl-ümlick sagt man in Elsaß-Lothringen „die preußische Regierung begünstige die Verbreitung deS Schnapses- au- fiscalischen Rücksichten. Es war aber von jeher preußische Tradition, den Branntwelngenuß einzuschränken. Schon Friedrich der Große l^rieb an ben Rand einer Bittschrift um Conceision zur Eröffnung einer Rum-Fabrik. ^.Jch will « den Teufel tbun Ich wünsche, daß daS giftige garstige Zeug gar nicht da Ware. Friedrich Wilhelm IV. sagte: „Ich würde es als den größten Segen Meiner Regierung kinfehen^ wenn die Brennsteuer auf NÄ reducirt würde/' Kaiser Wilhelm ordnete den Ersatz der Branntwein Portion durch den Kaffee für die Armee an unb sagte neulich bei b" Düffeiborfer Ausstellung: „Ich wünsche jebem Meiner Lanbeskinber eine Taffe Stollwerck iche Chocolabe zum Sonntag."


