Ausgabe 
12.5.1943
 
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eines lukrativen und in ganz Europa einzig da­stehenden schwarzen Marktes zu lösen, den hem­mungslosen Besitzwillen zu brechen, die klerikalen Bande, die Flandern gefesselt halten, zu lockern, um es für die neue Ordnung bereit zu machen.

hänge leisteten unsere Soldaten trotz ihrer Erschöp­fung durch wochenlange, ununterbrochene Gefechte den' frischen feindlichen Truppen härtesten Widerstand. Ofsiziere, Unterossiziere und Mann, schäften aller Waffengattungen zwangen den Seinh.

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Höchste Kriegsauszeichnung für Rommel

Oer Feldmarschall nach schweren gesundheitlichen Schädigungen auf dem Wege der Besserung.Nach Wiederherstellung Betreuung mit einer neuen Aufgabe.

Am Kuban-Brückenkopf in 12 Tagen 159 Gowjetpanzer vernichtet.

heute predigt, ist der Boden heute noch hart und dürr, und es T .......... "

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Beilagen:

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Da der gesundheitliche Zustand des Feldmarschalls sich immer mehr verschlechtert hatte, entschloß sich der Führer, in Uebereinstimmung mit dem Wunsche des Duce, dem Marschall Rommel zu befehlen, nach Erreichung der Gabes-Stellung un­verzüglich zur nötigsten Wiederherstellung seiner Gesundheit nach Deutschland zurückzukehren.

Am 11. März 1943 meldete sich Feldmarschall Rommel im Führerhauptquartier und empfing dort in Anerkennung seiner einmaligen Verdienste um den zweijährigen Feldzug in Rordafrika des Eichenlaub mit Schwertern und Bril­lanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Die Gesundheit des Generalfeldmarschalls Rom­mel befindet sich zur Zeit im Zustande einer Bes­serung.

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DRB. Aus dem Führer Hauptquartier, 11. Mai. Has Oberkommando der Wehrmacht teilt mit:

Als die Engländer im Oktober 1942 ihre große Offensive gegen die Stellung von El Alamein begannen, befand sich Generalfeldmarschall Rom­mel in Deutschland. Der lange Aufenthalt in Afrika hatte zu so schweren gesundheitlichen Schä­digungen geführt, daß die bis dorthin immer wieder verschobene ärztliche Behandlung nicht mehr ver­mieden werden konnte.

Rach der Landung der englisch-amerikanischen den englischen Angriff brach der Feldmarschall, entgegen dem dringenden Rat seiner Aerzte, die kaum begonnene Kur sofort ab und begab sich wieder nach Afrika zurück.

Rach der Landung der englifchamerikanlschen Streitkräfte in Französisch-Rordafrika verlängerte sich der nur als vorübergehend gedachte Aufenthalt bei seiner Armee. Anter ständigen An­griffen gegen einen weit überlegenen Feind führte sie der Marschall in einer geschichtlich vorbildlichen Ausweichbewegung bis nach Tunis zurück.

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Der Wehrmachtbericht.

DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 11. Mai. Das Oberkommando bet Wehrmacht gibt bekannt:

Am Kuban-Brückenkopf griff der Feind gestern nur an einigen Stellen mit schwächeren Kräften an. Die Angriffe wurden zum Teil in der Bereitstellung zerschlagen.

Bei den erfolgreichen Abwehrkämpfen am K u - ban-Brückenkopf vom 29. April bis 10. Mai wurden allein von Truppen des Heeres 159 So- wjelpanzer zerstört, erbeutet oder bewegungsunfähig geschossen.

3n der Barentsee wurde ein Frachter von 3000 BRT. durch Bombentreffer versenkt.

Südöstlich Tunis führte der Feind zahl­reiche frische Infanterie- und Panzerverbände zum Angriff gegen die Stellungen der deutschen und italienischen Truppen. Trotz gröhler Entbeh­rungen und wochenlangen ununterbrochenen Kamps- einsahes setzten die heldenmütig kämpfenden Sol­daten aller Truppengattungen auch gestern dem pausenlosen Ansturm des Feindes härtesten Wider­stand entgegen. Die schweren, für beide Seiten ver­lustreichen Kämpfe gehen mit unverminderter Hef­tigkeit weiter.

Auf dem afrikanischen Kriegsschau- p l ah haben sich die 90. leichte Afrika-Divifion unter der Führung von Generalleutnant Graf S p o - neck und die 15. Panzer-Dioision unter Führung von Generalmajor B o r o w i e h besonders ausge- zeichnet. Beide Divisionen haben sich seit Beginn des Afrika-Feldzuges hervorragend geschlagen.

Eine FlakDivlsion unter Führung des Ge­neralmajors Reuffer vernichtete noch mit ihren letzten Granaten 37 feindliche Panzer.

Erbittertes Ringen südöstlich Tunis.

Berlin, 11. Mai. (DNB.) In Tunesien standfn die deutschen und italienischen Truppen am 10. Mai in den Gebirgen südöstlich der Stadt Tunis von neuem in erbitterten Kämpfen gegen erdrückende feindliche Uebermacht. Aus dem Raum Hamman-Lif stießen starke Insanterie- und Panzerkräste des Gegners nach Südosten vor und drangen unter fortgesetztem rasenden Arttllerie- feuer und pausenlosen Luftangriffen auf der Straße nach Hammamet in das Bergland an der Basis der Halbinsel Kap Bon ein. 3m Tal der Straße und in den Olivenhamen der zerklüfteten Berg.

Der Führer wird ihn nach feiner völligen Wie­derherstellung mit einer neuen Aufgabe trauen.

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Bekanntlich verfügen die beiden benachbarten nahöstlichen Länder Irak und Iran über große Erdöllagerstätten. Die Produktion reicht aus, um den inländischen Bedarf und den Verbrauch der bri­tischen, nordamerikanischen, gaullistischen, polnischen, jüdischen usw. Streitkräfte zu decken, die im Nahen und Mittleren Osten eingesetzt sind oder die Etappe nach dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus be- setzt halten. Auch die Ausfälle, die durch die stockende Kohlenein'fuhr entstehen, können mühelos gedeckt werden, wie die jüngste Umstellung der irakischen Eisenbahnen von Kohlen» auf Erdölfeuerung ge-

den Beweis dafür zu führen, daß in Belgien eine Geisteshaltung existiert, welche durch die Sprach­grenze hindurch geht, sich aber weder in Holland noch in Deutschland, noch in Frankreich findet. Der Lebensstil zwischen Mons und Antwerpen, Lüttich und Gent unterscheidet sich weniger, als ein Aus­länder zunächst annehmen möchte. In Flandern wie in der W a l l o n i e findet man dieselbe lebens- und geschäftstüchtige belgische Haltung, die Ableh­nung des Opfers für ein nationales oder staatliches Ideal. ,l,e bon sens beige, d. h. das Bekenntnis zum schrankenlosen Nationalismus, ist in Flandern, wo die Stadt aufs Land hinausgetragen wurde, es Reihenhäuser statt Höfen, landwirtschaftliche Unter­nehmer anstatt Bauern gibt, ebenso lebendig wie in den französischsprachigen Gebieten. Für den So­zialismus einer neuen Ordnung, wie ihn der DNB.

Bereits die Aufnahtne der Gruppe Rex-Flandern und der nach dem Tode ihres Führers Joris van Seoeren verwaisten Dinaso-Gruppe im BND. zeig­ten, daß es Staf de Clerq und seinen Anhängern ernst ist, die Gewinnung von ganz Flandern zu betreiben. Flamen aus den Reihen des BND. fan­den sich auch bereit, in der flämischen Waffen-^ und der flämischen Legion Schulter an Schulter mit der wallonischen Legion für die Befreiung Europas vom Bolschewismus an der Ostfront ihr Scherflein beizutragen. Eine Einsicht, daß dieEr­lösung" Flanders weniger durch die Macht von außen, als durch das Aufbringen eigener Kraft vollbracht werden kann.

Der flämische Gedanke

Bon unterem Ps.-Korrespondenten.

von ihnenbetreuten" Völker vollkommen gleich­gültig ist. Sie haben ihre drei im Irak arbeitenden Erdölunternehmungen veranlaßt, mit der Bagdader Regierung einen Vertrag abzuschließen, demzufolge jede Neubohrtättgkeit in den Erdölgebieten zu Mos- sul, Kerkuk und Basra bis zwei Jahre nach Be- endigung der Feindseligkeiten ruhen soll. Die im Irak arbeitenden britischen Konzessionsgesellschas- ten sind nämlich verpflichtet, alljährlich ein gewisses Bohrprogramm abzuwickeln, um dadurch für die der Erschöpfung entgegengehenden Bohrlöcher Ersatz zu schaffen und die Erdölförderung auf der aufsteiaen- den Linie oder doch wenigstens auf der bisherigen Höhe zu halten. Die Einkünfte, welche die irakische Regierung aus der Erdölgewinnung erhält, bilden das Kernstück der öffentlichen Einnahmen des Lan­des. Ruht für mehrere Jahre die Bohrtätigkeit, sck muß die Bagdader Regierung einen fühlbaren Rück­gang ihrer Erdöleinkünfte gewärtigen. Es ist ein ungenügender Ausgleich, wenn sich die drei Kon- zessionsgesellschaften bereit erklärt haben, dem Staat ein unverzinsliches Darlehen zu gewähren. Da die­ses Darlehen später aus den (^rdölabgaben vom Staat zurückgezahlt werden soll, sieht das Land nach dem Kriege einem empfindlichen Rückgang seiner Einnahmen entgegen, also gerade in einer Zeit, die einem Wiederaufbau des von Krieg und Besetzung schwer heimgesuchten Landes gewidmet sein soll.

wurden bei der Berührung teilweise sogar schwer verletzt.

Es ist typisch für die Mentalität und die Me­thoden der Luftkriegführung der Amerikaner, daß sie sich solcher barbarischer Mittel bedienen. Diese Versuche, unschuldige Kinder und harmlose Zivil­personen auf solche Weise zu verletzen, tragen nur du deutlich einen Stempel jüdischer Perversität, wie sie in den amerikanischen Gangsterkreisen stets am Platze ist.

Die Bleistifte bestehen aus einer Röhre aus glänzendem Metall und sind 10 bis 12 Zentimeter lang. An einem Ende des Stiftes befindet sich eine Feststeckklammer, wie sie für die Befestigung von Füllbleisttsten unö Füllhaltern üblich ist. Durch Drehen dieser Feststeckklammer wird der Schlag­bolzen ausgelöst, der den Zündsatz und damit dis Sprengladung zur Explosion bringt. Die Füllfeder­halter bestehen aus brüniertem Metall und ent­sprechen in ihrem Aeußeren vollkommen einem ge­wöhnlichen Halter. Auch durch Drehung der Schutz­kappe wird die Explosion ausgelöst.

Die Presse gibt der Empörung des italienischen Volkes über diese Gangsterangriffe amerikanischer Flieger auf Unschuldige Ausdruck. Diese barbarischen Verbrechen haben, wiePopolo d'Jtalia" hervor­hebt, ebenso wie die Angriffe auf Lazarettschiffe und Personenzüge, neue Energien im italienischen Balte geweckt, das mehr denn je zu resllvsem Ein­satz bis zum Endsieg entschlossen ist.

Brüssel, im Mai 1943.

Am Königreich Belgien sind den Deutschen die Mamen immer am interessantesten gewesen Beim Anblick der dusteren Belfriede, die den Unbilden aller Zeiten getrotzt haben, dachten die Beschauer an die Zelt ha Flandern noch zum alten deutschen Reich gehörte, in den hohen gotischen Kachedralen erinnerten sie sich vor den Bildern der Rubens und Dan Eyk gern der Bedeutung, die Flandern in dem germanischen Bezirk der abendländischen Kultur einst zukmn. Es ist verständlich, daß man neben solcher Große, auf welche sich die Schatten der Verganqen- hett bereits gelegt hatten, wünschte, auch in der Gegenwart Bemerkenswertes wahrzunehmen. Emp­fanden doch diese deutschen Besucher In Flandern oftmals jene Rührung, aus der man Verwandte cmssucht, um die man sich mit oder ohne Ver­schulden lange nicht gekümmert hat.

Allein die Tatsache, von Deutschland kommend, nach Durchqueren eines französischen Sprachwalls wieder mederdeutsche Laute zu hören, bewegt das Gemüt des Reisenden. Hinzu kommt die Mystik Flanderns, so spürbar in den schweren Farben emes niederen Himmels, der besinnlichen Land- schaft und der stehengebliebenen steinernen Pracht. Eine Stimmung, die den Geschichtskundiqen und Empfänglichen aufrief, selbst an der Befreiung des unerloften Flanderns teilzunehmen. Bei längerem Verweilen ward dann manchem ersichtlich, daß Flandern zwar die Stätte der niederländischen Re­naissance geblieben ist, daß aber das nüchterne Heute an dem klassischen Damals in den nebligen Lange landen op de zee" ebensowenig gemessen werden kann wie im sonnigen Griechenland.

Mancher Fremde, der sich Flandern befreundete, lernte verstehen, daß es außer der romantischen Unerlostheit im allgemeinen auch ungelöste Pro­bleme, im besonderen gab, daß dieses Flandern 1 Fragen und Aufgaben stellte, ja, daß man sich püten mußte, vonden" Flamen zu sprechen. Denndie Flamen" boten von dem französischer Sprache und Anschauung verschriebenenFrans- quillon" bis zum militanten flämischen Nationalisten eine Skala aller Tönungen und Schattierungen, er­füllt von den verschiedensten Ideen, Vorstellungen und Meinungen. Wer konnte sich also unterstehen, von dem Wunsch, dem Willen und der Haltung der Flamen zu reden?

Sehr viele nicht unwesentliche Einzelheiten müssen deshalb außer acht gelassen werden, um zu dem die Entwicklung bestimmenden Schluß zu kommen, daß der flämische Gedanke an Gestalt und Kraft ge­wonnen und immer weitere Kreise erfaßt hat. Ein­fluß und Macht des Flomentums als einer Sprache und Kultur behauptenden Volksgruppe heute und in der Zett vor 1914 sind nicht zu vergleichen. ^ Gleichgültig, ob gemäßigt oder radikal, haben die Führer des Flamentums jede Chance, sei es, daß sie sich von innen oder von außen bot, nach 1914 erfolgreich benutzt, um die flämischen Rechte zu er- ftweitern. Die kulturelle Selbständigkeit der Flamen in Flandern und ihre Gleichstellung mit allen - Französischsprachigen in Belgien ist eine Forderung, die schon seit langem von jedem Flamen unter- i schrieben wird. Schwieriger werden die Dinge da- : gegen, wenn man statt von der Sprache vom Staat, statt vom Kulturellen vom Politi­schen, statt von Flandern von Belgien zu | sprechen beginnt. Mit jedem Deutschem Franzosen, I Aaliener kann man eine Diskussion über sein Land I unter der Voraussetzung beginnen, daß Deutschland, I Frankreich und Italien existieren. Bei einem Fla- I men belgischer Staatsangehörigkeit beginnt die I Diskussion mit dem Satz:Gibt es Belgien?" [ Die flämische Frage, so meinte bereits 1934 ein I Kenner Flanderns, muß entweder im Rahmen des I belgischen Staates ihre Lösung finden, oder dieser I Staat bricht auseinander. Der Autor sagte das in Initiier umfassenden Darstellung der historischen Ent- f Dicklung der flämischen Bewegung, wobei es Dieb I seicht für diese flämische Bewegung bezeichnend war, [ daß das einzige gründliche Buch über sie von einem I Ausländer geschrieben werden mußte. So richtig I'n der Theorie die Erkenntnis war, daß eine- I iuing des flämischen Problems kommen mußte, I venn Belgien weiter existieren wollte, so falsch | var bis zum Kriegsausbruch 1940 die Prophe- Mung, daß im anderen Falle eine inner belgische I Katastrophe bevorstehe. Der Hang zum Halben, I Schwebenden, zum Provisorium war viel zu beb I Sstch, als daß Unbefriedlgunq über Inkonsequenzen I 'chlimme Folgen gezeitigt hätte.

| - Anders als damals im Rahmen des belgischen | Staates lagen die Dinge jedoch, als dieser nach [ Kriegsende gesprengt mar. Niemals, so stellte sich I heraus, war das Thema des belgischen Staates |iti der Oeffentlichkeif so eifrig diskutiert worden, I t>ie nach feiner Stillegung. Schon vorher »hatte man für feine Problematik die Form | knerktee beige geprägt. Für ober gegen I Belgien diskutierte man leidenschaftlich unter | 6nein für oder wider dieIdte beige Gas es sie Ifter nicht? das war die Hamlet-Frage für I i den Flamen.

I Der Leiter des VNV. (Vlammfche Nattonalver- I fonö) Staf de Clerq hat diese Frage dahin be- I antaortet, daß er sagte, die Idee beige schreckt uns I^cht mehr. Wir Nationalflamen wissen, daß sich I vfiter ihr nur die reaktionären Kräfte verbergen, I Uelche das alte Belgien wieder auf leben lasten kvollen. Dieses alte Belgien aber ist am 11!>. Mai 1940 g e ft o r b e n und wird tot bleiben. | ßtne Ansicht, die dann für ganz Flandern verbind- Ulch fein wird, wenn der BND. die Majorität der I tarnen oder die effektive Macht in Flandern de- |pt Ein Unterfangen, das bei einem so Zwiespal­ten und hartköpfigen Volk, wie den Flamen nicht l'- cht ift. Bezüglich der Existenz Belgiens und des | Belgiers ist es aber sicher ebenso schwierig, die I Substanz einer belgischen Idee nachzuweisen, zu | Aigen, daß jeder Belgier sich als Mittler auf ter I Aegscheide der Kulturen seiner Verantwortung - lallen Ausgabe bewußt ist, wie es sehr einfach ist,

General Graf Brockdorsf-Ahlefeldi gestorben.

Der heldenmütige Derteidiger des im Winter 1941/42 monatelang vom Feind umschlossen^^ Brückenkopfes südlich des Ilmensees, der unter der BezeichnungFestung Demjansk" In die Ge­schichte eingegangen ist, General ter Infanterie Graf Brockdorff-Ahlefeldt, ist, wie mir gestern be­reits meldeten, seiner schweren Krankheit am 9. Mai erlegen. Der Führer hat für den im Frieden und in zwei Kriegen hochbewährten (Benetat Staatsbegräbnis an geordnet.

(PK.-Kriegsberichter v. d. Piepen. sSch.j)

Das Ritterkreuz.

Berlin, 11. Mai. (DNB.) Der Führer ver­lieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalmajor Dipl.-Ing. Erich Schneider« Kommandeur einer Panzerdivision.

Generalmajor Dipl.-Ing. Erich Schneider, am 12. 8. 1894 als Sohn des (Stubienrates Prof. Dr. Eduard Sch. in Biedenkopf (Gau Heffen- Nassau) geboren, hat an der Spitze seiner frän­kischen Panzerdivision entschlossen und ohne Rücksicht auf beide offenen Flanken angreifend starke Kräfte der Bolschewisten zerschlagen und dadurch eine süd­westlich Drei entstandene Lücke der Abwehrsront ge­schlossen.

Erich Schneider trat nach Ablegung ter Reife­prüfung an dem Gymnasium in Wiesbaden 1914 als Fahnenjunker in das Fußartillerie-Rsgiment 13 ein. Von 1921 bis 1932 stand er im Artillerie-Regi­ment 5. In Stuttgart war er von 1923 bis 1928 zur Technischen Hochschule kommandiert, 1943 wurde er zum Generalmajor befördert und zum Komman- teur einer Panzerdivision ernannt

trotzen den schweren Angriffen, bis die letzte Kugel den Gewehrlauf verläßt. So geht in den Gebirgen südöstlich Tunis das erbitterte Ringen mit unver­minderter Heftigkeit weiter.

Explosiv-Bleististe alsWaffen".

Barbarische Mittel amerikanischer Luftbanditen.

Rom, 11. Mai. (DNB.) Amerikanische Luftban­diten haben bei ihren mehrfachen Terrorangriffen auf italienische Städte explosive Füllhalter und Füllblei stifte abgemorfen. Zahlreiche italienische Kinder und Passanten, die diese Feder- Halter und Bleistifte mit Sprengladungen aufhoben,

GießenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen ""s::'

Unser Bild zeigt die von amerikanischen Fliegern abgeworfenen Bleistifte und Federhalter, die bei n i Berührung zur Explosion kamen und bei den be« c- troffenen Personen schwere Verletzungen zur Folge l 1 hatten. (Scherl-Lilderdienst-M.)

um jeden Meter Boden mit allen Kräften kämpfen. Immer wieder stürmten sie, wenn sie sich verschossen hatten, mit ter blanken Waffe auf den langsam Boden gewinnenden Gegner. Den Mangel an Munition und schweren Waffen ersetzten sie durch hinreißenden Mut und Draufgängertum. Mit den letzten Minen und geballten Ladungen gehen sie den feindlichen^ Panzern zuleide. Entschlossen kämpfen unsere auf sich selbst gestellten Verbände in den Bergen südlich Hamman-Lif, im Raum Zaghouan und an der Südflanke. Trotz seiner Uebermacht an Menschen und Waffen, seines riesigen Aufgebots an Flugzeugen und der Hinnahme schwerer Verluste hat der Feind den Widerstand unserer Soldaten bisher nicht brechen können. Zäh und verbissen halten sie immer noch die Berg- fteUungen im mittleren und südlichen Abschnitt. Sie