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Der forg,«'nen Hausfrau wird es oft schwer.in derheurigennabritosfarmcn.ZeltImmer gut sai i lenbe und natzrhaske Speisen nimutrnncn. Sie wird bauer nern vcmcbmeiL da:; Oetfcrd Vtiltz -Eiiveikpul» vcr. da» jetzi in allen Vcben'mi tclaeschäiten für 70 'Bfa pro Härt(6 m ah baden iit eine praktische und reinliche Zutttt .m nlltn Gerich en und zuM Backen barstellt. 100 fie sonst eicr vci wenden muhte. Dieses neue Oetker-Brav «rat ist eine wissenschaft­liche Errungenschaft von hoben« SVerte und nröitter tHeöeafiitig iür die Kückre. ES i't ein reines natur« liches Eiiveiu. und befiüt wirklichen 9?ähriuert und ist statt aus dem buerci aus der Milch gewonnen.

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ich Zuversicht ich g aub?, ccich rdnftxgr illcht ber- Jagen. 58K(f'icf)t i,'t Derr Prlle'for Oe mmm ut Der 2a ge, sich bestimmter darüber zu Ludern."

Ich baute Ihren. Tart i Sie nun mxh mit einem weiteren Anliegen Leinigen?"

2Jitte."

Meine Frau fühlt sich nicht Wahl. Sie leidet seit langem an gelegentlich nervösen Anfällen, die manchmal sehr beängstigmd auSieiien; ixe Auf- rcaungen des heutigen Abends bajai sie offenbar sehr mitgenommen. Möächen Sie nicht nach ihr sehen?"

Ich stehe zur Verfügung.^

Achim führte ihn in Signes Weihes Zimmer. Tenn trotz feiner dringenden Bitte, sich zu Belt zu, begeben, hatte sie eigensinnig daraus Leixntbcn, dort zu bleiten. In einem zartb.auen, fetteten Schlaf- rock lag si? auf dem Ruheb?tt. Ihre Füße waren in eine Pelzdecke gehüllt: über tfric Schaltern fbotz aufgelöst die schimmernde Fülle ihre- gotd^sten Daares.

Hast du den Seren Doktor doch bemüht, Achim?" sagte sie vorwuris'ooll.Trotz meines Verbotes? Sie haben so schwere Stunden hinter sich, daß cs unveranttvortllch ist, Si? nun auch n)ch mit nKiiem mrbedeutencen Unwohl ein aui* zuhalten."

Ruhig ließ sich Germering auf einem kleinm Sessel an ihrer Seite nteber

Mich beruflich in Anspruch zu nehmen, be­darf Betret Entschuldigung, Frau Falkner. Worüber haben Sie zu klagen?"

Wenn ich mich darüber offen aussprechen soll Achim! Ich Bann das nicht tn QkgciUDart eines Dritten."

(F.irtfetzuua

Donnerstag, 2". Oftobcr 1920

Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

vr. 254

mit dem Etat des

^Frilitkctn, Abii)

^PQrto erbgu

ninneni

Volk gut durch den Winter kommt. Weise Kreise bet deutschen Volkes hätten sich an der Sowjct-

telepjon Vl

Hittagstfl

!2achdruck verboten.)

Fortsetzung 21

VerlK

1920.

wie an Rieder-

l ttnb (t&f inhra||fd>aft und bittet sie, dafür zu sorgen, dafe unser tbiiiitrti eälr " 1 ' c r.

Gictzcncr Strafkammer.

Gießen, 26. Okt.

Anfang Juli 1919 befanden sich

sc. Climbach, 26. Okt. Die tzerbstauS- faa t ist ft weit becmLxt, di? Kurtoffelerntc ist als ziemlich gu e Mi.tclernte zu bez ichien. Atl^ mein nirb über srart'es Faulen der Kartoffeln gella-gt, das wohl in der etwas frühen Ernte seinen Grund hat.

einzelnen Ressorts dazu kommen. Sodann be­spricht der Redner don Etat im einzelnen und be)d)äf tiiil sich besonders

mit voller Absicht Etat getrennt sei, Tragwllt? erkenne.

30V» Mi üarben ein-

legen Barenthin gegenüber, da mich mein Genrisfen zwingt, iwch in di.-ser Rackst Mittel an; uwenden, die er auf Grund seiner Auffassung des Falles schwerlich billigen wird."

Achim zauderte unschlüssig:Lerr "Doktor, ge­statten Sie mir, mich zuvor mit Fräulein Neuhosf darüber zu bespreckxn? Sie pflegte meinen Vater seit dem Beginn ferner Erkrankung, und ich möchte nicht gerne, ohne sie gehört zu haben, etwas be­schließen."

Tas verstehe ich; ich werde warten."

Tie Vcspreämng war sehr kurz. Erika hatte ohne Besinnen auf das dringendste gebeten, dem Verfangen Germerings nack^ngeLen, und der pinge Arzt setzte auf Achims Bitte selbst das Telegramm an Professor Germann auf, das den berühmten Ge­lehrten nach Tiefenbrunn berief. Tann schickte er einen Boten in die Apotlfeke.

Klingeln Sie £>errn Brandt unbedenklich her­aus und sagen Sie ihm in meinem Namen, daß ixte b.iden Manila mente mit größter Beschleunigung hergestellt werden müßten."

Er begab sich wieder in das Krankenzimmer und verweilte Larin bis lange nach Mitternacht. Außer Erika, mit der er sich leise und angelegent­lich unter^eit, geftattete er nie nand Zutritt, und erst als Bernhard Falkner in tiefem, anscheinend ruhigem Schlaf lag, fdjidte er sich zum Aus­bruch an.

In der Lalle wurde er von Achim erwartet.

Können Sie mir rin Wort der Beruhigung zurücklassen, &etr Do lor?"

Ich hoffe, daß wir Ihren £xrrn Vater durch­bringen. Seine starke Natur muß freilich das meiste dazu tun. Aber wenn sie ausgehalten hat, was ihr bis heute zugemuter wurde, wird sie, wie

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die Kalkner auf Linüenhöhe

Roman von Reinhvld Ortmann.

anderen Orlen auch di? Eisenbahner von Wöllstadt im Streik. Auf dem Bahnhof Groß.

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die den Tod der behandelten Tiere Hervorrufen. Infolge triefet Nachteile ist man neuerdings dazu übergegangen, ebenso wie bi? PferdrrLude auch bie Schaf nube durch Bstanduulg der Schafe mit Skl'w f dioxyd zu bekämpfm. : ahT . ! retzschna , Pließtowitz i. Sa., hat ci? Ga-srei-aud.ung oor den b sheiig n üblichen Lekc.mpfung-,n.e.hobcn folgende Vorteile:

1. Tas Verfahren wirkt sicher. Eb n'o wie man Pferde nach der zweiten Begasung als gefwilt ent» la jen kann, ebenso iidx?r sind nach der i'.witen halb­stündigen Ufegaiung eines Schafes die Mi bei und Eier durch das Gas abg?:ö.et. Dte sichere Wirkung des überall, auch durch die dichteste Wolle hindurch rringeuden GaeZ ist es ja vor a lein, die die so g änzenden E-ftl e bei der Bel-andlung der Pferde­räude mit Gas erzielt hat.

2. Es wirkt ichnell, dmn das Juckgefühl ver­schwindet schon kurz nach der ersten Begasung, da die Müden und ihvc Brut durch das Gas abgetötet werden.

3. Es ist schnell du-chführbar, b?itn es können mich g-.-oße fiwrben in kürzester Zeit geheilt werden. Die Gefamlbehandlung eines Schafes dauert nur eine Stunde.

4. Es ist unschädlich: das Gas schädigt ttrtrr Tiere noch Wolle, auch hochtragrmde Tiere, selbst Lämmer von nur wenigen Tagen werden ohne Schaden b?gast.

5. Tas Verfahren ist einfach infofgebeffen ist nur weing Bcd-teuungspcrional erforderlich.

6. Es ist sauber: Sch.eoeir, Baden, Schnrieren erübrigt sich.

7. Es ist jederzeit anwendbar, auch im Winter.

8. Es ist billig, infolge Ersparnis an Wolle, Fleisch, Sclnnicrmitiel intö Arbeitskraft.

9. Es findet Lüoc Unterbrechung des Weide- gangeS statt.

Es dürfte alle Schafzüchter. itrsbesondere die, deren Schafe verräudet sind, intere,fieren, dast Derr Dr. Kretzschmar qt e;en:I ch dec Lxnrp Versammlung des Oberh. Schaszüch ervereins am S o n n t a g den 7. November, vormittags 10 Uhr, im G a f 6 Leib in © ic feen einen Vortrag über feine E fahrunsen mit der Bekämpfung der Sckaf- räitee halten wird. Der Be.-io'rre'staltec t t Bereit, die B.kämpftmg der Schafraude vermittels feiner 15ze ligm Wände.ichafbe^a ungsanstalt auch in Oberhessen durchz'iführen und wird Anmeldungen in der Versammlung entgegennehmen.

Ich äußerte gleich nach meiner Ankunft mei­nem Bater gegenüber die gleiche Ansicht, aber er wollte nichts davon hören, und ich fürchte, datz cs auch fetzt sehr fefroer lein wird, ferne Zustimmung zu erlangen. Er hat volles Vertrauen zu dem Sanitälsrat BarenLhin."

Es bars Ihnen jetzt nicht auf die Zusttrnmung des Ktanfen und auf fein gröberes oder geringev.s Vertrauen zu einem le.stimmten Arzte an ummen.

meiner Ueberzeugung steht fein leben a-at dem Spiel, und a les'.tgt davon ab, datz die Art seiner Krankchrit richtig erkannt und die Be­handlung danach eingerichtet wird."

Achim stutzte. Und als er sich über den Smn der Skufeerung im klaren glaubte, fragte er erregt: Sie halten es für möglich, datz memes Vaters Krankheit bisher nicht rich.tg erkannt und bchan« bdt mutie ?*

Ich mutz Ihnen die Antwort darauf schuldig bleiben und Bann nur ausdrück ich erklären, bc-B ich für eine Fortsetzung der bisherigen Bel:a.'te- lungsweite die Verantwortung nicht auf mta> nehme. Wenn Sie die Berulung der von nur dor- geschlagenen Audorität ab lehnen, mutz ich Lie bitten, sich von Herrn Ta?tor Barenthin einen anbenen Vertreter stellst zu lassen."

Das mich an gebt, bekenne ich mich phne wei­teres zu Ihrer Surbcnmg, aber Flau bei? Sie nicht, datz es meinen Bater in eine ihm schädliche Anl­egung versetzen könnte, wenn wir eire.i derar­tigen Schritt ohne feinen Willen tun?"

Diese Dufr?gung könnte, ihm jeden falls viel weniger schaden als ein verhäng ifsvoller Irrtum des bchandelnden Arztes. Ich müfete mir ran cme sofortige bestimmte Erklärung von Ihnen ervttten. Ich brauche fte zu meiner Rechtserngung dem sto^-

tiie schritt zur Tür, und er liefe fte gehen.

- Als sie hinaus war, prefete er wie ein Berzwe^ ^nder beide Fäuste gegen die Schläfen.

.Hänger als eine Stunde war Doktor Ger- ?ring bei dem Krönten geblieben. Nun tiefe ec n^ch Dütschke den jungen Herrn Falkner um eine ^rredung bitten. Ter Arzt kam seiner Frage zu- Tie auMnblickliche Gefahr iit bcseittgt, aber

Sufianb Jhles Herrn Bat»rs ist trotzdem sehr E? kann die w.ritere Vertretung des Kol- Barenthin nur unter einer Bedingung üler- ^hmeu."

..Unter welcher Bedingung, Herr Doktor?" müssen sofort noch einen andere.i Arzt r^ri hen, eine anerkannte wiffe.:- Wlufc Autorität. Btelleicht den Professor ©er» Würzburg.: gilt als der tüchtigste «iuilift für dtesen KianHeitssa^."

Nli|?

iftL flnneb. iM en mamtid 9-üiIIM den erteilt M u. 017M) an Ul

tarkn war von den Stteikenden em Waggon mit Waffen und Munition, der für die Reicl-swchr befiimmi war, anvfxi tcn word?n. Der SBabnarbeiter Kar! Friedrich B. und Sxtnrid) >Tarl W. von Ntederwöllstadt batten sich heute deshalb zu verantworten, w.ll sie in ihrem Besttze befind- liche Handgranaten und M.-G.-Munstion in der Ansicht, sie zu Gewmttätigkeiten zu g?brcmchen, nicht abgeliekrr hatten. Beide gaben an sich zu, mehrere Äistm mit Munition von dem Bahnhof Niedcrwöllstadt in eine Wirtschaft verbracht ;u haben, behaupteten aber, dies lediglich aus An­ordnung der Streikleitling um deswillen getan zu haben, um ein Unglück zu verhüten. Der als Zeuge vernommene Stoeiklciter gab zwar an, es hätten wohl mit Grofekarben Verhandlungen w?gen Lieferung von Muiution bestanden, er hätte ater den Auftrag erteilt, eine solch? Lieferung abzu^hneii. Demgeguiüber wu-de se g stest, datz der Angeklagte V. telephoiiisch in Gcoglacben an- gefragt hatte, ob sie von dort Munition b. tontrnnt könnten und aus die bejah.mde Antwort erklärt hatte, diese würde dann dort ab-: ebc.t n^cr?cn. Tatsächlich gingen bann auch in Niederwällstadt mehrere Stiften mit Munition ein. Die b-:ic<n An­geklagten verbrachten diese in eine Wirtschaft und erklärten dort, sie würden sie wieder lwlen, wenn sie sie nötig hätten. Aus Grund d's Ergebnisses der Beweisaufnahme hielt das Gericht beide An­geklagte für über führt und verurteilte sie ztz der Mindeststrafe von je 3 Monaten Gefängnis.

Mehrere O e l m ü l l e r von Gel.em hatten in den Wintermonaten 1918/19 Raps^und Buck>eckern in erheblichen Mengen ohne Schlag schein xum Schlagen angenommen und waren deshalb von dem Schofsengrricht Drtmberg mit je 150SRI bestraft worden. Auf die Berufung der Staats- miwalischaft lourden bi? Strafen mit Rücksicht auf die grosse Menge, um die es sich handelte, und den hohen uiuuläificn Verdienst der Ange klagten auf je 1003 M k. erhöht.

Der bei Gericht wohlb. kannte Sch'o sec Eduard Pf. von Ijicr wurde wegen eines Nücksall- diebstahls, pnter Einbe'st hung früherer Strafen, zu 3'/r Fahren Zuchllxms vcrurtnlt.

T« übrigen Sach?n waren ohne besonderes Interesse für bi? Allgemeinheit.

Erwähnt soll nur noch werden, dafe 12 falsche 20- und 50-Markfch.ine eingezogen wurden.

Landwirtschaft.

Neuzettlichc Vekämpfuitg der Schafräude.

Ter Landn-irtschaflskammer-Ausichufe für die Provinz Dbcrfecfcn schreibt:

Es ist a.lyemrin bekannt, daß die Schafrände in letzter Zeit tn verheermder Werfe um sich greift. Selbst in Herden, die der Obhut allbTwährter und anerkannt tüchtiger ©diafer an vertraut find, hat sich die unsere Schafbestände schoec schädigende Räudemilbc eingenistet. Es ist die höchste Zeit, dafe diesem Schmarotzer energisch zu Leibe gegangen wird, um zu verhüten, daz die Rand? noch weiter um sich greift, und dadurch dm Schafüesitzern und der Allgemeinheit hohe Werte an Flcich und Wolle verloren gehen. Tie bisher üblichen Behandlungs­methoden der Schafräude sind ja allgemcin bekannt, es ist auch brkannt, dafe die Schmier- wie auch die Badekur oft nicht dm gewünschten Erfolg hat. Beide Behandlungsmethoden sind zudem nicht ungefähr- lich, da des öfteren Bergiftungssälle durch die zur Anwendung kommcnde.i A.zneimittel Vorkommen,

bcrrlichkcit begeijtcrt, obwo-T deutsche Arbeiter- tertreter die Wahrheit in Rufeland erkannt [batten. Jedenfalls wäre es die Absicht der lcinmunistischen Partei, fick den bestehenden Ersetzlichen Schranken zu widersetzen. Die Üteaterung werde sich dem nri erfeton. Für wNische Agitatoren fei auf deutschem Boden kein !vlatz (Protestruf.' auf der ftnfcrfteit Linken.) Spar­samkeit und Arbeit, das sind die einzigen Bedin- jinntgcn, die eine pflich.bewufete Negierung heute j fxlieit kann. In Landnrirtschaft und in Industrie , nüssen alle Kräfte Migespannt, unser Verkehrswesen saniert und unfcrc Finanzen geordnet werden. In brr SozialifierungSfrage wird die Regierung die kraebuisse der Beratung im Reichswirtschastsrat Itnib im Reichs kohlen-at in der Weise »er treten, die Itit Inter essen Deutsch ands entspricht. Sodann ge* llmft der Reichskauz er der Abstimmung von Kärn- |lm, wo alle Stammc^b.'üder, die für Deutschland Hmm len, geticu des Tages harren, wo uns alle hebet das gemeinsame Band umschlingt. Auch im IIrrigen brauch? er vor Verlockungen ja nickt zu IHamen. Das Gemeingrfühl habe sich überall im deutschen Land stark befl'tigl. Wir bedürfen der i tuen und einsichtigen Mitarbeit aller Parteien. Stellen Sie daher alles zurück, was uns trennt, l'itn Wohle unseres Volkes. (Beifall.)

NkichSfinanzminister Dr. Wirch

wtanert, dafe unsere Lasten auS dem Kriege noch tum er nickst feststehen. Wir leben daher in völliger IWicherheit. Nicht nur unsere Finar-zlage, das

Mze Wel g?i riebe der Finanzwirts<l>ast mutz bar- «wer lrixn. Die Hoffnungen der g.rnzen Welt auf I Stöffel sind geschei ert. Al.er es ist doch wmigstens

knvas erfolgt und zwar die mtematixmafe Äus- I iytc6e. Ader Mittel zur Stebima des krauten | brutfchiands sind nicht gezeitigt wachen. Die guten I tnb treueften Gruick^ätzc, die dort aufgestellt wur- | len, sind alle nicht ge?tgnct, uns zu helftn. Leiser llü ber FriedenSver:r<y dort noch nicht besprochen I bwrben, dessen Aiipastung an Deu.schlands Lei- I lungSfähigkeit die Vorbedingung ter Weltgesun- r mg sei. Ter Redner bit.e: den tzausl ald.aus- llfufe, seine Arbei en für den Etat 1929 zu be- Mueunigen, damit der neue Etat aufoeiHtt werden l'ritnc. In dem Gesetze fehle auch noch die Besol- |hmg5t>orlage, die iwd> immer im Aus schüfe stecke |h bitte, aud) biefe Anyelegenheit zu beschleunigen.

ICi^die unS Schule

* Büdingen, 25. Okt. Tie Iji/igc KreiL- lehrerfckvi'lt 1-at die Pf ege unb F r^ecung d?r Lcimatkunde in ihr Arbeitspvia.nnun aup gcnummeii. Um Anregung und GrunL-la.'fe für den lteimateundlicheu Untenidyt und für die matfvrsckwng zu g ivrnnen, wurde:i auf Anregung von SckAck.at Maurer zwei geologische Ex- ku r f io n e n unternommen, die der zur Lieft in der Umgebung von Bad SalHlxrufcn bes-chäftigie lllandesgv löge Berg?at Dr.' ©ciott er (Ta.mjtent) führte. Die eine Wrnrderung ging zum Studmm d?s Bogrlsb:-rgs tu die Gege ö von Nilri a, c*? andeve mackste bei Büdrnge:i mit den Gckst.tcn dos Rot.'tegenderl, Zeck-'.elns mrd Buntsond eins be­kannt. An beüx? Führungen im Gelänge sckstosen sich zusammen fönende Verträge an, in tu en B.rg- rat Schottler auch eine aHgemctte Erklärung der ^jaroitiomm ter versche e e.i g »logischen Zeit­alter gab. Dem tüchtigen Fachmann, dessen ge* nunnverständlickies BuchTer Bge s.erg, fett Untergrund und Ober.'an" als ockstes ober!,efsiich s ^Ximatbud) gewitz bald den Weg t.i jeteJ Schul- haus finden wird, wurde durch Sckrulmt Maurer der Tank bet Lttnsl -hre scka.'t aus e pwchm.

K Lich, 24. Oki. Unfete etangelifcke Ge­meinde hatte 'beute einen giofecn Tag. Nach lan­ger Zeit wurde durch Kmsiftorialrat D. Petersr wieder eine Zdi rchen v i s l ta 11>on abgehalten. Im BorrnittagSgottes)ienft pre tgte Stijibeiant lckenz, auch der L-uperrnte.tdent hteic cme Ansprache. Im An Mutz <rn den Gottesdienst fand die (Sl/ri re:* lehre für die schulentlassene Jugend statt. Mit dem Nachmittagsgottesdimst, in dem Sttsts- pfeirrcT ocfpcieniet amtierte, war ein Iugeiid- g-ottcsdienst verbi enden. Eine Prüfung der fünf obersten Äferfiei ter St-ck sckm e wurde torgewm» men. Anschltefeend tanan hatten Kicchreivoritand und Stirdxr.:gemrinte. c. t. etu;: g crne Sitzung.

r। Pohl-Göns, 21. Okt. Auf Veranlas­sung dc?s Or sgeistlicke.i rmitic eine Da siamm- lung zur R davatnr ter Ovack ve.anstcckiet. Sie ergab den Betrag von 5500 Mk. und soll alsbald Die Attest zur Ausführung vergeben ne ben.

fc. Climbach, 24. Oft. Für die 1917 ab- geliefctte Glocke rourbc wieder eine neue ange-

Friedensvertrages, der von dem eigen tiicb?n

damit das Volk feine

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Auch über die Frage, welche Mistel dte Reichs- rdgienmg für Lebensmittel bcreit^ufedlen habe, lasse sich noch nich s fogen. Die EnckafttniH u-rfever Finanzen von bk fern Posten.se für das kommende Jahr bi? L>anvtsorge des Reichstages (ein. Der Redner appelliert sodann an bic $)?= amtenfckcttt, ten Bogen der heutigen Fvrdirungen nicht zu überftxuinen. Unsere Ausgabe »st cs, nicht nur für das täglich? Brot »u sorgen, nein, auch für Kunst und Wi fen'chaft sowest Mittel zu beschaffen, dafe sie ihren P.atz in der Welt be­hängten können. In triefem Sinne wird dieRcichs- regir'.-ung zusammen mit dm Landesregierungen für Schulen, Akademien und Dochichul-m die er forderlichtti Mittel gewährleisten. Die zu ver- zinfenden Reichslasten belaufen sich auf 362,94 Milliarden Mark, wozu noch 25 Milliarden ber Eisenbahnschuld hinzukommen. Es dürsten aber noch 30 Mllliardeu aus Fehlbcträgm bei den

schafft und am vreigen Sonntag unter Mittvirkung dos Gesang'.-e.en s und Sckm.c-E..o S b-irJ; Ptt- Jäger eincnveiht. Wir haben nun wieder ein ftun* neungSvvllcs Geläu.e.

Q A u s dem 2 ch l i d e r l a n d , 24. Okt. Zu den crjien Lehrern in £>cficn, bic durch Ver­fügung des La.ix-Samtes für ba Blldnngswesen jum V.'r.itz itc.i des Schul, o , a .be5 e. a nt iror* dm sind, zählt Leh rer Reicher in I e lcrsi-au.en. Mehrere Gemeime : des SchLitzer'andcS Vaden sich bereit- wieder Ersatz gefefniicn für ib c im Stn<gr ocjpicrten Glocken, so neuer. ig> auch Uellecs- Ixiuicn. Tic neue Bv.mze nockc. Die nun sck.vn ge- ivritzt ist, würbe in Sinn g 'g?offen. Tie Glocke ist 130 Kilogramm schwer, auf beit Toat es ge­stimmt und trägt bis? Insch.i t: In schierer Peit d?m Qkjb&yniy u.lerer Geal ciun gnveiht. Für die abxlie.ecte G.'>..e umrbr n nickst ganz 8i)0 Mk. vergütet, bie neue Glo le kostet nt ö 9900 Mk. In Pfordt ist im bl. Lebens ahre Jolxrra.es Sckaub II. gcflDtben, der Xfe er<ri de.- Fckdzügc 186ti und 1870/71 war. Am vergau^mei'.

tag und H ute wurde in be t meisten Gttitentden des Schützer.'«lies schon f<ts E r n teda ti kf e|t gefeiert, '.'in ma.ickien Orte > ve unfea t teil habet bic Schulkinder (Sntebmiffefeü'te e Die Geist- (idyen inutzten znm T.i rc'ht si-o. e Worte gegen den imfer Bstl verseuche cken Wuck/:r- tr b Mam- monsg^ist zu finden. Wenn die <5d)IiV£r;änier Xrttucm im allMM.rinen noch ni.ht zu de.en g.» höwn, bie ifn e.t Nächsten üben, o.t ilen. sv gibt eS aber in di.-sern abge^cgnien Bezirk doch auch schon Leute, die wieder ct.unal an bis Bibel­wort criimert werden dürfen: Der di.ser Welt Güten hat und sieht f.i e t Bru.ee httle:i mtd sckrifefet fein £tet3 vor ihm zu, wie b.etdet die Liebe Gottes in ihm ?

Deutscher Reichstag.

B e r l i n, 27. Oki. 1920.

Am Minister isch: ReichsÄnz-!ec Fehrenbach, Stznons, Güsbevts, Gefeiec, Wirth, B.auns.

Die Besprechung der Interpellchion betreffend Bit Entwaffnung ber Bevöllerung sowie bte ^ntcr» tcllo.tim bet reff enb die Vernichtung ter Diescl- rioloren wird mit der Etatberatung verbunden.

Bei ber

Etatberatung

ttirft Reichskanzler F ehrenbach einen Rückblick mi die Tage wn Spaa und sag: Wir sind mili- irisch ohmnäch ig und wirtschaftlich am Ende un> '<r?r Kraft. Berstötzc gegen Vertreter fremder Radien sind leider nicht ausfleblieben. Wir miiffat 1z schwer büsfen. Im rusiisch-polnisckten Kriege iib mir neutral geblieben, trotz mannigsack-er Be i-ühungen, uns Hinei'tzuziehen. D?r g.de Geist rifereö Volkes wird sich auch stenck genug crroct'en, iit Lockungen von niffiWxr Sei e zu widersehen. 8as trie Forderung anbelang , g.-g-m die polnischen Gewalttaten mit Gewalt vorNtgelrint, fv liegen wir cji einer Kette. Lockdrn wir sie im Osten, so wirb im Wes en umso ftärfer brücken. So schwer unS oiich das Pv blSM der Abrüstung brüift, w r werben ti tragen mir, fen. Jedenfalls soll Deutscksicmb-S Ab- rifiuug nach dem 7;-ricd?nsvcr rag nur bic Ein- Ittntng zur al gomeinen Abrüstung biiten. 3er Rciü>skanzler kommt dann aus unsere toirt» jlallliche X!aav zu sprechen und beklagt unseren 1 -chlenmanget, wählend Frankreich im Utberftufe sckvclge Er schildert die schweren Lasten der Okku- lation, benen Kosten so hock feien, dafe bic ganz« sttparation Frankv?ikys damit in Fraae gesteltt

Auch über die Frage unterer Leistungen ffeint e ne De einbarung b?vorzfuseh?n, bi» umso ! »ouvendiger ist, als unsere Landesaren,zen noch iiidit einmal seststehen In Oberschlesien sind hätte am Werke, die Abmachungen des Friedens- v?rttages zu unterminieren. Unsere Landsleute |brt werden fest fein in der Treue yu ünS. Wir kerben den besonderen Verhältnissen Rechnung trogen und dem Reichstag eine Vorlage zuzehen ilcffen, die Oberfchlesien die bundesstaatliche Selb- ßdidigkeit gewährleistet. Sodann erwähnt ber Reichskanzler bte Ernährungsft-ise und stellt fest, 1 bifc das gcgcntDärtige Kabinett daran feine Schull) liege Die Zwangswirtschaft fei an ihrer eigenen !llnerträglichk?it zusammengebrochen. Tie Rc^ie- ning habe nicht die Macht, chr wieder auszu- telfen. Der Redner app?ttiert an die Landwirt-

ferner 19 Milliarden zu zahlen. Für Provisionen, Ernährungszwecke usw. seien Zweidrittel ber ge­samten Forderungen des ganzen Etats einzusetzen. Er scheue keine Kontrolle und bitte jeb's Mitglied des 5>auseS, in alle Ecken des Etats scharf hinein- zuleuchten. Auch dir Mifeerstaatlichen Ausgaben stehen noch ganz im Zeich?n des Krieges, hoffen wir, dafe sie im nächst u Eat in Forlfa l fommai. Die Einnahmen des o'.dcntlichen Elats stellen sich auf 39,9 Milliarden Mark und crmögsickoen auf dem Papier eine Bi Mizierung.'lich ist das nur durch erhöhte Sieuereiirnahmen getvordm. Der E at des Friedens Vertrages wird uns noch viele Jahre beschäftigen. Er le äuft sich auf 41 Milliarden. Alle Steuern im Reiche, den Ländern und Gemeinden reichen nicht aus, diese Bedürfnisse zu befriedigen. Willkürliche Anforderungen werden ausgeschaltet. Mit cinfcrigen ScAagivrrten g-gen den Staa_s- betricb ist nichts getan. Di? Stniergesetzgebung tarnt auch hen e noch nicht als abgeschlossen glltm. Ein Mehrde^a s von 45 Mi liap en über len ordentlichen E atdeS nächsten Jahres ist schon fr.ule zu übersetzen. Tic TurckMihrung b.T S euern mtt allen Mi Idn und eine bis an di? Grenze des Mög­lichen ge riebene Sparsamleit ist unumgänglich. DaS ReichSno.vpfer ab-ufchasfen, wird ke.ner wie auch immer gear e en R gicrung möglich fein. Ter Kapitalismus feiert nie gröfy.TC Triumphe, als wenn irie S.aa soutr ntäl geschwächt wirt». Mit dem Durck>ei?urnt>erregieren auf den verschtedenen Gebiete-i must <in Ende gemacht werden. Besonders eine einheitliche Leitung des Grenzschutzes ist nöllg. Bei der Durck>führun>g der S eusrgrsetze miülfe en alle mi.helfen. Bon ber fltv eitpre.se be.chttsen Sie dein Volke aud dem Ausland« teut Brot. Tas Reich wird nicht marschieren können, >venn nickte die Lünder und Gfanctitbet mttma -fdrieren. Tunh eine Novelle »um Reicktsnod p « setz soll versucht roerben, die ausseroibeitlich Ipixnt Ge­winne, die tn den letzten Monaten auf einigen Ge­bieten des Ermerbsiebens zutage getreten sind, dienstbar zu machen, um so eine schnelle Flülsig- machung vm Beträgen zur Tilgung imfarer Schul­den zu er mitten. Uebrigens mutz dec Frv.dens- Dertnag durch Waren und Arbeü abgearbe tet wer­den. Ein Pr>gvamm h.erfür wtick Fbnen der Reickswittsckaftsmtnister e..twickeln. Die Frage der Arbeitsdtemsipllickte sieht für a le Bot ec Europas vor der Tür. Berziveillung darf nicht tn unsere Gemüter «inziehet, lieber Gräber vorwärts, dem Licht und ber Ireiheit entgegen!

Nächste Sitzung Tormerstag 1 Uhr.

Schtuh nach 4 Uhr.

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eru eefudji. llarl, Ulatht>H Süglerintwll tnen noch SinüeJI i ander dem II lchwili Schneite! Wlsttitt.st.Ul

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Der Steuerer trag sei mit _________

geschätzt. Weitere 9 Milliarden würden den Län- itent zurückerstattet. Zu Lasten des Krieges s.rien

Achim mochte eine heftige Erwiderung auf den ckvden haben; aber er zwang sie niexr:Es ist ^schameno für dich, daß du solche Reden führen fernst, ivährenb da drüben ein Mensch, der mir iter alles teuer ist, vielleicht mit dem Trite rtngt. deute wenigstens solltest du mich mit derartigen Vfenbannigen deiner wahren Gesinnung vec- sM:Signe fixmo auf. Eisiger Sodxntut trat tn ihre in'r,,V P. .r-L - -2ck verhehlte dir gegenüber nie memr » Mre Gesinnung. Wenn sie dtc nicht vornehm ?ng erscheint, hättest du mich nicht betraten