rrnnrisg, so Guo::cr V)Zö
crjres cian
UO. Jahrgang
aifler deutschen Wünsche und Forderungen,
mb bet
chsfanzler hat mit ns den Becher des Lk
Ut
es
zu
bereits verkündet, daß seine Partei ein
Abstiinmun
fördern.
Sine Rede de» Marschall» Fach.
Paris, 29. Cft. (Wolfs.1 Havns. Bei einem
Dir SeranMungi de; Jones Herme;.
Berlin, SO Oft. (WTB) Im Haus-
cmtzft tttn,, tihti Öodjffl
ge;vM Met
freier Meinungsäußerung und Aufforderung zu GesetzeSverle^ungen? Ganz einfach ist die Enischi-ioung dieser Frage nicht, und die allgemeinen Wendungen ix:S Kanzlers werden sich bald als ergänzungsbedürftig erweisen.
trüber Hand uns Hedenzt, der auf dem deutschen Tisch auch ieute noch alle muntere, fröhliche Unter»
ol»crsten Percival durch General Lerond mit einer französischen Ansprache eröffnet, die ins Deutsche und Polnische überfetzt wurde. Lewnd führte aus, der Beirat solle die Besatzungsbehörde mit den Wünschen der oberschlesischen Bevölkerung vertraut machen, Konflikte i-ermeiten und schwierige Fragen lösen Helsen, vor allem aber daran Mitarbeiten, die Ordnung in Oberschles-.cn aufrecht zu erhalten und die volle Freiheit der gewährleisten. Der Wille _ der interalliierten Kommission, unparteiisch zu sein, werde auch weiterhin feine Aenderung erfahren. Deutsche und Polen müßten sich zukünftig mit christlicher Liebe entgegen tret en und nicht vergessen, daß sie vor allen Tingm das Wohl der Bevölkerung im Auge haben müssen.
Auf die Aufwrterung Leronds an die beiden Parteien, Erklärungen im Rahmen piiter Ansprache ab zu geben, an wort'te P'arver U l i tz k a als Fübrrr der deu schn Abordnung -u'immenb zu bteten Wünschen. Wert tv-rde jedoch daraus gelegt, daß die Abstimmung auf der Grundlage des Fric-
Be!nacht gefr g?n wr.en soll Die Lrhöl,u.ng wi > wn Ser Foaverung der für die Ausfuhr beiimm.cr (suhlen abhanden." — Es itrito damit g rcdxnc:, <tü die Forderung 219 Mülwncn Tonnen über- , teigen wird.
Wochenrücfbld
Der Reichstag als Sammelbecken
;ttn.
x
> z", t««
»te
TOi’iflft eJt
Hi hj*
rfit *
^"Nt#
gegrtnij*?’
1
KL
Der rügeaer Anzeige, „scheint täglich, außer Sonn- und Feiertags. ve;«grpr<'se.
jjlonatlid-i Tiarh 3.60 -ndMK-SbTrägerlohn oir^ieljähllichMark 10 80 un6tJlfi.l.95lrag<rlohn; »urch die Post viertel- Ahrlich Mark 12.- «us'chließt'ch Bestellgeld, lernlprech -Anschlüsse: irbieS<)riftkitungll2;
Verlag,Geschäftsstelle 51. Inschrift für Drahtlich, ichten Anz igcr Siehrn.
v.ftschecktonto: srantfurl «. M. U68>
Zache die deutschen Beschwerden vertreten 9ht. Es zieht gegenwärtig mehr als ein Ge- ^onn am Versailler Vertrag, der uneriräg- M auf Deutschland lastet: durch über- ttiebenes Peitsck>engeknall würden am Onbe die Pferde, auch die neuerdings langsam
Geschirr geheirden englischen Kaltblüter, 'heuen. Die Rede Fehrenbachs fand gestern 'a den Ausführungen non Dr. Simons eine hirTfame Ergänzung. Der Leiter unserer aus- lrärtigen Politik trägt ebenfalls nicht die ballende Peitsche, sondern die Tafel des Ito •9 fortschreitenden Rechtes. Daneben vertrat •i, allerdings mit recht milden Worten, dte tlch von uns eindringlich empfohlene Be- Eslcunigung des Wiederaufbaues in len zerstörten Gebieten unter Verwendung deutscher Arbeit. Vorsichtige Abwä- iung und ein gewisses Maß von Geduld muß
Führer der deutschen Politik beute n der Taktik maßgebend sein lassen, luf dem Braunschweiger Parteitag der vrutschuatv)na!en war de Anwendung der Gewalt gegenüber den Polen in. 0ber- Wesien gefordert worden: auch diese E'plo- wn der Leidenschaft würde unsere Gesamt- Ke mir verschlechtern. Das regierende mmkreich braucht und erfindet täglich von *uem das Schreckgespenst des noch nicht bc- imungn-en deutschen Militarismus, um bie 'uswüchse seiner eigenen Machtpolitik zu skchtfertiaen. Lassen wir es immer mehr zum "Oil Quichotte seiner politischen Abenteuer ^rden! Wachsame Aufklärung und Festste!
aller Uebergriffe, die von dieser Sci'c J»nmen — das bleibt selbstverständlich Micht, Die Zerstörungswut an den deutschen .^lelmo toten, seit gestern auch die äußern ^^tchnenden B.ndote deutscher Fluglei,lun- M (weil aus Versehen oder Unbedacht ein- hm r? Reichsgrenze überflogen worden sein • ltni> Merkmale der „Bölkerverföhnmng",
Die Cch.-ldefrage.
London, 29 Oft (Wolff) Im Unter- Hause regte ein Mitglied an, Llond George möge erwägen, ob die engliichen Vertreter beim Völkerbünde nicht die Frage der Schelde dem Völkerbund vorlegen sollten, da diese Frage, falls eine befriedigende Lö-irng nicht gtfunberj werde, den Frieden der Völker bedrohe. Llond George erwiderte: „Zwischen Belgien und Holland sind gegenwärtig Verhandlungen wegen bet Revision des Vertrages von 1839 im Gange, die sich u. a. auch mit der Frage der Schisfahrt auh der Schelde in Friedenszeiten beschäftigen Unter ötefen Umständen sehe ich teilten Vorteil in einer Einladung an den Völkerbund, sich mit diesen Sache zu befassen."
Tie wirlschaftlichea Beziehungen Oesterreichs.
Paris, 29. Oft. (WTB) Die österreichische Sef'ion des Wiedergutmachungsausschusses hat einstimmig a f Voesch ai te3 omeri* faniiaxm De egieiten be chlossen eine toirtsckoftlick-e Konferenz e'muberufen, um die Sch mengkeiwir zwisclzen Österreich und den österreichisck>en Rach- folgcstaaten zu lösen und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Oesterreich und diesen Staaten
Ausnahmegesetz gegen die Kommunisten ablehnen würde. Er ist auch in dieser Beziehung Optimist und fürchtet, trotzAuweck, nicht für sein Leben. Dann ist es aber umso verwunderlicher, daß Schndemann und pine Partei den Bogen der Intoleranz gegenüber Abwehräußerungen des Bürgertums so unmäßig spannen. Fordert die zu duldende Partei der „Neukommunisten" ni hf zu Ab- wehrorganisationan heraus, und ?3as kann ein Sozialist billigerweise dagegen tun, wenn diese bürgerlichen Orga- i"a:ionen. im Gegensatz zu den Kontmunisten. in ihrem Programm und in ihren Handlungen nur auf dem Boden der Verfassung und der Gesetze sich bewegen? Herr Scheidemann hat im Reichstag nichts weiter als eine Sammlungs- rede für die abwegigen Geister von links gehalten, wobei er natürlich gegen alles, was weiter rechts steht, die G ißel der Beschuldt- mingtnlinn^ Lästerungen schwinaen mußte. Die O'fizicrskastemußte dabei besonders herhalten, aber es war btun doch nm'ö wirkungsvoller, als der Reichswehrminister Dr. Geßler diese unbegründeten Angriffe zurückwies niit dem Hinweis auf die ergreifende Tragödie, die darin liege, daß viele Taufende von Om- zieren und Unteroffizieren ohne Murren ihren dlvichied nehmen, eine Tragik, die selbst der gegnerische Verband ohne Kritik gelten lasse, während Herrn Scheidemann w cder einmal das Gefühl für die eigenen Volksgenossen völlig ermangele. . .
Dar Ucbremtommen im englis^en Bergarbeiterftreif.
London. 29. OVt. Wolff.) Zwischen den Grubenbesitzern und den Bergarbeitern ist f ■,iyeiti>e5 U e be r c t n To m m c n o. o--schlossen reut -en: „Der Verland ^e: ©n:5»:nV< -i vr uns der Bu d der Berga de ter veru-.^n V> znsammeuruart.'ci en mtb alles daran iu'<6™ um sie Kohle nprodukt-vn zu erhöhen. '*it diesem Zwecke wrä-en BZickra s..gute e*- il'et. Der Verra vd der Grubent er urw de $unb der Bergleute nrv en einen Entur. n u. e
Berekbmmg t*'- Löhne aus<rr.-ri e.i. w bei au die Reinge.n we Iiä."i'>t ge o;w: ex nx-r en o. ‘^er Entwurf muß der :H.-gätr.mg r-.n t> v 31 Marz li 21 un.erbrert-t word-n. ,Bu.' - a ,"-r«n uv Löhne Mit t<' Grund!-g- mer Er.v^ wig von nicht mehr als 2 Schiümg rvr ^ag ai^
dwhe! Man hüte sich vor der Annahme der pazifistische Derzsch^ag der Völker werd die Moral wiederherstellen! Wenn Englan! neue Wege wandelt und deutsches Privat eigen tum den Klauen eines Versailler Para grapheu entzieht, so tut eS dies, um seinem Handel die Räder zu schmieren. Es ist noch nicht ganz ersichtlich, warum die Engländer schon jetzt sich nicht noch entschiedener vo> den Pariser Methoden abwenden. Diesen Prozeß können auch die Braunschweiger Rezepte der Deutschnatvonalen Volkspartei nichts beschleunigen. Ter eiuznschlageiüre Kurs ist in mehr als einem Sinne „zwangsläufig", und wenn wir aus dem grauen ha ft eil Feld der Zahlen des Rei.hsfinanzministers nach dessen Weisung zu Taten übergehen, die uns die Zukunft retten sollen, so dürfen diese Taten nicht aus einem Bekenntnisbuch der Vergangenheit abgelesen werden, so richtig manche Formen deutschen Lebens, zum Beispiel die Monarchie, bei vernünftiger Mitwirkung des Volkes auch gewesen sind.
Der Reichskanzler fyat an die Partei der „Ne n f o m m u n i ft en" eine Warnung gedichtet Diese wi l'ulosen Werkz-nge rns'i- sicher Bolschewisten''äup'linre s lleit nicht außerhalb von Recht und Gesetz gestellt werden: nein, nur da, wo sie wider unsere Rechtsordnung sich üergeben, soll gegen sie erngeschrittell werden. Ein drastisches Erem- pel hat uns der Münchener Kommunist A u w e ck, der merkwürdigerweise ein Volks- schullehrer geivesen sein soll, vorgeführt. Sagte Herr Sinowjew in Halle: „Terror muß sein!" — so übertraf Herr Auweck an Offenheit noch seinen Lehrmeister, als er in einer Versammlung erklärte, selbstverständlich müßten bei der neuen Revolution auch Sozialisten geschlachtet werdeit, und Mäuiwr wie Noske und <5if>eibemann könnten nicht am Leben bleiben! Dieser blutrünstige Prophet soll hinter Schloß und Riegel gesetzt worden fein. Will außer Herrn Adolf Hofmann und seinen Gesinnungsgenossen jemand gegen diese Maßregel etwas einwen- den? — Wo ist künftig die Grenze zwischen
nisters sei bedauerlich gewesen. Reichskanzler ^chrenbach äußerte zu einer Feage Hertz, aß Dr. Hermes Landwtrtsck)aftsmir.ister geworben, als er (Fehrenbach) uod) nicht Kanz- er gewesen fei. Hermes fei feinerjeit von der Zentrumspartei als Fachmann für das Land- virtschaftsmii.isterium vor esch ayen Worten, weil die Landwirte ihn hierfür geeignet gehalten hätten. Auch der Reichskanzler be- oute, daß das Kabinett nur die angegriffene Ehrenhaftigkeit des * Ministers zu prüfen gehabt hätte.
Hu* dein Neicbe.
Die Landesfarben Preußens.
Berlin, 29. Oft (Wolff.' In bet DitzunK bev pveufiisä>en Landes Versammlung ivurtx (xi ber zweiten Lesung des preuf.iftfien DeriassungSent-i Wurfs der Antrag der Dtu-ffch Nativw.len und der Teutscheii Volkspartei: „Tie LandeSfarbcu» sind schwarz weiß" mit den Stimnlen ber bürgerlichen Parteien angenommen.
Sttv.xt Verlä! «rung der Frshdrufchprämic.
Berlin, 2). Oft. (WB.) In laut toi rlsrl ast- lirhen Kreisen rotrb vielfach aus crite V rlängerung dcr spätestens mit dem 13. 10. ft"-t-ie>all«ion Fnihdrilschprämie für S^twtrn!-« und Gerte äc* Asst. Wie demgogennle auS te.n llbi rungsministenum mitgK't.ili wiro, fit die Aus- txbmmg diesör Frist ebers-a wie bt< Erl ölmng der Erz, ug^npr,i> für Get eibe im laufen e*i Wrrt- scl-at^fahr vollkommen a u s ge scl»lo s i eti. Tie Landwirtsrlmft hat als) terien Anlaß, tn ter H.'sfnung aus höl> ve Bevthlung mit ber Ablieferung tes Br tyt:eite:> zu rückzulal e-.r.
Eine Bearntentagung in Berlin.
Berlin, 29. Oft. Aus einem verfvätet ein- getroffenen Bericht über die Verhandlungen des DeuN'chen Vcamtenbundes, der von Montag bis Mittwoch im Lehrervercinshaus in Berlin tagte, entnehmen wir folgende Entschließung:
„Der am 25. Oktober in Berlin tagende 2. Bundestag des Deutschen Deamtenbundes fordert sofortige Erfüllung deS § 17 des Reichsbesol- dungsgesetzes vom 30. Ävril 1920. Diefe Vorschrift (outet': „Zur Anpaffirng des Wrun erhalt te5' Ortäzuschlags der planmäßigen Beamten, die ihren Wohnsitz im Deutschen Reiche haben, an die 93er- äirderungen in der a'Inemrinen Wirk chaitslage ist den Beamten ein veränderlicher Teuerungszu^chlas zu gewähren. Art und Höhe des Teuernngs- zuschlages werden durch den ReichsbLlshaltspIan bestimmt. Mfaß 1 gilt sinngemäß für die außer- vlamnäßigen Beamten." Da frl dem Bestehen deS Beioldmrgsgesenes eine gewaltige Erhöhung der Teuerung eingesetzt hat und auf einen Preisabbau in absehbarer Zeit nicht zu rechnen ist, so lei^t die große Mehrzahl der Beamten b tterUe Rot und f-ebt mit Schrecken dem drohe den Elend des Winters entgegen. Der veränderliche Au enmas zu Schlag ist daber unverzüglich für a(’c Beamten Der Wirt- ftbaf stege mt'OTedmb #u erheben, damit nurfi btc Beamten der unteren Gehaltsgnwven in ihren Bezügen über das Existenzminimum gebracht werden, das heute nicht einmal von den Beamten der Besoldungsgruppe VII (Obersekretäre) in ihren An- fanasbezügen erreicht wird. Im Hinblick ans die furchtbare Notlage ber Beamten, insbeonbe-e ber unteren Besoldungsgruppen, ist der Teuerungszu- febfaq so festznsetzen oder zu staffeln, bau bei diesen Beamten derselbe erlnblich höher feC'gesetzt wird als bei den Beamten ber höheren Beloldungsgruvpen. Das bisher geübte Vorfchnstsnstem wird grundsätzlich abgelehnt. Werden diele berech inten For^e- vmaen nach befch'eiminter Inanspruchnahme aller Verl'andlu-'gsmönlichkeften von den maßgebenden Stellen iviher Erwarten abgelebnt, so toirb ber Vorstand des Deutschen Beamtenb-indeS beauftragt, nach ? 2 der Satzungen zu handeln."
108 000 trrt rbrrc Elfoß Lo hr nger
Berlin. 30. Cf‘. Rach dem „B rl Lotet- Anz." mes.et di- „E'saff. SC. rc", daß bis 1. D.- tofcr 108 000 Personen' aus ihrem angestammten Leimat'and E l s a ß - L o t h r i n a e n verdrängt und nach Deutsch and an'cp'to' 'dnt finb.
Das Flugv'rbot für Dritter ?irirc’i.
Berlin, 29 Oft. (Prw q ) Zu dem. Flngverbot für benfebe Zirnri erf'hrt die „Deutsäx Astg7M> ine Z-it'w^". dasi es s ck ba.et irm ehemalige militärische Flug teil n e bmit-elt, die nm der internat»mal m Lu> u.er- mochungstemn-i sten deu'^chm Firmen zur Dn-ch- führung des ntxfen Flug-^e'-s freigeget'en to"i^>en. Die Fläze damit im Inl^e wie oua?. rach dem Ausland fanden mte Wiffen der Luftfahrtüberwachungskommission stelt. Ernst in iüngfter Zeit l?a di' e. Kommisfro« it-re Ste l mgnadrne reänbert und die Flug.z'm-ge, i" raub Wim und Riga flr^m, l>e ck)lag-ahmen te'fen Das Auswärtige Amt hat g, g n tos V rg-l-en der Lus falwtübepwaä>unss^mmi.sion Einspruch erhoben.
Au? dem besetzten
Gin StatnSvt brcchcn!
<ii!lgcmeinen Friedenspolitik kuurn etwas Ev- -"xuliche-s erlebt. Das liegt, soweit Deutsch- . mb in Frage kommt, nicht an ben Personen, tsGiberii an ben politischen Verhältnissen. I Qtrr Fehrenbach hatte ganz recht, als er (Wn dem Reichswagen leichtfüßig voran- Impfenden und die Peitsche schwingenden
tarfotauen eine Zurechtweisung erteilte. Es iß tatsächlich wahr: in irgendwelche Aben- tiuer darf die deutsche Republik jetzt nicht gestürzt werden. Es ist für Politiker aller Achtungen ein Erfordernis der Klugheit, daß |ie gegenwärtig Kompromisse schließen: hx> inastens in der praktischen "Arbeit lassen sie sih nicht umgehen, währeird das Nebelreich brr Parteipropaganda freilich der schrillen Ngnale nicht cntraten kann. Wir sollten bkeses Nebelreich nicht inS Uferlose wachsen !a.fsen, besonders auch darum nickst weil u.n- kkie c e en ärti e Re ie ung err w is er Mit aebeit von Sachkennern durch Rar und Tat ffurmerfort bedarf. Der Ruf ntuf) Einigkeit irib Milderung der Parteigegensätze ist wahr- ;idj keine bloße Phrase. Wir brauchen die tz»lksgeschlosseuheit gegenüber den Gewalt- ireichen der Entente imb gegenüber ber Not- v>mbigkeit, unsere Grenzlande beutsch zu. er» Men, unb alles was auch jenseits ber Grenon bes Reiches deutsch fühlt, uns nicht durch fi» eigene Uneinigfeit zu entfremden. Auch fit Wieberbefestiaung ber Staatsautorität im
bensvertrages stattiinb-'. ■
I,n Romen t<r Polen er Härte Korfanth in ftarrzös'ffckcr Sp^acbc, daß bi- Polen seit Monaten ein -,urammer.arb'iten mit ben Deutschen errtrebteu. D-r Versuch wäre jedoch ergebnislos ge- l.'i'ben Die Pol-m wünschen Ruhe in Ober- sch sieri und eine unveriäl che Vo k'absNmmnng. Dte lundsremden Elemen e müßten sch'eun-gst ent fernt und die Grenze Oberschlesieus sowohl gegen Deu'sck and als auch gegen Polen hnnn-tffck ab gesch vs'eu w-rdm. Das In ere'se Obersch'eftens. vor altem wirtschaft iche Rücksichten eriorberten möglichst bci'tege Abstimmung. Hieraus stell e Le- rond c-n Beirat ber inb-ral üerten Kommrifton vor. Die Sitzung bauerte zw.i Stunden.
mc. Hofheim (Taunus), 29. Oft Im besetzten Gebiet ist befannt i h das Aufziehen inb Tragen schwarz-weiß-rote r Fahnen verboten. Anläßlich des Horh imer Martes trugen nun die „Ke^weborsche" eine rot» -eiße Fahne, die an t*.iem schwarzen toiil ^festigt war. Wegen dieses StaatSver- rechens haben nun die Franzosen den Wirt es Gasthau'es, wo man die Fa>stte auf- ! steckte, verhaften lassen, der cr]t freijejalien wurde, nachdem er eine ganz beträchtliche • rhiwfcf» bezahlt hatte
Festessen, welches zu Ehren der amerikanischen Abordnung gegeben wurde, die die Vereinigten Slaoten bei dem svanzösischn Rationalist vertritt, hielt Marschall F o ch eine längere Rede, in der er solgewtes ansführte: „Unsere Stärke im Kriege war die Einheit und mir durch diese Einheit konnten wir den Krieg gewinnen. Tie Einhnt müssen wir auch fernerhin bewahren. Der Frtede ist auch ein Krieg, wenn auch nicht so unmenschlich und grausam, wie das Moveen des etüien Kriege-, so doch nicht weniger lebhaft unb chwcr. Wenn wir mich weiterhin vereint bleiben, o werden wir auch ben Frieden erkämpfen." Tie Rede würbe sehr beifällig aiifnenommm und ein Toast auf Frankreich und die Beteiligten Staaten, sonne Elsaß-Lothringen wurde mit großem Jubel begrüßt.
halteousschuß des Rcichsta^e? besprach Vize laiizter Heinze namens deS Reichskabinetts drei Fälle ber Verwendung von Geldern
-ür nicht etatsmäßig bewilligte Zivecke unt Sen Falt Ll ugu st i n. Das Reichskabinet: yibe alle Fälle eingehntd g:prüft und sei dib 'ftmnrig zu der Anffaff'ung gefonmten, daß di- per sönliche Ehren hastigkei. , Dr. H e r m e c ußev allem Zweifel fei, baß er aber woh Ausgaben gemacht hat, bereu etatsmäßig rotwenbigkei! man bezweifeln könne Tbg. S) e r V- (USP.) erklärte, baß die Ehren 'artigleit Dr. Hermes r.ifjt angezweifelt wor en sei, es hanble sich vielmehr um eine poli-,------- -----
stsche Korruption. Das Verhalten bes Mi-^G<lbbuße bezahlt hatte
ünntiFtmc vvii ... . ‘
für d.e Tagesnummer bis zum Rachmiliag vorher ohne jrbc Berdindüchkcit. Dreis für l n m k.-he für Anzeigen o. 34 mm Breite örii d) 35 Pf., auswärts 45 Ps.; ,ür Reklame. Anzeigen von 70 mm Dreiie 150 Pf Bei Platz, vorfchri l 20", Aufichlag. fiQuptfdjriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinkold Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.
Ljtz' fon tie sich auf bic politischen Ereignisse der ttn Tj* ,>tzten Wochen beziehen, hat uns bis jetzt iteber besonbere Tafelftteuben, noch auch, was
Gberschsefien.
Oppeln, 29. Ott. (WTB) Die gestrige vorbereitende Sitzung bes paritätiichen Beirates bei ber intergftiierten Kommission würbe in Anwesenheit des Generals bc Marini und des Generate
Innern, die Stärkung von Moral und Recht, «bieten, das gewaltsame Rütteln an der Erfassung und an allen Nvtgerüsten New- . Mtschlan'ds zu unterlassen. Daß ber Reichs- Kizler seine Beredsamkeit fast restlos in der Milderung unserer kläglichen Lage, in der ßi-chtfertigung des langsamen und bedächten Kabine'ttskurses aufgehen ließ, dürfen »r ihm nicht Übelnehmen. Niemand gibt ____ ...... o u
Rehr als er besitzt. Wir könnten uns wohl Herr Scheidemann hat in der Aussprache Pücklich schätzen, wenn statt Fehrenbach ein Viann an der Spitze wäre, der mit noch mehr Dttvaft, eigenem Willen und Plänen dem rutschen Fortschritt Wege bahnen würde — Der wir müssen uns bescheiden, solange fein finberer zu nennen ist, der bei lebhafterer Initiative auch ben notwendigen parteipoli- :gchen Rückhalt im Ziele deutscher Einigung riszuwcifen hätte. Gerechterweise müssen wir
i nerfennen. daß Herr F.'hrenbach den frem» Machthabern gegenüber zwar maßvoll im Lisdruck, aber deutlich und sck)arf in der
die selbst Wilson noch einmal auf den Plan I bezahlt. Diete L^hnrrlwhimg wird au omavffch am zu rufen scheinen, um baryihm, d<iß „n i ch t! 3. 9L,.vgnrber m Kr^ff: treten, 'vobei ote Fördernn< nur" deutsche Machtpoff.ik den Frieden bc itMÜ..en 5 -T-wä-en bis zum 18 D.zember i
___ ' . _ u .. , -R'1 rwi'lif niMj/xn In r /ni irtll vni- 'rh i 1 ' il tm
• ——toi i;ie Reden der Regierungsvertreter an langt, MC schlechthin ungenießbare Mahl.zeit be-
>c , jTifet. Der Reichsfan zl er hat mit üi
General-Anzeiger für Gberheffen
Druck und Verlag: Brsthlffche Usiv.-Vuch- uüb Steiwlrudtrei K. Lange. Lchriflleitvug, SefchäftrfteSe und Druckerei: Zchulftrstze 7
i auf bk A 'nlhmg verstummen läßt. Wir haben, auch 'soll TVr (3 '-rit das neue Kabinett am Ruder ist, in der
w« bit Süy, Don 2 tt|


