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Ding will Weile haben.

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Oberhcsfische Wasserkraft.

Beigabe zwei farbige Kunstblätter, die einen starken Emoruck von der Schönheit der Dinge vermitteln.

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Valuta und Erfindergeist.

der Gesellschaft zur Errichtung eines Erfindungs-Institutes wird uns ge»

Schmiil J Mwi

Fras fart 3.1.__n

Von Deutschen schrieben:

IttrchLiche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 2. Mai. Cantate der Stadt kirche. Bonn. 8 Uhr,

umfassender gedruckter Auszug brr Arbeit in der bisherigen Anzahl der TVatulLlz zu übergeben, die bide Auszüge am Schlust ves Tcfana swahres w somm mnrllt und für den 'JluMiiid) verwendet. Tie Bestimmungen haben ntdtoirrenbe .'traft für

hochichulnachrichieir.

Die ungrDrutftt Doktordissertarion.

Durch Verfügung des preußischen Ministeriums iür DissnrschaN, Hunst und Volksbildung sind bis auf weiteres die Fakultäten ermächtigt worden, aut den Truck der Dissertat i o n en zu verzichten. Tie Disiertatr.m ist in vier Exem- rUren in Maschinenschrift einzureichen, von benen bie Univeriitätsbrbllothek zwei, die Staalsdiblüo- tfjef in Berlin und die Fckkulttt ie mn Exemplar erhalten Außerdem ist ein nur wenige Seiten

Universität Wiesen Jlkrbanbümftm «chncher Art deren Ergebnis int Smne der vreusttschcu Der fügun-7 zu erwarten ist.

Hk. Hannover, 28. Äprü Wie wir hören, tn Der Privntdo-ent für deutsche Renais.ancc und nateonalgermaniiche Baukunst an der Technischen Hochschule zu Han.^over Geh. Baurat Pros. Dr. phil. Albreckn Dau pt zum ordentlichen Donorarprofessor daselbst ernannt worden. Ter aus Büdingen ^Oberhefsen- gebürtige Architekt stu­dierte in Gießen.

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Tagung des oberhessischen Vereins für Innere Mission.

Medizinaloat Dr. W a l g e r schreibt uns:

Nirche und Schule.

Lehrerschaft und Besoldungsreform.

Ter Zeitungsdienst des hessischen Landes- lehrerveirins schreibt uns: Durch die Ateröftrnt- lichung des Entwurfs der Beachamgsneform in Dessen, zunächst tuxft eine Arbeit bee bett. Rest^- rtntcn im Finanzministerrum, traten bte geschäftS- f ährenden Vorstände sämtlicher Mehrer- und Itebreriraren bereine Dessens am 24. April in Tarrn- stadt zu einer gemeinsamen Tagung ztrantmen, in der die Stellungnahme in nathiictMiber Er­klärung präzisiert wurde: 1. Wir ererben ent- schiüxm Einspruch gegen die Art ber Ifinreflnutg der Lehverschaft in die Gruppe IIIIX und er­klären freie Einstufung für völlig tmarmebmbir. 2. Wir fordern, dost bte Zehner mindestens in btc- jenige Gehaltsgruppe etngerciht werben, m frr auch die Beomtengrupt^en ber früheren Geh.rlis- klassen 32 eingcreihk sind (Gruppe 8 des lestigm R<^ ferenrcnLNtNTurssj, unb daß für sie Ausrückungs- Möglichkeiten in dem gleichen Umfang wie für jene geschaffen werden. 3 Damit ist unsere gründ- läßliche Forderung aus Ernveilnntg in bteientge Gehaltsgruppe, die ber ber Oberlehrer unmittel- bar vorangehl, nicht ausgegeben, sondern nur der Wille behmfr-t, möglichst am ber Besvldungsnen- ordmtng mitzuarbeiten. 4. Für die Lehrerinnen siordern wir in Uebcrctnfiinrnuing mit 8 128 der Reickisverfassung Ernvil/mtg in die Gruppe t'cr Scf?rcT. 5. Tie senrmaristisch gebildeten Lehreriraien für Dandarbeit ober Dauswirtschaft oder Turnen sind in die Gruppe einzureihen, bte derjenigen d r Wissenschaft ichen Itebwrinnen unmittelbar vorans-

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F. & P. Schilling,

Der Tiefstand ber deutschen Valuta richtet nicht nur Deutschland unb bas deutsche Volk immer mehr zugrunde, sondern erschüttert gleichzeitig ganz Mitteleuropa. Der Stand der Valuta beruht zum Teil aus objektiven Verhältnissen, die jedem Ein­sichtigen klar sind, -um Teil sehr wahrscheinlich cur internationalen Börsenspekulationen, die nach dem verlorenen Kriege den Ausoerkauf Deutsch­lands bezwecken, schließlich 8um Teil auf rein sub­jektiven Momenten, die in den Meinungen des Auslandes über den Zustand in Deutschland be ruhen Aus dem Zusammentreffen dieser drei Dinge

Dezimal- und Kcttenwckagen empfiehlt Karl Schmidt. 0799 1 Neuenweg 42.

vereine «nd Veranstaltungen.

4- Bad-Nauheim, 27. April. Nachdem die TeutfchnationalcBolkspartci vor eini­gen Togen in Ixt Turnhalle eine stark besuchte Bersomnilung hatte, in der es nach einem Bortrage von Krumm-Giesten über die politische Vage zu einer lebhaften Aussprache kam, an der ftch 'Harter- ieftetär Del.'er-Gießen und der fozi.ldemoftattiche Abg Wittig-Butzbach beteiligten, rerlrei du am Voral-end bi*d beute hier tagenden Landes rus- ickns'es der Teuffckten Bolksporiei hier üerunftaltrte össentlichc Versammlung dr De u k s che n V o l k s- vartei in jeder Beziehung rührig. Die bei­den Borträge von Dbrrbürgermeifter Dr. Köhler- Worms über die politische Lage und von Pfarrer Be r k<-Mombach überDeutschLartds Not und Ausstieg" wurden auch durch feine Diskussion ab- aefcknvacht. Die heutige Landesansschnßsitzung, der gestern eine Sitzung des gesck>äftsführenden Ausschusses vor ausgegangen, besaßte sich u a. mit der Kandidatenfrage für die Reickstagswahl.

X Ruppertsburg, 27. April. Am Sonn­tag nachmittag hielt Obstbauinspektor Metter­nich von Büdingen einen Vortrag über Spalier­obst. Tie Darlegungen fesselten die Dörer berart, daß eine große Anzahl dem Kreisobstbauverein beitrat, welcher diesen Vortrag veranlaßt halte. Nachher wurde von 57 Uhr mit derselben Zu­hörerschaft eine politische Berjammlung abgehalten. Oberamtsrichter Zimmermann von Laubach entwickelte in längerer Rede die Stellung der Deutschen Volks Partei zu ihren gegen- wattigen Ausgaben. Am Abend sand im Jugendheim em sehr stark besuchter Familien- abenb statt.

xMittel-Gründau 29 Apichl Am ver­flossenen Samstag fand in Mittel-Gründau eine ron der Bauern Vereinigung ein berufene öffent­liche Versammlung statt, in der Dr. Schmidt, Wächtersbach, sprach. Die Mehrhcitssozia- l'sten hatten drei auswärtige Diskussionsredner, i^lksbeauftragten Wittig, einen Vertreter der Volks stimm, aus Sxntau und Derrn .Vhtaf, Bü­dingen, entsandt

fc- O Grünberg, 29. April. Ihr vergangenen Herbste hatte der Gewerbe verein den Zeichen­unterricht in ber Sonntagsschule auf Mitt- tvochnnchmittags verlegt und glerchzettig ge- tverblicken J-ortbildmrgsunterriäft damit verbun­den Aus den Wunsch vieler Lehrherrn bat nun der Vorstand beschlossen, den Unterricht, d. h. zunächst nur Zeickeirnnterrrckt wieder auf Sonntag zu ver­legen. Bei ber letzthin erfolgten Schüleraufnahme wurden 3 Schüler auftzenvmmen, einige werben wegen späterer Konfirmation noch nachträglich da- tutommen, so daß die Aufnahme wohl 20 Schuler Tgcbtm dürfte Die Sckfülerzahl wird bann mit den noch pcrbleibcnbcn Schülern der Oberklasse an­nähernd auf die Zahl 60 kommen

X Schotten, 27. April. Am vorigen Sonn­tag nachmiitag fanb hier eine gut besuchte Ver­sammlung statt, .ui ber die Deutsche Volksportti ehi.Klafrnt hatte. Als Rcd-ner trat Derr Dr. Lutsch- '^ies.e au", der in längeren Aus'übrungen die Grm-d'ü^.e bei Vartei und ihre Stellung zu een t»liti)rin*ii Parteien beleuchtett. Eine Entgegnung erfolgte nicht.

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Gingesandt-

(Mr Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Zu diesem Thema möchte ich cbemalte ate Laie einige Zeilen beitragen Ob es wirtschaftlich ist, an einem FlußLairf, etwa dem bet Ohm, ein gröberes Stauwerk zu errichten, ober ob c besser wäre, alle Wasserläuse eines begrenzten Be zirks zur Erzeugung von Elek.ritjität heranzuiehen. kann nur durch Berechnungen r.stgestellt werven. In Betracht kämen wohl Md'.xr, DislerSksch, Nidda, Ohm, auch auf der Jenseite deS Vogels berget» ein oder zwei Wasserläufe. Tas eigentluix Sammelbecken all dieser Wasser ist ixte PlateMi des Bigelsberges, vornehmlich dieMieS". Tast natürlich an eine Anzahl Stauwerke hin­sichtlich ber Nutzbarmachung ber genannten Wasser- tcäfte nickt gedacht werden tarnt, wird einleuchtend vielmehr dürfte die Nutzbarmachung durch geeignete Turbinenanlagen »u erwägen fern, die ihre Knast nach einer Zentrale leiten, von wo sie wieder ab gegeben mid>. Wahrscheinlich brauchen aus solche Weise keine groben Entschädiguicgen für Gelände und Betriebe aufgebracht zu tverden, da sich ge­eignete Bausbellen auf billigem Gemeinde-, Staats­

alle Dissertationen seit .st'ri.'gÄvogimt. Es mürbe für die Wissenschaft nur günstige folgen haben, wenn diese BemmTmtttgm auch weiter bestehen blieben unb selbst ber ardruck.e Aitezug bet den iger bebvutenhm Tot orbtf,ertötumen fortrick. Wte war erfahren sckuveben bei bet Landeb-

Perinife^te».

i Verschüttete Bergleute.

3 to i tf a u , 29. April. (WTB.) Auf dem Wilhelmsschacht 2 sind gestern nachmittag neun M a nn der B e legsch aft durch einen Flözbrand eingeschlossen worden. Man glaubt, daß sie erstickt sind. Die Rettungsarbeiten werden sottgesetzt. Die tau- send Mann starke Belegschaft ist vormittags nicht eingesahren.

Das heiraten ko stet Was eme be­scheidene Dtantausstatttmg an Wäsche heute kostet, darüber belehrt die lolgende Aufstellung in der BerlinerMorgenpost". Tiefe Aussteuer^ erhielt bie Tock'.er einer ziemlich wohlhabend n Familie, deren Deiratsgut sick in einer sünfsttlligen Zahl ausbrückt: 12 Tag Hemden 900 Mk., 12 Beinkleider 840 Mk., 12 Nacktthemden 1800 Mk., 6 Ttfck- gebede (6 Servietten» 2000 Mk., 3 Tischgedeckc (12 Servietten^ 1300 Mk., 3 große Tischgedcck«

(12 Sermettcn 2200 Mk . 2 dntfAfagTafrn mtt 2 Jtopffiffen 700 Mk., 12 Deckbeitbezüge mit 24 -ov'lmen .'»000 Mk., 12 Laken 1200 Mk . 24 Dairdtücket 900 Mk, tX) V ückeo - »fw Tücker 1500 Mk, Zusammen 18340 Mk. 7vür Damen, die die billige Ouelte zu nnlfen begehren: Die Preise stammen noch aus- ber voriger. Woche: sie werden seither auch in diesem Ck'icbäit erheblich gelttegen sein.- T^Betrag ist um die vatitc höher als ber, den bie Eltern im slavre 1912 iür die Wäsckeausstattung der älteren Tochter ausgegeben haben. Aber was hatte die iür das gleiche Meld alles bekommen! Man vergleiche die beiden Aus- sttllungen: 30 Taahemdcn ä 7.50 Mk, 24 Bein- Neider \ 8/X) Mk., 30 Nachtb.mden a 11 Mk., 6 Bettjacken ä 10 Mk., 12 Unter:acklen ä 6 Mk., 3 .^ombinationes ä 18 Mk., 24 lischgedccke 12 Seroietteni zwischen 60 bis 130 Mk., 24 Tisck- gebetfc (12 Servietten^ ä 25 Mk, 6 Einschlag» decken und 6 Nvpiktssen ä 50 Mk., 54 Deckbett- bezüge mit 54 stopiktssen ä 18 Mk., 54 Btttlaken ä 9 Mk., 120 Danbtücher das Dutzend 25 Mk., 288 Ikückentücher usw. das Dutzend 4.50 Mk., 4 Frottierlaken ä 6,50 Mk. Daber war die Qua­lität ungleich besser. Mit 9Zeib sieht die jüngere Schwester den gefüllten Wäscheschrank brr älteren und gehört mit ihrer Ausstatttmg doch noch zu den reicher bedachten Bräuttn von heute. Sie wird wenn sie überhaupt eine Wohnung bekommt, die sie einrichten kann, und wenn der Möbeljabrikant oder Imvnarchttekl sich überhaupt aut Verhandlungen cinlä&t an den Preisen für eine Wohnungs­einrichtung noch mehr erkennen, wie toftfpklig das Deiraten geworden ist. Nur der Standes­beamte hat noch die alten Preise Aber geheiratet wird doch. Die Brautleute lassen sich nickt ad- schrecken, obgleich die Ehe heute mehr als je ein Hasardspiel ist. Die sentimentale Geschickte von der Braut, bte ruhig wartet, bte ber Bräutigam Dauvtmann geworden ist, oder die Oberlehrer- stelle bekommt, Hal sich überlebt. Sie haben es gerade darum so eilig, werl sie fürchten, das; bie Zeiten unb die Preise nur immer schlimmer werden.

In dem Bericht über die Tagung des ober- hessischen Vereins für Innere Mission vom 26. 4. ist wie es bei kurzen Referaten leicht Vor­kommen kann meine Aeußerung etwas lücken­haft und dadurch mifeoerftäntHidt nriebergegeben. Ick habe folgendes gesagt: Um einer gemeinsamen Schuld der Kirche willen wurde vor 400 Jahren die Reformation nätig. Dadurch trat für den pro­testantisch geworfrmen Teil der Kirche eine V-r- arnrung des Kultus ein, die um des Gewissens willen ertragen werden mutzte, weil sie auch wieder neuen Reichtum in sich trug. Wiederum wurde um einer gemeinsamen Schuld der eoangelischrn Kirckre willen als berechtigte Roaftron gegen den überl-andnehmenden Sub ektioismus in bei Theo­logie bei uns die Geineinschastsbewegung leroor- gerufen. Ab. r unter fernen Umftänfrm darf c5 dahin kommen, datz die Gemcinschastskrei'e oon der Mird)e abgesprengt rntb m die No.lage gebracht werden, den Zusammenhang mit dem kirchlichen Amt zu zerreitz?n unb so um des Gewissens willen eine weitere Verarmung auf sich n hmen, um ihr inneres Leben zu bewähven. DeSlolb, weil hier eine Schuld und cire Notlage vorli gt, müssen beide Dibc Zugestärcknisse machen. Tie Karck-e mnh daran sefthalten, daß die Gemeinschaftskrei'e unbedingt zu ihr gehören. Sie kann ihnen bte Kirchengebänfr', das C{ xfi.-ngefäute und manches andere mehr o^s vielleicht bisler geschehen zur Verfügung stellen der Parochialrwang soll ia olmelsin gef?tft*rt werden während die Gemein­schaften mit den kirckilichen Organen, wo es mir immer möglich ist, in Berbrndimg bleiben unb bte d rrch die Evangelisation erweckten See'en später der PT g? des D rtenam esU üb en fo'fcn, wo immer es dessen theologische Richtung zuläßt.

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flrirgrrt)tnrmä(rr.

Es werden in den Dörfern Dessens hier und da sckiott Strie gerben fataler errichtet So lobenswert diese aus Dankbarkeit entspringende Ehrung unserer Gefallenen auch sein mag, jo ist doch die Frage biTcdrtigt, ob man sich rncht in dieser ickönen Ausgabe Zeit lassen sollte. Wir stehen doch noch mitten tn den Wirrnissen der fdnwren Zeit, und man sollte sich am wenigsten in fünft lerische.t Tinaen von der Hast leiten lassen. Wie ost bat man schon eine Uebereilung in der Löiung einer Tenkmalsaufflabe später bereut, als das Geschasfene einer gerlärteren Ausiassung nicht mehr standhielt. So sei man sich immer eingedenk, das', ein gutes, rein künstlerisches Denkmal b n Ge danken der (Ehrung am tiefsten und würdigsten zum Ausdruck bringt und nur ein solches aiidi späteren Generationen von der Größe der Delden taten zeugt Mittelmäßige Lösungen beachtet man nicht, und schlimm, wenn eS hielte:Ein großer Aufwand schmählich ist vertan!" Also warten, bis unsreTünfHcr wieder die Muse finden, unb sie werden kommen mit rastlos schönen Werken, aber

Daukiagnnp.

$>fir die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimaana unserer lieben tfntf tilafenen lagen mir allen, in»- besondere deini>errnl0arrerL0mmerlad iür seine trostreichen Worte am Grabe, dein Gesangverein Längerkranz für seinen erhebenden Grabgeiang, sowie tüv die vielen Kranzspenden unseren berälichsten Dank.

Im Namen

'er tranernben Hinterbliebenen: Ludwin Faber, Gastwirt.

Watzenborn, den 27. Avril 1920. 08010

enffyrteflt Re Envoettum, be» devffckten Ta*r- gelbes im Ausland D-ment'pveckend gibt es d-ve Mütel mit Abhilfe, erstens herbeitenmg unter« nnrrschaftluden Arbeit, zwntens leider zur Zeit eine Utopie internationaler Kampf §kgen ge ineingesährtiche Börsenspekulationen, drittens xteT' besserung ber Memung des Auslandes über bte Lefrmskraft deS beutschen Volkes. Zu birfem dritten Punkt können wir fesrstellen. batz sich nickt nur überall in Deutschland die mieberautnnbmt streck famer Arbeit in den früheren Bahnen zeigt, son­dern daß nack unseren drfabrungen be sonders auch der Erfindergeist in un geahnter Stärke beroortritt. Je mehr Deutschland in Bezug auf Rohstoffe beschränkt ist, um st) mehr muß eS suchen, aus einfachem Mate­rial hochstehende Formen technischer unb wascht netter, auch kunstgewerblicher An ui bilden. Der deutsche Erirndergeist ist am Werk, sich dieser Auf­gabe anzupafsen. Zur Lösung ist nötig, daß sich der neue Staat gründlich der Reform bev deutschen Erfindungswesens in der po n uns angestrebten Weise an nimmt. Ans dem Erfindergeift rntfpringni starke Ouellen der wrctschaftlich.'N Wicdcrbele^ma. Serm das Ausland Vertrauen -u diesen geistigen Kräften im derrffchen Volke faßt, wird dies tm Din 14ick auf den drillen oben genannten Punkt ein Grund sein, um unseren Shzbit zu heben und der Entwenung deS deutschen Geldes Einhalt zu tun

Der Vorsitzende der Gesellschaft: Geh. Rat Prof. Dr. Sommer

bleiben, ja es dürfte sich eine größere Ergiebig­keit für tie ergeben, eine gleichmäßigere Verteilung des Wassers. Tenn an sog. Sammelbecken txm Wasser der Ueberfdntforit wie sie z. B. im oberen Lauf der Nidda lttchl und ohne grafjr Kosten ha> zustellen mären, dürfte »u denken sein. Wenn also l.auvtsächlich die Cudlengebiete in Betracht zu ziehen sind, so ist nicht nur allein an Kvaftgo- nrinnung zu deckten, sondern vvUswirtschaftlich kön­nen diese noch weiterhin ausgenützt wncken, z. B. zur Fischzucht, Eisgewmnung. Wenn ioldn* mti> andere Naturschätze des Vogelsderg-.-s aufgefdüoffen werden sollen, bann ist eine Vvgelsbcrgdahn nicht zu umgelten, die ihre Kraft erWt aus einem Elektrizitätswerke, gespeist nut Vogelsberger

<ßerid?tsfaaL

Die Porftünge in der Staviverordnktensitzung am 15. September 1919.

In der Strafsache gegen Anna B u r k und tzstmossen wegen Gewalttätigkeit und sckwettn Hausfriedensbruch tvurdc beute von der Ltraf- stimmer das Urteil gefällt. Die Angeklagten Anna Burk, Albtet B i e r a u, Wilh. Stephan irnd Aug Lutze wurden zu je 6 Monaten Ge- l'ängni-s und in die Kosten des Verfahrens ver­urteilt. DaS Gericht erachtete es für nidtt bar­getan, daß die Angeklagten wutzten, datz der Antrag des Oberbürgermeisters auf Ankauf von Wasim lediglich auf Verfügung des Ministeriums gestellt worden mar: das Eindringen in den -Stadt- oerordneten-Sitzungssaal war widerrecht.ich, da es nickst zum Zwecke des Zudörens erfolgte, sondern nach den Borgänzen vor dem Stabt baute m der Absicht, Drohungen unb Gewalttätigkeiten gegen Beamte und Chorden zu verüben. Verschiedene als Milderungsmomente zu belrachteude Umltänbe haben die Strafkammer veranlaßt, bei Ausmessung der Strafe nickt über das in den §tf 114, llo unb 124 bed Strafgesetzbuches festgesetzte Mmdestmatz hiiuluszugechen.

eignete Baustellen auf billigem Gemeinde-, Staats- ober Privatland werden finden lassen. Sxmb in Dand mit der Zusammenrülirung der Wasser der einzelnen Bachgebiete würde eine Entwäffcrrmg und damit Nutzbarmachung jetzt wertlosen Ge läudes gehen. Ten jetzt bestehenden Mühlende trieben muß natürlich ihre Wasserkraft erhalten

der £:- ^bciudeLlls unb mcht fehlen.

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Poitmitalten w. ni früherer Auslam

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Heftchen werde.

*11 Sv vstgeduhren vom l.C Veilchen kommen zur , nach denen die c [t sind, weder aukr NaK dm bald -weder SiüiiMrfa brauckm, überbmux ) 5 teilbar ist, bei btt lkehähen kommt der 't- ES ist nicht anz dieser Beziehmg in i i wird.

verleilungsstelh!. r Verkehrsjwtil!, kiarmsladt, macht di>« enenBetriebSsls'^. eben wurde, txnai' - wiefeneBetcicbSswisss'^ n abzuruien ist, !i- icht aisbalb antero.t; stelle über bat iktnö« . Die allgemeine t Lerkehrsintmse mu i obere iurüdgtr.:: >" itzern, dab en LerD nd den £agrir;i.-n ? dem die W*® Gültigkeit befieen- M kann übet den wtn tveüeilmigsltelle nta - t Die HtmMttleilup geMNgm, alle de BelieietE WW DckaMwil nicht«

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Wetzlar

re. «Ür germei sterei Atzbach-Launs- back. 29 April. Den Lehvec Moy-Tottar, Mül­lers denlxiusen und Dauptlehrer Hoffmami'strof. darf wurde nachträglich oas Bc rdien stkreu z verliehen.

Deffkn Nassau.

mc. Frankfurt a M., 29. Avcil. Einem französ i f ch e n K u r i c r wurde am Hauptbahnhos ein Sack mit französischen Zei­tungen gestohlen.

--Frankfurt a. M., 29. April. Die Stadt «plant eine abermalige Erhöhung der Straßenbahnpreise von 40 Pf. aus «mindestens 60 Pf. für die kürzeste Fahr­strecke.

Christen!, f. fr Ncukvnfirm. a. d. Matchäusg<:m : Pfarrass. Dr Dingel. 9ya: Pfr. Becker. 11: Ätnfr'r» kirche f. b. Marftisgem.: Pfr. Becker. In der JohanneStirche. Barm. 8 Uhr, zugl. Christen­lehre f. d. NeuSonsinn. a. d Lukositem : Pfr. BechtolSheimer. 9»/»: zugl. Mililärgottekd. Pfr. Ausfeld. 11: ftiittterfirdK f. d. Jsharavsgem.: Pft. Aiisjeld. Wieseck. Sonntag, 2. Mai Bonn. 9: Beichte. 91/2: Gottesdienst m. Feier d. hl. Abendmahls. Sonntag, den 2. Mai, türm, 10: Kirchberg. Steil. dlb?ndmahl für L-vllar.

Katholische Gemeinde.

Samstag, 1. Mai, nachm. 5 u. abds. 8: Gelcgenh. z. hl. Beichte. ^omttog, 2. Mn. 4. Sonntag nach O ster n. B^nn. 61/2: Ge- legenh. z. hl. Bnchte. 7: Dl. Messe, ft'omnum d. Männer u. Jünglinge. 8: Austeilg. fr hl Kom­munion. 9: Dockamt m. Pr. 11: Dl Messe m Pr. Nachm. 2: Christenlehre: darauf Antackt. Freitag norm. 7 ilMn ist Segensmesse. Tirspora- Ofottcsdienst am 2. Mm. In Düngen 9V?, in Lich 9 V,. *

Israel. Religionsgemeinde. Gottes­dienst in ber St) lagogc (Süd-Anlage). Samstag, den 1. Mai 1920 Vorabd 7.30, nwrg. 8.30 Predigt. Abds 7.55 u. 8.35.

Israel Religions - Gefells cha ft. Sabbat feier den 1. Mar 1920. Freitag abb. 7.20. Samstag norm. 8.00, nachm 4.30. Sabbattru&grmg 8 35. WochengatteSdi-enft: morg. 6.30, jibbi. 8.35 W-

Büchertisch.

Gartenschönhei t". Unter oresem Namen ersckernt soeben in großem Format das erst.' Deft einerZeitschrift mit Bildern für Garten« und Blumenfreund, für Liebhaber unb Fachmann" (Verlag der Gartensckönhett G. m. b. D., Berlin- Westend). Die Monatsschrift, die sich in den Dienst des beute so wichtigen Garten« und Siedlungs- aedankens stellt, zeigt die (^artenschönheil als seelisches Erlebnis, sie schildert die Sckwnheit der Blumen, Sträucher und Bäume und will so einen Begriff von der Größe der Lebensw-wte erwecken, die in den Garten ft: uden ruhen. Es sind vor allem Bilder, 40 in Schwarzdruck, und als wertvollste

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Aus verklungenen Stunden Ein Skizzenbuch. Don Carl f&ifie. 400 ^iten. Prei-^ geheftet 5 Mk. Gebunden 7 Mk. Verlag von Quelle Mever in Leipzig 1920.