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K.Z.V. Gießen

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Zürich . . . Amsterdam . <lopcn(;agen. Stockholm Wien .. . . Prag . . . .

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29. Juli

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Bad-Nauheim

Gerichtsdaal

rin. G r.-Gera u, 29. Juli. Der als Schie­ber bekannte Händler Hch Passet aus tau raurbe wegen fortgesetztem Schleichhandel mit Eiern usw. vom Schöffengericht zu einem Monat Gefängnis und e incr Geld st rase tun 6000 Mark verurteilt.

Erklärung»

Billige Schuhkrem enthält Wasser oder Ersatzstoffe» dagegen Dr. Gentner o Sckubvutz

unzuverlässige Person vom Handel mit Vieh, Fleisch und Fleischwaren ausgeschlossen worden

Zur Verhütung der Verschleppung der Maul- und Klauenseuche wird empfohlen, zu veranlassen, daß in Orten, in welchen die Maul- und Klauen­seuche herrscht oder Kinder aus verseuchten Ge­höften die Schule besuchen, alle ftinter vor dem Betreten der Schule die Schuhe durch Absrreickm an einem m/it einer desinfizierten Flüssigkeit gc tränkten Sack (Lysol, Kreolin, Kalkwasier des infizieren. Eine Schließung der Schulen soll nicht erfolgen.

Stand der. Maul - und Klauenseuche in Ober Hessen vom 1.8. bis 24. Juli. Im Kreise Gießen: Holzheim, Eberstadt, Lich, Tors (Süll, Obbornhofen, Leihgestern, Bellersheim, Ober-Hörgern, Musch.ni heim. Im Kreise B ü - dingen: Hoi Marienborn, Hof Ronneburg, Him bach, Selters, Lindheim, Langen Bergheim, Hain gründau, Diebach a H, Rieder-Gründau, Altm stadl, Hainchen, Eckertshauien, Rommelhausen, -Miitelgründau, Langen-Selbold, Rodenbach, Leid Hecken, Hof Engelthal, Alt-Wicdermus, Heegheim, Bellmuth, Glauberg, Höchst a. N , Vonhausen. Im Kreise Friedberg: Münzenberg, Rendel, Dortelweil, Büdesheim, Dorn-Assen Heini, Massen- l>eim, Heldeubergen, Gambach, Friedberg-Fauer­bach, Kaichen, Reich'lsheim. Im Kreise Lau­terbach: Maar, Reuters, Angers doch. Heblos Wallen rod, Lauterbach. Im Kreise Schotten: Ulrichstein. Die Maul- und Klauenseuche in Schwarzenborn ist erloschen. In den 0>e- m ein den Heegheim, Altwiedermus, Hof, Engel- thal, Bellmuth, Höchst a. N., Glauberg imd Von- hauicn ist die Maul- und Ztlaueiiseuche ausge­brochen. Die erforderlichen Sperrmaßnahmen sind angeordnet.

mlcht au verwechseln mit (jedem leicht. Brenniori) ab Waggon und Lager son'ie lndungvw liefern (rtebr. ÄHbl. Tcl. 87.

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Der etwaß höherePreis macht sich 1000sacb bezablt durch größere Ausgiebigkeit und verlängerte Lebensdauer des Schuhs

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vermischtes.

* Prügel ftra^e für Wucher. Das Bu­dapester AmtMatt veröffentlicht den Text des Ge setzes 15 vom Jahre 1920. Dieses Gesetz enthält auch einen Paragraphen über die Einführung der Prügelstrafe gegen Preistreiber, Wucherer und gegen Verleumder der nationalen Arme.

Kirchliche Nachrichten

Israel Religionsgemeinde. Gottes- irienfl in der Synagoge «Süd- An löge). Tomslog, 31. Juli: Vorabend 7,30 Uhr, mvrgens 8,30. 2lbmds 8,25 und 9,05.

Israel ReIiniouS - Gesellschast. Sabbatfeier 31 Juli. Freitag abend 7,30, Sams­tag norm 8, nachm. 4.30, Sabbatausgang 9,05. Wochen gviteskhienft: morg. 6,30, abends 7,30

Ledwl|stra6e 18 *m

floss Waldhos bis 340 im freien SerTdyr hohler gesucht

Brüssel-Antwerpen ikhristiania.....

fiopenfjngen .... Stockholm.....

Helsingsor». ....

Italien .......

London........

New-Port......

Paris........

Schweiz.......

Spanien......

Wien (alles) . . . Drutsch.Oesterr. ab; Prag......

Budapest.... Bulgarien . .. Konstantinopel.

mittag in Anwesenheit bc? M inisterpräsidentett sich nochmals mit den Kreditwrderungen beschäf­tigen wird.

Paris, 29. Juli. (WTBst Tie Finanz- tommu'fton nahm einen Bericht he? Finanz- mmisters über den Gesetzentwurf entgegen, durch den die Regierung ermächtigt wird, mit monat - lid> 200 Millionen Franken wäbr.md eines Zett raumes von höchstens sechs Monaten sich an den Vorschüssen zu beteiligen, die von Belgien, Eng land und Italten in Ausführung der interalliierten Abmachungen vom 16. Jult an Deutschland g: leistet w.rden Der Vorsitzende gab die Bedenk.» lvkannt, die der Entwurf bei den Mitgliedern der Komunsswn erweckt habe. Die Aufnahme her artitclroeifen Diskussion des Entwurfes wurde, wie bereits gemeldet, hierauf abgelehnt

Die französische Politik in Syrien.

Paris, 29. Juli. (WTB.) Im fran- fischen Senat red)tfertigte gestern nach­mittag Ministerpräsident Mtllerand die Politik der sranzösischen Regierung in Sy­rien. Die verlangten Kredite für Syrien wurden darauf mit 305 gegen 84 Stimmen genehmigt. Millerand kündigte an, dast der Emir Fessal abgesetzt werden solle und daß die französischen Truppen m Damaskus einrüden werden (Rach einer anderen Mel­dung sind sie bereits eingerüdt. Red.) Er > ühmte das kulturelle Werk, das Frankreich mit in Syrien vollbracht habe Er erklärte > ter, daß Frankreich in Syrien nach dem spiel Englands Vorgehen werde

ruhen und Verhaftungen von Deutschen in der Provinz Posen

Berlin, 29 Juli. Wie mehrere Blätter aus Meseritz melden, ist es in der Provinz Posen zu Unruhen g.'kommest In mehreren kleinen Ortschaftm bei Reutomichel gelang es Provokateuren und Polizeispitzeln, die deutsche Be tiöiferunq aus zu Hetzen. Po'nijckre Gendarmerie- posten wurden entwaffnet nnö gefangen gesetzt und bi? ('k'mi'mbcgebaitbe und Postämter besetzt. Das herbe ig rusme polnische Militär ver­haftete 10 0 bis 12 0 Deutsche, die u a ch g rößter Mißhandlung n a ch der Posener Festung gebracht wurden, wo sie ihrer Aburteilung wegen Landesverrats ent* gegmßhm

Sowfetrußland und die Ran.Floaten.

(In einem Teil der Auflage roieb'rMt.)

Die Lahnkanalisation

Berlin, 29. Juli. (Privatmeld.) Im Reichsverkehrsministerium fand am Montag im Beisein des Rcichsverkehrsministcrs Ge­nerals Grüner eine Besprechung über den Ausbau der Lahn z u einem durch­gehenden Wasserweg Koblenz Bremen statt. Es ist geplant, über Niederlahn st ein Gießen Mar­burg Kassel Hann.-Minden Bremen eine direkte Wasserstraße zwischen Rhein und Weser zu schaffen. Bon der Be­sprechung dieser Pläne, die sich natürlich noch in vorbereitendem Stadium befinden, waren alle Beteiligten befriedigt

Justizvcform.

Berlin, 29. Juli. Wie dasBerliner Tageblatt" hört, liegt dem Reichsrat ein Ge­setzentwurf vor, der künftighin die Ab­urteilung von Strafsachen in erster und zweiter Instanz grundsätzlich unter der Mitwirkung von Laien vorsieht Ferner liebt in naher Aussicht die Errichtung von Arbeits­gerichten und die Umgestaltung der Zivilpro­zeßordnung im Sinne einer Beschleunigung und Verbilligung.

Frankreich und üas Kohlenabkommen.

Paris, 29 Juli. iWTBst Der Finanz­ausschuß der Kammer hat gestern nE mittag einen Gesetzentwurf über die Bewilligung der durch dasKohlenabkommen mit neulich- land notwendig gewordenen BorschüsIe durch­beraten. Nachdem der Finanz Minister eme ganze Reihe von Fragen einzelner Mitglieder des Fi­nanzausschusses beantwortet hatte, weigerte lich der Finanzausschuß, in die Beratung der etnje * nen Artikel einzutreten. Mit 12 gegen 8 Stim­men bei 9 Stimmenthaltungen wurde der An­trag in die Diskussion einzutreten, abgelehnt. Man nimmt an, daß auf Antrag des Minister­präsidenten der Finanzausschutz bis beute nach-

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Datum: 5"Deul.ßriegsanl. 4°/Deut.Reichsanl. 3"/,Deut.Reichsanl. 4" n Preutz. Konfols Darmstädter Bank Deutsche Bank . . Disconto- Gesellsch. Dresdener Bank Nationeibank f. D. Mittel" Treditbank H..An iik..Pakets. RorddeutscherLloyd Boch.Gußstahlwrk. D -Lrixemb Bergw. Belfenkirch Bergw. Zarpener Bergbau Obe schl. Eisen!« -B. Oberschles.Tisenind. Phönix. Brgb.Akt. Vad.2Inilin-u.Soda höchster Farbwerke Tlektr. A. E. G. Schuckert-Werke. Felten-Guilleaume Daimler . . . Bud.-Eisenw.-Akt. Adlerwerke ... 4°/oHesf.Staatsanl Electron Griesheim

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Datum:

Kopenhagen, 90 Juli (WTB.) Wir

dieBerliugske Lidende" aus Helsmgiors meldet, berichtet ein Revalcr Blatt, daß l'öchftstehmde Persönlichkeiten innerhalb her rns'i ck.n Sowjet- regicru ii g erklärten, die Sowjetregierung habe niemals tue Selbständigkeit de r Rand st aalen ernst g e n o m in e n und habc es auch nie für möglich g halten, daß diese dauernd von Jtußland getrennt bleiben so.lni Wmü cm großes ungeteiltes Rußland schon füi die Zaren regierung notwendig g.wesen war. so ici dies noch in höherem Maße Tür die Sowjet egterung der Fall. Die Selbständigkeit der Bölter sei eine schone Idee, aber das praktische Leben mache es notivendig, daß man dies? Jt>ee nicht venvirk lidie. Es wäre wünsch.mswert, wenn die baltischen Länder selbst die Frage eines Anschlusses an Rußland aufwersen würden. Im entgegengesetzten Falle würden sie dazu gezwungen iverden. Dtt RäKregi-rnnn zeige, daß jetzt von einer Selb- ständigkeü Efthlands und Lettlands nicht btt Rede sein könne Die ,nichtigste Frage sei, wann bet Weg von Rußland durch Estland und Lettland zur Ostsee eröffnet werde

Die Kriegslage im Osten.

Warschau, 29. Juli Polnischer Front­bericht vom 28 Juli. Unsere Truppen haben die Stellungen Grajewo OssowiecKamimtt- LibewskiKooryn. bezogen. Lokale Angriffe tm Poleßie Abschnitt wurden abgeschlagen. Der linke Flügel der polnischen Armee mußte, um Fühlung, mit der Nordarmee zu behalten, auf der Kobryner Chaussee nach Westen zurückgehen. Am Stochod, Styr und Sereth finden Urngnipirierimgen zur Aufnahme des feindlichen Angriffs statt.

Warschau, 29. Juli. Der Rückzug der Polen dauert auf der ganzen Front an. Die Russen stehen 15 Werft von Bialystok. Rückzug aller russischen Truppen aus Persien.

Teheran , 29. Juli. Tschits.ch e r i n teilte der persischeii Regierung mit, alle militärischen und maritimen Streitkräfte der Russen würden aus Persien zurückgezogen.

Kirchenkonzert.

Anläßlich des ersten ordentlichen Vertreter- tagaS der evangelischen Thaobogenschaften Deutsch­lands und Dentsch-Oesterrcichs in Gießen fand gestern abend in der Stadtkirche ein Kirchen­konzert statt. Derr Organist Otto Görlack er­öffnete das Programm mit dem machtvollen Prä­ludium in E-Moll von I. S. Bach Frau Paula Werner-Jensen (Berlin) sang sodann die wun­derbare Arie ,,Er barme dich, Gott" von I. S. Bach. Die lyrische Zartheit ilxreS Organs ent­faltete sich besonders xn zwei ftimmungstiefen Lie­dern von Hugo Wolf lGebet, Schlafendes Jesus­kind». Neben einer im Programm nicht vorge­sehenen Einlage hörten wir von der Sängerin nom einVaterunser" des Darmstädter Kompo­nisten Arnolv Mendelssohn. Tie luarme, sonore Altsttmme sowie die vollendete musikalische Auf­fassung der Sängerin hinterließen einen liefen Ein­druck. Herr Geh. Kirchenrat Prof. Dr. Krüger, der sich gütigst zur Verfügung gestellt hatte, spielte zwei Violinsoli, ein Largo von Bach und ein Largo von Händel, mit edler Tongebung und tiefer, ernster Auffassung. Außerdem übernahm er die technisch komplizierte Bxolinbegleitung in der Arie aus der Matthäus-Passion sowie in demVater­unser" Ixmi Mendelssohn. Herr Fritz Rupp <Mainz) fang mit modulationsfähiger, weicher Stimme eine Arie aus derSchöpfung" von Hahdii, wobei die prachtvolle Tiefenlage seines Organs zu besonderer Geltung kam, die ArieEs ist genug" aus demElias" von F. Menoels- s?'hn sowie den 23. Psalm von C. Jehler. Den Beschluß des f)lbendS machte der erste Satz der Orgelsonale in F-Moll von F. Mendelssohn (über das ThemaWas mein Gott will, gescheh' aUjeit"), deren beträchtlichen techiiischen Anforderungen Herr Organist Görlach in schönster Weise gerecht wurde. Wir können sicher sein, daß die Besucher des Gießener Theologentages von diesem Abend eine schöne künstlerische Erinnerung mit nach Hause

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Gastspiel ab Sonntag täglich

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Musik,Gesang,sowie Gebirgskomödien

Spezial. Ausschank Steinheuserbräu Friedber

(Es labet ein M die Direktion

Aus dem AmtSverkündigungsblatt.

** Das ArntsverkündigungsVlatt Nr. 106 vom 29 Juli enthält folgende Bekannt­machungen: Beschlagnahme von Rechten und Be­teiligungen deutscher Reichsan gehöriger an öffent­lichen Unternehmimgen und an Konzessionen aus Anlaß 7>er Durchführung der Bestimmungen des Artikels 260 des Friedensverträges. Richt- Itnien für Dnischlöhne. Auslcrndszucker für Ein­machzwecke Wiederzulassuna zum Handel xmb Ausschluß vvm Handel. Schulbesuch in Orten, in welcher Maul- und Klauenseuche herrscht. Dienstnachrichten.

^^^Etzger Louis Steyn in Wi eseck ist 5Md)Iub des Kreisausscknrsses Gießen vom 19. Juli, vom 1. August ab wieder zum Handel mit ulctjo) und Fleischwaren zugelassen.

zer Metzgermeister Ludwig Häuser zu Watzenborn-Steinberg ist gemäß Ber- fiigung des Zfreisamts Gießen vom 22. Juli als

monatsoerfamnilang am Samstag, 31. b. M., abends SV, Ubr, Umcin der5tnbt Wetzlar".

Tagesordnnna: 1. AuSfteÜungSangelegenbeit. 2. FutteroerteUunnsregelung. 3. yuntitieröerftei- nevunn. 4. Verschiedenes. *i»

Ta nun Futter emgetroffen tit und bassewe bald ouegegeben werden kann, müssen die ?>uchi- koUegen sich in dieser Dcrsamiiilung melden. Solange Vorrat reichi, kann nur abgegeben werd.Eehr wichtig. liWMtlM ®mn'"!ilbr°r-6UC,6/t1'Janbl Wetzlar". Tiere milbringen. Ter Doruand.

rragt, beim Vorstand der deutschen Studenten- schatt zu erwirken, daß die A.St.A. von jedem Stucsterend.m auch die Pflichtbeiträge für bie Fach­schaften em;l7h.n Vtotroenöig fei wegen der Zu­sammenarbeit, oaß ein Vertreter der Fackstchaft an den Sitzungen des A.St.A. mit beratender Stimme teilnehmc. Für das Verhältnis zwischen Faku11äi und T he o l o g e n scha f l wurde ein rechl ich r Ausdruck gesucht Alle Thcologcn- schaften hätten Klarheit über bie Stellung ihrer Tyafultät hierzu zu gewinnen und dem Vorstand ber Fachgrupp zu berichten. Wenn möglich, möchte -u der demnächstigen Tagung der Theologischen Fakultät ein Vertreter der Theologensckxuten hin- zugewgen werden. Dauernde Unterrichtung und Aussprache der Theologenschaften verlange »eine Zeitschrift Die Frage wurde einem Sonder ausschuß überwiesen. Jedoch die offiziellen Nach richten des Vorstandes dec Fack)grupp.' follen im Nachrichtenblat: der Hauptg?sck>äftsstelle ber beul scheu Stubenttmschast erscheinen

Am Nachmittag berichtete der Vertreter der Wiener Thcologenschait über die evangelisch- kirchlichen Verhältnisse in Oester- i e i d) im allgemeinen und Die Lage der evange­lisch-theologischen Fakultät zu Wien. Die evange­lisch- Kirch.' in Oesterreich ftefte vor ber Aus- aab: ber Neubilbung. Ihr Ziel iei eine beutsche evangelische Kirche mit sozialen Einrich­tungen, verwurzelt im Volksleben Sic kämpfe darum trotz ihrer Armut Die cvangelisch-theo logische Fakultät in Wien, von deren Geschichte und Wirkiamleit der Vertreter berichtete, begehe 1921 ihr hundertjähriges Bestehen Ohne stichhal­tigen Grund fei sie, obwohl mit allen Rechten vom Slaa. ausgestattet, noch nicht der Universität Wien cing.gliedert.

Nach tem Bericht beschloß der Dertretertag eine Kundgebung für die Eingliederung der evange­lisch-theologischen Fakultät Wien in die Wiener Universität und beauftragte den Vertreter der Wiener Theolvgenschaft, davon Gebrauch zu macken. Ferner sollen die deutschen Theologic- flnbiercnben zum Besuch ber Universität Wim zwecks engerer Fühlungnahme zwischen dm öfter» leichischm und reichsdeutschm Theologm aus ge­fordert werden.

Die Finanziermrg des Vertretertags war der letzte Berhandiungsgegenstand des ersten TageS.

Gutes halbleinen. Kiichenhandtuch Reiuleln. schwer. Küchenhairdtuoh

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nachmittags um 2V, Uhr in Lich auf der Hardt

Aufführung von 8164

Glaube und Heimat

Eintrittspreise 5 und 3 Mark.

Bei ickleckter Witteruna Aufführung in Steins SaaL

Handel

Berlin, 29. Juli Börsenbericht An der Bärse verstärkte sich heute die GeschäftsftUle. Nur am Montanmarkte fanden in Bergmanns­aktien zeitweise regere Umsätze statt. In dm bisher bevorzugten Montan imd Kaliaktten brüdten Rcaliiattonen ben Kursstand um 48 Prozmt. Dagegen ftirgni auf Mernungskäufe Bergmann 13 und Dmtsch-U^bersee-Zerttfikate um 20 Proz. Auck in Chemischen-, Elektrizitäts- unb verschie- benen anderen Jndustriepapierm machte sich Reatt- sationsneigung bemerkbar, bie aber nur bei Hirsch- Kupfer, sowie Rheinische Metall zu verhältnis­mäßig stärkeren Kurseiiibußm führte. Pettolmm- und Kvlonialwerte waren unerheblichen Kurs­schwankungen mtsgesetzl imb still. Einiges Inter­esse bestand im Einklang mit der festen Haltung der Auslandsdevisen für Balutapapiere. Der Rm- tmmarkt war still und unbedeutmd verändert.

Frankfurt a. M., 29. Juli Börsen­ft i m m u n g s b i l d. Tie Abmdbörfe zeigte mit Ausna hme von Montanattim, die nicht ein hei U ich Ingen, im nllgemeinm behauptete Haltung Im freien Verkehr bliebm bie Umsätze beschaden. Es notierten: T-euts'che Erdöl 1775, Deutsch' Petro­leum 824. gjltin^rctber Kure 4125, Julius Sichel 1250. 1275. Elektro SergmonutoerTc, für welche sich reges Interesse bemettbar machte, fliegen auf 247 plus 71/, Pvozmt. Teutsch-Uebersee Certtf. 818. A.E.G. 295, Voigt u. Haeffuer 317 plus 2 Pwzent. Mäßige Bcfeftisirng erfuhren Deutsch- Luiemburg 299.50, Harpm.-r 390,50, Phönix Bergbau 441. Caw fester 265, Oberbebarf 230, Zellstoff Waldhof erziellm eine Weit-re KurSbesse- ning von 4/. Pw-zeni auf 339. Gefragt warm and) Porzellan Wcsstl 295 pluS 4 Prozent, sowie Scklind u. C-o. .Hamburg zu höherm Kurie geiucht. Cemmtw'rk Lothringm rationiert 295 plus 5 Pwz. Zellstoff Aschaffenburg 381. Chemiscltt Aktien blie­ben vernachlässigt. ^Mertoetf'e Kieper zogen mit 227,75 1 Prozent, Maschf. Heßlingm mit 222,50 2'/, Prozmt ent. Spiegel und Spiegelglas 366 plus 3 Pvozmt. Schantungbahn 642. Oeft. Staats­bahn 208, Auslandsrmtm befestigt. 5vwzontige Chilenm-Pfandbriefe 500. stprozentige Tehuante- tvc 208. 5vrazmtige Reichs anleihe 79 v8 Neu- Guinea belferten sich um 10 Prozent auf 6oO. ^-HirnriTcr fdmiäditxnt sich 1 Väter aus 388 ab. Zell-

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