B e i der Kriegsmarine, März. (DNB.) Auf keinem anderen Kriegsschauplatz besteht eine so enge Verbindung zwischen See - und Landfront wie im Mittelmeerraum. Der Feind versucht mit allen Mitteln immer wieder, unsere Nachschubwege nach Afrika zu gefährden. Neben Torpedofliegern sind es englische U-Boote, die zur Entlastung der gegnerischen Front einge-
Osten im einzelnen und in seinem Lanzen Umfange zu würdigen und die bereits in die Geschlchte der deutschen Leibesübungen eingegangenen Marksteine seines Wirkens vom Deutschen Turnfest m Stuttgart an über die NS.-Kampfspiele m Nürnberg bis zu den Olympischen Spielen des Jahres 1936 und dem Deutschen Turn- und Sportfest 1938 im einzelnen zu verfolgen und weiterhin seine Verdienste um die erfolgreiche Einschaltung des deutschen Sports in den internationalen Sportverkehr abschließend zu beurteilen.
Der von ihm geschaffene Bau steht auf festem Grunde, und auch die vergangenen Kriegsjahre vermochten ihn in seiner Stärke nicht zu erschüttern, weil der deutsche Sport in diesen Jahren niemals die Fühlung mit der Front verloren hat. Hans von Tschammer und Osten, der im ersten Weltkrieg selbst schwer verwundet wurde, hat mit dem von ihm geschaffenen Versehrten-Sport- abzeichen am eindrucksvollsten bewiesen, welches tiefe Verständnis er den Kameraden dieses Krieges entgegenbrachte und wie eng im deutschen Sport die Verbindung zwischen Front und Heimat ist.
Der Rundfunk bringt -am Samstag von 19.20 bis 20.00 Uhr eine Sendung „Jugend des Führers". Im Mittelpunkt der Sendung steht die Jugendzeit des Führers nach Erzählungen aus seinem Buch „Mein Kampf". Chore, Orchestermusik und Dichtung unserer Zeit tragen zur Ausgestaltung dieser Sendung bei, die zu einem alljährlich wiederkehrenden Brauch am Vorabend der Verpflichtungsfeiern werden soll.
gestalten. Es ist noch nicht an der Zeit, das Wer.k des Reichssportführers Hans von Tschammer und
dringung Saudi-Arabiens in Verbindung. Die Nordamerikaner haben in Aden sogar eine eigene Zeitung gegründet.
Giützpunkt-Lmpenalismus der LtSA.
Lissabon, 26. März. (Europapreß.) Äarine- minister Knox hat bereits die Modalitäten zur Erwerbung der Stützpunkte im Pazifik ausarbeiten lassen. Der Planungsmann des Staatsdepartements, A. Burrle, soll hierbei mitgewirkt haben. Wie „Philadelphia Jnguirer" gehört haben will, schlage Burrle für die Erwerbung der zahlreichen Stützpunkte im Pazifik dieselbe Form vor, wie ste bei der Uebernahme der Atlantikstützpunkte von England gegen Tausch von USA.-Zerstörern stattfand und unterstreiche, daß es nun die beste Zeit sei zu handeln. Jetzt könnten die USA. noch ihr Leihpacht« Programm ins Feld führen, um den anderen Nationen nachzuweisen, daß die Forderung nach Stützpunkten gerechtfertigt sei. Knox finde für seine Pläne wachsende Zustimmung. Außerdeem verweise man in Kongreßkreisen darauf, daß die USA. nicht vom Atlantik, sondern vielmehr über den Pazifik her angegriffen worden seien. Fast alle wichtigen Stützpunkte befänden sich jedoch in japanischem Besitz.
Man befasse sich Washington zur Zeit mit einer „ethischen" Formulierung, die die Uebernahme der Inseln aus britischem, französischem und holländischem Besitz ohne Verletzung der Atlantik- Charta ermögliche.
Gegen die Noofevett-Oiktatur
Lissabon, 27. März. (Europapreß.) Das Repräsentantenhaus des nordamerikanischen Bundesstaates Missouri .nahm mit überwältigender Mehrheit eine Entschließung an, wonach eine Verfassungsänderung die Amtszeit des Präsidenten a u f höchstens zwei Wahlperioden zu je vier Jahren begrenzen soll. Die Staaten Indiana, Jl-
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Deutsche Ll-Boot-Abwehr im Mittelmeer
Von Kriegsberichter Fritz Böltz.
Ein Vorkämpfer der Leibesübungen. |
Von Dr. Hans Bollmann. Leiter des Reichsausschusses der Sportschristleiter im RDP.
linois, Jova und Michigan haben ähnlichen Entschließungen bereits zugestimmt, Wisconsin uni) Nebrasca dürften folgen. Wie der „Saito Telegraph" aus Washington hört, handelt es sich vorerst um Staten mit republikanischer Mehrheit. Aber auch der konservativ-demokratische Süden der Vereinigten Staaten habe sich mit dem gleichen Gedanken vertraut gemacht, da er sich durch die Roosevelt-Regierung benachteiligt fühle. Kennzeichnend hierfür sei der von dem demokratischen Gouverneur von Louisiana m der ^Saturday-Evemng $ojr
Mit dem Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten hat der deutsche Sport einen Mann verloren, der mit idealistischem Schwung eine oft geradezu stürmische Entwicklung der deutschen Leibesübungen hervorrjef und es stets meisterhaft verstand, nicht zu vermeidende Spannungen mit geschickter Hand zu überbrücken und alles abzuwenden, was seinem Werk in den vergangenen zehn Jahren nach der Machtergreifung hätte schaden können. Unvergänglich wird die organisatorische und weltanschaulich-politische Leistung bleiben., die dieser unermüdliche Nationalsozialist auf seinem Arbeitsgebiet vollbracht hat: ein Volk in Leibesübungen zu schaffen. Die deutsche Nation und der deutsche Sport im besonderen bleiben ihm dafür ewig zu Dank verpflichtet.
her, aber jeder Versuch, sich der Jagd zu entziehen, wird durch Kursverbesserungen vereitelt. Mit äußerster Kraft preschen die U-Boot-Jäger stets zur Ortunasftelle, und schon werden die ersten Wasserbomben geworfen und zerbersten knallend in verschiedenen Wassertiefen rund um den Feind. Bald wird festgestellt, daß der Brite von neuem versucht, auszubrechen, doch neue Detonationen zerreißen krachend die See, und da schießt plötzlich eine zehn Meter hohe Wassersäule, gemischt mit Oel, achteraus senkrecht empor. Noch ertönen die Freudenrufe auf unserem Jäger, als schon eine zweite, dritte und vierte Fontäne aus der Tiefe emporsteigt. Die Horchgeräte stellen fest: Das feindliche U-Boot bleibt g e- stoppt liegen. Dev Kommandant befiehlt neuen Angriff. Kaum krachen die nächsten Bombenserien, als wieder neuer Ausbruch von Oel und Lust erfolgt, der minutenlang anhält. Damit ist der Kampf beendet. Tiefste Stille tritt ein, das britische Unterseeboot bleibt für die Horchgeräte der beiden U-Boot-Jäger verschwunden. Ringsum beruhigt sich das Wasser. Nur eine dicke breite Oelschicht bezeichnet die Stelle, unter der das feindliche Unterseeboot nach dem letzten Angriff in einer Tiefe von 1000 Meter versunken ist.
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die Hände gebracht hätte. Die Furcht vor den U-Booten — und man muß hinzusetzen, auch vor der Luftwaffe der Achse — hat dies verhindert und den General Cisenhower zu den langwierigen und schwerfälligen Aufmarsch- und Entfaltungsoperationen über eine verkehrsmäßig denkbar ungünstige | dem ersten Sportführer des Großdeutschen und lange Etappe hinweg in gebirgigem^Gelände sR^es, SA.-Obergruppenführer, Staatssekretär
gezwungen. Nach dem ersten schnellen Rückschlag $an5 D o n Tschammer und Osten, ist einer von Tebourba am 7. Dezember sind fast vier Mo- ^ner alten Kämpfer der NSDAP., die nach der nate vergangen, bis er zusammen mit der 8. bri- Machtübernahme mit einer Aufgabe von ungewöhn- tischen Armee Montgomerys zu einem allgemeinen Ausmaß betraut wurden, von uns gegangen. Angriff starten konnte, Zeit genug, um der Achse ^t den ihm im April 1933 gestellten Auftrag/ die Möglichkeit zu geben, Tunesien zum starken gej.amfen deutschen Leibesübungen neu zu ord- Bollwerk auszubauen. Auch hier haben sich die nen un& betreuen, mit größtem Geschick und un- U-Boote wieder als Helfer der Land ft ont bewährt, unermüdlichem Einsatz seiner Person erfüllt, denn ihre Tätigkeit in Atlantik und Wtbelrncer hat un^ ß5 bleibt sein unsterbliches Verdienst, die größte bis in die letzten Tage hinein den Nachschub an un& geschlossenste Sportorganisation geschaffen zu Kriegsmaterial und Proviant, aus dessen regel- die die Welt je gesehen hat.
mäßiges Eintreffen die Truppen Elsenhowers an- ^Is ^an5 von Tschammer und Osten fein Amt gewiesen sind, wenn sie auf einem von ihrer -oa|i5 anfraf, ftand er vor der fast unlösbar erscheinenden io weit entfernten Kriegsschauplatz überhaupt em-i^^^be, aus dem Wirrwarr der bestehenden libe- fatzfähig sein sollen, schwer dezimiert. ralistischen, tonfefsionellen und den sonstigen partei-
Der Londoner „Daily Expreß schrieb Anfang Ja- gebundenen Sportverbänden ein einheitliches Ge- nuar, 12 Millionen BRT. Sonderhandelsschifssraum schaffen. Der. große Wurf ist ihm gelungen,
werde man allein für eine größere Offensive veno- irrt>em er e5 verstand, alle a ufb auwilligen tigen. An eine Niedervingung Deutfchlanos sei so-r g ^er a^en £um« und Sportverbände an lange nicht zu denken, als es den Alliierten nicht I ,,ehen und die bewährten Einrichtungen der gelänge, die U-Boot-Gefahr zu bannen. Das U-Boot atten Verbände in die gewaltige Organisation des sei im wahrsten Sinne des Wortes zum Schreckge- eiuheitlich ausqerichteten neuen Verbandes, des spenst der Alliierten auf den Weltmeeren geworden. Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibes- An die vom „Daily Expreß genannten zwölf MU- obunqen, überzuführen, sowie dessen Beziehungen lionen BRT. für die besonderen Zwecke einer Offen- Staat und Partei zu ordnen.
sioe mag man in England gar nicht denken, solange ^an5 Don Tschammer und Osten begnügte sich je- nicht einmal gewährleistet ist, daß die lausenden hoch nicht damit, den äußeren ' organisatorischen Verluste an Schiffsraum ^im U-Boot-Krieg durch Nahmen für die deutschen Leibesübungen zu schaf- Neubauten ersetzt werden können. Loro Hnnkey, e5 gelang ihm darüber hinaus, eine idee - eine anerkannte Autorität in Schiffahrtsfragen, sagte mäßigeErneuerungder deutschen Turn- und dazu: „Es werden doppelt soviel U-Boote gebaut Sportbewegung herbeizuführen, die deutschen Lei- als versenkt, während die Schiffsneubauten höchstens besübunaen aus der liberalistifchen Verflachung zu bis zur Hälfte die Schiffsoersenkungen decken. und sie zu einer machtvollen staatsbe-
Wenn auch kein Zweifel ist, daß die amerikanischen jaf)eni)en Bewegung, und damit auch zu einem Werften im laufenden Jahre ihre Er^ugung sehr , otio nalp o litisch bedeutsamen Er- erheblich steigern werden, so stehen selbst die Eng- L । € 6 u n g s f a 11 o r des Dritten Reiches umzu- länder den phantastischen Zahlenorgien, m tonenI° „ l. .....
B. ein Mann wie der amerikanische Werftbesitzer Henry Kaiser schwelgt, äußerst skeptisch gegenüber. Man weiß, wie schwierig die Frage des geschulten Personals auch für die amerikanischen Wersten ist, und auf den Mangel an Material und Werkzeugen hat der Vorsitzende der USA.-Schiffsbaukommlssion, Admiral Land, kürzlich selber hingewiesen. Die schlechten Erfahrungen, die man mit den aus reiner Rekordsucht in größter Hast zusammengebauten „Liberty-Schiffen" gemacht hat, ermutigen nicht zur Ueberstürzung des Bautempos. Durch Beschleunigung der Neubauten allein sieht man also keine Möglichkeit, den Wettlauf mit dem U-Boot zu gewinnen. Auch Admiral Land unterstrich die wachsende Stärke der deutschen U-Boot-Waffe an Zahl, Material, Seetüchtigkeit und Bewaffnung und gab . ,
zu daß England und die USA. offensichtlich nicht setzt werden. Sie deutsche Seekriegsleitung hat daher genug Schiffe besäßen, das werde allein schon durch jetzt U-Boot-Jäger eingesetzt, die gemeinsam die englischen Rationierungsmaßnahmen und den mit Einheiten der italienischen Kriegsmarine un- Niedergang des Handels mit Südamerika bewiesen, ter Anwendung neuartiger Kampf- Ser Admiral hofft der U-Boot-Gefahr begegnen mittel die feindlichen Boote bekämpfen. Wie sehr zu können einmal mit dem Bau eines größeren dieser Einsatz von Erfolg gekrönt ist, geht aus dem Frachtschiffs, das mehr Geschützstände und Schutz- Wehrmachtbericht vom 25.3. hervor, in dem die Der- Vorrichtungen und eine größere Schnelligkeit erhal- senkung von fünf britischen U-Booten während der ten soll, und zum andern durch ton Bau von stärke- letzten Tage gemeldet wird.
ren und für lange Ozeanfahrten geeigneten Geleit- Die Versenkung der englischen Unterseeboote er- schiffen. Das sind beides keine neuen Rezepte. Jede folgte an verschiedenen Stellen des Mittelmeeres. In stärkere Bewaffnung der Frachtschiffe selbst vermin- einem Fall ortete eine Gruppe der deutschen dett natürlich den Frachtraum. Der Bau schnellerer U-Boot-Jäger, die sicb auf die Lauer gelegt hatte, Schiffe, die sogar mit Zerstörern Schritt halten sol- ein feindliches Unterseeboot. Knatternd steigen die len, wie einige Kritiker der alliierten Seekriegfüh- Signale am Mast hoch. Sofort sind die Gefechts- rung fordern, würde, wie chnen von den Sachver- stationen besetzt. Kommandant und WO. nehmen ständigen der Regierung entgegengehalten wird, am auf der Brücke laufend die Peilmeldungen aus den Fließband nicht durchzüführen' sein, also unverhätt- Horchräumen entgegen. Der Feind kurvt hin und nismäßig mehr Material, Arbeitskraft und -zett bean-
Ä F-md°- »on Nordamerika nach Graßbri.anmen-,
mnin lAtwm* öüntelfahrer bauen solle statt und der Murmankuste, nach allen Teilen des afn- sür ton Geleitzugdienst einen so beträchtlichen Teil konischen Kontinents und nach dem Persischen Golf, der alliierten Kckegsflotten ständig einzusetzen, hat der anderen Nachschubstraße zur Sowietunlon, zwi- zu nichts geführt, denn auch Einzelfahrer mit der fth.en Nord- und Südamerika und zwischen Geschwindigkeit großer Passagierdampfer sind ge- bri anmen und den überseeischen Dominions. Dreft gen die U-Boot-Gefahr keineswegs gefeit, wie das vielbefahrenen Schiffahrtsrouten mögen sie noch Schicksal zahlreicher solcher als Truppentransporter o oft verlegt werben, smd das Operationsse d un- üerroenbeter Schnelldampfer erwiesen hat, die den strer U-Boote, die hier einzeln oder in Rudeln den U-Booten ebenfalls zum Opfer gefallen sind. So Feind aufspuren und jagen, bis er mit seiner kost- scheint es bei dem schon aus dem ersten Weltkrieg baren Ladung an Kriegsmaterial, an industriellen übernommenen Geleitzugsystem bleiben zu sollen, Rohstoffen vder Verbrauchsgutern ini die Tine sE. dessen Nachteil, daß schnellere und langsamere Schiffe Für die über ton 2(ftionsrabius ber Stutzpunkte zusammen fahren und sich das Tempo des ganzen an der französischen Atlantikkuste hinaus openeren- Geleitzuges nach dem langsamsten Frachter richten ton U-Boote bedeutet die Cinrichtung von U-Tan- muß, toftch die Zusammenstellung verschiedener Ka- kern die ihnen die Ergänzung ihrer Vorräte an tegwien von Geleitzügen behoben werden soll, was Treibstoff Munition und Lebens-mitteln ohne Ruck- ftvilich eine recht umständliche und zeitraubende kehr zurKuse erlauben eme erhebliche Steigerung Planung voraussetzen würde. VW Schlagkraft, zumal ^se schwimmenden und
Wenn die Schwierigkeiten einer wirklamen beweglichen Stutzpunkte unter Wasser für den Feind U-Boot-Dekärnpfung in der öffentlichen Diskussion nur schwer auszumachen sind.
Englands und der Vereinigten Staaten ohne Zwei- Welche gewaltigen Anforderungen der Schutz der fei im Vordergrund stehen, so darf das doch nicht Verbindungslinien über See an die feindlichen über die Schwere des Kampfes unserer tapferen Kriegsflotten stellt, hat der britische Minister Mor- U-Boote Hinwegtäuschen. Der Feind hat seine Ab- rison kürzlich mit einigen anschaulichen Zahlen dar- wehrmittel ständig verstärkt und weiter entwickelt, gelegt. „Unsere britische Manne", so sagte er, und es ist ein besonderes Ruhmesblatt der deut- „muß regelmäßig 80 000 Meilen an Handelssee- schen Technik, wie es auch dem Schneid unserer wegen abpatrouilheren — das sind rund 150 000 U-Boot-Kominandanten und ihrer tapferen Be- Kilometer, was dreieinhalbmal der Lange des Erdsatzungen zur besonderen Ehre gereicht, daß trotz umfangs entspricht —, sie hält ständig Wache über der wachsenden Härte des Kampses Deutschlands 2000 bis 3000 unserer Versorgungsschiffe, die sich U-Boot-Waffe immer schärfer wird und der feind- auf See befinden. Sie muß Minensuchoperationen lüften Tonnage immer tiefere Wunden schlägt. Die auf 14 000 Meilen unserer Seewege durchfuhren, stärkste Waffe der U-Boote ist ihre Unsichtbarkeit Unsere Kriegsschiffe und Flugzeuge haben bisher und das damit verbundene Moment der Ueber- 120000 Geleitzügen ihren Schutz gewährt." Zu dieser raschung. Ser Feind setzt dagegen seine Horchge- außerordentlichen Kraftentfaltung zwingen unsere rate ein und hat neuerdings auch den Geleitzügen U-Boote Tag für Tag den Feind, mit wie wenig Flugzeuge mitgegeben wie die Luftaufklärung von Erfolg, das haben erst wieder die sich Schlag der Küste her immer mehr ausgedehnt. U-Boot- auf Schlag folgenden Sondermeldungen dieses Mo- Netz und Minenfelder sind in Küstennähe und vor nats bewiesen, die bis zum 24. März schon die Der- allem in Hafeneinfahrten wirkunasoolle Abwehr- senkung von 748 000 BRT. feindlichen Schiffsmittel. Auf der hohen See ist die Wasserbombe ein raums durch unsere U-Boote berichten konnten. Wir gefährlicher Feind des U-Bootes. Saß aber auch verstehen nun die besorgten Diskussionen englischer in der Ausbildung der U-Boot-Abwehr die deutsche und amerikanischer Politiker, die ihre Regierungen Technik dem Feinde den Rang abläuft, hat erst mit Vorwürfen überhäufen und ihren Fachleuten kürzlich der Wehrmachtbericht durch die Mitteilung mit Ratschlägen lästig fallen, ohne an der Tatsache erkennen lassen, daß deutsche Unterseebootjäger im etwas ändern zu können, daß sie nämlich nach Mittelmeer unter Einsatz neuartiger Kampfmittel menschlichem Ermessen nicht in der Lage sein wer- wäbrend weniger Tage fünf britische Unterseeboote den, den gewaltigen technischen und taktischen Vorversenkt haben. Ser britische Vizeadmiral Craig- fPrun9, den Deutschland im U-Boot-Krieg gewon- Waller mußte dagegen im „Daily Telegravh" fest- si.en hat, je wieder aufzuholen. Wir werden in der stellen: „Alle unsere Methoden zur Bekämpfung Schlacht auf den Meeren die Initiative nicht aus der U-Boote, seien es Angriffe von Ueberwasser- der Hand geben. Sie wird eine ständige schwere ftreitfräften oder der Luftwaffe, Wasserbomben. I Fessel für die strategischen Entschlüsse des Feindes Granatfeuer oder das Rammen von U-Booten, sie |bleiben. Dr. Fr. W. Lange.
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mit einer gewaltigen Explosion. Durch S08.-Rufe wurde das argentinische Schiff „Rio Colorado" herbeigerufen, das die Besatzungen einiger Rettungsboote aufnahm.
Die LIGA, fordern die Geeherrschast für sich.
Stockholm, 26. März. (DNB.) Der Vor- itzende der USA.-Schiffahrtskommission, Admiral Land, schreibt, die Vereinigten Staaten würden ich ständig mehr bewußt, daß sie sich bereits jetzt während tos Krieges mit dem Schisfahrts- Problem nach dem Kriege beschäftigen müßten. Das Bestreben der USA. sei auf den Dau von Handelsschiften gerichtet, und man wolle über genau so viele Handelsschiffe verfügen w i e irgendeine andere Seemacht. Diese Schiffe müßten nach dem Kriege eine wichtige Rolle im Welthandel spielen und sollten ton USA. eine
Verpflichtung der Lugend.
Am Sonntag ift die Verpflichtung der Jugend« die das 14. Lebensjahr vollendet hat und nunmehr in die Reihen der Hitler-Jugend und tos BDM.. eintritt. Es handelt sich um über eine Million Jungen und Mädel, die an diesem Tage aus dem Jungvolk und dem Jungmädelbund entlassen werden und die künftig als Hitlerjungen oder als Angehörige des BDM. zum Einsatz gelangen. Gleichzeitig bedeutet für viele dieser Jungen und Mädel dieser Tag die Beendigung der Schulzeit und ton Beginn der beruflichen Ausbildung. Es ift also ein wichtiger Abschnitt im Leben der jungen Menschen. Sie verhältnismäßig sorgenfreie Kindheit und Schulzeit ist zu Ende. Safür werden in der Berufsaus- bildung gerade in der Kriegszeit erhöhte Anforto- rungen an die Jungen und Mädel gestellt. So ist dieser Tag ein Feiertag und ein Tag der Selbstbesinnung, an dem Schule und Familie sich noch einmal Rechenschaft darüber geben, wie sie ihre Aufgabe an diesen Kindern erfüllt haben. In der Hitler-Jugend wird künftig ihre Erziehung auf körperlichem, seelischem und musischem Gebiet mit Ernst in Angriff genommen werden. Senn es handelt sich darum, diese jungen Menschen mit dem Bewußtsein für nationalsozialistische Verantwortungsfreudigkeit zu erfüllen.
Es ist klar, daß die Stellung tos Etternhauses in der Erziehung des Heranwachsenden jungen Menschen nach dem (Eintritt in das Berufsleben anders ist als vorher, wo der Erziehungsschwerpunkt in der Familiengemeinschaft lag. Selbstverständlich kann und sott die Erziehung im Elternhaus auch in der weiteren Zukunft der Jugendlichen nicht entbehrt werden. Ja sie hat ihre große Bedeutung auch für den Erfolg der Gemeinschaftserziehuna in der Hitler-Jugend. Man hat noch jedem Menschen an- gemerkt, ob. er eine gute oder schlechte Kinderstube gehabt hat. Diese Keime, die im Elternhaus gelegt worden sind, sollen später durch die Gemeinschaftserziehung aufgehen und gekräftigt werden. Körperliche, weltanschauliche und berufliche Ertüchttgung ist die große Aufgabe der Hitler-Jugend.
Ebenso hatte die Schule nicht nur auf dem rein wissensmäßigen Gebiet ihre Aufgabe zu erfüUen, sondern ihr lag es auch ob, die ihr anvertrauten Kinder in charakterlicher und seelischer Hinsicht zu fordern. Ser Stütze, die die Schule den Kindern gab, müsien sie künfttg entraten. &e werden beim Eintritt in den Beruf spüren, daß viel Neues an sie herantritt, auch viel Ungewohntes, und daß der Uebergang auch nicht leicht ist. In vielen Dingen stehen sie allein, wo sie bisher den Rat und die Unterstützung des Elternhauses und der Schule hatten. Im ßebensraum der Partei wird durch die Arbeit der Hitler-Jugend dieser Uebergang erleichtert. Durch die Gemeinschaft sott den Jungen und Mädel die Kraft zufließen, die sie in der Zeit der innerlichen Reife brauchen.
Ser größte Teil der Jugendlichen wird von der Schule unmittelbar in die Berufe übergeführt, die sie sich gewählt haben. Durch die Berufsaufkla- rungsaktion der Hitler-Jugend ist dafür gesorgt worden, daß jeder auf den Arbeitsplatz und in die Lehrstelle hineinkommt, für die er am besten geeignet ift Wenn heute im totalen Krieg dieser ober jener Wunsch nicht erfüllt werden konnte, so werden sich die Eltern und die Jugendlichen damit ab- finden, daß das Volksganze und der Kriegseinsatz heute allem anderen vorgehen. Gerade für die Jugend und für die Generationen, die nach uns kommen, wird dieser Kampf um Sein oder Nichtsein ausgefochten. Sie werden einst die Früchte der gewaltigen Anstrengungen ernten, die Front und Heimat heute unternehmen, um den Krieg siegreich zu beenden. Und dabei mitzuhelfen, wird sich auch unsere junge Mannschaft stets angelegen fein lassen. 1 Das ist die höchste Verpflichtung, die sie am 28. März zu übernehmen hat.
ihrer Größe und Macht enftprechende Stellung a l s Handelsseemacht gewähren.
Unter „irgendeiner anderen Seemacht" versteht Admiral Land natürlich niemand anderes als den britischen Verbündeten. Auch die Beherrschung der Meere gehört zu dem Erbe, das der Dollarimperialismus von England übernehmen will. Seine Stützpunkte in aller Well, die reichsten Kolonien, alle Luftverkehrswege und schließlich die Seeherrschaft, die Großbritannien bis zu diesem Kriege — den es um Danzigs Willen vom Zaune brach — beanspruchte, reklamiert jetzt Roosevelt für die USA. Es ist der Kaufpreis für die Pacht- und Leihhilfe — der Verzicht auf Englands Weltstellung!
«Oie östliche Hemisphäre den Bolschewisten. — Oie westliche den USA."
S t o ck h o l m, 26. März. (DNB.) „Wenn Deutschland vernichtet ist, wird die Sowjetunion in her östlichen Hemisphäre und U SA. in der w e st- l i ch e n Hemisphäre dominieren", schreibt die Neu- yorker Zeiftchrift „United States News". Daß der alte Kulturkontinent Europa dem Bolschewismus üb erlassen werden soll, ist also nicht allein in dem verräterischen England Churchills, sondern auch im Plutokratenparadies Roosevells ausgemachte Sache. England und fein Empire sind in USA. längst abgebucht, sie werden dem Bereich der westlichen Hemisphäre als Beute dieses Krieges zugeschlagen. Europa, mit feiner jahrtausendalten Kultur bleibt Stalin überlassen. Wie in Karelien, im Baltikum, Bessarabien und einst in Spanien füllen die Schächer der GPU. in allen europäischen Ländern schallen und walten dürfen. So denkt man sich in Washington das Ende dieses Krieges, wobei man allerdings unterläßt, die deutsche Wehrmacht als Schutzwall Europas in Rechnung zu stellen.
Nordamerikaner in Aden.
Rom, 26. März. (Europapreß.) In Aden, der britischen Besitzung an der Südspitze Arabiens, sollen allein in der letzten Zeit etwa 40 000 Nordamerikaner angetommen sein. Man bringt diesen Zustrom mit der von ton USA. geplanten Durch-
tlVÄS an 6$: llSA-Oynamittran-port torpediert.
len mit wertvollen Gütern, die sie transportieren, Buenos Aires, 26. März. (Europapreß.) Ein vsrhindem können." USA.-Kühlschftf sank zwischen Rio de Ja«
Der Hauptkriegsschauplatz für unsere U-Boote iftInetro und Bahia nach Torpedotreffer eines immer noch der Atlantik, der mit feiner Fläche von U-Bootes. Das Schiff hatte 130 Tonnen D y» 100 Millionen Onadratkilometern ungefähr dem na m i t geladen. Obwohl es 16,5 Knoten lief und Zehnfachen der Fläche ganz Europas entspricht, mit Geschützen und Maschinengewehren ausgerüstet Diese gewaltige Zahl rückt erst die unerhörten Lei- war, konnte es sich dem Angriff bes schnellen stungen unserer tapferen kleinen U-Boote ins rechte U-Bootes nicht entziehen. Die Besatzung ging nach Licht. Hier kreuzen sich die Hauptverbindungslinien Idem Torpedottefjer in dis Boots. Das Schift sank
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