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24./25. April M3
M. 96 Zweites Blati
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhesien)
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stärken und werden dadurch den Gästen ebenbürtig
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Daubringen.
Am zweiten Feiertag weilt die I.Jugend der
Sportfreunde Frankfurt a. M. in Daubringen. Maq
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Es ist, als ob die frühe ^nd verschwenderische Blütezeit, die wir in diesen Tagen erleben, uns entschädigen wollte für manchen späten und kühlen Frühling, mit dem wir uns in den letzten Jahren haben abfinden müssen. Wenn man durch die Gartenstraßen, durch die Anlagen und die nahen Felder und Wälder geht, kommt es einem vor, als habe es noch nie so viele Veilchen gegeben wie in diesen Wochen. Vielleicht sind es gar nicht mehr als sonst, aber es kommt uns wahrhaftig so vor, wenn uns über den Gartenzaun im milden Mittagswind ein süßer Duft entgegenweht aus den vielfarbigen österlichen Blumensträußen, die jetzt auf allen Wegen für uns bereit stehen. Und mit den Veilchen die süßen, kleinen Himmelsschlüssel in dicken Büscheln, die Primeln und die Gesichter der Stiefmütterchen, die Narzissen und die Osterglocken, die gelben, die roten, die violetten Tulpen, die letzten Hyazinthen, das blauäugige Vergißmeinnicht, der dunkle Goldlack und die Tränenden Herzen. Die Mandelbäumchen und die Magnolien stehen in voller Pracht, die Forsythien mit ihrem hellen, feurigen Gelb haben den Reigen eröffnet, der Flieder hat an vielen sonnigen Plätzen schon schwere, volle Dolden und steht anderwärts kurz vor dem Aufbrechen. Und dann die ObstbLume, Apfel und Birne, Pflaume und Kirsche und Pfirsich, überschwänglich schäumend vom lichtesten Weiß bis zum zartesten Rosa, von den ersten Bienen und braunpelzigen, summenden Hummeln umschwärmt, eine reiche Ernte verheißend.
Vielleicht der schönste Frühlingsbaum, mit Recht jungfräulich genannt, ist die Birke: in zarten Schleiern von wehendem Grün läßt sie in den Gärten, an Wald- und Wiesenrändern die lieblichen Fahnen des jungen Jahres fliegen. Haben wir die Kastanien vergessen? Bezauberndes Bild, tpie die beiden schönsten und größten, inmitten der Stadt, die so lange Zeit ihre mächtigen, schwesterlich einander zustrebenden Kronen in scharfen Konturen kahl und winterlich starr zum frostigen Himmel emporhoben, über Nacht vom ersten, zartgrünen Hauch überfangen sind und in der Morgensonne schon die schwere, dunkle, schattenspendende Laub- fütle des hohen Sommers ahnen lassen. Heute, wenige Tage später, sind die Blätter schon erstaunlich groß und stark gefiebert, und wie lange wird es noch dauern, bis sich an den Zwergen wieder über und über die weißen und roten Ker- ' zen entzündet haben, mit denen die Kastanie das ’ steigende Licht und das* junge Jahr festlich will- ' kommen heißt?
Der alte Herr hat recht gehabt, es gibt nichts Weißeres weit und breit, die Natur hat sich nicht verändert, und wenn man es recht bedenkt, dann sind die Gärten und Wege, die Felder, Wälder und Wiesen zwischen Gleiberg und Schiffenberg der ideale Schauplatz für unseren Osterspaziergang, der uns auch in diesem Jahre die Reise mit der Bahn oder den Ausflug mit dem Auto auf eine so gesunde wie herzerfreuende Weise ersetzen wird. Das kostet kein Geld und keine Zulassungskarte, und bestimmt haben wir alle Platz. Die Szenerie, von der dunklen Waldkulisse des Schiffenbergs hüben und den klaren Konturen des Gleibergs drüben anmutig begrenzt, ist mit allen guten Gaben der Jahreszeit verschwenderisch gesegnet. Noch sind freilich der Spaziergänger nicht viele zu sehen: es ist am Werktag nicht die Zeit dafür; statt dessen findet man allenthalben auf den Feldern und in den Schrebergärten fleißige Männer und Frauen emsig am Werk, zur mütterlichen Erde niedergebeugt. Aber an den Feiertagen soll ihnen und uns allen ein beschaulicher Gang durch die blühende Landschaft die reinste Dfterfreube sein.
sichergestellt ist, daß der Antritt der Reise nicht in der Zeit vom Samstag bis Montag erfolgt. Dies gilt nicht bei Reisen mit Urlaubersonderzügen. Soweit ein Anspruch auf einen längeren jährlichen Erholungsurlaub besteht, kann dieser von dem Ge- fvlgschastsmitglied nicht geltend gemacht werden.
Es geht um die Allerkleinsten.
Lehrgänge des Frauenwerks für werdende Mütter.
Werdende Mütter werden besonders auf die Kurse, die der Mütterdienst im Deutschen Frauenwerk abhält, aufmerksam gemacht; in den Kursen wird alles, was die Mütter über Säuglingspflege, gesunde Ernährung, Körperpflege, Wickeln, Boden wissen müssen, praktisch gezeigt. Am 6. Mai soll wieder ein Kursus im Fröbelseminar, Gartenstraße, beginnen. Ein solcher Mütterschulkursus dauert 10 bis 12 Doppelstunden. Anmeldungen frühzeitig bei der Kreisfrauenschaft, Abteilung Mütterdienst, in
Wenn man in diesen Tagen vor Ostern ms Freie wandert und irgendwo am Rande der Stadt von einem erhöhten Punkt den Blick rundum gehen läßt, kann man die Spuren des Frühlings allenthalben rings um den Stadtkern verfolgen. Vom Waldrande über die Nizza-Wiefen hin betrachtet, liegen die Häuser wie in einen großen, blühenden Obstgarten eingebettet. Kommt man dann näher heran, um stehenzubleiben und sich in das Wunder der von Bienen umschwärmten, von Vogelstimmen durchzwitscherten Blütenpracht eines Bäumchens zu versenken, dann mögen einem wohl die kindlich staunenden Verse des alten Brockes in den Sinn kommen: m
Ich sähe mit betrachtendem Gemuthe Jüngst einen Kirschbaum, welcher blühte: Ohnmoalich, dacht' ich, kann auf Erden Was Weißers angetroffen werden ...
Die Kinder haben Ferien und sehen nach langer Verbannung in die warme Stube ihre Zeit wieder gekommen, die Zeit der Spiele im Freien, die Zeit ür Hüpfseil und Drehdobsch, für Ball und Roller und auch für das beliebte Spiel, zu dem man gar kein Spielzeug braucht, und das in manchen Gegenden „Himmel und Hölle" genannt wird, während es bei uns unter dem treffenden Namen „Häckel" bekannt ist. Man kann den einfachen Grundriß, das Spielfeld, mit dem Schuhabsatz in den weichen Boden gestrichelt, lange und nachdenklich betrachten, man kann die Erschwerung und Steigerung der Spieles mit „Schere" und „Bin ich?" wie eine kindlich und unschuldig vereinfachte Abwandlung des „mit bedächtiger Schnelle vom Himmel durch die Welt zur Hölle" zurückgelegten Weges anschauen, von dem wiederum im „Faust" die Rede ist; und auch als Erwachsener, der schon lange nicht mehr auf einem Bein gehüpft ist, wird man noch immer etwas vom geheimen Reiz des Spiels mit dem blinden Zufall oder des mit geschloffenen Augen den rechten Weg ertastenden Gefühls aus vergangener Kinderzeit empfinden.
Wir aber suchen mit offenen Augen, mit freudig schnuppernden Nasen, die sich an süßem Blütenduft und würzigem Waldaroma laben, und „mit betrachtendem Gemüthe" unseren österlichen Weg ins Grüne, und wenn wir dabei etwa keinem Osterhasen begegnen sollten, was natürlich allemal das Schönste und Sinnigste wäre, und auch der faustische Pudel uns nicht unversehens um die Beine streicht, so gibt es doch allenthalben zahmes und scheues Getier genug, das gleich uns diesen frühen Frühling in kreatürlicher Dankbarkeit genießt, und bei dem wir gern einen Augenblick verweilen ober im Vorübergehen unsere Freude haben — mag es der prächtig und majestätisch gefieberte, lauthals krähende Hahn in der Hühnerfarm fein ober ein paar junge Stallhasen im Schrebergarten, bas Eichhörnchen, das, mit dem buschigen, roten Schwanz wippend, zierlich über die gefällten Kiefernstämme turnt, die Eidechse, die raschelnd wie ein smaragdener Blitz im welken Laub und Niederholz verschwindet, ober der Buchfink, der auf einem blühenden Zweig an der Mauer des Alten Friedhofs aus zitternder Brust unermüdlich fein kleines Lied in den Frühling schmettert. —y—
der Frankfurter Straße 1, ab 1. Mai in Kaiserallee Nr. 17, Ecke Wolfstraße (Fernruf 3530).
Zuchtvieh-Absahveranstaltung in Gießen.
Siege zu kommen.
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Die klassische Szenerie des Osterspazierganges ist uns Deutschen im „Faust unvergänglich geschildert, an den wir heute mit einer Wiedergabe aus den bekannten Illustrationen zu Goethes Wettgedlcht von Peter von Cornelius erinnern wollen. Eine Betrachtung des Dichters Wilhelm von Scholz beschäftigt sich mit dem gleichen Thema im heutigen Familienblatt, in dem unsere Leser ferner Erzählungen von Hans Friedrich B l u n ck und Walter von Molo finden. Die Freunde des Goethe- Bundes mögen sich bei dieser Gelegenheit auch an die persönlichen Begegnungen mit Scholz Molo und Blunck an Dichteracenden vergangener Jahre gerne erinnern. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Aus der Stadt Gießen.
Ostern als deutsches Fest.
Ostern wird bei uns mit einem deutschen Namen Bezeichnet. Schon dies deutet auf einen tiefen Zu- -ammenhang mit dem germanischen Glauben hin, , im dessen Erklärung sich die Erforscher der beut= chen Mythologie bemüht haben. „Von Osten her", weißt Ostern im Althochdeutschen; dem von Osten wer aufstrahlenden jungen Licht der Sonne, das im Frühling über die Winternacht triumphiert, galt die Verehrung unserer Altvorderen. Der angelsächsische Geschichtsschreiber Beda Denerabilis berichtet von einem Volke: „Der April heißt bei ihnen „Eostur-- nanoth" nach einer Göttin Eostre, der zu Ehren iian in diesem Monat Feste feiert; mit dem einmal gebräuchlich gewordenen Worte ihres Glaubens be- ' Zeichnen sie die Freuden des neuen Festes." Da rinhard in feinem ,Leben Karls des Großen" an- |ibt, daß der April, in den das Fest zumeist füllt, ' Banach bei den Deutschen ,Lstarmanoth" genannt »ird, so hat Jakob Grimm aus diesen Andeutungen mf das Vorhandensein einer altdeutschen Göttin 3ftara geschlossen.
Wenngleich spätere Gelehrte das Dasein dieser onst in der altdeutschen Literatur nirgends erwähnen Göttin in Zweifel zogen, so muß es doch für .-rmiefen gelten, daß es bei den Westgermanen eine olche Licht- und Frühlingsgöttin gab. Die urger- inmische Form ihres Namens war wahrscheinlich ! .Austra", und dieser Name stimmt überein mit dem >er indischen Göttin der Morgenröte Usra, die in der Bekannten antiken Göttin Aurora fortlebt. Aus der indogermanischen Göttin des Tageslichts wurde dann »ei den Germanen eine Göttin des Lichtes iiber- laupt, die hauptsächlich im Frühfahr verehrt wurde. Die indische Göttin der Morgenröte erscheint als ine leuchtende Jungfrau, die das „Gold der Sonne", >as in winterlicher Finsternis verborgen war, all- ohrlich der Menschheit zurückbringt. Ganz ähnlich iahen wir uns den Glauben an die germanische Ostara zu denken, und darin bestärkt uns der Text unes altsächsischen Liedes, in dem es heißt, „Dftara, , Ostara, der Erde Mutter, lasse diesen Acker wachsen jinb grünen, ihn blühen, Früchte tragen, Friede hm."
Wie tief diese Gottheit in das Gemüt des deut-
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1. Jugend von Watzenborn-Steinberg hat am Feiertag die 1. Jugend der Sportfreunde Frankfurt a. M. zu einem Freundschaftsspiel zu Gast. Frankfurt ist Meister seiner Gruppe. Die „Teutonen" können sich durch einige Urlauber oer-
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heil, durchgezüchtete wertvolle Herdbuchjungsauen zu günstigen Preisen zu erwerben.
Gießener wochenmarktpreffe.
* G i e ß e n, 24. April. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten. Markenbutter, kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8, Kartoffeln, 5 kg 56, gelbe Rüben, 1h kg 15, rote Rüben 12, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 15 Rpf., Spargel 1,22 bis 1,50 RM., Unterkohlrabi 8 Rpf., Grünkohl 15, Meerrettich 70, Schwarzwurzeln 35 Rhabarber 30, Feldsalat, Vio 10, Lauch, das Stück 5 bis 10, Salat 32, Blumenkohl 70, Radieschen, das Bund 18 Rpf.
chen Volkes eingedrungen war, zeigt nichts klarer ils die Übertragung ihres Namens auf das christ- ! Sche Fest, und in den deutschen Volksbräuchen lasen sich überall Spuren entdecken, die auf den alten ^ult der Dftergöttin Hinweisen. Zunächst einmal ist
die Verehrung der Sonne, die hier fortwirkt. Tut roch nach dem Volksglauben die Sonne am Oster- □nntagmorgen drei Freudensprünge. Die Frühlingseier zu Ehren der Göttin schildert Weinold in seinem Werk über die deutschen Frauen folgendermaßen: „Zu Ehren der Dftara, der Aufgangsgöttin, loderten Feuer auf den Hügeln, Reigen zogen sich um >ie heilige Flamme und Frühlingsblumen wurden geopfert Die Welt war zu dieser Zeit reiner; hei- iges keusches Feuer wurde entzündet, das Wasser latte besondere Kräfte, und frohlockend ward jedes Zeichen des neuen Lebens in der Natur begrüßt."
Diese Züge finden wir alle noch heute im Dster- »rauch wieder. Die unblutigen Opfer der Frühlingsblumen, die der Göttin dargebracht wurden, haben ich noch in manchen Gegenden exhalten; Frühtings- »iTimen werden ins Wasser geworfen, die Brunnen sekränzt, und überhaupt spricht man dem Osterwas- i er eine besondere Kraft zu. Die Dfterfeuer als Sinnbild des wiederkehrenden Lichtes lodern m Friedenszeiten auf den Bergen, und die Feuerräder, die Symbole der Sonne, rollen zu Tal. Die fest - ichen Reigen um die Feuer gehören ebenfalls dazu, jrtb auch die Schwerttänze, die früher noch zu Ostern n Hessen ftattfanben, mögen ursprünglich zu Ehren der Dftara ausgeführt worden fein
Eine späte Sage berichtet von dieser germanischen Frühlingsgöttin,, daß sie Eier gelegt habe. Jedenfalls war das Ei, dieses uralte Fruchtbarkettssymbol, Don früh an mit ihr verknüpft, so daß die Ostereier auf den Kult der Dstara zurückmhren. Auch der Hase, der uns heute in der Dstersitte so vertraut ist, bürste das Tier der Dstara gewesen sein. Spuren des Dftarakultes hat man noch in den zahlreichen Namen von deutschen Bergen und Orten ftnden wollen, die mit' Dftern zusammengesetzt sind. Der Otterberg bei Hildesheim, in dessen Nahe das Dors Hrmmelstür liegt, wird in der Sage dahm gedeutet daß die Göttin das Gold der Sonne, das iw W nter verschlossen lag, im Frühling durch die HEmelst
। 3cn Menschen roieberbringt. Aus dem Gipfel des hessischen Dstersteines verraten uralte Stemblocke datz
i es sich hier um eine frühere Dpferftatte handelt und ; noch vor wenigen Jahrzehnten sanden dort am Ostermontag besondere Festlichkeiten statt Auch anderwärts hat man mit großer Wahrsck)einllchkeü u den Namen auf ein früheres Heiligtum der Dstara
Quer durch den blühenden Frühling
Osterspaziergang zwischen Gchiffenberg und Gleiberg.
** Dstergrüße aus Frankreich senden durch uns die Arbeitsmänner Dtto Weller (Al- ten-Buseck), Ernst Römer (Wieseck), Willy Dß - roalb (Wieseck), Karl Schmidt (Annerod), Wilh^ Haas (Dppenrod) und Werner B ö ch e r (23U< lingen).
** Drei Geschwister zusammen 256 Jahre alt. Der Malermeister i. R. Christoph Schmidt, Löberstraße 11 wohnhaft, kann am 27. April in geistiger und körperlicher Frische seinen 86. Geburtstag begehen. Der Jubilar war zur Zeit seiner Berufstätigkeit als Maler- und Weißbinder- meister feit 1886 lange Jahre Dbermeifter feiner Innung und als Meisterprüfer weit über Gießen hinaus bekannt. Diele Jahre gehörte er auch dem Aufsichtsrat der Handels- und Gewerbebank an. Trotz feines hohen Alters arbeitet er täglich noch eifrig in Haus und Garten. Seinen 86. Geburtstag kann er im Kreise seiner vier Söhne und seiner Tochter, die sämtlich hier ansässig sind, begehen. Die beiden Schwestern des Jubilars leben ebenfalls noch in unserer Stadt, und zwar ist die eine, Frau Margarethe Steinbach, Stephanstraße 9 wohnhaft, 90 Jahre alt, die andere, Frau Elise Jacoby, Roonstraße 24, 80 Jahre alt. Die drei Geschwister zählen also zusammen die stattliche Zahl von 256 Lebensjahren. Dem Jubilar bringen auch wir M seinem Geburtstage herzliche Glückwünsche dar.
** Der Nahverkehr der Stadtwerke wird an den Dfterfeiertagen und weiter an jedem Sonn- und Feiertag nur in beschränktem Umfang durchgeführt. Zu welchen Zeiten die Fahrten statt- finden, kann auf den Aushängen in den Fahrplan-
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kästen ersehen werden.
** Die Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten muß wegen der Feiertage in einem abgeänderten Plane erfolgen. Näheres darüber ist aus der heutigen Bekanntmachung des Ernährungsamtes ersichtlich.
5. Landesschafbockschau.
Der Landesverband der Schafzüchter Hessen-Nassau führte am Donnerstag die 5. Absatzveranstaltung und Landesschafbockschau des deutschen veredetten Landschafes (Württemberger) in Frankfurt a. M. durch. 3um Auftrieb brachten die anerkannten Stammzüchter Hermann Kraft, Bensheimer Hof, Wilhelm Schuster, Domäne Häuserhof, Ernst Holzrichter, Domäne Konradshof, und Karl Larberg, Wickftadt, insgesamt 92 Jährlingsböcke. In diesem Jahre konnte die bekannte Zucht von Karl ßorberg, Wickftadt, mit großem Abstand weitaus die besten Zuchtböcke vorstellen; u. a. konnte diese Zucht 9 Böcke der Wertklafse I, 6 Böcke der Wertklasse II und 5 Böcke der Wertklasse III verkaufen, wozu auch der Spitzenbock, der zum festgesetzten Stopp-Preis vom Landesverband der Schafzüchter Hessen-Nassau erworben wurde, gehörte. Hierauf folgte die Zucht von Hermann Kraft, Bensheimer Hof, der sich mit 11 Tieren der Wert- klasse I, 8 Tieren der Wertklasse II und 12 Tieren der Wertklasse III in diesem Jahre mit dem zweiten Platz begnügen mußte. Mit guten Durchschnittsböcken waren die Züchter Wilhelm Schuster, Häuserhof, und Emst H o l z r i ch t e r, Konrads* dorf, vertreten; der Züchter Schuster stellte insgesamt 4 Böcke der Wertklasse I, 6 Böcke der Wert- klasse II und 18 Böcke der Wertklasse III, während durch den Züchter Holzrichter 1 Bock der Wert- klasse I, 3 Böcke der Wertklasse II und 9 der Wertklasse III zum Verkauf gebracht wurden. Bei guter Nachfrage wechselten sämtliche Zuchtböcke ihre Besitzer. Der größte Teil der Tiere verblieb im engeren Zuchtbezirk.
Landkreis Gießen.
£ Laubach, 24. April. Am Dfterfonntag, dem 25. April, wird unser Mitbürger Heinrich Von- E i f f I. 75 Jahre alt. Der alte Herr, der von 1893 bis vergangenens Jahr in unserer Stadt ein Weißbindergeschäft betrieb, ist körperlich und geistig noch sehr rüstig und erfreut sich großer Wertschätzung. Wir gratulieren ihm herzlich.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 24. April. (Vorbericht.) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Dchsen 37 bis 47, Bullen 35 bis 45, Kühe 18 bis 45, Färsen 25 bis 46, Kälber 35 bis 59, Hämmel 42 bis 54, Schafe 25 bis 46, Schweine 63,50 bis 73,50. Marktverkauf: zugeteilt.
G. A -Sport.
Handball der HZ.
Lang-Göns — Mtv. Gießen.
Am Dfterfonntag hat Lang-Göns den Banr- i meister Mtv. Gießen zu Gast. Durch beiderseitige f Abstellungen treten die Mannschaften in völlig , veränderten. Aufstellungen an. Die Platzmannschaft , ist jedoch in der glücklichen Lage, für dieses Spiel i einige Urlauber einreihen zu können. Um für die , nächsten Spiele der Bannmeister gerüstet zu fein, i ist diese Begegnung für die Gießener der Prüfstein.
Holzheim — Läng-Göns.
• Holzheim, das gegen Schluß der letzten Punktspiele besonders aufkam, empfängt am Dftermon» ' tag Lang-Göns. Die Platzmannschaft wird sich dazu unb auch für die weiteren Spiele mit Gastspielern aus Grüningen verstärken. Die Gäste müssen schon eine besonders gute Leistung aufbringen, um zu
^Sc? ttbt^ sie?"noch jetzt unter uns fort fo wenig wir auch von ihr wissen, die Gottm Dstara, diev Redliche Sinnbild der deuffchen Dftern.
Zur Tapferkeit vor öem Zeinöe.
Der Gefreite Dtto Neusel aus Ruppertsburg, der in einer Kradschützenkompanie lm ^eLe steht wurde für Tapferkeit vor dem Feinde mit dem ßifernen Kreuz U. Klasse ausgezeichnet
Verdunkelungszeit:
24. April von 21.34 bis 5.35 Uhr.
25. April von 21.36 bis 5.33 Uhr.
26. April von 21.37 bis 5.30 Uhr.
Der Erholunasurlaud für 1943.
Der Generalbevollmächtigte für den Arbeite- Einsatz Hst unter dem 14. April 1943 evw . fl ^ung der Anordnung des Reichsmbe tsnnnisters über die Wiedereinführung von Urlaub erlasse die für den Bereich der privaten Wrifchaft be
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H938 über den Urlaub der JugeM.chen, d,° Bor- ifchriften über die Erholungszeit nacht um
I-ssung aus dem Wehr- oder R°-ch-°rb-'tsdE «og. cheimkehrurlaub) und Z°nd»relllungen ^uber •einen Mindesturlaub bei Arbeiten rmt I gesundheitlicher Gefährdung forote ubw einen z glichen Urlaub für Schwerbe chc^mte öderen haberinnen des Ehrenkreuzes der d ts Dom
Die oberhessischen Züchterverbände (Geschäftsstelle Tierzuchtamt Gfeßen) veranstalten am Freitag, 30. April, vormittags 10 Uhr, in der Zuchtviehhalle Rhein-Main zu Gießen eine große Frühjahrsabsatzveranstaltung, bei der über 100 Höhenfleckviehbullen, 20 schwarzbunte Niederungsbullen, 90 Zuchteber und 35 gedeckte sichtbar tragende Herdbuchjungsauen zum Verkauf gestellt werden. Bei der großen Anzahl der aufgetriebenen Zuchttiere sind für den Käufer günstige Ankaufsmöglichketten geboten. Sämtliche Zuchttiere werden vorher gekört und entsprechend den reichsgesetzlichen Bestimmungen in Zuchtwertklassen eingeteilt. Die große Anzahl der u-—••i— - — — —— ...
I aufgetriebenen Herdbuchfauen bietet ferner Gelegen-l erwartet auch hier ein spannendes SpieL.


