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K

tet worden. Die Erhebungen haSen ergeben,

Devisenmarkt.

Evangelische Gemeinde.

abg.

Vörsenknrsa,

Berlin

142,25

142,

227,75

223,

Nr.

Hande!

irrOVäfl 881® bevorzugt

378,- 299,50

389*- 230,- 265,- 441,-

Kurs 29.7.

344,65

675,30

671,80

894,10 159,80

227,25

157,80

41,82

321,65 716,75 649,35

23,97 24.72 84,52

24,72

Kurs 30.7.

79,63

676,30 673.20 895,20

160,20

227,75

158,20

41,92 322,35 718,25

650,65

24,03

24,78

84,72 24,78

BroschüreDie mod. Schönheitspflege umsonst

M Blooet Abteilung 5 nomberg 2. Wad).

Geld Brief 29. Juli

sicherun g. Ter zuletzt am 20. September 1918 festgesetzte Wert der Sachbezüge wird mit Wirtung vom 1. August wie folgt festgesetzt: Bolle Tageskost für Manner 4 Dtk., für Frauen 3,50 Mk., Jahr'is- Vost und Wohnung für Männer 1600 Mk., für

1456,- 344,65 669,30 664,30 894,10

154,80

226,75

157,80

42,20 321,65 720,25 649,35

24,47

24,37 84,40 24,47

150 Mk., Brand ferne Person) 100 Mk., Beleuch­tung 'desgleichen) 50 Mk,

Der holländische Kredit für Deutschland.

Haag, 29. Juli. (WTB.) Die Erste Kammer nahm einen Gesetzentwurf be­treffend den 200 Millionen-Kredit anDeutschland ohne namentliche Abstim­mung an.

Zur Verhinderung von ungarischen Obst- sendungen an Deutschland.

380,-

292,-

313,-

382,-

225,25

Zürich . . . Amsterdam. Nopenhagmr. Stockholm. 2BUn .. .. Prag

1459,- 345,35

670,70

665,70

895,90

155,20

227,25

158,20

42,30

322,35

721,75

650,65

24,53

24,43

84,60

24,53

Matt in zwei Zügen.

Nr. 20. C. E. Larpenler (Thefl Record 1884). Weiß: K h5, D a2, T h3, L bl, S b6, B c3, h4. Schwarz: K f4, B e4, e5, f3.

Matt in zwei Zügen.

Datum-.

Amsterdam. Rotterd. : Brüflel-Antwerpen. sshristiania......

Kopenhagen .....

Stockholm......

Helslngfor»......

Italien. .......

London. ...... .

New-Hork......

Paris.........

Schweiz........

Kurs 29. 7.

79,65

69,50

60,20

68,40

142,50 264,-

198,25 162,75

149,25

141,75

175,50 171,75 377,- 297,-

316,75 385,-

228,76 269,50

440,50

459,65 362,- 295,50 194,- 412,- 215,-

294,75

225,50

84,- 295,-

(Belb Brief

30. Juli

29.7. 13,90 15^ 11,20

Markuottermtgo«.

Datum:

18. A. Kraemer (Deutsche Schachblätter 1916) 1. Le5-h8!, Te7-g7! 2. Sb2-a4'

, T e7-el+ 2. Sb2-dl +

Sßfflmersprossen

Ein selten gutes Mittel dagegen. Tu­be M. 9.50, Öaut- E reme Dose M. 9.50, Wangenrot Tube M.5. Augeusener GlaSM.10.-, Augen- braueusast Flasche M. 8.50, Mittel gegen Mitesser M. 8.50, Mine! geg. Warzen M. 10.-, Haarpflege- GrhrnFt M. 12.-, all. wirklich vorzüglich: 1000sach bewährt

30.1.

13,80

6,80 15,25 11,30 447,-

Spanien . .. Men (altes) Deutsch.Oesterr Prag.....

Budapest. . . Bulgarien . .

Konstantinopel.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Schauspielhaus. Sonntag, 1. Aug.: Maß für Matz. Montag, 2.: Hannele. Dienstag, 3.: Rausch. Mittwoch, 4.: Ter lebende Leichnam. TomrerStag, 5.: All-Heidelberg. Freitag, 6.: Han- ndc. Samstag, 7.: Pygmalion. Sonntag, 8.: Neunzehn-hundcrt-nami^eHi! Montag, 9.: Platz. Dienstag, 10.: NelM^hir-chimdert-MQmrehn. Mitt­woch, 11.: Platz.

(In einem Teil der Auflage wvedw-olt.)

Die von Deutschland verlangten Wirdergut- nnnAlngssummen.

Paris, 30. Juli. Pertmax veröffentlicht im Echo de Paris" einen Arttkel über ine Ver­handlungen in Hythe und Boulogne, aus dem Folgendes bemerkenswert ist: Um die Aus­führung des Friedensvertrages von Versailles, was Die Wiedergutmachung anbelangt, erreichen, wer­den die Alliierten versuchen, deutsche Anleihen aut dem internationalen Goldmarkt unterzübrin- gen und zwar nach folgenden Prinzipien: 1. Die Wiedergutmachungskommission wird alle Anleihen und Finanzoperationen des deutschen Volkes im Auslande kontrollieren. 2. Das Ergebnis dieser Anleihen wird von Deutschland zur Zahlung der Wiedergutmachungslumme verwendet werden. Ein Fünftel aber wirr Deutschland zur Befriedi­gung seiner Lebensbedürfnisse verwenden kömuen. 3. Als Garantie für diese Attleihe werden ein Depot von Jndustriewerten, die Einnahmen der beutfdien Zollbehörden, die Zahlungen Deutsch­lands, die noch nicht beftnttrv an einen oder an­deren der Alliierten überwiesen worden ftnd, und eventuell der Erlös aus den deutschen Quellen dienen, bett, deren Art. 248 des Vertrages von Versailles den Alliietten em Privileg gewährt wurde. Die Alliierten werden nunmehr die Wie­dergutmachungskommission ersuchen, die Höhe der Summe festzusetzen, die Deutschland an die Alli-

Verniischtes.

Leipzig, 30. Juli. (Wolfs.) Als gestern abend der von Hos kommende Personenzug Den Vorortbahnhof Sötteritz durchfuhr, ent­gleiste n aus bisher unbekannter Ursache dre drei tttzben Blagen und stürzten um. Zehn Personen find vettetzt worden.

»lrchlich- Nachrichten.

30.7.

79,63 69,50 60,30

68,60 142,- 260,50 197,25 163,50 149,- 141,75 175,- 170,- 379,- 292,- 311,- 381,50 225,25 262,- 406,- 450,25 352,13 290,75 193,50 414,- 217,- 287,25 219,-

83,70

Lösungen:

Nr. 17. H. Prytz (Deutsches Wochenschach 1920).

1. Lg6-h7, Lc7. 2. D d74

Ld6. 2. D c4=t

L e5. 2. S g5=4= d6. 2. D e4# d5. 2. D g6=4:

Zahlungen^anf diese Att und Lperse v^eyen. be- kaust sich öiZ zum Jahre 1963 auf, - ^0 Mil­liarden Fran ken. Um pch dieser Schuld zu entledigen, müßte Deutschland während des ange­gebenen Zeitpunktes durchschnittlich lahrlrch sechs Milliarden bezahlen.

noch stärker nachgaben. fast durchweg 10 Prozent nötiger, dagegen waren Schiffahrls-, Elettro- und Kolon mDvertew^auo wider,.amSMiger. Sonstige Jvdu'unrw^rte warm nur geringfügig veräwert. VankaktMi warm iwig abgesctüvääü. Petroleumwerte liebertotiuwig einer anfänglichen Mschwachun« eine kräftige KurÄrcsseruug, b^son^ers

Erdöl (18001600,, Teutsä>e Pe.voleum (78o ins 815) und Naphta Viobel 300. Renten iwren g- meist unveriunett. Tie Tcviknprcnc maWS hölser. Tas Geschäft hielt irch ixxiter beiJJSiS nach gebenden Kursen in engen Grenzen. TreBörle schloß lu .los und iyenig verändert, uud Lochrrnger- tätte notierten 305 und Wes^rcgeln 68 9oO._

Frankfurt a. M,, 30. Juli. Börsen- st i m m u n g s b i l d. Die im freien Verkehr ge­handelten Petroleumwerte waren 'weder bei zeu- weilia angeregtem Geichäst fest. Deutsche Ereö Ä L 2025, T^jche ^trohum Wrca Schwankungen untcrworscn, 826834. Mans- selder Kuxe 4075. Montanpapieee unterlagen tetb weiser Abschwächung. Harener gaben 3 Proz nach 381. Deuüch-Lurcmburg verloren 2 Pwzent auf 292. Elektt. Bergmann, mehrsach gesragt, erfahren eine Kursbe^serung von 4 Prozent aus 249. Am Markt der Einheitswerte standen Por­zellan Wessel in reger Stadtfrage 314 plus 13 Proz. Höher gingen ferner Spiegel tmb Spiegel­glas 369 plus 4, sowie Lederwerke St. Ingbert 275 plus 4 Proz. Cement Heidelberg schwächten sich ab 231, auch Zellstoff Waldhof 346 50. Che­mische Aktien sieben bei geringen Umsätzen be­hauptet. Bad. Zuckerfabrik gaben 3V2 aut 386, Frankenthaler Zucker dagegen zogen 47, aus 205 an Teutsch Ueberfoe 819822 plus 3, Schru- tungbahn 640 büßten 3 Proz. em. 5pwz. Reichs- "le,6C W" S.ankW 31.3UIL

Katholische Gemeinde.

Samstag, 31. Juli, nachm. 5 Uhr und abends 8 Uhr, Gelegenheit zur hl. BriM. Sonntag, 1. August, 10. Sonntag n. Pftngsten: Bonn. 67» Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. 7.: Hl. Messe. Kommunion der Männer und Jünglinge. 8: Aus­teilung der 'M. Avmnmni-on. 9: Hochamt mit Pre­digt. Feier der ersten 'hl. Kommunion der Kinder. 117»: Hl. Messe. Nachm. 3: Andacht mit Segen. Montag norm. 8: Amt für die Erstkomnnmikanten. Freitag norm. 7 sUHr ist Segensmesse. -- Diaspora- Gottesdienst am 1. August: In Hungen 8 Uhr. In Laubach 10 Uhr.

daß Fiscls-er am 14. und 15. Juli für Deutsch- and bestimmte Obstsendungen eigenmächtig verladen ließ. Er wollte einige Tage später echs für Polen mit Zitronen beladene Waggons beschlagnahmen, was aber Polizei» ich vereitelt wurde. Gleichzeitig ist die Enthe» bung Fischers als Delegierter des Kreisarbei- berrates bei der Obststelle beantragt worden. Fischer ist in anderen Angelegenheiten auch des Kettenhandels verdächtigt.

Aus dem Hauptausschuß des Reichstags.

Berlin, 29. Juli. (WTB.) In der Nach» Mittagssitzung des H au pt auss chu sses bei Reichstags regte Müller-Franken (Soz.) an, das über das Vorgehen der Franzosen in den be­setzten Gebieten vorliegende Material zusammen* zustellen und in Form einer Broschüre auch in den anderen Ländern zu verbreiten. Mumm (D.- N.) fordert eine einmütige Stellungnahme des Reichstags gegen die schwarze Schmach Cnt- prechende Resolutionen Mir den angenommen, doch Hmmten gegen das Verlangen, die schwm:zen Truppen durch weiße ersetzen, die Unabhängigen. Die Milliardenausgaben für das französische Besatzungsheer im Rheinlmrd werden zum Gegen- tand einer Aussprache im Plenum gemacht werden. Der Etat für das Reichsministettum des AuS^ wärtigen wurde genebmigt.

Aus dem bayerischen Landtag.

München, 30. Juli. Finanzminister Dr. Krausneck legte heute dem Landtag den Staats­haushalt für 1920 vor. Die Einnahmen und Aus­gaben erreichen fast 2 Milliarden Mk. Der crußer- ordentliche Staatshaushalt sieht außer diesen Aus­gaben 809 Millionen vor. Der Stand der baye­rischen Staatsschuld ist gegenwärtig günstig, weil das Reich mit den Eisenbahnen auch die schwebende Sthuld übernommen hat. Die Kreditfähigkeit Bayerns ist also durchaus günstig. Der Minister wies auf die ungünstige Geldwrrtschaft hin und er­klärte, daß der Landtag und die Regierung einig sein müßten, um auf die größte Sparsamkeit hcn- zuwirken. Der Redner kam dann auf Spaa zu sprechen und meinte, den Alliierten sollte es ohne weiteres klar fein, daß nur Zusammenarbeit aller Völker das ivirtschaftliche Gleichgewicht der Welt allmählid) wieder Herstellen können. Der Redner rief zum Schlüsse alle Volksgenossen Krr Mit­arbeit zum Wiederaufbau auf.

Wiederaufnahme der finnisch-russischen Friedensoechandlung.

Helsingfors, 29. Juli. (TU.3 Am Mitt­woch sind in Dorpat die finnisch-russischen Fnc- densverhandlungen wieder ausgenommen worden. Die Russen erklärten als Voraussetzung für einen Erfolg der Verhandlungen, daß Finnland auf Petschenga verzichtet und die Regebmg der ost- karelischen Frage als innere russische Angelegen­heit Rußlculo iüxrläßt. Von finnischer Sette wird demgegenüber für Ostkarvlien das Selbftbestim- mungsrecht beantragt, auch die finnischen An­sprüche auf Petschenga werden weiterhin geltend mnnacht. In der nächsten Sitzung soll auch die Frage der Grenzlinie in der finnischen Bucht be- spwchen werben.

Der polniM Heeresbericht.

Warschau, 30.Juli. (T.-U.)Polnischer Heeresbericht vom 29. Juli. An der Nord- front verd rängte uns der Feind aus

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

** Tas Amtsvcrkündigungsblatt Nr. 107 vom 30. Juli enthält: Verordnung zum Schutze der Preßluflarbeitcr. Festsetzung des Wertes der Suchbezüg : für ine Arbeite rsichEng. Tiensttäume des F-eldbcreinig'nngstvm missärs zu Friedberg. Bishseuchen. Tinrslnachlrichten. Einsendung der Kreisabdeckreiverzeichnisse.

Sachbezüge für die Arbeiterver-

1456,- 1459,-

----- 345,35

Datum: 570DeuLÄriegsanL 4°/,Deut.Rcichsanl. 97gDeut.Reichsanl. 4°/0 Preutz. Konfols Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Disconto- Gefellsch. Dresdener Bank . Nationalbank j. D. Mitteld.Creditbank tz^Amerik.-Pakets. NordbeutscherLloyd Boch.Gußftahlwrk. D -Luxemb.Dergw. Gelsenkirch.Bergw. tzarpener Bergbau Obe-schl.Eifenb.-B. Oberfchles.Eisenind. Phöntt'Brgv.'2Ikt. Bad.Anilin.u.Soda Höchster Farbwerke Elektt. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . Felten ° Guilleaume Daimler......

Bud.-Lisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4°/«Hefl.Staatsanl. Electton Griesheim

Zivilberuf erleichtern.

Als Oberbürgermeister Keller über die Ge­samtvorlage abstimmen will, erklärt Stadtverord- ter Schmahl (D.-N.), daß dies nur geschehen könne, wenn sich kein Widerspruch erhebe. Durch ein Gewaltmittel könne eine einzelne Fraktion nicht mundtot gemacht werden.

Es wird in die Einzelberatung emgetreten. Die Gruppen 1 bis 8 werden ohne Llussprache ange­nommen.

Bei den übrigen Gruppen wünscht Stadtv. S ch m a h l Abänderungen. Es fei nicht gut an» gängig, Nichtakademiker besser zu stellen, als Aka­demiker, die dieselben, mitunter noch schwierigere Funktionen ausübten.

Die Gruppen 9, 10, 11 und 12 werden jedoch schließlich gegen wenige Trimmen unverändert an- genommen.

Darauf wird die Gesanttvorlage bei vier Stimmenthaltungen angenommen.

' Auf Antrag des Landesamts für das Bil­dungswesen wurde beschlossen, daß die aka­demisch gebildeten Lehrer an der höheren Mädchenschule in ihren Gehalts­bezügen den entsprechend vorgebildeten Lehrern staatlicher Anstalten und die Realleh­rer an der höheren Mädchenschule den Volks­schullehrern gleichgestellt werden.

Zur Beschaffung von Tafeln für die Be­zirk s s ch u l e tvird ein ftrebit von 2500 Mark bewilligt.

< Nach einigen Anfragen wurde die Sitzung gegen 7,1 Uhr geschlossen.

bigcn AnMuß an das Vorgehen deS AichA bes, basischen Staates und der übrigen hessischen Stabte in Aussicht zu nehmen; den Oberbürgermeister und Finanzausschuß unter Ziehung

treters der betretenden Beamtengruppcn des Be- amtenansschusfes zu ermächtigen, die Einstufung der Beamten und Beamtenaluvärter vorzunehmQi. Die finanzielle Wirkung der Neuord­nung ist folgende: Für Beamte, Lehrer und Beamteiianwarier beträgt der Gei a m tauf- wand 2 229 340 Mk. Da der Staat

mit Bestimmtheit die persoiilrchen Kosten der Volks­schule und die Kosten der Sicherheitspolizei die Staatskasse Übernehmen wird, ermäßigt sich der Gesamtamwand um den Betrag von 8j2 240 M., so daß die Gesamtbclastung bei etübl 1377 100 Mk. beträgt. Bevor ich die Beratung eröffne, möchte ich noch bemerken, datz ui den übrigen hessisch.m Stabten die Besoldungeord- mmg von den Stadtverordneten einmütig ange­nommen ist Ich lMfe, daß dies auch tu ber hiesigen Stadtverordnetenversammlung Nadiah-

S ch m a h l (DN.) erklärt, baß ber Oberbürgermeister burch sein Vorgehen bie ge­wünschte einstimmige Annahme ber Vorlage un­möglich gemacht habe. Eine frühere Vorlage sei zurückgezogen worden, weil von verschiedenen Sei­ten schwere B-denken dagegen geltend gemacht wor­den seien. Es sei seinerzeit beschlossen worden, nur gemeinsam mit den anderen hessischen Städten vor­zugehen. In ben vergangenen Monaten fei nichts geschehen. Nun solle die Vorlage angenommen werden, nachdem sie erst vor vier Tagen etngt* bracht worden sei. Er stimme für alle die «ätze, die sich den staatlichen Besoldungsverhältnissen an- paßten. Die Vorlage des Oberbürgermeisters lehne sich in ben unteren Gruppen an die Besoldungs- orbmmg des Staates an, bie höheren städtischen Beamten, von Gruppe 9 ab, seien aber wett beriet als die entsprechenden Staatsbeamten gestellt. Die Stadt Gießen stehe vor einem Defizit von 8 bis 9 vielleicht gar 10 Millionen Mark. Da sei grüßte Sparsamkeit am Platze, zumal die Deckungsfrage noch offen bleibe. Auch seien eine größere Zahl Stellen eingesetzt, als zurzeit vorhanden wären. Der Redner beanriagt Einzelberatung der Grup­pen; gegen die Gruppen 18 habe er feine Ein- toatbimgcn.

Oberbürgermeister Keller erwidert demVor- rebner, daß die hessischen Städte ein gemeinsames Vorgehen abaelehnt hätten. Die Angaben über die £>öbe des Dttizits seien richtig, es bleibe aber iwch Weit hinter dem Deftztt anderer hessischer Stabte zurück.

Stcchtv. Neuen Hagen (D. Vp.); Nachdem wir die Ueberzengung gewonnen haben, daß wir fier unsere iveitergehenoen Anttäge doch keine Mehrheit finden würden, treten wir einmütig für die Vorlage ber Stadtverwaltung ein.

Stadtv. Höhn erklärt sich im Namen der demokratischen Froktwu mit der Vorlage einver­standen. Er persönlich hätte wohl gerne gesehen, daß die unteren Gruppen etwas gehoben und bet den oberen Gruppen gestrichen würde. Im großen ganzen könne die Vorlage aber gut geheißen werden.

Stadtv. Diehl erklärt, daß die sozialdemo­kratische Fraktion für bie Vorlage stimmen werbe. Sie wünsche aber, daß bei einer baldigen Nach­prüfung bie unteren Klassen etwas besser bedacht würden.

Stadtv. Fourier (USP.) erklärt namens seiner Fraktion, daß sie schwere Bedenken gegen die Vorlage habe, weil die unteren Klassen nicht die notwendige Berücksichtigung gefunden hätten und die Orts- und Teuerungszulagen nicht gerecht ver­teilt würben. Da bie Fraktion der USP. hieran nichts änbern könne, stimme sie ber Vorlage zu, rege aber an, daß bie Werkmeister des Elektrizi­tätswerkes und bie Kontrolleure ber Sttaßenbahn demnächst als Angestellte und Beamte behandelt werden.

Stadtv. Bier mann (Dem.) bittet um Er­höhung der Teuerungszulagen der Altpensionäre.

Oberbürgermeister Keller sagt demnächsrige Berücksichtigung dieser Anregung zu.

Stadtv. Müller (Fr. V.) regt an, ben ©ritt» ßenbahnschaffnern Beamteneigenschaft zu geben. Weiter möge man ber Sicherheitspolizei, die zum 1. Oktober entlassen werbe, beit Ikbertritt in einen

Sonntag ben 1. August (9. nach Trinitatis).

In der Stadttirche. Vvrnr 8 Uhr, zu­gleich Christenlehre für die Neukonftrmierten aus der Matthäusgemeinde, Pfr. Vtahr. Vvrm. 9Vr iUhr: Pfr. Becker.-- In ber Johannes kirche. Vorm. 8 Ut-r, zugleich Christenlehre für die Neu konfirmierten aus ber Lukasgemetnde, Pft. Bechtold Heimer. Norm. 9'/, Uhr: Pfarrasnstent Ramge. Ai es eck. Vvvm'. 97» Ulyr: Gottes dienst. Norm. IM Uhr: Kindertirche. 9iad>nt. 1 Uhr: Christenlehre ^Kvnf. weibl. Jugend)-" Kirchberg. Vorm. 10 Uhr. 11 Mn:: Christen­lehre mr bie männliche Jugenb. Mainzlar. Nachm. ll/3 Uhr

Frankfurt

2Cbent> Abend- Schluß- Schluß» - - - - Kurs

O so w i ze ; weitere Angriffe in ber Richtung Lomza und Wizna wurden abgeschlagen. Un­sere Abteilungen nehmen südlich von Biali- ftok und westlich des bialowiscr Forstes t-w rückwärtigen Stellungen ein. Südlich Koörnv wurde eine bolschewistische JnfanteriebritzLde vernichtet und 100 Gefangene gemacht. Inder Gegend von B r o d y wurden von unseren Ab­teilungen feindliche Kavalleriemassen an­gegriffen. Am Sereth ist die Lage unver­ändert.

Waldbrand auf Korsika.

Paris, 30. Juli. Nackte ine r Meldung aus Ajaccio (Korsika) vernichtete ein um­fangreicher Waldbrand 300 Hektar Kork­eichenwald. Das Feuer bedroht einige Ort­schaften, von denen eine bereits in Hellen Flammen steht.

Schachecke.

Der Zweizüger von T. S. Kipping ist eine außer­ordentlich schwere und eigenartige Ausgabe, die größere Anforderungen an das logische Denken des Lösers stellt. Ebenfalls nicht leicht, aber außerordentlich ge­fällig ist der 2=4 von T. E. Larpenter Nr. 20.

C. S. Kipping (Thefl Club 1908).

Berlin, 30. Juli. B ö rfe nberidit t;» Möglichkeit, daß es bei den heute zwischA R^ß- ^und P^len beginnenden BafiaiiWftante ^I^ai1äÄen >ur Zwi'chenfttlen ßommen . hing' eine lffe/.ne Kompromisse ein gehen werden. Die

Frauen 1400 Mk. (mit Brand und Licht ^rner KuiÄsi<mxs. ii R^gterungen^haben sich M Gunsten Don

auf das Jahr berechnet: Wohnung ein Raum, 'er Herab( 'unq der Eistnvr .st- !x-,ond ^ MEn,' \ r iCd 4

o. < - - , - - - > _-te betroft^, die b-i 3 Milliarden Gvldmark ausgesprochen.

-riau^^ 3u denen noch von 1926 37 weitere Jah-

euT3,cInat ^apicDenrerraten kommen sollen, bie sich stafstlweise

Die DiettstrLume des Feldbereini- guugSko mmi ssärs zu Friedberg ftnö tn ötc Burg Nr. 18 (das fvgenamite Deutsche Haus) ver­legt worben. z _

Maul- und Klauenseuche, Gar­benteich ist der Ausbruch der Maul- und Klauen seuche unter der Schafherde amtlich sepgestellt wor- >en. Es wird gebildet ein Spnnbezirk, beslrhcm aus der Gemeinde GarbLttteich, und ein Beobacb- tungagebiet, bestehn) aus den Gemeinde -Ptetn- buck, Annevad und Hausen. In Schlitz t|i bie Maul- und Klauenseuche flAsgebv>ch'U. Tie Ermattung Schlitz ist zum Sperrbezirk ertli^. Tas Beobachtungsgebiet umsaßl folgens G'.mein- c-en: Beviisixmsen, Niri>er-Sol, UetzhE^en, rrie, 5)utzi.iorf, Fraurombach, Sandlois, Duea, Rimbach, Unter-Schwarz, Ober Wegfurth Unter Wegfurth mit Redcherg, Pfordt, lttUeröhaufm, Hartershausen und Hemmen. Tie Rriud: .intcr jetn Pfcrdebestande d.s WikhÄm Schos er inGr u- dingen ist erloschen. Tie ang-iorotuten ^perr- tnaßmihmen iverdcn hiermit ausgehoben.

Tie Eigentümer gefallenen oder getöteten Viehes taben ohne laden Verzug nach dein Verenden oder nach vollzogeiner Tötung oder Aussdstachtung bei der Polizeibchördc ^5 Ortes, innerhalb dessen Gemartüng sch der Kcv- Daver bzw. die zu beseitigenden Teile eines solchen beftnden, entsprechende Anzeige zu machen.

ierten schuldet, sowohl die Gesamtsumme, als auch die Modalitäten der Jahreszahlungen. Die alli­ierten Regierunaen haben ihrerseits eine «n ter Stofbei'ÖcT ButiX?:IfCJte 8-Mte sich.--rattlxm, unter ter,sie

Wien, 30. Juli. (WTB.) Gegen den A r b e i t e r r a t Fischer, der seinerzeit f ü r Deutschland bestimmtes Obst aus Ungarn beschlagnahmen ließ, ist iefct eine polizeiliche Untersuchung weaen Erpres­sung bzw. öffentlicher Gewalttätigkeit eingelei-

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4 futter u 1 > M. 25 ' 5. Del:/< auf Sezuysabf chn W- At

6. Nährm Gramm Anderqc Mark per flocken Ml W Blanc Karte V Preise «n folgt durch die iwid), 4. August.

7. Zulker:

Ss-irddrtt

8. Mehl, d ttl und Zucke, und Fremde: toBp, Wmarcklv juriet Lttch,

9. Ketnsc den Maistlaube trögt 4,20 M gäbe erfolgt fol ttnpulver: (ftamm K.-A.

10. Petr gäbe erfolgt in leim da- Lite 4,75 Mk. *

11. Fisch lauten.

12. Dbfr i den MaManber zu T-Mnchm.

E Bohne Mailllaubm, d«

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2us ben N IBufedi soll bas nai miffionsujege rerha a) ( ßos I. 2$ldi,üto ßos II. 940-4 2« 111.2 307 Cos IV. 17516.20 n b) ( & 1.908141.12-

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