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!93. Jahrgang ttr.66
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Sietzener Anzeiger
vrllh Isch« Un>vrrst»Strdnicker«i». tauge General-Anzeiger für Oberhessen WtStmS.BlUraW-'»
Die beiden Morgans
Ernst Moritz Arndt.
laßt uns wacker fein.
tragenen Angriffe brachen am unerschütterlichen Di-
Der Wehrmachtbericht
dem
In -en Abwehrkämpsen -ei Orel
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iters, öle
enschen,
(PK.'Kriegsberichter Schmidt-Schuber. sSch.j)
Was leistest -u für den Endsieg?
Sowjetpanzer vernichtet.
Auch südlich des Ilmensees rannte der Gegner wieder vergeblich gegen unsere Stellungen an.
Bei örtlichen Kämpfen an der tunesischen 3 r o n t brachten deutsche und italienische Truppen Gefangene ein. Starke feindliche Jnfanterleangriffe gegen die südtunesische Front wurden unter hohen Verlusten für den Gegner abgewiesen. Die Luftwaffe griff mit starken Kräften in die Abwehrkämpfe eist.
Deutsche Jäger schossen über dem Mittelmeerraum fünf feindliche Flugzeuge, darunter vier Torpedoflugzeuge, ab.
Major Philipp, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, erxang am gestrigen Tage nach vier Abschüssen seinen 203. Luftsieg.
stofses, des Gummis, zu richten gedenkt.
Es ist ja immerhin möglich, daß es in den USA« naive Leute gibt, die fest glauben, daß mit dieser Reise Wallaces nach den südamerikanischen Ländern Chile, Ecuador, Bolivien, Panama, Costariea, fto» lumbien und Peru die Hauptsache für die Lösung der brennendsten Rohstoffprobleme, Insbesondere der Gummibeschaffung, für die USA. getan sei. Diese Amerikaner würden auch gar nicht den (Ein- ' mnnh fnffpn. hnft (Hiimmibäume lieben Jabre
Der Tod von John Pierpont Morgan dem Jüngeren wendet die Aufmerksamkeit auf eine Dynastie von Geldfürsten, die weit über ihren geschäftlichen Umkreis hinaus aus dem Hintergrund politischen Einfluß geübt haben. In der Literatur an der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert spielt der Begriff der ,Kamarilla" an den Höfen eine große Rolle. Man verstand darunter einen aus dem Dunkeln wirkenden Personenkreis, der einen unzulässigen oder gar verhängnisvollen Einfluß aus Grün den persönlichen V)rgeizes oder bloßer Vetternwirtschaft übte: man darf ruhig sagen, daß die dunklen Gewalten, die von den Geldfürsten und den politischen Bankiers ausgingen, an verhängnisvoller Wirkung jede Kamarilla weit hinter sich ließen.
Die Morgan waren keine Selfmademen, keine Emporkömmlinge. Der alte Pierpont Morgan war als Sohu eines Bankiers 1837 in den Bereinigten Staaten geboren. Aber das Stammhaus war in London. Die Mdrgan stammen aus schottischem Blut. Das. väterliche Erbteil des alten John Pierpont Morgan (1837 bis 1913) wurde bereits auf die stattliche Summe von zehn Millionen Dollars geschätzt. Das war für die damalige Zeit ein gewaltiger Betrag. Allein was den Namen Morgan bald berühmt machte, war eine ganz besondere finanzielle Kunstfertigkeit: mit möglichst geringem Eigenkapital möglichst große Summen fremden Kapitals zu beherrschen. Das Neuyorker Haus Morgan wurde bald
dies bedenkt, dann gewinnt auch feine eigene kleine Leistung als Bausteinchen in dem großen Mosaik eine starke, lebendige Kraft.
Nicht anders ergeht es uns aber, wenn wir aus der begrenzten Welt unseres Schaffens heraustreten auf das weite Kampffeld des schicksalsschweren Ringens der Gegenwart. Auch. hier stehen wir Tag für Tag vor einer Fülle neuer Ereignisse, Eindrücke und Anforderungen an unsere äußere und innere Spannkraft. Zeiten stärkster Aktivität und Kraftentfaltung wechseln mit solchen einer geheimnisvollen Ruhe und scheinbaren Untätigkeit, in denen der einzelne nur zu gern die Lehren der Vergangenheit' vergißt, daß auch diese Intervalle sich regelmäßig nur als schöpferische Pausen, als Spannen der Vorbereitung kommender neuer großer Ereignisse erwiesen haben. Auch in dieser Lage gilt es immer wieder, sich das rechte Augenmaß für die Größenverhältnisse zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu bewahren.
Reichsminister Dr. Goebbels hat kürzlich im Berliner Sportpalast diese Dinge beim richtigen Namen genannt, als er darauf hinwies, daß wir im September 1939 nicht um Biferta, sondern um Saarbrücken gekämpft haben. Wenn wir die damalige unmittelbare Bedrohung des Reiches bedenken und Hamit die heutige, weit vorgeschobene Wacht unserer Streitkräfte zu Lande, in der Luft und auf den Weltmeeren vergleichen, wenn wir dazu die Aktivierung der gesamten europäischen (Energien gegen die raumfremden Aggressionsmächte in Betracht ziehen, dann gewinnen wir ein Bild von der heutigen Kriegslage, das allen kleinen Alltags» Problemen nur eine untergeordnete Bedeutung läßt. Wir werden darum diese weder unterschätzen noch vernachlässigen. Aber indem'wir sie dem Gesamt- bikd richtig ein- und unterzuordnen verstehen, gewinnen wir gleichzeitig Kraft, sie mit geringerer Mühe zu parieren. H. M.
wer sich selbst verläßt, der wird verlassen. Das Volk, das an sich verzweifelt,- an dem verzweifelt die Welt, und die Geschichte schweigt von ihm. Unser Volk ist in einem jeglichen von uns, — und darum
der Großbankier unzähliger Provinzbantiers in den Bereinigten Staaten. Es gewann ferner auf Versicherungsgesellschaften großen Einfluß, die erheb liehe flüssige Gelder zu verwalten hatten. Morgans Trick mar, fremde Gelder für sich selbst arbeiten zu lassen. I>ie gewaltigen Kapitalien, die er aus diese kl ugb er rächende Art in Bewegung zu setzen verstand, gaben ihm sowohl im Industrie, wie im Börsenge schäft bald eine ganz überwiegende Rolle.
Zwischen dem alten und dem jungen Pierpont Morgan, zwischen Baier und Sohn, gab es große Unterschiede. Unterschiede, die ganz verschiedene wirtschaftliche Entwicklungsstufen der Bereinige ten Staaten widerspiegeln. Der alte Morgan mar ein große Bankier im Industrie-, Geld- und Börjeu- geschäft der USA. Der junge, jetzt verstorbe-ne John Pierpont Morgan griff über den Bereich der 'Bereinigten Staaten hinaus und wurde eine Gestalt der Weltwirtschaft und Welipolitik Er war während des ersten Weltkrieges der Finanzier und' Rü stungseinkäuser erst Englands, dann auch Frank' reichs und Rußlands. Das war für ihn aber nur das Sprungbrett, um nach dem ersten Weltkrieg der eigentlich bestimmende Geist der Reparation^ Politik zu werden, d. h. der besten Art und Weise, aus Deutschland möglichst große Summen heraus- zuziehen. Sowohl der Dawes- wie der Poungplan sind unter seiner maßgeblichen Regis zustande ge kommen. Beide Reparationsprogramme waren von
Itfannl:
Im gesamten Kampfabschnitt zwischen Char- I o w und nordwestlich Kursk sind die Divi- j.Otten des Heeres und der Waffen-^ im Angriff i ach Osten. Trotz erbitterter Gegenwehr und Ichwieriger Geländeverhältnisse erreichen unsere» Gruppen täglich die gesteckten Ziele, werfen die Sowjets aus ihren immer neu bezogenen Stellingen und fügen ihnen zusammen mit der Luft- □affe schwerste Verluste zu.
Die südöstlich Charkow eingeschlossenen Endlichen Kräfte sind bis auf geringe Veste verachtet. Lntsahversuche der Sowjets scheiterten blutig.
Südlich Orel griffen die Sowjets gestern er- ueuf auf breiter Front mit starken Infanterie- und ssionzerkräften an. Die in mehreren Wellen vorge-
derstand unserer Truppen, die von der Luftwaffe
VVB. Aus dem Führerhauptqnartier, hervorragend unterstützt wurden, unter hohen Ver- 18. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt I lüsten zusammen. In diesen Kämpfen wurden 116
ireife. )lgen, fahre, an 11 iseito
streitkröfte, die gegen die südliche Flanke unserer Front bei Orel vorgebrochen waren, in rollenden Schlägen an. Mit Nahkampffliegerkräften faßten sie den Feind noch vor Erreichen der deutschen Linien. Staffelweise stürzten sich die Ju 87 auf die Sowjetpanzer, und Tiefflieger hetzten die nach allen Richtungen ausschwärmenden Stahlkolosse mit Bomben und Bordwaffen. •
An der Spitze
der deutschen Jagdflieger.
vorragende Tapferkeit bei den Kämpfen im West kaukasus am 7.10.1942 erhalten hatte, zeichnete sich auch weiterhin aus, als am 22. upö 23. Februar die Bolschewisten mit starken Kräfte^ am Kuban-Brückenkopf an einzelnen Stellen iiw unübersichtlichen Gelände der Borberge des? Kau
brauchen, bevor sie den ersten Ertrag abwerjen, daß man zum Pflanzen von solchen Bäumen immerhin Plantagen braucht, und daß dos Roden des Urwaldes, das Anlegen der Plantagen und das Bekämpfen der Krankheiten, die in diesen Tropen- gegenden zu Hause sind, Unendliches an Zeit und, Arbeitskraft verschlingen. Diese Amerikaner und anscheinend auch Mr. Wallace selbst stellen es sich wohl recht einfach vor, Hunderttausende von Sudamerb kauern auf Befehl Washingtons in die Hölle des südamerikanischen Urwaldes zu treiben und sie dort unter Einsatz ihres Lebens für das Wohl der Bereinigten Staaten arbeiten zu lassen, auf daß ein Strom des ach so kostbaren und für die USA. so wichtigen Hevea-Saftes in die gummiknappen USA. sich ergieße.
Einer Weigerung der Südameritaner, für dieses mühselige uno gefährliche Geschäft Menschen zu opfern, ist man ja von den USA. auch schon längst dadurch zuvorgekommen, daß man am Beispiel der
altere verrät das Programm feiner Südamerikareife.
Von unserer Berliner Schristleitung.
Major Philipp, Träger des Eichenlaubs mit Schwertern zum Ritterkreuz des Esernen Kreuzes errang — wie schon gemeldet — im heftigen Lustkampf südlich des Ilmensees mit vier aufeinander folgenden Abschüssen seinen 200 bis 203. Luftsieg und steht damit an der Spitze der erfolgreichsten Jagdflieger. Major Philipp errang diese Erfolge an seinem 26. Geburtstag, wie er schon vor einem --------------- , .
Jahr an seinem 25. Geburtstag den 100. Luftsieg ' wand gelten lassen, daß Gummibäume sieben Jahre
wirklichen konnten. Die deutsche Kaukasus- armes, von der feindlichen Propaganda schon seit Woch^g vernichtet, steht fest und unerschütterlich. Sieben bolschewistische Armeen aber, die zur Vernichtung dieser deutschen Armee angesetzt waren, sind von ihr entscheidend geschwächt und zum Teil zerschlagen worden.
Oaö Eichenlaub nach dem Heldentod verliehen.
Berlin, 18.Mär,. (®BB.) Der Führer «er- lieh dem am 22.2.43 an der Spitze feines wärt- lembergifch-badischen Iagerbatgillons gefallenen Oberleutnant b. R. Josef finit als 212. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum JUt- terkreuz des Eisernen Kreuzes.
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Oberleutnant Kult, der das Ritterkreuz für her
Das innere Augenmaß.
Wer einmal einem bildenden Künstler oder einem chöpftrischen Handwerker in der Werkstatt hat über ie Schuller sehen dürfen, der wird sich erinnern, aß der Intensive Schaffens- und Formungsprozeß mi emzelrfen Detail von Fall zu Fall eine kurze Interbrechung erfuhr: der Meister trat wohl um uenige Zentimeter oder Meter von dem entstehen- en Werk zurück und Überzeugte sich davon, daß nne liebevolle Versenkung in die Kleinarbeit ihn em Gefamtziel nicht entfremdet, sondern ihn im Gegenteil um weitere Schritte dazu hingeführt hatte. Diefes zeitweilige Abstandnehmen vom alltäg- chen Tun und (Erleben, diese Kontrolle der kleinen Einzelheiten an der großen Gesamtkonzeption, ist i5 nicht ein Sinnbild für das allgemeine menschliche Zedürfnis, Menschen, Dinge und -Ereignisse stets n der richtigen Größenordnung zu >hen, sofern wir ein klares und wahres Bild von )nen gewinnen wollen?
Unser heutiges Schaffen jeglicher Form dient unmittelbar ober mittelbar der Front. Auch die Meuchen der Heimat haben dabei alle Hände voll zu tun, und wer es genau nimmt mit dem Posten, auf lern er steht,-der sieht vor sich nichts als einen gewaltigen Berg von Arbeit, und gar manchmal mag i5 ihm viel zu langsam gehen, wenn er gewahr wird, wie begrenzt die Leistungsfähigkeit feiner beiten Hände oder die Gestaltungskraft feines Geistes legenüber alledem ist, was er noch mehr zu dem i3efamtwerk beitragen möchte. Aber wenn er, ohne iaubbau an sich selber, schon das Mögliche tut, so larf ihm das genügen. Mag das Werk eines Tages jn auch klein, allzu klein dünken, so sollte auch er linmal um einige Schritte von den Mühen und Sor- ,.en des kleinen Alltagsschaffens zurücktreten und die Summe feiner Leistung an sich vorüberziehen lassen. Dann wird er erkennen, daß die Stetigkeit auch : jiines Fleißes einen Beitrag zu dem Gesamtwert uwege gebracht hat, der sich würdig in die große illlgemeinbilanz einreiht. Ebenso selbstverständlich öirb dann aber sein Blick auch auf seine Mitschas- Jlenlben, ja auf das ganze Millionenheer von Arbeitern der Faust und der Sttrn fallen, die sämtlich Hr Aeußerstes hergaben wie er selbst: und wenn er
kasus in die deutschen Stellungen einzubringen ocr suchten. In harten Kämpfen wurden sie unter blutigen Verlusten zurückgeschlagen. Am ersten An- griffstaa bereits fanb Oberleutnant Kult an der Spitze seiner Jäger den Heldentod. Er war 1912 als Sohn eines Bauern in Deilingen geboren. Nach dem Besuch der Lehrer-Bildungoanstalt in Schwäb." Gmünd war er Bolksschullehrer in Urlau im Allgäu. Er ist der erste Erzieher, der mit dem Eichenlaub ausgezeichnet wurde. 1935 trat er als Freiwilliger in ein Grenadier-Regiment in Ulm ein. 1942 wurde er Leutnant d. R. und zehn Monate später Oberleutnant d. R.
melden tonnte. Reichsmarschall Göring sandte an Major Philipp folgendes Schreiben:
Mein lieber Philipp! Ich erhalte soeben die Mitteilung von Ihrem 203. Luftsieg, den Sie heute nach vier Äbschüssen an Ihrem 26. Geburtstag errangen. Sie haben sich damit nach einem wahrhaft glänzenden Aufstieg an die Spitze meiner siegreichen Jagdflieger gestellt. Es drängt mich, Ihnen zu Ihren in der Geschichte des Luftkrieges bisher unerreichten Kampferfolgen meine ganz besondere Anerkennung zu sagen, die -ich mit herzlichen Glückwünschen zu Ihrem Geburtstag verbinde.
Heil Hitler!
Ihr
Göring
Reichsmarschall des Großoeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Lustwafte.
Oie Front am Kuban.
Berlin, 18. März. (DNB.) Trotz des beginnenden Frühlingswetters und der damit zunehmenden Austrocknung der Straßen und Wege verhielten sich die Bolschewisten an der Kuban-Front während der letzten Tage überaus ruhig. Vereinzelte Bereitstellungen des Feindes zerschlug die Artillerie. Eigene Stoßtruppunternehmungen,, die teilweise weit hinter die sowjetischen Linien führten, brachten wertvolle Erkundungsergebnisse. Der Mißerfola, der dem sowjetischen Unternehmen gegen die Kuban- stellungen beschieden war, hat die Angrissskrast des Gegners sehr gelähmt und an vielen Stellen schöpft. Zehntausenbe Bolschewisten haben seit Januar vor den deutschen Stellungen ihr Leben gelassen. So schwer oft die Opfer und (fntbehrungen der deutschen und rumänischen Truppen im einzelnen waren, ihre Ausdauer, Zähigkeit und Tapferkeit gegenüber dem zahlenmäßig weit überlegenen Feind haben bewirkt, daß die Sowjets ihre strategischen Absichten aud) am Kuban nicht v e r->
ZwischenCharkowundnordwestlichKursk im Angriff nach Offen.
'Berlin, 18. März. (DNB.) Im Verlauf der An- iriffstqjnpfe im Raum von Charkow warfen 23er» lönde des Heeres und der Waffen-^ die Bolschewisten aus ihren neuen Stellungen und drängten sic tweiter nach Osten. Gleichzeitig steht die Dermchtung ter südöstlich Charkow in einem Waldgelände einge- Mossenen starken sowjetischen Verbände bevor, die tert noch verzweifelten Widerstand leisten. Gegen iäe Abriegelungsfront führten die Sowjets zahl- r»iche von Panzern unterstützte Entlastungsangriffe, !i e unter Abschuß von 21 Panzern zurückgeschlagen v-urden. Auch westlich Bjelgorod machte der Ingriff unserer Infanterie und schnellen Truppen in ter schwierigsten Wege- und Geländeverhältnissen inte Fortschritte. Infolge der am Vortage erlittenen schweren Verluste an Menschen und Material wie- L'-rholten die, Bolschewisten^ihre Angriffe gegen unsere r^rstoßenden Spitzenverbände nicht mehr. Nur an t ner Stelle versuchte der Gegner, dem Vormarsch tei Einbruch der Dunkelheit mit Infanterie und 1 anzern etwas stärkeren Widerstand entgegenzu- s.ßen. Anrückende Verstärkungen des Feindes wur- b-n von Heeresartillerie unter wirksames Feuer ge= lammen. Schlacht- und Zerstörerflugzeuae bekamps- t n bolschewistische Panzerstreitkrafte so wirksam, teß sie unter hohen Verlusten in ihre Ausgangs- fsttungen zurückrollten.
Im Raum westlich Kursk gewann der heutige Angriff ebenfalls Boden. Nach Ueberwindung fnrten feindlichen Widerstandes und zahlreicher Gegenangriffe fiel eine Reihe wichtiger Ortschaften i unsere Hand. Auch hier waren die Kampfhand- j[t ngen durch überaus schlechte Wegverhaltnisie Jhrt behindert. .
Nach einer mehrtägigen Pause nahm der Feind Ibn Raume südlich Drei seine Angriffe auf |b."eiter Front wieder auf. Ijje in mehreren Wellen verbrechenden Bolschewisten, die nach trommel- buerartiger Artillerievorbereitung, von zahlreichen panzern und Schlachtfliegern unterstützt, gegen ^unsere Stellungen anbrandeten, wurden unter sliweren blutigen Verlusten zurückgeschlagen. Allem iit einem Korpsbereich warfen die Sowjets sechs üvisionen in den Kampf, ohne ihr Ziel zu er- rächen, die deutsche Front zu durchbrechen. Sturz- frmpfflugfleuge griffen starke sowjetische Panzer-
Daß der BizepräsiVent der Vereinigten' Staaten, Wallace, auf seiner Reise durch die Länder Südamerikas, die sich selbst ganz in die Hand des machtgierigen norbamerikanischen „Bruders" gegeben Haven, nicht allein der USA. Wünsche und Befehle auf politischem und militärischem Gebiet durchzusetzen gewillt ist, .sondern daß er diese Länder auch aus ihre Ausbeutungsmöglichkeit durch die USA. untersuchen will, erhellt aus den letzten Meldungen, die über seine geplante Reise in Washington, größtenteils von ihm selbst, ausge- geben wurden. Denn nebst einem Fahrplan, den Wallace bekanntgab, teilte er mit, daß er als Vor-, sitzender des Büros für wirtschaftliche Kriegführung Gelegenheit nehmen werde, die Export- und I m p o r t p r o b l e m e der von ihm besuchten amerikanischen Republiken zu prüfen.
Worauf es ihm dabei besonders ankommt, sagt folgende Stelle: Südamerika werde in Zukunft für die Vereinigten Staaten eine bedeutende Gummi- quelle sein, was äußerst wünschenswert wäre, da es keine Aussicht gebe, synthetischen Gummi so billig herzustellen. Wallace will also jetzt alle die Probleme, die sich aus der nordamerikanischen Kolonialpolitik gegen Südamerika ergeben, studieren und, soweit es möglich ist, Vorwärtstreiben, wobei er fein Hauptaugenmerk auf die Möglichkeiten der Gewinnung des seit dem Verluste von Riederländifch- Indien, Malaya und der Philippinen so raren Roh
em Abkommen besprochen habe, das es unnötig gemacht hätte, die Insel durch USA.-Streitkräfte vesetzen zu lassen. Dann aber habe sich Admiral Rl> bert geweigert, sich den Befehlen des von Roosevelt vorgeschobenen Generals (Biraub zu unterstellen« Das Hungerdiktat, über die Insel Martinique verhängt, war die Antwort, die 'Washington barairf gab, ist doch Hunger das Alpha und Omega aogw Höchsilcher Xerrorpolitit
ranzösischen Äntillen-Jnsel Martinique dra- tisch zeigte, wie es dem ergeht, der sich den Wün- chen und Befehlen Washingtons entzieht. Unter- taatösekretär Sumner Welles hat unlängst zugeben müssen, daß seit November kein»Schiff der USA., mit Ausnahme eines kleinen Kohlenfrachte Insel Martinique angelaufen habe. Seine M . . . die ganz auf die Einfuhr aus den USA. angewiesen sind, sind also seit dem November vorigen Jahres zu qualvollem Hungern verurteilt. Dabei haben die Amerikaner noch die Stirn, die „Rechtmäßigkeit" solchen Handelns beweisen zu wollen. Sie berufen sich darauf, daß Abiniral Robert, der französische Gouverneur von Martinique, seinerzeit mit ihnen


