Einzelbild herunterladen

Samstag, 27. / Sonntag, 28 Mär; MS

Gietzener Anzeiger

und Ritterkreuzträgern. Die Wohnraum-

f'n?- D'° Gemeinden haben das Recht, notfalls tcnfung5Derori>nunq sowie die durch den Gauwoh- unter Anwendunq polizeilichen Zwanges unge- nungskommisiar an die Gemeinden erlassene Aus- nugend ausgenutzte gewerbliche Raume frei zu (ül)rung5anorbnunq gibt genaue Richtlinien für die machen und solchen Verwaltungen und Betrieben <z.dkabuna des Zucheilunasoersahrens.

Wohnung erforderliche Mobiliar verfügen, und

iLvoynung erjoro-erucye ^cooinar verfugen, unui t .TV"

denen mit der Ueberlaffung von möblierten Teil- Modern. Der klagllche Ausgang des Abenteuers von

Wohnungen geholfen werden könnte.

Die mit der Wohnraumlsnkungsverordnung ge-

*-) l V 11114 Uvl IlVUUllllv HlUlll^3vv*.UlvllUliy v . // ( 1 r '* . 7 p r v.

trofsenen Maßnahmen sind kr ieqs bedingt, »ront noch einmal den grundlegenden Unterschied

zwischen der militärischen Situation des ersten

leben, und zwar sind Familien mit

nissen

väry-

Reichssportfeld, am Fuße des olympischen

dem

Hans von

Tschammer und Osten wurde 1887 in

der Reichssportführer von der gto-

Turmes, wird

ßen Gefolgschaft des Sportes Abschied nehmen. Am

bmrd für Leibesübungen erklärt. Als Präsident der

würdigem Rahmen durchgeführl werden. Zwanzig Minuten nach Beginn der Veranstaltungen werden

Deutschlands verstorbenen

daraufhin zu überprüfen, ob die von ihnen be­nutzten gewerblichen Räume genügend ausgenutzt

fol­ger

Aber gesät

es weiß, daß die Saat, die der Verschiedene hat, eines Tages reiche Ernte tragen wird.

Sportler in einer stillen Minute ihres Reichssportführers gedenken.

In einer Zeit, da das deutsche Volk im härtesten Ringen um fein Lebensrecht steht, erhält Eure frei­willige Verpflichtung zu einem Leben des Kampfes, der Treue und der Kameradschaft in der Gefolg­schaft unseres Führers ihre besondere Weihe. Ihr getobt an diesem Tage mit dem Blick auf die kämp­fende Front, daß Euer Denken und handeln zu jeder Stunde Eurem Volke, seiner Freiheit und seiner Ehre gelten wird.

Ls wird in Eurem Leben keine Stunde würdiger sein als die, da Ihr Euch der Gefolgschaft Adolf Hitlers für immer verpflichtet. Dies Gelöbnis wird Luch begleiten in Eurem beruflichen Aufgabengebiet, das Ihr in der Verpflichtung gegenüber der Ge­meinschaft mit Fleiß und Können ausfüilen werdet.

RSS. Zur Feier der Verpflichtung der

Jugend, an der im Gau Hessen-Rassau 43 000 Jungen und Mädel teilnehmen, wendet sich (Bau-

Iler die piel sie eles

er ri, Qs h- ui nb

SnÄÄ erroeqen. r-er -porrverr.evam lummtuutu Reichsakaderme für Leibesübungen nahm von Einrichtung der Büro- und Derwattungsverrieoe ( rojr^ wie es im Sinne des verstorbenen I-schammer teil an Forsckuna und Lebre deutscher i^achgewiesen Gerden müssen ^^ug^ Ersatz- Reichssportführers liegt, durchgeführt. Auf allen Leibeserziehung. Beider^)J.^ bei den Bemühungen ^Verwaltungen und Betriebe Sportplätzen und Sportstätten wird die Fahne um die Verbreiterung und Reuformung der Leibes-

Gelöbnis eines tapferen Lebens

Oer Gauleiter grübt die junge Gefolgschaft der Bewegung.

Handhabung des Zuweisungsverfahrens.

Die Gemeinden sind außerdem angewiesen mor

Reben den Sondermaßnahmen zur Errichtung von Bchelfsunterkünften für Bombengeschädigte in den fliegergeschädigten Gebieten wird eine Reubau- rätigkeit nicht zugelassen werden können. Für das Kriegsende ist ein umfassendes Wohnungs­bauprogramm vorbereitet worden und liegt mit umfassenden Neubauprojekten ousführungsreif bereit. Während des Krieges ist die gesamte Kraft der Ration auf die Erringung des Endsieges aus­gerichtet. 'Die endgültige Beseitigung der Woh­nungsnot ist die erste und wichtigste Friedens- aufgabe.

Dresden geboren. Im ersten Weltkrieg wurde er als aktiver Offizier durch einen Unterärmschuß an der rechten Hand gelähmt, wodurch seiner weiteren sportlichen Betätigung an der Militär-Turnanstalt ein Ende gesetzt war. Dafür setzte sich in den Jahren vor der Machtergreifung der damalige Major von Tschammer und Osten in der Organisation der SA.- Führer- und Sportschulen in Mitteldeutschland stark ein. Am 29. April 1933 erhielt er vom Führer den Aufttag, die deutschen Leibesübungen zu einen und dann zu betteuen. Die erste Neugliederung des deut­schen Sports war die Schaffung des Reichsführer­rings mit 15 Fachverbänden im Mai 1933. Zwei Monate darauf ernannte der Führer den Reichs­sportkommissar zum Reichssportführer. Der erste Kongreß desDeutschen Reichsbundes für Leibes­übungen" ging im Juli 1934 in Nürnberg vonstat- ten. 1936 wurden dann die Olympischen Spiele zu einem einzigartigen Triumph Deutschlands. 1938

Ein englischer Unterhausabgeordneter sagte dieser Tage:So gut und so schlecht es auch den alliierten Streitkräften auf den verschiedensten Kriegsschau­plätzen an Land gehen mag, so hat man den wichtig st en Feldzug, die Schlacht auf den sieben Weltmeeren, noch nicht gewonnen. Es ist sogar nicht ein Anzeichen dafür vorhanden, daß diese Schlacht überhaupt einmal gewonnen werden wird. Don den geradezu erschrecklichen Schiffsver­lusten, die die Verbündeten tagaus tagein erleiden und den damit verbundenen Gefahren hat die Oeffentlichkeit in keinem der alliierten Länder auch nur die geringste Ahnung, geschweige denn eine Vorstellung." hier spricht nicht nur der Engländer, der aus dem natürlichen Instinkt des Inselbewoh­ners und aus einer in jahrhundertelanger Ge­schichte gewitzten Erfahrung gewohnt ist, zuerst und vor allem den Blick auf das Meer zu richten, weil er weiß, daß die Seeherrschaft Grundlage und Voraussetzung der britischen Großmachtstellung überhaupt ist, nein, dieses bewegliche Klagelied eines englischen Parlamentariers legt auch den Finger in die gefährlichste Wunde der alliierten Kriegführung, den engen Zusammenhang von See- und Landkrieg und die Unmöglichkeit, eine Ver­bindung zwischen den Nachschubbasen und den Kriegsschauplätzen anders als über weite Meeres­strecken herzustellen. Die Alliierten sind wie im ersten Weltkrieg gezwungen, auf der äußeren Linie zu kämpfen, aber anders als damals liegt diese Linie heute jenseits der Küsten des europäischen

Kontinents, hier liegt das größte Hindernis für jede Landoperatton der Westmächte gegen die Achse, für jedezweite Front", die zu errichten Moskau nicht aufhört, von seinen Verbündeten zu

Dieppe hat nach den eindringlichen Lehren des Norwegen-Feldzuges den Strategen einerzweiten

Weltkrieges, wo den Alliierten die französischen Kanal- und Atlantikhäfen für die bequeme Aus­schiffung jeder beliebigen Truppenmenge zur Ver­fügung standen, und des zweiten Weltkrieges vor Augen geführt, wo diese selben Häfen Stützpunkte der deutschen U-Boot-Waffe sind, die damit chren Aktionsradius weit in den Atlantik, ja bis an die amerikanische Gegenküste vorschieben konnte.

Jede strategische Planung der Alliierten,- wo sie auch immer den Hebel ansetzen möchte, muß mit den deutschen U-Booten rechnen. Das britisch­amerikanische Landungsunternehmen in Nordafrika ist dafür der schlagendste Beweis. Der Befehlshaber der britischen Seestreitkräfte, die zur Deckung dieses Unternehmens aufgeboten worden waren, Admiral Cunningham, hat selbst erklärt, daß es die Furcht vor schweren Verlusten durch U-Boote gewesen sei, die die Alliierten veranlaßt habe, in Casablanca und Algier zu landen, statt in Bizerta und Tunis, ob­wohl nur hier der Schlag durch seine Ueberraschung für die Lage der Achse im Mittelmeer hätte prekär werden können, weil er den Alliierten ein starkes Ausfalltor an der Gegenküste Italiens und mit der Oeffnung der Straße von Sizilien die feste Verbindung von Gibraltar nach Alexandrien in

Übung der Frau, bei der Sorge um das Kind und das Kinderspielturnen, das durch seine Initiative eine besondere Förderung erfuhr, überall war er der rastlose Arbeiter und Führer des deutschen Sports. Die Friedensarbeit des Reichssportführers wurde durch den Krieg jäh unterbrochen. Aber der Sport ging weiter, und bis zum letzten Atemzug war Tschammer-Osten ein unermüdlicher Arbeiter am Werke der Schaffung des Volkes in Leibesübungen. Seine letzte Tat war die Schaffung des Versehrten- Sportabzeichens. An der Bahre des toten Reichs­sportführers steht das deutsche Volk in tiefer Trauer.

(eifer und Reichsstatthalter Sprenger mit genbem Grußwori an die junge Gefolgschaft Bewegung des Führers:

Deutsche Jungen und Mädel!

Fermvrechanschluß 2251 Druck und Verlag:

Drahtanschrift:Anzeiger"

Postscheck 11686 Frantf./M. orUhlfcheumversnakdruckereiN. Lange

das Reich getragen. In besonderen Ausnahme­fällen kann der Reichszuschuß auf 75 v. h. der Ge­samtkosten erhöht werden, namentlich dann, wenn eine wirtschaftliche Finanzierung der Umbauarbeiten ohne Erhöhung dieses Zuschusses nicht möglich ist

Die durch den Um- oder Ausbau gewonnenen Wohnungen sind ebenfalls rechtzeitig, d. h. sofort, wenn der Termin der Fertigstellung sich ungefähr abschätzen läßt, der Gemeinde zu melden, die so­dann innerhalb dtzr ftrift von zehn Tagen die Zu­weisung geeigneter Mieter vorzunehmen hat. Don den Hausbesitzern wird erwartet, daß sie ihrerseits die Möglichkeiten zur Gewinnung neuen Wohn­raumes durch Um- und Ausbauten prüfen und ihre Vorschläge an die Gemeinden heranbringen Ins­besondere wird durch den Einbau weiteren Wohn- rnumes die Rentabilität des Hauses oerbefferi. Im übrigen find die Hauseigentümer nach der Wohn­raumlenkungsverordnung verpflichtet, die erforder­lichen Teilungen, Um- und Ausbauten vorzuneh­men oder diese durch die Gemeinde zu dulden.

Eine sehr weitgehende Möglichkeit zur Gewin­nung neuen Wohnraumes liegt in den sogenannten zweckentfremdeten Wohnungen, die ihrem ursprünglichen Zwecke wieder zugeführt wer­den können. Die Gemeinden werden sofort fest­stellen, welche Verwaltungen und Betriebe sich in Räumen befinden, die ursprünglich als Wohnungen

Donnerstagnachmittag an den Folgen einer Lun­genentzündung gestorben. Der Führer hat für den Verstorbenen ein Staatsbegräbnis angeordnet. Auf

3U bienw b ftimmt roaren Diefe 23ermaltunqen unb Sonntag erfolgt im Seifertjaua des »eichAoel- folgte bas l' Deutsche Turn- und Sp°E°s^ noch Betriebe haben rnif Verlangen her Gemeinbe bie selbes die Aufbahrung bes verstorbenen Eine wache .m gleichen Jahr würbe ber Deutsch Reir^bunb von ihnen benutzten Räume frei,umochen wobei seiner Sporttameraben wirb ihm bie letzte Ehre ^^^°b^v^n zMNaüo>^f03ialifüfchen Reichs-

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8', Uhr desBormittagA

Anzeigen-Preife:

Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Wertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell AbschlüneRtengenstaffelv Mavvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°'omeine

le

Jg-Io. steife« tilgen. Jahre« on 11 aseite.

zuzuweisen, die zur Freimachung zweckentfrem­deten Wohnraumes veranlaßt wurden.

Auch für die Herrichtung seither zweckentfremde­ter und im Zuge dieser Aktion zurückgewonnener Wohnungen stehen Reichszuschüsse zur Ver­fügung. Für Jnstandsetzungs- und Ergänzunas- arbeiten beträgt der Reichszuschuß grundsätzlich 50 v. H. und kann bei Vorliegen besonderer Um­stände, insbesondere, sofern eine wirtschaftliche Fi­nanzierung der Jnstandsetzungsarbeiten nicht mög­lich ist, auf 75 v. H. der Gesamtkosten erhöht wer­den.

Die Gemeinden werden nunmehr zunächst unter Mitwirkung der Organisationen des Hausbesitzes und der gemeinnützigen Wohnungsunternehmen die zweckentfremdeten Wohnungen ermitteln und deren Freimachung und Instandsetzung betreiben. Auch diese Wohnungen sind von den Hausbesitzern recht­zeitig, d. h., sobald sich der Tag der Bezugsfertig­keit abschätzen läßt, den Gemeinden zu melden, da­mit diese geeignete Wohnungsbewerber namhaft machen können.

Auf diese drei Quellen beschränkt sich die Wohn­raumlenkungsverordnung zunächst. Es steht zu er­warten, daß hieraus eine größere Anzahl von Wohnungen gewonnen werden kann, und daß da­mit den zur Zeit vorliegenden Fällen dringendster Wohnungsnot abgeholfen wird.

Die Verordnung des Reichswohnungskommissars gibt den Gemeinden die Möglichkeit, die Vermie­tung der neugewonnenen Wohnungen im Sinne einer gerechten Verteilung zu lenken. Hier­bei werden diejenigen Volkskreise bevorzugt berück­sichtigt werden, die sich vor dem Feinde ungewöhn­lich ausgezeichnet haben, und die sich aus der All­gemeinheit durch besondere Opfer und Leistungen hervorhebt:n, und bei denen ein Wohnungsbedarf von besonderer und tatsächlicher Dringlichkeit vor- liegt.

Hierzu gehören vor allen Dingen kinderreiche Familien, die in ungünstigen Wohnungsverhält-

tt

»biete sucht- leiDP' stell-' ift

seit . aiel'

[»er

Arbeitseinsatz

im Dienst der Wahrheit."

Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, - Gauleiter Sauckel, behandelt in der National­sozialistischen Partei-Korrespondenz Leistung, Hal­tung und Erkenntnis der fremdvölkischen Arbeiter und führt dazu aus: Zum Lobe dieser ausländischen Arbeitskräfte muß ich feststellen, daß sie alle mit Erfolg besttebt sind, dem Vorbild deut­scher Arbeiter und Arbeiterinnen nachzueifern, und zufriedenstellende, ja zum Teil sehr gute Lei- st u n g e n vollbringen. Das nationalsozialistische Großdeutsche Reich hat den unwiderlegbaren Beweis dafür geliefert, daß es ttotz der von seinen Fein­den angestrebten Hungerblockade in einzigartiger Weise nicht nur die Millionen seiner ausländischen Arbeitskräfte ausreichend zu ernähren weiß, sondern daß darüber hinaus in ausgezeichneter Weife für die Unterbringung, Bekleidung, gesundheitliche Be­treuung und Feierabendgestaltung gesorgt ist. Par­tei, Staat und Wirtschaft haben zusammen einen Arbeitseinsatz geschaffen, wie er in solcher Sauber­keit und Korrektheit, Fürsorge und Gerechtigkeit noch niemals in der Kriegsgeschichte aller Zeiten zu ver- reichnen war. Aus der korrekten und vorbildlichen Betreuung heraus sind die guten Leistungen selbst jener ausländischen Arbeiter und Arbeiterinnen z. B. aus den ehemaligen Sowjetgebieten erklärlich, die jahrzehntelang nur im Haß gegen das natio- nalfozialistifche Deutschland erwqen worden sind. Diese fremden, bei uns schaffenden Menschen haben in Deutschland auf allen Gebieten eine so hohe Ent» Wicklung und einen solchen Kstlturstand vorgefunden, daß sie aufs tiefste empfanden, wie ungeheuerlich sie durch die ihnen in ihrer Heimat jahrzehntelang vorgesetzte jüdisch-kapitalistische oder bolschewistische Agitation irrgeführt worden sind. So ist es denn heute durchaus begreiflich, daß Millionen von Ange­hörigen feindlicher Staaten in deutschen Rüstungs­betrieben mit Inbrunst fürden Sieg Deutsch« lands arbeiten, für den Sieg Wolf Hiller^

(SeretW Wohnraumverteilung

Von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger.

Der Neichssportführer gestorben.

Der Reichssporlführer, SA.-Obergruppenführer des RS.-Reichsbundes für Leibesübungen auf Hans von Tschammer und Osten, ist am Halbstock gesetzt. Alle Veranstaltungen werden in

den, diejenigen Wohnungsinhaber festzustellen, die über mehr a l s eine selbständige möblierte oder unmöblierte Wohnung für den eigenen Bedarf oder für den der Familie verfügen. Ferner haben die Gemeinden umgehend alle Einzelper­sonen zu ermitteln, die eine selbständige möblierte oder unmöblierte Wohnung innehaben Die Mel­dungen müssen, unter Angabe der Zahl der zu der Wohnung gehörenden Räume und der etwa darin befindlichen Untermieter oder Untermieterfamilien, bis zum 10. 4. bei den Gemeinden eingereicht wer­den. Bei diesen Ermittlungen handelt es sich ledig­lich um eine Bestandsaufnahme. Die Wohnungs­ämter können auf Grund der Wohnraumlenkungs­verordnung Zuweisungen von Mietern in Doppel­wohnungen oder nicht vollgenutzte Wohnungen nicht vornehmen. Von den Inhabern nicht voll­genutzter oder ungenutzter Wohnungen wird jedoch erwartet, daß sie entweder durch Zustimmung zur Wohnungsteilung oder durch Unter- vermietung der allgemeinen Wohnungsnot steuern helfen. Hierbei sei besonders auf die Not­lage der Jungehen hingewiesen, die vielfach noch nicht über dos für die Einrichtung einer eigenen

NSG. In seiner Eigenschaft als Gou- wohnungskommissar stellt uns Gau­leiter und Reichsstatthalter S p r e n g er fol­gende Ausführungen über die Durchführung der neuen Verordnung zur Wohnraumlen­kung zur Verfügung.

Soeben- hat der Reichswohnungskommissar eine Verordnung zur Wohnraumlenkung er­lassen, die eine gerechte Verteilung frei werdender Wohnungen und eine M o - bilifierung der Wohn rau mreserven anstrebt. Diese Verordnung wird zur Zeit durch die Gauwohnungskommissare in den Gauen in Kraft gesetzt und wurde den Gemeinden des Gaues Hessen-Nassau bereits zur Durchführung über­wiesen.

In den sechs Jahren von der Machtübernahme bis zum Ausbruch des Krieges sind im Gau Hes­sen-Nassau j e i) ex5 Jahr durchschnittlich 2000 Wohnu^ngen gebaut worden. Das Mr 1938 hatte eine weitere Steigerung auf über 2500 Einheiten gebracht. Eine Erhöhung des Jah­resdurchschnitts auf 3000 Einheiten war planungs­mäßig abgeschlossen und wurde durch den Krieg unterbrochen. Dieser Zuwachs an Wohnraum, der mit der stark angewochsenen Zahl der Eheschließun­gen Schritt zu halten versuchte, fehlt uns heute. Darüber hinaus wird der Wohnungsfehl­bestand durch die Fliegerangriffe auf die deutschen Westgebiete vermehrt. Eine weitere starke Erhöhung der Nachfrage nach besser ausgestatteten und größe­ren Wohnungen hat sich aus der allgemeinen Ein- tommenssteigerung ergeben, die als Folge der Be-

195. Jahrgang Nr. 75

Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags

Beilagen:

Gießener Familienblätter Heimat imBild-DieScholle

Bezugspreis:

Monatlich.. RM.1.80

Zustellgebühr.. -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

feitigung der Arbeitslosigkeit und der allgemeinen Vollbeschäftigung ein trat. Die Bereitschaft zur Un­tervermietung möblierter ober unmöblierter Räume ist aus den gleichen Gründen stark zurückgegangen. Einer ständig steigenden Nachfrage nach Wohn­raum steht somit kein nennenswertes Angebot gegenüber. Es hat sich deshalb als notwendig er­wiesen, die Mobilisierung der greifbaren Wohn- raumreserven einzuleiten und die gerechte Vertei­lung frei werdenden und neugewonnenen Wohn- raums sicherzustellen. Diesem Ziele dient die Ver­ordnung zur Wohnraumlenkung.

Wo liegen diese Wohnraumreserven, und wie können sie erschlossen werden? Zunächst werden alle frei werdenden Wohnungen der freien Ver­fügung der Vermieter entzogen. Die Gemeinden werden die Meldepflicht für jede durch Kündigung oder Ablauf des Mietvertrages frei werdende Wohnung anordnen und haben so­dann das Recht, dem Vermieter innerhalb von zehn Tagen einenbevorrechtigten" ober breibegün­stigte" Wohnungsbewerber zum Abschluß eines Mietvertrages zuzuweisen Macht bie Gemeinde von diesem Recht innerhalb der festgesetzten Frist von zehn Tagen keinen Gebrauch, so erhält der Vermieter damit das freie Verfügungsrecht über die Wohnung zurück. Alsfrei" und damit melde­pflichtig gelten auch leerstehende Wohnungen.

Eine weitere starke Wobnraumreferve die mit der Wohnraumlenkungsverordnung erschlossen wird, liegt in der Möglichkeit zum Ausbau von Dach - räumen, zum Umbau freier gewerblicher Räume und zur Teilung von G r o ß w o h- nungen, Einfamilienhäusern usw. Die Gemeinden werden unter Mitwirkung ber Organi­sationen der Hausbesitzer, der gemeinnützigen Woh­nungsunternehmungen usw. sofort Ermittlungen in dieser Richtung anstellen. Gemeinden, in welchen die Um-- unb Ausbauaktion größeren Umfang annimmt, werden aus Kreisen der Gemeindeverwaltung oder der freien Architektenschaft Sonderbeauf­tragte ernennen, welche die erforderlichen Plan­unterlagen fertigen, die Verhandlungen mit der Baupolizeibehörde führen und die Ausführungs­arbeiten überwachen. Diese Sonderbeauftragten der Gemeinden sind zugleich für eine Beschränkung ber Bauarbeiten auf bas geringft notroenbige Maß unb für den sparsamsten Einsatz von Material unb Ar­beitskräften verantwortlich. Der Landeshandwerks- meifter stellt für Um- unb Ausbauarbeiten im Zuge dieser Sonderaktion die erforderlichen Hilfskräfte zur Verfügung. Die Baukosten für derartige Um- oder Ausbauarbeiten werden zur Hälfte durch

cs wird auch die persönlichsten Bezirke Eures Le­bens bestimmen, da es angefichis Eurer völkischen Zukunftsaufgabe einen anständigen Charakter, ein frohes herz und einen aufgeschlossenen Sinn von Euch verlangt, und es wird Euch vor allem dann besonders bewußt sein, wenn das Leben unseres Volkes den opfervollsten Einsatz auch von Euch fordern sollte.

So begleitet Luch Euer Gelöbnis der Verpflich­tung für Führer und Volk in eine Zukunft, die selbst nur durch die Befolgung jener Ideale erkämpft wird, zu denen Ihr Euch nunmehr feierlich bekennt.

An Eurem heutigen Ehrentage übermittle ich Euch neben den Glückwünschen Eurer Eltern, Eurer Jugendführer und Eurer Erzieher mit meinen per­sönlichen wünschen den Gruß der Volksgemein­schaft des Gaues hefsen-Rasfau. Diese bringt iyre Opfer im gegenwärtigen Freiheitskamps nicht zu­letzt im Glauben an Euch, für die Sicherung Eurer Zukunft. Ich darf die Gewißheit aussprechen, daß Ihr sie mit Eurem zukünftigen tatfrohen und tapfe­ren Leben nie enttäuschen werdet.

Sprenger."

General-Anzeiger für Oberhessen Liehen, Zchulftrahe 7-9

dembevorrechtigt". Ferner gehören18.*.?!:: 19ie EchlachtM Den Meeren geschädigte Familien, deren Wohnung auf die Dauer unbenutzbar geworden ist, zu den zu bevorzugenden Dolkskreisen.Bevorrechtigt" unb begünstigt" sinb auch die Familien von Kriegs­versehrten. Kriegshinterbliebenen