Zweites Blatt
Nr. TT
Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)
Mittwoch, 51 März 1920
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schau de r wurde die venia legendi bei der vc
öeyötöjlche Anzeigen
Vulkanisier-Anstall Giessen
55
Durchm.
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mit 0,37
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Keller
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Die Lebensmittelausweiskarten sind vorzulegen.
36096
Nutzholz-Submission
36250
Fsttn., 80 Stück 30—39
Fsttn., 119 Stück 25—29
Mm.,
154 Stück 20—24
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36116
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Braubach.
[t. 11 cm st. 11 cm
2
2
196
77
0,42 Mm.
6,07 yitm.
1 1
9 4
8 1
4 49 148
48 31
1 2
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23 1
7
Ihn. ihn.
5
7
9
11
13
4,53
9,22
13,72
15,05
mit 0,34
)ni(6et aumberger )bte
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Vereine und Beranstaltnngen.
* O bbo rn ho fen , 30 März. Am 26 März prach in einer von der Deutschen d.'nwkratischon Partei einh.ruftnen, gut besuchten Versammlung
tffhn, -T'itm. Mm. ^ftm. if-ftm. Fstm. Tfan. Sst». Mm.
Stehen Marburger 56-
Aus dem Amtsverkündignngsblatt.
** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 43 vom 30 Mürz entlMt: Bolizeivevor'onung über die Herstellung Ivhlensaurer Getränke und den Verkehr mit solchen Getränken. — Erhöhung der
Bekanntmachung.
dcachstehenden .Aeinhandclsgeschästen ist die Abgabe von Weißmchl und NSHrmitieln, die auf Grund von ärztlichen Attesten ausgos.-ben roerben, für den Monat April 1920 übc-rtrage« worden: 35946
Wechmehl bei Geisse, Gustav, Selterstveg.
Nährmittel bei Haas, WUH., Bleichstrahe.
Gießen, bat 30. März 1920.
Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt).
Darmstadt, den 30. März 1920. Landes-Milch- und Fettstelle. Kommunalverband Hessens Becker.
Bekanntmachung.
Tie Ausbeute in der Kiesgrube im Stadl- xJb hat durch Auftreten starker Letteschichten oryelassm.
Eine ^lbgabe von Kies an Private und Unter Hner kamt daher bis auf weiteres nicA mehr felgen.
Tagegen kann Sand aus der Grube an der Hagener Straße auch weiterhin unbeschränkt ab-- eVben werden. 36126
^ne Grube ist jeden Mittwoch von 8—12 Uhr Elütags und 1—5 Uhr nachmittags geöffnet.
Stadtbauamt Gießen.
Braubach
;tm. = 126,99
Gießen, den 30. März 1920
Städtisches Brennslofsamt.
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>ch voMen. An | wtwerbeslelle bei ? ■
einen Fraget 1 «r Beicheid erfolgt I tckenloser Ster, Führungszeugnir n
Mguis.e, iMich ||
(Bitten
920.
AMabe non Brcmstiffbtjsgschtiiitn.
• Es werden ausgegeben:
Haushaltungen, welche insgesamt 10 Zentner Hausbrand bezogen haben. Scheine über 3 Zentner,
Haushaltungen, welche insgesamt 11 Zentner bezogen haben. Scheine über 2 Zentner,
nn Eintritt mteb*
stelle.
es ehemaligen Der. fategebäubt M i’teriians des 3mm n, Dbetitiahwt
Haushaltungen, welche insgesamt 12 Zentner bezogen haben. Scheine über 1 Zentner, und zwar von 8—12 Uhr vormittags an die Bezugsberechtigten
Brcchate aller Irl
wert äle Brftkl'sche üaiv.-BrecXirii, H Lange, Bleite
Kiefern stamme 3. Klasse mit Kresernstamme 4 Klasse mit Kiefern stamme 5. Klasse mit I-ick-ten stamm 2. Klasse mit s^-ichtenstämme 4. Klasse mit 20 Fick<enstämrne 5a K.asse mit 55 Fickstenstärnrne 5b Klasse mit
meter.
Auskunft erteilen die Herren Förster Christ in Homberg und Höres in Schadenbach.
Angebote sind bis zum IQ. 2lpril 1920 nachmittags 6 Uhr an die Bürgermeisterei einzu- reichen. 3402
Homberg, den 23. März 1920.
Helf. Bürgermeisterei Homberg.
o n alle Beteiligten für ihre rege Mitarbeit ge» L i Voffen und cl wurde in Aussicht genommen, dem-
t achst eine Sitzung eines engeren Ausschusses nach 'Vttmffurt a. M. ans über ufat.
L.U. Bon der Landesuniversität. I 2 cm Assistenten am Veterinär-anatomischen In- liut der Landes Universität Gießen Tr. Wilhelm
Dte Stadt Homberg gibt nachstehendes Nutzholz aus den Distrikten Harth, Köpfchen und Schwetnstall auf dem Submissionswege ab:
Fichten-Stämme: 9 Stück 40—49 Ztm = 19,57
Fsttn., 80 Stück 30—39 Ztm. -- 129,76
Durchm. mit 0,27
Klasse mit 0,06
■':t 0,15
Mai je mit 20,72 mit 1,68
und 8 „ 7. Avril, und 10 „ 8. Apr l, und 12 „ 9. April, „ 10 April.
WUWS'SNMiW'SkWng.
Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kapitalzinsen drei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen einer, eine gleichnäßige Beihilfe zu den Kosten ihrer Ausbildung aus einer höheren Bildlmgsstuse erhalten sollen, find für das Jahr 1920 drei Stipendien von je 4Ö0 Marl zp vergeben.
Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden: es können jedoch nur Angehörige l'olärr Gemeinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben.
Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstall besuchen oder besuchen wollen unb sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind eingeladen, ihre Gesuche durch ihre betreffende Bürgermeisterei an den Oberbürgermeister der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus den Orten
der Provinz Starkenburg an den Oberbürgermeister
der Stadt Darmstadt,
ans Ober Hessen an den Oberbürgermeister der Stadt
Gießen,
aus Rheinhessen an den Oberbürgermeister der
Stadt Mainz,
bis längstens zum 2 0. April d. I. gelangen zu lassen.
An Zeugnissen sind den Gesuchen beizulegen: 1. ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis, 2. eine behördliche Bescheinigung, daß und wo Ge- suchstAler studiert,
3. das Maturrtäts- bzw. Schulabgangszeugnis,
4. ein Führungs- (Leumunds-) Zeugnis.
Außerdem ist der Nachweis zu erbringen, daß der Gesuchsteller in Hessen geboren bzw. hessischer Staatsangehöriger ist. 36106
Mainz, Gießen, Darmstadt,
den 12. März 1920.
Das Kuratorium:
Buchenstamm 2 Klasse mit Buchenst. 2. Kl. (Schnittholz) Buchenstämme 3. Klasse mit Buchenstämme 4. Klasse mit Eschenstämme 6. Masse mit Erchen stamm 1. Klasse mit Eiäienstämrne 2. Klasse mit Euchenstämme 3. Klasse mit Eichenstämme 4. Klasse mit Eichen stamme 5. Klasse mit Eichenstämme 6. Klasse mit Bielen stamm 6. Klasse mit Kiesernstämme 2. Masse mit
-ünär Medizin isckien Faftillät für dös Fach der I sp ! r.atomie der Haustiere erteilt. | P<
der Bezirke 1 und 2 am 1 April, „ „ 3 und 4 „ 3 Apr l,
und 6 „ 6. April,
Bros. xr. Urstadt - Gießen über das Land- gefep. Als Bericht rstatler des Ausschusses stritte der Redner zunächst fest, daß die von dm Affin lvren des Heii. Bauernbundes Dorsch und Gen. dem Eftsetzentwurs iimeridrobcne Absicht, wonach alles Bauernland enteignet, der freie Bauer aut freier ^(bollc zu einem Staatspächter gemacht werden solle, mit keinem Worte des Ersetzennourfes aber beioiesen werden tonne. Der wahre Sinn des Landgesetzes fei vielmehr die ebriidw* Absicht der bemoftatifckzen Regverung gewesen, durch einen gerechteren Ausgleich der Bodenbiitzveihälmisse, endlich einmal ein von der Landwirtsclnfr lange gehegtes Ideal zu venvilklichen. Diesem hätten sich aber die Großgrundbesitzer vom Bunde b?r Land loirtc entgegen gestemmt. Alsdarrn 'erläuterte der Redner die für die Lant^eiverber wichttgstrn B< stimmungen des Lan^fttzeS und besprach die Fra gen der Organisation des Landessiedelungsamtes, der Enteignung, der Entschädigung und des Sied lungsverfahrens. Hievauf sprach Parp-iftkr. Heller über den DeMckren Bauernlurmd und die gegenwärtige politiiche Lage. An Haiid wichtiger Dokumente wies er darauf hin, daß gerade Ber treler des Bundes der Landwirte das Berliner Ver drechen am deutschen Volke und Vaterlande von tanger Hand mUDorbeAttet hätbrn. Da nun der Hes- lifriye Banernbimd em Uitttroerbani) dieses Bundes sei, so gebe l?n-raus hervor, daß einzig und allein die reaktionären Pläne der Rechtsparteien diesen Herren vom Hess. Bauernbund am Herren gelegen hätten. Dem gegenüber habe der Deutsche Bauern- bund im Bunde mit der Deutschen demokratischen Partei die Interessen des flemni und mittleren Bauernstandes am rückhaltsloseften vertreten. Das t*m Hous aus demokratisch gerichtete freie ober- hessische Bauern voll müsse sich de-shalb für die Folge überlegen, wem es such in der Vertretung seiner Derufsinteresien anznschließen habe
S ch l o s s e r a r b e i t c n (9 Lose , Weißbinderarbeiten (9 Lose).
Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einMreichen
Zuschlagsftist 3 Wochen.
Gießen, den 29. März 1920.
Stadtbauamt Gießen.
Gegen ausvnchende Sicherheit wird Zahlun^- tnft dis 11. dlovember 1920 gewährt.
Gedruckte Verzeichnisse über die Ausmaße der Stämme und Stangen sind von der unterzeichneten Steile vom 1. April 1920 ab gegen Erstattung der Selbstkosten erhältlich To-ft! iftkmmen auch Karten über die Waldungen der Stadt Gießen, aus denen dre einzelnen Waldb^irke und sämtliche Wege und Schreisen ersichtlich fnti>, bezogen werden.
Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Forstwarte Brück zu Rödgen. Arft zu Forsthaus Hochwart unb Los zu Wiefeck. Auskunft erteilt auch die Oberförsterei Gießen.
Nach Beschluß der städtischen land- und forstwirtschaftlichen Deputation roerben zum Mit - bieten bei dieser Versteigerung nur Inhaber Holz verarbeitender Betriebe aus Gießen und aus Gemein- denimUrnkreisbiszu 10Km. vonGie- ßen zugelassen, die das Holz im ex» Wird ein Weiterverküuf von unbearbeitetem Holz genen Gewe rbebe trieb verarbeiten, teftgcftellt, so har der erste Käuftr eine Vertragsstrafe in Höhe des vierfachen Kaufpreises zu bezahlen. 36086
Gießen, den 19. März 1920.
Ter Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Rosenberg
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Au» Stadt nnd Land.
Gießen, brn 31. März 1920.
Bekämpfung des Schleichha dcls und Wuchers.
Am Samstag, den 27. Mär^ ds. Js. unb in Biehen auf Veranlassung des Neichswirtsch.isks- mrmneriums eine Zusammenkunft der Preisprü- fungsstellen des WirtschaftSgebustes Hessen, nm- 'assend das Gebiet des Freistaates Hessen, der Loovinzen Hessen-Nassau und Kur'h.sien, unter dem ifarsitz von Provinzialdiret.or Gelrimrat Tr. llsinger statt. Anwesend untren etpa 22 Ver- al er von 20 Preisprüfungsstrl len des Gebietes zwecks Besprechung eines gemcinfamen Borchens »‘flen den Schleichlundel und Wucher und zwecks 8esprect-uni über die Frage eines engeren Zu ämmcnsct^usses der Pveisprüfungsstellen des Wirt- ichaftsgebietes Liessen.
Als Referenten wirkten die Herren Regie- nmgsrat Dr. Weber, Wortns, Professor Dr. t'leberger, Giessen, Kreisamtmann Walter, Lauterbach, und Direktor Dr. Busch, Z-rankfurt <. M. mit. Von den verschiedenen Vorschlägen wurden nach längerer Aussprache, an der sich die -beiten Regierungsrat Wist>-Ka,sel, Magistrats- rssefsor Tr. Eber lein-Frankfurt a. M , Sladtarnt mann Tr. Falk-Marnz, Dr. Paulmann-Mssel, Htadtamtmann Tr. Seih-Gießen, Eftotzkaufmann krumm und dtowack-Gießen beteiligten, folgende kntschli ßungen angenommen:
1. Es soll versucht werden, einen losen Vertan oder Pre is pr üf u n gs stellen mit iem -sitz in Frankfurt a M. unter Führung der Preis- Prüfungsstelle für den Regierungsbezirk Wiesbaden V schassen, der Rich linien für das gemeinsame »rgecheii auf dem (ftebiet ber Bekämpfung tes Schleichhandels und Wuchers usw. f-asfen soN. t
2. Ter Vorschlag zur Schaffung von beamteten Revisoren, die das gesamte (Gebiet Hessen borbeiten, wobei auch eine eingehende ^at-hKontrolle beabfidjtigt ist, soll einer näheren «rüjung unterzogen werden, wolx'i besonders die 'Mlenfragc einer weiteren Untt^suchung unterliegen soll.
Nach sehr interessanten Darlegungen des Herrn Tr. Falk-Mainz über die Gestaltung der Verhältnisse iin besetzten Gebiet und nach weiteren hoch- uidrtigen Darlegungen des Herrn Regierungsrat £r Weder Worms über die Vorschläge zur Er- riästung einer neuen Zoll- und Wirtschaftsgrenze nn belebten (Weinet, inurt>m die Berhandlungim, an Denen sich als Vertreter der Verwaltungsbehörden Regierung rat Hemmerde-(ffteßen beteiligte, gegen 1 */2 Uhr durch den Vorsitzenden mit dem Dank
.rtlarf* W hen Dank.
^uckstuhl igeb.6^'
di ttltt dd>r lebten.
= Frankfurt a. M., 30. März. Prof. Fedor Schneider, -Eitraordinarius für mittlere und neuere Geschichte, sowie hislori che Hilfswissen- sckrasten, wurde zum ordentlichen Drrsessor an der Philosophischm Fakultät ernannt. — Pros. Fritz Kern, Ordinarius für mittlere und neuere Geschichte, ist zur Vornahme wissenschaftlicher Studien und publizistischer Arbeiten bis Ende Marz 1921 beurlaubt. — Dr. M. Findeisen, Privatdozrut für Wirtschaft,!.hre, hak einen Rui als hauptamtlicher Dozent an die Handelshochschule Nürriberg angenommen. — Tr M. I. v a ii der Meer, Privatdozent für niederländische Sprache und Literatur und germa-.i'che Sp.achwissen cha t wurde zum außwordentUchen P.of.s or an dec Phi o ophischen Faku tat ernannt. — Das Kollegienacd.iude ist vom 2. dis 7. April einschließlich geschloßen.
Kirchliche 2lacbricbfcn.
Evangrli che Gemeinde.
Gründonnerstag, d 1. April. In der Stadt ki rche. Abds. 6: Psr Becker. Beichte u. Feier b. hl dlbendm. f. d. Matthäus- u Moickus- gern. — In der Johanneskirche. Borin. 9i: Borstellg. u Prüsg. d. Konfirmanden a d. Lukasgem.: Pft. Brchlolslxnmer. Ak>dö. 78/4: Psr. Ausfech. Beitchc n. Feier b. hl. Ab.iidmah.s V d. Lukas- u. Iol-annesgem.
Karfreitag, d 2. Apnl. In der Stadt- kirche. Bonn. 9Vs: Pft. Mabr. Beichte u. Feier d. hl. Abendmahls s. Matthaus- u. Marl..^sgem. — Borm. 11V«: Kinderkirche s. Matthäus- u. Markusgem. gemeinsam: Pft. Becker. AbdS. 6: Pft. Becker. — In ber Zohanneskirche. Borm. 9>/r: Pft Beck>tolsHeimer. Bncküe u. Fier d. hl. i'lbendmahls f. Lukas- u. Jolmnnesgem. Dorrn. 11V<: Kitcherkirche f. d. Luläsgem.: Pft. BechtolÄ/eimer. Abds. 6: Luurg. Gotwsmenst^ Pft. Ausfeld.
Gründonnerstag, 1 April, norm. 10: Kirchberg: Passionsli. dergotv-sd^mst.
Star frei tag, 2. April, vorn«. 10: Sfiub* berg. Nachm. I1?: Lo lar^ (l:ei . Abendaurlst).
Wiefeck. Gründonnerstag 9: Bich le. — Karfreitag. 9Vs: Gottesdienst m. Feier b hl. Abendmahls.
Katholische Gemeinde.
Mittwoch, 31. März, nachm. 5 Gelegenh. z. hl. Deichte. Abds 8: Predigt f. Männer u. JÄrg- linge. — Donnerstag, l. April: Gründonnerstag. Borm. 61-3: Gelege ich .z. hi. Beicht?. 6Vr, 7, 7i/9 u. 8: Ansteilg. b hl. STmnnnnium. 9: Hochamt. 10 bis abds. 6: Anbetungsstunden. Abds. 6: Passionsandacht. 8: Predigt r. Männer u. Jünglinge.
Oberbürgermeister Oberbürgermeister ______Dr- Glässing, Oberbürgermeister. V
Milchpreis.
Auf Beschluß der Stöbt. Lebensmittel-Deputation roirb mit Rücksicht auf die durch die Lanbes-Milch- und Fettstelle vorgenommene Mtlchpreiserhöhung der Kleinverkaufspreis für I Liter Milch, mit Wftkung vom 1. April 1920, auf Mk. 1,35 festgesetzt.
Gießen, den 30. März 1920. 36308
Der Oberbürgerineister Lebcnsmi'telamt).
Arbeitsvergebnng^
Die nachstehenden Arbeiten für die Klein Wohnungsbauten in der Mühlstraße (Gruppe II) sollen
Freitag, den 9.April 1920, vo nn. 10 Uhr öffentlich vergeben werden.
0,97 Fstm. mit 1,23 Fstm.
8,78 Fstm.
3,43 Fstm.
1,93 Fltm.
1,61 Fstm.
5,22 Fstm.
50,00 Fstm.
103,85 Fstm.
24,13 Fstm.
6,37 Fstm.
0,34 Fstm.
3,03 Fstm.
6,73 Fstm.
Pneu-Reparaturen
F.&P. Schilling,
v « äu sdern «tadttheaterbureau. Am 1. CltCTlciertage wird wieder „F a u st" ge- geben wcrden Die Aufführungen di.fes Wertes, in der Einrichtung von Direktor Steingofttvr, die vorzüglich bewährt bat, haben hier immer groücn 3u|prud> inib lebhaft.* Anerkennung gc Ntnden. Z^as Werk ist ber tts wieder dieses Fahr in den spiel plan ausgenommen n>ort>en, da noch ane Reihe ber Hauptdarsteller vom letzten Fahre hier am Platze ist unb da die Vorstellung nvfent- uch. dadurch gewinnen dürfte, daß i? Hern» F biefed Jahr ein geeigneterer Vertreter Der 4.itdroUe zur Verlügung steht als im letzten
■ ’ cT~ “ Cftcrfeiertage nad>m. werden ,/£> ic^aune des Le r l ie bten" imd „D e r w e i i i g e" toiederl>)lt. Arn ?Cbenb wird ein lustiger ^cbroaiu' von den bekannt.m Verfassern Reimann und schwarz, „Familie H a n n e m a n n", ge- ^ben. Am Dienstag den 6. April findet eine Wiederholung der Operette „Ein Wal-erträum" staft.
•** Ho chw ert ige Umsatz st e.«crm ar- n 20' 25, 5!) und 100 Mk. löcrben von £>en Postäintern Dannstadl 1, Gießen, Mainz 1 und Offenbach (Mam) zum Verlauf bereit aehalten.
** Eine große Kaninchen- und Gell uael schau hält der Mitteldeutsche Verband am 3., 4. und 5. 2lpril in Allendorf an der Lohn in der Wirtshast Luh ab. Sämtliche Ka- nmcheirrassen vom Belgischen Riesen bis z»»r neuesten Züästung, dem Marburger Foh, werden vertreten jein, so daß sich für die Züchter günstige Kaufgelegenheit bietet.
Kreis Büdingen.
3E. Ranstadt, 31. März. Eine in den bcstcn Verhältnissen lebende 60jähriae Frau. S. von hier wurde Ende der vorigen Woche als Leiche aus der Nidder bei Selters gezogen: sie hatte in einem Anfall von Schweo- mut über die droliende Vermögensabgabe und die hohen Steuern es vorgezogen, ihrem Loben ein Ende zu machen. Nach gerichtlicher Untersuchung wurde die Leiche freigegeben.
Hcssen-Nas,'au.
mc. Frankfurt a. M., 30. März. In den nächsten Tagen roirb ein Ortsstatut über den Anbauzwang für Kartoffeln veröffentlicht. Danacl) sollen mindestens 25 Prozent des verfügbaren Landes mit Kartoffeln bepflanzt werden.
mc. F r a n k f u r t a. M„ 30. März. Infolge der großen Kohlenknappheitt mußte die Belicseruilg der .Haushaltungen und der Krankeil und Kinder mit Brennstoffen eingestellt werden. — Die st ä d t i s ch e Regie- sch lacht un g wird wegen der großen Unkosten, die mit ihr verbunden sind, am 1. Juli dieses Jahres aufgelöst.
Bai-, Werk- null NHslz- Pkljichri'iing ütr AM Wen.
Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen Donnerstag den 8. April 19 2 0 vormittags 10 Uhr beginnend, im S i t- zungssaale des Stadthauses, (Sorten» stvaße 2, versteigert werden:
Birkenderbstang. 1.______ ...„
Kiefernderbsdang. L Masse mit Kiesernderbstang. 1. Erlasse ir Ficketendervilang. 2. Ma|> it 47 Fichtenreisst. 4—5 cm Dm.
Stamm linanb Sie««
Verlobung an
©leben
Unw.^
1920.
Preist für Limonaden unb Selnftswasser. — Höä irprcife für Br.tt unb Mebl.
ä T ie Preise für Limonaden unb Sei lerswasser sind von der P"eisprüfung-- Iteile C iKrlxifen wie folat erhobt: für eine Flosst» Brauselimonade ohne tsstas beim Verkauf an Wirte unb Wiedervertouier 60 Pf, beim Bei kauf an Private unb über ti: Straße 75 Pf., hu eine Flasche Seltersivaster obte Glas beim Verkauf an Wirte unb Wied^n>?r'anfer 50 Pf , beim Verkauf an Pirvatt unb über die S:raste 65 Pf. Die Preise gelten vorn 1 April äb unb sind als amtliche Richtpreise anznsrhen.
Höchstpreis für Brot unb Mehl. Uv ter Berücksichtigung brr wruvättrrnd' steigenden Unkosten im Backereigewirbe ist eine nx-i.ete Er- bötumg des bislvngen Brvtpreists iv wcndi-i ge- norden. Tes Kreis,iilsschuß tat deslalb in feiner Sitzung am 27. März ds. Is. mit Wirkung noni 1. April ab für die Landgemeinden des Kreises Ins auf tociteres folgende Höchstpreise ftstgesetzt: Für Brot bei übenmegenbn Verwendung von Weizenbw! mehl für den 4-Psnnt^Laid 2,36 Ml , für den 2 Pfund-LaP 1,18 Mk. Tas Berkaujsgclvich! b<s Bivbes muß noch 24 Sttrnden. nach seiner Fertigstellung vorhanden sein. Äüc Mehl beim Wei'.erverkaus durch Händler ober Bäcker an die Verbraucher bleiben die bio-lxrigen* Preise in Kraft.
Bekanntmachung.
Aui i'ininb der Ermächtigung des Hessischen i. ^idesernährungsamtes (Bekanntmachung vom >1^. März 1920) wird bie Bekannttnachung vom " bzw. 29. Tezember 1919 über bie Preise von ■ stilch, Butler, Quark und Käse mit Wirkung vom ■ 1. April 1920 an wie folgt abgeändert:
Zu I. M i l ch p r e i s e.
1. Ms Ziffer 3a wird folgende Bestimmung gefügt:
„3a. Diejenigen Kuhhalter, welche ihre Liefe- nmgsverpflichtungen regelmäßig den gesetzlichen fleftimmungen entspreck^end erfUlen, erhalten zu >en unter 2 und 3 genannten Milck)preisen einen Zuschlag von 10 Pf. für den Liter."
2. Die Bestimmungen unter Ziffer 4 und 6 1 verden durch folgende Bestimmungen ersetzt:
4. Für die Lieferung derjenigen Vollmilch, bie ur Deckung des Milchbedorss der Städte, Ge- neinden und anderer Bedorfsstellen benötigt I vird, kann außer dem unter 3a genannten Zucht ag ein weiterer Zuschlag bis zu 10 Pf. für den JJiter bezahlt werden.
Liefert ein Kuhhalter auf Anordnung der Lgn- lies-Milch- und Fettstelle FnschmUch in eigenen Lannen ohne Inanspruchnahme der örtlichen Sammelstelle unmittelbar in eine Bedarss- •cemeinbe an die bestimmte Versendunasstelle, so '!mn bie Zahlung eines Rampenpreises geneb» i nigt werden. Ter Zuschlag aus die nach Ziffer 1 II 9iß Ziffer 4 Absatz 1 zu zahlenden Preise darf , :nter Einbeziehung der Leihgebühr für die Kan- V -.en 15 Pf. für den Liter nicht übersteigen.
Erfolgt auf Anordnung der Landes-Milch- ( mb Fett stelle durch eine Molkerei bie Anliefe- v mng pasteurisierter und tiefgekühlter Vollmilch :n eine Bedarfsgemeinde, so kann bie Molkerei ine Verarbeitungsgebühr von 20 Pf. für ben .’iift verlangen.
Zu II. Butterpreise.
I. Die in ber Bekanntmachung unter Ziffer 1 : >« Ziffer 3 festgesetzten Preste werben um 2,70 Rhrf für 50 Kgr. erhöht
2. Ter Preis für Butterschmalz (Ziffer 6) wird m 1300 Mk. für 50 Kgr. festgesetzr
„K .. - ------ ^tm. -- 112,75
Fstm., 184 Stück unter 20 Ztm. — 59,84 Fstm., 106 Derbstangen 1. Kl. = 10,81 Fest-
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