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öehördlichr Anzeige».
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Oberförsterei Schiffenberg: Trautwein.
Berlin, 28. Sept. Nach dem „Berl. Tagebl." verhängte das Dortmunder Vuchergericht eine ganz empfindliche Strafe wegen verbotenen Großhandels und wegen Steuerhinterziehung aus. Der Staatsanwalt beantragte gegen ein Ehepaar je 10000 Mk. Geldstrafe und drei D^onate Ge-
Fifchverfteigerung.
Donnerstag, 30. I. SOL, nachmittag 1% Uhr ®«rben aus dem in nächster Nähe der Haltestelle -ch-lfenberg gelegenen Schafweiher Karpfen, Forelle« vid Schleie in Kleineren Posten gegen Barzahlung c*rfteigtrt.
Diehen, den 27. September 1920.
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Kartoffelliefernng.
Die Lieferung des Winterbedarfs für die unter- Snchneten Kliniken mit zirka 1200 Zentner guten faltbaren ausgelesenen Speisellertoffeln ist zu vergeben Angebote mit Muster und Preis an die Wöoltunq bis zum 2. Oktober vormittaq» 11 Uhr rbeten. "Dte Lieferung kann auch geteilt vergeben ^rden Iuschlagsfrist 2 Tage. 10315c
khtrurgifchc- u. Lchren Kliniken Gießen.
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Millchv u ^lzen dunqsarb^ MdAMk inj ^'Dredmj J fflntmj un5 d
Bekanntmachung.
Mil Genehmigung des Aufsichtsrates wird mit «rrkung vom 1. Januar 1921 der Zinsfuh für Spareinlagen auf 3'/, «/„ festgesetzt.
Biehen,
SrtübSg, b,n ”■ S«**”6" 192°- 10312D
Der Vorstand der Der Vorstand der «^irkrsparkasse Biehen Dezirkssparkas^e Grünberg
e stltetj».. t von heute ab lun!u(u5-Inl 1 bei [einerlei! J ist. Dieser M le, die msch^zq spielt auch bidä nternationrl Hi ist für Soros Es bmdelt fi$ t ste Sräftejinbi-il ntldtt im Ami: n den 1. fßttii Ri verstorbenen & raten hat.
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, liniere ^eldb ! KriegZbeM mes hrem Ende augtgrl tb di? Zuteilung s statt. Ns Er?ckr -denheit nur bei ri ihrendbeidenMbl en. Immerhin ifi-.l Zuteilung der Sd Tagen erfolgen -1 mhigt wirb.
16.
pt. Eine As. । wvMiig« 8»| tbe h. F. ©um [halten an feine' utter gemacht. £%uf Streite", zenschaflen von irt Astern abend ir urschenscha'' i ieberjkitelr.nl-- Ter Saal mt .fienben Berbinbi i allen Sen,enJtf Harten WM nffurt und derj stad, emgefuiM/
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Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abt. A wurde eingetta» jtn am 17. September 1920:
i) die Firma Oberhessisches Korbwarenhaus Heinrich Heh, Giehen. Inhaber ist: Kaufmann Heinrich Heh von Giehen Der Heinrich Heh Ehefrau, Elisabeth geb. Derressem in Giehen ist Prokura erteilt;
3) die Firma Ernst Rau, Giehen. Inhaber ist: Ernst Rau, Patentmalratzenfabrikant in Giehen. angegebener Geschäftszweig: Patentmatratzenfabrik u. Mödelschreinerll,
cm 21 September 1920:
ch die Firma Vulkanisieranstalt Giehen, Paul Schilling, Giehen Inhaber ist: Paul Schilling, Kaufmann, Giehen. Angegebener Geschäftszweig: Vertrieb und Revaratur von Auto-, Motorrad und Fahrradbe- Ttifung mit Zubehör;
em 23. September 1920:
d) bezüglich der Firma Fritz Egly in Giehen: Die Prokura der Fritz Egly Ehefrau ist erloschen. Dem Kaufmann Wilhelm Egly zu Giehen ist Prokura erteilt
Ferner wurde in das Handelsregister Abt B ^getragen am 22. September 1920:
0 bezüglich der Firma Deutsche Patent-Leder-Werke, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Giehen: Der Sitz ist von Giehen nach Laasphe verlegt
Giehen, den 24. September 1920. 10288B
£)t- s s iscvcs ?lmt3gerid>L
äufrtft zahlreicher ^drtrtqung statt Es aalt übet tät Mas?tahmen bei Aufhebung bet Fl«sch''ewirt- fcfetfamg tu bersten. Dab« routix mitget-aU. dast taj qairtt bwkbr Reich m neun Flrischwirt- fdafie^eb e:t emgdeilt ilt btt sich selbst txtityrgtn Wien ixifen Iribd ntü Liessen-Nassau imb dem gmierfarte ein strlckes Winschafisgebttt. Die Be- ytWIeiid- dien sollen w Behörven ausgebaut werden Am mehreren Mctzgermriitern nnirbc and) auf Vie (ss fairen für b.id Gewerbe hinanviesen, bie mn Aushebung der Zwangswirtsdran entstehen, rontn bte Preise mffi nach fern Geschmack des Publckmns ausfallen. Die Metzger rourten im übrigen aufgeKorden, sick auch an der Verteilung ausländischen f rierfl ftck-es lebhaft zu beläigen Obermeiser Krieche Kai sei erstattete den Bericht über die Dandelsak.ieng-^-llichafr der F e scher, die sog. „Daslag". Diese vandclsgescllschast übernimmt die wm Reich in Reserve zu hallenden 30 000 Tonnen ausländ.sck^n Fleisches, in ihren Besitz aehni auch 10000 in Frankfurt a M ein gelagerte Rinderviertel über Was die Aussidrten >ft Fleischver orgung ang-h, so wurde sestrrestellt, Haft mit einer e gentlichen Notlage wohl kaum zu rechnen ist, abgesehen ivn der Berorgung mit
weinefleisch, die noch lange rmtzuvrichend bleiben Verde.
<Rerid>f»f<tal.
Der Weitzenseer Kommuniftrnprore^.
Berlin, 27. Seht. (WTB.) Im Kvmmu- nistenprvzcst 1cm eS h?ute erneut zu einem heftigen Angriff deS Berte digerS Lamp gepen t-en Vorsitzenden, weil trief— angeblich sein Versprechen, den Austzua, den b.i SaatSanwall au- ben Akten gemacht hatte, nicht zu benutzen, gebrochen hatte Zugleich erklärte der Verteidiger, baß er den Vorsitzenden wegen begründeter Besorgnis der Brt'angenheit ablehnen müsse. Der Lortitzende ernriberte, das; der gegen Hn erhobene fiotmurf durcl-auS unbegründet sei Er habe den Seit I, bet die Aufzeichnungen des Staatsanwalts eml>alte, lediglich zu Nvtrzen benutzt, von dem sachlichen Inhalt aber in keiner Weise Gebrauch gemacht Tas Gericht lehnte den Ablehnungs^ antrag des Berteidigers als nach bet Straspwvb° Cttnung unzulüs i« ab. hierauf wurde die Beweisaufnahme geschloffen. Der Staatsanwalt beantragte gegen 11 Angeklagte Strafen von sechs Monaten Gefängnis bis zu zwei Jahren Zuchthaus. Bei 13 Angeklagten beantragte er Frei- s-rechung.
Sin VaternwrPproreb.
rm. Darmstadt, 28. Sept. In der j:ute nacht um 1 Uhr zu Ende geführten Lchwurgerichtsverhandlung gegen bte beiden bed Vatermordes angeklagten Brüder Gram»- lich wurden beide von der Anklage deS Mordes freigesprochen und nur wegen Mord- versurliS verurteilt, und zwar Leonhard Grämlich zu der Qdchststrafe von 15 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust, Jo- aann Grämlich zu 7 Jahren Gefängnis. Beide nahmen die Strafe an.
nun
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denn die in der Erde enthaltenen
Die Leitens.
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Wurms für bte Vernichtung und Erhaltung der Bodensruäitbarkeit besitzt. Aber seine zahlenmäßig belegten Angaben, die er in einer 1881 erschienenen Abhandimtg machte, wurden vielsacit angezwcifrlt und nichl genügend gewürdigt. Erst in neuester Zed haben Untersuchungeit, über die im Ptometh-us berichtet wird, die Anncht des gro[;ot Naturforschers bestätigt und gezeigt, daß die Rolle des Regenwurms für die Pcodultwnskrasl der
dorren zu vermetben. _
Nun noch einiges zur Sortenwahl. Je nach Jhima, Lage und Bodengütt ioitne nach der Absatzmögltchkeit ober den bäuslidxit Verwermngs- -wecktn in die Art der anziroslanzenden Ldstarren und ötncrbelb dieser Arten diejenige der einzelnen Sorten zu treffen. Im allgemeinen sollte man sich an die von dcn Landwirtichaftskammern cmpfoblc* ben Anbausortimente Ixrften. Diese ixwnigrrt schon in sich eine Auswahl von säst überall an bau- würdigen Obitb-hnn n besonders unter Berückfich- tigung des Erwerb obstl»Mtts und des günstigen Obstabsatzos. 3*n »wciseldaften Fällen hole man vor Anpflanzung grätzercr Anlagen den Rat erfahrener Fachleute ein. .
r- Ter düngende Regenwurm. Dar- - bat bereits auf die groste Bedeuttmg hin- 'icbcn, die die Tätigkeit des verochielen Reg:n-
Reüe organischer Bestandteile hüben einen Teil seiner Nahrung, und ferne Ansüheidungen gewähren toteber einen an Pflau zermöhrstvf ien reichen Dünger, der der FruchV»arkeit des von ihnen bewohnten Bodens zugutt kommt. Die Dicnge dieses von den Regenwürmern erzeugten Düngers ist nun bebcuteno grdycr, als man auf den ersten Blick amrehmen mächt'. Nach Darwm werden in manchen Gegenden Englands auf jedem öettar 2500 kg Erde jährlich von Reaenwürmern gefressen und wieder ausgeschieden. Neuere Untersuchungen des fruchtbaren Ackerlandes im Tale des Weiizen Nile ballen aber ergeben, dast die an der Oberfläche des Bodens feststellbaren Entleerungen der Regenwürmer pro Jahr und Sxftar allein ein Gewichi von 5500 kg besitzen, wenn, wie es auf beut untersuchten Boden der Fall war, auf ein Quadratmeter Boden fläche mehr als 100 Regenwürmer kommen Die Zahl 100 für 1 qm ist aber durchaus nicht sehr Hom, wie sich jeder überzeugen kann, der im Garten bei nicht zu troefenem Setter den Boden nur 25 cm tief umgräbt und zerkleinert. Die Zahl der Regenwürmer, die er bann findet, wird ihn in Erstaunen setzen. Legen die Regen- Würmer nun bereits an der Oberfläche jährlich 5500 kg Dünger auf 1 ha ab, so muß die im Innern des Bodens abgelegte Menge, bte sich bei Beobachtung entzieht, natürlich noch viel größer sein. Man bars daher annehmen, daß in einem an Würmern reichet Boden nur wenige Jahre not wendig sind, damit das ganze, für bas Pflanzen Wachstum in Betracht kommende Erdreich durch ben Berdauungskanal der Würmer durchpassiert. Die Regenwürmer fördern zudem durch ihre bat Boden durchziehenden, rohrenförmisten Gänge bte äußerst wichtige Lüftung des Erdretchs, und daher kommt der Schaden, den sie durch Änfvessen ber Keimpslanzcn gelegentlich anridjten, dem durch sie bmrorgerufenen Nutzen gegenüber gar nicht in Bettacht. Ter Regenwurm ist desl-alb infolge seiner düngenden Tätigkeit ein äußerst segensreicher Bewohner des Ackerbodens.
Drabtanstbeitt: Leri.__________
Ul* hl » Mt? gevUawütee
IrUtiMbBöfl Ä” In liutttni cWrrt! a. p-el*
SsysmHtteiü-Lltsgtwttbtserm
Vortrag
am30.September,8Nhr,in der neuen Aula
Dos alte WWW
(mit Lichtbildern)
von Herrn vr. W. W a l d s ch m i d t, Wiesbadni.
Nichlmitglieder 2 M. Schüler 1 M.
tüchtw angießt und bk Baumscheibe mit Torfmull ober Dünger feucht hält.
Sind bte Stämme nach dem Vflanzen starken aus trocknen den 'Stuben ausgesetzt, ^jo ist ein Ihn» wickeln mit feuckttm MooS ober <sttvd oder Be-
fängnis. Das Wuchergericht ging darüber hinaus und erkannte auf j e 6 0 0 0 0 M a r k Geldstrafe und drei Monate Gefängnis.
^ocbfebnlnacbriditen.
Berlin, 27. Sept. (Wolfs. Der Minister für Wissenschaft, Ultnit und ®oltebübung berief an die staatliche Lochschule für Musik folgende Herren: Die Professoren E. R. V Rez- winek, Otto Taubmann für Komposition, Professor Albert Fisch:r für Oki an g. P rose so r Waldemar Lätscha für Klavier, Professor Karl Flesch übernimmt an der Lwchchule einen Sonderkursus für Violine, der im Frühjahr nächsten Jahres beginnt.
Kunft und w ^cnschaft.
Frankfurter Theater.
Fran kfurt a. M., 28 Sept. »trinöberaS Komödie „5ka me ra den", die das Neue Theater in fein abgetcnter Erswusführung unter der Regie van Arnold Neutvei er l.erausbruchte, geirrt zu ben schwäckicren Werben des sch»st>isä)en 2ra- mati!lT4. Wieder wird — rote so oft — ba5 Ehapvoblem aufgevollt und die Frau als der Dämon und die Anstifterin zum Unglück im gemein- samcn Schicksal zweier Menfclxn gegmübec dem wTrtvolleren Manne gezeick,nct Ta* sich diesmal im Rahmen eines C^ese-Ischa ts^tückes ab, das einen geistvollen Dialog und überraftbenbe Wendungen des dramatischen ft\iotrnd auswnst. Dem Publikum sagte auch oiefer „Ieid4(Tt"€tnno- berg zu, wie der, zumal ben Lxnlptdarsteller.i SBaltr Fried und Leontine Sagen yltenbe, Beifall zngte. — Die „Antigone" des Sophokles gab man im Schauspi lhaus unter Berzicku aut dekorative Ausschmückung. Die freifdxtnerüe Sptcl- leitung des £>erm Weichert stellte das gesprochene Wort in den Dienst einer kulthasten pnester- mästigen Theaterkunst, indem sie es durch bte Darsteller mit antikem Pathos erfüllen und im Zeitmast dehnen liest. Der Berfuch ist int Ganzen gut gelungen, zumal die — meisterhaft auf den stilt- fierten llnisoneklang geschu ten — Chöre wirkten gewaltig und erhebend. Bet ben Einzelleistuitgen ragte Gerda Müllers Antigone hervor. Die lieber* ftjung von Sttn! Bollmöller, bte zum ersten Male zu Grunde gelegt war, ist im spvachkichen Ausdruck stellenweise recht nüchtern.
Ein« antarktische Expedition.
London, 28. Sept. (WTB.) Havas Am Montag hat eine antarktische Expedit ton London verlassen. Sie besteht aus fünf Mitgliedern und wird von Tope geführt, der bereits an der Expedition Shackletons teil genommen hatte. Die Tauer der Expedition soll fitbat 3abte betragen. Es soll als Endziel versucht werden, den Südpol auf.dem Luftwege zu erreichen.
•
X Danau, 17. Sept. Unter der nm-n Leitung des Direktor- Jvihwmes Poetsch hat das Danauer Stadttheater gestern abow bet völlig ausverbruftem Dause die Dinttrspttl-eit eröffnet. Gegeben wurde Grillparzers Trauerspiel „Me bea". Opernsänger Robert vom Schridt vom Frankfurter Opern Hause bot den Prolog aus „ö> fazzo" neit gvostem Erfolg.
Landwirtschaft.
Einige Winke über den Obstbau.
Ter Obstbau ist einer der hohen Gewinn bringenden Zweicx der Landwirtschaft und des Gartenbaues. ©eine Wichtigkeit für die oeimische Volks- ernährung wurde besonders während des Krieges
anerkannt und führte zu meßen NeuanrLlanzungrn von Ob schäumen Sirre lleberprodnck.ion ist jedoch in absehbarer Zeit nicht tu erwarten, da in allen Ländern eine sehr starke Nachfrage nach Obst vorhanden ist. Es kann daher allen hier in /Frage kommenden Stellen nur dringend angeraten werden, auch weiterhin Obftbäumc zu pflanzen, um sich hierdurch eine neue und gute Gnnabmeguelle zu verschaffen.
Tie Güte deS P fl a n »en m a t er i a l s spielt hierbei die gröhte Rolle. Man lasse sich nicht verleiten, einen Baum zu pflanzen, weil er mel- leicht etwas billiOer ist rote ein anderer, sondern man wähle zur Pflanzung nur junge, kräftige und regelrecht ge^ogeir Stämme. Seine Bäume beziehe man nur von anerkannt guten Baumschulen, tne kräftige und gesunde Baume heranztehen — der Dcranzucht die notige Sorgfalt widmen und gerade Stämme mit guten Krönen liefern.
TiebestePflanzzeitiftder Derbst ;doch erzielt man auch in unserer Ge>ttnd mit Fr ühiahrs- pslanzung gute Resultate; allein bei Pfirsichen ist bte Frühjahrh-zeit vorzuziehen
Je nach Art des Obstes ist die Ent- fermDig, in welcher bte Stamme gesetzt iverden sollen, verschieden. Im allgemettten können Kern- obsthochstämme auf 9—12 Meter Entfernung ge- wlanzt werden. Bei Steinobst genügen 6—8 Dieter. Für Buschobst und Pyramiden nehme man 4 bis v Meter Gemischte Pflanzungen, d. h. solche twn Hochstämmen und Buschobst. ober Pyramiden ober Steermobft dazwischen, sollten bei guten Bo den Verhältnissen wegen ihrer früheren Aus- nutztrngssähigleit angelegt werden.
Die Pflanzung der Obstbäume must mit der nötigen Sorgfalt geschehen. Für jeden Stamm ist ein besonderes Pflanzloch auZznhebcn. Wenn möglich, so soll dieses Ausheben der Erde einige Wochen vor bem Pflanzen der Bäume stattfinden. Tann mischt man vorteilhaft die Erde mit etwas gut verrottetem Dünger und verbessert dieselbe, wenn nötig, durch andere Bodenart, z. D. bei schwerem Lehm durch Sand und Torfmull, — bei leichtem Sand mit etwas Lehmboden, Kalkboden und Torfmull. Die Wurzelenden sollen vor dem Pflanzen mit einem Messer glatt geschnitten werden. Man hüte sich jedoch vor zu starkem Rückschnitt, peinlich schone man die dünnen Faserwurzeln. Bei ben stärkeren Wurzeln schneide man zur Erzielung einer möglichst kleinen Wunde senkrecht zur Achse. Die Triebe der Baumkrone sollen nur wenig zurück- geschnitten iverden.
Beim Pflanzen des so vorbereiteten Stamme- ist nun vor allem darauf zu achten, dast er nicht zu tief steht, — wenn sich später der Boden.gesetzt bat; der Wurzelhals soll 10—15 Zentimeter über dem Erdreich außerhalb des Baumloches stehen, was man durch Anbalten an eine über die Grube belegte Stange leicht erkennen kann. Der Baum wird so «halten, dast die Wurzeln sich rundherum aleichmützig gut auSbmlen können und dann werden mit lockerer feiner Erde die Wurzeln gut bedeckt. Diese Erde mischt man neuer bin gs gern reichlich feuchten Torfmull bei und schlemmt mit Wasser gut an. Der Baumpfahl, der bereits vorher ringet rieben worden ist, unb mit ben übrigen aus gerichtet wurde, soll mit bem Baumstamm vorläufig nur locker nerbemben werden, damit der Baum sich ungehindert durch das Baumband mit dem Erd- peich setzen kann. Die Baumscheibe bedeckt matt mit Dünger ober Torfmull, um im Winter Beschädigungen der Wurzln durch Frost zu vermeiden unb ihnen bic Feuchtigkeit länger zu erhalten.
Zeit ftch verrinzelt im Frühjahr, daß em Baum nicht wie der andere austreibt, so kann man ihn meist noch dazu bringen, wenn man ihn l-eraus nimmt, 1—2 Tage in Wasser stellt, die Wurzeln frisch ausschneidet, nach bem Wiedereinpflanzen
Lllbmsfm auf WttakütH sm AMtlttin zu Lich.
Das Umbetfren (Schieferbekleiduna) einer Seite des Stadtturms soll im Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen von Mittwoch den 29. September bis Montag den 4. Oktober 1920, mittags 12 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht offen und sind Angebote, verschlossen mit entsprechender Aufschrift, während der Offenlegungsftist hier einzu- reichen. Oeffnung der Angebote sinket am 4 Oktober 1920, mittags 12 Uhr, statt. Angebotsformu- lare sind zum Selbstkostenpreis bei uns erhältlich.
Hessische Bürgermeisterei Lich.
Fuhr. 10318V
Literarische Gesellschaft
Sonntag den 3. Oktober 1920 nachm. 5 Uhr in der neuen Aula der Universität:
Armin T. Wegner aus Wernigerode 102840 „Musik der Zeit“ (eigene Dichtungen) Kiatrittikertea zu M. 5.—. M. 4 —, M. 8.— (sämtlich numeriert) im Vorverkauf in d. Mueikalienhandl. E. Challier und an der Abendka*ea. Studenton- karten aer im Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität gegen Voraeigen der Auaweiskarte au M. 2.—. Die Mitglieder der UL Geeellechaft und des Bundes z Pflege von Musik u. Literatur erhalten im Vorverkauf die tibi. PreiserwiÄfilrung.
Ttrnite GKlwirii m Gie°tn i. Irii.
Wir laden unsere Mitglieder zu der am SV. d«. Mts. im PolttcKer bei Kollege ©aCtia* ftattfin« denden
Versammlung
ergebend ein.
Laae-ordnung:
«artoffelbelieferung. Verschiedene».
ES wird gebeten recht zahlreich -« erscheinen.
10802 Der Borstaad.
1{afla»yahf verbleit, mit Muffe, 11, 16 mm
JpütllVtt VI. 150, 3JS0, 4JX) p.tn
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Heuchelheim, 28. September 1920
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LMdslimbilsiij -ks flinfnniMrciüd Wttztibtr» II. am $0. Kmi 1920.
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Ä»*f**uxrettt II. Watzeabor« in Liquitzatisn.
Die Liquidatoren:
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„ Warenvorsch,-Fonds . . . „ Lteferantenfchulden ....
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200.50
786.07
. 25635.08
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1719 70
1860.28
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e. ®. m. b. H.
Ein Waggon primaweihkraut zum Einschnetben eingetroffen, da» Vfnnd zu 80 Pf. Lerkes eif uitrte Seger, Lsiilstistest 16.


