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Nrtei

Nr. 191

30. Dezember

1920

Betr. :

I

von Bou.vgne,

T)ru* d-rBriblM'en Unh>#rRt&t««®u'!b. und Stembniiuret *R Panqt. 8t«^en

12.10.

26.10.

Illflnilg lösen, sollen bi

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staben des

bis auf den

Rücksichtslose Zerstörung unseres

Genf.

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erade infolge dec schlechten Erfahrungen, die

zösischen Republik.

18. 1. Rücktritt des Kabinetts Clemcncaru.

in

1. Erste Sitzung des Völkerbundsrates

16.

19.

13.10.

16.10.

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,es entlvaffnen und der mrob schon an dem Damoktes- :tzuna weiterer deutscher San-

»abei gemacht wurden, eine heilsame Folge gehabt: Die Weckung von Vernunft, Klarheit uni) Mäßigung in der Mehrheit des Volkes. Wir wollen behutsam und sicher, von Stufe zu Stufe, aus den Trümmern wieder ausftei- grn. Die grimmigen Streiche, die von draußen

Besitzes und Hemmung aller Wiedergesun­dung Deutschlands scheint die Losung werden

Inhalts Ueberficht. Kartoffelversorgung.-Beschaffungsbeihilfe für die Angehörigen von in Gefangenschaft befindlichen Kriegsteilnehmern, ver­schleppten und internierten Iivilgefangenen und vermißten Mannschaften - Vergütung für den Unterricht an der Fortbildungsschule. - Aus- weise polnischer Arbeiter. - Viehseuchen. - Dienstnachrichten. s^a.

Unterzeichnung des Vorfriedens zwischen Polen und Ittrßlcmd in Riga.

Sozialdemokratischer Parteitag in Kassel. Spaltung der unabhängigen sozialdemo- krattschen Partei auf dem Parteitag in Lalle.

Tod des Königs Alexander von Griechen­land.

Bürgermeistereien empfohlen, den Gemeindevertretungen alsbald Vorlage zu machen und die Auszahlung der Vergütung gemäß des gegebenen Richtsatzes zu veranlas,en.

lieber den Vollzug dieser Anordnung haben die Bürger^ mcistcreien binnen 3 Woche.» zu berichten.

Gießen, den 27. Dezember 1920

Kreisaml Gießen. I. V.: L e m m e r d e.

1^-

Bekanntmachung.

Betr.: Anderweite Regelung der Paßpflicht: hier: Die Aus weise polnischer Arbeiter.

Tie polnische Regierung beabsichtigt die Ausstellung besonderer Passierscheine für polni,che Arve.ter, die ohne irouii.dje Ausw.is- Papiere nach Deuttchland gelommen smd, und die jetzt in ihre Leimat zurüükeh.en wollen. Hi.rfür iit zwischen dem Auswärtigen Ami nnb dem polniichen Generalkonsulat in Berlin fo.gendes Verfahren vereinbart worden:

Die zuständigen Ottspolizeibehörden fordern von den sich bei ihnen abmeldenden Arbeitern die mit Lichtbild versehene Arbeiter- legitim ationskarte, e.wa vorhandene Heimatpapiere sowie Gebühr für den polniichen Pasjiersa-ein in Lohe von 5 Mark für den Arbeiter ein, und überienoen diese Papiere sowie bie Gebühr je nach Zuständigkeit an das polngche Generallonsulat in Berlin oder in Breslau. Die Konsulate itellen daraufhni Passierscheine aus und übersenden sie den deutichen Behörden zur Aushändigung an die Arbeiter. Tie Passierscheine haben nur in Verbinoung mit der mit Lichtbild vecseyerien Arbeuerlcgitimationslarte Gül tigkeit.

Zugleich ist bestimmt worden, gemäß den §§ 3 und 6 Abs. 1 der Paßverordnung vom 10. Juni 1919 (Reichs-Gesetzbl. S 516), daß die in ihre Leimat zurückkehrenden polnischen Arbeiter für das Verlassen des Reichsgebiets als befreit vom Paß- und Lichts oermerkszwang (§ 1 der genannten Paßverordnung) gelten, so­fern sie sich durch die mit Lichtbild versehene Arbeiterlegi.imations katte ausweisen können.

Gießen, den 23. Tezember 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: Welcker.

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Bekanntmachung

betresfcnd Kartoffelversorgung des Landes. Vom 24 Dez. 1920.

Da die Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln nunmehr als vorläufig sichergestellt ersckwint, werden unsere Bekanntmachung über den Verkehr mit Kartoffeln aus der Herbsteritte 1920 vom 26. Oktober 1920 (Reg.-Bl. S. 330, Darmstädter Zeitung Nr. 251 > und die Bekanntmachung, betreffend Kartofselvcrsorgung des Saip des vom 10. November la2J (Reg.-Bl. S. 331, Darmstädter Zeitung Nr. 265), mit Wirkung vom 31. Dezember 1920 aus - gehoben

Hierdurch treten auch die von den Kreisämtern auf Grund unserer vorgenannten Bekanntmachung vom 26. Oktober 1920 erlassenen Anordnungen mit dem 31. Dezember 1920 außer Kraft.

Dar msta d t, den 24. Tezember 1920.

Hessisches Landes-Ernährungsamt. Neumann.

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nung ab gelöst "werden.

Wir wollen hier nicht allen Daten der schlimmen Erfahrungen dieses Fahles folgen; wir wissen ja, wie sich gerade in den letzten - Tagen die Lage wieder in der schärfsten und ernstesten Werse zngespitzt hat. Trotzdem die * Ausführung des Friedensvertrages uns in I -diesem Jahre allein an barem Gelde über I 41 Millionen gekostet hat, trotzdem wir wert­volle Reichsteile im Norden, Osten und Westen haben abtreten müssen, trotzdem un-

Akt von der Verletzung des F r i Vertrages und der Note von Bou.vg-

2.11. Wahl Harbings zum Präsidenten von Amerika.

14.11. Landtagswahlen in Sachsen.

14.11. Wählen in Griechenland.

14.11. Wrangel räumt die Krim.

ataa °nd\

w teilweiser Abänderung unseres Ausfchreibens vom 16. l. Mts. Amtsverkündigungsblatt M. 85 teilen w.r Ihnen mit, daß nach dem Erlaß des Reichsministers Ises Innern vom 6. l. .Mts. für die diesjährige Beschafsungsbeihiife nur in Betracht kommen die Angehörigen der:

W der u. zwick jjtoerfammlung, idttheckr i befugen. Vorstand.

Wrr rufen nachstehend einige Hauptdaten des abgelaufenen Jahres in die Erinnerung: 10. 1. Ter Aust2usch der Rattsikationsurkunden. 12. 1. Linksraditaler Aufruhr in Berlin. Betriebs­rätegesetz im Reichstag und Blutvergießen vor dem Reichstag.

15. 1. Auslieferungsforderung des Deutschen Kai­sers an Holland.

16. 1. Ernennung deutscher Geschäftsträger un Ausland, auch tm ehemalig feindlichen.

17. 1. Wahl Teschanels zum Präsidenten der fron-

(Ein Notenwechsel mit General Honet.

Berlin, 30. Dez. (WTB.) Der Vorsitzende der interalliierten Militärkontrollkommission, General Nolle t bat an den Direktor der Frie­densabteilung im Auswärtigen Amt am 23. d. M. folgende Note gerichtet:

Zwei Monate nach Ablaut der für die Auf- Ipiung bei SüüerheüLpolisv hcmmnttcn Frist ist

Einmalige Beschasfungsbeih.lfe für die Angehörigen von i.i Gefangenschaft befind!.chen Kriegsteilnehmern, ver schleppten und internierten Zivilgefangenen und vermißten Mannschaften.

Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

auf uns niederfielen, hatten ebenfalls den re­volutionären Rausch einigermaßen verflüch­tigt. Wir bekamen infolge der Wahlen im i Reiche die bürgerliche Koalition, die denn auch Mf manchem Felde bereits aufgeräumt hat.1

kten- Ferner;

Nürnberg.

6.12. Volksabstimmung in Griechenland über die Rückkehr des Königs Konstantin.

11.12. Demokratischer Parteitag in Nürnberg.

16.12. Beginn der Brüsseler Sachverständigen ko n- ferenz.

28.12., Unterwerfung d'Annunzios unter die Be­stimmungen des Vertrages von Rapallo.

» aus den oben wiedergegebenen Tatsachen Sie beehrt sich, zu verlangen, daß die Sicher- ^lizei sofort vollständig aufgelöst und die Gesamtstärke der Beamten und An- m der verschiedenen Ar en von Polizei aus »uriickgesührt wird, das sich aus der An- ng der Bestimmungen des FriedensvertrageZ h bitte außerdem, anschließend an mein >cn vom 17. Okttmer Nr 1176, daß sobald iglich der Kommisfion initgeteilt werde der d aller Polizeibeamten und -Angestellteli in mb Uniform, nach >t lassen a ordnet, der in rschieoenen Staaten des Reiths einerseits im von 1913, anderseüs im Budget von 1920

Heu ist.

zf die Note wurde vom Auswärtige«

folg ende Borantwort

. Dezember gegeben:

h beöhre mich, den Empfang der Note vom Nr. 1266 bett, die Auflösung der Sicher- li'zcr zu be [tätigen. Im Namen der bcuti'd^n irng protestiere ich gegen die Febstel- I, daß Deutschland die Begimmimgen des, ges von Versailles und die Note von Bon-, über die Polizei verletzt bat. Tie deutsche ing erhebt Anspruch auf eine gerechtere Be- ng. Eine eingchende Bxnit.oort tng der Note irft mir 'vor und bemerke deute nur fok : Tie bgtijäe Regie-img er: An sang- c nach langwierig n Unte Handlungen mit n Ihnen beauftragten Ofsizieren Klarheit, ach Ansicht der Llontwllkommission zu y« hätte, um den Anforderungen der Note mlogne zu genügen. Erst dann Tonnten bie genben Verfügungen erlassen und die Tnrch- gsbestimmungen ansgcarbeitct iverien. Tre men Anordnungen ant prechen in jeder Hin- m Friedensvert ag und der Note von Bou- Selbstverständlich erfordert die Um.r,t bu-.g > großen Beamtenkörpers ünc die l.eutschc Po» ist, gewisse Zeit, so daß es nur natürlich ist,

>as ErMbnis noch nicht übeoall für d-e Kon- zrfcimbar wurde. Wie wenig die Behaup- > die gegenwättige Ordnungspolizei nichts i als die rwch verstärkte Sicherheit »Polizei, n Tatsachen geralst tvird, erg.bt sich aus unrubi.Timg, die in der öffentliche!i Mei- nrchl die tief eingreifenden Reorganisations- hmen hcrvoigerufeii worden ist. In weiten entstand die Befürchtung, daß bte Polizei c neuen veränderten Gestalt ihren Ausgaben nur« gewachsen sein würde.

Der Botschafterkonserenz ist die deutsche Note Übermittelt worden, in der argen die Unterstellung protestiert wird, daß Teu'schmid den Friedensverttag in der Polizeifrage verletzt habe. Die deutschen Botschafter wurden angewiesen, die Angelegenheit Mündlich mit den Regierungen der Entenleländer zu besprühen.

Sin Entscheid der Entente in ver oberschlesischen Zrage.

Berlin 30. Dez. (Wolfs.) Dem Vorsitzende» der Friedensdelegation in Paris ist folgerte vom 22. Dezember datierte Note übet*. reicht worden:

Tie Botschafterkonferenz ist davon verständigt worden, daß die deutsche Regienmg es a b l e h n t, das von den verbündeten ytegicrunN gen angeregte Verfahren bei der Bvttsabuimmung in Oberschlesien anzunehmen. Tie verbündeten Mächte batten mit ihrem Vorschlag kein anderes Ziel im Auge, als eine Lage zu schaffen, die es gestattet, die Volksbefrimung in Stube und Ord­nung vor sich gehen zu lassen. Um ein so überaus wichtiges Ziel zu erreichen, schien es den Ver­bündeten, das Einverständnis dec unmittelbar be* teiligten Regierungen vorausgesetzt, möglich, den Arttkel 88 des 9rriebcnst>ertrage3 in dem Sinne "anzuwenden, von dem die Note vom 30. November sich hatte leiten lassen.

Ta diese Lösung von den beteiligten Regie­rungen nicht angenommen worden ist, ft .-en sch c-ie verbündeten Mächte genötigt, den Artikel 88 schlechthin zur Anwendung zu bringen. In dem Bestreben jedoch, bei der Volksabsttmrnung Die Ordnung aufrechterhalten sehen, für die sie verantwortlich sind, haben sie die Pflicht, die inter­alliierte Kommission in Ober ch. e ien ;u ermächti­gen, Ausführungsbestimmungen zu et* lassen, die geeignet erscheinen, die öffenttiche Ruhe am wirksamsten ,-u gewährleisten.

Die Botschafterwnierenz hat tafer, nachdem sie von den Antworten der deutschen und der polni scheu Regierung Kenntnis genommen hat. be­schlossen, die Abstimmung der nickt im Abstim- mungsgÄllet anfäf igen Stimmberechtigten später als d:e Abstimmung der einheimischen Stimmbe- rechttgteL stattjindeü » lallst, zmü zwar an enter

6. 9. Besinn der Unruhen in Italien; Betriebs- besetzungen.

23. 9. Rücktritt Teschanels; Millerand wird Prä­sident der französischen Republik.

24. 9. Neubildung d. französischen Kabinetts durch Leygues.

24. 9. Eröffnuna der förüffeler Finanzkonferenz.

7.10. Unteneiamung des russisch-polnischen Waf­fenstillstandsVertrages.

10.10. Volksabstimmung in Kärnten (zugunsten Deutsch-Oesterreichs).

2lmtsoeriOnbigung$blatt

für die provinzialdirektion Gderheffen und für dar Kreisamt Giehen

»ach g*barf: Montag, DUnttac Donnerstag und Frettoq. Nur durch die Post |u beziehen gegen Mk 2.50 oierteljührlich

*- sere Unterhändler angesichts des Jammers unserer Kinder dennoch zur Hingabe weiterer unentbehrlicher Milchkühe sich entschlossen ^aben sind wir iwch nicht am Ende. Wir sollen unsere spärlichen Polizeitruppen auf-

Minvv« HUU «.Ui/VHIUVH u CI Jtucyi,

entfliehen können ins Land des Olymps, wo mit den Himmlischentiefschattend aus den Schatten herab unter die Menschen ihr Tag gelangt", so dürfen wir in der Neujahrsnacht doch einiger seiner herrlichen Strophen ge­denken, womit er die Wonne der himmlischen Musen beschwor, das Chaos der Zeit zu besänftigen:

Ordne den tobenden Kämpf mit Friedenstönen oes Himmels,

Bis in der sterblichen Brust sich das Entzweite vereint.

Bis der Menschen alte Natur, die ruhige, große. Aus der glihrenden Zett mädjitfg und heiter sich hebt!

Kehr' in die dürftigen Herzen des Volls, leben­dige Schönheit,

Kehr' an den gastlichen Tisch, kehr' in die

Tempel zurück!

In solchem Wallen würde wohl auch die Schärfeder parteipolitischen Gegensätze gemil­dert rverden, und wir dürften uns eines eini­gen Volkes freuen, das im praktischen Sinne und Schuften auch im neuen Jahre als oberstes Ziel die Revision des Gewalt­vertrages von Versailles erstrebt!

Paris.

1. Bildung des Kabinetts Nrillevcmd. ............ Beginn des Hrifferich-Er^bcrgcr-Prozesses.

aufgeräumt hat. 122. ZetMADäparicitaL tu äicrlw. _

Mag, 5h Dezember (920

Annahme von Anzeiger für bie Tagesnummer vii zum Nachmittag vorhri ohne jede Verbindlichkeit preis für l mm höhe füi Anzeigen v. 34 mm Drei« örtlid) 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mir. Breite 150 Pf Be, Platz, vorschriit 20". Ausjchlag. ^auptschriftleiter: Aug. woetz. Verantwortlich für Politik: Aug Goetz für den übrigen Teil. Dr. Reinhold ßenj; für den Anzelgenlcil H. Sedt, §chnlftraße 7. sämtlich in Gießen

zu sollen.

Und wie stand und steht es im I n n e r n des Reiches? Aus der trübseligen Chronik des Jahres leuchten zwei Ereignisse mit roten Lettern hervor: Der Kapp-Putsch im März und die Reichstagswahlen im Juni. Der Kapp-Putsch mit dem Gegenschlag der Auf- ständigen im Ruhrgebiet und in Mitteldeutsch' land hat bei all seinen bösen Wirkungen und

teralliierte Militärkontrollkommission noch m Beiitze aller SSerfügungtm, rodrtr die bc- n Länder des Reiches behufs der Aullöstmg assen hatten. Außerdem erhielt sie keine tis, daß irgendeine AusfübrunaSrnaßnahmi« trocnbintg der ihr mitgeteilten Verfügungen .*n wäre. An feiner Stelle des Reichs stellt.' »ntrolle fest, daß die Aushebung b c l trheitö Polizei bnrck)yeführt ober auch

Gange wäre. Sie stellte tm Gegenteil fest, e gegenwärtige Otd u gs' v.i>ei ni t? ft als die Sicherheitspolizei, verstärkt um Teil bet früheren blauen Polizei, und daß ärfe der Polizei in Zivilkletdung eine Ber- tg erfahren hat, bie sich nach den Besttm- t des Artikels 162 des Friedensvertrages tchlferttgen läßt.

e interalliierte Mllitärkontrollkommission

bit

Vorstand.

16.11. Beginn der Dölferbundstagung in ..

2.12. Ueberreichung der englischen Note über bie Abstimm"ng der retchsdeutschen Oberschle- sier in Köln.

2.12. Parteitag der Deutschen Volkspartei in

Bctanutmachung.

B e t r.: Mauri und Klauenseuche in Staufenberg.

In ©taufenberg ist bie Maul- und Klauenseuche mntlidj fest gepellt worden.

Es wird gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus der Gemarkung Staufenberg.

Das Beobachtmtgsgebiet bleibt unverändert.

Unsere Bekanntmachung vom 25. August 1920 in Nr. 122 des Amtsverlündigungsblattes findet sinngemäße Anwendung.

Zuwiserl-aitdlungen gegen die erlassenen Anordnungen werden mit erheblichen Strafen geahndet, wenn sie willentlich begangen sind, sogar auf Grund des § 328 des StGB, mit Gefängnis

Gießen, den 16. Dezember 1920.

Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker

Dicnstnachrichtcn des Krcisamtes.

B e r i d> t i g u n g. In Nr 189 des Amtsverkündigungsblattes vom 27. Dezember 1920, betreffend Erwerbslosenfürsorge: hier: Abschrift des Schreckens des Neichsarbeitsministers vom 1. d. Mts. I. C. 8441/20 heißt das zweite Wort in der vierten Zeile nicht Stiftungen" sondernSitzungen"

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am 1. November 1920 noch in Gefangenschaft gewesenen Kriegsteilnehmer,

am 1. November lv2J noch interniert gewesenen verschleppten Zivilpersonen und

seit dem 1. Mai 1920 (also nicht frühen vermißten Mann­schaften.

Uneheliche Kinder sind auch bann zu berücksichtigen, wenn ihnen nicht Unterhalt im Hanse des Kriegsgefangenen gewöhn worben ist. <

Die Beihilfe kann nur auf Antrag und nur im Falle lvirklicher Bedürftigkeit gewährt werden. Wir empfehlen Ihnen, die An­gehörigen der in Frage kommenden Personen zu bedeuten.

Soweit noch nicht geschehen, ist umgeh end zu berichten. Gießen, den 28. Dezember 1920.

______________Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Heß.______________ Betr.: Tie Vergütung für den Unterricht an der Fortbildungs­schule im Schuljahr 1920/21.

An den Oberbürgermeister zu Gießen, die Bürgermeistereien der Vmibiiciiicinbcii und ednilüoriränöc des Kreises.

Das Landesamt für das Bildungswesen, Abteilung für Schul­angelegenheiten, hat die folgenden Bestimmung?n für die Rege­lung der Vergütung des Fortbildungsmtterrich.s im laufenden Schuljahr getroffen:

1 Als Richtsatz für die Vergütung des Fortbildungsunterrichts gilt der derzeitige Satz für die Vergütung des staatlichen Nebenunterrichts, mtgepaßt an die Schwierigkeit der Fort­bildungsschule = 6 Mk. für die Einzelstunde. Die Ver­gütung wird von den Gemeindekassen bezahlt.

2. Wurden bisher in einer Gemeinde höliere Sätze gezahlt, so bleiben diese bestehen.

Insoweit nicht bisher schon der für die Einzelstunde an­geordnete .Mindestsatz von 6 Mk gewährt worden ist, >vird den