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Dtp letzten Tagen erschütternde Berichte zu »tichnen über die Unterernährung
eine Spaltung des Zentrums, das bisher die christlichen Getverks^aften b h rrschte. Dem alten Bachemschen Nus: Heraus aus dem. Turm! mürbe von Stege.wald und seinem Anhang jetzt endlich gefolgt werden. Die „Frankfurter Zeitung" Pgt sich die Absichten dieses Führers so aus, daß auch Juden und Konfessionslose in die Partei aufgenommen norden könnten: es nxire aber auch möglich.
ttrurbe. Der Stege, ivalis he Ge- neuen Partei b deutet natürlich
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Tezeniber 1920 res III. Abschnitts 11. Es sind dies: 'nilätserhöhunW chbargemarkungkn
Der 3rentompf.
London, 27. Nov. Vier hervor-
Vertrags unablässig geredet werden. Dazu ist, w immer wieder gesagt werden muß, die Einigkeit des Volkes vonnö en, daher war die dem Versklavungsvertrag letzthin gewid- nttfe NeichStagss'tzung viel wichtiger und bedeutsamer als die I n 1 e r p e l l a t i o n M ü l- ’rr über die Sch^eb^rbank der fürstlichen Hän- (f t Das gerichtliche Verfahren, das nach den slttgierungserklärungen al'e in Frage stehenden Vernhlungen geren Gesetz und Sitte rück- 'ititslos ergreifen wird, muß Klarheit und Sfh-e schaffen, aber die verfrühte fozia'demo- 'rstische Aktion, die den monarchischen Gedanken würgen wollte, hat schon im Reichstag r rkfame Abwehr gefunden. Daß auch in Hoch- Dligen und fürstlichen Häusern unlautere oder gar lasterhafte Elemente anzutreffen sind — ir’fin wäre das etwas Neues? Die Bücher der Schichte und der Dichtung haben diese Wahr- h'l nie verleim licht. Freilich, die Herren Heidemann, Brcitsckieib und Genossen ha- ka es nötig, neben dem bunten Bild des Ro trlutionsheldentums, aus dem ein so vielftim- riger Chor von ausgesprochenem Freibeuter- bffl uns anschreit, mit einigen Vinselftrichen i ch etwas von der notwendigen Korruption tr Aristokratie zu entwerfen. Ader das Zcit- i er verliert seinen hervorstechenden Ebarak- r8ng dadurch nicht, es sei denn, daß wir a l l- äh l ich aus dem am 9. November eingeläu- ’en Tiefstand der Volksmoral wieder heraus- mmen.
Jene andere Neichstagssitzung, die sich tdcn ungeheuerlichen Kotten der A u s s ü h- ungdesFriedensvertrages beschäf- brachte wirksame Ergänzungen der An- ’ogtn, die in einer früheren Sitzung bereits fr. Abgeordnete Dernburg gegen die Entente Huberte. Vertreter sämtlicher bürgerlichen tfniteicn schilderten d e jammervollen Ver° filtnisse in ocn vom Feinde besetzten links- s iaischen Gebieten. 41 Milliarden hat uns e Ausführung des Versailler Vertrages be= litt gekostet? Jeder feindliche Soldat kostet
9 bie Summe von 1OOOOO Mk., jeder Dele- rrte der Nhe'nlandkommission kostet uns rlich gar 200 000 Mark? Mit Recht wurde f baldige gänzliche Beseitigung der Vesat- ng gefordert: der Abgeordnete K o r e l l er- rtc, zur ,,Sicherung des Pfandes" genüg-
Das Elend der deutschen Kinder.
Berlin, 26 Nov. (W TB) B->r Vertretern der Pr ffr gab Geheimst Krnh ein Bild über dos Elend der brutschen Kinder Tnrck die Hu g^rblocka> hat Du sbland 830*"'<y) Menfck'en verloren und hatte au^rbem einen Verlust an We» bürten von 4 Millionen. S it Kriegsende bat sch der allgemeine Ern.lhr'ing^ustand nicht aebes'ert. Gerade«! r-rf -fritremb ist es bei den Kind nm, wo hie Verh'lNr'ffe bei den .Kin^evst vom 2. bis
daß Stegernvald ähnlick)e SBe^e wie Stöcker zu gehen beabfick>tig1. Die führenden 3
ita London, 27. Nov. Aus Washing- wird gemeldet: Das Staatsdepartement
mc. Koblenz, 26. Nov. Mit der Z e r« störung der Festungswerke Kaiser Franz wird dieser Tage begonnen. Die Werke werden-in die Luft gesprengt.
ntes.
'Won Hai fr; sbekannlmachung i) die Erlaube 3. November bi- mmlung in beit »erle der Znnerm )urchsühinng fa einem von bei sehen sein.
katastrophal sind. Besonders vier frranffriyn 1 u l . i.i .t|-#c -c.uX'in hjio <e auf: Anämie, Skrofulose, Tuberkulose und Rachitis, wobei sich der Mangel an Milch besmonts unqünstia be- me. kbar mach e. B s'norrs die Tuberkulös wirkt in graue nbiftrr Dise Halle Deutichlans 1913 eine Sterblichkeit ton 13 am" 10000 an iuberfulrfa.
hessische Foüsfammer.
Darm stahl, 26 Nvv 1920.
^ädigun^
n?f5 ürtifes.
**iinforbtm < ium Sim.
1,0 ^lauenic^ het letzlm Sein
mi» .über Aeiidk- läge zu den M düngen hingcgo 1920 w :gteu mit der Anil Einwendungkn Gründen ntrifks eit die Beteilig l und Stelle 1920 statt. . >thaus zn
Vizepräsident So her cröifi:ei de Sivung 9,15 Uhr. Tie Aus'prache über dir Anträge Häuser und Tr. Dinge l de y wird fortneieBt. Zunächst weist ?lbg Reiber baraii) hin. t^ah ter Antrag Häufer nach der Sellung bej 9Lid>-> tags m Liefet Frage für die es Haus erledigi ist. Er wird mit seinen Fr-uud.m bag-gen stimmen. Nach dem Verlauf der gestrigen Debatte würde
angegriffen, nachdem der Vorstand sich geweigert hatte, die englisck>e Fahne einzuziehen. Viele Fensterscheiben wurden zertrümmert. Die Menge zerstreute sich erst, al4 Bischof Cavetl mit zwei Geistlichen an k~” Tür der Kirche erschien uitb die Menge Ruhe ausforderte.
Aeußern erflä-te, daß die Bittschrift aus Valero an die Regierung der Bereinigten Staaten, um die Unabhängigkeit Irlands zu verlangen, nicht beachtet werde.
Uus hem beW’ti (firbfet
Der Kai er Po^ast in Straßburg.
fd. Frankfurt a M, 26 Nov. Die französische Regierung beschlagnahmte den Kaiserpalast in Straßburg pnd erklärte ihn als Staatseigentum, obwihl der Ge- meinbrrat Ansprückie darauf geltend macht. In großen Lettern stehen nunmehr an dem Kaiserpalast die Worte „Palais du Rhin".
gingen unb Wn. Xie «rden an5 ban b'etMgcgtÄm webtet für Vang. ,n devbachiung»:
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trumsblätter hüllen sich noch in ein betretenes Schweigen: die „G'rmania" hilft sich übet die Verlegenheit mit der Bemerkung weg, Herr Stegerwald sei wohl mißverstanden worden, eine neue Partei wolle er nicht grünhen. Das Organ der „Unabhängigen", die „Freiheit", widmet dem „Aufmarsch her Christen" einen langen Leitartikel, in dem es anerkennt, daß die 1 2D009 Mitglieder der christlichen Giverkfcha'ten schon einen Faktor in der Politik darstellten. Besonders in der Frage der Sozialisierung des Bergbaues n-erde der Standpunkt der Christlichen zu einer Gefahr werden, und man dürfe daher dos ruhige Einvernehmen mit diesem Bunde künftig nicht fortsetzen. Das ist also die Kampfparole, die natürlich auch von den Meh-rheitssoziolisten übernommen werden wird, denn s i e haben von der neuen Partei- grünbung ja am meisten zu fürchten!
Sinnfeiner, Grifsith, Mitglied des Parlaments und interimistischer Präsident der irländischen Republik, Professor Neill, Mitglied des Parlaments, mit dem Beinamen
Poris um oen! Mo
viersackie erhöht wer- das Völkergericht, das nun über hie srauzösisck-e Erpres.erlaktik von Spoa urteilt? Der französische Säbel- austall auf dos königstreue Griechenland ubeihollt das Vergangene, und die wäck;ser- iien Tränen oer Genfer Kerzen entspringen höchstens der Klage über die Ohnmacht he« Pazifismus . . .
der „Ludeudorsf der revolutionären irländischen Armee", Moe Birde, Mitglied des Parlaments, und Rechtsanw'lt Duggon sind gestern nachmittag in Dublin zusammen mit einer Anzahl Personen verhaftet worden. Diese Verlwstuirgen h^b'n in Dublin sehr tiefen Eindruck hervorgeruf n Es heißt, daß die englische Regierung entschlossen ist, mit der größten Energie vorzngehen, um endlich.Irland zur Ruhe zn bringen.
i^a. N e u y o r k, 27. Nov. Der Haß der Irländer gegen England ist anss neue entfacht. Nach einer Meldung hat die Menge das Haus des Union-Klubs
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Yut i*ie gtflMIung burd) fo bot bte 6trrbti(bHt jrSt trfrfjrrifcnb juae- E Blatter, daß Frankreich Uebctfluft an nommen und betrug 1919 23 aus 10 000.
Ah)6Ie hat: " ' 11 ' ' *
hnnal}Bic von Sujrigcn füi b t lagesnummti bi» jum 9iü<fmmag voiher ebne jrbe l>erbiribhd)hrtL Freis für l mm h-he lür Dnzeiyen p 34 mm Breit« örtl.d) 35 *PU auswärts 45 Pf.: für Xtklame. Anzeigen von 70 mm Preu« 150 g?! Bei Platz» »orfchnl« 20' , Auffchiag. Aauptfdjnf t.titfr. Äug. Eortz Berontwortiich für ‘Po'itik: $luq Goetz; für ben übrigen Teil Dr. Tietnbolb ßenj; für bett injeiqented: deck,
|ä m 11 id) in Dietzen.
Lloyd George nnd Leygue».
ita. Poris, 27. Nov. Die Pariser Morgenpresse beschäftigt sich sehr einaehmd mit den Unterhaltungen zimscheu Llovd George und Leygues. G.'sbern nachmittag haben die Vorbefpreckmngen statt gefunden. Leygues hot den Pressevertretern gegenüber geäußert, Grieck)enland mit König Konstantin dürfe nicht ermatten, dieselbe Unterstützung zu finden wie die Regierung Veni''elos. Dos vollste Mißtrauen sei geboten. Aber dieses Mißtrauen dürfe nicht ein sofortiges Vor- neben veranlassen. Es fei nicht möglich, tum Vertrag von Sevres zu revidieren, solange er nicht ratifiziert sei. Dorum mü'se er zunächst ratifiziert werden. Das sei der englische Stanhminft. Heute nachmittag werde die Unterhaltung über die allgemeinen Gesichtspunkte fortgesetzt.
Eine Forderung -lmcrika» an England.
Washington, 27. Nvv (DTB.) Die beute veröffentlichte an Großbritannien gerichtete Note über die Petroleumkonzessionen besaot: Die Vereinigten Staaten fordern ihre Vertragsrechte. Sie bestehen auf gleiche ^Beteiligung an den Mandat-Privilegien und müssen als kriegführende Partei in dem siegreichen Kriege bet Festsetzung der Bedingungen übet die Mandate zu Rate gezogen werden. |
M. 280
Der »teerntr Iivitiett krjchrinl täglich, außer Sonn» unb Feiertag».
Bejugsp ti|t
zyonaIlich T arh 3£O unbUlh - 65Trägerlohn, oieriel|abilicbWaih iOöO nrib<Dlhl.95lr6gerlobn; durch bie Poft vierteljährlich Mark 12.— aorfchlietzlich Bestellgeld. Ferniprech-Anfchlnfse: fürbif 5d)rifikitung I 12; Berlag,D«fchäft»stelle 51. Anfchrif« für Drahknach. richten: 3ni lj<r tiefte«.
Rofl>che.it»nio:
■rt e. m. UMS
In der Ueberzeunung von der Unzulänglichkeit der b?n f1>ert Parteiverhält» n:tfe für einen er'p ie lichen Wi b.ra fbeu Deutschlands — die Wahlen in Sachsen b eten eine» weiteren Beleg dafür — darf man ein Bestreben mit Interesse verfolgen, dos auf dem 10. Kongreß der christlichen Gewerkschaften in Ess'n dieser Tage ans Licht getreten ist. Der Führer der christlichen Osewerkss>aft^b wtgnng, de.' Preu- ßi'che „Wchlsahrtsminister" S t e g e r w a l t> hielt dort eine bemerkensw rte Neoe, in der er di > ,.Zufammensoss ng dir vatei ländischen, christlichen, volistüin.ickieii unb w.ih hijt sozial denkenden Kreise ans allen Vo.ksschich- teii" einer neuen.gemößigtenPar- tei in Aussicht stellte. Diese neue Partei fülle F. ine Klossnipart i, soud rn eine Ideen- gemeinschaft sein Loschen dtr gemäßigten Arbeit rb w gu g Den s la d au' de einen Seite und allen übrigen Volksgenossen, die unter dem Begr f,: deu sch, christlich, demokratisch, sozial sich zusammensinden wellen, aus der anderen Seite. Eine Entschließung der christlichen Gewerlschasten hat sich dieses Ziel zu eigen gemacht und folgenden Plan aufgestellt: erstens soll durch ein Parlamentär sä-es Komi ee die Grundlage geschaffen werden, um alle die Kreise des deutschen Volkes, die aus diesem Boden flehen, zu ein» beitlid)cm, Par e poli ischem Ha: d l i zasam- menzusühren; zweitens soll durch Gründung einer politischen Tageszeitung und drittens durch Gründung einer deutschen Volksbank die Propagandist s.he Grand ng g s l;c ffen werden. Stegerwald hat in seinem Vortrag die sogenannte Vollsozia isienn-g a s „Wahnsinn" bezeichnet: er sprach sich aber für eine Jnteres.terung und Beteiligung d r Arbeiter aus unb erklärte die Kleinoklie für sympathisch. Dos wäre aiso eine Absage an bie SoziaIdemoIratie. Jnleresiant ist auch, daß aus dem Essener Kongreß eine Entschließung, die „den zn*eckmäßigen Ausbau einer unter reichsbehördlicher L itung stehenden tech-
|fnj erkrankt sinh? An den Hochschulen darbt ''' größte Teil der Studierenden. Der „Vor- entrollt eift trübseliges Bild von den 1 Msikn, unterernährten Besuchern der 93er- [hr Universität,' für bie jetzt zu billiger Le-- päfriftung Speisehallen geöffnet worden p Und wie traurig, daß die Wissenschaft Fif bei uns betteln gehen muß: ihre Not- O!e-Oraanisation, für bie vor einigen Tagen 'oorlamentorischer Abend beim Reichs- ■[i’benten Ebert Stimmung machte, ist auf tätige Spenden angew'e'en ? Dabei ist vor- ijNig noch immer keine Aussicht vorhanden, P .ich die wirtschaftlichen Verhältnisse in sch land bessern. Im Ausland hat eine -?Senkung bereits stattgefunden, nicht nur 'Amerika, sondern neuerdings auch in Eng- )p0 Getreide, Kartoffeln und andere Le- IrSinittel, unh in Frankreich, wo Reis, '»dlt-r, Kakao, ferner auch Wolle, billiger ge- 1 ^rten sind. Es wäre wohl zu erwarten, daß die Einkaufsgelegenheit für Deutschland ?^ch günstiger würde, falls unsere Valuta x-tt halten kann. Eine gradlinige Auf- '^.^bewegung der Valuta ist aber le der noch JJ? festzustellen. Dabei fehlt es unserer Jn-
-*n. Lohern Maße an Kohle, die übrigens I» Finger werden muß, wenn die Produk- Waren wieder in Gang kommen soll.
mit Tuberkulös.', nr^bn die.icblfditcn Wohnungs- nerbälhtirc cmscheidend Mitwirken. Neuerdings kommt bei den K adern besonders Rachi.is hinzu. Man beobarfi'et Knochenbiemmgen und Knoche.i- brudK bii Ä'ind.rn tiJ zum 16. Lebensjahre. Im Wacl>Stnm sind Tausende von Kmtern zurück- geblh'bcn. Tie Bin:armut lyit auch zur Folge, daß Me griftiqe Veranlagung der Kinoer zum Teil schwer gtlittm Hal.
Berlin, 27. Nov. Zu der morgen in ganz Deutschland beginnenden gwfren Sammel tätigfeil unter der Parole „Kinder in Not" bat oer preußische Wohl a-b-rtsminiäer eine Sdjrift an die Leffentfichkeü gegeben, die durch zahlreiches Material den ^schockenden Tieiffcnu) b.T iSkhmb- h.'ilsverhlilmisse der deutschen Kin'vr darlegt. Die SchriU enthalt eing».chende Staiiiiifen übc-r das furchtbare Wichen Irr englischen KrantHit und der Tuberkulös? unter den oeutsck>m Kindern Zu der Forderung o.t Wielx rgutmach'.ing^kommis i.m au» Ablic erung von über 803 00J Milchkül-cn nnrd vfagt: Ob ei 803 000 oder 400 000 Milchkühe sind, ob die Wegnahme ans einmal geschi^cht <xvr zu verlangsamter Cual sich aus mehrere Jahre erstrecken soll, b cibt sich gleich. Wir können bei unserer ieuigen Ernährung unb unserem Ge- iundheitszusland nichc eine Milchkuh, nicht einen L i t e r M i l ch entbehren. Als Bcis! iel für die mangel'af e Bekleidung der dent'chm Ki.r- ter wird angeführt, daß in einer Berliner Gemeindeschule von 6 0 Minbcnt 305 Li i Hemd an ot-er nur elende Lumpen ans dem Leibe hatten i Mehr als die Hälfte der Kinder sah zu Hause keinen Trovsen Milch. Auch die deutschen Entbindungsanstalten, Mütterheime, Säuglingsheime und Kin deekrirw.it sind auf ta-S äiifyrrfte gefährdet, da es ihnen an den notwendigsten Mitteln fehlt. Von den Krivpen haben bereits 25 Proz. schließen mü sen. Für Sonntag sind in al'en Tei en Berlins große Volksversammlungen einberufen worden, auf ^nen hervorragende Mediziner und Vertreter aller Parte-en auf die große Not der deutschen Kinder
einige Genbarmeriekorps. Daneben muß deutsche Weigerung stehen, weitere Milch- an Frankreich abzttltesern. Wir hatten
Vfui Vricchenkand.
Athen, 25. Nov kWo ff) Nach tmr getros» fenen Ve einbarungen ist die Vo tk>? ab si immun g in G iech.n'and auf Sonn aj hei 5. Do Kniber feft-^ieet worden. Tie Einberufung der stammer tvurde auf den 9. Dezember onidwlm
i:a Athen, 2R. Nvv. Nach den biciiflcn Sei'ungen hat die Reitzesng be>ck>!ossen, sämtliche Prinzen nr.c er in den akt rven Stand der Armee aufzunehmen.
51 u» Ocm Neiche.
Aus her vre "ßi'chcn Ln-»»--»^rsanrm^tng.
Berlin 2-, Nov. W (ff.) D r LandeS- ver sam w lun g begann 11 , r.tre Le ung der D-*itfnfrf)cn Verfassung. F-, tvr E^ierald. borie e klärte d r rdrinische Z-mtrumsabgeordnete Oppenhoss, daß das Nkeinland trn zu Deutschlipid halte unh daß die rhnmsckxm Vlthi'arb* n^lrn nicht di? Au'lösrng Preußens widifcheen, sie wollten aber den Pro-rinien brr Mö'Iichk.i: grben, ihrer @i<rna^ zu kl>en trtb sich fefb'l zu verwalten, damit sie sich im Staate Preußen wohl fühlen.
Die preußisch' 2<tn,v5hrronrmf>-na bat den Versa^sirngsentwu.f m tr: t r Pc'irrg an ienvmrnen. Tie Nel'e egmt.es' und Schlußbestirmtrungeit ful.at am Diei-H ag erledig' tverden
Zur Ermordung brr Rv^g Lnrernbura.
Berlin, 26. Nov. (Wolfs) Der an übliche Oberl-utnant Karl H nn H o s s m a n n, b-r sich im Gr'trler Waniifonla’ar'tt af4 brr Mörder Rofa £u,rm6irg-5 airgetr’HTi hat. hrirbe auf G nnd des Erkeilnunq w'rsahrm^ a's her gn,t- d'tor Hermann Ott- aut Lüneburg 'edgest'-llt. (?r ist ein lange st'ckbrieslich gefuckst-r (?inbrrrhrc und Bck ü'er ht v: len frhrne-ri Fäl'en S-me Bch.m'tirngen über die Ermorhung fRofa Lu em» bnrgs stellten sich als gewöhnl icher Schw in- del heraus.
auch der Mbgeorbncte Tiug-Idei, nichi mehr oon der Zweckmäßigkeit feiner Anfrage üxTjeaat sein. Er unb seine Freunde fäitn en sich nicht für meitere Feiertage erklären Die Errung-m- fdtaf en der R Win V>n feien nickst mit den 9 9<\>« vember, lot'em Vie l-icht eher am lagt d-r W.n< maxmer Bersastrna zu feem Tie al ei Gewalm waren schon auf dem SBesje zu ver ck^mutx-u Jur übrigen sei es verbrief es Recht, te es stest zu feiern, w lches man roulie, solange ei nicht gegen die Vena surrg verstößt. Unreck».' fei es. fomit bett Erlaß des Prä iden en d S Landesbildimgsnmtes zu »tr5iit?<n, nach und nach fei es in Tarrn nabt Mote ffemorben, a les, was von dem Präs benmt t<s Landesbildungs^^m es lvmrne, in e:m*r Preise- fehde in den S'aub zu ziehen. Für 'eine Freund« möch'e er erklären, daß sie den Erlaß des Präsidenten Dr. Strecker b lign. Es wäre von Interesse, zu hörm, wie Dr Dingelen sich spater e i nm a ( eine Zusammenarbeit mit dem Präs i d e n t e n D r.' S i re ck e r in eir er stva- li ijiiärogierunff, in der K ine Fre mde mi ar(>eiten, t»enft. Die S ellung d S Ober! h e verein? sei itr- lo'ern erklä lich, daß sie gegen dos Vor rücken von Ntch>'akademikern Front macken.
A.-g TrOsannfD Vp. > stellt zunächst fest, daß die Mehrheit des Hsre-s sich
g gkn die weiteren Feiertage anSgespwchm hat. Dre (t/ftrigrn Ari^sührungen bes 9tbg Delp über bi? hiftorilck^n 7atsocken «r R^twlu io-snach waren ehr ertnnilich, da er ter Ct zige war, ter in fraglicher Nach- Beuge der LvrLomnv t e war. Er müsse aber rod) fc.tsle.'len, da; der S adtkommandant noch m dr Tiaht auf c<m Gri sheimer Uel-ungsplay war. d ß auch hie Cf iiiere am Platz, aber v llstän ig obnnwch'sg waren. Auf tie Fra^? des Aog Bornemann möch e er koch feftfte'Ien, daß er mit
seinen Freunden an ter Sri e der ver»
antwrtlid>en P-r'onen, nie ied Wg jei.t Präsidenten Ulrich, d s bamafiirn Abgeo b.irt n Henrich und den Herren dez fräh^re.i Staatsrat^ im neu.m Palais an der Se t? bei Bu d §• fürsten ftan*>, ter abg- f.-ßt werden sollte. (£u.uf des Abg. Bornemann: ß ibgarbe?) Es sei aber bej. idjnenb, daß zu ter br-a'igm oi. Leibgarde, die nicht nötig war, tx d r Mann sich- nicht fürd>He, auch ber jetzige 5,aat3pTäiih<nt- Ulrich g-horle. (Sböt, hört.') Fn dn damaligen Derhandkun^n sollt? der Grvßher'ag zum irri» w Higrn Verzicht veranlaßt werden, hibe dies- aha auf ben Rat feiner Freunde Licht grtaa und
wochenrlickd'Ick.
JnderGenserVölkerbundsver- hmnilung wächst, wie hier wiederholt dar relegt worden ist, keine Saat gedeihlicher Friv- ^eusverhältnifse. Llotid George hat im Unter- Saus auf eine Anfrage festgestellt, .Herr Var- , -reS habe seine deutschfreundliche Rede auf egene Faust gehalten: die schwebenden Fra- 1 yn würden im Einverständnis mit Frank trckch gelöst werden. Damit wurde die Lon- ?»oner Konferenz einaeläutet, zu der Herr üwgues mit Gefolge unb Graf Sforza als Bcttrerer Giolittis sich bereits ausgemacht ha- ^tn. In London wird das Eisen der Gewalt- .^Htu weiter geglüht, in den zahlreichen Ans- ieäüfkn von Gens brennen nur harmlose Ker- wn, bereu Licht Vicht einmal so weit reicht, dcß man bie beutidieu Protestnoten liest.
Trotzdem darf Deutschland nicht locker lasten. Cs soll nicht von Krieg und Rache, wb( aber von der Revision des Versailler
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4)0^ J1^ TJJ'*; deutschen Kinder. Zuletzt wurde in Worms, Gunter oen Augen der Franzosen, von den !*rltfn feftgekeilt, haß 75 Prozent der Sckü- rinb Schülerinnen infolge von Nnterernäh-
(70. Jahrgang Samstag, 27. November 1920
GletzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberhessen
Om<t unO Oerlag: vrühl'sche Unh.-Buf). und Skinöruderei R. lange. Sdjriftltihmg, «eschästeftelle und vrudeeel: Schulftratze 7.


